Freitag 7. Oktober 1910
Erstes Blatt
160. Jahrgang
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Berlin, 6. Okt. Bei der $irma Pauly u. Co. in der Yorkstraße legten heute vormtttag sämtliche Kutscher und Kohlenarbeiter, etiva 60 an der Zahl, wegen angeblicher Uebernahme von Streikarbeit durch die Firma die Arbeit nieder.
er^i,sprech - Anschlüße: sür die Redaktion 112, Verlag u. Expedition 51 Adrefie für Depeschen
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Nr. 235
Der Otetz»er »nzei-er erscheint täglich, au5er Sonntag». - Beilagen: viermal wöchentlich AiehenerZainiltenblLtter; iweunalwöchentl.Ureir- blatt sürden Kreis (Siegen (Dienstag und Freitag); Zweimal monatl. £<mb« wirtschaftliche -ettfrageu
stimm te Nachricht; er bemerkte: Wir kennen ihren wirklichen Aufenthaltsort nicht. Ich weiß, daß die Republik in Lissabon uni) in Elvcrs proklamiert ist, aber von den Vorgängen in den anderen portugiesischen Städten habe ich keine Nachricht. Es ist übrigens bemerkenswert, daß die Verbindungen nicht wieder yergestellt sind. Was ferner Beachtung verdient, ist der Umstand, daß alle Reisenden, einschließlich der Journalisten, in Santorem angehalten und gehindert werden, nach Lissabon weiterzureisen. Der Ministerpräsident erklärte schließlich, die spanische Regierung werde angesichts der portugiesischen Geschehnisse dieselbe Haltung wie die anderen fremden Mächte ern- nehmen. , , ,
Paris, 6. Okt. Der hiesige spanische Botschafter erklärte einem Berichterstatter, er habe keinerlei amtliche Bestätigung der Nachricht erhalten, daß der spanische Gesandte in Lissabon sich nach dem Stadthause begeben habe, umdieprovisorischeReaierung zu begrüßen. Dieser Schritt, der übrigens keineswegs eine amtliche Anerkennung der neuen Regierung bedeuten würde, könnte von dem Gesandten nur unternommen worden sein, um die in Lissabon wohnhaften 7000 Spant e r z u s ch ü tz e n. Spanien könnte nur dann einschreiten, wenn seine Würde, seine Mechite und seine Interessen in Frage standen. Spaniens Haltung werde eine zuwar- dende freundliche sein und sich nach der der andern Mächte, wie Frankreich und England richten. Die Beziehungen von Spanien zu Portugal, welche bereits sehr enge und innige seien, würden so bleiben und sich noch mehr befestigen, wenn die Republik an Stelle des gegenwärtigen Regimes trete. Spanien genieße bereits Zollfceiheit für den Durchfuhrhandel durch Portugal und die beiden Länder könnten unschwer zu einer Zollunion gelangen.
Französische Presiestimmen.
Paris, 6. Okt. Die radikale und die sozialistische Presse begrüßen die Proklamierungder Republik in Portugal in wärmster Weise. Die ^ante r n e" schreibt:
Unsere erste Pflicht ist, der portugiesischen Republik langes Leben zu wünschen. Es ist für die von der Ueberlieferung der französischen Revolution beseelten Republikaner stets eine neue Freude, eine Republik mehr erstehen zu sehen. Man muß hosfen, daß dieses Beispiel befolgt werden wird.
Der „Ra die al" schreibt:
Man hat den Bankerott der Republik angekündigt. Der beste Beweis für ihren lebendigen und starken Geist ist der, daß sie sich auch im Auslande verbreitet.
Jaurös schreibt in der „Humanitä":
Alle Regierungen Europas werden gut daran tun, diese War- nimgen zu beherzigen. Die Frist, die sie noch vor sich haben, ist vielleicht kürzer als sie glauben.
Die konservative Presse spricht.ihre BestürMng und Entrüstung über die Lissaboner Ereignisse aus. Die „Correspondence Nationale", das Organ des Herzogs von Orleans, veröffentlicht eine Note, in der es heißt:
„Wird Portugal, für welches die Monarchie die Grundlage des nationalen Friedens bildet, ein Experiment mit der republikanischen Anarchie machen? Unsere Blicke sind mit unsagbarer Erregung auf den Königspalaft gerichtet, der von den Meuterern bombardiert wird. Das portugiesische Volk würde sich, wenn es die geheiligten Häupter des Königs und seiner Mutter, einer Tochter Frankreichs, antasten würde, mit Niedertracht bedecken. Aber man darf alles von der Verschwörung befürchten, die durch die Freimaurer angezettelt unb von Mamrern aus geführt wird, an deren Händen bereits das Blut eines Königs Hebt."
Der „Gaulois" schreibt:
Wir können uns nur schmerzlich vor dem jungen König und der Kömgin verbeugen, welcher der schwerste Leidensweg beschieden ist, den jemals eine Frau gewandelt ist. Wenn die Königin Amalie eine Zufluchtsstätte in Frankreich suchen würde, dann würde sie hier nur Ehrerbietung, Liebe und Milleid finden.
Die Freundin des Königs Manuel.
Heber das Privatleben des Königs Manuel sind allerlei Gerüchte verbreitet, die das gestern von uns wieder- gegebene Bild etwas ändern. Aus Paris wird der,Hnf." geschrieben:
Zu den Frauen, die an dem Zusammenbruch der Monarchie in Portugal mitschuldig sind, wird in Lissabon und Paris auch die VariStekünstlerin Gabt) Deslys gerechnet, die seit mehreren Jahren zu dem König von ‘'Portugal freundschaftliche Beziehungen unterl>ält. Gaby Deslys, eine üppige Blondine, hatte wohl die Fähigkeiten, den jungen König zu fesseln, der sie vor zwei Jahren im „Theatre francais des Capucines" kennen lernte. Hier war die schöne Schauspielerin als „Artiste lyrique" beschäftigt, wie ja auch das Pariser Adreßbuch zu künden weiß. Hier ist die Frau, die an dem Sturz einer Dynastie mitschuldig sein soll, folgendermaßen verzeichnet: „Mademoiselle Gaby Deslys, artiste lyrique, Rue Henri de Bornier Nr. 3, Lälephone Nr. 673". Für Neugierige sind also hier sämtliche Umrisse des äußeren Lebens dieser eigenartigen Frau verzeichnet. Manuel von Portugal hat es nicht leicht gehabt, in Paris sich einem frohen Liebesleben hinzugeben, das seiner Natur mehr zusagte als die Strenge und Würde des Herrschers. Seine Mutter ließ ihn streng beobachten, damit er in seiner Liaison nicht weitergehe, als für die gefährdete Dynastie zuträglich war. Sie fürchtete, daß Manuel bei seinem leidenschaftlichen Charakter sich etwa fester verpflichten könnte, als notwendig. Gaby Deslys beherrschte den jungen König durch ihre Liebe vollkommen. Das wußte die Mutter und suchte entgegen zu arbeiten. Der Aufenthalt in Paris durfte denn auch nicht länger dauern als drei Wochen. Späterhin gestattete sie nicht mehr, daß der König allein nach Paris reise. König Manuel, der nach der von ihm geliebten Frau ein großes Verlangen hatte, wußte aber seine Mutter zu bewegen, -die Gaby Deslys nach Lissabon einzuladen. Im Februar dieses Jahres wurde der nicht sehr staatslluge Plan zum Ereignis. Gaby Deslys zog in Lissabon exn und wurde fast mit fürstlichen Ehren emp-
Die Revolution in Portugal.
Die Proklamierung der Republik.
Lissabon, 6. Okt. Der Präsident der Provisor. Regierung, Theophil Brag«, richtete an die auswärtigen Ministerien der Mächte ein Telegramm', das die Proklamierung der Republik und die Einsetzung der provisorischen Regierung an&eigt Die Regierung stehe für die öfsenlliche Sicherheit und Ordnung ein.
Lissabon, 6. Okt. Die provisorische Regierung yat bereits für sämtliche Provinzen die Z i v i l g o u - verneure ernannt. Marschall Hermes da Fonseea hat heute in Begleitung von Theofilo Braga eine Auto- nrobilfahrt durch die Straßen von Lissabon gemacht. Auch Iber englische Kreuzer „Minerva" ist nunmehr eingetroffen. Die provisorische Regierung hat den frem- den Gesandten die Proklamation der Republik notifiziert.
Die provisorische Regierung setzt ihre durch die Lage bedingten Maßnahmen fort. Ein Teil der Truppen, welche sich zurzeit in Lissabon befinden und die Streitkräfte, welche bejeftigte Lagerstellungen bezogen haben, stehen nicht alle auf feiten her provisorischen Regierung. Nachrichten aus den Provinzen fehlen.
Wo ist die KouigSsamilie?
Innsbrucks. Okt. Nach einer in Schloß Mentelberg bei Verwandten des portugiesischen Königshauses eingetroffenen Depesche befindet sich König Manuel und dessen Mutter in Lissabon in sicherem Schutze an Bord eines englischen Kriegsschiffes.
B a d a j o z, 6. Okt. Es geht das G e r ü ch t, die k ö n i g- liche Familie sei gefangen an Bord eines Kriegsschiffes.
Paris, 6. Okt. Der französische Gesandte in Lissabon hat dem Minister des Aeußern durch drahtloses Telegramm von einem der englischen Schiffe bestätigt, daß die Republik ausgerufen ist. Der König, die W- nigin^Nutter Amalie und die Königin-Witwe Maria Pia befinden sich in Mafra. Ein hierher übermittelles offiziöses Telegramm aus London besagt dagegen, daß das aus- toärtige Amt, dem gestern gemeldet worden sei, daß die Königin-MuttervonPortugalinCascaes und der König in Mafra sei, heute die Nachricht erhalten habe, die Meldung sei falsch. Der Aufenthalt des Königs sei nicht bekannt. Der Kreuzer „Minerva", der den Befehl erhalten habe, die Jacht „Amelia" zu begleiten, habe dre Jacht nicht finden können. Nach einem dritten aus Madrid hier eingetroffenen offiziösen Telegramm soll sich der König nach einer vom spanischen Ministerium des Innern erteilten Auskunft an Bord seiner Jacht befinden. Die Truppen der Festung Elvas sollen sich der provisorischen Regierung angeschlossen haben.
Lissabon, 6. Okt (10 Uhr 20 Minuten vormittags.) Wie verlautet, ist die Jacht „Amelie" mit der königlichen Familie und dem Herzog von Oporto an Bord schon auf dem Wege nach England. Die Regierung hatte alle Maßnahmen getroffen, um das Leben des Königs und der königlichen Familie sicherzustellen. Die Königinwittve Maria Pia wird sich nach Italien begeben.
London, 7. Okt. (1 Uhr 4 Adi nuten nachts.) Eine Meldung des Reuterschen Bureaus aus Gibraltar besagt, die portugiesische Jacht „Amelie" mit der Königinmutter und dem Jnfanten Alphons an Bord ist um 11 Uhr abends hier eigetroffen.
London, 7. Okt. (1 Uhr 25 Minuten früh.) Das Reutersche Bureau meldet aus Gibraltar, auch König Manuel und die Königinwitwe Maria Pia sollen sich an Bord der „Ameüe" befinden.
Spanien unb die Vorgänge in Portugal.
Madrid, 6. Okt. Die Tagung der Kammer wurde heute eröffnet. Der Ministerpräsident und der Finanzminister brachten eine Anzahl von Vorlagen ein. In der Kammer erklärte der Republikaner Azcarate, er nehme an, daß die Regierung gegenüber dem Wechsel des Regimes in Portugal strenge Neutralität bewahren werde. Spanien sei mehr <M jede anderLNation verpflichtet, neutral zu bleiben. Er verlange von der Regierung Aufklärung über die Entsendung von Truppen an die Grenze und darüber, daß drei Kriegsschiffe nach Lissabon beordert worden seien. Azcarate bellagte sich sodann, daß es den spanischen Republikanern nicht gestattet werde, ihre Sympathie für die portugiesische Republik kund zu tun und gab schließlich seiner Bewunderung für Machade und die anderen republikanischen Parteiführer in Lissabon Ausdruck. Nach Atzcarate ergriff Ministerprpsident Can al e ja s das Wort.
C a n a l e j a s sagte: Die Regierung erhielt aus Lissabon so widersprechende Nachrichten, daß sie die Proklamierung der Republik nicht als endgültige Tatsache ansehen könne; es erhielten sich Gerüchte, daß es in Lissabon neuerlichen Kämpfen gekommen sei, da die königstteuen Truppen verstärkt worden seien. Die Regierung erhielt ferner von niemandem, der eine offizielle Stellung bekleide, irgendeine Nac^- richt, über den Wechsel der Regierungsform. Spanien müife sich daher darauf beschränken, die Ereignisse in Portugal als eine a u f- ständische Bewegung zu bettachten, deren Ergebnis noch unbekannt ist. Weim die neue Regierungsform endgültig konsolidieren sollte, würde sie Spanien anerkennen. Die Kriegsschiffe wurden nur zum Schutze der Spanier entsandt. Truppen wurden an der Grenze keineswegs bort zusammengezogen, sondern die immer dort stehenden Truppen hätten für alle Fälle Weisungen erhalten. .
Madrid, 6. Okt. In Gegenwart des Königs fand heute ein Mi ni st e t r a t statt, der sich mit den Ereignissen in Lissabon beschäftigte. Ministerpräsident Canalejas äußerte beim Verlassen des Palastes, er habe über den König und die königliche Familie keine b e*
fangen. Als Vorwand der Einladung galt eine Mitwirkung der Künstlerin bei einer Wohltätig kettsvorstellung für bie durch den großen Brand in Oporto geschädigten Bürger^ Das Publikum fühlte aber, daß es sich für den König hauptsächlich darum handelte, die Geliebte in seiner Nähe zu haben, und mied deshalb die Vorstellung der Mnstlerin. Es waren bei dem Wohltätigkellsfeste nur Herren und Damen des Hofes erschienen, Hie alle von der Lieblichkeit der Künstlerin entzückt waren. König Manuel wollte die Deslys anfangs im königlichen Schlosse unterbringen. Seine staatsllügere Mutter sträubte (ich aber dagegen, da sie mit Recht die Mißstimmung und oen Spott der Lissaboner fürchtete. Es hat auch wenig zur Erhöhung des Ansehens der Krone beigetragen, daß die junge Künstlerin im „Hotel de Palais" zu Lissabon abstteg, das sich ganz in der Nähe des königlichen Schlosses befindet. Nun scheint auch die Herrscherzeit Künig Manuels abgelaufen, die chm nicht die angenehmste Zeit seines Lebens war.
Die Aussperrung in den werstbetrieben unterbleibt!
Hamburg, 6. Okt. Die Streitigkeiten mit den Werstbetrieben wurden durch die Perhandlungen beigelegt. Die beschlossene Gesamtaussperrung unterbleibt.
Die B e din g u n g e n der beschlossenen Vereinbarungen sind folgende: Die Einstellungslöhne auf den Ham» bürget Wersten sollen bei der Wiederaufnahme der Arbell um zwei Pfennige erhöht werden mit der Maßgabe, daß 'der niedrigste Einstellungslohn pro Stunde 40 Pfennige beträgt. Außerdem wird eine Lohnerhöhung für alle Arbeiter um zwei Pfennige pro Stunde erfolgen; dasselbe Zugeständnis machen die nicht-hamburgischen Werften, jedoch mit der Einschränkung, daß der niedrigste Einstellungslohn der örtlichen Vereinbarung Vorbehalten bleibe. Als weitere Konzession wird ferner für den 1. Januar 1911 eine Verkürzung der Arbeitszeit zugestanden und Uvnr 1. auf den hamburgischen Seeschiffswerften auf 55 Stunden per Woche, 2. auf den außerhamburgischen Seeschiffswersten, soweit sie der Gruppe der deutschen Seeschiffswersten angehören, auf 56 Stunden per Woche.
Der Ausgleich'in der Arb eits v erkürzun g erfolgt durch Zulage von einem wetteren Pfenrng auf den Stundenlohn. Die bereits zugestandene Lohnzahlung am Frett-ag tritt in der ersten Woche des Jahres 1911 in Kraft.
Außerdem erklärten sich die Werftbesitzer bereit, ^>aß die Ar b eiter aus schüsse gemäß dem Wunsche der Arbeiter gewählt werden. Die Arbett soll am Montag wieder ausgenommen werden.
Schöneberg, 6. Oktt Eine gestern hier tagende Versammlung von Metallarbeitern beschloß einstimmig, daß im Falle der Aussperrung von sechzig Prozent der Hrbeiter am 8. Oktober die übrigen vierzig Prozent sofort die Betriebe zu verlassen haben.
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W M W w ▼ ** V XSy V Chefredakteur: A Goetz,
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U Rofa<1o1,,bnnI 01,0 Verlag -er vrühl'schen Unio.-Vuch- und Steinöruderei H. Lange. Redaktion, Expedition und Druckerei: Schulstratze 7. sS
Deutscher Reich.
Aus Groß-Romin ten wird gemeldet: Der Kaiser, die Kaiserin und die Prtnzesfin Viktoria Luise sind am Donnerstag vormittag nach Königsberg abgereist, wo die Ankunft um 12 Uhr 20 Min. erfolgt. Der Kaiser begibt sich alsdann in das lOsfizierskasino des Grena-^ dieEegiments Nr. 3; hier wird das Frühstück eingenommen. Die Kaiserin und die Prinzessin setzten um 12 llhr 50 Min. die Reise nach Kadinen fort
Der Vorstand des deutsch en Städtetages beschloß ehre eindringliche Eingabe an den Reichskanzler und den Reichstag zu richten und in derselben schleunige Maßnahmen zur dauernde n Behebung der Fleischteuerung zu fordern.
In der von dem Vorstand der Vereinigung zur Errichtung eines Bismarck-Denkmals auj der Elisen- hohe bei Bingerbrück-Bingen nach Berlin einberusenen sehr zahlreich besuchten Sitzung aller Sondermlsschüsse unter dem Vorsitz des Geheimen Kommerzienrats Kttder wurdq zunächst der Oberpräsidertt der Rheinprovinz, Exzellenz von Rheinbaben, in das Präsidium zugewählt. Das Ergebrris, der bisherigen Sammlungen belauft sich auf rund 700 000t Mark. Hierauf wurde eine Reihe von Vorschlägen zur, Be- leburrg der Agitation und ihrer Ausdehnung am dieDeutschen im Auslande, sowie namentlich die Plakatstage eingeheird erörtert. E swurde beschlossen, ohne ein öffentliches Preis- aus schreib en eine Anzahl von Künstlern zur erneuten Einreichung von Entwürfen zu veranlassen. Den Endtermin für die Einlieferung der Denkmalsentwürfe läuft mit dem 30. November ab. Eine beantragte Verschiebung! wurde vom Kunstausschuß abgelehnt. Die Entwürfe sollen alsbald in einer Reihe von Städten, zuerst in Wsseldvrfx zu einer Ausstellung vereinigt werden.
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Die österreichische Regierung geftattete die Einfuhr einer Probesendung von 25000 Kilogramm argentinischen Fleisches.


