Ausgabe 
5.12.1910 Erstes Blatt
 
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Au» Stadt und Land.

Hessen-Nassau.

Schwurgericht.

- . ... . t.ü. Gießen, 5. Dezember.

jpeute vormittag wurde bie diesmalige Schwuraeribblsperiodii oo'HA Oberhessen durch den Vorsitzenden LandgerichtsraL L> ch m l d l eröffnet. Verhandelt wird gegen die 19 Jahre alifc

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I £CI1* I etllX? stäbtischen Armenamt befdjdftigt geipeicnat ??Äre/^r Aeck er, der seinen betagten Eltern (der Vater Ut selbst auf dem Rcuhause beschäftigt), diesen Kummer bereüete "LQr berells eingestanden, datz er schon früher Bureau* diebstahle begangen und insgesamt etwa 500 Mark entwendet habe ^en vorher entwendeten Rathausschlüssel hat der jungt Meiisck £ad) der Lat m die Lahn geworfen. Bemerkt, sei, daß in der Angelegenheit die ganze Woche über ein Kasseler Kriminalbo- Jum£? 4. toar- Diesem hat Becker auch ein umfassendes Geständnis abgelegt In der Herberge zur Heimat wurden gestern z w e t Han d w erksburschen festgenommen, die am Freitag in öer yiäije von Rosenthal ini Burgivalde einen ? ien' ^roer mißhandelt und völlig ausgeraubt hauen.

Es handelt sich um zwei Übel berüchtigte Bursäjen.

Dez. Das am 1. Ott d. I. von Berlin. Schoneberg nach Hanau verlegte E i s e n b a h n r e g i m e n t Nr. 3 wird am 1 April n. I. eine Musikkapelle er« halten, die einen Musilmeister, 10 Hoboisten und 16 HilfS^ Hoboisten umsassen wird.

n \ 3* ^Egen zerrütteter Familien- Verhältnisse h a t s uh gestern abend 10 Uhr in der Schwalbacher ^Ltraste der Ibjaljngc Schüler Walter Henkel auf ofsener ^>traste durch einen Schuß in den Kopf getötet.

hrw ö^eSrBuL8, Seit gestern sitzt der Dieb, öek

vor acht Lager: die raffinierten Diebstähle im Rathaus übte, hinter L-chloß und Riegel. Es handelt sich um den 17 allen, seither im städtischen Armenamt beschä

, P; ®^bcr5^lm, 4. Dez. Die Frau des Eisenbahn, ardciters B u st war gestern nachmittag von ihrer Wohnung fort« gegangen, um Einkäufe zu machen. Ihre beiden Kinder von und 3V, Jahren ließ sie in der Küche allein zurück.

ZVrlahrige Mädchen Helene steckte den Schürhaken üti Derdfeuer und machte ihn glühend. Die Kleider des Lindes gerieten dabe: in Brand. Als die Frau nach Hause kam, fand ln der Luche das jüngste Kind in einer Ecu: weinend vor, wahrend Helene am Boden in schrecklich verbranntem Zustand, ag. Sofort wurde das schwerverbrannle Kind ins Rochushaspi« tat nach Mainz gebracht, dort st a r b es eine halbe Stunde nach seiner Einlieserung.

hessische Zeuenvchrtagung.

-e- Frankfurt, 4. Dez. 'I

Erne Abgevrdneten-Versammlung des Landes­verbandes hessischer Feuerwehren fand heute hier statt.

Branddirektor Keller-Main? eröffnete als Vorsitzender des Landesverbandes die Versammlung und begrüßte die zahlreich erschienenen Abgeordneten, ferner den Vorsitzenden der Brand­versicherungskammer, Geh. Rat Melior-Darmsladt und den Brand-; direktor für den Regierungsbezirk Wiesbaden, Scheurer. Der! Redner erkannte dankbar an. daß auch im verganaencn Jal/re die Regieruna das Feuerlöschwesen in Hessen gefördert habe. Den Dank dafür kleide er in ein Hoch auf den Protektor der hessi­schen Feuerwehren, den Grosthcrzog, daS von der Versammlung ^reildig ausgenommen wurde. Aussck)-Mitglied Müller- Offenbach wies vor Eintritt in die Tagesordnung auf die 40fähr- Dienstzeil des Vorsitzenden des Landesverbandes Keller-Mainz und dessen 25jähriges Dienstjubiläum als Kreisfeuerwehrinspektor dos Kreises Märntz, hin. Er ging auf die Verdienste KellerS näher ein und überreichte ihm im Namen des Landesaussckmsscs ein Ehrendiplom unter Ausdruck der Wünsche, daß eS Herrn Keller vergönnt sein möge, noch lange zum Wohle des Verbandes I und auch seiner Familie wirken *u können. Herr Keller dankte herzlich für diese Ehrung und versprach, auch für die Folge Ach in den Dienst der guten Sache zu stellen. Neu ausgenommen 7N den Verband wurden die Weljren von Viernheim, W o h n b a ch I Dauernheim, Ober-Widdersheim und Großen- B u s e ck. Das Andenken der im Jahre 1910 verstorbenen Kom- Mandanten Dietrich-Freiweinheim und Harrach-Wimpfen ehrte die Versammlung in üblicher Form. Die Wehren von Gernsheim, Oberingelheim unb Gaualgesheim haben im letzten Jahre ihr ^-jähriges Jubiläum gefeiert. Tie weiteren Mitteilungen des Vorutzenden bezogen sich auf verschiedene Eingänge und Begeben­heiten und verbreiteten sich über beachtenswerte Ratschläge für zweckmäßige Beschaffung neuer Feuerlöscheinrichtungen.

I., , St abttheater. Zu Ludwig Thomas Bauem-

frcr ff"' der in der morgigen Abomie- rnrntsvorstellung zum ersten Male hier gegeben wird, ist eine neue Dekoration, die ein Abteil 1. Klasse vorstellt LU '^er-^Slti:en keä Stadtthearers angefenigt worden

Ausführung des SchauspielesDer Graf von

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«»Ätuffi «i« kl* «y?ä tir ua± I lt?ATkCl1 Cr~^C|^nften !lch die Leute zumeist auf die Be­sichtigung der Schauseniter, doch herrschte in manchen Läden auch schon em recht lebhafter Kaufverkchr.

Landkreis Gicszen.

@t1.nh?3reL(f,rhr?S1,Qicn'm3- De». Forstwirt Ludwig nAer a tortour^e-i i6- November in die Forstwartei §ber|°c|kLet &n0leli>, versetzt Man sieht den I tüchtigen Beamten nur ungern von hier scheiden.

Kreis Büdingen.

L r i Th ® Ü U' 3 D.z Za G e m e i n de r a t s m i t- gliedern wurden gewühlt in Merkenfrist- Konr ^"6-.Schnur und Gust. Rüb IL, Budina en 5$a|^r £*' ?a.r( Schulz I., Friedr. Ehr. stiem, Str ?JJbae c.un^). Wittekind; Dudenrod: Wtlb Adam Sungang IL, Karl Nagel II. und Ludw. Jea-

SSE ÄsM.1b ii fcÄJt. SÄÄS: .SSi.'' 9n'u- »H

Vorsitzenden des Vereins der fortschrittlichen Volkspartei in Gießen H ° rr n J ust iz rat M ev, hat auf beffen Schreib.n Dum 30- unsere Nr. 281) der Borgende des hiesigen

natwnalliberalen Vereins folgendes Antivortschreiden er­gehen lassen.

kämm er. In der beschäftigte man " des Voranschl_^ vv vu

bie Ausstell un g der" D? L G. 7nH affet au'ßer'mit Pferden und anderen Tieren aut' " '

-st beschicken. Eine p h ä n p I o g i, .

roict> demnächst neu herauSgegeben. Wegen bc§~ Um*

reude, diese . Der Anfang gut^ und so ging es weiter. crw ^"nge nie af.

dle er an der rechten Hand hatte, war nicht im inneren dec Handfläche, ipnbern oben gegen den Arm zu. Er hatte sie sta, beim Koksabladen zugezogen. Das Blut in der rechten Nock- taiche rührte, wie dies chemisch festgestellt wurde, von frischei Blutwurit her. Auch diefer Beweis von Täterschaft traf ntch! zu. Leget ist ein energieloser Mensch, dem eine so überlegte Tv nicht zuzutrauen war.

I begrabtert werden mußte, zeigte sich bei einem geprüften Hand- I werksmeister, der noch nicht selbständig war, sondern bei einem anderen Meister im Geschäft arbeitete. Einen recht bemitleidens­werten -Beruf hatte ein alleinstehender alter Mann, er war Hffmer krank". Ein junges Fräulein hatte als Hauptberuf ,^-ochter" und bei Stellung im HauptberufNäherin", eine

I anderemt Haushalt beschäftigt" angegeben. Daß Tochter oder Schuler Berussarten sind, war dem Zähler bisher nicht bekannt, und so stmch er unbarmherzig die Worte weg. Der Gehilfe eilt voraus und kommt aus dem nächsten HauS lvornstreichö zurück: | "Se hun noch nE> geschrewe". Auf der Ofenbank wird Platz gt> nommen, bie Zigarre gemächlich angesteckt, und die Arbeit geht los. Tas Karlche, Heinck>e, Licsche und wie die Kinder all heilen, staunen bm Mamn an, der nun eifrig fragt und bald der Reihe nach aufichreibt.Motter, wern aich näit ofsgeschrcwe", fragt \ fast weinaelich das vierjährige Fritzchen, dem die Zeit zu lang wirb. Und tote leuchteten seine Augen, als er auch an die RciA komnrk- Endlich ist daS Zählgeschäft beendet. Hat es auch viel Ilmhe gekostet, so war doch auch manche Freude dabei. Und schließ­lich muß man ja für das Staatsinteresse auch einmal ein Opfer bringen.

** TageSkakenVerfür Montag, 7. Dezember: Sieber» " o 0 von Robert Kothe: Lieber zur Sauta, Abends 8 Uhr un Gesell,chaftsvereinssaaL

^euen, ö. L.ezernber 1910.

Freud und Leid des VolkSzahlerS.

Don einem Volkszähler auf dem Lande wird uns geschrieben:

Volkszählung sind vorüber und damit ist eine

Arbeu^sür bie Zahler bcuwOigt Aber es gab mich manches nuutd)e Beobachtung, die den Zähler einigermaßen seuie Anstrengungen vergessen liefe. In der Frühe des 1 i^d berÄn^iwe Zwei gelehrige Ääiaben, die vor-

1 m wichtige Ausgabe genaue Anleitung erhalten battkn « Begleller imb zugleich Gehilfen des Zählers. Der eine i)t mit einem Tintenglas ausgerüstet der nnh^r» trnnt- w, c?- ificn unö ^Harten aufnehmen soll Im

Ä^^i^rdc schreitet der Volkszähler durch die Stratz^ L^ ^us Nr l beginnt bie Tätigkeit. Die Haushaltu^slist^ i'flVü schon will der zweite Gehilfe alles in ieinr

teil Solche bergen, da findet der Wer, dR der L iu fcin totini/benn das -ütortajen verheiratet ist nicht unterstrichen. Auf bie diesberüa»

Swfle antwortet die Ehefrau, das sei ja selbstveruändlil^ I Stoerü war es bei einet Iran, ktett Gemahl «Ä® bald- ..Aich wills em roetfe 1" fie ettafl i^aB itinber lebig und verheiratete itrnu»m r.:.r. c k

OKU (dbtaetMnblid), ^ iobatt Ät, ! 'ß 1 SBörter ast stets selbst nnUtet^Ä^ R war ziemlich gut, und so ging es weiter itriit dem Tintenglas war schon vorausgeeilt in Nr tfleme Vorprüfung vorzunehmLn. Doch als der 'narh^h^iHA8 1 j kc SNtrn Leute ich

,nach deutsch und nach ihrer Staatsangehörigkeit he Ern anderer Haushaltungsvorstand hatte dick unb Staatsangehörigkeit preußisch geschrieben. Als ibn jdarauf austnerkiam machte, daß es deutsch Heinen ni lri-.C ^ter Prcufe, do devon gihn ai W?. D-lchl-chl unb Sannlienftanb m f ? Seuif Schwierigkeiten. Ein 12 jähriger fbl^ut nach seinem Hauptberuf Schüler und nach sei tu b-c^em Beruf Lehrling sein. §>afe xin Meister i

Kreis Schotten.

TT. Schotten, 4. Dez. Durch die Ludwig- ws Micestifrung der hessischen Lehrerschaft war seinerzeit ein Bild des ehemaligen Ehrenobmanns des hessischen Landes. Lehrervcreins, des vor Jahresfrist verstorbenen Rektor^ Karl Backes, verkauft worden, und der lleberfchufe von diesem Verkauf gab dann die Grundlage zu der Backes,ist. tung, deren Zinsen zum Teil dem Lehrerheim bei Schotten zum Teil Witwen und Waisen von Volksschullehrern zu­gute kommen. Rach einem Beschlüsse des Vorstandes bei > I Ludwig- und Alicestiftung wurde nun die Platte dieses l 1 hn.? A w Kami QT t a f am k Oll .l .f.

= Usenborn, 3. De-. Unser kürzlich w-'evera-wäbr !ter Bürgermeister W^lh. Müller L hat die kr.isamckick, Bestätigung erhalten.

Kreis Lauterbach.

P. Schliß, 3. Dez. Wieder hat die Volkszähluna in unserer Stadt einen kleinen Rückgang in der R-. v ö l k e r u n g gebracht. Nach einer vorläufigen Zusammen' ftellung zählt unsere Stadt 2570 Einwohner gegen 259; In 1905. Daß die Bewohnerzahl der Stadt früher bebeutenh größer war, zeigt eine vorliegende Stalistik, aus welcher ich nur verschiedene Jahre nennen will. So betrug - « die Einwohnerzahl im Jahre 1824 3031 Seelen. Sie ach.- wahrscheinlich durch die Auswanderung in den 50er um 60er Jahren sehr zurück, so daß sie im Jahre 1864 nur noa. 2588 Einwohner betrug. Den größten Tiefstand brache die Zählung von 1895, nämlich 2445.

Starkenburg und Rheinhessen.

w. D a r m st a b t, 3. Dez. Heute vormittag 10 Qhr 20 Mm traf mittels Sonderzug Prinz Johann Albert von Meck- I V tn b u r g , Regent von Braunichweig mit Gemahlin und Abfolge hier em. Aus dem Baljnhof fand grofeer müitäcischec Empfang statt, cm dem der Großh erzog, bie Grotz Herzog in, Staatsminister Dr. Ewald, Oberbürgermeister Dr. Gläs'ina die städtiichen Behörden und bie Generalität erschienen waren.' Eine Kompagnie des Leibaarde-Jnfanterie-Regiment Nr. 115 bih sCte rt?lCtn®^cenwa^e> Nach gegenseitiger Begrüßung schritten der Großherzog und Herzog Johann Albert, der in der Uniform des Leibgarde-Husacenregiments erschienen war. die Front der Ehrenwache ab, bie bann im Parademarsch an dem Großherzoa und dem Prinzen Albert vorbei defilierten. Sodann fuhren bi Herrschasten in zwei Vierspännern nach dem Residenzschloß. Ln |bem ersten Wagen saßen der Großherzoa unb der Herzog io dem zweiten Waflen bie Großherzogin mit der Herzogin. (Eint Abteilung bes Leibdragonerregiments Nr. 23 bilbete bie Eskortt Die braunschweigstchen Herrschaften werben bis zum Montag hier bleiben, unb bann nach Karlsruhe fahren. Heute abenb findet in Ehren der Gäste Galavorstellung im Hoftheater statt.

FO. Groß - Gerau, 4. Dez. In den Ober- f örfteceien Mitteldick unb Mönchbr uch haben die Holzhauer um Erhöhung ihrer Arbeitslöhne und Akkorde nach, gesucht und die Sache ist dem Ministerium der Finanzen zur Entscheidung vorgelegt worden. Die Holzhauer haben dre Arbeit im Walde eingestellt. Die Holzhauer m den Gemeindewoldungen von Raunheim und Bischofsheim sind ebenfalls um eine Erhöhung ihrer Arbeitslöhne em- gekommen unb bie Gemeinden haben bie Forderung genetp migt. Die Folge davon war bie Wieberaufnahme der Holz' fällungSarbetten.

Der von Branddirekwr Fischer- Darmstadt erstattete Bericht über die Aachen-Münchener Feuerwehr-Unterstützungskasse besagt, daß die Emnahmen 209,63 Mk., die Ausgaben 228,35 Mk. das ^erinögcn 4906,80 Mk. beträgt Von der Feuerversicherungs- Geiellschaft ist auch für 1910 wieder ein Zuschuß geleistet worden. Die nächste Ausschußsitzung findet im Juni 1911 in Butzbach tratt. Zum Vorsitzenden der UnterstützungSkasse wurde Fischer toiebergeroählt. Dieser schließt seinen Bericht mit der Aussor-1 oenmg, daß dem Verbände noch nicht angehorige Wehren ihren Beittttt, der kostenlos sei, bald bewerkstelligen möchten. Die Bestimmungen über die Anschaffung von Geräten und Aus- 'ttistungsgegenständen wurden nach einem eingehenden Referat von tLamm-Friedberg genehmigt und ihre Drucklegung behufs Ver­teilung an die Wehren beschlossen. Der Antrag des rhein- heiliichen Provinzialverbandes, betr. Reckstsprechung bei lieber» rretungen der Hllfsmannschaften, wurde von Becker-Osthofen emgehend erläutert. Von V e tz b e r g e r - Nidda wurde an Hand einiger sich widersprechender Urteile über Versäumung von Pflicht- Übungen und einiger drastischer Vorgänge vorgeschlagen, daß der Laiidesausschuh bei der vorgesetzten Behörde um Abstellung der Mißstände vorftellig wird. Es wird als notwendig erachtet, klare! Wtunmungen darüber zu erlassen, welche Kategorien von Pflich­tigen von den Uebungen und der Mitarbeit bei Bränden ent- hunben werden dürfen Es tourbe beschlossen, die Sache dem LandesauSschuß zur Weiterbearbeüung zu überweisen.

Zum Antrag des Starkenburger Provinzialverdandes, betr. bie -berietbung von Auszeichnungen an Feuer- wehr le Ute berichtete Fischer-Darmstadt. Er hält es u. a 7ür erwünscht, datz bie Feuerwehrleute bei Verleihung von Ehren» Weichert nicht Himer anderen mit Auszeichnungen bedachten Per- loneii, in b^ug auf Ordens klassen unb Dienstzeit zurückgesetzt »erben ^etzberger empfiehlt die ©tiftung eines nur für kFcuerwehrlnue bestunmten Ehrenzeichens für 40jährige ifuma!n-mid crf^tc damit einverstanden, daß auf ^erlethung von Ehrenzeichen an Feuerwehrleute bei bem Landesaus,chutz |ojeuig aniubnngen sind, daß deren Prüfung noch erfolgen kann. Vorerst wird sich der Landesausschuß ver- foI?er berechtigt ist, dem Ministerium deshalb h UFa9x des Ober hessischen Provinz ial-

\ andesversicherungskammer zu er - suchen, bei Errichtung von freiwilligen Feuer- wehrengrö feere B e i t r ä g e - u dc n Kosten der ersten Slusrüstung zu bewilligen, empfahl Betzberger-> Nidda, bet der Brandversicherungskammer in diesem Sinne^vor- Kettig zu werden,- die Versammlung erklärt sich damit einber- - Von Worms wurde folgende Ansr7ge vorgebracht: bet Vergütung für Brandwachen und Au fraumungSarb erten nicht einseitig fest- belegt werden? Die Anfrage gründet sich darauf, daß bei großen Fabrikbrande in Worms, der die Ariwesenbrit der r <age nottvendig machte, nur 25 Pfennig für die Stunde den Fnierwehrleuten vergütet wurde. Der Ausschuß ist der Ansicht, daß der Satz der Vergütung für Brandwachen durch Ä ben Kreisfeuerlöschordnungen festzusetzen I ist, wahrend die Vergütung für Räumung mit dem Branobeschä-

-$ie Vmarnmlung trat dem Vorschläge

^ndesauSschu,!^ beu Ein vo.n der Lebens- und R^s^.^5^orncherungs-Gesell schäftFriedrich Wilhelm vorgelegter Entwurf, der dem Verbände wie den Versichertkm Vorteile zu gewähren verspricht, ist vom AuLichusie ltI arU die günsttgen Bedingungen befünvortet worden.

^"uwte dem Vertragsentwurf zu, unb ermäch- Jfi SW.Bi KSä?

ion en.

ler ,4er irte b." be­llte

ing lea i

L. S°br eec5rter£>en Justizrat! Im Namm und Auftrage d-S Natiouallcheralen Vereins Gießen gestalle ich mir. Ihnen -olgmd- Antwort auf Ihren Brief vom 30. Noo zuzustcUcn Sitr nehmen iunachft von dem Ausdruck Ihres Bedauerns über

Äsrt."e" ,L"ni^ iadren, dab knrs verfpätete Erscheinen des °Gi^mer Anz^geci" S°-He °mkläre. Die Berlehnag.

am 2k. vorigen Monats aus Veranlafsung eines Führers unfcrcr Patter iuruckzu,uhren fei, so lägt dies die Deutung zu, dah Sre r.biC|,CK Behauptung noch immer nicht über- i.fugt, sind, obwohl alsbatd von der Gcjchäjtsstellc desGiehener Ä"4'S? u.n'crm oerie der Sarrwerhari krargeiteltt worden

n bicsem Punkte eine befriedigende Erklärung

°b^bm wollen wir im Jntcrefle des Friedens gern von wei- k ?5sbCnmCBcn dunkl Ihres Schreibens

!n Vert^Q?tn b.a,li Ber Natronalliberakc Verein ©ieften 'cben1!,15 ,iuc legen, niemals ausge- sprachen hat. Sowett Sie sich laut Ihrem Schreiben vom 1. Te- ^aEungeu ober Vieuuerujigen umeier rsteichstags- nn Schwert fühlen, geben wir Ihnen anheim, sich

alCc*ltC k S« ^nben, ba unser Verein zur Erledigung

C?/IDC^e niC?ti iustandig ist. Mit vorzüglicher Hochachtung

VereinsGießen.^' 4Jl)erieyrct# Vorsitzender ves Ktmiauailibcraien

Dem Reichstag ist eine Eingabe von Professor Dr.

Lsommer hier zugegangen, in der um Errichtung einer psychia­trischen Abteilung beim Reick-sgesundheitsamt gebeten wird.

,~ e $ e £ b e rf o n a I i e n. liebe rtrogen wurde dem Schul-» cuvlvia- uru>^iiiceinrruna rourüe nun öie 'Blatte

_ Von der hessischen Landwirtschafts- der Sitzung des Vorstandes am Samstag sich zunächst mit der vorläufigen Aufstcllung lags für 1911. Dann tourbe beschlossen,

Willy Rohr herstammt, bem VereinMehrerüeün Boael^. berg" als Geschenk überwiesen.

Q Laubach, 4. Dez. Ein großer Leichenzug tz», gleitete gestern bie sterbtichen Ucberrefte bes Gymnasial, Pedells Göbel zum Friedho.e. Voran bcto.gt^n s.ch m< jl 7« r7'Kcr Trauerfahne Lehrer und Schüler des Gymnusiums. Noch

ost und Gemüse den Etnjegliungsworten des Pfarrers Volp totbmete ildge Karte für H.ssenIreltor Dr. Muller dem Verstorbenen unter Ni d rleaun^ Ibaues bcT^u 8 6nnUr t Um- eines Kranzes einen ehrenden Nachruf. Im NamenVs

mit hM- iiungsschule in Ltnd H eirn so l Gesangvereins Harmonie legte S^eiiglermesster D oll einen

X ®er?9, getreten und diese er- Kranz nieder. Der Kircheugesangvu.in fang zw°i Li^

L ÄfiSÄaÄr - Wd«3*

Vogelsberg genehmigt. Diese Vortrug- z ^nächst bt\ seitherige Bürgermeister Hohmann nut

m Schotten und Grebenhain stattsinden. Aus eine 108 Stimmen to.edergewahlt.

Angabe der Deutschen Viehhändler auf Freigabe der' Starkenburg und Rheinhessen,

hessischen Viehmärkte erkennt der Vvistand das ^chchL Vorgehen der hessischen Regierung dankbar an, daß bte Abhaltung der Viehmärkte vorläusig untersagt wurde. Der Vorstand wird beantragen, daß im ganzen Reiche ge­meinsame Adwehrmaßregeln gegen die Maul- und Klauen­seuche getroffen werden. Der Vorstand wird bei der Ne­uerung dahin zm. wirken versuchen, daß von sämtlichen «Kreisen bie Einfuhr von Vieh aus den von der Seuche betroffenen Gegenden untersagt wird. Die P.crde- und! Fohlenauktion, bie sich 1910 gut bewährte, soll auch 1911 stattsuiben. Die oberhessische H e n g st h a l t un g s- genossenschaft erhält einen Zuschuß in der eilen H^he.

** Vom Gießener Konzertverein wirb uns ge- schrieben: Der Vorslanb sieht sich veranlaßt, eine außer- ocbentliche Hauptversammlung (s. Inserat) emzuberusen, um über seine Maßnahmen in Ansehung beS heutigen Lieber- abends von Rodert Kothe Bericht zu erstatten unb bas Urteil der Hauptversammlung zu hören. Der Vorslanb bittet bringend um zahlreiches Erscheinen bet VereinSmttglieber.