Ausgabe 
5.3.1910 Viertes Blatt
 
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Samstag 5. März 1910

viertes Blatt

Nr. 54

160. Jahrgang

Erscheint täglich mit Ausnahme des Sonntag«.

heMHe Zweite Kammer.

Siegener Strafkammer.

oes Ladens

Die ^Gießener Lamilienblätter" werden dem ,önjeifler* viermal wöchentlich beigelegt, das KreisMett für den Kreis Dietzen" zweimal wöchentlich. Dieravdwirtschastlichea Seit- frage«" erscheinen monatlich zweimal.

politifctyc Lagesfcyatt.

Ein NeichS-Theatergesetz.

jainiitiid) Dollar un Jahre ipuroen |ie für sich allem bequem davon leben können. Weil sie aber fast durchweg für eine Familie zu sorgen haben, so führt das in diesen Kreisen zu einer allgemeinen großen Ärmlichkeit.

Rotationsdruck und Verlag der Br üblichen UniversilätS - Buch- und Steindruckerei. R. Lange, Gießen.

Redaktion, Expedition und Druckerei: Schul- straße 7. Expedition und Verlag: 51.

Redaktion: 112. Tel.-AdruAnzeigerGreßen.

Gießener Anzeiger

General-Anzeiger für Sberheflen

X Gießen, 4. Martz.

Vielseitige Verstöße gegen das Gesetz

hat sich der Bäckermeister O. 8). zu Nieder-Bessin^en «U jdrulbcn ßornmcn lassen. Er wurde augezeigi, weil i yrv^nvetgu« maliger Aufforderung seinen Namen nicht am LirM^- har anbringen bassen; cs fehlte in der Backstube ber ovrgeschriebene xpiufnapi; auch der Aushang, auf bcm der Kubikinhalt bec L ach't-ube rmb die Johl der darin zu beschäftigen den Personen ver- zeichnet sein müssen, war nicht ausgesülll, und die Backstube, w-ar sehr unrein. Es gingen ihm vier Strafbefehle über je 2 Mk. zu, aus deren Einspruch das Schöfsengendst in zwei Fällen zmtt Freffpruck) kam, da angenommen wurde, der (tienbcrm habe bett über der Ladentüre beffndlickieii s)Lanten des Ütotgeflagten übersehen, und bezüglül) des SpucknapfcS wies 8). nach, daß ein Eimer benutzt wurde. Er fockst das Urteil an und Beitritt die Angaben deS Gendarmen, der angab, die Wunde hatten voll Spinnweben ge­hangen und der Fußboden sei mit Staub und,Niehl bedeckt gewesen, ruvrtruä geschlossen werden tonnte, die Backstube sei nicht täglich nab aufgezogen worden. Ferner madne er geltend, er habe sein Gewerbe vor der Anzeige gegen ihn Nledergelegi. Tiefe Angab« erwiesen sich alS ti-nrichtig, auch war teilt Zweifel, daß sich die Backstube in unreinem Zustand befunden fxit. Bezüglich der Aus­füllung des Aushangs wollte er den Bürgermeister, den er um Vervbllstöndigung des AuslMigS gebeten hat. verantwortlich marfjien, da er selbst nicht in der Lage gewesen sei, beit Kubikinhalt zu beredten. Wegen dieses Falles hatte er sich an einen Sach* verständigen wenden muffen, da es seine Sackte ist, dafür zu sorgen, daß die gese.cktchen Bestimmungen gehandhabt werden. Seine Berufung ^uuLgcroitien. Xcridbe Augeklagte liegt npt

UHLULVIl Z) ' ----- ff.

Abg Tr. Heidenreich (Ntl.) wendet sich gegen die Er­höhung der Beiträge der Gemeinden zu den Besoldungen des Forstpersonals um ca. 50 Pfg. pro Hektar und stellt den Zusatz- antrag, daß von dieser Erhöhung die Gemeinden ausgenommen werden, die gezwungen sind, ihre Schälwaldungen in Hochwald zu verwandeln. Tie Arbeit des Tr. Weber schätze er hoch, könne sich jedoch nicht zu der Annahme seines Antrags enticyließen.

Abg Nvack (Ntl.) stimmt ebenfalls für größere Spar­samkeit und erwähnt, daß in Tatmstadt 3 Oberförster-nen be­ständen ! (Heiterkeit). Ferner könne der Oberwrster etwas mehr Kompetenz erhalten, damit er nickst wegen ieder Kleinigkeit am, Ministerium gehen muß. Tas Erträgnis des verkauften Volzes stehe in keinem Verhältnis zur Erhöhung der Volzhauerlohuc.

Abg Orb (Soz.) spricht für eine Erhöhung der äußerlt muw-

nungcrt war.

Besonders interessant ist das, was Renouf als Er­gebnis seiner Anfragen über Heiratsalter und Anzahl der Binder mitteilt. Tie verbreitete Ansicht, die Chinesen hei­rateten fast ausnahmslos frühzeitig und erfreuten sich eines großen Kindersegens,, findet darin vollste Bestätigung. Als Durchschnitt wurde nämlich gefunden, daß in den wohl­habenden Klassen der Bevölkerung beide Geschlechter be­reits mit 17 bis 18 Jahren und bei den Landleuten mit \ 17 bis 19 Jahren heiraten. Nur bei den Arbeitern steigt das Heiratsalter der jungen Männer auf etwas über 22 Jahre, während es auch in dieser Volksschicht für die Mäd-^ chen 17 Jahre, beträgt. Tie unglaubliche Gedankenlosigkeit,' mit der von mittellosen Leuten lustig drauf los geheiratet wird, streift oft geradezu an Verrücktheit. Kein Mensch scheint sich vorher ordentlich klar zu machen, wie er denn ferne Frau und die zu erwartenden Kinder ernähren soll. Die Folge davon ist die völlige Abhängigkeit einer großen Anzahl verheirateter junger Männer nebst ihren Familien von ihrem Vater oder Großvater. Tie durchschnittliche Anzahl der Kinder stellt stch auf sechs, von denen jedoch nur wenig mehr als die gaffte das heiratsfähige Alter erreicht. Diese große Sterblichkeit der Kleinen ist eine »anz natürliche Folge der unklugen Eheschließungen mittel­loser Leute. Trotz ihrer sehr niedrigen Löhne von durch-

Abg. Pennrich (Zcntr.) drückt bcm modifiziert« Antrag gegenüber sein Mißfallen aus.

Abg. Tr. $3 c Der (Bb.) (als Berichterstatter) erwidert am einige in der Tebatte aujgetauchtc Fragen, soweit sie im Ausschuß zur Sprache gekommen find. Z. B. seien die vermehrten Forst- ajsefs-oren bauernd nötig und daher zu belassen. Tie Verbesserung! bo3 Einkommens der Forstwarte sei dringend zu befurwortemba man sonst ivenig Leute bekomme und int Vergleich mit den Gew- ö armen das Gehalt geringer fei. Tie Gernei ndewv l dun gen sollen bei Kulturversuckreu nicht als Versuchskarnickel bienen, sondern, man soll jeststehenbe Resultate in die Gemeinde Verwaltungen über- tragen. Aus dem Anträge, die Gemeinden mit 50 Pfg. Pro Hektar zu den Kosten heranzuziehen, muß der Redner bestehen.

G)e bei meta t Milbrand erwähnt, baß die Versuche an den Gemeinbewaldungen mit Zustimmung der Gemeinde erfolgen.

Abg. U l ri ch (Soz.) spricht zur Bavilligung der Stellen auf den Inhaber.

Abg. Ue bet (Zentr.) tritt der Auffassung entgegen, als ob er nur die Anstellung von Nichtakademikem im Forstdienste ver­langt habe.

In der folgenden Abstimmung werden die Ausschußamrvage einschließlich des Zusatzantrags Heidenveich genehmigt.

Zur ,,Ausgabe" wird bei Titel 1, Zuvilliste L-emer Kömgl. Hoheit des Graßhervzgs, der.Betrag von 1265 000 Mark gtgat die Stimmen der Sozialdetnokraten genehmigt, ebenso die nächste Pvistion Titel 2, Beitrag aus der Staatskasse an die Geoßh KabinettSkasse zur Bestreitung der Orfenstosten mit 5142 Mark. Bei Titel 3, Hofbauwesen, werden für laufende Unterhaltuna« 55 350 Mark benrifligt, bei Titel 4, Tomanialbouwesen, 187 890 Mark und bei Titel 5, Kosten der Erhebung, Beitreibung ttnd Ver- redpning der Dornanialgefälle 81 350 Mark. Zu Titel 6, Ziff. 1, Oberförster, gelangt der Antrag der Minderheit des Ausschusses zur Annahme, 12 Oberfvrsterstcllen auf den Inhaber zu bewilligen. Ter Ausgabe von 429 599 Mark wird zugestimmt. Bei Ziffer 2, Forstassistcnten, beantragt der Ausschuß nrit ?Nehrheit, BewiNigimS der angcfoTberten 26 956 Mark, mit Minderheit, 5 Afslstentcw- siellen lediglich auf den Inhaber zu bewilligen. Beide Anträge werden einstimmig angenommen, desgleichen der zu Ziffer 3, Oberförstereiverwalter, usw., den Betrag von 28 000 Mark in Ausgabe zu bewilligen. Nach IV, Ziffer 1 verursacht der Jorsb- schütz eine Ausgabe von 290 495 Mark, der bewilligt wird, nach Ziffer 2, der Dolzhauerlohn, 1013 220 und 10 000 Mark, die ebenfalls genehmigt werden. v O_L_

Ferner gelangen einstimmig zur Annahme folgende Anträge: Zu Ziffer 4, Kulturkosten, a) 354 000 Mark zu genehmigen, b) für das Jahr 1910 50 000 Mcarf eimnalig, zu Zwecken der natürlichen Derrüngung der Buche: die Kosten für VvgelsrMtz irnb Bekämpfung ton Forstschädlingen mit 20 000 Mark, zu ot» willigen Auch bk flwftenanfarberungen' der übrigen Ziffern werben bewilligt. Bei Kapitel 3, Weinbaudomänen, werden die Err^ nahmen mit 171 739 Mark, die Ausgaben mit 1613o2 Marl rnttgebüßen, desgleichen bei Kapitel 5, dolzmagazin zu Darmstatt 9287 Mark und 7827 Mark und bei Kapitel 6, Kapitalzmsen mtb Sonstiges 60 900 Mark und 35 000 Mark. Bei Kapitel 7 Ka- meral- und Forstdomänen, sind 272 456 Mark in Einrmhme, 144 285 Mark in Ausgabe gestellt: die Beträge werden genehmigt. An Kapitel 7 a, Braunkohlenbergwerk LudwigShoffnung, schloß sich eine längere Debatte, die die Rentabilität der Grube zum!

lief)en Erhebungen, \v Buyi.

vor, daß sie vielleicht einen gewissen groben Näherungswert haben mögen. Für 1812 sind nämlich 352 Mill, und für 1881 sind 380 Mill, angegeben. Die Verhältnis mäßig ge­ringe Zunahme in dem langen Zeitraum von 1812 bis 1881 läßt sich gut aus der entsetzlichen Verheerung erklären, die während des Aufstandes her Taipina-Rebellen viele Hcchre lang gerade die blühendsten und volkreichsten Provinzen des Reiches traf. Hierdurch sollen 40 bis 50 Millionen Menschen umgekommen sein. Für die Zeit von 1881 bis 1902 finden wir eine beinahe ebenso große Zu­nahme, wie für die vorgegangenen sieben Jahrzehnte, was wieder gut zu dem Fehlen eines solchen Gegengewichts stimmt, wie e§ die große Empörung der fünfziger. und sechziger Jahre mit ihren verwüstenden Begleiterschei-

Gegenstand hatte. ,

Abg Breidenb ach (Bb.) fand bet einem. Besuch der Grube, daß alles wohl in Ordnung ist. Tie Unrentabilität sei dadurch > begründet, daß kein genügender Absatz für die Erzeugnisse vor­handen sei. 4 Millionen Briketts lagerten unverkauft. Man solle rtfio die Produktion einschränken, beim man könne doch nicht der Konkurrenz derUnionbriketts" die Spitze bieten.

Alm Molthaü <Zentr.) ist gegen eine Einschränkung der Produktion, damit tbic Rentabilität nicht noch geringer wird. Er Waat der Regierung vor, die Grube zu verkaufen.

Mg N v a ck (natD legt den Gedanken einer Verpachtung nahe.

Hkhermerat Milbrand weist barairf bin, daß schon vvr 10 Jahren das Projekt eines Verkaufes vorlag, aber abgelehul

Abg Bähr (wild", svricht nch gegen die Em,Kränkung des Betriebes aus. Tie Briketts feien, wie feftgefttilt wurde, gut.

Abg Ulrich (Soz.) ist auch der Meinung, daß das Werl aufrecht' erhalten werden kann. An der Unrentabilität sei die Organisation derselben schuld. Einern Verkaufe kann er mchp zustimmen Es svrecheil noch Geheimerat Milbrand, Aby. Hauck und Tr Weber. Letzterer warnt davor, bk -schätze, bie im Boben liegen, zu verschleudern. Eine gute Lösung sei bte* Umwandlung der Braunkohle in elektrische Energie, um ein größeres Gebiet mit Licht und Kraft zu versorgen.

Abg. Tamm (Freis.) erklärt, daß nach einem Sachverstinv- digenurteil der Heizwert der Braunkohle hier höher sei als in andern Gruben. Er empffehlt eine Verwendung der Kohle in Bad Nauheim.

Geheimerat Wilbrand erwidert, daß das aus tech­nischen Gründen nur in beschränktem Maße bereits geschieht.

Abg Breidenbach (936b.) tritt dafür ein, den Betrieb möglichst einzuschranken, b. h. feine neuen Leute mehr einjw* stellen.

31t der folgenden Abstimmung wird her Ausschußantrag- bk in Einnahme vorgesehenen 235 274 Mark und die in AuS^ gäbe mit 218 318 Mark zu bewilligen, einstimmig angenommen.

Schluß gegen i/53 Uhr. Nächste Sitzung Montag 10 Uhr.

^^Finan'zmrnister Tr. Braun erfüllt sich mit der neuen Fassung des Antrages einverstanden. t v ,, n

Ministerialrat v. Wilbrand (aus der Trtvune schwer ver- sfändlickp beschränk sich aus einige Erwiderungvn. Zu dem Pmitte Vermehrung der Oberförster stellt er an Hand von Vergleichen mit anderen Staaten fest, daß Hessen am wemgsten akademuchc Forstbeamtc hat. Gegen 1862 seien immer noch 6 Stellen roeitl£ Ö£uB (Bb.) spricht den Wiesen große Bedeutung zu, da ihre Probukttouskosten fast Null sind. Hieraus könne der e-taat noch ettvas erzielen. Mit bat 50 000 Mk. dürften bk Gememden nicht belastet werden. ,

Rackr enter längeren Frühstückspause teilte Vtzepra)ident Ko­re ll mit, daß tom Seniorenkonvent beschloifeu worden )<n, Die Abgeordneten zu ersuchen, OrganifattonSfragen nicht mehr in bte Debatte zu ziehen. Der Antrag HaaS, Osann Und Gen. auf Ver- einfadrung der Staatsverwaltung, soll mit allen anderen Vor- sch-lägen, Gutachten usw. auf diesem Gebiet dem demnächst^ zu wählenden Sonderausschuß überwiesen werden. Im Anschluß führt der Abg. Dr. Osann 'natl. aus, daß man jetzt nicht m der Tage sei. den Hofbeamten aus der Reihe der übrigen Beamten heraus Zusätze zukommen zu lassen. Der Redner ersucht im übrigen, auch bk Frage der Beamtengehaltsverbefferungeti letzt nicht mehr in die Debatte zu ziehen, nackDem der Finanzausschuß sickl dahin entschieden habe, daß für dieses Jahr ferne Gehalts­erhöhungen mehr bewilligt werden formten.

Abg. Hauck (Bb.- hätte bk frühere Fassung des Antrags ter jetzigen vvrgezogen. Es erscheine ihm nicht zweckmäß.g, die Rentabilität der Waldungen der Reitragsletstuna der Gemeinden zu Grunde zu legen. Ferner wendet er sich dagegen, daß die ©emeütben als Bersuchskarnickel für Kulturzwecke dienen.

Man schreibt uns aus Berlin:

In der Nachtversammlung der Schauspielerinnen sind Wunsche geäußert worden, die soziale Lage der Schauspieler und Schauspielerinnen durch ein Reichscheatergesetz zu ver-l . Tarmstadt, 4. März,

bessern. Es vst als sicher anzunehmen, daß dem Reichstage $m Regierungstische: Staatsminister Tr. Ewald, Finanz- ooraussick)tlich schon im nächsten Winter ein Reichs!Heater- Minister Tr D r a u n , die Geheimräte W i l b r a n d , Dr. B e ck e r aesetz vorqelegt werden wird, doch dürfte dieser (Siitrouri uni) D Biegelcbcn, die Ministcrialräte Lorbacher und wesentlich anders ausfehen als man in Schauspielerkreisen Süsser k Tas Haus ist bei Eröffnung der Sitzung um 9V< annimmt Tas dem Reichstage vorgelegte Siel len v e r - Uhr .uieberum nur idjmad) beicht, Abgeordneten auS den mittlunqsgesetz umsaßt auch das Theater-Agentur- umliegenden Orten, auch Mainz, Offenbach a. M., erst etwas wesen und Miß-skände auf diesem Gebiete.können bereits durch water^^ageSorbnung teilt der Vizepräsident dieses Gesetz bekämpft werden. Ein,^tchstheatergesctz kann LoreI( miL ba^ ba bie Generaldebatte zu Ende sei, der heutige nicht Bvslrmmungen schaffen, die s^ch Mit Gage und Kostüm- fijc bie Spezialberatung zur Verfügung stehe. Jnfolgedeiseii frage befassen, diese Fragen können nicht retwsgeseylich ge- fönue man Von einer Nachrnittagssitzung, wie sie vorgestern be- c-gelt werden. Dieser Entwurf kann nur das K' o ! schlössen wurde? abschrn. zessionswesen verschärfen und hier Bestimmungen vor- Hierauf wird mit der Men, durch die der Schauspieler im Falle des Konkurses Speffalbkratuny des Etats

oder bei Kontraktbruch buy() den Direktor mehr geschützt begonnen. Tie 1 Hauptabteilung, Reste aus früheren Jahren, ist als bisher. Auch über Kündigung, Urlaub, Wöchnerinnen- schließt mit einer Einnahme von 307 853 Mark unb mit omer schuh könnten Bestimmungen nach der Art der Bestimmungen Ausgabe von 507 782 Mark. Der Ausschuß beantragt Annahme, für kaufmännisches und gewerbliches Personal ausgenommen die ohne Debatte enolgt. Bei der 2 Hauptabteilung, Romanen de. ^^.^^^b^sKranken- und Unfallversicherung Großher-ogllchen Hauses, we st Kap. «ne

könnten die Angehörigen des Theaters der^.neucn^etch^.- ^E^Fo^domä.icn, hält Abg. Tr. Weber (Bbd.) eine lange Versicherungsordnung unterstellt werden. -Biel mehr wird gibt zunächst einen Ucberblick über die seinerzeittge bt--

sich durch ein Reichstheatergesetz nicht regeln lassen, oa» b^öte Lage des Finanzausschusses unb kommt endlich zu dem übrige bleibt der Selbsthilfe überlassen. Schlüsse, daß die Zeitläufte auch zur Cinsdiränkung der Ausgaben

* I im Forstwesen drängen, Turch Verbilligung der Methoden usw.

®x:, ßinmnfinmflbl ffliinas könne man mit weniger Kulttirkosten auskommen.

Die mnwvlintrzarn cinnas. .. oq übel (Ztr) kritisiert die Tenkichrist unb wendet sich

Der Professor V. A. Renouf von der Kaiserlichen Crhöhuna der Zahl besonders der akademischen Be-

Peijang-Universität tn Tientsin hat jungst einen bemerken-.-L^kn Die Vorschläge für bereit Vermehrung seien meist von werten Vortrag gehalten, worin er u. a. die vielumstrittene Lase,,' gemacht, insbesondere seinerzeit der Vorschlag, 14 neue

Frage berührte, wie viel Einwohner das Reich der Cbcrförfterekn iU schaffen, was selbst die Regierung nicht ge»

haben möge. Schon seit einiger Zeit schickt er, so ent- fordert hatte. Wenn auch bie Laien zu Vorlchlagen int alk

nehmen wir derKöln. Zig.", eingehende Fragebogen an gemeinen nichtberufen seien, konnten

Konsuln, ZoNdirektorcn, Missionare und gebildete Chine en, logl.schen Erntens smht üben nitio toor

um bei d-m Mangel einer zuderläs.igen ami^chen wemn bau d.e '«n be

m dreser Weise wenigstens z.u an^iahernocn Zahlen aus wabreno es oen^w untmufltingcn. Tieser An.

sozialem Gebiete zu gelangen. Die von st. mouf angenom- ... t 9' QU(?) ^^f Tr. Weber in Gießen, ein Fadrmann, der mene Gesamteinwohner.-s7.hl für die 1530 090 engiischen Ge- I bie Vermehrung der Stellen in keinem Ber-

viertmeilen (397 Millionen Hektar) der 18 Provinzen be§ ^[tnk stände zur Vermehrung der Waldflächen. Auch andere eigentlichen Chinas ist 40/ Millionen. Das sind 2 !ß Ein- Autoritäten seien dieser Meinung gewesen. ,.

wohner auf die Geviertmeile ober 104 auf den Geviertkilo-' * Ä ----;x r,A

meter, ungefähr der selbe Durchschnitt wie für das Deutsche Reich nach der Volkszählung vom 1. Dezember 1900. Wenn dieser Durchschnitt in Deutschland während der seitdem vergangenen neun Jahre nun auch schon nicht unbedeutend überschritten worden ist, so darf man anderseits dabei den sehr viel größeren Umsang des Landes der Mitte nicht außer acht lassen. Für die Provinz Schantung werden 683 Köpfe auf die Geviertmeile genannt, und für die Um­gebung von Schanghai! schätzt man gar 800 bis 1000 auf die gleiche Fläche, waS den cm dichtesten bevölkerten Industrie-

S'SiWX'*»* -- - -»

gesehen von der Ertragfähigkeit des Bodens, keinen av b^ geschaffen werden sollen Tw Vor«

foluten, sondern nur einen relativen Wert hat. (Sl)itia ^tugi- ber Erhöhung sind an und für sich richt.ig.Wtr haben ist bei seiner sehr geringen und eben erst beginnenden eine Menge von Ausgaben auf die Staatsrwse übernommen industriellen Entwickelung zurzeit ohne Frage als über- die anderwärts von den, Gemeinden S.etta^n werfen ^.as böllert zu bezeichnen, vbwoh? es mit seinen 266 Einwohnern Amendement des Abg.

auf die Geviertmeile nicht entfernt an England mit 43.iI^ten^ meÄÄL Jm Übrfgen ^

ober gar an Sachsen mit mehr als 700 ^lnn)o^Iletn out TAer ^eflkrung überlassen, sich die 50 000 Mark da zu

die Geviertmeile hinanreicht: und doch kann man diese roo tnan f[c sfch ohne Härte holen kann.

beiden Länder nicht so übervölkert nennen, wie es bas Geheimrat Milbrand entwickelt bk gesetzlichen Besttm- Reich der Mitte ist. , mungen über die Bcitragspslicht der Gemeinden. Ter Vorschlag

Die angenommene Gesamtzahl von 407 Millionen be-!b^ Finanzministers stimme mit der Gesetzgebung überein.

ruht auf den letzten amtlichen Erhebungen vom Jahre 1902. Abg. Ir>rell (Bbd., erwähnt, daß bic der^A^^^6 der Diese dürfen natürltch keinen Anspruch auf Genauigkeit in Obersörstrfstellen seinerzeit mtt ganz er^t

Unserem Sinne machen, und sie mögen nm nicht wenige sei. Tie forstwarte könnten mit Rücksicht auf di« Vergrößerung Millionen von der Wirklichkeit entfernt fein. Bergletcht der ZZ"jl<mbt. daß man bie Frage ber

man sie indessen mit den beiden vorher gegangenen ahn- sxinenefttaen Vermehrung der Oberförster heute ausschalten kann.

)o geht wenigstens )o viel daraus her-t W cr° bar°xn bei/ ba& bie Gehalte der Forsttvarte

. s- . sind und in feinem Verhältnis stehen z. B °u

dem Gehalte der Gendarmen. Zwischen ber Leistungsfähigkeit der Gemeinden muß ein Unterschied gemacht werben. Es ist am besten, es ber Regierung zu überlassen, zu entscheiden, wie ue oie 50 000 Mark nach ber Leistungsfähigkeit der Gemeinden ver­teilen will Er bittet, den Aussckußantrag dahin abzuandern.

Abg Raab (Soz.). Tie Mehrbelastung der Gemeinden ist keine glückliche Lösung des Geldmangels, da die waldbesitzenden Gemeinden nicht immer die am besten situierten sind, xic Akkord- bezahlungen der Holzhauer sollten am besten abgeichafst Arden, da die Löhne durch diese Bezahlungsweise außerordentlich schwan-