Gebäudes Liu wesentlichen die Mittel für den Neubau gewonnen werden können; es soll übrigens noch durch eure Lokalbesichtigung ein genauerer Einblick in die Friedberger Verhältnisse gewonnen werden. Im Kapitel „Zentralbauwesen des Finanzministeriums" scheint sich der Ausschuß für Bewilligung der angeforderten Kosten non 34 950 Mr. Sitr Erweiterung des Finanzamts in Oppenheim entschieden zu haben. Bei der weiteren Forderung desselben Kapitels im Betrage von 914 000 Mk. für Territorial-Flußi- nnd Dammbau wandte sich der Negierungsvertreter gegen den gleichzeitig mit zur Beratung gestellten Antrag Dr. Winkler, den als zweite Rate angeforderten Betrag von 400000 Mk. für die Dainmverbesserung in den Gemarkungen Guntersblum, Ludwigshöhe, Dienheim und Oppenheim einschließlich der am m Verlegung zu streichen, die Regierung um Einbringung einer besonderen Vorlage darüber zu ersuchen und vor Erledigung dieses Antrags die bereits bewilligte erste Rate nicht anzugreifen.
Der Regierungsvertreter legte die Gründe gegen diesen Antrag dar und darnach dürfte sich die Mehrheit des Ausschusses gegen den Antrag entscheiden. In der für nächsten Dienstag anberaumten Sitzung soll noch über das Kapitel direkte Steuern näher verhandelt und dann die Abstimmung über die einzelnen Kapitel vorgenommen werden.
2hts Stadt und Land.
Gießen, 5. Februar 1910.
** Lehrerpersonalien. Uebertragen wurde dem Lehrer Hch. Berwig zu Reichenbach eine Lehrerstelle an der Gcmeindeschule zu Leiselheim, dem Lehrer Ludw. Henrich zn Ober-Wöllstadt eine Lehrerstelle an der Gemeindcschule zu Osthofen, dem Lehrer Julius Kray er zu Haßloch eine Lehrerstelle an der kath. Schule zu Groß-Umstadt. — Erledigt sind: Zwei mit eoang. Lehrern zu besetzende Lehrerslellen an der Gemeindeschule zu Griesheim. Eine mit einem kath. Lehrer zu besetzende Lehrerstelle an der Gemeindeschule zu N i e d e r - R o d e n. Die mit einem eoang. Lehrer zu besetzende Lehrerstelle an der Gemeindeschule zu Eckels Heini. Mit der Stelle ist Organistendienft verbunden.
•* Kun st verein. Die Gemälde-Ausstellung am Brand zeigt gegenwärtig eine Kollektion von 33 Gemälden des bekannten holländischen Malers Gerard Bergs ma, die eine besondere Ueberraschung bietet. Wenn auch die Bilder beim ersten Blick auf manchen etwas befremdend wirken, wird man doch bei längerem Beschauen den Eindruck gewinnen, daß man es mit den eigenartigen Schöpfungen eines reichen, seine eignen Wege gehenden Künstlers zu tun hat. Ein Holländer, der studienhalber nach Italien geht, ist eine Seltenheit, da doch seine Heimat so viele malerische Anregung bietet. Bergsma hat es gewagt, die südl. Sonne, die bunten Land- bewohner der Sabiner Berge, schlanke Mädchen, bqrtige Männer usiv. zu Bild zu bringen und sein Wagnis ist ihm, wie die Ausstellung beweist, gelungen. Seine Bilder werden wohl auch hier ein besonderes Interesse erwecken. Georg Greve-Lindau, ein früherer Schüler von Kalkreuth, der mit 10 Bildern zum crsteninal im Kunstverein vertreten ist, hat wiederholt einen einmütigen künstlerischen Erfolg davon getragen, was ihm auch hier mit fernen Arbeiten gelingen wird. I. G. Mohr-Frankfurt, dessen Bilder in der letzten Ausstellung allgemein gefallen haben, ist wieder mit drei schönen Landschaften aus der nächsten Umgebung vertreten. Auch von A. Eberle-München ist ein Bild, „Im Stall® betitelt, ausgestellt, das sicher gefallen wird. Em größeres Gemälde „Bergwald im Schnee" von A. T hiele-München, das in der Münchener Ausstellung mit der gold. Medaille ausgezeichnet wurde, hat die diesmalige Ausstellung auch auf- zuweijen. Ferner befinden sich noch Einzelwerke von E. Rüdisühli, Prof. Lutteroth, F. Ehrenberg, G. Rienecker, H. Giebel, E. Eckenfelder, H. Rasch und von unserem einheimischen Künstler W. Barthel eine schöne Kollektion Aquarelle in der Ausstellung. Werke der Plastik sind von D. 9JL Sachse-Dresden, „Schwere Arbeit" imb „Der Mäher", ausgestellt. Ein Besuch fei aufs angelegentlichste empfohlen. Geöffnet ist die Ausstellung Sonntags von 11 bis 3 und Werktags von 11 bis 1 Uhr.
** 2-em Deutschen P rivat-Beamten-Verein gehören in Gießen Männer aus sehr verschiedenen Kreisen an: neben Univerfitätsprofessoren und Aerzten stehen Privatangeslellte im engeren Sinn — leider aber noch keine großen industriellen oder Handels-Firmen — als korporative Mitglieder. Um auch solche dem Magdeburger Hauptvercin zuzuführen, um den Verkehr mit ihm zu erleichtern und zu rereinsachm, um allen, die es angeht, das soziale Gewissen zu schärfen, hatten einige Mitglieder die Gründung eines Zweigvereins angeregt. — Am Donnerstag ■ abenb sprach der Tirellorialvertreter E. Reine mund aus Magdeburg über „Die Bedeutung der Bestrebungen des Den t s chen P r iv a t-Beamten -V ere i ns f üynn ser W i r t s ch a f t s 1 e b e n". Nach einem Rückblick auf die wirtschaftliche Entwicklung Deutschlands in den letzten Jahrzehnten betonte der Vortragende, daß sich auch der Stand der deutscher Privatbeamten nach auswärts bewege. Der Privatbeamte kennzeichne sich durch zweierlei. Einmal habe er mit dem Arbeitgeber die geistige Be- ickästigung gemeinsam, andererseits habe er mit dem Lohnarbeiter das Los der Abhängigkeit zu teilen. Eines aber unterscheide ihn. Tas sei nicht der Standesdünkel, sondern-es seien Eigenschaften, out die man täglich stoße: Berusstreue, Pflichteifer, die selbständige Betätigung und das große Verairtwortlichkeitsgefühl. Jrn Auschlu-ß daran erklärte der Redner, daß von 188'2 bis 1895 ter Stand der deutschen Privatbeamten um 118,9 Prozent zugenommen habe, während sich die selbständigen Betriebe nur um 1,3 Prozent vermebrt hätten; der Stand dec Arbeiter habe um 62,6 Prozent, die Jndm.rie um 66,5 Prozent und der Handel um 85 Prozent zugenommen. Tas kommerzielle Unternehmen von Krupp-Essen habe schon in den Jahren 1904/05 4632 Beamte beschäftigt, und in einem finanziellen Unternehmen, der Deutschen Bank, seien 2000 Privatbeamte tätig. Bei einer Berufszählung im Jahre 1908 habe man einschließlich der Familienangehörigen fünf Mlllionen Privatbeamte gezählt. Ob angesichts dieser Zahlen nicht der Staat und die Arbeitgeber ein unbedingtes Jntercise da.ast Wien, die Sicherstellung der Privatbeamten vorzunehmen? Aw läßlich einer Umfrage bei 2 Milllonen Privatoeamten fe.cn nur 157 400 Antworten -- 7 Prozent eingegangen. Aus diesen Antworten habe sich die Tatsache ergeben, .daß es mit der Bezahlung sehr schlecht aussehe. 60 Prozent hätten ein Einkommen unter 2100 Mk, 26 Prozent zwischen 2000—3000 Mt. und nur 14,3 Prozent über 3000 Mk. Tas bedeute einen Durchschnittsgehalt ron 2046 Mk. Aus diesem Einkommen heraus tonne durch Spartätigkeit niemals an eine Existenzfürsorge für die Familie gedacht werden. Für einen ^tanb, der in politycher, industrieller, wirtschaftlicher, technischer Beziehung so hervorragende Leistungen aÜfzuweisen habe wie die deutsche Privatbeamtcmchaft, iiir d.e bedeute die jungst erfolgte lendenlahme Erklärung des Staats- fckrctärs Tr. Delbrück im Reichstag über die Vorlage zur ftaatt. P°nsionsver>iä erung der Privataiigestelitcn einen ^a>lag ins Gesicht ! (Bravo!) Ter Redner richtete die tinjfort)ening an die PrivatLeamtemchast, hiergegen energisch zu pwtestieren und zunächst den Leg der Selbsthilfe zu beschreiten. Dec BortraZende oab Dann ein Bild von der -£t gant tat um ued deutschen Prwat- beauüeimereins, schilderte feine Beoeutung und lyob feine reiche
Zahl von Kaffen- und Wohlfahrtseinrichtungen hervor. Die klaren und eindringlichen Darlegungen hatten ben Erfolg, daß sich die gvohe Mehrzahl der als Gäste anwesenden Zuhörer als Mitglieder meldeten. Turch ihren Beitritt war die für einen Zweig- rtrein satzungsgemäß geforderte Mitgliederzahl erreicht, und da über die Hälfte, aller Mitglieder anwesend war und diese sich einstimmig für die Schaffung einer Ortsorganisation ausfprachen, w tonnte, zur Gründung eines Zweigvereins geschritten werden. Auf, Vorschlag des Seminardirektors Tr. Quentell, eines der ältesten Mitglieder des Vereins, wurde Prof. Tr. .Kraft zum Vorsitzenden gewählt. Er machte zwar geltend, daß er nur durch eine jrüliere private Stellung Mitglied geworden sei, und daß au die Spitze eines Privatbeamtenvereins doch ein Privatbeamter gehöre, erklärte fick aber dann im Jnterefse der Sache bereit, den Vorsitz für das laufende Jahr zu übernehmen. Außerdem wurden in den Vorstand gewählt: Buchhalter Feiser, Kaufmann Rühl, Bautechniker Probst und Buchhalter Seeger. Damit hat der -L-. P.-B.--V. festen Fuß in Gießen gefaßt. Ter Vorstand des Zweigvereins, mie auch das Direktorium des Hauptvereins zu Magdeburg, sind jederzeit bereit, Interessenten nähere Auskunft zu erteilen.
** Vom freisinnigen Verein wird uns geschrieben: Wir machen darauf aufmerksam, daß die auswärtigen Besucher der am Sonntag statifindenden freisinnigen öffentlichen Versammlung, die mit den Dreiuhrzügen anzukommen gedenken, noch rechtzeitig zum Beginn in Steins Saalbau eintreffen können, wenn sie die Straßenbahn (rote Linie) bis zum Ludwigsplatz benutzen.
** Das Anlage-Konzert fallt morgen aus.
— Fellingshausen, 3. Febr. Am Sonntag den 15. Febr. findet die Viehkassenversammlung statt. — Es wird beabsichtigt, bis zum Frühjahr die Äolzschneid- maschine von Krofdorf hierher zu bekommen, da diese überallhin gefahren werden tann.
Börsen-Wochenbericht.
_ — Frankfurt a. M., 4. Febr.
Tie Widerstandskraft der Börse gegenüber den Newporter Vorgängen scheint nunmehr etwas gebrochen zu sein, wenigstens hat die in Wallstreet herrschende Unsicherheit neuerdings dis deutschen AUirkte stark in Mitleidenschaft gezogen. Auf fast allen Gebieten trat stärkere Realisationsneigung hervor, die die Kurse in eine langsame Rückwärtsoewegung versetzte. Dieses Ueberwiegen der Verkam s- und Abgabelust wurde allerdings durch mannigfache Momente gefördert. In erster Linie war es wohl das Gefühl, daß das Jahr 1909 mit feinen fast durchweg starken Steigerungen der Aktienkurse der Besserung der allgemeinen Wirtschastsl- lage ausreichend oder gar überreichlich Rechnung getragen habe. Tie Phantasie ist durch diese Steigerungen einigermaßen ausgeschab- tet worden; ja man erwartet nunmehr, daß die Industrie die Hoffnungen rechtfertige, denen die Börse schon Ausdruck gegeben hat. Eine von außen kommende Störung blldete ferner die nun lchon wochenlang auf der Newhorker Börse lastende Unsicherheit. Obschon die dortige Lage durch den Rückzug schwacher Clemente eine erhebliche Besserung erfahren hat, fehlt es an Zuversicht, da die Machthaber dem Markte keine nachhaltige Stütze gewähren und im Verdacht stellen, alsbald wieder Abladungen vorzunehmen, fo bald und so ost sie dem Markt einigermaßen unter die Arme gegriffen haben. So viel sich beurteilen läßt, ist der Verkaufsandrang drüben auf innerpolitifche Rücksichten zurückzusühreu. Zweifellos hat die Verteuerung aller zum Lebensunterhalt nötigen Gegenstände Unwillen gegen die Macht der Trusts hervorgcrufen; dies legt nahe, daß die Negierung in ihren Schritten gegen die Trusts durch die öffentliche Meinung unterstützt wird. Inwiefern die Furcht vor gerichllichen Entscheidungen gegen den einen oder anderen Trust berechtigt ist, läßt sich schnAw« beurteilen; in früheren Fällen haben die Gerichte den Trusts nur wenig anhaben können. Tie Ungewißheit darüber dürfte noch längere Zeit den Markt beherrschen und ungünstige Rückwirkungen auf die europäischen Börsen haben. Was hier die allgemeine Depression noch steigerte, waren nach längerer Pause auch wieder politische Besorgnisse hinsichtlich der Lage auf dem Balkan, dock) konnte man sich bald wieder beruhigen. Man hofft mit Zuversicht, daß es den Aiächten auch diesmal gelingen werde, den Zündstoff auszulöschen, bevor er eine gefahrdrohende Situation geschaffen hat. Eine gewisse Stütze hatte die Börse nur in der Flüssigkeit des Geldmarktes unb namentlich in der Hoffnung, daß die Bank von England, wie auch die Teutsche Reick)sbank weitere Dislontherabsetzungen vornehmen werden. Ter bedeutsamen Nachricht, daß eine Störung der deutsch-amerikanischen Handelsbeziehungen kaum mehr zu befürchten ist, schenkte man später ebensälls größere Beachtung, so daß die Tendenz gegen Schluß der Woche sich wieder etwas befestigte, indessen konnten die Kurseinbußen nur zum geringen Teil eingeholt werden. Privatdiskonto 3V16 Prozent.
hiartic.
Gießen, 5. Febr. Marktbericht. ?luf heutigem Wockeu- mailte kostete: Buller pr. Pfd. 1.00—1.10JUtf., Hühnereier 1 St. 9—10 Pfg^ Eltteueier 1 St. 0 Pfg^ Käse pr. St. 6—8 Pch Er'bfen p. Pfd. 00-00 Pfg., Linsen p. Pfd. 00—00 Pfg., Tauben pr. Pr. 0,80-1,00 Alk., Hühner pr. St. 1,00—1,60 Mk„ Hähne pr. Stück 0,80—1,80 Alk., Gäufe pr. Pid. 60—70 Pf., Ente« pr. Stück 1,80 vis 2,20 Alk., Ochicusteisch pr. Pfd. 76—84 Pig., Kuhfleisch pr. Pid. 60 Pig., Rindfleisch pr. Pfund 70—74 Pfg., tsd)iuemefleifd) vr. Pfund 80—96 Pfq., Schlveiuefleifch, gefalzeu, pr. Pfd. 96 Pfg., Kalbfleisch pr. Pfd. 72—76 Pfg., Hammelfleisch pr. Pid. 60—80 Pfg. Kartoffeln pr. 100 Kg. 5.60—6.00 Alk., Zwiebeln per j.r 5 00—6,00 Alt., Milch per Wer 20 Pfg., Weißkraut per Ltück 10—15 Pfg., per Zeutuer Alk. 0.00—0.00., Aepfel per Ztr. 10—18 Alk., Birnen per Zlr. 10—15 Alt. Slüfie 100 Stück 40—50 Pfg per Ztr. 0—00 Alk Marktzeit von 8—2 Uhr.
Gießen, 4. Febr. Viehmarkl. Bei dem am 1. und 2 gebrar abqehaltenen Markte waren aufgetrieven 1195 Stück Rindvieh, 1t6'Schweine. — Ter nächste Markt findet am 15. und
16. Februar statt.
F.C- Wiesbaden. Vieh hoi-Marktbericht vom 4. Febr. Austrieb: Rinder 82, Kalber 153, Schale 54, Schweine 206.
Tendenz: Rinder mittelmäßig, Kalber mittelmäßig, ed)afe mittelmäßig, Schweine mittelmäßig. Preis Turch- pro 100 Psd. jchnlltspreis
78
44
74
41
72
34- -37
71-73
35
76
42
40-44
72-80
34-39
67
65—70
36
75
37
37-38
74-76
74
58
73—75
57—59
74
84-92
68-80
53
44
88
74
5'5—56
46—48
62—66
55-60
36—43
64
57
39
31—34
27-30
23—26
32
28
24
58
57
73—73
70—75
57—59 öö—59
redend- <sd)ia4t» pro 100 PiUlid gewlchc , reuend- Lchlaau- i,croid)t
nährte ältere.......*
Färsen, Kühe.
Bollfleifchige aiisgemäftete Färsen höchst. Schlachtiveries . . . . . - - - Vollsleiichige ausgemäfiele Kühe höchst. Schlachtiveries vis zu 7 Jahren.
'.Heitere ausgcmäliete Kühe und ^veing gut entwickelte stingereKnhe u. Farien
•Dlabig genährte Kiche nnd Fällen . .
Gering genährte Kühe uuD Färjen . . Kälber.
Feinste Mast- (Vollmilchmast) nnd beste Langkälver . . . . • • • •
•jJiitilere Mast- und gute eaugfalber . Scha' e. Mafllänuner nnd jüngere Alasthannnel S ch iv e »n e.
L-ollsteifchige Schweine vw zu 2 Zenliier ^everidgeivichl
Bollsteifa-lge Schweine über 2 Zentner Lleveudgelorchl ... . . . .
Fleijchlge Schweine..... •
Ochsen. von-bis von-bis
Vollfleifchlge, ausgemastele, höchsten
Schlachtiveries, hochllens OJahre alt 43—45 76—81
Junge, steifchige, nicht ausgemastele unD ältere ausgemälletc .... - 40 4- ‘d~,b
Mäßig genährte jüngere und gut ge-
des
lluud
3’/,o/o Reichsanleihe .c.;
s
do.
3'7.
114.1v,
Berliner tiörse, 4. Februar. 4a(ii»scirij.
Ö
Kakao
Meteorologische Beobachtungen der Station Gießen.
Zu haben in den einschlägigen durch Plakate kenntlich gemachten Geschäften.
3'/,°/n Hessen /V. 37,0|n Oberhessen
64.30
65.60
99.95
98.05
94.40
161.40
132.00
107.5U . 134.95
208.UU
47.10
91.50
68.70
100.00
Elektriz. Labmeyer . . . Elektriz. Schuckert . . '. Eschweiier Bergw erk . . Gelsenkirchen Bergwerk . Hamburg - Amerik. Pakctf. Harpcner Bergwerk . • . . Lanrahütte . ,. . . . . - . Nordd. Lloyd .-. . . .
2,3 °C.
9415 üo.30 94.25 85.20 93-30
, 93.00
, 99 85
99.10 , 95.70
Obc-rschles. Eisen-Indnstrie Berliner Handelsges. . . Darmstädter Bank . . . Deutsche Bank . . . . Deutsch-Asiat. Bank . Diskonto-KommandiC . ■ . Dresdner Bank . . . . Kreditaktien . . . . ■ . Baltimore- und Ohio- *!&'•
Eisenbahn 2
Gotthardbahu . . .»•;> . Lombard. Eisenbahn.. ,> . Ocsterr. Staatebahn . . Princc - Henri - Eisenbahn .
Harpcner Bergwerk . Laurabtitte . .
Luinbardeu E. B Nordd. Llovd .
Türkculust
109.0: 181.80 137.1" 256.50 156.50 H4.75 161 6"
211.00
178.30
136.90
256.20
89.30
161.90
244.25
114.00
E. 134.01
206.60 ' 194.40 . 102.0-
Canada E. B.....
Darmstädter Bank . .
Deutsche Bank . . . Dortmunder-Union C. . Dresdner Bank .
Tenienz behauptet.
4°/0 Ocsterr. Goldrente . 4'/s°/o Oesterr. Silberrente. 4"/0 Ungar. Goldrente
4° Q Italien, Rente . . t. 3% Portugiesen Serie I . 3% Portugiesen n III . 4’/,% rass. Staatsanl. 1905 4'/,% japan. Staatsanleihe
Die nach- A sind am Sonntag dem «. Februne stehenden ßiyl £ilö nur von 12 i hr mittags bis Vt i . nachts für dringende Fiille sicher anzutreffen: m -
Dr. Geyer» Seltersweg 64. — Dr Wagner, /West-Anlage j i
3°/, do.
3*/,°/o Konsols
3. , 4.
205.70 194.70
. 22.41) . 101.90 176.89
4°/0 Conv.Türken von 1903
Türkenlose . .... 7 176.80
4°/0 Griech. MonopoI-AnL 4% äussere Argentinier 3°/0 Mexikaner . .
4*4% Chinesen . - Aktien: .
Bochum Guss . .. .
Buderus E. W. - . - . .
Tendenz befestigt.
Auszug o. d. 5tanvesamtsregiftem der Stadt Sienei
Aufgebote. u *
Februar. 4. Ludwig Bende, Bäckermeister, mit Emma Schö>- hals, beide in Gießen. — 4. Heinrich Leinweber, Tacstöhner n-i Anna Ruhl, beide in Hungen. J
Sheschliehungen.
Januar. 29. Karl Glock, Garde-Unterosfizier in Tonnsta^ mit Katharine Melcher in Gießen. 29. Georg Thomas, Subrinmr mit Lina Battenberg, beide in Gießen. — 29. Inlms Arnileti, Agent in Friedberg, mit Adolfine Lomar in Gießen. — 29. HemrG Wahl, Landbrie'träger in Nieder-Geinünden, mit Maria deutel in Gießen. — Fcbrnar. 2. Christian Kuhn, Kaufmann, mit Knniguilt Bauer, beide in Gießen.
Geborene.
Januar. 24. Dem Hillswerksührer Hermann Aiax Schieß- ein Sohn, Albert Arthnr. — 24. Dem Bauunternehmer Anguß Scheppclmann eine Tochter, Erika Gertrude. — 29. Dem Gastwin Emil Philipp Adain Sieck ein Sohn. — Februar. 2. Dem Schu> machermeister Ferdinand Eckert ein Sohn, Ferdinand.
Gestorbene.
Januar. 28. Wilhelm Wiengel, König!. Statioiisasststent i. P, 57 Jahre alt, Löberstraße 11. — 3L Diargarete Fische», geb. Ameist, 67 Jahre all, Bahnho'straße 49. — Februar. 1. Katharine Lol>i( geb. Kullmann, 45 Jahre alt, Kaiser-Allee 50. — 2. Georg Wilhelui Peppier, Oberpostschaffner, 48 Jahre alt, Asterweg 53. — 4. Ehrislimi Schnecko, Eisenbahnschlosser, 60 Jahre alt, Wolkengasse 7.
I hecht bzUEMI, .rABAKv.nroART.fABR J
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■ DAS STUUS '
Höchste Temperatur am 3. bis 1. Februar ----- Niedrigste
Siieoerschlag: — 0,0 mm.
TeSefowisch©
Giessener Anzeigers, mitgeteilt von der Bank für und Industrie^Giessen.
Frankfurter Börse, 4. Februar, 1.15 Uhr.
Febr.
1910
Barometer auf 0® reduziert
= c
A Q C
der Luft
Absolute Feuchtigkeit
Relative Feuchtigkeit
Windrichtung
Windstärke i
Grad 6er BrDöNrung in gehn lel der slchtb. filmmelsfl.
Wetter
4.' 2"
737,0
3,6
4.2
72
N
4
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Sonnenschein.
4. 9SS
743,1
2.0
4.6
87
NW
4
6
Bew. Himmel
5. 7S‘
749,1
—
1,0
4,3
190
still
still
1
Nebel
wird als
Kinder-Frühstück tausendfach ärztlich empfohlen Nur echt io blauen Kartons für 1 Mk., niemals lose.
D8/i
Gegen das Aitern
Dr. Houimel’s Hsematogeii
WARNUNG! Man verlange ausdrücklich den
Namen 14r. tionimei
Siehe das hochbedeutsame Werk: rDas Altern von Dr. Lorand Cap. X.


