Ausgabe 
5.10.1910 Erstes Blatt
 
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und Münster;

sogen.Juxplatz" sein Ab-

Auf Einladung deS hiesigen

Unser Turnverein ver

Hauptversammlung der Sundes Deutscher vodenreformer.

beiden Kirchweihtage und aus die NachfirmeK, tite am nächst Sonntag gefeiert wird.

Echzell, 4. Okt. Zurzeit ist man hier mit bi Ausführung von WasserleitungS- und Kanalisation; arbeiten beschäftigt. Arn vergangenen Sonntag ur Montag fand hier das Kirchweihfest statt, das öo schönsten Wetter begünstigt war. Besonders am Sonnte waren sehr viele auswärtige Besucher da.

rm. Darrnsta dt, 4. Okt. Sechzig junge arnerikc nische Forstleute werden wieder anfang November fyi eintreffen, um sich in Deutschland in dem Forstfach auS^ bilden. Für die hessische Oberforstbehörde bedeutet dies wiederholte Studienbesuch eine hohe Anerkennung ihrer am gezeichneten eistunLgen.

m. Darmstadt, 5. Okt. Gestern ereigneten sich fy, zwei Selbstmorde. In einem Schwermutsanfalle zündet die 43 Jahre alte Ehefrau Petri ihre Kleider an, die s mit Petroleum getränkt hatte. Sie erlitt so schwer Brandwunden an Arm und Brust, daß sie kurz na ihrer Einlieferung in das städtische Krankenhaus ihren Ver letzungen erlag. AuS Eifersucht schoß sich die 24 Iah alte Ehefrau eines Kaufmannes in dec Riedeselstraße eii Kugel in das Herz. Der Tod trat alsbald ein.

R.-B. Darmstadt, 4. Okt. Einen jähen Tod erb heute der Gardist Schütz von der 7. Kompagnie des hiesig! Leibgarde-Regiments, indem er früh morgens aus dem viertr Stockwerk der Kaserne zum Fenster hinaus auf die Stcoi stürzte. Der Aermste erlitt einen Schädelbruch und mehre Beinbrüche und war sofort tot. Die sofort eingeleitete Unte: suchung wird ergeben, ob hier ein Unglücksfall oder ein Selb) mord vorliegt.

8. Offenbach, 5. Okt. Bei der Revision d< Kanäle stellte sich heraus, daß auch der Kanal in b Kaiserstraße sehr schlecht und oberflächlich gebaut ist. Unt anderem sind die Rohre der Gasleitung ohne jede Jsolierur durchgelegt.

Bensheim, 3. Okt. Der Kreistag hat ngch lang, und zum Teil heftigen Verhandlungen mit zwei Stimme Mehrheit beschlossen, den viel erörterten Bahnba Bensheim Lindenfels auszusühren und die Arbeit, sofort zu beginnen. Es erhoben sich gegen die Ausführur gewichtige Stimmen, es siegte aber die Meinung, daß b langjährige, dringende und auch berechtigte Wunsch roeit Volkskreise Berücksichtigung verdiene und ein längeres Zaudei nicht am Platze sei.

x Bad Nauh.eint, 4. Okt. Unsere Badestadt gehört noch zu den toemgen größeren «Orten Hessens, die noch ihre Kirmes feiern und umwe Bevölkerung hält auch zäh an dem alten Her­kommen icft Die Kirchweihe ist hier zum S a i s o n s ch l u ß f e st ge­worden, das nach der vielen Sommerarbeit auch dem Vergnügen wieder zu leinem Recht verhilft, initein es vor allem die Tan-i- fperte , bte ovn Pfingsten ab mit Rücksicht auf die Kurgäste tncr verhängt werden muß, zur großen Freude unserer Jugend wieder aufhebt Wie lustig cs dabei zugeht, erhellt am besten aus der Tatsache, daß der Besitzer eines Dompfkaruffells 1200 Mark für feinen Platz bezahlt, und daß er trotzdemiedes Jahr gern wieder hierher tarnst Labet beschränkt sich sein GeMft Mr auf die

Kleine Tageschronik.

In einem Berliner L ehr erin n en-Sem inar e1 krankten 90 Lehrerinnen nach dem Genuß v. Fischen.

Einen frechen Heber fall beruhten zwei Bursch tm Alter von 20 und 23 Jahren, die Mei Brüder Schuh auf einen Verstcherunasbeantten in dessen eigener Wohnun in der Kaiser-Friedrich-Strcrße in Rix d o r 's. Die Bursch verschafften sich um die zehnte Stunde unter irgend eine Vorwand Einlaß in die Wohnung, und fielen über der Bewohner her. Ws sie fvrtgewiesen wurden, wurden bei eftgenommen.

Aus Wiesbaden wird gemeldet: Bei der Aush bung eines Spielernestes fielen der Krirninalpofi Kaufmann Fritz Es Pirmasens und Dr. Sello aus Berl' der früher Arzt, dann Opernsänger und zuletzt Privat war, in die tzände. Die beiden Verhafteten hatten in gröf ren Städten des In- und Auslandes in besseren Kreis gewerbliche Glückspiele veranstaltet.

September nach Unterschlagungen von

20 00() Korf fluchtige Buchhalter Heinrich Kramb der ' der Wiesbadener Staniol- und Metallkapselfabrik beschäft war, wurde tn Wiesbaden in der Wohnung einer von ihrem Man getrennt lebenden Frau verhaftet. In seinem Besitze befand sich noch einige tausend Mark.

Aus Ahlen (Westfalen) wird gemeldet: Auf der Zeche Wc falen wurde m einer Tiefe von 194 Metern ein Kohlens von 1,10 Meter Festigkeit auf Zeche 1 ungefähren.

der Neuhauser Straße inMünchen stieß am Dien tag abend ein Straßenbahn wagen mit einem bot besetzten Mannschaftswagen der Berufsfeuc wehr zusammen. Der Mannschaftswagen wurde vo tändig zertrümmert. Ein Oberfeuerwehrmann erlitt ei schwere Verletzung am Hiute.rkopf, ech FeuerwehrnMtN ein

Landwirtschaft.

§ Flensungen, 4. Okt. Am 2. Oktober hielt der Krei Ziegenzuchtverein Alsfeld seine Herbstversammlung i .Demfchen Haufe" zu Alsfeld ab. Unmittelbar vorher fand ei Ausjchußsitzung statt. In der Hauptversammlung begrüßte Van tags-Abg. Korell die Äiitglieder. Der Kreis - Ziegenzuchtoere Alsield hat gegenwärtig 7Ö0 Mitglieder und ist in 7 Bezirke et geteilt. Der 1. Bezirk umfaßt die Orte: Windhaufen, fleftiL Groß- und Klein-Felda, Schellnhausen, Zeilbach, Ermenrod ui Stumpertenrod. 2. Bezirk: Strebendorf, Ober- und Riede Breidenbach, Liederbuch, Storndor^, Hopfgarten, Brauerschwet Ulid Rainrod. 3. Bezirk: Alsfeld, Leusel, Reibertenrc Schrvabenrod, Münch-Leusel, Vockenrod, Heidelbach, Eudorf, Ei Altenburg, Schwarz und Grebenau. 4. Bezirk: Zell, Billen hausen, Angenrod, Seibelsdorf, Ruhlkirchen, Ohmes und Romrc ö. Bezirk: Kirtorf, Ober-Gleen, Wahlen, Arnshain, Lehrbach u Maulbach. 6. Bezirk: Nieder-Gemnnden, Hainbach, Elpenrod u Homberg a. O. 7. Bezirk: Fleiisungen, Merlau, Nieder°Ohm< Ober-Ohmen und Ruppertenrod. Landwirtschafts'ehrer Atoschero erstattete Bericht über die 24. Wander-Ausstellung zu Hambm Der Redner bemerkte, daß der Verein bei der Prämiierung Hamburg mit am besten abgeschnitten habe, nur das Bockmateü habe etwas zu wünschen übrig gelassen. Es sei aber durch Aula guter Böcke durch den Verein Vorsorge getroffen worden, u bei der Beschickung der 25. Wander-AuÄiellung zu Kassel 19 auch in dieser Hinsicht gutes Material zu haben. Es folgte t Uebergabe der Diplome und die Auszahlung der Geldpreise t die Hamburger Aussteller. An Preisen kamen zur Verteiluii Klasse 2: Gemeinde Romrod und Strebendorf je eine Anerkc nung: Klasse 3: Hch. Grein I. Reibertenrod lb Preis 90 M und 3a Preis 40 Mt., Heinrich Henckel Angenrod 3c Pre 40 Mk.; Klasse 4: Gustav Korell Angenrod 2a Preis 40 M Johs. Martin Angenrod 3b und 3c Preis ä 30 = 60 Mk. ui eine Anerkennung: Klasse 5: Sammelpreis: Der Kreiszieze zuchtverein, 180 Mk. (2. Sammlung.) Im ganzen hat d Verein 10 Preise mit 450 Mk. erhalten. Auf ein ausgestellt Tier kamen durchschnittlich in Oberhessen 23 Mk., während f Starkenburg und Rheinhessen nur 13 Mk. entfielen. £bt Hessen hat also die beiden südlichen Provinzen überflügelt. I Beschickung der Ausstellung zu Kassel wurde einstimmig l fchlossen. Da der Sekretär des Ziegenzuchtvereins, Lairdwii schaftslehrer Moscherosch, nach Pegau bei Leipzig verzieht, mus an dessen Stelle ein neuer Sekretär gewählt werden. Gewäl wurde als Nachfolger des Herrn Moscherosch Dr. Lung. Ab Korell gedachte mit ehrenden Worten des Herrn Moscheros inbent er dessen Verdienste für die Hebung der Ziegenzucht i Kreise schilderte.

Ans Hessen. ** Ueberfafyren. In der Schloßgasse wurde gestern

Auf dem nationalliberalen Ver tr eter ta ge nachmittag ein dreijähriger Junge von einem Fuhrwerk über» in Kassel hielten die hessischen Delegierten am fahren und schwer verletzt. Wie Augenzeugen berichten, Samstag vormittag unter Vorsitz Dr. Os an n s eine längere ist der Fuhrmann in der engen Straße zu rasch gefahren vertrauliche Besprechung ab, in der folgende Entschließung und hat dadurch den Unfall verschuldet. Die Folge wird gefaßt wurde . wohl ein gerichtliches Verfahren gegen den Fuhrmann wegen.

,,Die hessischen Delegierten sind nach ihrer heutigen Aus- fahrlässiger Körververleßuna sein spräche vollkommen darüber einig, daß die Angelegenheit der 1 0 ^Verletzung

nationalliberalen Partei und des Frhrn. v. Heyl als Landessache . ^cr Aus bruch der Maul- und Klauenseuche betrachtet werden muß und bereits in der Sinnig vom 25. Sep-I'st gemeldet aus: 1. Karlshöhe, Seukowo, ^reubcn» tember t». Js. crlcbi.u morbcn ist/' Hof und Mieschisk, Kreiß Sa.nter, Regierungsbezirk Posen:

2- Pakostaw, Kreis Reutomischel, Regierungsbezirk Po en:

Re.ch. 3. Vorwerk Rühnen, Stadtkreis Frankfurt a. d. O* Re-

f C T?r ^r a n k- gierungsbezirk Frankfurt, bei Händleroieh, am 1. Oktober,

surt vom 4. ds. Mts. lag ein natronalliberaler Antrag vor, . o; 1 / nFt G;. a JL Z. .

die hier ansässigen unbemittelten Krieg steil- . 41 / ^?c Qt ^nntag

nehmer von 186470 entweder -durch eine Geldspende!""? -Montag vom beiten Wetter begünstigt. Der Besuch von oder durch Steuernalaß zu ehren. Der Antrag außerhalb, besonders von Gießen, war sehr gut, trotzdem in wurde mit allen gegen die Stimmen der Sozialdemokraten unmittelbarer Nähe noch mehrere Kirchweihen stattfanden, so dem M agistrate zur Prüfung und Rückäußerung über- in Bettenhausen, Hattenrod und Münster; in wiesen. I Müschen heim war Nachkerb.

Bei Str e ikkraw all en in Deutz erlitt ein Schutz- ^Langsdorf, 3 Okt.

^"Kopfverletzungen und einen Schulterbruch, anstaltete am Sonntag aus dem |UBCn.-uxpmn ,e,n ©tu Arbeiter wurde von Radaumachern tn feiner eigenen turnen womit für imsprpn Ofrt n.nrai*

Wohnung angefallen und verwundet, ebenso wurde ein finn.g nerhnnhen mnr 8 gleich bic Jeter der Nach»

Junge schwer verletzt, der einem ArbettswMgenpEs °-rbunden war.

Essen gebracht hatte. | , X Treis a. L., 3. Okt. Auf Einladung des hiesigen

Im Krankenhaus Moabit starb am Dienstag der Kriegervereins hielt der Verbandsredner der Krieger- Arbeiter Robert Herirnann, der an den Moabiter kameradschaft Hassia, Geometer Stephan von Staufenberg, Tumulten beteiligt war und durch Säbelhiebe schwer gestern abend im Saale des Gastwirts Will dahier einen verletzt .wurde. sehr lehrreichen und intereffanten Vortrag über seine ©r» f lebnisse während seiner dreijährigen Dienstzeit im deutsch-

w , iaW?- r , südwestafrtkanischen Kriege 1904/06. Der Vortrag

September tn Tao fn verhafteten wurde durch Vorführung einer Reihe sehr schöner Lichtbilder dreizehn Japaner wurden, tote der Petersburger Te- passend illuktr.eri legraphen-Agentur aus Mukden gemeldet wird, einem mit x ä oU heim ßiiefcen^ 4 nn v u

h V gekmnmenen Beamten des japa- gefundenen G e m e i n d e r a t s w a h l ivurden die seitherige Mit- ntschen Konsulates übergeben. Dte chtneftschen Behörden be- glieder wiedergewählt und zwar Johann Heinrich O h lv'mit gninben die Verhaftung mtt dem herausfordernden 97 Stimmen, Jakob Jung XI. mit 91 und Manin Heinr. Klotz Betragen der Japaner, die im Bureau des Prä- mit 87. In diesem Jahre findet auch noch Beigeordneteitwahl fetten eine Schlägeret angefangen und ihm mit ©etoaltätigd W1- ~ Einführung der Feldbereinigung wurde nun auch feiten gedroht hatten. Die japanische Presse in berP^^W'611-, .

Mandschurei verlangt erregt, gegen die Chinesen ein zu-, Muschenheim, 4 Okt. Bei der hier stattgefundenen Ge- schreiten. J L..""deratswahl siegten die Kandidaten der PaNei des

Den Blättern wird aus Netoyork gemeldet- Als> m

der Expräsident Roosevelt von einem Spazierritt nachLm / Hungen, 4. Okt. In der Nacht von Sonntag aus seiner Villa Osterbay ^urückkehrte, fuhr ein Au t 0 mo bil wurde hier an zwei verschiedenen Plätzen ein-

von hinten gegen sein Pferd und schleuderte ^ gebrochen. Auf einer entwendeten Leiter stieg ein Gin» in einem Graben. Roosevelt wurde auf den Hals des brecher, nachdem er eine Scheibe herausgeschnitten hatte, durch Tieres geworfen, hielt sich aber auf seinem Sitze fest unb cin Fenster in das Anwaltszimmer des Amtsgerichts. Ver- eiTt!^n ölTie Verletzungen. mutlich hat sich der Dieb in den Lokalitäten geirrt und ist

^ us Kap stadt wird gemeldet: Premierminister B 0- als er die Zwecklosigkeit des Einbruches sah, dann in einem tha und der bisherige ^nanzmrnister Hüll, die bei den Gasthof auf ähnliche Weise vorqeqanaen Dabei wurden

w*. M. IWL "Ä £SS'"'"*

, S) Ulrichstein, 4. Okt. Tie nächstgelegene Molkerei befind^ sich tn Bobenhausen. Es l>at sich nun auch für unsep Städtchen und dessen näherer Umgebung das Bedürfnis zur Ein- Molkerei gezeigt: sie wird gegenwärtig an der Oymjtratze, m dem sog.Treihausen", gebaut. Dreihausen, wo noch, vor einigen Zähren nur drei vereinzelte Häuser standen wachst immer mehr zu einem größeren Stadtteil Ulrichsteins aas' Mehrere schmucke Beamtenwohnungen und die Kassengebäude sind lebten Jahren erstanden. Zurzeit wird auch noch ein Gasthaus, das sechste in Ulrichstein, gebaut.

verleihe, bitte ich Sie, diese Bekundung meiner aufrichtigen Freund- l ersten Schwertstreich gegen die Zuwachsrente zu führen. Die auf- ftbaft als einen Beweis der Wertschätzung entgegenzunehmen, die geklärte Arbeiterschaft wrdert die Zuwachssteuer als den .Anfang .ich der Beständigkeit unserer Beziehungen beimesse. Möge die einer gro^ügigen Bodenreform von Reichs wegen.

Herrschaft, die Eure Majestäten soeben angetreten haben, vonl Sodann sprach Prof. Koeppe (Hamburg) über die Stellung Tanger Dauer, glücklich und glorreich fein. Ich trinke auf die der deutschen Wissenschaft zur Reichswertzuwachssteuer. Der Ge- Gesimdheit Ihrer Majestäten! danke dieser Steuer sei ein Produkt der Wissenschaft. Der Entwurf

Der König der Belgier erwiderte darauf mitldes Ausschusses taugt aber nichts, wir müssen ein gesundes folgenben Worten in französischer Sprache: Reichswertzuwachssteuergesetz fordern.

Die herzlichen Worte des Willkommens, die Eure Majestät Adolf Wagner (Berlin) führte hierzu aus: Die

soeben an mich gerichtet haben, haben die Königin und mich tief I Stellung der Wissenschaft zur Frage des Wertzuwachses ist durch­gerührt. Wir bitten Eure Majestät von ganzem Herzen, unseren ^us noch keine einheitliche. Wollte man aber warten, bis die Dank entgegenzunehmen. Eure Majestät wissen wohl, wie sehr gliche Wlilemchaft sich einigt, dann fönnte man lange warten dieser Besuch), der uns heute zu Ihnen geführt hat, von uns weuerkelt). Wenn die Wertzuwachssteuer richtig ist, dann muß ersehnt war. Wir hegten den heißen Wunsch, in dieser schönen I oer grotzte öffentliche Körper, das R ei ch, tn erster Linie Anspruch Hauptstadt den erlauchten Monarchen begrüßen zu können, dem ÖQben- Denn er)t das Reich hat die Grundlagen zu dem alle Völker seiner Staaten seltene Liebe entgegenbringen; dennl politischen und wirtschaftlichen Aufschwünge gelegt. Wir ko m- fie wissen, daß durch mehr als feduig Juhre all fein Denkern und jede tnen.b,El 0 er Fortbildung der Reichssinanzreform Regung seines Herzen von der Sorge für ihr Glück und Wohl- I u 1 c direkte Besteuerung nicht herum, ganz ergeheri beseelt waren. Ebenso lebhaft wünschten wir Gurerl^teich, ob man nun Retchsvermogens- oder Majestät persönlich unsere Glückwünsche zu dem freudigen Feste, I "komm en steu er einfu h r t. Umsomehr kann

das vor einigen Wochen unter den jubelnden Kundgebungen Ihrer r $ ' x * u/ r Ersatz m Betracht kommen. Ver- Untertunen gefeiert wurde und welchem sich alle auswärtigen N'ede'ie Redner beleuchteten dann die Stellung der deutschen Fürsten angeschlossen haben, deren Blicke auf den Doyen der ^meinden des deutschen Handels, der deutschen Landwirtschaft, Herrscher Europas mit Bewunderung gerichtet sind, als ein eNed _®iittelftanbcd und der deutschen Beamten zur

Vorbüd aller Herrschertugenden, darzubringen. Noch andere Ge-I Relchswertzuwachssteuer, die von allen Rednern als eine große fühle haben uns hierher geführt: Unsere aufrichtige Liebe für f^ebenswerte Aufgabe hinaestellt wurde. Nach längerer Be­den verehrten Oheim und die Verehrung, die die Königin und ich I ctne n t s ch l i e ßung angmommm, in der

für die so tief betrauerte Kaiserin pietätvoll bewahren, deren Herzen r j®den Ausgang des Kampfes um das

von Mitgefühl für alles menschliche Leid so sehr erfüllt war. ^a^ wird, ^n den Reichstag wird

belgische Volk wird ebenso wie ich für die huldvollen Worte Eurer yL. ringende Bttte geridüet, dem vom MUitarfis^s getroffenen Majestät sehr dankbar sein. Das Bestehen der freund schäft- Abkommen die Gmehmigung zu .vmagen. Der Vorsitzende be- H cb ft en Beziehungen zwischen ihm und den Völkern der RE*Kreis und Gemeinde sich nicht österreich-ungarischen Monarchie, deren Geschichte eine Zeit lang I gescheut hatten, sich mit der Privatspekulation zu vereinen. mit den seinen verknüpft war, brauchte Eurer Majestät nicht diel Ä

Versicherung zu geben, daß ich meine ganze Kraft darauf ver-I *IUS UllO

wenden werde, diese Bande der gegenseitigen Sympathie und! Gießen, 5. Oktober 1910.

Freundschaft noch enger zu gestalten. In Uebereinftimnuing mit! .. e r ,, .

den Gefühlen aller Belgier und voll Dank für den liebenswürdigen Das Erganzungsheft zu dein ^ahrplan des

Empfang, der uns bereitet wurde, hege ich heiße Wünsche für das I Gießener Anzeigers liegt hellte unserer Stadtauflage bei. Glück Eurer Majestät. Möge die Vorsehung Eurer Majestät noch «Den Lesern außerhalb der Stadt Gießen wirdeS morgen fange die Liebe Ihrer Untertanen erhalten. Ich trinke auf das I -uaestellt

Wohl Eurer Majestät und der Mitglieder der Kaiserlichen Familie,! ° *

sowie das Gedeihen der Staaten der Monarchie. I ## v .

Der König der Belgier besuchte am Diestag in . Ernennungen und Versetzungen. Der Kreitz- Wien die Jagausstellung und empfing sodann das veterinärarzt des Kreisoetcrinäramts Groß-Gerau Veterinärrat diplomatische Korps. Kaiser Fra n z Jo s ep h verlieh dem Euczen Sauer wurde zum Kreisveterinärarzt des Kreis- .König der Belgier das Infanterie-Regiment 27, desseti frü- veterinäramts Bensheim und der Kreisveterinärarzt deS Kreis- herer Inhaber König Leopold toar. I veterinäcamts Grünberg Veterinärrat Edlrard Reunhöffer

»mA ---------- zum Kreisvetecinärarzt des Kreisveterinäramts Groß-Gerau

dar Uno Groflyerzog m Limburg. ernannt. Versetzt wurden die Steueraufseher Leonhard

» J-t-^^attelegramm.) DerISchnabel zu Büdingen an das Hauptfteueramt Worms,

lUhizurBesichligung berStablunb ihrer Sehens. s!bucrbu,s-be^°» ber Zucke^bnk.Wcttcrau-

Würdigkeiten eingetroffen. Itn Friedberg Georg Beck zu ^yriebberg m den Aufseherbezirk

' | Friedberg.

ö ' 4 Gotha, 4. Ott.

- per heutigen zweiten Hauptversammlung des Bundes Deutscher Bodenreformer stand die Reichswertzuwachs- ü euer zur Beratung. Der Vorsitzende Damaschke teilte zunächst mit, daß die Wahlen die Wiederwahl des bisherigen Vorstandes ergeben hätten, abgesehen von dem Abg. Schack. An erster ©teile sprach dann Arbeitersekretär Abg. Behrens (Essen) über dw Stellung der deutscheii Arbeiterschaft zur Reichswert­zuwachssteuer. Der Redner meinte, daß die Reichsfmanzreform trotz mancher Mangel em Werk von unermeßlicher Tragweite sei tfic Mangel hätten zu einer Verärgerung des Volkes geführt feWl" Vaterlandsfreund tief betrüben müsse. Und dennoch inen die Mangel vom Standpunkt der Bodenreformer zu einer 7nh ' auö bci m Form der Reichswertzuwachssteuer ginff n «lt verbundenen Reformideen ein großer Segen für ^u r^ entstehen könne. Die ReiLwettzLck^-

eine iinn^ff trt2d>atth(Sc' ^iafc unb kulturelle Tat, nicht nur fLleckter TltfJ1611 Ärtcn S^Tt ^kwn erst kommende Ge- lWechter m würdigen wissen. Es gelte von Reichs wegen ben