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Kälber.
Mk.
48-52
56.00-57.00
70.00-72.00
Nr. 146 in
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sind an der
Meteorologische Beobachtungen -er Station Gietzen.
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Nov.
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Wetter
1910
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■3m ältesten Viertel von Lissabon wurden sieben pest-
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Kleine TageSchronik.
75-78
68-69
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34-38
28-29
54.50-55.00
55.50-57.50
55.50—57.00
Mk. 95-103 90-97 81-88
erhältlich
Auergesellschaft, Berlin 0.17
69.00-72.00
71.00-74.00
70.00—72.00
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Dollsieifchige Schweine über 2 Zentner Lebendgewicht
Vollsleifchige Schweine über 21/, Zentner
Lebendge>vicht
Fettschiveme über 3 Ztr.Lebendgew. .
Fleischige Schweine
Sonnenschein Regen
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-mir dem Per7onenverkeh'r. Me Mfertrgnng von 'Sprengstoffen ist auf allen Stationen ausgeschlossen. Auf allen Bahnhöfen befinden sich fahrbare Viehrampen; die Bahnhöfe Battenberg, Ho-lzhcmsen und Hatzfeld haben feste Rampen für Kopf- und Sertenverladung erhalten. Die Züge werden nach den besonders veröffentlichten Fahrplänen verkehren.
Hk. Marburg, 3. Nov. Der ordentliche Professor für deutsches und öffentliches Recht an der hiesigen Universität, Geh. Justizrat Dr. Justus Bernhard Westerkamp wurde auf seinen Antrag von der Verpflichtung zur Abhaltung von Vorlesungen entbunden. Gleichzeitig erhielt er den Roten Lldlerorden dritter Klasse mit der Schleife.
W. Frankfurt a. M., 3. Nov. Heute früh überfiel der Arbeiter Christian Rübsam seine von ihm getrennt lebende Frau in Hausen, schoß ihr eine Kugel in den Kopf und flüchtete. Die Frau ist schwer verletzt. Der Täter ist verhaftet.
W. Kassel, 3. Nov. Gestern nachmittag wurden in der Nähe der Haltestelle Kirchditmold beim Ueber- -schreiten der Gleise die Zimmerleute Sommer- 7 ade, Vater und Sohn, von einer Leermaschine ersaßt und überfahren. Dem Vater wurden beide Beine und ein Arm abgefahren und blieb tot auf dem Platz. Der Sohn wurde tödlich am Kopf und an den Beinen verletzt und dürfte kaum mit dem Leben davonkommen.
Baden.
Mannheim, 3. Nov. Das Feuer bei der Ma- schin enfabrikvon Heinrich Lanz war gestern abend gegen 8i/2 Uhr ausgebrochen. Es ging vom sogenannten „Großen Bau" aus, wo in der Garderobe der Betriebs- schlosserei das Feuer entstanden war. Infolge des starken Windes griff das Feuer rasch um sich und hatte bald die Modellschremerei, die Schlosserei und den Zentrifugenbau erfaßt. — Die Firma Lanz gibt durch Anschlag bekannt, Daß in sämtlichen Werkstätten, die durch das Feuer zer- ,stört wurden, der Betrieb aufrecht erhalten wird. Alle betroffenen Arbeiter werden also weiter beschäftigt.
Hfl
Newy 0 rk, 3. Nov. Mc Curd h beabsichtigt Samstag auf seinem Doppeldecker von Deck der „Kaiserin Auguste Victoria" nach Newyork zu fliegen, sobald der Dampfer 50 Meilen vom Hasen entfernt ist. Offiziere der Armee und Marine werden den Flug^beobachten. Das Marinedepartement gab den Befehl, daß eine Flotille von Torpedobooten die Flugstrecke beaufsichtigt. Für den Anlauf nnirbe auf dem Vorderdeck des Dampfers eine besondere Plattform hergestellt.
Märkte.
le. Frankfurt a.M. Di e h y oi-M a rkt b e ri ch t-vom 3. Nov Auftrieb: Rinder 114, darunter 24 Ochsen, 1 Pulle, 89 Kühe, Kälber 709, Schale 443, Schweine 912. 1
Tendenz: Rinder, Kälber und Schafe gedrückt, Schweine bleibt Uebersland. Preis pro 100Pfd.
Lebend- Schlacht-
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einigungen liefert zu mäßigen Preisen die BruhPsche Univ.‘Druckerei
Schafe.
Mastlämmer und jüngere Masthammel . . . Aeltere Masthammel und gut genährte Schale
verdächtige Fälle ftstgefteM.
In Petersburg beschlagnahmte die Polizei für zwei Millionen Mark gebrauchte russische Postmarken, die in Warschau nach Ablösung des Stempels wieder in den Handel gebracht werden sollten.
In Brooklvn gerieten durch ein Großfeuer, das iit', dem fünfstöckigen Gebäude einer Korkstopsenfabrik ausbrach, dreu-i hundert Mädchen in Lebensgefahr. Sie entflohen in! wilder Angst. Viele sanken ohnmächtig nieder und wurden von den anderen mit Füßen getreten. Zahlreiche erlitten! schwere Verletzungen.
Feinste Mast-(Vollmilchmast) u. beste Saugkälber 57—62 Mittlere 'Olcifi- und gute Saugkälber .... 53—57
Geringere Saugkälber . .....
Universitäts.Nachrlchten.
Bon der Akademie in Frankfurt <i. M. Der ordcnt. liche Professor an der Universität Czernowitz Dr. Matthias I r i e d w a g n e r hat einen Rus auf den Lehrstuhl für romanische Philologie an der Akademie in Franffurt a. TO. an Stelle des An die Universität Berlin berufenen Proscssor &. Mors er- halten imb angenommen.
LustWMtt.
Die erste Flugpost.
Washington, 3. Nov. Der Geueralpostmeister ermächtigte den Flieger Me Curdy, am Sonnabend die Postsachen der Fahrgäste aus dem Dampfer „Kaiserin Auguste Viktoria" vom Dampfer zum Neuyorker Postamt zu befördern. .Es. wird, dies die erste Flugpost sein.
Spielplan des Siebener Stadtthraters.
Direktion: Hermann Steingoetter.
Sonntag, 6. November, nachmittags 31/, Uhr, bei kleinen Preisen: »Hans Lange." Ende gegen 6 Uyr. Abends 71/, Uhr, unter Mitwirkung der Kapelle des hiesigen JnfaMsrie-Regiments, bei kleinen Preisen: „Ter Verschwender." Ende gegen 101/, Uhr. Dienstag, 8. November, abends 8 Uhr: 6. Tienslags-Abonne- inents-Vorstellung. Zu Fritz Reuters 100. Geburtstag: „Ut de Frauzofenlld." Lustspiel m 4 Aufzügen. Nach Fritz Reuter bearbeitet von William Schirmer. Ende gegen 10'/, Uhr. Mittwoch, 9. Nov., abends 8 Uhr: Bolksvorstetlung: „Tie Räuber." Ende gegen 11 Uhr. Freitag, 11. Nov., abends 8 Uhr: 5. Freitags- AbonnementS-Borstelluu^: „Sappho." Ende 10 Uhr.
In Vorbereitung: /-tamm" — „Gras von Gleichen" — »Franz. GeseUsch. Roubaud." — „Faust.* — „Ten König drückt/ 1
AirchLiche Nachrichten.
Evangelische tyemeiiioe.
2 4. Sonntag nach Trinitatis, den 6. November: Rcformationsfest.
Kollekte für die Guslav-Adols-Stistung, Gottesdienst.
In der Ztadttirche.
Dormittags 91/, Uhr: Professor 1). Schian.
Vormittags 11 Uhr: Kinderkirche für die MarkuSgemeinde.
Pfarrer Schwabe.
Abends 5 Uhr: Pfarrer D. Schlosser.
Beichte und heil. Abendmahl für Matthäus- und Markus- gemeinde. Anmeldungen werben vorher bei dem Pfarrer jeder Gemeinde erbeten.
Abends 3 Uhr: Jugendvereinigung der Matthäusgemeinde.
Montag den 7. November, abends 8 Uhr: Versammlung der konfirmierten weiblichen Jugend der Matthänsgemeinde. »
Dienstag den 8. November, abends 61/. Uhr: Jestqotlesdienst aus Anlaß der Jahresversannnlimg des Oberhessischen Vereins für innere Mission. Pfarrer Schuster aus Hering.
Domierstag den 10. November, abends 8 Uhr, im Markussaal:
Bibelstunde. Bilder aus dem Leben Jesu. >
Pfarrer Schwabe. . /
In der Zohannerkirche.
Vormittags 9'/r Uhr: Pfarrer Ausseld.
Vormittags 11 Uhr: Kinderkirche für die Johannesgemeinde.
Pfarrer A u s s e l d.
Abends 5 Uhr: Pfarrer Bechtolsheimer.
Beichte und heil. Abendmahl für die Lukas- und Johannesgemeinde. Anmeldungen werden vorher bei dem Pfarrer jeden Gemeinde erbeten. ;
Abends 8 Uhr im Konfirmandensaal der Johanneskirche: 23er- ammlung und Bibelbesprechimg.
Abeilds 71/, Uhr: Versammlung der konfirmierten männlichen Jttgeiid der L u k a S g e Ni e i n d e.
Mittwoch den 9. November, abends 8 Uhr: Bibel-(MissionS-) tunbe im Johannessaal. Pfarrer A u s f e l d.
Heute, Freitag den 4. November, üon 51/, bis 71/, Uhr: Versammlung der konfirmierten weiblichen Jugend der * Johannes gemeinde im Johannessaal.
Uatholijche Gemeinde.
Gottesdienst.
Samstag den 5. November'.
Nachmittags uni 5 Uhr und abends um 8 Uhr: Gelegenheit $ur heil. Beicht.
Sonntag den 6. Nov., 25. Sonntag n a ch P f i n g st e n:
Vormittags von 61/, Uhr an: Gelegenheit zur heil. Beicht.
„ um 7 Uhr: Die erste heil. Messe.
r um 8 Uhr: Austeilung der hl. Kommunion.
, um 9 Uhr: Hochamt mit Predigt.
„ um 11 Uhr: Heil. Blesse mit Predigt.
Nachmittags um 6 Uhr: Christenlehre: darauf Andacht mit Segen.
' 7 RcichSgerichtsbrief.
hdruck verboten). js. Leipzig, Oktober 1910.
' Graf Zeppelin irnterfagt die Benutzung seines - Namens als Warenzeichen.
: Wir leben in einem Zeitabschnitt, in dem die Reklame für
: den Geschäftsmann eine der wichtigsten Angelegenheiten des Ge- schäüsbetriebeS bebautet. Es ist deshalb begreiflich, daß auch der große Errungenschaft bebciitenbe Name Zeppelin überall jnm Zwecke der Reklame ausgenutzt wird. Da die Gestalt der Zeppelin- Luftschiffe im verwandtschaftlichen Derhältiiis zur Zigarrenform steht, glaubte die Zigarren- und Tabakfirnm Hans är Joseph in Maniiheim rütfbilbenS den 9lmuen Zeppelin ohne Einivilligung des Grasen Zeppelin für ihre Zigarren inib Tabakfabrikate ver- ivetiden zil können. Dabei geht sie so weit, daß sie den Namen Zeppelin vollständig für sich zu reservieren fucbt. Sie ließ sich unter Nr. 93 499 das Wortzeichen „Graf Zeppelin^ und ferner unter Nr. 106 972 das Wort „Graf Zeppelin" und das Brustbild des Grafen als Warenzeichen patentamtlich eintragen. Infolge dieses Vorgehens erhob Gras Zeppelin Klage gegen die Firma Hanf & Joseph, umsomehr deshalb, weil er bereits der Firma Hockenheim & Sohn in Mannheim erlaubt hatte, seinen Namen für ihre Tabatfabrikate zu gebrauchen.
Ter Untcilassungsklage haben sowohl Landgericht Mannheim wie auch Oberlandesgericht Karlsruhe slattgegeben. Tie beklagte Firma verteidigt sich mit dem «neuen Kunstschutzgesetz. Nach § 22 dieses Gesetzes dürfen Bildnisse von Personen nur mit Einwilligung der Abgebildeten zur Schau gestellt tverdeu, dagegen erlaubt der § 23 desselben Gesetzes die Beniitzung von Bildiilssen aus dem Bereiche der Zeitgeschichte ohtte Einwilligung des Abgebildeten, weiiii durch diese Veröffenllichuug der Abbildungen fein berechtigtes Interesse des Abgebildeten oder seiner Angehörigen verletzt wird.
Diese Gesetzesftelle in Verbindung mit § 12 des Bürgerlichen Gesetzbuchs bringt das Reichsgericht auf die Frage in Anwendung, ob jemand dem Gebrauch seines Namens uni) Bildes zum Zwecke der Warenb^eichnung und Reklame widersprechen kann. Und zwar hat das Reichsgericht die Streitfrage nunmehr ebenfalls im Siime des Grafen Zeppelin ausgelegt und die Revision der bellagten Firma, die das Urteil des Oberlandesgcrichts Karlsruhe än griff, zurück gewiesen. Die Ausführungen, die das Reichsgericht in seiner Begründung macht, sind sowohl von einschneidender Bedeutung für imser Warenzeichenrecht, wie auch von großem All- gemeinintercsse. Wir entnehmen daraus folgendes: Es ist grundsätzlich davon auszugehen, daß in § 12 des Bürgerlichen Gesetzbuchs bestimmt ist, daß der Namensbercchtigte ein Interesse baren haben muß, daß sein Name von anderen in unbefugter Weise gebraucht worden ist. Dieses Interesse ist im weitesteir Sinne zu verstehen. Es kommt nicht nur ein vermögensrechtliches Interesse in Frage, onderrr jedes schutzberechtigte Interesse. Der Senat steht nun grundsätzlich auf dem Standpunkte, daß, wenn jemand den Namen eines anderen als Warenzeichen eintragen läßt, eine Verletzung des Interesses des anderen darin zu finden ist. Denn derjenige, der ihn hat eintragen lassen, hat sich in den Besitz des Namens unter Ausschluß aller anderen gesetzt. Es ist jedock) einleuchtend, daß es durchaus im Interesse des Namensberechtigten liegen muß, seinen Namen nach Belieben zu gebrauchen. — Was das kombinierte Warenzeichen anlangt, so fällt das schon auf Grund derselben Erwägungen. Aber auch nach dem Kunstschutzgesetz vom Januar 1907 ist der Gebrauch des B i l d z e i ch e n s nicht gerecÄ- ertigt. Wenn dort gesagt ist, daß die Bildnisse der in der Zeitgeschichte stehenden Persönlichkeiten verbreitet werden dürfen, so ist doch durch den § 23 diese Verbreitung untersagt, soweit ein berechtigtes Interesse vorliegt. Uebrigens würde die Eintragung als Warenzeichen beni Sinne dieses Gesetzes direkt widersprechen. Tas Kunstschutzgesetz bezweckt mit jener Bestinrmung die freie Verbreitung von hervorragenden Persönlichkeiten. Wenn jemand dann ein Warenzeichen mit einer solchen PersöiUichkeit eintragen läßt, so hemmt er jede Verbreitung durch andere.
Maßnahmen gegen die Schmutz- und Schundliteratur.
Das hessische Ministerium des Innern, Abteilung für Schulangelegenheiten, hat an die Direktionen der Gymnasien, Realgymnasien, Oberrealschulen, Realsckwlen, höheren Mädchenschulen inü) Lehrerseminare, die Leiter der höheren Bürgerschulen uni) die Kreisschulkommissionen ein Ausschreiben, betreffend Maßnahmen gegen die Schmutz- und Schundliteratur, erlassen, in dem es u. a. heißt: Der Schutz der Jugend ist mit in erster Linie Sache des Elternhauses. Weim irgendwo, so bedarf aber auf diesem Gebiete das Erziehungswerk des Dauses der Unterstützung purch die Schule. Mit Befriedigirng haben wir aus Ihren Berichten und bei anderen Anlassen ersehen, wie viele von Ihnen bereits in den Abwehrkampf eingetreten sind, und wie die Lehrerschaft sich bewußt ist, daß ihr durch ihre Stellung in der Bevölkerung nach verschiedenen Seiten die Möglichkeit gegeben ist, auch außeramtlich erfolgreich zum Schutze der Jugend tätig zu sein. Wir können uns daher darauf beschränken, nachstehend die wesentlichen Gesichtspunkte anzuführen, nach denen die Schule .ihre Maßnahmen ergreifen kann, ohne damit andere Schritte ausschließen zu wollen. Art und Maß der zn ergreifenden Mittel soll m jedem Falle Ihrer pflichtmäßigen Erwägung unter Berücksichtigung der örtlichen Verhältnisse mtterliegen. 5)ierbei werden Sie sich stets gegenwärtig halten müssen, daß unbesck-adet eines tatkräftigen Vorgehens ein vorsichtiges und maßvolles Einschreiten schon wegen der Schwierigkeiten einer genauen Umschreibung der Begrifft „Schmutz und Schund" geboten ist, und daß die Schule es vermeiden muß, auch nur den Anschein eines einseitigen und übertriebenen Vorgehens zu erwecken. Im einzelnen empfehlen wir Ihnen daS Folgende: 1. Die Letter der Anstalten, die einen Jahresbericht an die Eltern ihrer Schüler versenden, wollen, wo die Verhältnisse es angebracht er- ischeinen lassen, nach dem Vorgehen des Ostergymnasiums zu Mainz nm Jahresbericht 1909/10 die Eltern zum Kampf gegen die Schund- und Schcrndlüeratur und ähnliche Feinde der Kinder Mffordem. 2. Die Schülerbibliotheken sind überall, insbesondere auch in den Volksschulen, einzurichten und anszu- fbLuen und, wo öffentliche ober von den Kreisen unterhaltene Büchereien nicht bestehen, den Fvrtbildungsschülem zugänglich zu machen. Bei der Ergänzung der Bücherbestände ist den Bedürs- drissen der lugendlichen Phantasie geeignete Rechnung zu tragen. 3. Die Lehrer wollen es sich angelegen sein lassen, gelegentlich ämmer wieder in belehrendem Sinne auf ihre Schü lc r e i n z n - Üvirken und die regelmäßige Benützung der Schülerbibliothek Zu fördern. Dabei muß die Auswahl der Bücher bei, ,-Schulem so freigelassen werden, daß sie die Bücherei mit Kult benützen. 4. Die Schaufenster und Läden der Buch- und «Schrerbwarenhändler und ähnlicher Geschäfte sind darauf hin im Auge zu behalten, daß sie der Jugend nachteilige Druck- Ychrrften und Abbildungen nicht enthalten. Auf die Beseitigung der beanstandeten Sachen ist mit dem Hinweis darauf cinzuwirken Idatz andernfalls den Schülern aus schuldisziplinären Gründen ^verboten werden müßte, ihren Bedarf in den betreffenden Geschäften zu decken. Wo an .einem Orte mehrere Schulen (ins- chepmdere auch die Volksschule) in Betracht kommen, empfiehlt sich stets em gememfameS Vorgehen der Schulen und dabei die Mit- .wrrttcng der Kreisbehörde umsomehr, als ein strafrechtliches Gin-
^gen den Geschaftsinh ab er in Frage kommen kann. Im .^alle vim Memungsverfchiedenheiten der betettigten Stellen und 'S ?on einem Vorgehen abzusehen oder unsere
.Entschließung emzuholen. 5. Es empfiehlt sich, auf die Besitzer von Kinematographen einzuwirken, daß sie Vorstellunaen dem Gebiete der Märchen, der Geschichte, Technik Länder- und Völkerkunde für den Besuch von Schulen oder Schülern veranstalten. 6. Soweit noch nicht geschehen, ist aus die Tages- vrdmmg der Kreis-und Bezirkslehrerkonferenzen em Vortrag über den Kamps gegen die Schundltteratur zu setzen .— Wegen der Mitwirkung der Verwaltungs» und Poli- bei der Abwehr ter Schmutz- und Schund- lUerantr hat das Ministerium des Innern ein weiteres Ansicht: eiben an die Kreisamter erlassen.
In den Thüringer Bergen ist ter erste Schnee ge- allen. Ans dem Rennsteig lag er bei zwei Grad Kälte zehn Zentimeter hoch. Die Stationen des Appenzeller Landes Einsiedel, Engelberg und Grintelwald melden Schueemengen bis zu 30 Zentimeter Höhe.
Für die Hamburger wissenschaftliche Stiftung hat Otto^B e i t h - London 500 000 Mark gezeichnet.
In Lahcwitz bei Königsaal ist eine mit 30 Personen, besetzte Fahre auf der angeschwollenen Moldau umgckippt, wobei drei Arbeiter einer Moldauer Zuckerfabrik ertranken. Die übrigen Insassen wurden gerettet.
?luf einem Gute bei Mohrnngsn sind zwei dort beschäftigte, beurlaubte Soldaten des Allensteiner Regiments ~ einem mit Kohlcndunst angefüllten Schlafraum, L CUL Hl IX U)nen_ sch las end er Schlosserlehrling trotz Verbotes geheizt hatte, bewußtlos aufgesunden worden. Beite Soldaten s' ' 1
Kohlendunstvergiftung gest 0 rben.
Auf der Newa ist Eisgang eingetreten.
Ra ckschütz erschlug der Schuhmacher Schütze ten Gememdeschreiber Flei schm cum, als dieser auf dem Sopha schlief. In Tirol herrschte gestern Orkan mit Hagelschlag c m 111 c r. Bei Kirchbichl wurde die Signalhütte k < lprtg erisscn und vor einen Schnellzug geschleudert, der jedoch noch rechtzeitig aufgehalteir werten konnte. In Z u r l ch sand die Einäscherung Henry D u n a n t s , des verstorbenen Begründers des Roten Kreuzes, statt.
k c; k -ö r •D n ^t a .n die „Morgenpost" erfahren haben,
daß das Kriegsrnmisterium bei der ZeppelttvGesellschaft ein neues Kriegsluftschiff bestellt habe.
^m Schnellzug zwischen Waidbrmk und Bozen wurden eurer Dame 30000 Kronen gestohlen. Der Täter ist spurlos verschwunden.
Sturm fl u t richtete an der Riviera großen Schaden an. In Veltri wurde die Werft von Co st a g u 10 .bel elv 1 sperrte ein Bergsturz stundenlang den 23er- ,,,7!' ^turmslut brachte in Riva mehrere dreistöckige Häuser nnttr ^on Spezia ging ein Segelkutter
p .. ~ie Grsenb a hnlrni en sind an mehreren Stellen v L 0 L I,
Höchste Temperatur am 2. bis 3. November — 4- 5,9 ’G. 9liebvigite , , 2. „ 3. - - . -
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