.teil und sind in den Hafen zurück-'
Angebot erhöhen sich die
und Schaio
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Statt Karten.
Die Geburt eines Töchterchens
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beehren sich ansuscigen
Berliner Pfannkuchen „ |
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Ballon nicht auffinde gekehrt.
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2urd)- id)iuttäpreis pro 100 Pfd.
übrig, und durch das geringe Preise.
L. Bad-Nauheim, 31. in Bad Nauheim sind jetzt für
htniSfeier, die .nbe und den, Ee- roitb, seien ade
-ichcWllsrtz.loch« :r Feie: steht ein
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an einem Baume aus dem Grabe seiner Mutter erhängt. Hickmann, ein Junggeselle im Alter von 47-Jahren, war dem
Für die-ahlreicheii Glück lviinschc, welche mir^zum Jahreswechsel auS Stau jenbei'fl u. Umgegend zu- gingcn, tage ich
herzlichen Dank
und wünsche allen Gra- nüanten ein gelegneres neues Jahr.
(Og. Sandmann, Mehrer i. P.
Lich, den 2. Januar 1910.
th. Marburg, 2. Jun. -iie Mitteilung wegen der An - läge einer Ueoeriand-Zcnträte i|t Stimrnungs- maqe für ein Projekt, des,en Verwirklichung aussichtslos ist. Es handelt sich oarum, die Nehmühle bei Niederweimar, unweit des vielbesungenen A>irtshau,es an der Lahn, vorteilhaft an den Mann zu bringen. Tic Mühle hat aber nur 40—50 HP Wäss er traft, die durch Turbinen auf das Doppelte zu steigern sein wird, so dast man damit allenfalls zwei Dörfer mir Strom versehen röniuc, aber nicht dreißig. Außerdem aber liegt die Mühle nicht hochwasser- frei/so daß eine gewisse Zeil im Jahre die Wasserkraft überhaupt nicht benutzt werden kann.
[j Kirchhain, 1. Januar. Der Müller Kremer in Anzefahr rettete mit großer Lebensgefahr seinen 6jährigen Jungen, der in das Hochwasser der Ohm geraten war, indem er dem mit den Wellen Kämpfenden etwa 50 Dieter nachschwamm.
Landwirtschaft.
** Saatgutbeschaffung. Tie ungünstigen Witterungsverhältnisse während der Ernte des Jahres 1009 haben die Veranlagung zu einer für Saatgut nicht immer einwandfreien Körncr- qualitat gegeben. Es sind daher für das Frühjahr viele Landwirte gezwungen, sich Saatgut für die Aussaat zu beschaffen. Die Kar- tonelerntc, die wohl 1909 im Durchschnitt gut ausgefallen sein mag, hat aber insofern enttäuscht, als vielfach über Fäulnis der Knollen in den Aufbewahrungsräumen geklagt wird. Dazu kommt, daß auf zahlreichen Kartoffelseldern Zttanlheitserscheinungen beobachtet wurden, die ein Saatgutwechsel angezeigt erscheinen lassen. Den Landwirten, die Bedars an Getreide- und Kartoffelsaatgut haben, ist zum Bezug die beste Gelegenheit in den von der Landwirtschaftskammcr errichteten Saatbaustellen gegeben. Die Felder der Saatbaustcllen werden besichtigt, ebenso wie die eingesandten Proben geprüft.
Lustschiffahrt.
Groß 111.
Berlin, 31. Dez. Das M i l i 1 ä r l u f t s ch i f s „Groß 3" unternahm heute vormittag Lvm Tegeler Schießplatz aus den ersten Ausstieg. Es fuhr IV2 Stunden über dem Schießplatz und lanoetc dann glatt. Tas neue Luftschiff übertrisjt seine Vorgänger an Größe und Antriebskrast: cs ist 86 Meter lang und ,aßt 8000 Raummeter Gas. In die neun Meter lange Gondel sind vier Mvtore eingebaut, die vier Propeller treiben.
Ein deutscher Ballon verunglückt?
Reval, 1. Van. um <>U. v. W3. von Nagoe aus gesichtete Luftschiff war niüjt Icnibar, sondern ein Freiballon, der sich in nordöstlicher Richtung bcivegte. Man will die deutschen Farbei: ertamit und in der Gondel zwei Personen bc- mertt haben. Tie znr Hilfeleistung entsandten Dampfer haben ben
'cdend-Schtadn. gemidjt
da wohl in allen größere oder
senden. Dennoch haben wir Wintemur hier. ImK 0 nitzky- stift werden täglich eine größere Anzahl Bäder verschiedener Formation verabreicht, und finden daselbst Kurfremde vollständige Pension. Ebenso find auch in Pensionen und Hotels eine Anzahl von Badegästen. Tas Mitttärhospital zählt zurzeit 18 Patienten, die ebenfalls im Konitzkystift bauen. Die Spazierwege des Barles werden auch bei dieser schlechten Zett in gutem Stande gehatten. Die zweite Apotheke der Stadt sLöwenapoihete-, die seither einen Stock des Stadthauses inne hatte, wird wohl zu Anfang des Sommers ihren Neubau beziehen können, dann wird das ganze Gebäuvc als Stadthaus für Bürgermeisterei und Orts-
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Dez. Die Badehäuser wenige Monate geschlossen, kleinere Herstellungen statt-
* Aus englischem Kindermund. Eine Engländerin, Mrs Anni Tibbits, die Material zu einer Studie über die geistigen Fähigkeiten des Kindes sammelt, hat sich mit einer Umfrage an Väter und Mütter ihrer Heimat gewandt, um Aussprüche und Geschichten von den Kleinen zu erfahren, die ein Licht auf ihr Denken und Fühlen werfen. Unter den zahlreichen Anekdoten, die ihr
mitgeteilt wurden, finden sich einige hübsche Beispiele kindlichen Humors.. „Ein Freund von uns," so erzählt ein Vater, „hat unglücklicherweise eine außerordentlich große und außerordentlich rote Nase. Als wir ihn einmal zum Mittagbrot einluden, nahm ich mir meinen siebeniährigen Jungen vor und schärfte ihm »uf das Strengste ein, ja nicht etwa eine Bemerkung darüber zu
die Hölle!"
* Gut getroffen. „Denke dir, Wilhelm, jetzt habe ich eine famose Herrschaft gefunden. Dort wünscht der gnädige Herr immer Schweinebraten mit Sauerkraut und Klößen, was doch auch dein Leibgericht ist!"
* Der preisgekrönte Ochse. Michelbauer (zu seinem preisgekrönten Ochsen-: „Hoho, Hansl, tu nur nct a so stolz, host du ettva den ersten Preis kriegt über i?!"
* Ahnungsvoll. Köchin (die in einer ihr fremden Gegend in Dienst getreten ist): „Mein Gott, wie mein Herz schlägt! Hier ist bestimmt eine Kaserne in der Nähe!"
* Passende Gelegenheit. Handwerksbursche iam Fenster ein Plakat lesend): „Diese Villa ist zu vermieten!" „Hier geh' ich fechten; wenn der Gendarm kommt, hab' ich die scksönste Ausrede!"
* Tas Neueste aus Poscmuckel. „Das Neueste tn unserer Stadt sind gegenwärtig die Fensterscheiben, indem ein großes Hagelwetter die alten sämtlich zerschlagen hat!"
Kleine Tageschronik.
Tie Erdbebenwarte Dar m ft a d t - I u g e n h e i m verzeichnete vom 1. Januar ein mittelstarkes gern beben m etwa 9u0u Kilometer Entfernung.
* Eisenbal^unfall bei Kassel. Aus Kassel wird unterm 31. Tez amtlich gemeldet: Der gestern abend hier abgegangene Eilgüterzug 63-17 fuhr (wie wir schon
Trunk argeben. .
0 Laubach, 2. Jan. In der Neusahrsnacht wurde einem Dienstmädchen seine Ersparnis von 90 Mark aus der Kommodschublade entwendet. Tie nachts 2 Uhr benachrichtigte Gendarmerie mar sofort zur Stelle, ihre eingehende Untersuchung führte bis jetzt nicht auf die Spur des Täters. — Bergrat Dr. Sattler aus Daemstadt wird am Donnerstag abend im Schützenhof im Auftrag des Lokal- geiverbevereins über den Vogelsberg im Vergleich nut umliegenden Gebirgen einen Vortrag halten, den er durch etwa 50 Lichtbilder erläutern wird.
! Vom nördlichen Vogelsberg, 2. Jan. Mitte Dezember wurde vom Sinken der Schweinepreise berichtet und die Vermutung ausgesprochen, daß der Preis- rückgang bis ins neue Jahr hinein andauern würde. Dies hat sich für unsere Gegend keineswegs bewahrheitet. Heute zahlen die Händler für das Pfund Lebendgewicht 55 bis 56 Pfennig und dieser Preis wird in den ersten Tagen noch steigen. Es herrscht allgemein ein großer Mangel an schlachtreifen Schweinen. Eben ist die Zeit der Hausschlachlungen und jeder Dorfbewohner ist bestrebt, seine eigene Vorrats- fmnmer zu füllen. Da bleibt für die Ausfuhr nicht viel
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DrigLnaL-Drahtinelörrngen.
London, 3. Jan. Der kürzlich in London verstorbene Chemiker Ludwig Mond bestimmte in seinem Testament, daß der Universität Heidelberg, der Akademie der Wissen- machend Wh-S'dL ich nun mit ^"Wl I» S,adt 20 000 Wund Sftdm»
wie ü>r Junge seine-Augen mit einer geradezu schrecklichen .^art- l ans feinem Nachlaß Zufällen follen. näckigkeit auf die Nase geheftet hielt und machte ihm ein Zeichen, j---„j»— ----------------------------
nm ihn zu warnen. Das hatte aber die denkbar schlechteste Wir- ✓--*
knng, denn er rief entrüstet aus: „Aber Papa, ich habe doch nicht ein Wörtchen über seine Nase gesagt!" Ein kleines Mädchen, das sehr ungezogen gewesen war, wurde ermahnt, Gott zu bitten, daß er aus ihr ein artiges Kind mache. Das Gebet lautete solgendermaßen: „Ach lieber Gott, mach doch aus mir ein artiges I Kind, und wenn du s das erste Mal nicht fertig kriegst, per- ' suchs, Versuchs doch bitte immer wieder." Ein anderes kleines । Mädchen richtete folgende Bitte an den lieben Gott: „Bitte, lieber Gott, beschütze Mama, Tada und Barbara und mach doch, daß die Köchin aufpaßt und nicht mehr von Mamas porzellanernem Teetopf abbricht." Die fünfjährige Mary spielt mit ihrem Kätzchen aus« dem Kaminteppich: plötzlich hält sie crftaunt~ inne, duckt ihr Köpfchen herunter und legt ihr Ohr an öic Seite des Tieres. „Mama, hörst du was?" fragt sie höchlichst erstaunt. „Was denn?" „Na, Kitty kocht doch!" ruft sie aus. Das Herzklopfen des Kätzchens war dem Kind wie das Sifdyen eines Kochtopfes vorgekommen. Die sechsjährige Barbara führt mit ihrer Mutter fol
gende Unterhaltung: „Mutter, darf ich meine beste Puppe mit in den Himmel nehmen?" „Aber nein doch!" „Darf ich meine
zweitbeste Puppe mit in den Himmel nehmen?" „Nein, auch nicht." „Darf ich dann wenigstens meine alte Lumpenpuppe mit- in den Himmel nehmen?" „Nein, die erst recht sticht." „Dann nehme ich halt meine Lumpenpuppe und geh' mit ihr tn
Von Silvester an empfehle meine vorzüglichen
Sreppeiii ■
und
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Konzert %
^schichtZvereins 15> Januar bis
^ristophersen von Ober-Mock. ■ 38 000 Mk. und : HauS in Ober- '
kcstattungs« ° Genossenschaft, c Ankäufen eines Maliungs-Ange. F in ben Laden wn.tt.je 20, Der« dir Funktion des nttil.j
ÖCI hessischen 7. Zamm al im allMeinen um die e.gMliche namentlich irt der der Ausdruck der ulen, so daß die
gericht dienen.
RB. Darmstadt, 2. Jan. Eine seltene Auszeichnung ist vom Kaiser dem früheren Feldwebel Böning vom Leibgarde-Regiment Nr. 115 zu Teil geworden. Böning, der liü) ini Dietiit als tua,1 tiger <,oifcat erwies uno auu> dichtete, ist zurzeit als Beamter bei der Regierung zu Wiesbaden. Er erhielt die Mitteilung, daß er vom Kaiser zum Leutnant der Landwehr befördert worden sei.
R.B Gei ns heim (jtte.v jß-Q!erau), 2. Jan. Bei dem hiesigen Gemeindeeinnehmer erschien nach Denen Ang wie am Silvesterabend gegen 6 Uhr ein Mann, der sich als Beamter der Auisiastsvehorde in Darmstadt vorteilte und erklärte, es solle aus Amatz einer anonymen Anzeige eine Revision der Gern e i n d e k a s s e vorgeirommen werden. Zu diesem Zwecke roertc fein Vorgesetzter alsbald im Automobil aus Darmstadt emtrenen, wahrend <r |ciuer ein|tioeiten nut der Revision der Manengeicer beginnen wollte. Ter Unbekannte zählte die Barbestände usw. naw und dann entfernte er ficy, um mu dem Vorgesetzten wieder- zuwmmen. Aber weder der Kontrolleur, noch der Vorgesetzte ließ ,ich wtede-. ieben und als der Gemeinoeeinneymer später die .teile nacbiah, follen öOü Mark aus ihr verschwunden gewesen sein. Es Wil spater auch ein Fremder ausgefallen fein. Der die Führe über ' den Rhein bei Oppenheim benutzte. Die Unterfuchnng über diese Geschichte ist eingeleitet.
n. M a i n z, 2. Jan. Prinz Karneval ist gestern mit einem großen Nenjahrsumzug wieder in unserer Stadt eingekehrt, in der er nun nahezu 80 Jahre laug sein vierfarbiges Zepter schwingt. Tie Kasse des Karnevalvereins wurde in Gestalt eines riesigen mit Leinwand überzogenen Möbelwagens in dem Zuge mttgesuhrt. Am ttDcnb war in Der Aacryaua (Stadthalle) oas 1. Karnevalkonzert, das so stark besucht war, daß zahlreiche Besucher in der großen Halle keinen Platz mehr sanden. Allem Anschein nach dürfte die diesjährige Karnevalzeit wieder recht glanzvoll werden.
" Rod heim a. d. Bieber, 2. Jan. Heute früh um 8 Uhr hat sich der hier ivohueude Vermalter der Grube Eleonore, S t a d e, e r s ch o s s e n. Der Verlebte litt schon längere Zeit an Nervosität. Man nimmt an, daß dieser Umstand für den Manu bestimmend war, Hand an sich zu legen.
'cibne(bt5tuQC statt i. bic öer Gesang nreimbtn im vei-
i gtKfit wr. er un'b Ncibnachls- , um den sich die cnehung gelungenen neu mliiilidl wieder m Lehrer Wilhelm vpruch. Neben 8c-- 7i Gelängen. Sind) trtjtiide sanden leb- iig war eine Zu- :Cui5 verbunden, dec
aui längere Zeit * /22.9loc. der für hc weitere ie, festlich begaugea idjfai es aber damals
Schmidt gcitcm i Teil noch lebenden slag hm- Sugleiä) imer, dem banialigm der ältesten Burger ng, das des Aniztg- iinft der „Gactlta
e Welteraner Kolk- g,n $a(«U6ru* «achten und dort
rmeinderat gereg aunkoblenberg- jrd nach * 9. ' Qer gefloßen, * Le Gemeinde w>rd
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Zahnarzt Xets tu 1 rau Marguerite geb. Gins.
Giessen, 3. Januar 1910.
D. H. V.
Mittwoch den 5. dsü. Mts. pünktlich 9'j Uhr abends, im Bereinöheim
GcschiisMchc Sitzimg.
Tages-Ordnung:
1. Lichlbildervortrag.
2. Verschiedenes.
Pünktliches und zahlreiches tii scheinen erwünscht v ,
Ter Borstand.
Aus Südbulgaricn werden große U e b e r s ch ttew* nt u n q e n gemeldet. Bei der Station fi atunißa, östlich von Philippopel, st ü r z t. e gestern die B ahnst r u ck c ein,
nachdem kurz vorher der Orientexpreßzug aus Konstanz nopel darüber gefahren war.
In Alexandria wurde gestern nachmittag dnrm G r o ß feuer in den Tabakvorräten des Zollspeicher^
men. Der Zugfuhr er des Etlguterzuges muroe biort 'n k [ ou^> c L ” re 9r | n c n ü e r b r a u u t c n. Im, ganzen sind getötet, mehrere Leute vom Personal, der Guter- Personen verbrannt und neun znm Teil sehr schwer v c r züge wurden schwer verletzt. Der Matertalschaden ist \,;rben
bedeutend. Etwa 15 Güterwagen sind zertrümmerst; dte u
beiden Gleise sind gesperrt. Von Kassel, Warburg Märkte.
und Altenbelen sind Hilfszüge nach der Unfallstelle abge- ic. Frankfurt a. M., 3. Jan. (Orig.-Telegr. Des «Grey gangen Die Aufräumungsarbeiten dauern voraussichtlich Anz.") Amtliche Notierungen der l)cutigen ö-rueb tmarf tvxei e.
Tag. > MsSch« ist noch nicht«-.
* Sarah Bernhardts träume. Ucber die Psycho-1 ie.80 'tzerslc (Wetterauer) '-Vif. 16.00—16.50, Gerste
loqie und Bedeutung des Traumes hat Eugene ^pebauit bet einer I Pjsttter Nied Mk. 16.50—17.50, Kleie Alk. OO.Oo—00.00,
Reihe hervorragender Pariser Künstler und Per onlichketten eine I .. . 50_16 50 ^iais Mk. 15.75—16.00, Meizenmehl Alk. 32.25 Umfrage veranstaltet, deren Ergebms er tn den Annales mitteut. - -0 2 Qun(iiät 30.75-31.00, 3. Cualitat Alk. ‘28.7o
Gr beginnt mit den Erllärnngen roarah Bernhardts, dte autzer- o9? 0 4- ^lalliäl Mk. 00.00-00.00, Roggcnmehl 0
ordentlich interessante Züge zu dem Eharakterbild, der großen 00^25.50,1.Qualität AU. 22.00—22.50, Weizenkleie Mk. 10.25
Künstlerin beitragen. Sarah Bernhardt erklärt, daß sie es stets k.W.5O, Meizenschale Alk. 00.00—00.00, Roggeicklete Mk. 10 50 vermieden habe, stch länger mit dem Problem des Traumes zu > u.vo, Alalzkeune'Istk. 00.00—00.-0, Bienteber 12.7e,—13.2o.
beschästigen, denn sie sei abergläubig. Sie erzählt von ^raumen, Vcr 100 Kg. ab hier.
die alle Phäitomene der Vorausahnung tragen. „Las nt Idtiam Frankfurt a. M. Vieh Hoi-M a r k t b e r i ch t vom 3. ^an.
und vielleicht auch ein wenig beunruhigend, ^ci) erinnere mtd) Auftrieb: Ochsen 290, Lullen 22, Kühe 833, Rinder 1151, Kalber an meine früheste Jugend: meine Mutter wollte mich .l.rt ,öie 234 Schale 37, Schweine 1521, Ziegen 0.
Normandie mitnehmen, meine Phantasie regte stch, dec meuevian Tendenz: Rinder lebhaft, ansverkatül, Kälber
eittzückte mich und ich suchte mir alles vorzustellen, was ich nun aerauntt, Schiverne nüuelinÖBtg, kein Uebecstand.
sehen Würste und wo ich nun eine Zeit lang leben wurde. Endlich a Preis
kam der Tag der Reste. Wir fuhren ab, wir kamen an, aber pro lOOPfd.
bis zu dem Schlosse, wo man uns erwartete, war noch em Stuck <.ebtn?,:&dlLad)t<
Wegs zurückzulegen, inmitten völlig unbekannten Landes. Die ->nn.d,s°von-dis
Nacht brach herein; nirgends ein Wagen oder em Verkehrsmittel. Cd)|en. .
Wie sollten mir ohne Führer und ohne Wegweiser die immerhin Pollsteychige, ausgemastele, höchsten ziemlich ansehnliche Wegstrecke zurücklegen? Meine Mutter Schlachtwertes, höchstens 6 Jahre alt 43—46 kannte den Weg nicht, sic zauderte, denn alle Wahrscheinlichkeit Junge stetschige, nicht ausgemastele und sprach dasür, daß wir uns verirren würden. Ta sagte itf):_ „>>ch äste re ausgemaslete - \ ’ ‘ ’
kenne den Weg" Meine Mutter war erstaunt: „Du bist doch Ala,;ig genarrte junge und gut äe- niemals hier gewesen." „Das schadet nichts, ich weiß, tote das nährte allere ......
Schloß gebaut ist." Und nach einem vorhcrgegangenen -träum 'Julien.
gab ich eine ganz genaue Schilderung. Ick, brachte das alles Vollsteychige, au§geiuad.),cne, höchsten mit so großer Sicherheit vor, das; meine Mutter nicht mehr od)lacl)tiuerte5 zögerte und sich ohne Mißtrauen dieser seltsamen Vorahnung vollsleiichige, jüngere ■ ■ > • - • • überlief; die mir alle Einzelheiten einer mir völlig srernden cs a r 1 e n, «u g e.
Landsataft vorher verraten ijaue. ^ie sehen," st-hr Saray Bernhardt Bollstelschlge ausgemastele^anen höchst.
lächelnd fort, „meine erste Traumerinnerung ist, wt: die -ted)» ^d.)lacL)iiücrte5 nifer der Pshchologie sagen würden, ein topographischer Traum £u7 ttayre 34-40
(üjrf.t meniacr intereiiant ist ein anderer ^raum, den Sarah Schlachtiverte^ bts gU i - • in 'jlmcrita erlebte. „M hellere ausgenmltete Slulte itnb .oentg
träumte, mein in Paris zurückgebliebener Sohn sei das Cincr ^416111^1(161161111^61.0^111)011110,5^111 eines llnsalles: ein toller Hund hätte ihn gebissen. Meine! 'Hlayig genährte ^uhe und ö_to.c „ • • Träume sind von einer beängstigenden Genauigkeit, ich sehe alles Gering genährte Kühe und oaiie . . vor mir mit der Schärfe und Klarheit der Wirllichtett. Als rsj^nnuirhmaft) nnb befte
ich erwachte, war io. au.s .Vochste veiorgt. ^d) telegraphierte pemste Mast- (Bollmckchmast) und beste nach Varis — acwist eine Torheit, aber jede Mutter wird meine eaugtaiücr . • • - - - •
ÄMÄ Äää;. ”eu9" <:
Paris ereignet. Zum Glück ging alles gut ab; die Ktteider Aettere Masthammet und gut genahit ^_25 65-68 hatten mein Kind vor den Folgen des Bisses geschützt. Sarah Achate . . - -
M’ÄÄt. '««FS tt Ä
»SW &s das Phänomen, daß sie nie gesehene Landschasten aus vergangenen | fleischige ^cbiumu _
Träumen genau wieder erkennt, hat die Tragödin ost beobachtet. - „Wie soll man das alles ernären ? llnd was mindestens ebenso I WCItcroCi 10)1.
seltsam ist, wie diese Vorahmingci', das ist die Tatsache, daß OeffcntNche W e 11 c r b i c n ft Ü e 11 c Gießen.
ich niemals, aber auch wirklich niemals von der Buhne oder von sillgeineine Wetterlage feit Sonntag früh: Heber nacht ist Rollen oder von irgend etwas gettaumt habe,- wasi mit bem L f b f tm Norden geringer Jlcgcn und Erivärmtmg eingetreten, Theater in Beziehung steht. Lch für meine ^rson kann daher cbenjo wie Süddeuischland,
auch nicht glauben, das; die Traume mir durch unsere Wunschi ) scheint; cs ist nüolge des südlichen Hochdrurk-
und Neigungen oder durch unsere besonderen b ; ”cob7etg^V^or^)en des Gioßhei-zogtumS .vär.ncr als im Süden,
stimmt werden. Eher wurde ich denken, das; unbekannte Machte 19^ jn ber ,lt c>5 iniiÖCr geivordcn (Feldberg 3 Grad uns beherrschen." > Warme). Die nördliche Zyklone hat südwärts siart ihren Wirk
ungsbereich ausgedehnt und über Nordosteuropa südwärts bis stiorddeutschland Ütordwestiviude gebracht.
Wetteraussichteu in Hessen am Dienstag dem 4. ^anuav 1910: Trüb und nebelig, tm Norden geringer Regen, etwas 'milder. _______


