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Manege fluj t. 1 Mrordcntlichcn S&ir * ’“et ^app^engji: | 'Cl,c uuch einzeln a?l ilaunlic^cä und ivntzu- i ' ’° N sie ne.- irL Qn ihre Plok' E, Ql|i die W-'le. Drei tüG -nppcn, worauf (hr itftute Adrca oorjübti üunijch beklatscht rour:: \ >^den Walzcrkönig, : ^pmnggelenle verfüg :c auf. dem Rücken cinn l bildete Frl, Genie c, cdc ihre itunslslücke ql. 'agendes Prograinm, m aufs, neue begnin:
। des Bezirks Gießen jet ’ rcien waren jäinüiihe > ievereius Gießen. Ter: ; gedachte zuerst der fi i 18. Äpril und bat . um allgemeine Beleiht er Bericht über da- e rtc die Bejirksvereine << ten und laudringen, i nit 2657 Mglreder, m.'i j len) und 56 MitgliücU r. Tas Barvermogcn e erhielten iÄ ^w:.'
wax Vä091Q - and der >?-" w' n 1908. Ter Bezirk e, erhielt an Bomiilt.» rötet erhielten 330 i" Berband an 3krm:, v ■jag SammeliDi'iin btt1 idir, cs gingen an Tm- !oUeu 21,20 Mark, Sinu 'M । Bereme mit 214,90 3- ,rciid :n traf vom W; iann Aaldeckn cm. -- öcm Lcrbandstag ui < M gewählt: Bezirks- Landlagsadgeorönet^-, riuchu, dal; die bald vom Ärband u- MW -SW
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bemühten Hasfo-Nasfovcn mit Astisikbeglcitung .Der Mai gekommen' und freudig flimndcn die „Philmcr" mit ein.
s. Ans dem Gcbelbtai, 30. Äpril. Auf dem Bauburcau
Amtlicher wetterbertcht.
O öffentlich c Wetterdienststelle Greben.
ydßcmctnc Wetterlage leit gestern früh: Ein gestern über Südoslcnropa lagerndes ^ieibvudgebiet bat sich nordwärts ausgedehnt und bereits am Abend bei Nordwind Regen gebracht. Am Gebirge ist Schnee geiallen, auch im Flachland liegen die Temperaturen ungewöhnlich tief. — Die Zyklone zieht ostwärts ab pochdruekgebiete dringen von Westeir und Norboslen vor.
Welteraussichleit m Hessen am Dienstag dem 3. Mai 1910; Langsam aufheuernd, etwas wärmer.
I. Fauerbach v. d. H., 2. Mai. Ter hier im vorigen Jahre gegründete Turnverein ist recht im Aufblühen begriffen. Die MitglicdcrAahl hat sich vermehrt, die jungen Leute geben sich Mühe und üben fleißig. Ein Turner von Ostheim hält jede Woche eine Turnstunde ab.
... Marburg, 1. Mai. Zur Bewältigung eines Waldbrand c s, der vorgestern in den Lahnbergen bei B ü n g e l aus- brach, wurden zwei Compagnien Jäger alarmiert. Den Lotdaten gelang es, das Feuer zu dämpfen.
[] Marburg, 1. Mai. Auch diesmal hielt die Marburger Studentenschaft, trotzdem ein recht kühles Mai- lüftchen wehte, in hergebrachter Weise ihre Maifeier ab. In sämtlichen studentischen VeremShänsern, deren Zahl sich ja von Jahr zu Jahr vermehrt, wie auch in den benachbarten, meist auf Bergeshöhe gelegenen Ausflugsorten ging cs den ganzen Abend bei Musik, Gesang und frohem Bechcrklang lustig zu, und manches „alte Semester', das sich eingefund.cn hatte, wurde noch cimnat jung. Als die Mitlernachtsstunde nahte, ivurde 'vic immer mit bunten Lampions auf die Hohen gezogen und bald flammten ringS um die Stadt Feuerwerks- iövpcr zum dunklen Nachthimmel empor. Besonders prächtig nahmen sich die verschiedenen Illuminationen, so z. B. die deS Kaiser.Wilhelm-TurmeS auf Spiegelslust, der Bismarck- jaule, der Hansenhäuser usw. aus. Hier und da wurden auch mächtige Holzstöße abgebrannt, diesmal sogar auf dem höchsten Punkt des Lahngebirges, der Riiine Frauenberg. Die Straßen der Stadt durchflutete um Mitternacht eine große Menschen
menge, die sich das prächtige Schauspiel betrachtete. Glockenschlage 12 sangen auf dem Marktplätze die grün
Dau eines Stationsgebäudes in Lirfeld wurde Abstand genommen da dort nur eine Haltestelle errichtet wird
•— Fährdienst Ealais — Dover Endlich soll der große Plan verwirklicht werden! Leit Jahren hat man alte möglichen Borsclstäge gemacht,, die eine Berbeiscrung der -3er bindung mit der englischen Küste bedeuten sollten, man hat ^un=- nels unter dem Walser graben und Brücken von Küste zu Jallic schlagen wollen, aber dic,e Pläne sind verworfen worden und nur einer ist siegreich übrig geblieben: der Gedanke eines re giilarcn Fährdienstes zwischen Calais und Dover, ^chon 190o wurde dazu die parlamentarische Erlaubnis erteilt und hierauf eine Ocicll» fd;a|t gegründet. Leit dieser Zeit sind einige der hcrvorrageiidsten Ingenieure wie William White und John Barry mit der Ber- wirkllchung beschäftigt, und so werden in wenigem Zähren.alle. Reisende zwischen Frankreich und England ohne Wagenwechiel, alle leichteren Gütersendiuigen ohne Umladung befördert werden. Die Idee selbst ist um so weniger außergcwöhntich, als in Kanada niid den Bereinigten Ltaaten feit langem über <O Fahrdumlte über die großen Leen und Flüsse eingerichtet sind, fahrt, auf dem Plidjiganscc eine Fähre über 84 Meilen auf dem haung- von fckweren Stürmen gepeilichten Wasser^ -^ie ^auvttchwtcrtg- leit besteht darin, den Zug an Bord des tyäl)rboote5 ui bringen, da wegen der Ebbe wohl ein Höhenuntenchicd des Wallers von etwa 24 Fuß vorhanden ist. Aber auch das wird durchs L aster- kraft und durch geeignete Flächen überwunden werden, xic oootc werden nicht sehr verschieden von der bisherigen Art ber Manafr dampfet sein. Ter Zug^soll in zwei Teile geteilt werden und diese werden Seite auf Leite an Bord gebracht. .
— Deutsche Aussteller in China. Am. 9- Mai wird in Nanking eine seit langem vorbereitete xmbultne-UuS' stellung eröffnet, die erste chinesische Veranstaltung dieser art, deren Dauer sechs bis acht Monate betragen soll, tuunb’ zwanzigdeutscheFirmen, zumeist solche, dte in schanghai Niederlassungen unterhalten, haben ihre Beteiligung angemeldet und werden zusammen denselbcit Flächenraum erhalten, nnc die Aussteller Englands, Amerikas und Japans. Bon bctannten Weltiirmen werden unter anderen die i2iemeits-Vchucker^--Wette, die Badische 'Anilinfabrik, die Farbenfabriten vorm. Friedrich Bayer u. lec. ihre Betriebe Vorsichten T.e erstgenannten Werre werden auch die gesamte deutsche Ausstellung nut einer eigenen elektrischen Lichtanlage versorgen. Die Ausstellungsgebaude, die teils Ziegel-, teils Wellblechoebachnng haben, sind nut einem Apste naus wand von einer halben Million Mark errichtet worden, und die größte Merkwürdigkeit dieser ersten chineii'chen Aus ftellung dürfte wohl die sein, daß sie, nach den uorlicgcnbcu Berichten, am Eröffnungstage — icrtig sein wird.
* V o m g n t e n T o n m früheren Jahrhu nd er te n. 5n unserer Zeit des über!einen -lones und der raffiniertesten Lebenslunst müssen die auS alten Zeiten stammenden Anstands regeln mit ihren recht naiven und primitiven äBotschtisien über den richtigen geseUicäastlichen Tatt nicht geringe Heiterkeit erregen. Bis zum Ende des 18. Jahrhunderts »stand mt nur cm einziges Trinkglas zur Verfügung der Tischgäste: ein Diener hielt es in der .Hand, füllte es von 3'eit iztr Zeit uu'd ncwic bald diesem, bald jenem Gast. Gabeln tamen während des ganzen 17. Jahrhunderts nur selten am den Tisch. Die An- standsbücher jener Zeit schreiben vor, daß man die Speisen „leicht" mit den Fingern einer Äcmd fassen und Daß man sie nickst aussaugen solle, wenn sie. in Fett getaucht 'find: sind die Finger fettig geworden, so wische man das Fett nicht an Die .Kleidungsstücke, sondern an das Tischtuch: man kraue auch nicht 'mit den Fingernägeln das Ei aus, nachdem man den Inhalt geschlürft hat. In den 1644 erschienenen „Lois de ila galanterie" steht geschrieben, daß man sich nicht mit der .rechten Hand die Nase idubern solle, weil man mit dieser die .Speisen anfasse; man solle sich auch nicht den Mofif traben, «wenn man bei Tiich neben einer vornehmen Persönlichkeit siye, dieweil der vornehmen Person ungebetene Gäste in die Suppe «allen könnten. Es muß hierbei bemerkt werden, daß in den großen Perücken, idie man damals trug, allerlei Getier zu nisten b«legte, und daß man cs nicht selten vor versammeltem Bolte ent «ernte. Es gab sogar ganz bc,andere Vorschriften nnd Ratschläge übet die beste Art, .sich 1 einer Insekten zu entledigen: so sollte man z. B., wenn man ein starkes Jucken vctfpürle, auf die siopfstellc, an welcher man .das lästige Insekt Dermnteie, mehrere Male mit der flachen Hand aufschlagen. Luriose Vorschriften ähnlicher Art finden sich in den von Francesco Barbcrino, einem Zeitgenossen Dantes, herausgegebcuen Anstands- bücl ern; man liest dort z. B.: „. . - man lümmlc sich nicht auf, wenn man bei Tisch sitzt — miau wiichc den Teller mit dem Brot nicht so aus, daß das Abwaichcn.des Geschirrs überflüssig wird — wenn man die Speisen mit .den Händen zum Munde führt, achte man darauf, daß man die Hände nicht allzusehr beschmiert. . lusw.
der Bahnstrecke W a ll a u-O b er sch eld - D i 11 e n du r g wurden die Stativ nsgeban de uirgeben. Bei sämtlichen- Hochbauten konnten einheimische Bauhandwerler berüsisichiigt^tver- den. Es waren folgende S'.ationsgeaäude ausgeick iieben: bersch eld, Wasserscheide (für Nanzenbach nnd Trm geilste in , t-------.....
QU.il 'Ivini.'ll SKr.’ ihi" 'iflArh llllh rt I (ftll. 'Vom
jid) nehmen Die Behörden eröffneten fchließlick „yw-udcS Ben eisverfahren, das iictj viele Monate lang hinzog. Vom Minister herab bis zu dem kleinste,i itaifcnbotcn rourben tausende von Zeugen vernommeii, Buck^rreviforen arbeiteten Tag und Nacht, nm die Berge von Akten und Rech, nunqen nachzuprüfen, bis endlich, nach < Monaten bei di beit, die fehlende Lumme durch einen Zufall in der Schublade am* Schreibtisches gefunden wurde Der xsrriuni war glücklich auf-, geklärt, aber nm der 2,80 Mark ।triIIen batte die rumsche Re gierung die hübsck-e Summe von rund 70000 Mark lur tofteir zu bezahlen. Ein anderer Prozeß erregte vor Zähren in Rom lebhaftes Aussehen. Tie römischen Zollwächter find maminmc unb pflichttreue Beamte: barum hieltett sie aud’ einen Mann an, ber eines Tages beii Tiberha«en verließ und ein Paket unter dem Arme trug. Es war eine kleine LchackNel Bonbons: man schleppte ben Mann zur Zollkasse unb er mußte einen C-entefinir Zoll bezahlen, ben üblichen Zollsatz für ein Pfunb Zucker. 'Las Paket wog aber weniger unb bet gute Mann erhob Ein,druck' Schließlich entstaub cm Prozeß, ben ber Kläger in .zwei Instanzen siegreich verfocht. Tie Behörbe mußte ben Eentenmo zuruckgebeti unb zugleich für Gerichtskosten unb Rechtsanwalt mehr als 3001 Mark bezahlen. Aber bas ist noch eine bcfdieibcnc Finninc int Vergleich zu ben 80000 Mark, die ein englischer Rcchtsianatiker fchließlick, bezahlte, um einen Schilling — nicht zurückerstattet zu bekommen. Ter englische Impresario Albert Hamilton stieß in Birmingham int Gedränge der Straße zufällig mit einem Bürger zusammen, der ein <-chillingstück in der Hand trug, xafi 0)eldftück fiel zur Erde, rollte in die Wolfe unb versank in cm Abznasloch: es war unmöglich, den Schilling wieder heraus- zusi'schcn. Der Bürger,'der em vermögender Mann war, strengte einen Prozeß gu, er verfocht, ihn mit zäher Ausdauer durch drei Instanzen. Das'Verfahren zog sich jahrelang hin, mehr als 00 Zeugen wurhey geladen, verhört, entlassen, wledergeladen, aber schließlich wies die Berufungsinstanz den Kläger ab, -er bekam seinen Schilling jüdft wieder unb mußte noch obenbrem 80uou Mark. Hotten bechhleu. — Aehnlick? erging es dem bctannten Rennstallbesitzer Watsons er.iah eines Tages, wie auf der Bahr fein Stoff er burd) einen unglück. ichen Zufall ein wenig beiambigr würde. Sofort ließ er ^cn Tatbestaiid feststellcn: dann mürbe das Gepäckstück nach seinen Anweisungen ausgebessert: die Mied) - nung belief sich auf 1,20 Mark. Mr Watson wollte das Geld von brr Bahngesellsckstist zurückcrstattet haben, die Geiellichait weigerte f'id) und so kam es zu einem Prozefz, ber monatelang die Gerichte in Atem erhielt. Mr. Watson verlor schlietzlich und hatte gegen 74 000 Mark Kosten zu zahlen. Ein anberer. feil sanier Rechtsstreit, ber allerdings schon mehr als cm Menschenalter zurückliegt, beschäftigte im Jahre 184a die preufLichen Gerichte. Schleswig-Holstein gehörte damals nod) zu ä,änemart und an der preußischen Grenze wurde für Stroh ein Zoll erhoben. Ein dänischer Bauer fuhr mit seinem Gefährt über dzc Grenze: in seinem Wagen hatte er etwas Stroh liegen, das den Schiveinen als Unterlage bienen sollte, die er in dem preußischen Grenzbor abholen wollte. Tic preußischen Zollwädster ließen itdi barau* nidjt ein, er mußte sein Stroh mit etwa 8 Pig. verzollen und der Ertrag wurde ihm nicht zurückgezahlt, al.- er kurz darau> iticbcr die Grenze überschritt. Der Bauer war cm ^.ickichadcl und es fiel ihm nickst ein, 8 Psg. für nichts unb wieder nichts f zu bezahlen. Er strengte einen Prozeß gegen die Zollbehörden.an, wurde anfangs abgewiesen, erfockst aber schließlich m der letzten Instanz den Lieg feiner guten Lache. Ter Pxozey hatte nicht weniger als drei Jahre gedauert Der Bauer erhielt teilte 8 Pig. ■ zurück unb konnte stolz verkünden, daß es in Berlin gerechte ’ Richter gäbe, während die Zollbehörde mehrere taufend Mark Sßosten bezahlen ntußte.
Orignral.DrahtmeLöungen.
Tarmstadt, 2. Mai. Tic Regierung veröffentlicht in der Darmst. Ztg. den 1. Teil eines Gesetzes über btc Verwaltüngsrechtspflege, in dein die Zuständig- teil der einzelnen für die Berwaltungsrechtspflege bestehenden Gerichte und das Gerichtsverfahren genau festgesetzt wird. Bcrwaltungsgcrichte sind danach die Kreisausschüsse, die Provinzialausschüssc und der Verwaltungsgerichtshof. Letzterer hat einen Präsidenten im Hauptamt und eilte Anzahl von Mitgliedern, die teils int Haupt- und teils im Nebenamt tätig sein werden.
R. B. Dar m st a d t, 2. Mai. Der Verein h e j s. G, c - richtsassessorcn hielt am Samstag in Frankfurt eine Versammlung ab. Man besprach die Aufnahmefähig keit der Assessoren in den Hess. Richlerverein, der bei seiner Generalversammlung einen dahingehenden Antrag erörtern wird. Weiter verbreitete man sich, über die Gepflogenheit der Regierung, die neuerdings verantwortliche Stellen mit Assessoren besche, ohne ihnen die geringste Vergütung zu gewähren.
Johannistal, 2. Mai. Bei bnt Flügen auf dem hiesigen Flugpla'.-. verunglückten mehrere Flieger. Die Maschinen Poulains, L ch ü t t e s und Thelens wurden vollständig zerstört. Thelen n.m !.ta . mt gesicht.
Metz, 2. Mai. Gestern nachmittag um 4 Uhr fand die Er^ Öffnung der elsaß-lothringischen Kunstausstellung statt, btc 800
Paris, 2. Mai. Von den gestern vorgenomrnencn .Ver- hastungen wurden sieben aufrecht erhalten.____________________
srül'-ren katholischen Ncmhardislirche, ihrLster , est. Eme - frohe ^sterbotschast ist der russischen Gemeinde geworden: ! die -cknvester des Großherzogs, bie Zarin und btc Groß- sstrstin Sergius, haben das Protektorat über dte russyche sttrwe und die russische Gemeinde übernommen.
1. Münster, 1. Mai. In den letzten Wochen wurden in der Nahe wieder drei TaunnSHirsche erlegt. Zwei , Herren von Frankfurt und ein Jäger auS Fauerbach v. d. H. waren bie glücklichen Schützen. Es handelte sich nm junge > st-icrc, ba3 letzte war ein Sechsender.
I. Hochweisel, 1. Mai. Dieser Tage waren Vertreter des LreiSamts und der Kreisbauinspektion von Friedberg hier und in Fauerbach v. d. H., um mit dem Ortsvorstand über den Bau neuer Sch ul Häuser zu ver- hanbeln. In Hochweisel wurde der Beschluß gefaßt, einen neuen Schulsaal in der Nähe des SchulhauseS an ber Kirche :it errichten. Das SchulhauS selbst soll ganz zur Lehrer- ivohnung umgewandelt werden. In Fauerbach v. d. H. soll ein neues SchulhauS nut Lehrerwohnung gebaut werden.
rm. Darmstadt, 1. Mai. Der Verband der Hessischen st aarl ich en Unterbeamten hielt heute seine Landesversammlung in Frankfurt ab. Nach einem Hoch auf den Großherzog und das Großherzogltche Haus wurde der int letzten Jahre verstorbenen Äollegen Häuser und Hanauer aus Darmstadt und Schäfer aus Vilbel gedacht. Dem Verbandsrechner Döbel-Darmstadt wurde Entlasttrng erteilt. Bei der Eingabe au Regierung und Landstände ermahnte der Vorsitzende Häuser, bau man der Regierung volles uncrschülterliches Vertrauen entgegenbriuge solle und verwies auf die Denkschrift, aus der die Anerkennung der schlechten Lage der Beamten von der Regierung klar zum Ausdruck kam, sowie auf das Wohlwollen, durch eine Besoldungsrevtsion, die nun sicher bald zu erwarten sein dürfte. Sämtliche durch das Los erltsgeschiedenen Vorstandsmilglieder wurden dann durch Zuruf wieder gewählt. Es wurde dann weiter vc- schlofseu, in Zukunft die Provmzialversammlungen fallen zu lassen und die jährliche Landesversammlung am ersten Sonntag im August in Frankfurt (Hessische Beamte sollten ihre Tagungen immer in Hessen abhalten! RcdZ abzuhalteu fieber verschiedene von dem Verband noch anznstrebende Ziele wurde durch leblmflc Aussprache .stlar- heit geschasscu Am vormittag berieten die Vereinigten Kanzlei-, Amtsgerichts-, Kreis und Hauptsteueramtsdiener. Die Tagesordnung wurde sehr gekürzt, da die Vereinigung dem Veroand der llnterbeamten angchört, auf den man einen großen Teil der Arbeit abge- wälzl habe. Besonders wurde lebhaft gesprochen über den durch die neue Geschäflscinteilung den Gerichtsdienern zu- gefügten Ausfall an Gebühren. Es wurde beschlossen, bei der Regierung dahin vorstellig zu werden, daß der Ausfall, der bei manchen Beamten von großer Bedeutung ist, anderweitig gedeckt wurde. Die ausscheidenden Vorftands- mitglicber wurden einstimmig wiedergewählt.
Seltsame Prozesse. In einem Aussatz, der sich mit bcu hohen Kosten ber heutigen Rechtsprechung beschäftigt, berichtet eine sranzöfische Zeitschrift allerlei Emzclheiten bin iciiiamcn Prozessen, in denen die Kosten jedes vernünftige Verhältnis zu dem Streitgegenstand verloren haben. Vor 8 Fahren „ «and man in der Rechnungsaufstellung des russischen Kriegs-
Göttnern, mmistcriums einen Rechenfehler von 2,80 Mark: sofort wurden an Vom Nad'iorschimgcn eingeleitet, aber keiner der Beamten wollte ben
Lustschiffahtt.
Mannheim, 1. Mai. Gestern faitb in Gegenwart des Großherzogs von Baben unb des Erbauers bie Taufe bcs lenk baren, von Professor Schütte erbauten Luftschiffes statt. Das Luftschiff erhielt ben Namen „Schütte-Lain".
London, 30. April. Bei einem zu Ehren von P a u l b a n im Savoy-Hotel gegebenen Frühstück kündigte ber Ehcfrcdatteur der „Dail y Mail" an, daß das Blatt weitere 10 000 Pfund für einen neuen Flug aussetze, für den die Bedingungen iwd) festzusetzcn seien. Graham White erklärte, er werde bas Ok'lb, das man als Anerkcn.iungögabe für ihn fammlc, dazu verwenden, unverzüglickf einen Flug von London nach Paris in btc Wege zu leiten.
Vermischte».
03693] sich
Guter Privat Mittags- u. eu. Avcndtifct), 'Jtähe b. Martnil., lief.
Schrtftl. Angebote unter 03725 an den Gießener Anzeiger erb.
Frau Dürr, Linbenvlatr 12.
Knflmiff'tt ikf- deutsche Schafer- ülUlUU|ill ijünbm uuoliograu), weiße Brust und weiße Pfoten.
Abzugebeit gegen gute Belohn. m73u) ^'anbgraf-PIzil.-Pl. 21. Laben.
Prtvat-MittagStisch bei ruhig.
Familie gesucht.
Schriftl. Llngebote unter 03/34 an den Gießener Anz. erb.
2590) Zur Bermetbung von Ber^ wechdlungcu gebe hierdurch be- tanrn, baß ich nach wie vor meinen Bcrut als Leichenfrau ausube. Leichenfrau Dürr, Seltcrsw. 65.
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Der Vorstand.
Stolze-Schrey,
Dienstag den 10. Mai d. Fs. beginnen wir im VereinSlokah Bahnhosstr. 7, wieder einen
Aniängerkursus.
Dauer 14 Abende. Honorar 6 M.
iüted» Geapreiö tei
Die Probenzu
1. dem Universitätsstiftungsfest am 1. Juli 1910 2. dem 91. Vereinsstiftungsiest im Juli 1910 mit Chorauffiihrung haben begonnen.
Nächste Probe in der neuen Aula der Universität: Montag, 2. Mai 1910 v30/<
(für Damen 8 Uhr abends, für Herren s/49 Uhr abends). Neuanmeldungen daselbst und in der Wohnung des Herrn Prof. G. Trautmann (Moltkestr. 6) werktags |(äusser Mittwoch) zwischen 1 und 2 Uhr nachmittags.
03531) WäscheWaschen u. Glanz- bügcln wirb angenorn., Herren- u. Tauienwasche tu. auf Wunsch ausgeb., f. Hanbw. u. Rascnpl. w. gar. Wäscherei Wölbt, Ebelstr. 3.
03724) Eilt deutscher Schäferhund zugelaufen. Lft-Vnlagc 17.
03650) Guter PrivatmittagStisch Lonucnßraße 25 11.
03612) Ausgcoiloetc Mraufcn^ Pflegerin nimmt Vrivatvstege, Wocheiwstege, aud) Nachtwachen an. Nah. Smulftraße 11 111.
03725) Tücht. Schneider nimmt Arbeit, Groß- und Stleinftüd, im Hause an.
Su er fr. t. d. Geschciftsft. d. G. A.
Visitenkarten befert rasch and billigst tirübl'sche Untv^Druckerel
1.
2.
3.
4.
Tagesordnung: Bericht über Gamag. Wanberabteilung. Sominerausstüge.
Verschiedenes.
Der Vorstand.
Mittwoch den 4. ds. MtS., abends 91/, Uhr, int Vercinsheim viel Einhorn:
Geschäftliche Sitzung


