für ben Anschluß an ben Deutschen Le hr erve r ein autgefpwtben.
Tie „jBartdruber Zeitung" meldet: Tct Kronprinz und die Kronprinzessin von Griechenland mu dem Prinzen und der Prinzessin ZriedriiL Kurl von Hessen trafen Mittwoch mittag -um Besuche der Großherzogin Luise in Karlsruhe ein. Prinz und Prinze,jrn Mar geleiteten den Besuch ,zum 3d)Lob, wo Tframiltenjrübftnd ftattfanb, zu dem außer den genannten Furstlüchkei.en der Großherzog und die Grobhc z gin e:f .,4en:n. Nackim t ap besuchten der Kronprinz und hu L.orurinze.s n von (bnc- chenland, sowie die hessischen Herrschaften das Großherzog^- paat im PalaiS und reiften, Dom Großherzog und oer Großherzogin zum Bahnhof geleitet, um 5 Uhr 38 Min wieder ab. — Heute abend um C Uhr 11 Min begrüßte daS Großherzogspaar am Bahnhof den Herzog und die Herzogin Johann Albrecht von Mecklenburg, ioddje auf der Durch jährt in Karlsruhe kurzen Aufenthalt hatten.
2luslmiö.
Au» Stadt und Land.
(Sieben, 80. Dezember 1909.
3m ö sterreichischen Herrenhause begann am Mittwoch die Beratung des Budgetprovisorium s Grab- mayr gedachte der friedlichen Lösung der Annepumskrise, die auch der BundeStreue deS Deutschen Reiches z,u danken sei, begrüßte die Reform der Geschäftsordnung des Ad- Bllnonetenhautes und trat den daran von manchen deutschen reisen geknüpften Befürchtungen für die Deutschen em gegen. Solange die beuti'dr Einigkeit gewahrt bliebe, glaube er nicht an int Möglidikeit einer Vergewaltigung der Deutschen Die volle Gesundung des Parlaments aber sei nur möglich, wenn der deutsch-tschechische Ausgleich endlich gelinge. Ein Sm'temwechsel wäre lebhaft gu beklagen. Er verweise aus die großer. Sympathien, welche der Ministerpräsident Bienerth infolge seiner korrekten, nationalunparteilichen Geschästsiuhrung im Hause genieße Der Redner wandte sich sodann geaen die Aus' teihmg deS PoriefeuUles nach einem selten Zifiernschlüsjcl. Er wuniche dem Minisrerpräsidenten noch reckt viele glückliche Tage und rufe den Deutsd-en zu: „Sursum corda!" Lebhafter Beisall.)
AuS Paris kommt eine verspätete Unglücksnachricht: Ter Befehlshaber deS Tschad-Gebietes meldet: 200 Krieger des Borku-Stammes griffen am 2 7. November daS Lager der Kamelreiter bei Kenam an, 45 Kilometer nordöstlich von Mao. Auf französischer Seite beträgt die Zahl der getöteten und vermißten eingeborenen Schüßen zwanzig Auch wurde ein Leutnant verwundet. DaS Lager wurde in Brand gesteckt. Tie Be- fofcung von Kenam ist unverzüglich verstärkt worden.
Nach Erörterungen, welche zwei Sitzungen in Anspruch nahmen, lehnte die russische Reichsduma mit 151 gegen 8h Stimmen die Besprechung der Anfrage übet die Ermordung de» Ehefs der politilcken Polizei Karpow ab.
Wie aus London gemeldet wird, legten aus Anlaß des 100. Geburt» t ages Gladflo nes cme bulgarische Ab- •rbmmg, eine rufsisck>e, armenische und andere au»Iänbifd)C Abordnungen am Tentmal Gladstones Kranzspenden nieder Eine Anzahl fy*n»rragcnb(T Persönlich leiten vereinigte sich lmur dem ik>rnv des Oordgrvschau,>,lerS Lord Lorelnirn zu einem Festmahl, bei dem ein Vertreter der bulgarischen Avvrdnung an bad unver- geschiche Wirken C^Inbflmtc-? fftr ote feinen Nationalitäten erutnerte
Nack» dem „3lbam" ließ der Wali von Pemen, der sich an den £rt dec Ermordung der Forsdfungsreisenden Bnrck- hardt und Benzoni begeben hat, fünf Einlreimische verhalten.
Au» Melbourne wird gemeldet: Tie wmterenz von Per- tretem her britridm ‘Jlhntiraliint. des auftraliidjen BurtdcSnaates mio der Neuseelands- und sZidichi-Im'eln, die sich mit der Stage der drahtlosen Telegraphie i m Stillen Ozean bc- fasch', cntp:abl die Errrck'tung von HvehkraftftatIonen m Sydney, de: Taubtsef, Ban, in Neuseeland. 3-uPn und den Csenninieln, Mittelkraftstalronen auf den neuen Hebriden und den Salomon htidn. Alle Stationen sollen unter der itontrolte der Negierung steh.n.
ICircbc unO» schule.
Ter Preußische Lehrerverein hat auf seiner Vertreterversammlung in Magdeburg nach einer ein# g henden Aussprache cinftinnni nach ch nde En schließung angenommen: „Die 2. ordentliche Bertretervcrsammlnng des Preußischen Lehrervereins erhofft von der bevov- fl eh end en Berwaltungsresorm eine derartige Ge# jaltung der preußischen Schulverwaltung, daß 1 die Ber- traltung de» gesamten höheren und niederen Schulwesens einem besonderen Unterrichts Ministerium übertragen werde, 2. in allen Instanzen der staatlichen Schulverwaltung, Lelirer und andere Personen, die des ErzielmngSwesetiS kundig sind, zur ehrenamtlichen Mitwirkung herangezogen werden, 3. der Schule der durch ihre Eigenart bedingte Schuß vor .zu weitgehender einseitiger persönlicher Einwirkung, der jetzt dis zu einem gewißen Grade in der Brzirksmstimz durch die kollegiale Verfassung der SIbtetUingin für Kirchen# und Schulwesen gemährt tft, mindestens erhalten bleibe und daß deshalb diese Abteilungen nur unter der Bedingung beseitigt werden, daß für sie ein nach dieser Richtung hin vollwertiger Er# fatz gesck>asfen werde, 4. die hauptamtliche Kreisschulinspektion durch Fachleute, die sich im Dienste der r^lkSschule praktisch bewahrt haben, ^ur allgemeinen Durch# führung gelange, daß aber die Tiszrvlinaroefugnijse dieser Instanz eine Erweiterung nicht erfahren."
— Jubiläum Am 2. Zanuar 1910 sind es 50 5ihre, daß der Direktor der Bezirkösparkasse Gießen. Herminn ,2'0ring, in den öffentlichen Dienst trat Dem beschei- denen Wesen deS Jubilars entspricht eS. wenn er diesen Tag in aller Stille zu Hause verleben will. Wir müssen unS deshalb darauf beschränken, dem alten Veteranen der die Feldzüge IW- und 1870 71 mitgemacht bat. auf diesem Wege die hcrtfidiften Glückwünsche darzubringen Möge der Jubilar noch recht lange sein verantwortliches Amt in körperlicher und geistiger Frische versehen und ihm an der Seite seiner treubesorgten (Katrin ein tvohlverdienter schöner LebenSalnnd befd)leben sein .
— Schäfer # Berlammlnng. Am Sonntag bau 9. Januar findet nachmittags in Lich bei Gastwick Louis Heller eine Versammlung dc-Verein- deroberhefstschen Schäfer statt.
ee Schmetterlinge zwischen den Jahren. Der 2. RedaktionSschmetterlmg. ein munteres Tagpfauenauge, wurde uns heute überbracht. Er wurde von einem Leser deS Blattes in der Nabe der Tampfziegelei gefangen.
•• Eine nette Geschichte von einem Schuhmacher- meister aus Gießen, der nach Rranffurt a M gefahren sein soll, um Einkäufe zu machen, dort ein galantes Abenteuer erlebt bat und bann mit einem 6 Wochen alten ff nhe hier wieder angekommen ist. wird feit einiger 3eit in der Stadt erzählt- )n den lebten Tagen werden sogar Staunen von 2 Meistern genannt, deren Familie sich auf dem Wege über Frankfurt a. M um ein Haupt vermehrt hätte. Zchaoe
nur. oaß von der ganzen Hache !nn Wort wahr ift. Das Geschrchtchen ift nämlich den Erzählungen von SUreb Bock , Wo bic Straßen enger werden" entlehnt- Unser heimischer Dichter hat in dem Bändchen ähnliche ffdoptivvater-Erlebnisse von einem Leder Händler erzählt, der nach Frankfurt zum Einkauf gefahren ist. Seine Erzählung nt allerdings hübscher als der zweite Ausguß, der jetzt in Gießen Der- .apft wird und der sogar in einem Friedberger Blatt zum Abdruck gekommen ift
= Heuchel beim, 29. Dez. Ter Jagdaufseher Otto Motwatd, von dest n trauriger Lage gestern berichtet wurde, tft Vater von sieben Kindern im Alter von P/> di» 12 Jahren; sein Augenleiden, bo6 ihm da« Licht auf dem einen Auge ganz, auf dem anderen Auge zum größten Teil genommen hat, ist unheilbar. Die Sammlung, an der sich an der Spitze der .Allgemeine deutsche Iagdschutzoere n'. bezirk Nheii.land, und in hervorragender Weise die Wetzlare, Jägerei deteilgie, hat einschließlich deS Teiker'ichen Gemälde» vis jetzt annabeind 2INM) Mk. aufgebracht. TaS Gemälde wird mit behördlicher Genehmigung und unter bebördlichei Aufsicht am 31. dS. Mts. verlost und die 300 Loie sind bie aus w nige Stück unteraebrachi. Herr August Nilbmger gibt Lose zu 2 Mk. noch ob; ebenso können daselbst Spenden, die dem bedauernswerten Manne zugedacht sind, abgegeben werden.
(:) Leihgestern, 29 Dez. Verspätet eingegangen ) Der Abend des 2. Mi nachtSseiertages vereinig:- Die Mit- gfieber des ffa n i n d)e n • und G e f l ü g e l z u ch t v e r - einS m;t Frau und K ndern im Resiauran z im Bahnhof zu einem Familienabend. Ein geschmähter E r stbaum, unter dem Geschenke für die Kinder ausgebreitet waren, .eierte den kleinen Zestsaal. Herr Schraoer eröffnete bic Feier durch eine kurze Ansprache. Nachdem einige Deih- n.rchtslieder gesungen waren, erfolgte die Bescherung .hieraus wurde g m in am Kan nchenl ra en g g ss n roara f An'p^ack/en, humori,tische Borirägc und Ge.ange die Teilnehmer noch lange bei ammenhielten.
= Taubringen, 2«. Tev Herr Karl Schäfer begeht am 1. Fomiar 1910 sein 25jä brigeß Dienst- fu bild um als Polizeidiener unterer Gemeinde.
= 21 d), 29. Dez. Anläßlich Der Verlobung der Prinzessin Dorothea von Solms-Hobeniolms-Lich erschien kürzlich ganz unerwartet die Gießener RegimentS- ka veile vor dem Schlosse und brachte ein Ständchen in Form eines fast einitünöiqen Frühkonzerts. — Die Gründung eines V o l k s bi l d un gs v ere i n s, der nch dem Ahem- Pkainschen Verband für Volktzbildiing und verwandte Bestrebungen anglicdern soll, ift hier in Aussicht genommen. Tic Bestrebungen eine« solchen Verein«, wie ihn die Nachbar- Häbte Hungen und Laubach z. B. schon lange besitzen, würden auch m Lich auf guten Boden fallen.
• Ettingshausen, 29. Dez Nach längeren Verhandlungen wurde heute im Beisein des Regterungsrats Merck der Gemeinde st einbruch versteigert- Höchst - bietender blieb Pflastermcister Launsbach von hier mit 6900 'JJtf.
n. Schotten. 29. Tez. Die Zweigv ereine Frankfurt und Offenbach des Vogelsberger Höhen-Elub unternehmen Sonntag den 2. Januar von hier ans ihre erste gemcinsmue Wanderung int neuen Fahr auf den Höhere) d 8 k o p f, wo ein gemeinsanicS Vtittagessen stattnndet. ^)tach der gegen 5 Uhr erfolgenden Rückkehr Ul ein geiniit* licheS Zusammensein der beiden Vereine mit dem Haupt- oorltand des Gesamtklubs und dem hiesigen Zioe'qvereinc in der Turnhalle vorgesehen. Um 8 30 werden Die frankfurter und Offenbacher die Rückfahrt antreten; erst nacht« gegen 1 Uhr treffen ne dann wieder an den Ausgangspunkten ein - eine anstrengende Leistung.
— Schlitz, 29. Dez. Nachdem das von dem Grasen von Sckstitz für sein Schloß und die umliegenden Lekonomie- gebäube erbaute Eleitri-ilätswerk Mitte November b. I in Betrieb genommen worden ist. ist es. wie das hiesige Lokalblatt verlündet, am 16. d. Mts. von Baurat Schooert aus Darmstadt geprüft und abgenommen worden. Tas Resultat soll vorzülich jein: die Kosten betragen nur 40000 Mark und die Kilowattstunde soll sich auf 22 Pfg. berechnen. Der Graf hat Damit seine früheren Ansichten geändert und, wie in seiner Kundgebung vorn Llpril 1908 den Schlitzern angejagt wurde, seine Besitzungen nicht an das städtische Werk angeschlossen und auch feine Schneidemühle nicht an die Stadt verlauft. Das städtische Elektrizitätswerk, mit dessen Bau in der letzten Septemberwoche begonnen wurde, wird nun Mitte, spätestens Ende Januar 1910 in Betrieb gestellt. Es besitzt eine Turbinenanlage und Lotomobiibeirieb und kann wohl als eine neue Errungenschaft der Gemeinde bezeichnet werden. Bei allen Hetzereien gegen das Derk ift doch, und namentlich in den letzten Wochen, die Beteiligung der Bürgerschaft so zahlreich geworden, daß man opne optimistische Anwandlungen seine Rentabilität schon für das erste Jahr in Aussicht irellen kann. Von den ca. 600 Haushaltungen der Stadt sind jetzt ca 250 mit über 1800 Lampen Lichtbezug ange- meldet, von Motoren für jetzt 17, im ganzen 37 mit ca. 120 PS. und eine weitere Anschließung gewerblicher Betriebe, die jetzt mit eigener Einrichtung arbeiten, sieht in AuSsickst. Man kann also Der von „wohlwollender" Seite Den Hausbesitzern in Aussicht gestellten Steuererhöhung Durd) das Elektrizitätswerk benchigt entgegenjehen, und die e cmeinbe hat außerdem bewiesen, daß sie auch den Weg- 'all eines Großabnehmers ertragen kann. Das (Entgegen# kommen der Einwohnerschaft verdient überhaupt alle Anerkennung. Die Aufstellung der sehr zahlreichen Tach- ständer wurde auch von den Hausbesitzern. Deren Gebäude jetzt noch nicht an die Leitung angeschlossen find, gestattet, und nur in ganz einzelnen Jällen .2 oder 3) mußten Masten ausgestellt werden. DaS Städtebild ift dadurch gar nicht beeinträchtigt und hat, da man vielfach die alten Lampen für elektrisches Licht einrichtet, seinen eigenartigen Charakter behalten.
? Von Der Ohm, 28. Tez. Ter Gesindewechfel, Der nch alljährlich am Dritten Weihnachtsfeiertag voll- zieht, verliert immer mehr ferne früheren Attribute: Gesana und Klang, Umzug und Ccffentlid)feit. So vollzog er sich auch gestern in Den meisten Orten auf ruhige, kaum be- mctfenSiperte Weise. Damit geht aber etne Sitte früheren Volkstums verloren, bic allerdings in Den Nahmen neuerer Zeit mcht mehr paßt.
----- Ailiingen, 29. Tez. (Verspätet eingegangen). Am 2. Weidnachtsfeiertage veranstaltete Der .Klub Einigkeit* im Saale des Gastwirts Karl Strack I. eine Theater- .iiifiübrima. Die sehr gut besucht war. Daß reichhaltige Pro» I grainni wurde von Dem Publikum mit großem Verfall auf»
Da die hiesigen Rind-
eine In,
Tie freier haben rott i: n letzte ist wohl al« die am Wir oerdaicken die Feier
verein mit unseren Schulkindern, ichon seit vielen Jahren unD Die he*ten gelungene zu bezeichnen.
unserem 1. Lehrer I^eix
dtcridHsfanl.
Beuth en, 39. Dez Den verbrecherischen Ein f I u 6 der Schundlektüre Hat sich der wicderho't vorbestrafte Bergarbeiter Slomka zunutze gemacht, um eine
kg. Kirchhain, 30 T«z.
vieh Märkte in den letzten Jahren immer mehr zurück- gegangen sind, wurde von der Stadtvertrelung eine üvm mi.sion eingesetzt, die die Gründe des Rückganges fcfrf:dien und Borschlage zur Hebung der Märkte machen soll — Bei der hiesigen Sparkasse nrirb vom 1. Januar 1910 an die tägliche Verzinsung eingeführt. — Infolge ungun [tiger BetricbSergeb nisse der dem Krers geh.r^n den O h m t al ba b n ist die Nacherhebung von ftrnKtutr • erforderlich geworden Hiervon entfallen auf die Star: Kirchhain ca. 1850 Mk. — Durch vermehrte Ausgaben an
genommen. Lehrer Thöt sowie Du TtiVpieler fanden leb. hafte Rneckeni ung.
s Boinh erm , 29 Dez. Ein frecher Raudanf all fand gestern nachmittag auf der Straße von ^rau-Naufe^ nach dem Zivi en statt Der Schwei nebunDler Adam Veyen Dörfer au? Nieder-Stlrngen, Der ^egen Abend den Deg an Salbe passierte, wurde von zwei strolchen Überfällen, über, loältigt und feiner Barschaft in der H<hc r. *> beraubt. Tie Täter entfernten sich fth.euniqft nt den Salb, ohne daß man chre Spur ermitteln konnte. Krimi na kom. mif.är Daniel weilt feit beule mittag in der Nähe des Tat- orte-, um du Sauber zu ermitteln.
— Obenho Uten (Hr. Lvetzlar) 28. Dez. B,« jr^. fehlt noch jede Spur über Die 36 Jahre ölte Aiaorren. orbeuerm Raroline ÜJagner, Du seit vor Weihnachien oen hier verfchwunden ist. Polizeisergeant Jakob au» Detzl^ konnte mit dem Spül Hund .Nowdy' seil Nellen, dog Do» Mädchen wahrscheinlich im Lahnstuß ihren Tod gesucht nnä vfunben hat. Ein am Ufer Vorgefundene« Tuch beuänqt diefe Vermutung. Infolge de« hohen Wasserstande« blieben oi« jetzt alle Nachfor'chunqen ohne Erfolg.
= Fellingshausen, 28. Dez. (Verspätet rin» gegangen.) Erne schöne Weihnachtsfeier veranstaltete am 1. Feiertag abend in der Kirche gemeinfom unser Gesang.
£anO*tx>irtjdiafL
[] Marburg, 29. Te<. Der in oirieui Jahre tuet gegrfmbe.t KreiS-Ziegenzuebt-Verein hielt beute inner Dem Poti < des L'anDrall oieb. Neaieruugsrai o. N e ge lei n seine 3aoitt versaimuluuq ab. Wie aus Dem Fahresbericki erficht lick) war, fars der Verein, der jetzt schon m ACbn Cneguiouen übet 45o i'utghet« iiiiüayi, auf gute Er olge m der pebiuig der Zucht ^er -9uq M kleinen J’lanne«" zuruckdlicken. Ter Verein beobfubu.v, ■ fommenben Fahre, vielleicht am dritten Bnngsttage. in Halbe, aH Vorbereitung zu Der Beschickung Der Ausuelinna Der deutle^ '^anDivirischaita-Gesellschast m Kassel, eine Ztegen-Ausstellung uni einen i'ommennaiü zu veranstalten. — Bei Der Viediädluns iin Hreeite 'Marburg ergaben Nch salgende Ziffern Geböne 7M (gegen 7559 im Variabr, Webo'te mit Jieb'ianö 6511 »5603, vandhaltungen nut Viehstand 5367 (5 61), 'Werbe 5406 (38v?l Ninder 26 586 (28 149), Schafe 13 428 (15651), Schweine 24 4! (.'4 072».
Vermifditc».
* Die Königin der Belgier al« Sarnariterin Bon der otanaHin König Albert L, der nruen König« rv Belgien, weiß der Gil Bla» etnm charak^ttsmchen Borlall P erzählen, der iick erst turUid) ereignet.* und b.*r tnr
intb das ungezwilngene, liebevolle Deien der Königin oie»<li Seu ttber war die srürwrge für die Armen und btt Vsiege be ffranke» enie vauvebeschäitigung im Leden der Vnn»ess« Ernes Tage« berichtete man ihr von einem beionder« traurig« "raNe, in dem eine junae cim'amc sftäu kchwerkrank darnieder und weder Hitte noch Geld b.ieb. um sich ißr Los in erdichten: Tre Prin^eism eiltt fofort iu der Kranken, btr in enum armieli-n .Vmmeritvn m der Rue des Pierre« trebme Die Krank \M «■ t<nc, alle» im Zimmer wußte von der größten ArmiL «bg uißkidi von Cronung und Sauberkeit Tic Tochter des 4^7w Kart Tbevdor übernahm sofoN selbst di^ Pilege der jlrcntaL/»1-c 'kr Mut zu und iorgtr iur ärztliche Lbhur Tic blecht ein Leidende, das ärmliche Zimmer, al! das ergrif m< Jrmr”» w W»r, daß sie am nächsten Tage wredeckebNc. mehrere am ^xite Werlte und die Berücke fortan regelmäßig laglch
Tw Pcin^ fftr erfuhr Dabei, daß dir siade 9tqj -’m- deiße iüc Mu u b^Uc. Am näckitc.'. Tage wurt-c in der tk ’-Mng >- mc große jtiitr ah;vx»rn un .-»oum uui«
■ JleD.jm gegeben M
Art Diebesschule zu bilden und dadurch ein forgr> freies Leben zu führen. Er machte sich an den Lehrling Guzy heran, der erst 15 Jahre alt war, und schenkte ifrr ~ tzahl Nik Karter^csckichten, btc die Phanla.ie Dd Burschini aufregten, so daß er bald soweit war, e#
in die Hände fiel. Die gestohlenen Gegenstände rourber verschärft und Guzy erhielt von Slomka das Lob, da; er es noch einmal zu einem tüchtigen Räuberbauptmanr bringen werde. Inzwischen halte Gn^v die Schur., bücke: zweien seiner Freunde, einem WagenstSper und einem Gatt nerlehrling, geborgt und sich diesen gegenüber mit brr Lvbe des slomka gebrüstet. Infolgedessen wurden nun au : diese beiden vom Ehrgeiz gepackt, es Guzn gleich zu tun Beide unternahmen mit Guzn verschiedene Einbruch. derer Erlös wieder zu Slomka wanderte. Die Verhandlung ergab die Schuld der Angeklazten. Slomka erhielt al« D, jtifler drei Jahre Zuchthaus, die brci jungen 2eui fünf bezw. drei Monate Gefängnis Außerdem erhielte noch zwei Hehler einen dezw. zwei Monate Gefängn.k Die verführten jungen Leute wurden vorläufig ihren (tuen übergeben. _
Gehältern und Löhnen auf der hiesigen Station vermindert )id) die von Der Staatseifenbahnvecw.iltung an die Stadt- lasse zu zahlende Steuersumme von 1900 auf 700 Mk. Ohm, Kleie und Dohra führen durch die Regengüsse der letzten Tage Hochwasser, der ganze Diesengrund mv Zuß der Amöneburg ist unter Safser gesetzt.
W. Frankfurt a. M., 29. Dez Tie Zeichnungen zum Garantiefondo für die „Ausstellung für Sport und Spiel" sind im besten Oang und l>al)en Die Germs - heit gebracht, baf: Der GarantiefonDs eine anselmliche >> bc erreichen wird Tie Vorbereitungen für die geplanten Veranstaltungen sind bereits recht rocu gediehen Iie einzelner Termine sind bestimmt und für die meisten Spiele un) Turniere sieht auch das genaue Programm fest, ba* sich dur. große Reichhaltigkeit auSzeichnet. ES ist für große Abwechslung gejOrgt, was Der AnzielningSkraft der Ausstellung besonders zugute kommen wird.
jungen '___________ __, . .. -»
den Helden dieser Geschichten gleich tun zu wollen 5U>mf< leitete ihn nun regelrecht an, Einbrucksdiebsiahle zu begehen, von deren Erlöse beide ein froh ' '
konnten Der junge Mensch beging denn auch einen (hn- brnchsdiebstahl, bei dem ihm eine meihe von Gegenstände»


