Ausgabe 
28.12.1909 Zweites Blatt
 
Einzelbild herunterladen

Taxu wirb derKöln. Ztg." halbamtlich cuä Berlin «schrieben:Es ist nicht zu ersehen, woraus die Deutsch- Asiatische Korrespondenz ihre Bchcmprung von einer deutsch- englischen Berstänt-rgung über die Flottenfrage begründen will. Der Wunsch, mit England in bessere Beziehungen zu lomnien, tft allerdings vorhanden, hat aber bis zur stunde zu keinem Abkommen über die sogenannte Flotten- sraae geführt, und eS ist ganz unzutreffend, daß Deutsch­land die Absicht habe, von dem gesetzlich sestgetegten Flotten- Vlane abzuwerchen. Falsche Nachrichten der oben erwähnten Art können an der Lynchkonzession nichts ändern und höch­stens in England den Glauben Hervorrufen, daß D.utsch- land bewogen werden könne, den FlottenpE einer Lend» rung zu unterziehen."

Der Kaiser »ad Frankreich.

Der Vorgänger des Präsidenten Faliiäres, Herr Lau­be t, soll sich, nnc Adolf Brisson in derNeuen Freien Presst' erzählt, früher einmal in bemerkenswerter Weise über die dcutsch-franzö,ischcn Beziehungen auSgeiprochen haben. Täese Leröfsenilrchung ist dem ehemaligen Prüfte d ent en ansä^einend nicht angenehm, denn er läßt durch die französische Telegraphcn-Agenmr erklären, daß er, entgegen dem Inhalte des Interviews, weder über Ereignisse wah­rend seiner Präsidentschaft, twch über aktuelle Fragen dcr europäischen Politik cfn Urteil abgegeben tjabe. Gleichwohl wird man den Beröffentlichungen, die in Frankreich Aus- seh kn gemacht haben, «ne gewisse Bedeutung nicht ab­sprechen dürfen. Es spiegelt sich darin ja auch das äugen* blidlidjc Verltältrris zrmschcn Deutschland und Frankreich, und man weiß, daß Wilhelm II. den Wunsch hat, Frank- rad) zuversöhnen" 9tach seiner Darstellung äußerte sich Herr Loubct folgendermaßen über den Kaiser und seine Beziehungen zu Frankreich:

.jdr weis sehr am, bau zoischm den Völkern Europas noch ferne vollständige und endgültige Harmonie herrscht. Aber seit beinahe meczig Fahren hat cs keinen großen europäischen Krieg gegeben. Tos ist ein Erfolg, daS ist ein in der Geschichte einzig dastehendes Phänomen. Als man vor erniger Zeit glaubte, Frank- reich und Deutschland würden feindlich aneinander geraten, als man auf jeder Seit-' der Oken# bereit war, sich zu schlagen (die Festig- feit, die wir bei dieser Gelegenheit zeigten, machten und Ehre,, konnten rtr r uns dennoch rncht entichlietzen, an den Nrieg zu glauben Mau weigerte sich, daran *u glauben, man wies den Gedanken an eme Metzelei von sich, wv Lausende menschlicher Wesen imrgckommen wären. Und Sie sehen, die Hosfnung der Ver- nünitincn hat R>'chr behalten, da schließlich die Klugheit und Bor sicht Wilhelms IL, imterftüfct von der Erfahrung und der Weisheit des Kaisers von Oesterreichs die Katastrophe vermieten. Bündnisse und Ententen tvcrbei heute nicht mehr zum Zlvecke des MYieged, sonder» oeS Friedens geschlossen. Darum bcdwht kern V.ünhni-3 oaS andere Der Dreibund kann neben der Tripel- Entente bestehen. Das enge Verhältnis zwischen Deutschland und Leftei reiche Ungarn bat den F-ricden während der bvSniiärn KrisiS er Im Um und ermöglicht, da» Frwlkreichs Friedensratschläge üi Iklqrnb guten Boden ionben. Ohne den interna t« na len Frieden

norm, ohne seine Verbündeten zu vertanen, kann Italien überall die guten Beziehungen pflegen, die seinen Interessen entsprechen. Das, Rußland und ünglanb sich einander genähert l-aben, schließt nicht aus, daß Rußtan» auch nut Deutschland und Oesterreich gute gtatolnridxi't hüll, daß es sich mit Oesterreich da verständigt, wo beider Länder wohwerit« ndenc^. Interesse eine Verständigung erheischt. . . . Die Idee des Friedens geht ihren Deg. Ich habe Vertrauen in die höhere triumphierende stacht der Id«.

Sehen Sie, es gibt ein Problem, an dessen Lösung die Ruhe der Well bangt So lange Frankreich und Deutschland sich nicht verftimoigi haben, um krast gemeinsamen Willens und in freund- schaillicher Weise das Schicksal Elsa ß-Lv t h r ingc nS zu ordnen, so langt wird ein Sauerteig twn Zwiespalt, von Irbkdit erloschenem passe weiter garen, so lange werden Keime von Zwist uiid Konflikt bcstehrn. Hat der Kaiser nicht in un- ubtignr Reden der Welt feinen unwiberrufluhen Beschluß Dei- iünbigt ni.hts an der gegenwärtigen Ordnung der Dinge zu .indem7 -Jbm denn, trotz jeiner kriegerischen Erklärungen und seiner rauhen Unnachgiebig«it wird er vielleicht eines Tage», nächstens, morgen sich veranlaßt sehen, das zutun,waSeralsewig unerfüllbar bezeichnet haL W.-r weiß, ob nicht in einem Fahre um diese Zeit ein Monarch mit federbujchumwallter Pickelhau de burd) du? Straßen von Ptaris zieht? Wer weiß, ob schöne 'Bari- tctinnai bann uuht WiUrclm 11. mit Blumen begrüßen! Die Krast der BerhälNiisse, der nichts entrinnt, trägt den Sieg über Meuschau lodltii davon Wir werden von einer gehcimnisvollor Logik geführt" __________________________________

Man bat die Empfindung, als spotte der Franzose über Deutschland und seinen Kaiser.

Nach einer neuesten Meldung desRrichsanzeigers" wurde dem Staatssekretär deS Auswärtigen Amtes, Frei- berrn von Schoen der RoteAdlerorden erster Klaffe mit Eichenlaub verliehen.

Z»ei Srfatzwahlen.

Durch den Tod des ZentrnmSabgeordneten de Bitt und den Verzicht des deutsch-sozialen Abgeordneten Schack sind, so schreibt die ,Jkvln. Ztg.", zwe'. Ersatzwahlen zum Reichs­tag nötig geworden, die dem Liberalismus gute Aussichten bieten Nachdem im Wahlkreise Eisenach-Dermbach bereits vor Wochen die Antisemiten in dem Postverwalter Hädrich in Dermbach und die Sozialdemokraten in dem Parteisekretär Leber in Jena ftanbicaten für die am 29. Ja- nuar stmtfindende Wahl aufgestellt haben, sind auch die Liberalen mit der Aufstellung eines gemeinsamen Kandi­daten in der Person deS Landwirts Krug uachgekom- men. Tie Aufstellung dieser Kandidatur erfolgte in einer didser Tage im Eisenacher Ober- und Unterland abgehal- lenen Bet traue usmäm e.versamm un de. na i n II b r le i Partei. Erfreulicherwei>e haben auch bie Freisinnigen i re Zustimmung zu der Kandidatur Krugs gegeben, so daß der Liberalismus diesmal geeint in den Wahlutmpf treten kann. Bei der Aufstellung der Kandidatur KcugS ging man von der Ansicht aus, dag eS gerade bei dieser Wahl dringend ge­boten erschien, einen Mann zu finden, der dem Mittelstand angehört und mit dem Wahlkreis und feinen Bedürfnissen bekannt ist. Dem Kenner ber besonderen Bechullntsse gerade dieses Wahlkreises mit seiner ausgedehnten ländlichen Wäh­lerschaft muß die Aufstellung des Herrn Krug besonders günstig erscheinen. Bei der Hauptwahl im Jahre 1907 sind für den Sozialdemokraten 7875, für den Deutsch-Sozialen 6985 und für den 'Jlationalliberalen 6089 Stimmen ab­gegeben worden. Bei der Stiästvahl siegte dann Herr Schack mit einem Heinen Vorsprung vor dem Sozialdemokraten. Für die Deutsch-Sozialen liegen die Dinge diesmal nicht günstig. Die Umstände, unter denen Herr Schack fern Mandat hat niederlegen müssen, haben nicht zur Stärkung der Partei beigetragen. Ein Teil der Konservativeii wird ohnehin für den kreiSeiiigesessenen Landwirt Krug stimmen. Jedenfalls ist die Wahrscheinlichkeit da, daß die Liberalen in eine aus- sichtsvolle Stichwahl mit den Sozialdemokraten kommen.

Diese Wahrscheinlichkeit liegt auch im Wahlkreise Mül- heimaRH. - Wipperfürth vor, obgleich dort die Ehrift- lichSozialen und der Bund der Landwirte mit einer eigenen Kandidatur hervorgetreten sind, die, an sich zwecklos, die Sozialdemokratie ihrem Ziele, in die Stichwahl zu kommen, näher bringt. Ter ZentruniSabgeordnete de Witt ist gleich in der Hauptwahl gewählt worden. Er erzielte 19 955 Stim­men, während fein nationalliberaler iDtitbemcrber es auf 11218, der fozialdemolratische aus 8538 Stimmen brachten Der Zentrumslandidat wäre also schon damals in eine Stich­wahl gedrängt worden, wenn er 100 Stimmen weniger er­zielt hätte. Diesmal wird ihm der zweite Wahlgang voraus- sichtlich nicht erspart werden; aber fraglich ist, ob er ihn mit dem Sozialdemokraten oder dem Liberalen zu bestehen haben wird. Tie Sozialdemokratie verzeichnet mit Befriedigung die christlich-soziale Sonderkandidatur, die auf Hüften der Liberalen aufgestellt wordeit ist. Damit mag sie recht haben; außerdem hofft sie auf den Stimmenzuwachs, ber ihr als Wirkung der Reichssinanzresorm bei den Ersatzwahlen der letzten Monate zuteil geworden ist. Tarin wird sie sich hoffentlich täuschen; denn in dem Rechtsanwalt Falk ist ein Kandidat aufgestellt worden, gegen dessen liberale Gesinnung sich schlechterdings nichts einwcnden läßt und dem kein libe­raler und nationaler Dtann auch nur mit einem Schern von Berechtigung die Gefolgschaft verweigern kann.

Weihnachtsfeiern.

** Der Turnverein vereinigte sich am Abend des 2. Feiertags zu feiner Weihnachtsfeier in der Turnhalle, die von den Mitgliedern und deren Angehörigen gut besetzt war. Ein von ßtmilein Richter gesprochener Prolog leitete bie Feier ein, woraus dcr Sängerchor unter Leitung seines neuen Dirigenten Fischer einige Lieder fang, von denen namentlich das alte WeihnachtSlicdES ist ein Ros' ent­sprungen" gut vorgetragen und lebhaft beklatscht wurde.

hätte sitzen müssen, tarnt man in dem geschlossenen Raum auch nur fdjton dway i oen. Und es wäre lvirllrch schade gewesen, bütte idj beit Ircrrlichen Weg nicht gcntcßcn können, dcr jefrt bald berg- tuif, l-ali» bergab durch schone Täler und über Hügel mit pcää> tiger .'luSiiäu bümxy uw Innere führt. Oesters muffen wrr am Fähren Den IxBirfnirtub überschreiten; dann sitzen mit uns immer eine ganze Einzahl Chrnescnkulis im Boot, bie s clevere Lasten taLeppeu. Sie verteilen die Last aber geschickt, indem sie lic an bei liideu Enden eines auf der Schulter Tret idjroebenbvn Bambusstabs austxmgen. So geht eS eine 3-nmbe lang zur zweiien Stad! .'iitubatu, bei metcher fich der Tänüiustuß ut feine beiden Cirllflifjc. den Ranfeke imb den öotufete, südlichen und nördlichen Fluß auiwst. Das Land n>ito bergiger und die Gegend wilder, aber der 'bi ab, der bin ein führt, ist gut erhallen; Die Japaner haben hier rafch gelernt, daß gute Wegverdältnijse dcr erste <d|tiu aul '8dnnii1natG des Landes sind Hinter KuShaku liegt des große ökböjt der 'JXttuiis, jener größten und meliethaften uuxuiudm VMdljcbaiU die von MWcnntuieii tntb Holzsäge re icn 11» ui XLvürtnlhnifvm so iirmlid) alles managt, was es ans Erdai gibt. Lier bat sie em Riesengedret von 20000 ch> aui 300 Jabre gepachict, tnn övriUptrtidhifl zu treiben, und pstanzt Staub- und ^adetlu'lzci un volöflttoünumg, dazwischen aber arnv den lobneiux.i üanipseibaum, der ,a bai gwßtenJnbrucriezn»rig hier au« madu. Aui Nw Ütixict der Mmn^S Folgt die letzte größere Polizei- Italern, ber nxr schon tdcpbmtiid) angemeldei sind, und die uns mat den tvlrzcilrä'en Schutz angcdeihen läßt. Und Dann tomml über i n tief unten rauidKitbcn ütui; eine Brücke, berat Modell noch e tci ? i vätcr wrcdertchrr. Es stamm: n;Knilid) von den Wilden, die in fl einen in Taüfuib wio der Ratur nplanze schwebende Hängebrrlcken errichtet hatten. Run hat man das mit Telephon, drähten imitiert, und ro benxibrt sub wryiglid; Je 34 Drähtc 5uiauimen.^bunbai, ergeben cm Seil und ut vielleicht em Meter Brcitr nnb 1012 fvldTT Seile über den Fluß gezogen. Daraus imb 2 Brettrrlinien gelegt und uur Draht bescstigt unb als Ge­lände. bient ebcnjalta em Drahtseil. TuS Gan^e ichnxmki und :artzi snxir junt Soekronkn>erben aber Tür Fußgänger genügt e: unb iHit Cvii Vorzug größter Billigken. Drc größte. tntUeid?i > '.V^ctvx iitniK Brücke trittt nur 300 Pen, also etwa 630 Mark, nx> tri bei 3d).uimgku b.. 5 enaind cutc idt Brücke Hundert lausende wr«d luignt maßte

Diäa baiiinia geht eS itat' bergaus. Der Piad Fuhrt durch das hole sloruioiagras. bat zwei bis drei Meter hoch und äußern dicht eile.- ivbcdi. Es und >eyt viele beroiüuti u>einn Holm^ baunttxi. und oenn die Sinne cutdKommi, raucht es, als oo eui .'Jüibu Hmcbe buru\' Tickiä'k breche Tie idxtrien Gräser teÜschen einem ms Gesicht un» rrtben lange, tiefe W inden Mitten mt i> tao e Hd.-n sch b.tnn w.t. .alH.'- du1 fitem ^.'an.ime, n Ede <nmn.il teäcn iarc nUibtijiii dlulttL cu. jui, von wuchern, tat Su.ingpstanzrn umzogen äs ui cm i-lb nuoner tropisch« LMst" ' 0 1. das bejoabe.s rriu>.'.i Xbui .) wird. MH a.. o nut. tu'pnüx' i'iiunieu l: '.A ciuje « p nteiL Stellenweise tu das chgt.'i.unll unb b XDdum. ind ge .'.iU, man har vt-tuirn.:', Liu' Bcigabhdiige in Jlul.uc ,.i n.. :..u Laim aber lu^rt oe. Pfad wieder hart am 'J.r.jd.entlang, auJ Seitenichiuchicrt

stürzen starke Wasserbäche herunter, in berat Nähe die Feuchtigkeit lirbenben Palmen grün fartig cnipvrsch.eßen. Diese Hache ourch- brechen bat Weg. Die Ehmeseu mit den leichten Strohsaiidalat unter bat nackten Füßen malen bunte Wasser. Das kühlt unb nimmt einen Teil ba> Schmutzes weg. Dcr yftxreltc Europäer muß kunstvoll über 2tcuic und FelSblücke turnen, falls er nicht vorzieht,chinefisch" zu laufat Tie Sänftenträger reimen ttxr beidiat. Sie tragen ihre Last in entern kurzen Trab viel leichter und gönnen sch kaum Rast auf einer 'Bergspitze, wv eine schöne Aussicht winkt. Unb was für AuSsichMi gibt eS hier, welch ent­zückende Flußtäler von immer wechselnden farbigen Bildern. Bald lebt man hoch oben 200 bis 300 Meter über dem brausenden. Gelvse unb sieht ui die fernen grünen Wellen des Flusses, der da über Felsen sich seinen Weg ludjt, bald läuft man wieder un Fluß- bell selbst lief unten aus bcu eben behauenen Fel,en. über btr vorwitzige Wogen spritzen. Ev ist ein Marsch durch ein herrliches Land bis hinten zu bat haßen Quellen, die im Flußtal sprudeln unb wv eine Ccine M>lizeisnrtuMi von zwei laoantschen Polizisten vvrgeichobcn ist.

Wir smd letzt mitten un Wlldengebket Allerdings Rnb bie Atonal, zu denen die hier lebenden Wilden zahlen, hier ichon seit Jahren oazlsizic-.c und zwar 'ouxit, daß ihre Ain der schon ba den Frauen der Polizisten zur Schule gehen urrbjapamid) lernen ES ist an den alten Holländern abgeiehene- System, baß die Pvlizistenfrauen, bte lachtet den Dialekt lernen unb i ich baser anschmiegcn tannen, hier Lehr erd lenste tun, wahrend bie Männer aur Wache und. und RipponS Frauen leisten vier ihrem Lande r<wundrrnSwerte Dienste Die Wilden imb ia. warn sie erst einmal tüchtig dezimiert unbberuhig!" imb, nicht schwer zu uebiinbdn. Sie leben ale arme, fleißige Ackerbauer imb trlanzen himinetlid) mit anfachcn Werk^ugen an den Abhängen ihren Reis. Sie sind auch maic scheu und nullen schon vor dem Photograpben^ apparal entsem fliehen, bis ein kleines blinkendes Silberstuckchen ic rasch zui uckruit 6haraftmihidi ut ihnen tnc Täwwrcrung

Erivachsenen laust von der Stirndohe 's>t dis zur Rase ein baulich iäxnal tätowiertes Häubchen und ba den verharat-uii Frauen tunuuen ftotk brate Bänder von den beiden Ohren biS um Mund dazu ^kleidet sind bie Leute, bie man hier sieht, recht L >antaiit< K 3u b.m .vautit jdixinb der .liacktheu fcmnuii und Lucher uni» ost mdet inan einmal einat abgelegten '< .nwno eher an alte» ö b nriengewuiib Männer und Frauen i.agen in Mcngrn Halsbänr r. Ringe unb Arm- unb Fu'uanoer teilec 'art Tie Manml Ixrocn chr oreiie-e kurzes Schioer: um -xbunben, das in inner Holzsäxiüe recht harmlos ausiuht und .'nur.cn auch ciniachc Bog« mit langen Bamousmalen, da n . ateüige Sowc den Wideraallii aus icuirm Hartem j?ui; vc. nitzt find Tie Flinte unb der lange Bainbu-'ipee-. ioret ,_>di in Wichhe.t verharrenden Boltsgeirosten mb ,a c. verovtcn ^.'c Ytacrang oer Leute besteh: aus Reis, Bananen ,:id ivniit iai wild n-a.. .w>n Früchten Auch die Xumr, Fi'che zu «.iw. uc n ut an aus der »og. Lotutvllauze berciKUS Pulv.r

... c ncuu. daoc.i lir sich bauabrt Tagegen hauen

)ie tu eilte, chrc Toten 'fteritd) zu ertomattn, r enorm unb

Ein flotl gespieltes TdcaierftückDer Waisen Christfeste inifl ebenfalls der Weckmacktsstimmiiug in derer Seife iafmung, während die eigentliche Hereinstängkeit durch ein hervorragendes Zurrten am Reck zur (Mtung kam. DaS 5>eweghd)c lebende BildEin ,jcft im El'enwalde" jeiote, daß Turnerinnen und Türner neben C^ewar ; :>i- und Äraft auch die Anmui pflegen. Eine reich ausgnrau^e Verlosung erregte viel Freude Ein flotter Ball swlos ba» Fest in befriedigender Weise ab.

Der Männer-Turnverein feierte am zweiten ,'eiertag abend in Steins Garten seine Weidnachr» cur; lie gestaltete sich zu einem zwanglos fröhlichen Zusammen ein fast aller beireun ie.cn Fam lien der groß m Mi gl, d schar Ein Ehristlaum erstrahlte im Lichterglanz L>.ih. nachtSlieder erliangcn hübsche (Haben erfreuten durch ine Berlosuna ihre Empfänger Den beiden luntmcrirr, die sich auch un vergangenen Jahre um den Verein sedr verdient gemach! haben, wie der erste Sprecher i t einer sehr eindrucksvollen Rede bcrvorhob, widmete der herein in Dankbarkeit sinnreiche Geschenke. Indem der 1 Turn- nxrrl feinen Dank auSfprach, forderte er alle-Turner aus, fest zu der guten Sache zu frchcn und sich Geist und Mu»kel zu stählen ut edlem Turnspiel und Lamps. Besonder» in Dem kommenden Jahre, ui dem Jahre des 25lährigen B<. stehens de» Männer-TurnveretnS, in dem er ein Fest in größerem Rahmen beabsichtigt und wo seine Turner wieder wie so oft und glänzend in den letzten Jahren ihre Lastun. s- 'ähigkeil zeigen sollen. Turner und Turnerinnen ftrengicn sich an, die Feier zu verherrlichen, was ihnen oonreiFl.ch gelang. Ein niedliches Lustspiel trug viel zur allgemeinen Erheiterung bei; ein Lmderiestspiel fand ungeteilten Beifall und den kleinen ftünftlem wurde au richtige Bewunderung gezollt. Gut ausgeführte Stützhantelpyramtden. tiuflgtfübrt von der aktiven 'Jiiegt, erinnerten bar.m, baß man m einem Turnverein 2Bethnad)tvn feierte. Rackrdem das Proar.ioun zu Ende, was erst nach Millernacht der Fall war, begann ber Ball.

"Der Evang. Arbeiterverein hielt am drillen Feiertag in der Turnhalle feine Weihnachtsfeier. Txc Festansprache hatte Pro». Schian übernommen, sie wat in den Rahmen der Feier gut eingepaßl und fand reichen Beifall. Auch das nach einem von Frl. Schütz gesproäiencn Prolog aufgeführte Wechnachlssptel:Ter Warfen u-briw fest" sowie das Linderthcaterstück:Tcr Schneemann' trugen wesentlich zur WerhnachlSstimmnng bei Außerdem ver­dienen bie GesangSvorlräge des gemischten tezw. F-rauen- chors bes Bereins, unter Leitung ihres Dirigenten Musik­lehrer Gernhardt, neben ben ftiiibcrlicbcm, svrvie die Dekla­mation deS Herrn sleßler besondere Erntahnung. Den Shluß des Abends bildete eine Verlosung

4 Lich, 27. Dez. Die gestrige Weihnachtsfeier deS Turnvereins nahm einen schonen Verlauf Ein reichhaltiges Programm tarn von Mitgliedern des Vereins aut AuSful)rung. Vermißt wurde von vielen nur eine ober bie andere turnerische Aufführung, bie ben poffivcn Mitgliedern etwas von ber positiven Arbeit unb ben Xitbüin- tte vttt umsomehr B

ben bie durchweg gelungenen Theaterstücke aumenom- men, von denenSein Wort gehalten", ein Lebens bild ui brä Akten von Fritz Baden, l>esonder> an Hang, ba c» ba» Leben unserer Tiatrojen an Boro uno ui D.icksa>-Siioivest in bunten Farben schildert Das vaierländische Stück konnte so recht natürlich dorgestellt werden, da orct Mitwirkenüe selbst gediente Blauiacicn und als solck-e genaue Renne das Ptatrosenlebcns loarcu. Zer gutbesuck)ten Aben.-untrr» Haltung schloß sich Tanz an.

Grüningen, 27. Dez. Am 2. Weihnachtsfeierti- trieft der zur deutschen Turnerschaft und zum (bau Hess« gehörige Turnverei nGu t Heil" seine erste Abind- Unterhaltung ab, bie echt turnerisch gestaltet mat uno einen schonen Bei laus nahm. E» galt vor allem, ben sn- gehörigen unb Freunden ber Turner ben hohen Wert der turnerischen Betätigung vor Augen zu fuhren Darum würben Hebungen am Reck, Barren und Pferd im West! mit Frei- unb vstabübungen buicbgehiral Al gemein to r .x ancrlärmt, baß der Bereut in der noa, nich. l^,jrhcigen Zeit seines Bestehens fleißig gearbeitet hat. Zur Verschöne­rung der Feier trug eine cruppc des Mannergesangverein» bafür die andere, viel daßlnh-'re, ans Dem Suüen .ckzeperert. »tf in bet Hülle inner dem gewöhnrm Lagerplatz des Toren hei im Boden zu vergraben. Tret Monate bleibt dann btt Hüllr un- benutzt unb dann nnrb sie wievcr ui (Gebrauch genommen Hüllen ähneln stark bat malaoneben Baiuoerkm: Holzpiähle, Vimve. Raswn, Schill imb Lehm sind ihre Bestandteile uno )» jutb besf- tar emsach. Aus dem Bodcn bezeichnen cm paar be Lagerstätte Bnvvtnst sind sie autzi von Ttanfdm von een Anzahl Hmidm bie nun auch iunvüen zur Jagd bcm»i, und von einer Unzahl von Rallen. Die Rattenplage hat zn»r ab* genommen feu bie japaniidK Regierung Für iti* erlegte Ratte er» 10 Bsg. beiahti, aber «o imb ihrer immer noch genug. Ixnnu fr nicht an bad itoru kommen, errichten die Wilden Hüll« er Pfählen unb legen über btt Bodenotahle mm't fdnlhrdnmg ge­bogene Holzplatten, tun baten roitbcr Stahle unb bann her ixJ» ruhen Rrincr her Leute, btt ich gesehen, kannte fern Allen Tas zätten und wusen sie gar nicht In ber Familie, br a streng« Mvnoganne lebt, gibt cs ziemlich Diel Shnbtr, meist «1 hübschen Gesichtern, tne erst später ben breiten nuxlaoudxn Zng <m* nehmen. In der FrioarbeU helfen auch btt 'äUerfleuritai tan» mir Zu Dörfern vereinigen sich tnc Hüllen hier rncht. fr Uejm Itrti tu drei ober Visen allem an Bergabhang imb imb L<uU> weg leicht zugänglich unb nicht allzu -<ro^gertachM«

Geräte smb m ihnen bie Regel

Bon der heißen Quelle, rrv mtr gemacht ging»

temdben Psab des Mittags zurück Hauer Dem 6ieftn»itat*m Don LuShaku erwartete un» eui Boot bno uns nun a; MveiitüntzM? Faha aus Den Dielen tiuibungcn bes FlwseS abwärts btuCM xcm leichtes Stück Arbeit rür bie Lenker' Tenn ort t* eicht und wohl zwanzigmal javtexten wir lOrUe unb itarfc Henso- idmdlen. bie uch schon tvn reme durch he ttge» Rauschen erieig:» Tann tarn baß Boot m schnelles ,">irhttvasfer. ber vorderste Lern int.- fein Ruber ut die Ctimung ber Spitze bet -ttaots, u tot Boot ta vorn steuern zu können unb idxm schoß es pteÜfckMll bin ab. Man Fühlte den Boden sich an bat Felsen reiben uno cex> mal hob s.ch das iboot hoch in tnc Lust, um bann desto gcr:wtt t> die schäumenden und 'vritzcnden Strudel zuruckrut4* wo» ein herrliche» 5dxxu'W4, st> ut ben Schnelle» unter der aentefi® Steuerung ber ftmbtgen vbatnai bntadzu»au)en unb et war nudi mürber itten. im ganzen engen rrüiBial mit ietnai imkn nw'Mi" Ufern rn der jmfcnbcn Tammeamg zu Tai zu 'obren. I» Ahnten erreichem wir dann unirr fauwics Böhnchen, da* un» er Dunkllbei: ohne Rauch uns Laternen narb Taipeh . reine an» Dort titebm nach ,.n»ir enge aber Tageotout das moi>?rnc astAW .Id bi. mübrn Wanvercr m angenehme ..:o-! ->arronsbehandlWß-

ÄIctne Chronik aus ft u n ft und Visstni<hail. Em neuer tletiicrflan<r ist oul Cn Sternkarte wreen®*- am odokoqroohiicvein Wege gBunden loordot; tr steht v- oternoilbc Oes Liters.