Tttrche und Schule.
Friedberg, 27. Dez. Ter Verein evangelischer Organisten und Lhordirrgenlen im Großherzoglum Hessen hielt heute seine 3. Jahresversammlung hier ab. Line lirchcnmusikalische Aufführung ging voraus. Um 10 Uhr fand die Eröffnungsfeier in der Burgkirche statt, die hiesige Chorschule und der Männerchor ehemaliger Lhorschüler veranstalteten eine musikalische Feier. Tic Chorschule sang mit und ohne Orgcl- beglcitung, während die ehemaligen Chorschüler eine Komposition mit Orgel und Solo posaune und die „Deutsch« Messe" von Schubert vortrugen. Organist Müller-Friedberg referierte über „An- schauungs- und Hilfsmittel für den Gesangunterricht nach Noten". Cr zeigte Tomciterbildcr, mechanische Tabellen, Singtafeln, Battkes Aotenschreibheste, Solmisationsiilben, Tonwort von Eid u. a. m. Taran ichlost sich um 11 Uhr die Vorführung der neuen großen Orgel in der Sladtkirche mit drei Manualen und 53 klingenden Stimmen, welche 1908 eingewciht wurde. Die Veranstaltungen lvaren gut besucht. Um 12* 4 Uhr begann die Hauptversammlung im Hotel Trapp. Im Auftrag der evangelischen Kirchengcsang- bereinc für Hessen sprach Pfarrer Zimmermann. Der Vor- sitzende Organist M ü l l er- Friedberg erstattete den Jahresbericht. 1908 wurden zwei Eingaben an das Oberkonlistorium gesandt, die eine Förderung der Kirchenmusik, Haltung vdn Fachzeitschriften für die Organisten und amtliche Prüfungen für neue und umgebaute Orgeln wünschten. Der Verein besteht jetzt drei Jahre, seine Mitgliederzahl hat 1909 wiederum zugcnommcn. Rechner Kammcr- Offenbach gab bekannt, dass die Jayresrechnung mit einem Defizit abschließl O p v c l - Groß-Gcrau sprach über „Orgelsviel bei Trauungen und Vergütung hierfür". Er forderte Minimal- und Einheitssätze. Tie Auszahlung sollte durch die Kirchenkasse geschehen, dies ist z. B. in Reichelsheim der Fall. Tie Versammlung beschloß, die Angelegenheit auf einer demnächstigen außerordentlichen Versammlung in Frankfurt wcirer zu behandeln. In dieser Hauptversammlung soll auch die Neuregelung der Gell a l t s i r a g e erörtert werden. Hierzu werden folgende Grundsätze ausgestellt: 1. Alle Orgaiustengchatte sollen mit den Tienst- jahren steigen bis zu einem Höchstgehalt. 2. Um einen Maßltab für den Mindestgehalt zu haben, müssen die Organistengehalte nut dem Lehrergehalt in ein gewisses Verhältnis gebracht werden 3. Gemeinden, die eine besonders vorzüglich Leistung verlangen, müssen auch eine besondere Stellenzulage zahlen. 4. Tie Gehalte müssen aus dem Zentralkirchenfonds ausgezahlt werben, dieser soll von den Gemeinden das Geld einziehen. 5. Jeder Organist soll von der Krrchenbehördc angestellt werden, und zwar auf Grund seiner Leistungsfähigkeit, dann werden die vielfachen Klagen über geringe Leistungen schwinden. Seither erfolgte die Anstellung des Organisten von der Schulbehörde, aber die Amtsfäbigkrit wurde nicht geprüft. 6. Bei längerer Amtsführung muß die Pensionsberechtigung emgesührt werden 7. Tie Loslrennnng b e ä Organistendienstes von der Schulstellc muß Hauptforderung sein. Hierfür sprechen sich auch 5d)ulrat Süß-Friedberg und Musikdirektor Schmidt aus. Pfarrer Zimmermann -Wixhausen sprach entschieden für eine gründ;atzliche, Teimicbe Scheidung zwischen Organistendienst und Schulltelle, ite liege im Interesse von Kirche und Schule. (Lebhafte Zustimmung.) Ter Verein stimmt hierin mit dem Landes-Lehrerverein volwandig überein, der Aufhebung des § 50 deS Schulgesetzes fordert. F r i tz - Offenbach forderte als Höchstgehalt 1000 Mk. Es wird beschlossen, nächstens eine außerordentliclie Hauvtveriammlung in Frankfurt abzuhatten, die (^clfaltsfrage zu beraten und eine Denkschrift an die Synode abgehen zu lasten Der Vorstand wurde durch Zuruf wiedergewählt: Vorsitzender Muller-Friedberg, Schriftführer Fritz-Öffcnbach und Rechner Kammer.
Nachklänge zum Kieler Werstprozeh.
4 Kiel, 27. Dez.
Die int Laufe der Untersuchung in der Werftaffäre am Antrag des Reichsmarineamtes bezw. der Werftverwa tuns1 vorgenommene Beschlagnahme des Vermögens des schuldigten Kaufmanns Frankenthal in Höhe von 660 000> Mk. ist- nun aufgehoben worden. Bekanntlich erklärte noch in der Verb an lung vor dem Schwurgericht der Vertreter der 2üertt, nNn- dantur Assessor Frerichs, daß der Zivilprozeß auf Zahlung von Entschädigung seitens der Angeklagten an den ccistus unbeeinflußt von dem Ergebnis des strafProzesses weiter gesuhrt werden solle. Tics hat sich nickst bestätigt, denn die! Zivilklage ist zurückgezogen worden, was nach den Ausführungen de-- ^laat. - sekretärs v. Tirpitz im Reichstage auch 511 erwarten war Tcm Fiskus sind allerdings recht erhebliche Kosten erwachsen, da das Honorar an die Anwälte, sowie die Gericht.'kosu.n^ gezahlt werden mußten. Im Strafprozeß liegt,dw sache w- ander», da die Kosten der öffentlichen Klage "ach ^Freisprechung d-i Angeklagten einfach niedergeschlagen werden, ene gelangten m •.» nach auch nickst zur Berechnung, doch sind wahrend <^crha..i1j.3 Summen von 100 000 Mk. an die Zeugen und Lachverstandlgen
durch ihre Lieder wesentlich bei. Ein Mitglied trug einen felbstversaßlen Prolog vor unb brachte ein Gut Heil auf den jungen Verein aus. Der Präsident des Vereins, Lehrer Momberger, begrüßte die Erschienenen, machte auf den hohen Wert des Turnens für Stör per und Geist aufmerksam sprach über die Ziele der deutschen Turnerschaft und bat um weitere Unterstützung des Vereins. Dcnauf brachte er dem deutschen Vaterland ein begeistert ausgenommenes dreifaches Gut Heil bar. Am Schluß ber Vorführungen dankte der Vorsitzende allen, die -um Gelingen ber Feier mitgewirkt hatten. Ern sich anschließender Tanz füllte den zweiten Teil des Programms aus.
? H u n g e n, 27. Dez. Ter t^esangvercin „Lieberkranz" veranstaltete gestern abend in ber stabt. Turnhalle eine W e i h n a ch t s f e i e r , zu der sich die Mitglieder sehr zahlreich einge'unden hatten. Nach einer Ansprache des Lehrers Isaac fand eine in 3 Serien eingeteilte Verlosung von ca. 150 nützlichen Gegenständen statt, die einen solchen Andrang ?,u verzeichnen hatte, baß die Lose bald vergriffen waren. Ehöre des Vereins, Couplets unb sonstige Vorträge füllten den Abend in schöner Weise aus, auch wurde ci rig dem Tanz gehuldigt. Später wurde der geschmückte Wsthnachts- baum versteigert. Tie Veranstaltung nahm einen schönen Verlauf.
R-B. Darmstadt, 27. Dez. Die Weihnachts- seierbeiHose vollzog sich in der üblichen schlichten Weise. Am Donnerstag nachmittag hatte bereits im Allen Palais die althergebrachte Christbe,cherung für zwölf arme Darmstädter Familien stattgefunden. Am Freitag nachmittag ö Uhr erfolgte die Bescherung für die Hofbeamten und daraus im engsten Familienlreise die Weihnachtsfeier und Christbescherung für die beiden kleinen Prinzen im Neuen Palais. Früh 6 Uhr unb vormittags 10 Uhr besuchten der Großherzog und die Großherzogin am ersten Feiertag dey Gottesdienst in der Hofkirche und am Nachmittag war in Gegenwart der Großherzoglichen Herrschaften im Alten Palais Wcihnachtsbescherung für die Kinder der Hofdiener- schaft. Am zweiten Feiertag nachmittag weilten die fürstlichen Verwandten, Fürst und Fürstin zu Solms-Hohensolms- Lich mit Prinzessin Dorothea, Prinz Hermann zu Stolberg- Wernigerode, Gräfin Wilhelm zu Solms-Laubach und die Fürstin-Mutter und Prinzessin Edda zu Erbach-Schönberg zum Besuch im Neuen Palais. — Wie alljährlich fand auch diesmal am ersten Feiertag, früh in der Herberge zur Heimat eine Christin scherung sür die ca. 120 Obdachlosen statt, die nach einer Festansprache des Oberho Predigers Ehrhardt mit Kleidungsstücken und Nahrungsmitteln beschnitt wurden. Für die zahlreichen obdachlosen Handwertsburschen rvar schon am Christabend im Turnsaal am Ballonplatz eine Weihnachtsfeier veranstaltet worden.
zur Auszahlung gelangt, und der gleiche Betrag wohl auch im Lause der Untersuchung.
dkricbtsfaaL
Neiße, 27. Tez. Ein Bcleidigungsprozeß eines Lehrers gegen einen Geistlichen beschäftigte die Strafkammer als Berufungsinstanz Ter Lehrer Auaustin in Zabrze war früher in Grab ine als Hauptlcbrcr tätig und hatte auch die dortige Organistenstclle inne. Er ließ sich versetzen, weil sein Verbällnis zu dein Pfarrer Koziolck ein unerquickliches ivar. Während seiner Tätigfeit in Grabinc war der Lehrer einmal von unbekannt gebliebenen Tätern überfallen und mißhandelt worden. Auf dieses Ereignis nahm der Pfarrer in einer Kanzelreüc Bezug. Er hatte die Anordnung getroffen, daß in der Kirche die Frauen vor den Männern fitzen sollten, both himmerte sich nur ein einziger Mann um diese strenge Teilung. Der Psarrer ivandte sich in seiner Rede gegen diesen Ungehorsam unb führte u. a. aus: Wie Gott den Ungehorsamen sttafc, das sehe man an dem Lehrer Augustin, der seinerzeit überfallen und mißhandelt fei, und der die Gemeinde mit Schimvi und Schande habe verlassen müssen Dem Lehrer wurde diese Acußerung hinterbracht, unb er stellte gegen den Pfarrer Strafantrag wegen Beleidigung. Das Schöficngericht verurteilte den Pfarrer wegen öffentlicher Beleidigung zu 50 Mk. Geldsttafe und sprach dem Lehrer die Publikationsbesugnis zu. Psarrer Koziolck nahm in der Rsvisionsverhandlung den Schutz des § 193 iWahr ncymung berechtigter Interessen) in Anspruch: die Berufung wurde aber kostenpflichtig verworfen.
vermischter.
*Wintcrhocktouren in den Alpen. Tic kommenden Feiertage werden wieder in den großen Mittelpunkten des Alpenwintersports, in Grindelwald, Ll. Moritz, Chauionij, Adelöodcn und Kandersteg, ein fröhliches internationales Publikum vereinen, das sich all den Herrlichkeiten iPinterlidjer Freuden, dem Eislauf, dem Schi-, dem Toboggan- und Bobsleigh-Fahren begeistert bin- gibt Die Engländer werden diesmal wohl nicht in der reichen Zahl vertreten fein wie sonst, oder vielmehr der weibliche Teil wird vorwicgen, denn die Herren werden zum großen Tcü beizeiten an die Rückkhr denken, um bei den Wahlen nicht zu fehlen. Unter den „Sensationen", die die Alpemvelt im Winter^ darbietet, kommt neben dem Schnee- sckfuhlausen und den Schlittenrennen ein Sport immer mehr in Ausnahme, der bis vor kurzem noch für allzu gefährlich und waghalsig galt, nämlich die Winlerhochrouren. Während man früher für die Besteigung ber höchsten Spitzen nur die Zeit im Juli und August für geeignet hielt und nur in feilen en Fällen, von den vorzüglichsten Führern begleitet, einen Aufstieg im Winter unternahm, toinmcn in neuester Zeit geübte Mpinisten urinier häufiger auf den Geschmack, den eine Höhenbesteigung in ber strengen Jahreszeit dem für Naturschvnheit und Gefahren Emp» sänglichcn zu einem unvergeßlichen Erlebnis werden läßt- So sind denn ui den letzten Wintern die fd)tcücngften Spitzen bet stiegen worden, und als man einmal erkannt hatte, daß unubert ivindlichc Hindernisse für die Eroberung der winterlichen Alpennatur nicht bestehen, erklären sich auch immer mehr Führer bereit, tüchtige Touristen zu geleiten, lieber den Zauber unb die Reize des Winterkletterns spricht der ausgezeichnete englische Alpinist Julian Grande in einem interessanten Zinssatz. Tie Natur bietet ui ihrem winterlichen Kleide mannigfache und „grandiosere Jni- presjionen" in den Hock)>alpen dar als im Sommer; die Aussicht von den Gipfeln ist strahlender und bietet eine ausgedehntere Fernsicht: die Lust ist träitigcr und schärfer; wenn fein Wind ist, wird man auch große Kälte nicht unangenehm verspüren. Ter weiche Schnee unb ber leuchtende Reif funkeln im Sonnenschein in einem Meer von blitzenbcn Juwelen; ber Himmel wölbt sich barüber in einem wundervollen Blau, bas weniger stark unb ticr, aber dafür lichter und ’arter ist als im Sommer. So fügt sich die Farbenpracht eines Wintcralpencagcs zu einer hellstrahlenden Sinfonie von Blau und Silber zufammen. Zudem sind im Winter dic Älpeuhütten nicht von jenem Touristenvolk angefüllt, das nicht um des Kletterns willen klettert, sondern mit einer mäßigen Hohe sich begnügt unb sich hier in lärmenben Vergnw- gimgcn ergeht. Tie wehte Stille unb Einsamkeit, die der ed)tc Berg steig er in ben Alpen lucht und die er leider im Sommer häufig nicht mehr findet, wird ihm im Winter noch in einer reinen ungetrübten Form zuteil.^ Freilich haben die Winlerfahrten auch ihre Schatten« eiten. Tie Tage sind kurz, die ZLächte. außerordentlich kalt. Tie (Gefahren und Schwierigleüen beim Steigen wachsen an; der weickre spröde Sciznee bedeckt jeden Pfad, der zu ben Hütten führt, und die Gletscherfpalten zeigen erst ihre ganze heimtuckisckfe Furchtbar teil. 0) raube Hal in ben beiden letzten Sß intern im Berner Oberland prächtige Wandciungen ausgeführl, indem er cas Wellcrhorn unb ben Akönch bestieg. Bei ber Besteigung des Mönchs war aller bingd die Kälte so gvoß, daß man ans dem Gipfel überhaupt nicl.'t 9üu"t machen konnte. Einige Berge können int Winter nur mit Hilfe der Schneeschuhe erobert werden. Tabei häufen sich natürlich die Gefahren. So erzählt Grande von einer Wutterbesteigung vor drei Jahren, die ihn und «eine Begleiter in eine höchst bedenklick)e Lage brachte. ,^Jch brad) zu einer photographischen Wanderung nach dem etwa 12 000 Fuß hohen Tschingelhorn im Berner Lberlande auf und nahm nicht weniger als vier der besten Schneeschuhführer von Kandersteg mit. Tas Wetter war fo prächtig, daß nur hofften, noch am lelben Abeiw die Mutlhorn-Hülie zu erreichen und am folgenden Tage das Tschingelhorn zu erklimmen. Wir gelangten über dic oberste Talstufe, das Gastcrental, bis zu den letzten Hüllen, die ihre Bewohner wegen der Lawinengefahr Ende Oktober verlassen müssen. Dann kamen wir an die berühmte lange und schwierige Moräne, die im Sommer eine hohe zerklüftete Maner ist, im Winter aber ein einziger scharfer Eisgrat, mit lockerem Schnee bedeckt. Als wir den Gteljcher in einer Höhe von etwa 10 000 Fuß erreicht halten, überfiel uns dic )cad}t und ein iurchlbarer ^a/nceiturm brach los, dc. uns die Lalernen auslüschtc und die Erreiaiung der Hülle in der ichrecktio n Tankesyetr bei den überall brohcndcn Safneeivalten als eui tollkühnes Wagnis ericheitlen ließ. Tie Nacht über konnten wir nicht auf denz Glelicher blechen, sonst wären wir erfroren. Es blieb also nur cm Ausweg, ins Gasteren- tal zurückzukehrcn. Von^Fels zu tiels krochen wir mabiam herunter und mußten noch bie Sch-lieeschuhe hinter uns Herschieisen Tie Überschreitung der Moräne war der schwiengst-e unb gefährlichste Teil dos Abstiegs Wir konnten hier nur dadurch vorwärts lammen, baß wir uns, aut der einen Seile der Moräne hangend, mü ben Hauben an bau ;pißen Grab feiitlaruncrten. Mir ist es heule noch ein Wunber, wie wir glücklich herablamen. Zwei Tage später aber unternahmen wir nichtsdesloweniger einen noch schwierigeren An- stteg in berselben Gruppe."
Handel.
— Neue Reichsban titelte. Am 20. Januar k. JZ. wird in Amberg (Oberpialj) eine von der Reichsbankslelle in Nürnberg abhängige ReichsbanknebensteUe mit Kasseneiurlchlung und beschränktem ivirooerkehr eröffnet werben.
Märkte.
Äießcn, 28. Tez. Aiarktbeiichl. '.'Iut ijeuugcin Wocken- maitie to'ietc: Butter pr. Pfd. 1.20—1.30 Mk., Hühnereier 1 el. 9—10 Big., Enteneier 1 3t. 0 Bfg., Käse pr. 31. 6—8 Pf., Erbfeu p. Pib. <KJ—uu Bfg., fiinjen r. Pfd. 00— 00 Big., Tauben pr. Bi. 0,80-1,00 ü’it., Huhuei pr. St. 1,00—1,60 All., Hahne pr. etiid 0,60—1,80Ml., Ganje pr. Pid. 60—70 Bf., Eliten pr. Stück l.W bis 2,2u i k., Ochsen fleisch pi. Pfd. 76—54 <ig., Kuhsleisch pr. Psb. 60 Pig., ’Jiinbflciid) vr. Pfund 70—74 Big- -^chwcineflen.i- i'i. B'uiib 60—B'g., cd ivcniefleiici', gesalzen, pr. Pw. 96 Bis., '.ci1cü in. Bfb. 72—76 Big., ^anunelfietjih pv. Bw. 60—80 Big. Kartofseln pr. 100 Kg. 5.5u—0.00 ü'it., jioiebeln per Zlr. 5,00—6,00 -.l,, B ilch per liuei 20 Big., Weißkraut per Stück 10—15 X-ig., per Zentner Ml. u.Oü—O.üv., Aepjel per Ztr. 10—18 Mk., B irnen per Zlr. 10—15 All. Russe 100 3tüd 40—51 Big., per Ztr. 0—00 'Dir. *Dinrft;cii von 8—2Uhr.
Spkiplan der vereinigten ^frankfurter Stadttheater.
Opernhaus.
Dienstag den 28. Tez., nadini. *,,4 Uhr: .Jung HabemchtS-'' Abends 7 Uhr: .Aida.- Mittwoch den 29. Dez„ nachm. 1,4 Uhr «Jiliip Habenichts.' Vlbcnbs * .8 Uhr: „3nlome.* Donnerstag ben 30. Dez., uachm. 1 l Uhr: ,3ung Hal enichtS.' LlbcnbS 7 Uhr: „Tosco.Freitag den 31. Te^., nachni. 3 Uhr: .Jung Habenichts/ Vlbends */?7 Uhr: ,Tie geschiedene Frau.' SamStog ocn 1. Jan., .Jung Habenichts." Vlbends 7 Uhr: „Carmen.' 3ountag ben 2. Jan., uachm. 7,4 Uhr: .Jung Habenichts'. Abends 7 Uhr: .Tie geschiedene Frau." Montag ben 3. Jan., nachm. ' ,4 Uhr: .Jung Habenichts.' Abends 7 Uhr: .Mignon.' Dienstag ben 4. Jan.: .Ton Juan." Diütwocb ben 5. Jan., nachm. '.,4 Uhr: .Jung Habenichts.' Abends ' ,8 Uhr: .Tic geschiedene Frau.'
Schauspielhaus.
TienStag den 28. Tez.'): .TaS Konzert.' MiUwoeb ben 29. Tez.: .Das Konzert.' Tonnersiag den 30. Dez., abends'j,8 Uhr: .Wenn der junge Wein blüht.' Freitag ben 31. Tez.: ,2er moralische Teeabend.' Posse mit Gesang ui 4 Bildern von Edward Ltilgebauer. Sanlstag den I. Januar, nachm. 8V, llbr: ,2ic Iremde Frau.' Abends 7 llhr: ,2ic 3iüijcn der Gesellschaft.' Sonntag den 2. Jan., nachm. 3: Uhr: „Ter Hiittelibeßlyer.' Abends 7 Uhr: ,2er nwial'.fche Teeabend.' V.'lontag den 3. Jan. : ,2as Konzert." Tieiistag ben 4. Jan.: ,2ie Rabenftelnenn.' 'Diittwoch ben 5. Jan.: »Ton Carlos.'
*) Anfang, wenn nicht anders bemerkt, abends um 7 Uhr.
#mnilkn»2Iacbricbtcii.
Deplobt. Frl. Kale Schmidt i^Schtttz mit Herrn Heinrich Scheuer ui Siudlingen. — Frl. SDlargarcte 2örr mit Herrn Paul Guterinuth in Friedberg. — Frl. Thekla Beinlfarbt in 9lieber- Wöllsladt mit Herrn Karl Schaiuu m Fauerbach. — Frl. Miuna Graff mit Herrn Wilhelm Horn in Sab-9lnul)eim. — Frl. Maile Hartmann mit Herrn Martin Kaiser m Bad Nauheim. — Frl. Atinna Oehler in Böblingen i. W. mit Herrn Wilhelm Salzniann in Bad Rauheün. — Frl. Elisabeth Klee in Bnb Stauheim, mit Herrn Josef Burger m öanau a. 'DL — Frl. Katharina Römer mit Herrn Georg Kießclbach in Kirchhain. — Frl. Linse Listrnaiul m Alsfeld mit Herrn Rudolf Jüling in Offenbach a. M. — Frl. 'Diaiie Genuuer in Schivabenrob mit Herrn Karl Reinhardt in Leusel. — Frl. Emilie Kaltenbach ni Bübingen mit Herrn Curt Bbllger in Oschatz i. S. — Frl. Lma Rcß mit Herrn Heuirich Bolitfch in VlulenOiebad). — Frl. Alice Heil in Butzbach mit Herrn Tr. Georg Paul in Rixdori v. Berlin. — Frl. Elijabethe 91 au in Ober - Ostciden mit Herrn Hermann Fiedler m Homberg (Ohm). — Frl. Elisabeths Schueucker m 'Bemsielb mit Herrn Ludwig Eisenach in Siieder-Ohmen. — Frl. Diarie 'DiiiIler mit Herrn Heinrich Loth in Alsfeld. — Frl. 'Diaric Decher in 9liebct- Breibcnbach mit Herrn Heinrich 'Diüdcr in VllSfelb. — Frl. Marie Müller nut Herrn Karl Muller m Alsfeld. — Frl. Katharina Lanz in Appenrod mit Herrn Heinrich Caspar in Heimertshausen. I Frl. Eugeuic Kulp ui Bübingen mit Herrn Emanuel Klein in Frankfurt a. 'DL — Frl. Marie Eberhardt in Bübingen mit Herrn Richard Slürve in Fraiikiurl a. 'Dl. — Frl. Luise 9tieblmg mit Herrn Karl Kncußel in Büdingen. — Frl. Hedwig Schwarz mit Herrn Wilhelm Bäckel in Friedberg. — Frl. Helenc Sander in Frankiilrt a. 'DL mit Herrn Heinrich Wagner in (\ucöbeig.
Gestorben. Herr Konrad Dlaijcr in Griedel. — Frau Elise Hehlgaus, geb. Volp, in Alsfeld. — Herr Konrad Adam Klemselder tu Rohrbach. — Herr Johannes Lotz in Bad Nauheim.
Meteorologische veobochtungen der SWion Ziehen.
Dez. 1909
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des Giessener Anzeigers, mitgeteilt von der Bank für Handel
und Industrie',^G’CP'en.
Frankfurter Bör.-te, 28. Dezember, 1.15 Uhr.
Reichsai 3°,n do. 3'/,0/e Konsols 3% do. 3",% Hessen
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4",n (festen. Goldrente . . 99 80 4'/4% Oesterr. Silberrente. 93.80 4\ Ungar. Goldrente ... 95.50 4° 0 Italien. Rente . — • —
3° 0 Portugiesen Serie I . 63.80 3°'n Portugiesen „ III . 65.45
4';,"'d mss. Staatsau!. 1905 99-35
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4% Couv.Türken von 1903 94.50
Tilrkenlose 179.00 4", Gricch. 3Ionopol-A;:l. . 47.35 4'"0 äussere Argentinier . 91.30 3°'o Mexikaner .... 67.20 4*/,0/0 Chinesen .... 99.60 Aktien:
Bochum Gass . .: -51.00
Budcrui E. W H5.10
94-15
64.95
94.05
84-95
92-90
Elektriz. Lahmeyer . . . l(,7.40 Elcktriz. Schlickert . . . 138.90 Esch weil er Bergwerk . . 2o4.üu Gelsenkirchen Bergwerk . -19 40 Haiabarg-Amerik. Paketf. 138.00 Harpen er Bergwerk . . . -07.25 Laurahütte 199.00 Nordd- Lloyd . - . . . . 102.1» Obcrschks Eisen-Industrie 199.70 Berliner Handelsgcs.. . . 181.00 Darmstädter Bank . . . 136.40 Deutb bc hank .... 248.30 Deutsch - Asiat. Bank . . 150.00 Diskonto-Kommaudit . . l-'ö.30 Dresdner Bank .... 160 80 Kreditaktien , . 210.50 Baltimore- und Ohio- p-
Eisenbahn ._ . . 117.30
Llutthardbahn . . r . . —.—
Lombard. Eisenbahn .. . 23.90
Oesterr. Staatsbahu . ... 159.3') Prince - Henri - Eisenbahn». 134.80
Tendenz fester.
Berliner Börse, 28.
Uanada E. B 179.50
Darmstädter Bank . . . 13^.20
Deutsche Bank .... 247.90
Dortmunder-Union C. ■. . 94.50
Dresdner Bank . . 161.10
Tendern-, ruhig.
Dezember. Anfau^s'cu'ss.
Harpener Bergwerk . . . 207,70
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LornL. : en E. B. . . . '. 23.80
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