her Landwirtschaft, Industrie, iiituliianb und her länig^rrtuei ‘Ärfcitenchan i?-rrt'ten Zollte, und weit vor allem darauf ge- richtet, tte erwrderlichm Mittel «um Tlnlauf emH breite be» stehendeu ItmienxttitxiT Crqe**. - unh einen Ausbau m dem g-.^aebten 5 nnr zuiamm.-nzubringen Ur'p:. itgltdi rolili neben der ,,Staa:S- Lu r 9ertu nV' auch oas „Tcuudu* ^ollsblntt tüt Stadt und ^and" ton Reimar fc>obbtna in Berlm m Aussicht goxmrown fein.
der Irrla i r*-. genannten Bla:'es »edoch mctteilt, ist man an chn Ui?: *r nicht beranfletTden, und der Verlag wehrt sich auch baqecm, das, »ein Blati konservativen Tendenzen huldigt, es >« vielmehr «-in Blatt, das aud» in freifonfetMliDen und narivnal- ,ibercl<n Sreiim gelesen tmrrtK, und dazu Irmme noch, daß eS 'ich feiner ganzen Anlage nach auch nicht zur tlnnvandtung in eine Tagee zritung eigne. Don der „ZtaalSbürger-Zeilung" ist begannt, baß sie bereit» in der C’HMn der „Kreuz zertung" hergestellt wird, doch scheint man auch tn bejug auf sie über tue vorbereitenden schritte bisher nicht hin ausgenommen m fein. 65 kommt hinzu, daß die konservative Presse auf dem Lande selbst entschieden gegen eine grvßst'wnickx Äonturmn ist, so daß eS mü dem Ausbau der konservativen Presse in der gedachten Richtung txndäung nwhl noch gute Wege haben ttrtrb.
'xxx ZeMralauL'chuß der Freisinnigen VolkSvarte» wird zur B.-raLmg über Programm und. Lrganisationsstatut Tüt die Vereinigung der drei lin^liberalen Parteien am SamStag den 15. und Sonntag den 16. Januar im Reichstagsgebäudc uil'annnentretcn. Ter Tagung voraus geht am Samstag tute Zivunt des erweiterten geichätts'ührenden Ausschusses.
lieber die Frage der Aufnahme der NenenLonserva- tiven Dererniaung in die konservative Gesamtpartei sagt die parteiamtliche Ironservalwe Korrespondenz:
„64 liegt die schriftliche Anmeldung der «Reuen Konservativen Vereinigung" nm Ausnahme in den Gesamtverband bet Teutschkonscrvaliven Partei vor. Der Parteioorstand kann aber noch nid» in der Lage fein, sich irgendwie bierju zu äußern, da bi? verlangten Statuten noch nicht vorgelegt sind. ES ist ja selbstverständlich, daß es nicht der Parteivorsland ist, dem diese Angelegenheit unter den gegenwärtigen Verhältnissen irgendwie eilig fein kann Wenn aber in der letzten Versammlung der konservativen 93cieinigung ausdrücklich an das (^.-rechligkeitSgefübl der Parteileitung appelliert wird, so muß hiersu bemerk: iverden, daß auf dem Dclegiertentage die überivältigende Mehrheit der konservativen Delegierten aus Stac-l unv Land, aus allen Provinzen Preußens und aus allen deutschen Bundesstaaten die Bestrebungen der Konservativen Vereinigung in bet von dieser biS jetzt betätigten Form einmütig uno unwiderleglich zurückgewiesen hat, und daß die Parrei- leituufl ihre Pftichi gegen die Gesamtheit der Partei ocr- nbfumnen würbe, wenn sie sich über eine derartige Willensäußerung der Gesanitvertretung der Partei ohne weiteres Hinwegs etztc "
Wie daS „B. T." wissen will, hat der Vorstand des Santa» bunbec nunmehr den leitenden Mann gefunden, den er seit längerer Zeit gesucht. Das Blatt meldet, der Oberbürgermeister v o n B r o m b e r g , Alfred Knobloch, fei engagiert worden, und der Vertrag sei perfekt geworden. „Herr Knobloch loar seit elf Fahren Oberbürgermeister der Stadt Bromberg und liat sich in dieser Stellung nach allgemeiner Auffassung sehr bewährt. 6r ist am 9. Januar 1859 zu Wilhelmsfelde im Kreise ülotbüiburn geboren und es wird ihm besonders auch eine starke rednerische Begabung nachgerühm:. Ter neue Direktor des Sania» bundes ist Mitglied des Herrenhauses und dürfte, feiner politischen Anschauung nach, auf dem Stairdpunkt der sreikonser- vativcn Partei stehen. In rein wirtschaftlichen Fragen stimmt er, wie es heißt, zumeist mit den Freisinnigen überein. Er war ein Vertrauensmann des Fürsten Bülow, den er besonder? auch in feiner Polcnpolitik beraten hat."
Ausland.
Kaiser Franz Joses hat fünf neue örtliche und 24 neue auf Leben zeit bcruitnc Mitglieder des Herrenhauses ernannt. Unter den letzteren befinbet sich auch der österreia-ische Botschafter am italieiiüchcn Sofe, <^raf Su?(-*>».
Ans Athen wird gemeldet: Ter Abgeordnete Nalliz griff in der Kammer heftig die ^Regierung wegen ihrer finanziellen 'Maßnahmen <ni Theotokis erklärte, die Majorität der Hant- mrr billige trotz einiger Vorbehalte bezüglich der finanziellen Maßnahmen die Zusaminensetzungdcs Kabinetts, weil ernt Veiandcnui'g im Ministerium unter den obwaltenden Um- stünden schiidlid) für das Land fein würde. Mavrom-id-alis erklärte, die Regienrng ux-rbc io lange am Ruder bleiben, als sie sich des Bertiaucns der Karne und der Ziammer erfreue. (Beifall und Pwtestruse seitens der Opposition.-
Au» StaOt und £anO.
ließen, 28. Dezember 1909.
• • TageSkale n der für Dienstag, 2b. Tez. Stadt- theater. .Wenn der junge Wein blüht". Anfang b Uhr.
•
• • Die Straßenbahn hat in der Weihnachtswoche 27 019 oder im Durchschnitt täglich 3860 zahlende Personen befördert. Aus die einzelnen Tage verteilt sich die Frequenz: Sonntag 5797, Montag 2562, Dienstag 2634, Mittwoch 4273, Donnerstag 3629, Freitag 3727, SamSlag 4407 Fahrgäste. Der Durchschnitt der feit dem Bestehen deS Unternehmens täglich beförderten Personen beträgt 3868. Die Zahl der im Verkehr befindlichen Fahrmarken, deren Höchstzahl in den ersten Tagen der Betriebseröffnung sich auf 16 000 Stück belief, ist aus 7000 zurückgegangen. Am ersten Weihnacht-- tage war die Einnahme der Linie nach dem neuen Friedhöfe erheblich stärker als sonst.
• • Stadttheater. Für kommenden Freitag ist, dem Charakter des Sylvesterabends angepaßt, der überaus luftige Schwank Alexander Biffonö .Der selige Toupinel* an- gesetzt worden. Die Vorstellung ist die 12. im Freitag-. Abonnement, und um den Wünschen zahlreicher Abonnenten Rechnung zu tragen, die diesen Abend zeitiger im Familien- kreise eintreffen möchten, ift der Anfang ausnahmsweise auf 7 Uhr verlegt worden.
* • D o m Kolosseum wird uns geschrieben: Nur noch 4 Tage dauert das Prangsche Gastspiel. Von heute ab gelangt d»e Novität .Amor SünneA* und ,DaS untergeschobene Rind* zur Aufführung, zwei Schlager voll ur- komischer Situation und Handlungen. Donnerstag ist Benesizabend für den beliebten TünneSdarfteller Prang.
• • Ein lebender Schmetterling, ein Pfauenauge, wurde gestern von einem hiesigen Bürger an dem Felde bei der Fabrik von Heyligenslaedt gefangen. Ob das Tierchen durch die ungewöhnlich rauhen Tage zu feinen vorzeitigen Streifereien veranlasst wurde, hat es uns leider nicht verraten.
" B e f i tz w e ch f e l. Jean Bocck verkaufte für 38 OOu Mk. fein Anwesen Slein'iraße 13 an den Vieh-Großhändler Jakob Loeb von Hohensolms. Ter neue Be iger soll beabsichtigen, auf dem Hiiitergelände einen großen Kuhsloll für Marktvieh zu erbauen, worüber die Nachbarschaft gerade nicht sehr erfreut UL
* • Die Auszahlung der Gehalte, Dien st- zulagen und Pensionen an Beamte, VolkS'chullchrer und Pensionäre cnolgtc bisher tn N.onatSbeträgen für den nächstfolgenden Monat am 4. Wochentag vor MonatSdegknn. dezw. int Dezember vor dem Ehrt , est : die Skeuerschuldig. feiten waren dagegen nach allgemeiner Anordnung spätestei.
25. der ErhebungSmonate zu begleichen. Tie Staats- tu e erhebt also in den Steuererhebungsmonaten d:e Staats- fteuerbeträge von denselben Personen, denen sie vielfach tag- darauf oder einige Tage später ihre Gutbaben, Tienst- zulagen oder Pensionen auszuzahlen hat. Um den Beteiligten die hierdurch entstehenden doppelten «sänge zu ersparen, den Bargelbumlauf zu vermindern und die Erhebung-- arbeit zu vereinfachen, ist n. d. ,Tarmst. Ztg.* eine Aende- rung bnbingehenb einzuführen, daß die Steuerschuldigfeit auf die Gehaltsforderringen ausgerechnet werden kann. Em-, Anmerkung zum Hauptooranschlag 1910 sieht de-halb vor daß vom kommenden Budgetjahr ab die Gehalte bereits am 25. des vorhergehenden Monats oder, wenn dreier Tag auf einen Sonn- oder Feiertag fällt, am 24. bezw. 23. des vorhergehenden Monats, im Dezember am 4. Wochentag vor dem Christfest, ausbezahlt werden sollen.
" Ein Werf der Nächstenliebe. Der Iaydauf- seher Otto Maiwald in Heuchelheim ist seit einiger Zeit nahezu erblindet. Er ist Vater von 5 deinen Lindern. Durch die Erblindung kann Maiwald seinem Berufe, den er treu und gewissenhaft versah, nicht mehr nachgehen. Lein seitheriger Arbeitgeber bat mit privaten Mitteln die Familie unterstützt und sämtliche, leider erfolglosen Cpcra- tionslosten bezahlt. Von dem deutschen Jagc verein, Jägern der Umgegend von Gießen und Wetzlar sind Zuwendunaen für den bedauernswerten Mann gemacht worden. Von Kunstmaler Deicker ist ein prachtvolles Oelgemulde ^Auer- hahnbalze" im Werke von 400 Mk. gemacht worden und soll zu gunftcn des Mniwald am 31. b dJt verlmt werden. Lose ä 2 Mk. sind bei Herrn Aug. Üilbinger, SelterSweg 79, wo auch das (vemalde zu feljen ist, zu haben, der and) Geldanweisungen für AL. entgegen nimmt Man hofft eine Größere Summe zufammeiizubringen, um Maiwald ein leines Gütchen bei der An,iedlungskomnusswn in Posen anzulaufen, um auf diese Weise die «köpfige Familie vor Not zu bewahren.
— Silberne Hochzeit feiern am 30. d. MtS. Zugführer Heilmann und Frau.
D Eichel Hain, 27. Dez. Ter Fran kfur ter Zwei g- vereindesVogelsbergervöheu-Klubs.der nun nahezu 400 Mitglieder zählt, betätigt stets das regste Interesse für die vnmat und für seine oberhcsiischen Landsleute auch auf dem Gebiete der Wohltätigkeit Während Weihnachten 1908 die Gemeinde Breungeshain mit einem Betrage von 125 Mk. bedacht woroen war, so wurden in diesem Jahre der Gemeinde Eichelhain sogar 180 Mk. zugewicsen, von welcher Summe mehr denn 50 armen Kindern eine nützliche Weihnachlsgabe unter den Chrinbaum gelegt werden konnte. Ter B. H.-Kl. als Weihnachtsmann für bedürftige Vollsgenossen, ein schöner Gedanke, eine edle Tat, die dazu beitragen wird, den Klub noch bekarrmer und volkstümlicher zu machen, als er bisher gewesen ift. Professor Gg Bender, der Borsitzenede dcS Fraiikiurt-.'r Zweigvereins, wohnte der C hr istb esche r u n g in Eichclhain bei, die für die Geber und besonders für die bcsd-enkten Bewohner un- vergeßlich bleiben wird.
w. Butzbach, 27. Dez. Wegen der vom KreiSauSschuß in Friedberg nicht genehmigten Wahl deS Kaufmanns Joutz zum Bürgermeister von Butzbach wird der Gewählte Rekurs an den ProvinzialauSschiiß verfolgen.
n. Griedel, 27. Dez. Unter außerordentlich zahlreicher Beteiligung der Gemeindemitglieder und seiner Amtsbrüder wurde gestern LehrerMaher hier zu Grabe getragen, der 38 Jahre lang in unserer (fknieinbe gewirkt hatte. Lehrer Bender-Münzenberg und Lehrer Rahn- Uirck>göns legten im Namen ihrer Bezirfovereine Kranze nieder. Ein Schlaganfall hatte den 61 Jahre alten Mann in Bad 9taul)eim betroffen, da er dort seinen Sohn besuchen wollte.
8. Groß-Bieberau, 27. Tez. Unglaubliche Rph- heilen li-ßen sich am ersten Feiertage Burschen ans Wembach zu Schulden kommen. Sie durchzogen während des Gottesdienstes in angeheitertem Zustande die Straßen und verletzten mit Stöcken und geöffneten Mcffcrn zahlreiche Personen, darunter durch Stiche fünf verheiratete Männer. Auch ein dem Tragonerregiment Nr. 23 Angehöriger hat sich an diesen Exzessen beteiligt und dabei mit blanker Waffe einen Knaben verfolgt, der sich nur durch die Flucht in sein Elternhaus reiten konnte. Der Bürgermeister, der einschreiten wollte, ivnrde mißhandelt. Endlich schloß sich eine Anzahl der Kirchenbesucher zufammen und vertrieb die Burschen.
v. LauuSbach, 27. Tez. In der Weihnachtswoche wurde der Wanderhaushaltungskurius durch eine uffcnrlidK Prüfung beendigt, zu ivelcher itreidbeDatierter Evers, ^reisschul- uispekior Geibtt, Bürgermeister Braun, sonne bic Kreistagsmu- glwdcr Enler-Ldenhamen uno PanS-Wibmar erschienen luaren. A,ic 22 Teilnehmerinnen an dem Murin» sind lamtlid) in der Jigarrininbufme beschä'tigt und niußteii 7 Wochen ihrem Berufe fcmtlciben. Tie PrüfungSkommissnm sprach ihre volle Befriedigung über die unter Lcunng von Fraul^n Alüllci erzielten Erfolge aus. Ter zweite Kursus schließt sich unmittelbar an und wird in Leun abgebalten
ss Marburg, 27. Dez. Hier ist die Mitteilung eingetroffen, daß der Minister dic städtische höhere Lehranstalt anerkannt und dem Protektorat deS Prootnzial- SchulkollcgiumS m Kassel unterstellt hat.
Uniocrfität**21adirid?tcn.
hc- Darmstadt, 27. Te» Dr. Wilh. Pinder, Prwat- dozenl hir neuere Geschuht an der Universität Würzburg, erhrett einen Lehrauftrag als Vertreter des beurlaubten ordentlichen Professors Dr. Rudolf K-autzfch an der Technischen Hochschule zu Darmstadt auf drei Semester.
Vandcrn und Helfen.
* Der Zweigverein Laubach de- Bogel-derger Löben-Klub- bat für da- Jahr 1910 folgende Monat-- wanderungen festgesetzt: 16. Januar: Laubach, Freicnseener Pilaiizgatten, Weickartshain, Grunberg, Reumühle. 4 Stuiiden. 13. Februar: Laubach, RupveitSbarg. Platte, Glaubzabl, Nchda. 41/* Stunden 13. März: Laubach, Jägerhaus, Ginart 3bau’en, Sdxllntwf. Ruppensbürg. 4'., Stunden. 10. Avni: Lauda Ettingshausen. SchlNenbcrg, Lich. 5l/t Stunb.iv 5. Mai: ^vimmcliahnswanLerung): Mücke. Kratzberg, Büß'eld, voaüxrg und llmgcgcnd, Riedergcmünden. 6 Slunden 22. Mai: Auß^r- programmlichc Nachmittag-Wanderung nach Grünberg. Zufammcn- fuiut mü den Zweiwerrinen Grünberg und Frankfurt. 19. Funi: Londorf, Nordeck. Ällendon, Elimdach .Ä'venkivpel, Vangcluein. Gießen. 6 Stunden. 10. Zuli: Lautertzad». Er'cnbach. vochwald- bauicn. lauiftdn, vodercdstoof^ Schotten. 7 Stunden. 21. Äugust: Büches. Hardegg, Ronneburg, »amjcünbau, Elnhausen (gemeuk- am mu dem 9uxigoer<tn S ix/tlcn 5 Stunden 11 September: Laubach. Groß.-icben,^ Cber-Cbmen. Großfelda, vcblct Gruiid. v rnugibau'en. G1/, Stunden. 2. C hoher Ehrin. süaufen. Romrod. L.ederlach, Altenburg, Lls'eld. b Stunden Jn Älsfetd 3u- jamiruniini t iamtr .tr ^eutKixiiu des B L» -Kl. »- Novembers siamüienausslug mu Tanz. Näheres wird noch beüimna roerotn. t Deicmder. Villmgen. Huh. Gomerskirchen. Friedrich-bütte. 3 Stunden.
£uftfchifiaf>rt
Bom Zeppelio 3.
Fried r i chShnten. $4. Trv Bei der 3ertxhn-®elerj*j<» ist die Mitteilung emaetroiren, die HeereSverwaUung deadftchiuie nicht, den «Zeopelin Ul' zu erwerben.
vermischte».
• Dured die Stürme bei Lporto ist auch der beflHd-c Dampfer „Sacksen' gestrandet, er ist edevs.-. wie der „Nefwr" al- verloren su betrachten. — Zufolge der Uebcrfd>rocmming durch den D ero sind fast aLe Leichter verloren: mfolgcbcfjcn können bie Seedampf er tn Leftroen, dem Hafeuorte Lportos, feine ^'aduna erhalten Die Sdnfiabrt ift durch treibende Wracks gefährdet — Im Osten der Bereinigten Staat en von Amerika wütete zwei Tage lang ein äußerst heftiger Schnee- sturm. In Chelsea ,Ma,sachusets) wurden durch nnr Sturmflut brn Personen aetdtet, 1500 cbcart:;?# Die größte Schneehobe betrug 28 Zoll. In Newyorf sind nach den bishe-igen Festftellungen fünszebnMenschen dem Sturm zum Opfer gefallen. Der Erfettbah»-, Zele- phon- und Telegraphenverkehr ist gestört.
* Charta t te Eo rdav vor ihrer Tat. CfnteTrffjue neue Slu’idjGh'ie über das Wesen Charlotte ^rbao-.v über ihre Iupci-ch. djrai Entwickeluirg-gang und chr Leben in« zu bert ^agc, da sie ihren phantaivichen Plan, durch die üTnwrbene MavatS, Frankrrrch ten der Tyrannei der Su-ajünx-närr zu br- freien, zu verwirklichen sich anfdjidte. bringt ein neues kxbai w Paris endnatau» Werk, in dem Sugöne Terooncr <ni| Grund bisher unbekannter Dokumente und eingehenderStud«^, den EritNTitLcIungsgang dieser tungai Märtyrer ui ihre- » .•araiiitaip nadN^utmet Äckl und ohne bemrrtatotverte ZivischeuiaUe ver läuft Charlottes Jugend: jie ist ein ruhiges ernircs Älnh und tU gcmcifencn Wesen mag nod) gesteigert worden fein durch die frmrt- weg- günstigen Beiinagensverhästnisse ihrer adligen Eltrru, bte ftrcnac Sparsamkeit der ganzen Faoiilte zur Pflicht madxat Als der Battr sein alter Haus schließlich aufgeben mußte, kommt Cbarwttc zu einem Cntcl, einem IsjeisUichen, der daS T.y.^ fanirr llatb mit väterlicher Liebe erzieht und belehrt. Im Äiernbm» stirbt die Mutter bei der Geburt eures sechsten Kinde-, (Sbartortr kehrt zum Vater zurück, kommt dann m ein Kloster und getuam: hier buia) ihren ruhigen gefestigten Charoktcr mrd ihre hannomsch- Freunoiichkeit alle ixrzen. Tas junge Mädchen zeig: beivnbai Vorliebe iur ernste sd wäre SHtüre; neben ihrem Variablen Cox- nzuie lieft sie Plutaid^, Rousseau, Voltaire und Rapuol. Nach Vollendung ihrer Erziehung lebt sie |tUl bei dem verarmten 8ai<. und wird bann zu einer entfernten alten Verwandten in Eacii gchracht, wo sie mis trau sich o ui genommen wird, aber doch bald die Liebe und Neigung der sonst argwöhnischen einfamen aftai Dame erringt. Sie ivar inzwuchm 23 Jahre geipotber. sehe groß und sehr säum, ihr Teuu zeigte eure lichte Turchs,chiizt:!l: Ebarlottc errötete auiiällig Icudl Ihre rlugeit waren nun- gerrimt und von seltener ÄHSnheu, Geiichtsausoruck^und S:im» klang von umiachahmticher >sansthert und Milde. Sie tz.nr»chM cm kleines Zimmer, ohne Parl.u, ohne Ploivnd, nur ein A.nün da, das M einem bunLicn £>ui iübrtt. Keinerlei Abenteuer dran>i^t l'io) in ihr einfach geregeltes Leben. 20le NaL-orschmig.i» te» Itätigen, daß Charlotte feyr zurückhaltrnd nxn; Oer Former hör ein einziges Keines Billett von ihrer van» gesunden, ui dem i?e sich sehr höflich, aber auch fast frostig kühl fm ein Band vxMB bedankt, bai Leravalier ihr gesandt und gewidmet Bon ihn» Zimmer aus mochte sie die von den Jakobinern vertriebenen C>iw» buten vorüber flüchten gesehen haben. In dein schmucklosen kleine» Raume entsdand auch der finstere Plan, den sie bi? zur Ausfudrinq streng in ihrer Seele verborgen hielt. Mit seltsamer XOltbähi* feit trifft sie alle Vorderermngerr. packt heimlich ihre Resielss-» Niemand von all den Leuten, die sie bet ihrer Tante um ieye Znt gesehen, bemerkte etwas Ausfällige-: erst nach dem Besannuocttn» der Tat meint man sich zu cruincm, sie fei bisweilen,nervöser g» wesen wie sonst. Am 5. Juli 1763 geht sie nad) Xkrpn, um ex Verwandte zu beiuchen Sie finbet frone, l^autter bc Villers bae VLudhüllen von Erbsen. ,^Fch komme dir Adieu zu sagen." fa-tt Charlotte, „ich habe eine Reise zu machen." Sic schien i> > . aber beherzt. Plötzlich nahm sie eine Erbsenhülse, z.isrock s» m der Hand und warf die Erbsen aus die U'Tbe Tann umani:; heftig Frau Gautier uich eilte hasttg davon Zu Haus« Uinn sie tne Wertstatt des Tsiäüers Lnncl, der im Hinlcrbauf.' wohaßI Lunct spielt mu seiner ,>rau narren. Charlotte IkoIoii tne . .iocr deS Tischler- mit nachdenklicher Miene, ^hirngs id: u in mit der Faust auf ben Tifch und sagt: „Man »U nicht • mol ein Marat habe Frankreich beherrscht ' Sie eilt davsn uwb läht die Tisck.lcrsleute verbluist zurück. Am sestgesetztcu 2ag. «- lätzt sie ihr Heim. Auf dem Hoie noch gibt sie oem einen ii dM*r* kmde ihre deicbenftifte und Papi er. „vier, oae ist iur dickt a schön brav und unuirmc mich, bu wirst mich nie rotdkn#beit** Dann schritt sie leicht und schnell der PosMa.'.on zu, ihrer Tat und ihrem Schicksal entgegen.
• Englisch-deutsche Mischsprache. Tie geringe Widerstand^krast des Deutschen gegenüber frembeu Sprackien zeigt sich besonder- in solchen Gegenden, wo d'.e Deutschen unter Engländern leben. Da da- Englische grev Aehnlichkeit mit dem Demschen bat, so werden englische Wörter ohne Bedenken in die deutsche Rede eingemengt, und so entsteht oft eine wunderliche Mischsprache, vert: nn Tanger gibt in feinem Buche „Die Entzlünoerei tn der deutschen Sprache' lBerlin 1909, 1,20 Mt.) eine Hcib: ergötzlicher Beispiele dafür, so folgendes: Der deuttlhe i'ot- schafter sitzt an seinem Arbeitstisch und klingelt na* o- m Diener, einem Deutschen. Dieser tritt herein und verneigt sich mit den Worten: „Erzellenz hoben gebellt." «er wundert blickt der Botscl-afker empor und tragt ihn, was er gesagt habe. In voller Unschuld wieoerholt der D .ncr seine Worte: „Ex^ellenj haben gebellt." Erst al# der Botselfter ihn antährr: „Bin ich denn ein Hu»id?", mrrt. der Unglückliche, daß er Englisch-Deiits* gesprochen be: (bell — Klingel). In Amerika nennt man diese- engb1** Deutsch Pennsylvanische- Deutsch. — Em nach Amerika au-gewanderter Deutscher schreibt an seine Angehörigen tn her Heimat: „Mir acht cs hier sehr aut Ich habe tror Lotten und eine Liese, ich gehe betteln uno bahr einen guten Stock in der Hand" Da- soll beißen. <' habe zwei lots (Bauplätze,, eine lease Pachtung, er v-.* hausieren (do pcodle) und habe ein ansehnliche- W^reiilnarr (stock- zur Berfuaung Durch solche Vermengung beut "hrr und englischer Wörter können so wunderliche Satze eul* stehen, tote folaender: üui Deutscher geht mit c.nem Trunk in der Hand durch eine Elle tn ferne Residenz: läßt er sich einen Besen geben, um iid: zu w^itder, bürstet seinen Kot und ißt Motten. Er hatte sick» er fang« durch feine Leber sein Vieh verdienen mui(rr Spater kam er in eine Bank, wurde Teller mit g«Uer Sellerie unb schickte am Iahre-schluß ein schöne» Ec - b* nachtsgift und einen Neu iahr wisch in 6 c alte Heimat trunk — Koffer, nllep - Allee, (Mfedxn rofidenc. — Wohnung, basin * Waschbecken, coat -- Rock, mulioa — Hammelbraten, labour — baue Arbeit, fee — L la- teilet — Kasfengehilfe, „Zähler , falarn - Gehalt., sulait # gift — Geschenk, nnsh Wunsch.
e T af tIf reuben einst und letzt, emre aunäuiB' reichen T^ralcub zwi'chcn der Ernährungsweise umarr Kr»4l« and den Möglichkeiten, die der Nahrungtzmarkt .'vn hewe a»2 dar mutteren und niederen Ständen butc, jiebt G. o in einem fesselnden Aufsage, den rr un Raun oeroftentticht. Er unlei uckrr zuaächst das r.Tblünentw Anwachsen bei i i.. 3 verbrauchten Nahrungsmengen, Die in Innern B-rhalwiS freheu *■


