Ausgabe 
31.3.1909 Zweites Blatt
 
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Nr.

An Einlagebüchern sind (rnbc 1908 aus

17 760 5tüd

799 St.

13 265 610,94 Mk.

Vt

730378,91 Mk.

Utbt

Mk.

4.

rnSk

1 778,

Mk.

Mk.

213 101,01

Mk.

452 192,40 Mk.

579 008,28 Mk.

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Zwait,

Ui

503 554,77

1908er

7 000

nu»

(Sieben, 30. März.

Tie Bc rir kSsparkasse (Sieb

19. März 1834 staktsand, feierte am 27.

7,2

81.

6,1

80

8

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443

1335,

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26 800, 605$ÖS?28 Mk.

in um wie die

Höchste Temperatur

Niedrigste ,

15 778 403,54 Mk.

15274 848,77 ,,

503 554,77 Mk.

8i

II *

am 29.

. 29.

Reingewinn

5 120 Mk.

4 600

1550

4 074

1 180

15

ft Cpfe 5<i

in 1908 zurückempfangen 150, Stand Gnbc 1908

An Private gegen Bürgschaft von (Gemeinden waren Ende 1907

Auf ein Einlagebuch entfallen im Durchschnitt 863 Mk.

Die Einlagen zur Pfennigsparkasse betrugen 1908 = 39 874,20 Mk. und hoben sich gegen das Vorfahr

waren Ende 1907 ausgelichen in 1908 neu ausgelieyen 1000,

75jähriger Zubilaum der Bejirtsfparfaffe Sietzen. i.

Straßengeländes war somit ae des städtischen Geländes die We

30. März

30. ,

Insgesamt sind 1909

Ende 1907 betrug

Daher mehr

ei« Sr taj ati "-'«g in

Zuj (8tjr r CK SL Iflltn

Meteorologische Beobachtungen der Station (Sieben.

876,23 Mk.

641,45 234,78 Mk.

ausgeliehen Ende die Gesamtsumme

gegeben

In 1908 wurden neu ausgestellt 2262 5t dagegen ganz zurückbezahlt 1463

daher Zugang

43377 69 408 814,71 Mk.

« -t-l3ch'L - + M**

?.V4 n b

15 501,76 197 602,25 Mk.

4030,20 Mk. erhöht. Ter Vorichcnde erläutert im weiteren, die einzelnen Lrte hierbei beteiligt sind und bemerkt, daß Stelle in Lang-Göns eingegangen und in Wieseck eine zweite Sammelstclle errichtet worden sei. An tzeimsparbüchsen "ind bis je|it 275 Stuck ausgegeben, die fett Beginn der Ausgabe (Oktober 1907) eine Summe von 10 982,94 Mk. als Spar-

1000

870

350

SuL: 25 759 Mk

ertzuwachsstcuerveranlaaung in ordnungsgemäßer Weise bnrchgeführt werden. Hätte man sich nun mit Rücksicht darauf, daß eine Veräußerung

Einlagen erbrachten.

Der Scheckverkehr wurde von 28 Personen benutzt, wovon drei abgingen, so daß noch 25 Personen diese Einrichtung benutzen.

Dem 11 ebertragbar keitsverkehr haben sich von 34 Kassen in Hessen nur 14, darunter die hiesige, angeschlossen.

Bezüglich de- Ausleihegeschäfts wird daS folgende

bewilligt:

a) für Krankenanstalten, Krankenpflege usw.

b) für Kleinkinderschulen

c> für Rettungshäuscr und sonstige Anstalten

d) für Lehranstalten

e) für sonstige Vereine

l) zur Verwendung für gemeinnützige Zwecke

g) als Iubtläumsgabe als etnmaliaer Beitrag

1. dem Tl-erefensäuglingSheim in Gießen 5 000 Mk.

2. der Aliceschule das. 2 000 ,,

h) für Unterbringung skrofulöser Äinber in dem Elisabetbhaus in Bad-Nauheim zwecks Grinau ebs ciner Badekur

i) für Prämien an Dienstboten

k) für Prämien an Sparer

e n, deren Eröffnung am . . . - . I. MtS. in dem Festsaale

bei höheren Mädchen,chule ihr 75)ähriges Bestehen.

Es wurde zunächst eine geschäftliche Sitzung unter dem Vorsitze des Direktor- Doering abgetxiiten.

3n seiner Eroffnungsausviache wieS derselbe daraus hin. daß die Bezirks)varkasfe Gießen heute an einem Markstein in der Geschichte des Instituts stehe, denn seit seiner Eröffnung iciat 75 Iadre verflossen. Aus der den Mitgliedern zugeganaenen llebeisicht sei zu entnehmen, welch große Summen on Spar Einlagen der .8ässe anverkraut ii-orden seien und daß >ic dadurch, iowie durch den von Anfang an bv.iti.ucn Wohltätiglettssmn an ihrem Teile dazu getragen habe. di. »oualen Zustände zu bessern. Von Zntcref,c dürfte auch wohl hin, loenit darauf bin gewiesen werde, daß eine Veruntreu ung durw einen Beamten nie stattgefunden habe unb ab uncinbrüiglidj nur 1 Posten mit

bemerkt:

1. Ende 1907 waren gegen Hypotheken ausgeliehen

in 1908 neu ausgeliehen 445 183,33 Mk.

in 1908 zurückempfangen 167 581,49

Daher mehr ausgeliehen

Hiernach Stand Ende 1908

2. An Garantie-Gemeinden waren

Ende 1907 ausgeliehen

Dazu in 1908 ausgelichen 289 000, Mk.

in 1908 Äurüdcmviangcn 78 773,17 somit mehr ausgeliehen

Stand Ende 1908

3. An Kirchengemeinden des Bezirks

vermischte».

* Stauweiher für den Rhein. Tie Lanoioirtfchini kammcr der Rheinproviiiz richtet an den Lderpi äsidenten tut: Eingabe, worin sie im Interesse der Landwirtschaft gegen ein- weitere Vertiefung der Stromsohle des Rheins protestiert, da hierdurch die Entnässerung weiterer Landnriche zu befind- fei. Tie Stammei hat weiter ein Projekt vorgelcat, da»> die läge ü?it Staun. ; : :i ngu r.

mungen verhindern und das Hochwasser durch großzügig- Ein leitung in die Felder der Landwirtschaft nutzbar nrack n istten.

* Schauspieleraberglaube n. Belanutlich ivicU bet Aberglaube am Tb.ater eine große Rolle. Tie englischen BAau spielcr und Schauivielcrinnen scheinen aber nach den Mitt-Bungee eines Londoner Blattes in gani besonderem Maße abenjldubifdb; sein. So gilt es in englischen Buhnenkreisen für sehr i'.Th2iigTi:Ä®, wenn ieniano einen Regenschirm auf ihm Schreibtisch Des Re­gisseurs legt. Tann ist die ganze muhevolle 'JItbeil, die ohb an die Inlzcuiernng eine- Stückes gewendet hat, unuonft yter Kein englischer Schaufpiclcr wirb au vor Kulisse aus die oyw treten, olpi' daß er sorgfältig den A-rmel des linken Inn-.-» etnas zurückgeschlagen und in ehre Jolle gelegt hat ®ne gwr- Rolle spielt ferner das Paar Schuhe, das ein Bnhnmm tgi! beim Tebüt getrogen hat Diese Schuhe werben all laübaret' Talisman sorgfältig aufgehoben und in allen LebenÄaam, ht besonders irfRvieng und vrekir sind, angezozicn. Daher kv«m: < auch, baß man in England nicht selten Schauspieler und mit großen Gagen in I öchst inangelhailer und beichte -ro bekleidung «.rvlickt, die zu dem sonstigen eleganten .li-uHccen m krassem Gegensatz steht. Tie größte «vurcht man jeiwd) ecr b Pfau Er bat nach der abcrg( .ubifdnm Ansicht der englischen Schauspieler einen bösen Blick Eine Sckmuspielerin, bic die )ure zu spielen bat, würde niemals mit dem Vogel Jupiter».- aur > Bühne erscheinen Za, als vor einigen Jahre» in Vonbon em neue- Theater eröffnet wurde, bei d m Dir Logenbrüstimgen mn gemalten Pfauen geschmückt waren, weigerten sich die Schauspieler, aufzutreten. Es blieb nichts anderes übrig, als den 2tbmitd roufr-c von den Logen zu «ulernen.

Fußball Vergangenen Sonntag batte der Glehns ouüballflub von 1900 tviibci zwei Mannfdrasten im o-cld L jüngste und schwächste Mannschaft spielte rn Gieren tzegen bc. Wetzlarer Fußballklub. Bei Halbzeit stand Lpicl noch n- entschieden, in Der zweiten Hälste drückte Gießen etwa- mit de» Winde spielend, trotzdem kann Wetzlar infolge zu späten Eingrestnu der Deckung 2 Tore erzielen. Den Spielern mangelte es h» öfteren noch an Technik und wurde bierburd) manch komi> Situation hcrvorgerufen. Tie 2. Mannschaft von Gießen tÄL in Marburg gegen die 1. Mannschaft des F -E Germania batM Tie hiesige Mannschaft spielte in jeder Beziehung überlegen vv gewann nach Belieben. 11:0 Tore lautete das Endresultat A Gießen.

(Eingcfaiiöt.

(Für Form und Inhalt aller unter dieser Rubrik stehenden ÄN ' l übernimmt die Redaktion dem Publikum gegenüber keinerlei Verantwortung.)

Eine der erfreulichsten Eridieinungen im G-mütsleben kes Menschen ist dessen Rücksichtnahme auf seine Umgebung Mar kann getwit die Art, wie jemand seine Mitmenschen b handel als Maßstab für feinen Bildungsgrad ansehen Zn linieret deutign-. Zeit aber, der Zeit deS Herrenmenschen, luchen viele ihr eign:.' ^d), ihre eigenen Interessen in den Vordergrund zu Art len, ur bekümmert darum, wie ,hr Tun auf c Rebenmenschen wir? Weich' 3umutungat oft an die Nachsicht derer .) : :t lunco die nicht zu Ucbmnenfcben neigen, weiß jeder auS Crrcbninfl Heute sei auf einen Mißstand aufmerksam gewacht, der zwar idi" oft gerügt würbe, aber immer wieder in die Erscheinung tritt daS Rauchen an Orten, wo es nicht fta kthaft r H erzu find in erster Linie aeichlossew' Räume zu zahlen, in dv'-^ Vorträge, nonjertc und deryl. Veranstaltungen stakt inden rdrr aus Eourwisie auf Die bei wldjen Gelegenheiten oft motxicahra Tomen, namentlich aber auch in Rücksicht auf die ikinragmbrt resp. die Mitwirkenden tollte das Raudzen inttrrb.etben, ob» daß auf dem Programm oder durch Anschlag eigens darauf «' merksam gemacht wird. Auch viele Angehörige des fUafrn sckilechts summen mit Pwß Dr Stöker ubcn-ui, der in seinem sehr lesenswerten Buche: c^esundheit und Erziehung, den lobe- als einen ekelhaften Luftverderber bezeickmet ES tollte im^" terefie deS guten Tones die Anschauimg in weite Votk-krev« bringen, daß das Rauchen eine Freiheit ist, von der man m» aUetort» i^ebrauA nracben darfl

67,65 Mk. verrechnet habe werden unchftm. Soc 21 Jahren. alS der Vorsitzende in Treusten der Sparkasse trat, habe der Sinlage- beftanb rund 3 Millionen und Ende 1908 nahezu 15» i Millionen Mark, also das 5fache betragen. Sämtliche Visitationen der Äaüc seien ausnahmslos gut ausgefallen und die von der Lberrechnungs- kammer geprüften Rechnungen zumeist ohne jede Bemerkung und ohne, daß sich ein Abschlutz geändert habe, abgc'chlossen worden. Von Ausarbeitung einer Festschrift sei abgesehen worden, weil der Vorsitz..ndc erst vor 6 Jahren beim Einzug in daS neue Gebäude die Geschichte unserer Aafie herausgegeben habe.

Ter Vorsitzende gibt hieraus zu dem vorläufigen Abschluß für 1908 zunächst bezüglich der Einlagen nähere Erläuterungen Dar­nach betragen die Einlagen Ende 1907 14 857 5/0,08 Mk.

und sind in 1908 durch Zugang um 484 612,04 somit Ende 1908 gestiegen auf 15 342 182,12 Mk.

30 Sammelstellen der Pfennigsparkasse sind vorhanden.

<ficricbt*faaL

x Ulrichstein, 29. März. TaS Schöffengericht verurteilte den Stromer, der in örofiZyclba den Bürgernreii'?? schwer mißhandelt hatte, zu neun Monaten Gefängnis Ter Stromer gab beim Bürgermeister an, er sei krank und Irot- sich in den Hau-flur. Als der Bürgermeister an ihm vor> wollte, um den Arzt zu rufen, sprang derZranke" Dlöfcii^ auf und schlug den Bürgermeister mit einem schweven Stock Boden. Mit Mühe gelang es Den Nachbarn, den Stromer ja überwältigen unD zu fesseln.

Diese Erhöhung ist eingetreten:

a) durch Ausleihungen 428 814,77 Mk.

b durch Ankauf von

Wertpapieren um 26 800,

c) burd) Bankguthaben 47 940, Für Unterstützungen weiden aus dem

Zur »frage der Srundstückreinschätzung

Wird uns geschrieben:

Mit Bezugnahme auf die Verhandlungen in der Stadt­verordnetensitzung Dom 25. ö. Mts. über die Neubewertung des Grundbesitzes für die Wertzuwachssteuer sehen wir uns zu folgender Erklärung veranlaßt.

Bei der Neubewertung des Grundbesitzes der Gemarkung (Ließen, die für die Zwecke der Wertzuwachssteuerveranla.- gung ftatrianb, wurde auf Wunsch Großh. Bürgermeisl-ttei auch eine Bewertung des städtischen Grundbesitzes vorgenom- men, obschon eine solche mit Rücksicht darauf hätte unter­bleiben können, daß eine Wertzuwachssteuerveranlagung des zum Verkaufe gelangenden städtischen Geländes ohne prak­tische Bedeutung ist, da diese Veranlagung für die Stadt doch nur zu rechnungsmäßig sich ausgleiafenoen Einnahme- und Ausgabeposten führt. Tie Bewertung des Grundbesitzes, bei welcher der Wert am Tage des Inkrafttretens des Orts­statuts (8 März 1908» sost'zuftellen war, wurde auch auf Straßengelände, öffentliche Plätze ufto. ausgedehnt. Es ge­schah dies lediglich in der Absicht, den Wert dieser Objekte für Den Zeitpunkt des Inkrafttretens des Lrtsstatuts festzu­legen, damit bei einer etwa künftig eintretenden Veräuße­rung von Gelände dieser Art die Grundlagen für die Wert° zuwachssteuerveranlagung ebenfalls gegeben waren. Wenn auch im allgemeinen eine Veräußerung von Straßengelände wenig vorkommt, so ist doch die Möglichkeit einer solchen nicht ausgeschlossen, da sie jederzeit bei einer Verlegung von Straßen, oei Straßenregulierungen usw. praktisch

ausgeliehen (nach Berüch'ichtigung der vorjährigen Nebersicht bei den Gemeinden Hausen und Rutterslrausen)

in 1908 wurden zurückempfangen aber nichts ausgeliel)en

hiernach Stand Ende 1908

5. An Private gegen Bürgschaft von Privaten waren ausgeliehen Enbc 1907

Ausgelichen würbe in 1908 nichts, da­gegen zurückempfangen

Stand Ende 1908

6. An Feldbereinigungsgesellschaftcn waren Ende 1907 ausgelichen

ausgelichen neu in 1908 75 900, Mk. zurückempfangen in 1908 91 401,76

Sonach Stand Ende 1908

7. Gegen Hinterlegung von Wert- vopierenundeed. Kaufbriefen. Stand Ende 1907

in 1908 neu ausgelichen 3 772, Mk. dagegen zurüdempsangen 47 149,69 Hiernach Stand Ende 1908

8. InEffckten waren Ende 1908 angelegt nominell

In 1908 wurden neu angefauft für 30 000 Mk.

dagegen zurückempsangcii 3j200

so daß dcr Stand Ende 1908 beträgt

9. Im Ronto-storrent-Verkehr mit dem Bank­haus. Stand Ende 1907 Schuld

In 1908 wurden angelegt 956 753,74 Mk. dagegen zurückerhoben 894 605,99 ,, Stand Ende 1908

werden kann und wiederholt schon praktisch geworden ist. Die deshalb vorgenommene Wertveranschlagung des boten, sollte auch bezüglich

3. Wettstreit deutscher Männergesangvereine jn Zrantsurt a. M.

Wir geben nachstehend die vollständige Liste der am Rotier- vreiflfmgen teilnehmenden Vereine nebst den von ihnen gewählten Chören. ES sind im ganzen 35 Vereine mit 7199 Sängern (ein Verein war nachträglich zurückgetretens. Die Vereine und folgende : 1. Oberbarmer Länger bam, 233 Länger, (1. Reiters Morgen!ied, Ad Rtrchl; 2. Tic Allmacht, V. Ladiner). 2. Quartcit-Vcre,n Tüfielbori, 167, (Tie Wcihe des Liede», yeqar). 8. frrciinbichoft, Pforzheim, 174. (Märzluft, Anqerer). 4. Btnlomele Tüffelbori, 143, (Im Gebirge, Lchwaiz». 5. Barmer Sängerchor, _'08. Tic beiden Särge, Hegar). 6. Kölner Mäniiergefangverein, 233, (1. Ter Ab­schied, B. L L S. 227; 2. MorqenUeb, Rietz) 7. Teutscher LängerkrciS Elberielb, 242, (1. Liebe, R. Strauß; 2. Friiblmgszeit, Ditbelm) 8. Konkordia. Karlsruhe, 131, (Tie neue Wacht, Th. Gerlachf. 9. öriuaer Männergriangvercin, 127, (Im Gero itter- sturm, Vollmann). 10. Bonner Liedertasel, 183, (Sonnenauigang,

Brambach). 11. Wiesbadener Männerqeiangvercin, 184, lBella»«. Neumann). 12.Kreuznachcr Liedertafel, 131. <1. Heimweh16 154; 2. Ter Jäger au5 R.). 13. Llederiialle Karlsruhe, 190, «l.Srurm- der M_c.it1, 2ücber).

14. Sängerchor d Turnverein- Cfcnbad), 200, (1. Früdlmg-ltek C. M. von Weber: 2. A.'ärznachr, K. Kreuzer). Io. .Rbemland' Koblenz 224, (?) noch nicht bekannt . 16. Gclombei) Elberield. 257, (Tie Allmacht, D. Vadmei). 17. Gelienlirchencr Plänner^eian^. verein, 225. rJlorbmännerlieb, Sturm). 18. .Frohnnn", Äülhen-.r a./Rubr, 2d9, (Maienzrit, Rietz). 19. .Eimakeit*, Bochum, (1. Tie 'Allmacht, V. Bachner: 2. Hell mS lenster, Rremlet.. 20. Kruvvicher 'Männergciangoerc.n .Gemeinwohl- in Esten o/Ruhr, 279, (Tvalatia, Hewer). 21. Vlänneraciangverein 6 cl'enkircde 164. Ablösung, Hutter). 22. .KonkorDia" Esten a/Rnhr, 366. (1. FrrdericuS Ner, törvc; 2. ilerlafien, Koschan. 23 .Schlägel unb Eisen", Lochum, 249, (Selmiucht, Schubert). 24. Sänger Vereinigung Crrield, 230, (SBamunq vor beni Rbem, Reumann) 25. TuiSblirger Läugcrbunb, 189, Sie Tleertöftimmen, L.Kcmoter, 26. L'iebertafcl Al..Gladbach, 203, (?) noch nicht bekannt). 37. dt<- felber Sänctcrbund.232, Lturmerwachcn,Neumann'. 28. GregonuS", Borbeck, 185, (Lturnierivachen, Nellmann). 29. .Konkordia*, Aachen, 204, iVergebliche Tlucht, H. Litt). 30. ,parniomae, Aachen, 213, (1. Die Rose Nand ,m Tau. Sdjumqnn . 2. Pilger, chor, R. Wagner) 31. Gel'cnkircheiier Sängerverciingima, IkS, (?) noch nicht bekannt). 32. Berliner Leblcrgesangverem, 28.« (1. Ruhe schönstes Glück, Schubert; 2 ützows wilde Jagd, (L T.. v Weber) 38. Berliner Längcrvercln iGäcdia Mclodia, 188, (Gnädig und baimbtruq, Grob. 34. Tortmunder Mäimergefang- veiem, 284, (1. Tas deutsche Lied, flalluvoba; 2.8meta, Adi. 35. Lehrergesangverein, Tortmund, 268, (TaS deutsche Lied, von gOBbänöer.

von Straßengelände nur selten vorkommt, dazu bestimmen lassen, dieses Gelände als wertlos zu katastrieren, so hätte im Falle eines späteren Verkaufs der gesamte Vevkaufspreis der Wertzuwachsskeuerveranlagung zugrunde gelegt werden müssen, während die von der Veranlagungskommission ent­sprechend den gesetzlichen Bestimmungen vorgenommene Fest­legung des Wertes, den das Straßengelände bei einem eventuellen Verkaufe am 8. März 1908 gehabt haben würde, mir die Tifferenzbesteuerung zwischen diesem Schätzungs­werte und dem Verkaufswerte nach sich zieht.

Tatsächlich besitzt ja auch das Straßengelände wie jedes wirtschaftliche Gut einen Wert, wie sich dies auch hei federn Verkauf städtischen Straßengeländes zeigt. Mitunter sind es recht erhebliche Preise, die in solchen Fällen bezahlt werden.

Taß die Großh. Bürgermeisterei gleichfalls iticht auf dem Standpunkte steht, daß Straßengelände prinzipiell von der Bewertung aus',uschließeu fei, geht aus dem Umstande hervor, daß sie in der von ihr eingereichtett Ertlärung für einige Straßen Vermögenswerte, zum Teil recht erheb­liche, eingestellt hat. Wahrend Großh. Bürgermeisterei allem Anscheine nach nur solche Skraßenparzelleu bewerte! hat, die nach Maßgabe des ihr bekannten Bebauungsplanes in absehbarer Zeit zur Veräußerung gelangen können, hat sich die Veranlagungskommission mehr auf den allgemeinen Standpunkt gestellt, daß, da nicht voxauszusehen ist, welche Aenderungen int Laufe der Zeit cintrcten und welche Straßenparzellen oder Teile derselben zum Verkaufe kommen können, eine Veranschlagung für sämtliche Parzellen ange- zeigt ist. Sie hat damit Vorsorge getroffen, daß in allen Fällen bic Grundlagen für eine Veranlagung gegeben sind.

Was die Höhe der Wertveranschlagung des Straßen geländes anlangt, so lönncn hier ja die Ansichten leicht auSeinandcrgchen, da diese Bewertung eine äußerst schwie­rige ist infolge Mangels hinreichender Lchätzungsunterlagen. Angeführt sei hier nur, daß es nicht richtig ist, wenn be­hauptet ivurdc, daß das Straßengelände in gleicher Höhe wie das anliegende Baugelände bewertet worden sei. Tic Bewertung war stets eine geringere und bewegte sich zwischen Vs bis höchstens % deö Wertes des anliegcilden Geländes.

Wenn im übrigen bei den Verhandlungen auch die Anjicht vertreten worden ist, daß die stattgehabte Bewertung des städtischen Straßengeländes unter Umständen eine steuerliche Belastung der cpemclndc herbeiführen könnte, so ist dagegen zu bemerken, daß die Gemeinden zur staatlichen Vermögenssteuer überhaupt nicht ^ugezogen werden und daß fomit bic Bewertung des städtischen Besitzes in dieser Be­ziehung belanglos ist. Und wenn es wirklich dazu kommen könnte, was jedoch kaum anzunehmen ist, daß eine staatliche Grundsteuer wieder eingeführt würbe, etwa in ber Form einer GrunbvermögenSstcuer, so würbe boch ber in ber Steuergesetzgebung stets festge Halle ne Grnnbsatz. baß öfsent- liche Straßen, Platze usw. steuerfrei sind, auch fernerhin bei- behalten werben. Vic biescr Grunbsatz bereits in dem Gesetz vorn 13. April 1824, bic Lollenbung bes Immobiliar- katczsters betr., bas fetzt noch bezüglich ber Gernembesteuer gilt unb früher auch Hinsichtlich der Staatssteuer Gültigkeit hatte, zum Ausdruck kommt, so ist er auch in dem Entwurf für das neue Gemeindestcuergesetz sestaehatten worben, indem auch hier in Art. 3 bestimmt ist, baß bic bem öffentlichen Verkehr bicnenbcn Straßen, Wege, Plätze unb Anlagen ber Grunbstcuer nicht unterliegen.

Die vorgenommene Bewertung bes Straßengelänbos kann Jon ad) zu einer steuerlichen Belastung ber Gemeinde nicht führen.

ermähnt möge ferner noch sein, baß bic gleichfalls zum Ausbrud gebrachte Ansicht, daß bic Wcrtveranfchlagnng bes Grunbdesitzcs durchweg viel zu hoch fei, nicht richtig sein bürste. Es geht die- auS bem Umstand hervor, baß fast sämtliche bis jetzt cingelaufenen Berufungen sich gegen eine tzu geringe Wertbemessung richten unb nur in wenigen Fallen wegen zu hoher Veranlagung Einspruch erhoben worben ist.

Gießen, ben 28. iDZän 1909.

Großh. Finanzamt. Steinhäuser.

210 326,83

940 705,74 Mk.

277 601,84 ,, 13 543 212,78 Mk.

14 ^07,75 Mk.

62 147,75

47 940, Mk'

31900, Mk.

32 750, Mk^

7- 748,0

März 1909

paifiupi .0 i"v 13IJUIOXDQI

Icinvercuuv der Luft

Abfolute Feuchtigkeit

Relativ« ötudjligfeit

Windstärke

Settec

30. 2

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736 4

739.3

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6,4

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