Ausgabe 
22.12.1909 Erstes Blatt
 
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b*. tte röcoerten, oone tx8*nI*nt\dK S'-nrrnti lunger ritt e beut' fd<en nxrtumaJcn Jrtterfen jn far&.nr, tznrb ci mmJibmrT» (tcmtiid) *T'n, an btt Ragt-rimg ;u ^langen Tie fRefonttrnf tton bet; itabinetiö Jhnr r berg* be n be geieb- t i (6c 'Regelung bet national u 2-1 ce i t' r a g n , tenb-rs in Bobme-.., fleti tiui bet Taqesotbnung und >nuteten; wr vcmiar wirf» »jtr.j*?n werden, irennglrid» noch ungennfc ist, in welchen Grenzet ne fich^ vorläufig halten rtnrb Au ad 171) Deutsche stehen urige.ihr 2UÜ Stamm unb 90 ÄOjtaweBwncten gegenüber; eine bürgerlich» .'Jtnrotii-;: kann also nur ar»' ivrunb eurer beutidrilann»eben noalitwn gebildet werden, nonut gerade das (Sieigruo dntmen itarb-:, de. die gesamte bcuiiffltrrouH!? LLbkenchaft ohne Unterschied bi hütet unter allen Umjunhn Vermieden imiicn wollt», ifo ipiro al j nach menschliche^ Porans» fübt in kurzem erreicht werben, was beut' che uttb »artci'

sichrer in oen t>cri(bidxnfren Avrmen ieit dem srrüchadr^ au strebten: die Bildung eines parlamentarischen Koalinonskabtnett» (56 ist darum Pflicht de r deutschen A bg eo r d ncten , unverweilt, noch ehe das parlamentarnche Soitrm 'ich uiyeicti: hat, die Mitnirkung an bet neuen Regierung davon abdang?

nwd?en. Der nun arbeitsfähig gewordene Rc.chsrat wvr: nach Erledigung der lmanzieUcn :Hegitrung6torlogen, btc Be­ratung und Beschluhsassung übet bie S p r a chen g e s e vvv r tagen oomimmt vatten d'e Ehrrstlich-wimlen bei ihrer Unter-* Itütnmg deS Äntraaes Lret-nramorz wirklich nicht- anderes im Sinne als die Herstellung der ArbeiiSfähigSeit des Adgeoronktew foauiec, bann werden fte um io eher 'ich mit den anderen beuiitncn Abgeordneten in dieser Forderung Bereinigen, cüS mir w Da j beubcfK Block erhalten werden kann.

Wien, 21. Dez Heute trat im Abgeordnetenhaus- die neue Geschäftsordnung in Kraft. Tas Hau- tonnte infolgedessen unter Umgebung der noch vorliegen­den Dringlichkeit San träge sofort zur Tagesordnung über­gehen _

Auf der Tagesordnung stand die erste B c f u n ab c 5 Ermächtigungsgesetzes. HandelSminister Dr. Weiß- kirchner verwies daraus, daß von allen Seiten, auch aus den agrarischen Wahlbezirken, an die Regierung die Auf­forderung gelangte, den Handelsvertrag mit Rumänien baldigst abzuschlreben Es sei Aussicht vorhanden, mit Serbien in absehbarer Zeit zu einem Meistbegünstigungs- Vertrag ,zu gelangen Tas Ministerium desXcuüern sei nicht in der Lage gewesen, Berlragsverhandlungen mit Montenegro zu beginnen, da die Zustimmung der uiv garischen Regierung bisher nicht zu erlangen war. Mit Bulgarien finden .zurzeit keine Vertrag-.Verhandlungen statt. Im Interesse von Boocve de Zattaro sei es unbe­dingt notwendig, zu einem Vertrag mit Montenegro zu gelangen. Der Minister stehe noch wie vor auf dem Stand­punkte, daß tm Interesse der Delcan nen Lerhältnisse Oester­reichs dieEinfuhr lebenden Diebes aus den Bal kau- ländern nicht zuzulassen sei. Bezüglich des DertrageS mit Argentinien verwies der Minister ptmn!, daß fd on dl heutigen Verhältnisse dargetan hätten, baß ine Einfuhr überseeischen Getreides rin S.nicn der Getreide preise nicht herbei sichre. T-er AÜnister schloß: »fühlen wir uns alle al> Mitglieder eines großen Staates, welcher oerujen ist, eüt Bollwerk des Ostens zu fein und ein Empor tum des Handels gegenüber der Levante schließen wir uns n.cht tib vom Weltmärkte und Weltverkehr; sorgen wir dafür, mit diesen MaHna^nen bh Teuerung und b.c Arbeits losigkeit bekämpft werden. (Lebhafter Beijall und Hände- _________________________________________

politische Laaesschau.

Bericht auf bie VerelenduiitzStheorie?

Die Perelendungstheorir, einen der >>iuvtpunkte des sozialdemokratischen Programms, gibt setzt and) derBoi> roärti" auf. Er schrieb in seiner Sonntagsnummer:

Daß sich spach'U in Deutschland die Baqc breiter Schichten l'rui«iar:atx> ge-oben bat, ßflpbcii bat ui erster ßiUK dank brr Tätigkeit d«i erfreulicher web. so rasch erstarkten C*cit»ert- ldwfi.cn. wird scluverlül. icnunh bestreiten! . . . Tast die Sehend* zwar, aber doch iu..ncrhm rben 7 ij.- beweist ja inckt nur bte 05envrtschaflssörrtiftif, j.'ndern <iuch br ofiiiidle Statistik, bc^ m-iniv'u-TiLdtiiif Nir Preußen Dmiach aab cs. 1892 mir 2.1 M rll ionen leimten in.: IlOO30UU Mk. Ein

1908 Dagegen -\2 Millionen Tic Hebung auch breiter Volksschichten ist also eine von inu> auch gar nicht bestritten.' Tatsache." .

Dazu bemerkt die,Lreis 3tg.": Tas i|t unrichtig. Ter ,^Lorw" Ixit im Gegenteil durch die tendenziöseste Zu> fammcnflcllung von allerlei Ziffern aus der Einkommen- statistik bisher gerade bie angebliche Berelenduna der Massen beweisen wollen Aber sei dem, wie ihm sei, es verdient Anerkennung, daß jetzt endlich sogar das sozial* demokratische Zentralorgan sich zu dem Zugeständnis Durch* rimjL daß Die Massen nicht verelenden, sondern daß ihre Lage sich bessert. __

Au» Seifen.

DieDarmst Ztg." schreibt ; Wie uns mitgeteill wird, war Die hessische Regierung von vornherein der Ansicht, daß der dem Bundesrat vorgelegte Entwurf eines Gesetzes über die Erhebung von SchiffahrtSab- gaben nicht annehmbar Jet Tic von Preußen in Aussicht gestellte, unlängst veröffentlichte Denkschrift hat bie gegen den Entwurf bestehenden Bedenken nicht be­seitigt Wohl aber sind sie aurd) die später veröffent­lichte Sächsisch-Badische TenNchriit verstärkt worden Bet dieser Sachlage hat sich die hessische lstegierung dahin schlüssig gemacht, dem Antrag Preußens >juf Er­laß eines Gcselbes, betreffend die Erhebung von Schiff- sahrtsabgabcn, die Zustimmung zu versagen.

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Deutsche» llcicb.

Du Kaiser nahm Dienstag vormittag im Neven Palai- die Vorträge des Ehefs des Mtlitäikadmettü nnb de« Ehef« des Admiralstad« der Manue entgegen.

Der .Reichsanzeiger' veröffentlicht eine Verordnung, wonach der preußische Landtag auf den 11. Januar 1910 einberufen wird.

Der »Reich-anzeiger* oeronentlicht eine Bekanntmachung betreffend einen deutjch-ruffljcheu Rotenwechfe 1 zur Behebung von Zweifeln bei der Handhabung der Nachlaß» kanv ention von 1874.

Am Montag abend zeitigte bie Beratung be6 Militär» Etat« m der dayerifchcn b qeorb net en f amm rr einen Iournalistenstreik. Das Hau- konnte nch von der Dts- kiisston über Äantinenlicfernnqeu nicht trennen. AlS bas Zentrum deshalb um 7*/4 Ubr einen VertagungSantrag ab» lehnte, drehten btc mit doppelten Smunaen wabüich gemia geplagten Journalisten einfach das " chl ans und ocrlieven bie Tridiiue. Unmittelbar danach oenagte sich auch dos Hohe HauS.

Dic .Rordb. Allg. Ztg.* schreibt: Ter Nachricht, daß btc Nationalgalerie von dem Verbände der Museen abgetrennt ist, hat m einzelnen Blättern zu

Mißdeutungen Anlaß gegeben. Bon zuverlässiger Seite er» fahren wir. daß für die Abtrennung der Antrag des Genera- öirehorS Tr. Bode bestimmend aewefen ist, der mit Nückurb: auf daS außerordentliche Anwachsen des «Aeichäil-kreifes ba Muieen, ben dteser unter seiner Leitung erfahren hat, von v»c Cberletiur.g der Nationalgalerie befreit zu werden wünscht, äknn er letzt zu dem früheren Verwaltungsmodus zurück- qcfebrt ist, io find dafür keine anderen als fachliche Genchl.- u mfte maßgebend gewesen. Dem Versuche, die Maßnahme in ernem dem Generaldirektor Bode feindlichen sinne auSzulegen, muß mit Entschiedenheit entgegen- getreten werden.

Für die Reichstagsersatzwahl in Mülheim- Wi pperfürth baden die Ebristlichfozialen unb Bündler sich auf die gemeinsame Kandidatur des Pastors Hoehmann geeinigt.

Ter Allgemeine Fürs orqe-ErziehungStag wird oom 27.- 29. Juni 1910 in Rostock tagen unb am 30. in Lübeck. Es und äußerst wichtige Fragen der Für- sorge-Erziehung in Aussicht genommen; neben einem junstt- scheu wird besonder- die Frage dec Behandlung der schwer erziehbaren älteren Zöglinge sowobk von einem Piychiater iDie von einem Pädagogen eingehend behandelt werden.

:bunbai mit rtaf.imen LLdiungen bei Lhorichute Müller. | r-)berg Vorführung der neuen Orgel in her Seadrllrche ?roaut 19« von Steiirmener-Cetringen mit S Manualer. und 53 kling,mden Zzimmcn Versammlung im Hotel Trapp .12 Uhr : Begrüßung. Jahres bericht des Vorstkien ?<it Bericht des Rechners Anträge be» t'orftanbe». Refe- rare: ;. Crgeiipu'l bei 2raiuaigcn uut> Vergütunq hierfür ^ppel-i^roß^serai. : b. der Spieltisch Römer Darmstobt': . der Motor lyrib Cffcnbiidi : d. allgemeine Aussprache Geholte. Fragen aus ber Lrarrs. Vorstandswahl.

* P o sts che ck k o n t v. Das Derzeidrnis Der #ontr- inhader bei Den Postscheckämtern im Reichs Postgediel nnrt- Anfang Januar nach dem Stande vvm 31. T ezember neu herausgegeben werden, aüt Personen bzw. Girmen, die demnach': Dem Postscheckveriehr beiAuiretCB deabfichti-en. würde es sich daher empfehlen, den Antrag schon ,eyt eui !zureichen, bantit sic noch in daS Verzeichnis ausgenommen [tperben können.

= Haufen, 21. Tez. Der Gesangverein ,6m. trächt' feiert am 2. Weihnachtsfeiertag fein Stiftung-, feit, verbunden mit Theater, Konzert unb Tang.

Au« 2 icd, 20. Dez.. fAteiM man un«: Seldn 3i2< eibifd)-reliqiyer .'verte in der Musik lchlummeri. deren injnm 3u* nach dem Unendlichen hmstredt, weiden rooul Die iobtrelcheu. awt au« den umlieqtnöen Crten benuflerommenen Zichörer am 4 Advent in unterer st'rch« durch Den stircheuchor au'qr- dne- !tieibnatt)t«-Cratorium« von Erwin leqen euiu'u,:.<

?!u*lniid

AuS Bukarest meldet man. 7} Dienstag abend Ministerpräsident Bratiano nach .vuufe fuhr, gab ein Arbeiter drei Schüsse auf ihn ab in dem Augenblick, da der Ministerpräsident den Wagen verließ, um sein Haus zu betreten. Ministerpräsident Bratiano wurde leicht verletzt, der Tater wurde verhaftet.

Aus Petersburg wird wieder einmal von einem Bombenanschlag gemeldet: In der letzten Nacht (von Montag auf Dienstag) explodierte in einem Hause der Astrachanstraße eine Bombe, wodurch drei Zimmer zerstört wurden. TerEhefderSicherheitSpolizei Peter L'artoff wurde getötet- Ein Lerwundeter und ein Flüchtling wurden verhaftet.

Zn einer Rede, die er in Liverpool hielt, sagte Premierminister Asquith, der Himmel fei voll guter Borzeichen für dic Liberalen. Die Sprache der Peers und ihrer Parteigänger ließen ihn Die Weisheit ihrer^ Taktik in Frage ziehen. Mit ihrer Legende über dieFlo11e verfolgten sie vergeblich das Ziel, die Aufmerksamkeit von der Budgetfrage und der Oberhaus frage abzulenken. Nach ge^ wissenlnrftester Prüfung erilärc er ein für allemal, daß die Zlotte gegenwärtig und noch für Jahre hinaus in der Lage sei, die englische Oberherrschaft zur See aufrecht zu erhalten und bie Integrität der Aasten des .Handels und des Reiches zu wahren.

Ter griechische K rieasm inister Hal sein Ent» assungsgefuch eingereicht.

naben.Bor allem atbubil bem mufituerfläubtaeii luiafnien. tenrn \ immer, ber in ber rooblaelunaenen Tarnellung ben fwörn:,:, Vobn lernet reichen Thibe leben bad, der uneinge »ränfie Zar.* aller Bel.,cbet fcefl KoncetieS. Daß die votksiumliL qebaltme un? ool) fünftlenlcb burdwidübrte ftomoofUton nut Io olo'iritbet An- i(baiBtd)feil die en,leinen, un« Ickrou von der Jugend ber oenraiuen J.<oriiänqe Der Deihnacitsaelckuclue an un« doc: derue en he«. Oft- danken wir ganz befonDert den Solisten: «tl. Jäger, nr*. Junker, Lehret Erd oon biet und Semmailebtet Äubn aui -inebberg. Tie Tarnen cntleöigten fich ihrer teine«roea« kitten Jlufqabe m höchst sicheret unb anziehender Weife und trugen Dur ?) 'drei, Ipnipatbuchen Sopran detvortaaend au einer gemüMndeu Wirkung des Wanken der. Tie fduoienge Rolle de« .Erzäk^er,' lag in der Perlon de« vertu Rubn tu Den besten Händen. Du einem lehr nmfaiiateil'en. überau« weichen Tenor begabt, wußte Der Solist bem In balle Der Gelänge Die rechten narben zn leuxr und die verschiedenen feelilchen GemiuSiustände, Den ehdutchisvoUe» LchauDer Der vineu. Den Schrecket» De« veröde« unb bie :tut< der ilrieifen höchst wirkungsvoll ivicbenugebetL Bon Den gemißtie Eliöreii, bet denen auch mehrere Aiualieder de« t^elaiuioertie« .Eäcilia' mitwirkten. sprach cn« gani besonders der ,c»n gchingcnt lul'elnbe TbeibnamieftcnDe zum Ausdruck urmqenbe Sdilnkojur an: .Ich will mich freuen des Herrn unb stöh'.ich kin in meinem Gov*. Schließlich |ei etwähut, daß die musikaulche Begleitung am bet- moniuin von stad, tbeol. A l i n g c l b ö f f e r fehiftnuig und sich» au«gefübvt wurde.

Vilbel, 19. Dez. Von der Gemeindevertretung tmtn dem Vorsitz de- Krei-auumann- Muhl wurde ein Rrciflte^ Vertreter gewählt. Von bürgerlicher Seite war det Qt» meinberat Dcfonom H. Fink von dort, von fozioldemokraklich,: Seite Parteisekretär Busold von Friedberg ausgestellt. Rach zweimaliger Stimmabgabe erhielt jeder Hanbibat 7 Stimm,n. DaS LoS entschied für Bufold, der der erste fozialdevio.

2lu» 5taOt n«d (and.

Italische ÜreiSlagSoerlreter ist.

Gieße n, 22. Dezember 1909.

" Tageskalender für Mittwoch, 17. Dez. Stabt» theatet: .Gebildete Meuschen'. Anfang 7 Uhr.

- Hoftrauer. Der Äroßhcrzog hat wegen de- Ablebens deS Großsurstfn Michael N ikolajewitich von Rußland eine Hoftrauer vom 19. bis emfchl. 26. Dez. angeordnet.

" Ernannt wurde der Gustav Julius Gaß aus Bicken im DillkreiS zum Steiger auf dem Brauukohlen- bergwerk Ludwigshoffnung.

Erledigte Lehrerstellen. Eine mit einem evang. Lehrer zu besetzende Schul'tclle zu Sch iv anheim und zu Long-GönS. Mit der letztgenannten Stelle kann Organisten- dienst verbunden werden.

Goldenes Doktorju biläum. Geheimrat Pro­fessor Dr. Ferdinand Adolf Kehrer in Heidelberg, früher Direktor der Universität«-Frauenklinik in Gießen, begeht heute sein goldene« Doklorjubiläum. Die medizinische Fakultät der LandeSunlverfität hat ihm au8 diesem Anlaß da« Doktor- Diplom erneuert.

" Stadttheater. Für bie Vorstellungen des ersten unb zweiten Feiertag«, die Aufführungen ,D,e Hasen deS Herrn v. Sreboro* und ,Flottenmanöver', gelten Gut­scheine, doch fei bemerkt, daß namentlich do« Schauspiel .Die Hosen de- Herrn v. Bredow' an allen Abonnements- tagen gegeben werden wird.

* Weihnachtsausstellung der Handarbeit«- unb Kunstschule Sandmann. Auch in diesem Jahre fand am SamStag und Sonntag eine Ausstellung von Hand-

Lützellinden, 21. Dez. Eine betrübende Begeben- beit hat sich in der hiesigen Bolk-ichule zugetragen. Ä» 18. d. Ml«., vormittag« zwischen 10 unb 11 Uhr, hat ,:.i 13|ährigcr Schüler einem 14jähngen Schüler mit tuwe Lafchenmeffer derart in den Leib gestochen, daß man ba Verletzten am Nachmittag in die Klmck nach Gießen briqM mußte. Gestern wurde ber Junge roirber nach Hause k bracht, doch steht er noch unter arjllichcr Beodachtiing. ZwischkB den beiben Schülern lag fern Streit vor. Dec Verletzte fefl hem Täter mit einem Bleistift ober Halter den Racken be­rührt hoben, worauf von dem *£teijehn|abriqen sofort du schreckliche Tat auSgcführt wurde, auf die sofort der tob hätte folaen können.

3. Marburg, 21. Dcz. Tie Z i ge u n cr d a nde«, welche kürzlich die Dörfer des Ebsdorfer Grunde^> unftdiei machten und in Wittelsberg sogar eine Schlack), liefert« sind nunmehr von her Gendarmerie adgcschoben nxröa Ter, der bei der Schießerei einen Landwirt geschossen batte, ist leider entwischt.

sc. Bom Westerwald, 20. Tez Ty "^mieindever- tretung uiWilsenroth faßte den Beschluß, daß in ,2u.l« in denen einem Genieindebearnten aus Rackrc an Besch oder Eigentum ein Schaden zugefügt, der Täter eher nicht er mtttclt werden tollte, der betroffene (Vemciiibebcamte ourd) die Gemeindekassc entschädigt wird, nachdem das Octsgericht den Schaden festgestellk bat

== Siegen, 21. Tez. Anläßlich seine«'ädnflw Befteben« plant der hicüqe Männergdangverem .Apollo' für ben 8. Mai einen Gefang-Wettstreit. Der Dele» qiertentag finbet bereit« am 16. Januar statt. Wettstreit- Crbnung unb allgemeine Bestiiiunungen wurden bertti«

arbeiten unb Sunftgegenüänben statt, unb ber zahl­reiche Besuch legte Zeugm« ab von bem großen Jutereffe, ba« mon ber Schule entgegenbringt. Sämtliche Techniken der weiblichen Handarbeiten waren in reichem Maße ver­treten. Fern auSgeiührte Weißzeug-, Stickerei-, Klöppel» und Spitzenarbeiten, Schnitzereien, Tiefdrand, MeZallplastik, Samt- vlätt- und Malerei, Lederichnitt und Jntarsta boten bem Buge reichhaltige Abwechslung. Besondere« Jnlereffc erregte ein gewebter Siuyrnateppich. ein geschnitzter Eichenholz. Schreibtisch unb eine wunderbare Standuhr; nicht zu vcc- aeffen bie mobernen, so sehr beliebten arabischen Rnüpfeteien. T.e ganze Ausstellung gab em deutliche« Bild von dem gründlichen Unterricht unb ber künstlerischen Auffassung ber Lehrerin.

** T)tc Cefcr-O>ebcnltafcL Gestern nachmittag wurde am Hause des Agenten Jean Dctsel dahier. Sonnen- Kratze 6, eine Gehen kt af el angebracht, die bem Volks- schrifltteller Rudolf C c f e r (pseudonym 1

der in diesem Hause am 31. Oktober 1807 geboren ur.irbe. gewidmet ist. Das Hau«, ein schöner, vor zwei Zähren renovierter Bau, stammt aus dem Jahre 1510, iit also jetzt 4 Jahrhunderte alt. Es enthält einen jeheuswcrien LaubengMig im Znnenbose. Am 6. Januar 191 i wird ui einer gemeinschaftlichen Sitzung dos oberhessischen '^'fdrickits- Vereins unb des Vereins für Hessiscye Loltskunbe. eine Ge eackünisfeier für Oeser-Glaubrecyr start in:en. bei der Pros. Tr. Roc - chen die Bedeutung Oefer s schildern wird

Der Verein evang. Organisten und Ebordirigenten in Hessen nrirb, wie schon kurz nrn* geteilt wurde, seine 3. Jahresversammlung am Montag, 27 Tcv, ui Friedberg mit folgender TagrS ordnung abbaüeit Eröffnungsfeier m der Burg- kirche .vormittag. 10 Ubr neranualtet von der Ehorschulk und dem Mannerchor ehemaliger Eborfchüler Ansckwimngs unb ^Ussmittel für ben Geianguntecricht nach Noten, ver-

zusquimengestellt. ___

Universitäts-Nachrichten.

[1 Marburg, 21. £e* Bei einer am Sameioa obaetwll«#1 U r ii I u n g In Der philosophischen FakutIal Det fcHw' Unioerfnät befiQiibcu Die läinilicheu sieden ÄanbtMKn, lech« mit2lu«teichmmfl, ihr Tokio'»Emmen.

Landwirtschaft.

DieNordbeulfche Allgemeine Zcitunz' idnttbe: Seit Tagen durchlaufen bie Presse Mitteilungen, nxmad) dieFärb » «« ber »um Zolllape von 1.30 Mark eingelassene Gerste Losin Uebelüanbe erzeuge und ihre Berwendun« Viehfutter schätna- Alle Angaben werden sor-jätti- prüft. Umsomehr muß ernstlich gewarnt werden, unnju« Mw trauen zu erregen und namentlich die Viehzüchter ur.

Reich zu beunruhigen Ein Beweis für btc schädliche 3hr»** gefärbter Getue Üt bisher nidu erbracht Dir dagegen erb<*®e Beschwerden sind letzt idum als mtnbeftrn» stark übertriebe« I* gestellt Tie Firma E Merck in Darmstadt txmennertt r* Nachricht, ein Arbeiter habe bei der Herstellung von Caf« Gesundbetisichädigung erlitten Tie Höchster ^arbroafc qeiunbbeti»i(tibltd)c Wirkungen des Emms niemals mabt. OcutfdK Rcichsgesev verbietet die Verwendung von EosW im französischen Geick ist Evim bet der Ltkoi ihD Som» 'abrikation auobrüdlim zugelassen. Vor Irtr.ubrM«« ^ärbungsversadtens ist Dir Wirkung geiärbter Gerste an Versuchstieren drei Monate sorgfältig leprüfl worden, j-* Prüfung ergab, daß Eos tu aui bu Beschaffenheit des unb Fett« keinen Ern »laß au/geübt bat. _

Literarische».

TerGartenlaube Halcnber*. der n?ei^r einem neuer. Band-, hii daL Jabr 1910 wieder ersche *i*-n Pt JPQ« . nch »eo- B ichd^ndümr , kostet mir 1 Ml Man srou n* Mr geicbmackvvUc Ausstottuni de« ret-^-nden. t Bückfetns. man ienutzt et fleißig zum NachfchtagM bn