Ausgabe 
20.12.1909 Zweites Blatt
 
Einzelbild herunterladen

y

Hör»*, 20.

Deieebar. AafaartkAr*^

18140 1 Horpcncr Bergwerk . .

..'4.7o Nordd Lloyd

. 161.10

Ttrkc-.»-.

Drucksachen aller Art

helert in jeder gewünschten Ausstattung preiswert dW

Brühlsche Universitäts-Druckerei, Schulstr. 7

d e 'Äctixr des Mewchru in ihrrr ganzenluSbebnung betrodjtcn.

Reeses,-rnlwer

Pud<M3P£l

l-aarahüiu Loebardea B. B.

Hennen . .T Oberbesaen

do. KomoIs

Porteoader- L"oloa C. - Dreedncr Bank .

Teo ietu fest.

63.90

G.5.25 9935 96.15

181.00 47.70 90.30

67.00 99.75

Tndnfrtrla'/'OUMCfi.

Börse, 20. Dexccnber, 1.15 Uhr.

. isrmo 249.-0

Telefonische Kursberichte

Giessener Anreißers, mitgeteilt von der Bank fUr Baade

Berliner Caoada KB.... UannstAdter Bank Dentsche Bank . .

3e;.

3-/.X

37.

3' //.

3' X

9395 M.95 98^5 84.90 9*4» 92u)O 10030

984)0 95410

Bild. Tie von aira Qlbini gtietitten Ämbcrtcny mazen ebenfalls sehr schön und boten anmutige, fröhliche Bilder Ter Tanz ter Frösche, der Tiroler Tan^ und der schon au5 Dem Barrüßchcn bekannte Süftlfinberlang. 5hdit am Platze schien mir ixe elektrische Nase be4 Barons Na­mentlich zu erwähnen sind Kränzt Hoch als ^lkchendrödcl. Edgar Pauly als Baron, (51 In Gühnc als sckylla nubt Spotild . Erna Güldener Äunigundei, Lore 6d) o l z .Sera tue , Paul Urban (Grasemück, ®u)ti Ney (ifar . Lda Pauly Fee, Hermann Norden, der als Stegreif- fänig anitrai. Sun Goldberg (Prinz, Rolf Gun oll (Minister. und Wolfgang 2 e ß l e r Stallmeister).

Lörner'sche Klavierschule Man schreibt

. 201.0t t. 198>* T.

18L40

Frankfurter

3 '/,*/, Reich «anleibe .

ICircbc unfc Schule.

S u 11 u r m ä db t e. Man schreibt uns: Ter zweite r e I i - Jioii-ivissenschaftlicheBortrag in der katholischen irchc am letzten Donnerstag, den Proieisor Schwär; hielt, behandelte das rdrrna: .^ulturmächkr" in fesselnder Wei-e Zu­nächst legte der Vorrragcnde den Begriff Kultur den Zuhörern klar. Tenn obwohl das Äon Kultur sehr oft gebraucht ir-ird, fehlt doch vielen ein Barer Begriff, was berat eigentlich Kultur tit. Bon >wet Seiten kann man »ich diesen Beynn fiar machen 11 ul tut ist Gegensatz zur Barbarei und Ä ul tut ilt eine eigenartige all'citigc Vervollkommnung des Menschen nach allen innen *i<- jiehungcn. so kam bann der Redner zu bnn Sa»: Suitur ist rncnichcnwürdigc Bildung al» dauernder gesellschaftlicher Zuitand. )etzt Zeigte der Redner an etner Reihe von treffltdxni Beispielen die wirtschaftliche Barbarbe,, d. , Mangel an Setzhastig k.n. an ge­ordneter Bearbeitung des Bebens, an sorge für die Zukunft und als deren Gegeniatz kne fculhit als wirtschaftliche (hurvnflnna Bcderrichung und Berwertuna non jffräir.n uun »Vesten der Menschen: binn die rechtuche Barbarei und »hl Gegenteile :Hedx < id?ub für Leben. Ehre. Eigentum und Familie, also in- aarie Entwicklung des RcchtSlebens. schlietzlich die gairige Barbarei Un- wissen beit' und idc Gegenteil geistige, wi'ien'chaituche Entwick­lung. Wai ist al'o Kultur? (hu menichenwücdiges Led.n und »war

4*,', Oeflterr. Gold reute . . 4'/*e. Gleiten. Silberrentc - 4 , Ungar. Goldreote . . 4e, Italien. Rente . . .. 3", Portugiesen Serie I . 3*/e Portugiesen , IH . 4'V 4 nna. StaatsanI. 1905 4' . japan. Staatsanleihe 4*/, i nur Türken von 1903 Tdrkenloae......

4* e Grieeh. Monopol-Anl. . 4 , Aancre Argentinier .. i*, Mexikaner ......

4 ,*, Chinesen . . . < Aktien:

aU icseUscha'ttrcher Zustand, io daß itber an der wtrticha'tlichen rrLtllchen geistigen Entwicklung sich nach TTlrr, Bkgadung un£ Starb oerhöltni-mastiz leicht beteiligen und tue BorreiU b-.rin Entwicklnn- im ssenütche' und vr.aren Jtbtn alt ge,.ch. ; genicßrn kann. Zu braue! ben Begriff kommen wir, roer.n itnt

,3itfnnununfl. Ter orvenUiche xtartniag ist alle zwei Jahre zu berufen. .

Rur Teilnahme am Parteitag »uw berechtigt

1. Die Milglieder der RerchStagSfraktwn;

2. Dte Partazenossen tn den ge -sgeoenden Äötwrtbcrtm bei Lnzel'raaten: pbod) nicht mehr als brn fstr irden Reichstag-- Wahlkreis:

3 Tie Parteigenossen, die m der vorhergehenden Aahlverrode dem Reichstag angehört haben .

4. Die Mitglieder des ZentralauSschunes, bte nicht eurer getetz- gebenden Köroerschait angehören:,

b Delegierte, deren Zahl brei rtir jtben RetchSragSwahlkretS Nicht übersteigen barf.

Dem Zentralausschuß liegt die Verbreitung der Parler- grundsätze, die Bo-bereikuna der Wahlen und die Lrganilation der Partei ob. Gx beichtießt über die Berufung bet Parteitages Der Zentralausschuß besteht' 1 auS den zur Bartei gehörigen Mit- gliedern des Reichstage 2 aus denienigen Mitgliedern bei ge- schäftssührenden Bu-scku'"e-, die nickt schon als RwchSta^Sabgeord- netz dem ZentralauSschuß angehören: 3. auS den 60 gewählten ParteigenEn. Dor icbem ordentlichen Parteitag bettrmmt der geschastSsührende Ausschuß, wie viele der zu wählenden Per­sonen bei verhältnismäßiger B-.rlicksichtigiwa der stärke derBarta- orgamfatwnen imb der bet der lebten Reichstagswahl abgegebenen Stimmen auf teden Landes- ober Promniialvcrband entfallen. Die Verbände teilen vor dem Parteitag dem geichasiS führend en Ausschuß die Warnen ber Personen mit, bic iie gewählt haben Die Lifte wird dem Parteitaa vorgelegt. Fstr tedes der q/mahtten Mitglieder de- zentral AuSickusies ilt ju gleicher Zett ein itell- vertrcter wählen Zft bad gewählte Mitglied und sein Stell­vertreter nicht tn der Lage, das Mandat auszuüben, so hat der geschäft-führende Ausschuß daS Recht, bi- zum nächsten Partei- tage einen Stellvertreter zu bestellen. Der Zentral-Ausick.itz hat dos Recht, im Wege der Zuwahl bis zu seckfs wertere Mitglieder nebst Stellvertretern zu beruhen.

Ter Zentral Au-schun konstituiert sich nack tedem ordentlichen Parteitag und wählt einen Vorsitzenden und zwei Stellvertreter. Diese sollen nickt Mitglieder des geschäft-führenden AuSWiusies sein. Er wählt ferner drei Revisoren zur Prüfung der ftanen- venvaltunn

Der 3cntral Ausschuß wählt die Mitglieder des gefchatts« führenden Ausschüsse- unter möglichster Berücksichtigung der cin- zeinen Landesteile.

Der Zentral Ausschuß muß von dem Dorfttzenden innerhalb ber ersten vier Monat, des >talenb<' fahres behufts Prüfung der Recknungsablagc und (Entlastung de- geschäft-führenden Aus­schüsse- zur ordentlichen sittuiig c uibcrufcn werden Aulzerbenr muß er aus Wunsch des geschäftsführenden Au-'chusses oder aus schrisNichen Antrag non 20 Mitgliedern von dem Dorsitzenden zu einer Sitzung euiberuscn werden

Die Entlastung de- geschätt-fuhreuden Ausschußes erfolgt auf Grund des Berichts der Revisoren, die von Büchern und ftaficn- bcstand Einilckst nehmen

Die F st H r li n g d e r l a u f e n d e n D a r t e r g e s ch a , t e, die Pertreinng hnr Partei nack außen, sowie die Leitung ber 2(0'. tat ton un Lande liegt dein geichäftsführenden AuSschuß ob, der aus Ui Milgliederu besteht. Der Zentral-Ausickni» bestellt au- der Mitte derselben den Poriitzenben, dessen Stellvertreter und ben scl»atzmeister Zum Erlasse polili.'ck wichtiger STunb- gcbungen find ber Dorsitzende des Zentral-Ausschuises und dessen

Den Lrtsvereinen oder BeziiIsvcrbändcn steht es frei, sich zu Landesvereiiien zusammenzuschließen.

107 jOÖ 189D IW jO 31*10 1M7-) 897 40 1X1» 1087J

181N IM. 71 84880 15100 1*60 1615m 81UM>

1A56

88JO 1591 18LA0

Au» 5iadt und Lund.

Gießen, 20. Dezeinber 1909.

* Gäualin gS- und Mutterfürsorge und Kirche. Das vischöfl. Crbinaiiat in Mainz hat in seinem letzten Amtsblatt hem katholischen Lletus empfohlen, die Bestrebungen bei Großh. Zentrale für säuglingS' und MutlerschnN nach Möglichkeit zu unterstützen. Ebenso hat schon früher das Lberkonftstormm die evangelischen Pfarr­ämter au« die Ziele der Zentrale hingetviesen. Tie Mit­arbeit der Geistlichkeit ist damit gesichert, was für das Wirken der Zentrale von großer ^Bedeutung ist. Die Druck­sachen der Zentrale sind sämtlichen Geistliclien ^gegangen

* Das hessische Tuberkulosemuseum. Im Kreis Groß-Gerliu hat das Tuberlulose-Wanber'Museum Tank des Entclegenkommens der Behörden, Aerzlc und Lehrer einen nicht geahnten Erfolg zu verzeichnen wie fol« gende Zahlen benx'iien: Aelsterbach 1000 Besucher und zwei amtliche Vorträge, Raunheim 700 Besucher und drei Vor> träge, Rüsselsheim 2550 Besucher und 7 Vorträge, Bischo's- heim 1250 Besucher und 6 Vorträge, Trebur 1100 Besucher und 10 Vorträge und Gernsheim 2300 Besucher und 7 Vor träge, zusammen also in sechs Crtcn 9500 Besucher und 10 Vorträge, ein Ergebnis, das die Erwartungen bedeutend übertroffen hat. Runmebr besindet sich das Tuberkulose- Museum im streiS Lppenyeim.

' Die -schweinepreise. Tie Hochkonjunktur für schlachtreife Schweine ist vorüber. Der Preis ist dafür auf 70 72 Mk. für den Zentner zurückgegangen und wirb allen Anzeichen zufolge nach dem Feste weiter zurückgehen. Nicht nur in unserer Gegend, sondern saft überall hat man infolge der hohen Preise Schiveinemast mit Hochdruck betrieben, was man umsomehr konnte, als die Karlost'eln, daS HauptfütteningS- mittel der Tiere, billig waren. Heute ist ein Ueberangebot vorhanden, und manche Züchter sind in den ufjon öfter ge­rügten Fehler verfallen, die Tiere zu überfüttern, weil sie glauben, die Preise gingen nach dem Feste wieder in die Höhe. Daran üt aber nicht zu denken, denn die Erfahrung lehrt, daß nach Weihnachten der Bedarf an schweinesteisch erheblich nachläßt. Die Reduzierung des Schweinesteiich- bedarfS in Stadt und Land erklärt sich durch die zahlreichen HauSichlachtungen auf dem Lande und in den kleinen Städten, die ihren Einfluß auch in den größeren Städten geltend machen. In ihnen werden zahlreiche Familien vom Lande her durch HauSichlachtungen für länaere Zeit mit Fleisch und Wurst :c. versorgt. Mit dem Zurückhalten schlachtreifer Schweine erreicht man, daß die Qualität der Schweine minder­wertig wird, da für allzu fette Ware niemand Verwendung hat. Wenn solche Schweine an den Markt gebracht werden, tritt erst recht em Preissturz ein. Angebot und Nachfrage regeln die Preise und gegen den Strom kann aus die Länge der Zeit niemand nut Erfolg ankämpfen.

* Stadttheater. Aschenbrödel. WoihnachtS- Tomöbic von 6. JL Körner Mit der gestrigen '.'lu'fuh- rnng der >bomödik vom Aschenbrödel hatte sich die Lei­bung unserer Buhne zweifellos einer großen Mrihe untet- zogen. um heu Hindern eine 2Se»l'nacktsfreude zu macken, ober man legte habci zu sehr den Nachdruck auf die o in ob i e und mandmtal hapere c» auch bedenklich, namentlich beim Auftreten Bon dein lliii.' ii ist ja allerdings wenig übrig geblieben, aber die st.ndcr batten jedenfalls ihre Freude an dein tollen Durcheinander und damit ist ja der Zweck erreickü. Nur sollte man etwas mehr auf die Auf­fassungsgabe der Hinter achten Aus.-rucke w.e Melancholie, aiwirt, impettinem, sind den Ha einen doch wohl unverständ­lich und ließen fick' rvohl and) leicht durch deutsche Wörter ersetzen. Dir Äusstauuna war sehr an'prcd>eub, nament­lich bie Felsengrotte, der vof und die Landschaft im fünften

un4: In dem fton^ert der Elementar klasse vom 16. b. M kamen wiederum die Vorzüge einer außerordentlich sorg­samen und soliden Lehrwetse zum schönsten Ausdruck. Mit liebevoll gebildeter Technik gaben die Schüler ihre zu einem schönen Programm vereinigten Dorrragsscücke ivieder. Mit Freude konnte man wahrnehmen, daß selbst die süngsten Zöglinge die an sie gestellte Aufgabe auswendig und mit sckwnem Anschlag vortrugen. Zum Schluß wurde von der Theorieklasse die Engelweise von Reinecke vorgetragen. Ehöre und Rezitation wurden frisch und mit jugendlicher Be- geisterung dargeboten, was einen tiefen Eindruck auf bie Zuhörer machte.

m. Friedberg, 19. Dez Als das Tien itmädchen einer hiesigen Familie heme morgen nicht erschien, forschte man nach ihm und sand es besinnungslos in feinem Bette liegend. Bei Feststellung der Ursache stellte es sich heraus, daß Leuchtgas-Beraistung vorlag, obwohl das .vaud keinen Anschluß an das hiesige Gaswerk bat Bei näherer Untersuchung stellte es sich heraus, daß an dem vor dem Haus vorbeiführenden Hauptrohr ein Defekt war. woraus dann das Gas seinen Weg in das HauS suchte. Tas Mädchen, das in das hiesige .Hospital gebracht wurde, be­findet sich auf dem Dege der Besserung. Bon der Familie wurde weiter niemand in Mitleidenschaft gezogen.

? Lang-Göns, 18. Te^ Bei der gestrigen Bür- aermeisterwahl wurde unser seitheriger Bürgermeister Romhf, einstimmig wiedergewahlt. DaN die Bürger mit der Leitung unserer Bürgermcisterci zufrieden waren, bewies die zahlreiche Stimmenabgabe. Am 2Lbend brachte man Bürgermeister Rompf einen Fackelzug.an dem sich sämt­liche Vereine beteiligten. Gemeinderat Carl K. Wern brachte im Namen ber Vereine und Gemeinde die besten Glück­wünsche dar und wies auf die Tätigkeit de.- Bürgermeisters hin. Bürgermeister Rompf dankte für das ihm dargebrachte Ständchen und schloß seine Rede mit einem Hoch auf die Gemeinde. Die Freiw. Feuerwehr feierte ihr 28. Stiftungsfest. Zahlreiche neue Mitglieder wurden aus­genommen. Durch Aktlamation wurden die seitherigen 5tvm- Mandanten, Ebleute und Vorstände wiedergewählt , als erster Kommandant Marl stb. Nern, zweiter Hommanbant Zohs. Henrich, als Cbleute Karl Becker, Albert Schmidt, Hch. Kühl, Anton Euler, Karl Spies, Ana. Faber, Johs. Spies, als Zeugwart W. Boller, als Beivorstand '21 nt. ft*. Müller II. und Friedrich Müller.

O Breidenbach, 18. Dez. Zn letzter Zeit Hausen sich beim Bahnbau die Unfälle. So wurde vor cm paar Tagen ein Arbeiter au6 Kleingladenbach durch aufeinanderstoßende Rollwagen schwer verletzt, und gestern kam der Arbeiter Meißner bei Gönnern unter die Feld­bahn und brach beide Beine.

sc. Aus dem Kreise Biedenkopf, 19. T«z. Die ^Herdbuchgesellschaft des Kreises Sieben- köpf für das Vogelsberger R i n d" hat im abgo laufencn Jahre insofern besondere Fortschritte gemacht, als die Neuanlage des Herdbuches ihrer Vollendung entgegen- geht und als die gesamte Herdbuch-Einrichtung durch die Annahme der neuen Körordnung, nach der nur Herdbuch- Bullen angekört werden dürfen, zu einem größeren An­sehen gelangt ist. Die Zahl der Mitglieder betrug am 1. April 1908 517, am 31. März 1909 532; die Zahl der eingetragenen Tiere hatte am 1 April 1908 592 Bullen, 1472 Kühe und Färsen, sowie 162 Kalber betragen. Am 31. März 1909 waren eingetragen: 819 Bullen, 684 Kühe und Färsen, sowie 420 Kälber Die .herdbuchgesellsckaft hat im abgelaufenen Jahre drei Bullenstationen errichtet und beabsichtigt, weitere Bullensbakionen in größerem Um­fange zu etablieren. Weidegang ist noch nicht eingeführt Tic Fortentwickelung der Vogelsberger Zucht wurde durch das Festhalten an einem weitgehenden Formalismus stark beeinträchtigt. Zur weiteren Förderung einer besseren Auf­zucht des Jungviehes ist vorgesehen, die Prämiierung der Kälber in Zukunft nach Gewicht vorzunehmen. Der Zuchl- triehbof der >?erdbuchgesellschaft i«i Wiesenbach war mit 1 Bullen, 6 fiüben und 5 Stück Jungvieh besetzt, er be­findet sich in gutem Zustande. Weniger günstig waren die Verhältnisse auf dem Zucktviebhofe in Naunheim. Auch die von der Herdbuchgesellschaft angelegten Weiden sind nur schwach beschickt gewesen und haben keine günstigen Resultate erbracht. DieVerdbuchgesellsck>aft des Dill- (reifet für das Vogelsberger Mnd" verfügt über 58 Mit- ?lieber. Die Zahl der angelörten Tiere ist von 58 auf 3 zurückgegangen. Um die im Dillkreife noch vorhandene Vogelsberger Zucht zu unterstützen, sind in zwei Gemein­den des Gebietes der xxrbbucbgefellfdyaft Bullenstationen errichtet worden Die Mitglieder führen die Milchkon­trolle selbst durch Die Zucyt selbst wurde durch den in­fektiösen Sck>eidenkatarrh sehr geschädigt.

$nlz>ttX5 ift ixraromuhe EranncklLLg afi-r amr^-.äa Intzn. Tuf .iinnomid>c dumnÄBiM fann mckl frrctdx u,.

tu oie -Qiuirbnf der qan^en Umgebung. Ttr M<u ck muß in ivirnckaillicker, rrcktllcher ron midx:-! ..hfr jk, »tebuiui mit innen atmenidje® verbinden und btrt ixrhitbeM muß eine verbältn-mäßig leichte, ein Zustand ktb so eu toeuert id> die Bildung ;ur Kultur Zu'immenklnng frgUchM anrri<6nt:« und aller Arbeit hi einem banncm<<6en t>2j ist da- e-.aenUicke Wesen der üultor. Die Folgeringer Dcxim sind: 1 Bescheidendeit. denn: Bor un» waren L*eu:t, jekiüet haben und nach uns kommen ir»|che. die crmaZ la^i werden. 2 Tte ihrdx ist n:djt kuUnrieindlich Denn ex:jrane mewckenLmrdige Bildung al- gefellidkifLidxn Zustand aoltönex? 3 Auck die flruirur bat ihre Eeieye T-e-dald UebeT- und Uiuer. ortnang! Also d-i- flcu'dj diene dem Geist, da- 3ü6db*e ba Pflicht, das ZeiUiche dem Ewigen'

Da- Hebern)uOKrn der wir.'ckaitlicken und rechnischeu Um­wicklung brinflt un- die Berrschast der Geidmächtr. der 3trjvx- lust. des Prolet ar ia»e» in der schlimmen Bedeutung de- Tone- Aber alle Teile und des leimen wegen da Tas Gon-e te Menkchenwürdiqe Büdunq. Gon es menschliches Üküd Fst alles ohne Religion odnc die wal.ee. vositive Religion Zunächst ist der Laube eine Forderung txt cchten A. o. ichaft. also der üultur. Tann kann eine men chedwürdi-e Um­wicklung ebne bie iitthtbe Ära ft der Religion nicht erreicht werdea Die Zu'vivunr brr Gegensätze zwischen Arm und Reich, zw tyx Herr und Succkt. uoiftben CMdbet und Ungebildet, m a S Die sozial- Frage, irer soll und kann sie köien > Rur wer be Menschen genugsam, itborfam, sittlich stark macht Da- ist ran Gort nur die rcchr.* Religion, nur die Srrcke Also ist on Äaau* gegen Gvtr. ein stamof gegen Religion und Kirche, ein stamr? gegen bie ftultur, ein JtamoT für die Barbarei Eine Bol'.?.i!rur ii hier aus Erden nicht ;u erreichen Aber die Menickde k in* danach, sie streb: nach dem verlorenen Paradies, wo alles us* sammenklingl. jenseits der 3tcme, zu einer ewigen varnunu menschenwürdiger Bildung, der *ultur des Fimmels. Tex Bonrag machte den tiefsten Eindruck auf alle Zuhörer.

Ekktrix l.ahmejer . . . Elektru- Svhnrkert . . <. Ea^hweiier Bergwerk . . ildneakirrbea Bergwerk - Hamburg Amerik. Paket! Horpeaer Bergwerk. . . I. inrabflUe . .

\ordd Uojd .*.... Obeneble«. Ei «en-Industrie Berliner nandela^es. . . kArmatidter Baak . . . Pcoteebe hmk . . . . I'entaeh- AniaU Baak . DiekonU) - Kommandll . Oreadner Bank . . Kredilaktlen . . ... Baltimore- und Ohio*«**

Einen bahn .. .# . .

Gntthardbaha . ».w lx.mbard E.-nbahn <iesterr. StaaUbaSa .

Prince - Benri Eisen bahn ff

Boebum Gtua.....251.75

Baden» E. W. -,113^0

Tandem fe*t.

Dcrmifchtc».

* DaS Mobiliar der Mme. Steinheil. Thne Steinheil, die veldin des letzten Sensationsprozesses, löst ihren Pariser Hauslfalt nun definitiv auf und laßt sich einen Teil ihrer Zackreu nack London komineu. ivo sie augrn scheinlich bleibe» ivift Tie Heinetote BiNa", die ein so düsteres Geheimnis verbirgt und Monate lang den Mttirl- punkt erregten Zntcrcsses bildete, wird binnen kurzem leer sein und verödet. Mine. Steinheil hat mit großer i^enauif. leit eine Liste ausgestellt, tn der sie über ihr Mobiliar 6a- fügt und aus der derMalin" einige5 mitteilt Tin größeren Teil der Sachen, besonders die, die Durch ihre Be­ziehung zu dem Mordprozcs'. einen Stüriofitätenro r: hab n hat sie zur öffentlichen Versteigerung im yotel Drouot bt nimmt. Darunter befindet fick die vielgenannte Uhr, KB bic Stunde bet Verbrechens an zeigt, einige Bilder bH Malers Stein heil. Landarbeiten, die sie selbst gemacht HMB einige andere «innfriadicn und wertvolle BibelotS. *tidw ! hatMeg" m ihrer Aufstellung veraessen; ihr kleiner >?und. ihr weißes .stleib mit den Brandflecken sind dabei, sog« ein zerbrochener flamm und ein alter Spiegel, den sie n Saint-Lazare benutzte. Unter den Möbeln, die sie sich nach London kommen läßt, befinden sich ihr Bett, auf dem du unglückliche Mme. Zapy ihren letzten Seufzer ausbauchte, das Belt ihres Ofcittcn, bas ihrer Tochter, der sie au» nicht bas Geringste zurücklassen will. Selbst über bie Strotz matten und allerlei alten Plunder im Atelier bat sie verfügt, alle- verlangt sie für sich und erweist sich so als die kalt berechnende Frau, als die sie der Prozeß zeigte. M

Kirchliche Hacbricbun.

tDQiigcii|ü|C vKinemoe.

Montag den 20. Dezember, adenb- 8 Uhr, im IobannessaMr Bibel stunde. Plärrer A u -1 e I d.

rimllicher wetterderichk.

Oeffentliehe Wetterdienststelle Gießen.

Allgemeine Wetterlage heute morgen 8 Uhr. Tat «efiern frü bei England au'gelanchte Tiefdruckgebiet ist rasch m norbdtltoft Ricknmq nach Tänemart gerogen und hat bereu» geilem adeatz Erwärniung und Regen- und Sckneelälle bei südlichem Wind« ge­bracht. Deute morgen kommt Mitteldeutschland in den Bereich seiner Rückseite, io baß Westwinde wieder Abkühlung bringen: be­frei fällt geringer Schnee. In ben Mittelgebirgen liegt bet Faß eine bünne Rrnlckneedecke; neue Schneebälle flehen bevor.

Weiteraii-sichten in Hessen am Dienstag dem 21. 2eiembtt 1909: Schnee und Frost, frischer Nord. Es beginnt eine Frost- peri o '<