00
00
00
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34-40
69-76
00
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32—37
65—67
00
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00
68-72
00
63—65
00
00
ab (3a§roerf;
M.
1,20
Stück-Koks
Nntz-Soks, ausschließlich trocken gelagert, in zwei
6W2)
der
Mt.
1,85
zur
1,35
ML
3«
Bei Entnahme von mindestens 200 Zentnern:
und
ca.
Stelle:
Mittwoch den 29. Dezember 1909
ca.
00
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60
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Eicken- Kiefern Fichien-
1190
630
460
00
00
00
Hand »et Herberge listige
Ltückkokö . . .
RntzkokS Nr. 1 .
NußkokS Nr. 2 .
00#
00
00
37—39 65-69
33-35 62-64
86-93
77-86
70-75
3635
1075
24—3'
20-22
17-29
52—57
46-51
40—43
Betreffend: Feldbereiuigung in der Gemarkung Gießen links Vafjn.
Die nachstehende Bekanntmachung bringen wir hiermit öffenllicheu Kenntnis.
Gießen, den 18. Dezember 1909.
Großherzogliche Bürgermeisterei Gießen.
Mecum.
Bullen.
Bollfleischige, ausgewachsene, höchsten
Schlachtwertes........
oollflerschige, jüngere.......
Färsen, Kü h e.
Bollfleischige auSgemästeteFärsen höchst.
Schlacluwertes . . . . . . .
Bollflcischige auSgemästete Kühe höchst.
Schlmluwertes bis zu 7 Jahren. . Äelleie ausgemäilete Kühe und wenig gul entwickelte jüngere Kühe uubFärsen Tjäßig genährte Kühe und Färien. . Gering genährte Kühe und Färsen. .
Kälber.
Feinste Mast- (Bollmilchmast) und beste
Saugkälber.........
Mittlere Blast- und gute Saugkälber . Geringere Saugkälber......
Gießen, den 17. Dez. 1909.
Groß her" oglirhes Amtsgericht.
. . 1,10 Mk. . . 1,25 , . . 1,25 „
Schweine.
Bollfleischiqe Schweine über 2'/, Zentner Lebendgewicht........ 58.50-60.00 74—75 00
Fellschiveme über 3Ztur. Lebendgew. 59.00-60.00 74-76 00
fleischige Schweine..... 57.50-59.50 74 —76 00
Mk. 25.00—25.50,1. Qualität DU. 22.00-22.50, Weizenkleie Mk. 10.75 bis 'Mk. 10.50, Weizenschale Mk. 00.00-60.00, Roggenkleie 'DU. 10.50 bis Mk. 11.00. Btalzkeime AU. 00.00—OO.jO, Biertreber 12.75-18.25. Alles ver 100 Kg. ab hier.
fc. Frankfurt a.W. V i e h h of-M a r k t b e r i ch 1 vom 20. Tcz. Auftrieb: Ochsen 529, Bullen 47, Kühe 1209, Rinder 1 <85, Kälber 777, Schake 448, Schweine 2160, Ziegen 0.
Tendenz: Ochsen, Bullen und Kühe langsam, Ucbcrftanb: Kälber und Schase gut, ansocrkauft: Schweine nahezu geräumt.
Preis Durch- pro 100 Pid. jchiilktSvrciS
Ochsen. von-diS von-bis
Bollfleischige, auSgemästete, höchsten
Lchlachlwertes, höchsten 6 $aore all 43—46 77—80 Junge fleischige, nicht ausgemästele und
ältere ausgeniäslete...... 37—41 73—76
Mäßig genährte junge und gut genährte ältere.........34 — 35 64 —68
Versteigerung.
Dienstag den 21. dS. Mts., nackm. 2 Uhr, versteigere ich Neustadl 55:
1 Gasmotor, 1 Kassenschrank, 1 Pianino, 1 tzalbverdeä, eine Registrierkasse, 1 Fahrrad, eine Partie Lorbeerbäume, 1 Break, 8Reisekosfer u. Atöbel aller Art gegen Barzahlung.
Born, Gerichtsvollzieher
ohlen. Mck i in beiden darlcnesmi ■ Gestellt rcr igetoideit bitis scheinend fc das §leis<b d vor, es I < Balltorstlck
Bekanntmachung.
Betreffend: Wie oben.
Die Bersteigerung der Massegrundstücke findet an Ort
Meerrettich.
Die Bersteigerung findet be stimmt statt. 6812
Born, Gerichtsvollzieher in Gießen.
Lebend- Schla<bl» pro 100'015. gcwichi _, _ Lebend- Schiech'-» gcwichi
Nachstehende Gegenstände und tn den Straßenbahnwagen liegen geblieben und können bei der unterzeichneten Verwaltung gegen genügenden Ausweis in Empfang genommen werden:
1 Spazierftock, 1 Hobel, 1 Karton Kinderwäsche und 1 Damenschirm.
Elektrizitätswerk und Straßenbahn der Stadt Gießen
Stolte. B“/u
90 Ztr. Kartoffeln,
3-1 Sack Zwiebeln,
4 Faß Trauben, 2000 Stangen Bamberger
barste Sorte.........
Größe Är. 2, kleiner als durchschnittliche Korngröße des Anthrazit, namentlich kür engere Ofenschächle geeignet.....
Wagenladungen von mindestens 36 Zentnern: Stückkoks.......1,15 ML
NußkokS Nr. 1.....1,30 ,
RntzkokS Nr. 2.....1,30 ,
Amtliche VekMtmchWkll der Ltadt Gießen.
Die städtische Lattwagc am Neustädtor Tor ist wegen vorzunÄmender Reparatur vom 21. ds. Mts. ab bis auf weiteres außer Betrieb. B10/»
Gießen, den 18. Dezember 1909.
Großherzoglichc Bürgermeisterei Gießen.
Mecum.
empfiehlt
beste Zutaten
Eberh. Metzger Rachf.
6444) Telephon 781.
Die Zusammenkunft ist auf der Licher Straße eingang.
Gießen, den 17. Dezember 1909.
Großherzogliche Bürgermeisterei Gießen.
I. B.: Keller.
Bekanntmachung.
Ter Voranschlag der Gemeinde Utphe für 1910 Rj. liegt voni 23. Dezember d. Js. ab acht Tage lang zttr Gmstcht der Interessenten aus dem Bärgermersteretbur«m assen.
Utphe, den 20. Dez. 1909.
Großh. Bürgermeisterei Utphe.
Schneider.
45-60
40-42
34-40
Jeden Tag wird die Nachfrage nach meinem Medizinal Lebertrangröherund wird ein Versuch auch Sie von der Güte desselben überzeugen
Germania-Drogerie
6301i Carl Seibel.
Reisstangen „ 40,18 „ Bohnenstangen mit 1,01 Fstm.
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verschiedenen ftomgrößeu für Stubenheizung, sowohl für weite als für enge Ofen- schachte geeignet, zerkleinert:
Größe Nr. 1, etwas größer als durchschnftt- liche 5torngröße des Anthrazit, gang-
Bekanntmachung.
In das Handelsregister Abt. A wurde bezüglich der Firmen S. Elsoffer zu Gießen und Kuno Lohmann, Gießen ^ngetragen: Die Firma ist erloschen. B:o, 1}
Gie ßen, den 2. Dez. 1909.
Großherzoglickies Amtsgericht.
Beschluß.
Auf Antrag des Pflegers der minderjährigen Kinder des Lilhelm Deilmann zu Lollar, Rechtsanwalt Peters zu Gießen, wird heute den 17. Dezember 1909 11 Uhr 30 Tlin. vormittags die Nachlaßp f l egschaft (Nachlaßverwaltung) über den Nachlaß der am 19. November 1909 zu ^ollar ver- 1 storbenen Wilhelm Deilntann Ehefrau Hermnre geb. Jüeljm angeordnet. Rechtsanioalt Mab zu Gießen wird MM Nach- l-tßverwalter bestellt.
Masllämmer und jüngere Masthammel 29—33 '.Heitere Masthammel und gut genährte
Schafe...........23—26
?u erbeuten Nicht mrijr cös etwa 20 Jahre alte Karpfen wurden SU Fontainebleau gefangen. Mit einiger Gennßhest kann über- Haupt nur von 30—40 Jahren als äußerster Altersgrenze beim Karpfen gesprochen werden, einige ganz selten vorgekommene Aus- nahmen vielleicht abgerechnet, spielt so der Karpfen in Europa seine Rolle schon seit vielen Jahrhunderten, ro kam er dafür erst in der neuesten Zeit nach Amerika. Tatsächlich hatten die Vereinigten Staaten bis vor etwa vierzig Jahccn keine Katpfen gehabt, uiid bat dortigen Teutichm fiel es besonders um die Weihnachtszeit schwer, den lvohlschmeckenden Fisch auf der Festtafel zu entbehren. Endlich gelang es einem eingenxmberten Kalifornicr Julius Poppe, den Karpfen nach Amerika zu verpflanzen. Er reifte zu diesem Zwecke narft Teutschlcuid und erwarb auf der Domäne Rheinstein im Holsteinischen 83 Karpfen, die ungefähr 15 Zentimeter lang und etwa drei iOtonnle alt waren. Tvohdem sie auf ttcc Reise sorgfältig behandelt wurden, kamen nur zwölf lebendig an der Hudwnmündung an. Auch von diesen starb noch eine Anzahl, und nur fünf gelangten nach Calisvrnien. Als die matten und elenden Tiere in den Teich gesetzt wurden, glaubte man nicht mehr an einen Erfolg. Im August 1872 setzte man die Karpfen em und fütterte sie mit Aut, saurer Milch und aller!.- Abfällen. Im Mai 1873 gab es schon junge Brut, die ün August idron 30 Zentimeter lang war. Tas war höchst überraschend, da jich der Karpfen gewöhnlich erst im dritten ^cchre fonpflanzi, aber das kalifornische Klima unb die gleichmätzige Wärme dcs Wassers (18 Grad- begünstigten die Entwickelung der Tiere. Zwanzig andere Teiche würben nun belegt, und 1874^erschienen die erften „Natioes"-Karpfen auf dem Markte von Son Franzisko.
* Von der Nadel. Allerlei Interessantes aus dem Entwicklungsgang der Nadel hat ein Mitarbeiter non La Easa zu einem anregenden Aufsatz zusammengestellt. Tas heute zu hundert verschiedenen Zwecken und in unzähligen verschiedenen Formen gebrauchte kleine Gerät warb ursprünglich von fleißigen Händen mühsam aus Holz geschnitzt oder die feinen Gräten von Fischen wurden als Nadeln verwandt. Erst mit der fortschreitenden Kultur begann die Herstellung von Metallnadeln, bald würben sie auch aus Broirze ober Silber geschmiedet und fliegen von dem Range eines nüchternen Gebrauchsstückes zum wertvollen Schmuckgegenstand unb zum Kunstgegenstanb empor. Um 1292 gab es in Paris zehn Nadelfabrikanten, die sich zu einer Zunft zu- sammenschlvssen und ihr Gewerbe zu monopolisieren trachteten, indem sie nur Familienmitglieder als Gesellen und Mitarbeiter annahmen. 1690 wurden die ersten Stahlnadeln erfunden, aber man verbot sie wegen großer Gefährlichkeit. .Heute bringt allein die englische Stahlslabt Birmingham täglich 37 Millionen Nadeln hervor, während die übrigen englischen Fabriken noch 15—16 Millionen in einem Tage Herstellen. In Frankreich werden täglich 12 Millionen Nadeln angefertigt, allein sie reichen bei weitem nicht aus, um den Bedarf zu decken, denn Frankreich verbraucht täglich rund 30 Millionen. Trotzdem werden Millionen und Aber- Millionen kunstvoll gefertigter französischer Haarnadeln ober Hul- iiabclu ins Auslanb versandt: allein eine Fabrik aus Lyon verschickt jährlich 100 Mill, großer Nabeln, die mit Emailverzierungen oder künstlichen Steinen geschmückt sind. Tie anderen Nabeln kommen aus Laiglc, der alten Heimat der Nadeliubusrrie, wo im Mittelalter fast die ganze Stabt von biesem Hanbwerk lebte.
* Ei n kostspieliges Sofa, bas in bem französischen Haushaltungsplan ber Kolonie Madagaskar eine fragwürdige Rolle spielt, beschäftigt jetzt die Pariser Presse. 1906 wurde dieses interessante Möbel, bas im Bureau des Gouverneurs von Madagaskar steht, ausgebessert: Kosten: 2800 Mk. Im folgenden Jahre erscheint das Sofa wiederum mit 3600 Mk. Ausbesserungskosten. Im Jahre 1908 erreicht es glücklich 4400 Mk., und im laufenden Jahr endlich werben für Ausbesserung bes berühmten Sofas 6800 Mk. verlangt Die Öffentlichkeit interessiert sich nun außerordentlich für dieses merkwürdige Möbelstück, das dem Lande bereits 17 600 Mk. allein Wiederherstellungen gekostet hat.
erften 2 eine F nd h mehrt" [ durch &'• len noch ^1 chtsverlo!^ .
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Äetzpler, L (loh. Klink , Georg ik'7
Märkte.
ic. Frankfurt a. M., 20. Dez. (Orig.-Tekegr. des „Gieß Anz/) Amtliche Notierungen der beutigeu Fruchtmarktvreise: Wetzen 'Mk. 22.75-00.00, Kurhesßfcher Alk. 00.00-00.00, La Plata Kansas Alk. 00.00—00.00, Roggen (hiesiger) Alk. 16.76 b,S Mk. 16.80 Gerste (Wetterauer) Mk. 16.00—16.50, Gerste Franken Pfälzer Ried Mk. 17.00—17.50, Kleie 'Mk. 00.00 - 00.00, Hafer 15.75—16.00, -Mais 'Mk. 15.50—16.00, Weizenmehl Mk. 32.25 biS 32.50, 2. Qualität Alk. 30.75—31.00, 3. Qualität Alk. 28.75 bis Mk. 29.-0, 4. Qualität Mk. 00.00 - 00.00, Roggenmehl 0
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am 3amifc- Btunben, inic: acktsseitir WeihnachtslÄ- hisspiel „Soil .1 des M: müdung ber'K ^luiifitiuf?, Ü
; üueitc für i unb anitm ;en Waü. t allgemein«! Tänzchen aro’i t gebratene i< Herren ZM
stall- — Zufammcnkunft vormittags 8'/, Uhr am Ende der Stadt auf der Straße nach Veifjaeftern, woselbst auch die Versteigerungsbedingungen bekannt gegeben werden. BI8/U
Friedberg, den 13. Dezember 1909.
Der Großherzogliche Feldbereinigungskommiffär:
__________ge*. Smnitlsvabn, Großh. Kreisamtmann._________
Holzversteigerung
im Gießener Stadtwald.
Donnerstag den 23. Dezember 1909, vormittags S/, Ubr beginnend, werden in den Waldungen der Stadt Gießen in dem Distrikt Großer Stadtwald III versteigert:
1494 Fichlenderbstangen mit 68Ä58 Fslln.
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vermischtes.
I * Karpfen-Geschichten. Tie Behauptung, der Karpfen sei im 15. Jahrhundert von Italien nach England und von da nach Teutschlaub geiommen, ist durchaus falsch. Schon int 11.
D Jahrhundc.l wurden in TeutscUand aus bem Worte Karpfen Ortsnamen geb'1 bet, wie z. B. ber Ort Karpsan, der aus ber 'beschichte Heinrich des Löwen bekannt geworden ist Auch stcht geschichtlich fest, daß bereits im 15. Jahrhundert viele Karpsen- 'xiche in Sachsen bestanden. Bekannt ist, daß der Karpfen sich toeraus schnell vermehrt. Wegen dieser Vermehrungsichnelligkeit galt er den alten Römern als dos Sännbilb ber Fruckstbarlcit. Zm' Winter vergräbt sich ber Karpfen bekanntlich in ben Schlamm ntb bleibt dort bis gegen das Frühjahr unbeweglich liegen. Aus diesem Grunde müssen die Tcichwirtc, die zu Weihnachten gewaltige Mengen Karpfen zu liefern haben, fd)on im Oktober i)'c Teiche absischen. Sie würden rtämlich ben ganzetr Betrieb stören, wenn sie, falls die Witterung eS erlaubt, bis zunt Te- 8 ,<mber mit deut Ablassen der Teich: nrorten wollten. Viel ist ■ chon darüber gesprochen worden, welch ungemein hohes Alter der Karpfen zu erreichen vermag. Ein großer Zierfcnner, Z. B. Bußon, beriäM von vor etwa 200 Jahren in den Gräben von Tkmtpffrtrain angelegten Karpfen, von denen er selbst noch eine 1 ganze Anzahl beobachtet haben wollte. So heiligte dieser Forscher auch gewissermaßen das uralte Vlärchcm. von den Karpfenveteranttr tu ben Teichen von Fontainebleau, indem er angab, dort selbst neck Exemplare von denjenigen Karpfen gesehen zur haben, die \";ynig Franz I. von Frankreich (?) mit goldenen, durch den Oberkiefer gezogenen Ringen ausgestattet, selbst troch in jene Teiche gcjetzt habe AIS nun vor mehreren Jahren, zum angeblich ersten ■ :0cale seit König Franz I. Zeit, diese Teiche zu Fontainebleau ab- ■ gefischt wurden, erlebten alle die eine Enttäuschmrg, die insgeheim ß gehofft hatten, vielleicht einen der goldenen Karpfen^9casenringe
30 Rm. Eichem'cheit
12 n Kieiernfcheit
4 « Buchenknüppel
41 Eichen- „
565 , Kiefern^ ,
26 „ Elcheiu'töcke
30 , Äiewmitöcke
32 „ Fickuen- „
3.4 n Fichten Bengelreistg
170 Wellen Buchenreifig
Griginal-Vrahtmeldungen.
Dierincghaufen, 19. Dez. Die liberalen Vertrauensmänner stellten heute, nach ber „F. Z/', endgültig den Rechtsanwalt Falk-Köln als Kandidaten für die IreichStogS- Ecsa tzwahl in Mülheim-Wipperfürth auf.
Lissab an, 19. Dez. Das KalBlnett bot seine Dein i s s i o n an, die vom König angenommen wurde.
Ofenpest, 18. Dez. Tie heutigen Audienzen der Grafen Khuen Hedcrvary und v. Lukacs beim- König 6rad)ten feine endgültige Entscheidung. Beide Staatsmänner sind nach Budapest zurückgereist, um mit den Parteiführern über die Lösung ber Krise zu verhandeln.
Brüssel, 18. Tez. Heute abend wurde die Leiche beS Königs Leopold vom Palmeupavillon des Schlosses Laeken nach dein Stadtschloß in Brüssel überführt Fackeln tragende Sol baten geleiteten ben achtspännigen Leichenwagen, dem Prinz Albert und die hohen StaatdWiirbenträger folgten Eme große Mensck^n menge bildete entblößten Hauptes Spalier. Unter bem Donner dec Kämmen erreichte der Zug um halb 10 Ulp: das Schloß. Unteroffiziere trugen den Sarg in einen schivarzausgesästagenätt Saal tm ersten ^tvck, tao die sterblickte Hülle des Königs bis zur Beisetzung verbleibt.
am Wald-
Für Hof5abnebmer, welche zwei und mehr Doppelwaggou4 beziehen, ermäßigt sich der Preis um weitere 5 Psg. für den Zentner.
Für Anfuhr au das Hand werden 10 Pfeuuig für den Zentner bered)neL
NB. Ausnahmsweise fönnen kleinere Koksinengen ohue besondere Vergütung auch an die betr. Lagerplätze (Keller, Stall ufw.) verbracht werden, sofern d,e Zufuhr durch das Gaswerk erfolgt.
Im Gaswerk findet nur Verkauf von über 5 Zeutuer Koks statt: dagegen ist bei folgenben hiesigen Firmen ber
Ammlmf ber Giskods
vo« 1 bis 5 Zentner eingerichtet, nämlich bei:
Andreas Euler, Steinstraße 11,
Zoh. Fifcher, Alicestrage 19,
3. Happel, Große Mühlgasse 30, Karl Hcuscl, Walltorstraße 10, Gebr. Kahl, Frankfurter Straße 151, Ed. Klinket, Bahichofstraße 10, Emil Lotz, Kirchetwlatz 9, Emil Pistor Nachfolger, Marktstraße 10, Georg Schäfer, Licher Straße 2, August Struck, Marburger Straße 9, Georg Unverzagt, Kaiser-Allee 15, Daniel Wirth'S Nachf. (Th. Geilsus), West-Anlage 51. Diese Firmen berechnen obensteheude Preise unserer Gastoks saint Äiinuir wie da- Gasiverk und verabsolgeii dieselben auch in Menge« unter 5 Zentnern.
Tie Preise unserer Gaskoks iür die Abuchmer außerhalb der Gemarkung Gießen ermäßigen sich um den Betrag der Oktroirückvergiilung von 4 Psg. für den Zentner.
Gießen, den 16. Dezember 1909. Bx7/1$
Städtisches Gas- und Wasserwerk Gießen.
Steding.
in Gießen.
Zur
„Lange Jahre litt ich an einem ■ hartnäckigen
l. Bautausschlag
■ Biel, sehr viel habe ich er- ■ lolgloö versucht. Ich probierte r Zucker's Patent Medizinal L Seife. Plötzlich belferte es sich E von Tag zu Tag. Nahm nur ■ ;nm Waschen Zucker'S Patent * Medizinal Seife u halte groß ‘ artigen Erfolg. M. Schlvr in B." U ;l Sick.50Pf. u. 1.30 M. (35-
H 1 ^ig. ftärkttc Form» Dazugehönae hl Zucr°°>> - Creme 75 Psg. u. 2 '!)?., fernei 3u(fcoli Seife <mild) 50 Pf. ir ILO M. In der Universität^ , Cugcl u. Hirfch'Apollreke, bei *1ug. Noll, C. Seibel unb W. Kilbinger.___________(sl^/n
Betauntmachung.
TienStag den 21. dö. AUS.
* itacbm. 2*/e Ubr versteigere ich Neustadt 55 dahier gegen Bar» jllhllmg:
I Donnder auch oie Militäranwärter zu rechnen seien, wurde wischen ber goldenen und der roten Internationale eingeklarn- .tcrt. Deshalb sei bem Mittelstand nichts anderes übrig gerieben, als fick zu organisieren. Der Redner bespricht sodann
i ,! längeren AurSführungen die einzelnen Organisationen des Mittelstandes. Die Arbeiter hätten nicht so viel erreicht, wenn •id:t drei Millionen organisiert waren. In den meisten Bc- antenorganifationen würden die früheren Soldaten, die sogen.
\ L’cilitärannxirter, nicht genügend berücksichtigt, deshalb sei der 6. b. M. entstanden. Die Militöranwärter erhielten die tmen zustehenden Stellen nicht. Es müsse energisch dagegen
- angegangen werden. Bezüglich der Stellen l)errsche auch noch ,u viel die Vetternwictschaft. Von Cloeden bespricht sodann
- die Anstellungsvcrhältnisse der Müitäramoärter in längeren Aus- ührungen. Reicher Beifall wurde ihm beim Schluß feiner Rede »uteil. Eisenbahnobersekretär Rößler besprach die hessischen Ber- Mnissc der Militäranwärter. In Hessen würden die Militär- Anwärter noch schlechter als in den anderen deutschen Bundcs- taateu behandelt. (!) Die Gesuche um die verantwortlichen Stellen, um Besserstellung, hatten entweder gar nichts oder nur wenig gefruchtet.
X Offenbach a. M., 19. Dez. Auf der Straße zwischen Heinrichstal unb Wiesen im Kuhlqrund ist ber von hiev flammende Gymnailiker Wizel von seinem eigenen um* slürzcnben schweren Wohnwagen erschlagen worden.
[] Marburg, 19. Dez. Der Verkauf des (Sein ein be ob ft e§ im Kreise Marburg brachte in diesem Jahre insgesamt 13 128,80 Mk. ein gegen 17 533,45 Mk. im Jahre 1909. Auf die Stadt Marburg entfielen hiervon
B 1422.50 'Mk. gegen 1477 im Vorjahr. An ber Spitze der Landgemeinden steht wie immer Bauerbach mit einer Ein- rahme von 1593,65 Mk.
fc. Frankfurt a. M., 19. Dez. Heute fand hier im .Kaufmännischen Verein" eine VorstandSützung des Bezirks- Vereins beider Hessen und Nassau im deutschen Fleischerocrbande unter bem Vorsitz des Obermeisters Lautz-Tarmstadt statt, die u. a. Stellung gegen die Erhöhung der Schlachtgebühr nahm. -J-MJ'-H- _ J--- ---- ' .


