Nr. 8
Akan solle nicht versuchen, sie von ihrem korrekten Vorgehen abzu-
Abg. Finger (nntliL.) er-klort sich von der Erklärung der
von
Hille der
iämtlube
Aufklärung und Eelehrung der ma.^gelielri>en dersonlich^rten ep*i
sei nur 5 OH dies
Krschetni täglich mtt Ausnahme bd Sonntags.
Die „«testet KamiltenblStter" werden bem Anzeiger* viermal wöchentlich beigelegt, baß 'Kreisblati für bte Kreis Stehen" zweimal wöchentlich. Die „Landwirtschaftlichen Seit» fragen" erscheinen monatlich zweunal.
yuv.» unv zJürttrmberg etwa 2,3 bis 2,5 Mlllwnen Mark ein- brütoi-n. Im übrigen glaube er nicht, taft bie Stolteuer grvtze mniciicnc Ergebnisse zellige und zur Gesundung Rerchsftnvozen im-srntlich beitragen werde. Bei einer Besteuerung der Ge'mtz- m Ittel sei wohl immer mwerrneidlich, ine Prvduz«rten nicht oab« zu treuen. Am »chwcrstott werde b.:ri . die fal^erf unser Lesscnland betroffen, während Baden und Äurttemcerg weientiich weniger darunter -u leiden hätten. Es sei auch rricht anmchernL' scstzuftellen, welches Quantum Wein in oessen aus Matchen gefüllt roitb und welches Quantum im <ya& öenauft werde. 1H«W idjübt tm allgemeinen den Flaschenwein. <ms 40 Prozent der -v- samten Weinprvduktion, doch wurde sich dieser Satz für bdxuLcno l^her Ifcutn. o^lich des Wertes ^- WeineS m Flaschen sei keine Kuvrrläs 're lwrhanoew, ebensowenig
über den Wein im HandclSverLchr. .
Ada, Dr Winkler (itaLib.) legt mmrenS seines wernomv» treibenden Wahlkreises entschieden Bewahrung gegen d.e Utcid* I weinsteuer ein und spricht der Regierung sernLN Zank sur«e
Rotationsdruck und Verlag der Vrühllsch« UnwersiiälS - Bilch- und Steindruckerei. 3t Lange, Gießen.
Redaktion, Expedition unb Druckerei: Söul* straße 7. Expedition und Verlag: e=^ 5L Redaktion:112. Tel.-WruAnzetgerGießen.
Weinbaues während der letzten Jahre ohnehin sehr ^rücküegang«i. Wenn man die Provinz jetzt noch nut der «Bem teuer beglücke, werde die Verarmung Rheinhessens noch weder«' ^rtschritte.machen. Für 1906 war das Mindeiertragius allem E 000 Hektar Wem für S Millionen Mark. Der Weinbau, der früher blühte, ei letzt das uneinträglichste Gebiet der Landwirtschaft. Man musse stch fragen, wie konnte die Reichsregierung, dazu noch zu einer solchen Zech auch noch eine Reichs-Wemsteuer Vorschlägen, die trotz des
Minister daraus hin, daß im BundeSrate derartige Umlagen nach allen Seiten hin geprüft und erörtert würden. Nachdem das auch nn lorliigcnÄn & geilen fei, bütfe man doch nichl o«.
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, I sölle. Das rvürde zu 'mhaltbaren Zustanden fuhren und die Negierung oaiuuut vu-ui, wmp 'i hnbe Xie ’Hutoeiiäl bet neibfinbeten .»Wmin»™ nubt nut .m jmanee
Jahre« bie Besprechmig d eseS Gegenstände« ^^Ucht habe. Die Kuto• tmUluolanbe auss schwerste schädigen. Zu derar«gen
Wohlhabenheit von Rheinhessen^se^ be^der^nng^ünstigen^ Lage ^d^ 11 dslr'ten die Bundesstaaten nur nn äußersten NonaU.
arei'en. TaS sei auch bisher noch von keiner einzigen Regierung versucht worden, außer im Jahre IH94 von feiten Württembergs. Tas sei aber unter ganz anderen Verhältnissen geich'hen. Es handelte sich damals nm eine der Regierung im Jahre 1874-ge- gebene Zusicherung. Tie hessische Regierung habe im Bundesrate eine burchatid korrekte Haltung eingenommen, indem sie «egen die Weinsteuer protestierte und alle Einwendungen dagegen oorbrachle.
> । ‘«b^WoTf (B- d. 2.) wendet sich gleichfalls gegen d'e Stnwr- Stimme gegen oie wemneuer ei-1 Vorlage und betont, daß sie von all den ^llmrd^eten "^gelehnt der Bolksvenretung eine Mehrheit I werden würde, die aui dem Boden deS Bundes der Landwirte vier ,ei oie itrnw । neben, uno oay |iaj vuu« ... oer ^oiieverirciui.H y w >
Er steue sich, daß, finden werde, die ihr Votum gegen diese ungerechte Besteuerung stehe^ Braun, hält es sirr begreiflich,
) daß einzelne Jnteressengruyven eine Stouervvrlage, von ihrem
Aba. Vagenstecher (naHib.) erklärt, daß er den AuSlühr. 3tanbj)unftc aus betrachtet, ablehnen und d«mmypr«hend Stellung unaen des Vorredners im allgemeinen »nstimmen könne; nur noch nehmen, die Regierung habe ajer die Ausgabe, die Borlage einiges hinzufügen wolle er. Ter Vorredner habe Recht, daß man ganzen Wirkung aus bic Allgemernkhert ju brüten. Die.
" 6 mphv Internen I t.r-7^ Ke^erung sei auf di«er Grundlage 5'.l einer ablehnenden^
Haltung getonten, well zweifellos ein großer Tell des Handels schwer davon betroffen werden würde: durch. Zahlen taue sich das allerdinO mir sehr schwer nachwersen. ^Steuer werde uti Vaden und Württemberg etwa 2,3 bis 2,o RilllwnenMark
Ulrich (So».) erklärt, er sei gegen alle indirektes Steuern, also auch gegen die Weinstoue Er halte eine abermalig Kennzeichnung des Stombpunficd. der Regierung wn j en -sw.ge fite burdyru» Auliissig und auch notwendig. wurde nur oen Jnteces,en des Landes entwrechen. Dean dürfe es ]ta> mit bart Mmrdspitzen nicht mehr genügen lassen, sondern man mutze auch endlich einmal pfeifen. Die Antwort des Munsters sei m einem recht elegischen Tone gehalten gewesen, und es laue sich daraus nur wenig für die Winzer hosten. Redner erklärt, daß ihn die Regi'eruugsantwort durchaus nicht befriedigen.könne. Hetzen must« ; auch Preusien gegenüber seine Rechte energisch vertreten, iuu> er hone, daß dies besonders jetzt int Reichstage gc|d?dien werde.
FinauLminister Gnauth wendet sich gegen die Aussuhrungoor des Llog. Ulrich, und geh! dann auf die Reichssinanzrefvrm näh« ein Die Haltung deö Gleiclrgewichtes im hessischen staatsbczrrV durch Zuhllfemchme des Ausgleichs,vnds möglich gewesen. ; aber auch im nächsten Jahre der Fall sein werde, sei
üb« bie eteilungnabm. bet Sie- atenma bdil diese eine betonbere Beiwahrrmg gegen bie ©teuer im R^chSia^i nicht für «-»gebracht; sie glaubt vielmehr, Hb« Sachkenntnis bet hessischen ReichStagSabge-irüneten überlassen zu können bie desonberen Verhältnisse Hessens zu beruckstchtigeli unb an zuständiger Stelle die Interesten bes SanbeS zu sich-rn. . I ** der Forderung', nochmals im
Aus Antrag des Abg. M o l t ,a n (Ztr) ut fca. fotort ^en au^urm) protestieren, wei t der Staats-
;n bte Besprechung der Interpellation em. aiec । Jiciujy.u , u itminnfn nodi
«ebner iübrl au«, bo6 bie Vorlage be-Reichi-Wemstenerge etzeS in Varlament unb Preste allgemeine EntriistiMg heroorgerii en
hab? unb bleie üntrüllung lei in mehr al» ">“» I ji’’Z‘barbü'Ären»”^’«u»be<irM allein 0,i,ü,ben ab«
ÄÄtt Ät Ä b« I untetieq.n ist. mm b.e Deinen nach m. R«chs.age noch .aNie^. Rea>erung bantbar. baMr, batz sie «ieich »a A'^n« des neuen
Zweue« Blatt läS.Jaljrgnna . Diensla« S. Januar .80»
Eichener Anzeiger
Generat-Anzeiger str GberheUn
~ .. M I a-rinaen EitraaeS von etwa 15 Millionen eine fo allgemeine Aul-
3®citc Kammer. regung hervorgerillen har. ES fei ^"'Abg Finger (natlib.) erklärt sich von der Erklärung der
V o r m i t t a g 4 - S i tz u n g. vrojette emuibnngen bie ”>’J on ^aben ^äo^n unb^ürttem- ’ Regienkng sehr befriedigt und dankt ihr für ihre Stellungnahme
Am Regierungstilch: StacUsminister Ewald Fmanzmnilster tosten und. es sei^anch fid) jettl für die Steuer im Bundesrat. Er erkenne an, daß stir sie urch.s werteres m tat
Bnaulh, 9)linifter des Innern Braun, wrimsterialrat Krug v. Nidda. I bern^ baß sie ihrenSlandpinikt geanven uno , m Staats-! übrig geblieben sei. Die Steun werde an den Widern hangm
Nach 6röfjuung ber ki« sn»Atprimfl4-1...erleben, bah bie bleiben, mcht^bchaupiei^.wurde, oon b-m ^sumen^
ZMLEsM
.mm^e Minister des hohen Hause? sich btvAl ertlart babjn bem | abgibt tBeisall.)
in Hessen zu btlbenben Hillsonsschub beizutreten, und er ilch e an b n^eml etaatominUter tie Bitte, bie ««für erhrberUd,en Ärhritte einAhleiten. — Sta<^«mmtster Ewald macht die JJlit- ®uung, et sei schon für feine Perlon bem Berliner,3«nl>nikomttee beigtiielen und werde demnächst m der läge sein, dem VE nähere Mitteilungen zu machen. Kammer gibt ihr.r Zu stimniung durch Erheben von den Sitzen Ausdruck.
Erster Gegenstand der Tagesordnung ist die dringliche A .krage
Moithan n. Gen. über bie
em» Perion vcm I beule von einem wohlhabenden Rhemhessen nicht mehr Brechen,
demnächst in der Vcgc km, bem Harne | Niedergang sei geradezu erschreckend, unb wenn die |
machen. - Die Kammer gibt ihrer Zn- ^7,^,^"die « "übduchtichler betragen mürbe, fo mürbe sie e n von den Sitzen Ausdruck. , lrannges Bild von dem augenblicklichen materiellen rieistand des
kr Tagesordnung ist die dringliche A-.krage r g » * * „halten. Durch die neue Wemsteuer wurde
ie d.e Mehrzahl der Winzer direkt in ihrer Existenz ded.oht. Ta-
Rtl^Svemptver. neben würden gerade durch die Flaschenweinsieuer auch andere
64*at6mmi|ter Ewald gibt hierzu der Regierung ^„utsg.-r-pt-en betrossen, sowohl, d,e Weinbauern w,e die^ktoeren
Agende Ertläriurg adN-chdem d,e Regl ung die Anschauung ^werbetr-.benden und Wemhandler; ^ch Flaschen u 'd aeiDonnen hoi, daß die grundsätzliche Abletong emer flaschen- ^^bllabriken, die El,ke1tendruckere>en u. f. w. Tlan würde sich I wemsteuer im Bmidesrat nicht zu erwarten ist, durfte sie sich aus mil Recht bestreben, bie geringen Weine nicht mehr in ^°^n zu eine solche nicht beschränken, sondern hat sich auch der Wahrung | n-lllcn( sondern old offene Weine zu behandeln, ^dner spricht zum der Jntereffen, d>e sich durch die überwiegend große Ablullung der ebenfalls die Hoffnung auS daß der hessisch« D>mdeSraiS
billiges Wem« ergeben, bei ber Spezia ibetong »n ^‘nö^rm ^rtreter audj im ^ei^^^toge 0e0en biele ^fieueruna nitoflw* teilt losten. Tie Regierung hat deth.'ld auch im Bundes- £ai bürU, q«w,ß seine Wirkung nicht oeriehlen unb würde hoffent ra^ beenlto^t, <»«» br< von Prwat^ auf Tiaschen gefüllt 1 iUC Ablehnung bet Bot tage fuhren.
und teibll reibvz»d)l werd^. ^insoweit dn der Ftosche exri I StaarSministet Ewald bemerk, auf eine Anfrage des Adg Glas nur bH zu 17 Psg. detrLgt^. von )°^r Adaabe l ju laff. •|gnolJ?on rolc si^ die Regierung zu der vertoffungsrechtlichen Seite Da nicht einmal dieser, so äußerst beid)ianftec JnirQg Jrimmen der llroae stelle da nach Z «& der Ver'asiung eine solche Reich«- BundesratsauSschub durchgrdrscht werden konnte, lwd dle Stimme oge s^ell ^^^immung aller Vundesslaaten emgerübn werde.-,
bet Regierrmg gegen den ganzen E n t w u r f abgeg I qthd Moltban lege diese Veraffungsbest>mmung nicht
der WeiNsteueriiuge nicht der Fall setz we. die «oriog^ wn icnig & um eine Steuer für bie Produzent^
'Bl*nl>e4fl2,,/n Rutumi trete Ö^b tofie Solange ->a» Reich den und müst fu? bie tonfurnenten handelt. Wenn überhaiipt geq«, nehung a>ich in Zulumt trere pano w ie. » #. . nichi I bie ©teuer etwas erreicht werden wolle, so mutze zuuE eutr, öerbtetot^ein? Weiusteuer^zu erheben, sei oer'astungSrechtlich ntcbis hh.^nmrt imb Relekwuna der masigelienden PersönlichLeren ep-i
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