Ter Vollzug erkannt« Gefängnis- und Haflstrafen von kürzerer Tau« <bii zu sechs Monaten) wird in fefcr zahlreichen Fällen auf l' rund der von dem Entwarf angenommenen Einrichtung der bedingten Lerurleilung Wegfällen. Unter d r bedmglm Berur tetiurtfl wird die dem Richter von dem Gesetze erteilte Erwach- ligung verstanden, die Vollstreckung der erkannten Strafe auf bestimmte Zeit mit der Dickung auszusetzen, daß der Lerurt.-ilte nch durch gute Führung während der Vewührunzsstlit den Erlag c.t-_ Strafe verdient. Lährend bei dieser Gestaltung der Einrichtung über die Aussetzung und oft auch über den Erlag der Strafe die ZuMzverwaltunqSbehärde entscheidet, schlagt der Entwurf nach Dem Vorbild der wichtigsten ausländischen Staaten vor, die Entscheidung dem Richter ;u übertragen
liechrseinrichtung einzufügen 38—41 . Dreier, einer drr fcauvt*
fororcungen der modernen StrafrechtS'chule und vieliachen in der Preise und im Reichstag geäußerten Wünschen enl'vrechcnde Vor- ick g ist, wie keiner nähern Ausführung bebau, von großer -Mcocutunfl Ein Zugeständnis an die Forderungen der modernen schule stellt auch die Ausnahme von sogenannten sichernden Maß- ahmen neben den eigentliche Strafen und die der sogenannten
e h a b i l i t a t i o n dar. Tie sichernden Maßnahmen sollen nicht btB ergentlicheu Straf, sondern mehr volnerlichen Vräventiv- ircken bienen, indem sie gefährliche, b*i einem Teliuauenren rbwaltende Zustände, aus denen seine strafbaren Handlungen her- oorgegangen sind und noch weitere hervorzugehen drohen, zu beseitigen oder doch zu bessern. Hierher gehört die
Unterbringung im Arbeitshause
5 42), die bestimmt ist, Arbeitsscheu und Liederlichkeit, sofern sie zur Quelle strafbarer Verfehlungen werden, durch strenge Zuckt oehufS Gewöhnung an Arbeit und Lrdnung zu bekämpfen. s»c soll nach dem Entwurf nicht nur, wie bisher, gegen Landstreicher, Bettler, Timen und Zuhälter Anwendung haben, sondern auch gegen andere Berbrecherkategorien, deren Straftaten vielfach auf die gleiche Ursache zurück zum hren sind, rote Kuovlcr, Frauen Händler, gewohnheitsmäßige Tiebe, Hehler, Erpresser und Betrüger and gewerbsmäßige GlückSspieler. Als von besonderer Bedeutung ,st hervorzuheben, daß ihr künftig auch alle Personen unterworfen werden sollen, die aus dem Betriebe der widernatürlichen Un iicbt mit Personen gleichen Geschlechts ein Gewerbe madKii >8 2d0). Besonders zweckmäßig erscheint die Bcstmunung, daß, wenn die Strafe drei Monate Gefängnis oder Haft nicht übersteigt, das Arbeitshaus an die Stelle der Strafe treten kann, da auf die hier in Betracht kommenden Elemente eine kurze Freiheitsstrafe > rfahrungsgemäß ohne Eindruck bleibt, der strenge Arbeitszwang des Arbeitshauses dagegen von ihnen gefürckrtet wird. Als ncpernoc Maßnahmen sind ferner ausgenommen das Wtrtshausoerbot, das dem gelegentlichen Alkoholmißbrauch, und die Unterbringung in einer Trinkerheilanstalt, die der Trunksucht entgegenwirken soll
48) sowie die Einweisung geisteskranker oder geistig minderwertiger Verbrecher in öffentliche Heil- oder Pflegeanstalten 65), um die (Gesellschaft möglichst neuen Schädigungen durch diese für ihre Handlungen nicht oder nickst voll verantwortlichen Personen zu schützen.
Die Einrichtung der Rehabilitation eröffnet dem Verurteilten die Möglichkeit, durch spätere ehrenhafte Führung die Wieder- cinfet'.uiifl in die ihm durch daS Urteil aberkannten Ehrenrechte und Oie Löschung der Bestrafung in dem Strafregister oder son- Uigen amllidjcn Strasverzeichnisseu zu erlangen. Bisher war die Wiederverleihlmg der Ehrenrechte und in einzelnen Bundesstaaten auch die Loichung der Strafe m den polizeilichen ^lrafver'.cich- nissen nur durch einen Akt der landesherrlichen Gnade möglich. Allgemeine Zustimmung dürfte die Bestimmung des 8 68 finden, nach der
die Strafmündigkeit
erst mit dem vollendeten 14., statt nnc bisljcr mit dem voll- enbeten 12. Lebensjahr eintreten soll. Der Entwurf gibt auch eingehende Vorschriften über die Strafbemessung, von denen außer einer allgemeinen 2st'stimmung über den Rückfall die wichtigsten sind, daß dein Richter ein allgemeines Strasmil-- derungSrecht für „besonders leichte" Falle eingeräumt wird '8 83j, das ganz besonders dazu beitragen wird, den Forderungen der natürlichen Billigkeit im Strafrecht mehr als bisher Rechnung zu tragen, und eine schwere Straf beflünmimg gegen unverbesserliche Gewohnheitsverbrecher <8 89). Der Begriss des Notstandes wird zweckmäßiger gefaßt und erweitert. Insbesondere soll künftig auch die zur fRetlung eines andern, der Nickst Angehöriger ist, unternommene Notstandshcmd- lunn die Strafe ausschließen (§ 67), eine Bestimmung, die von erheblicher Tragweite, so besonders auch zum Schutze der ärzt- licheii Berussausübung ist. Bei dem Veriuch ist, von den mit dem Tode oder mit lebenslänglichem Zuchthaus bedrohten '23er- brechen abgesehen, dem Gericht eine viel weiter gehende Freiheit in der Bemessung der Strafe als lushet eingeräumt. Tie e»ttnfc kann unter das für die vollendete strafbare Handlung angedrolste Mindestmaß, ohne Beschränkung aus dessen Vierter, herabgesetzt, auch kann aus eine mildere '21 rt der Freiheitsstrafe erkannt werden. Und in befonberö leichten Fällen darf von einer Strafe überhaupt abgesehen werden.
Die Abänderungen des geltenden Rechtes, die der Entwurf m seinem besonderen Teil vorschlägt, sind viel zu zahlreich, um hier auch nur annähenid ausgezählt werden zu können. Nur bei- spiclSweisc seien heute folqeiwc, besonders wichtige angeführt. Der Tatbestand der Majeslatsbrieidigung ist den Vorschriften des Reichsgesetzes vom 17. Februar 1908 entsprechend geregelt (88116, 117). AIS
. Strafe des Mordes
ist die Todesstrafe fcftgebaltcn, doch ist sie nicht mehr absolut angedroht. Falls mildernde Umstände torliegen, soll an chre Stelle lebenslängliches Bucht- baus oder Zuchthaus nicht unter zehn Jahren treten (8 212). Die absolute Androhung her Todes Jtrafe beschränkt sich somit nach dem Entwurf auf den schwersten tyall des Hochverrats s 100). Die schwereren Fälle des Zweikampfs (8 220fg) imd wahlweise neben oder statt der Haststrafe mit GesängniS bedrobt. Diese Strafe trmt tnsbeson bcrc ben Täter, der den Zweikampf freventlich verschuldet bat.
Bei Diebstahl, Unterschlagung unb Betrug sind die von der allgcmeinai Vvlksansckwilung als minder strafwürdig angesehenen Falle auSgeschicden und als Entivendung 272) unb Prellerei 0} 279) beionderS bebanbeU nnb unter milde Strafen acftcllt. i ic Vonchnneit über die Eidesdelikte haben viel- fache Aenderungcn erfahren 18 165 fgf. Von besonderer Wich- tigkeit ist, daß beim iviiinitlid>cn Meineide mildernde Umstände »ugelanai loerbm sollen, so daß in müdem Fällen statt auf Zuchthaus, der jetzt allem zulässigen Strafe, auf Gefängnis erkannt iDerben kann, unb bau neben der falschen eidlichen Aus sage von Zeugen nnb Sachveruändigen hinftig unter gewissen Voraussetzungen auch die imeidlichc bestraft werden soll Bei der iH eg China der Bestrafung der Bcleibigung ist der Entwurf den RegicrungSvorfchlagcn in der letzten dem Reichstage jetzt wico, i vor gelegt en Novelle zuin Strasgefetzbuch gefolgt.
ICirdu* uni» Seattle,
X Friedberg, 27. Qkt. Zur Gründung einer Kan- ferenz positiv gesinnter Re11 gionS1chrcr in Obe r hessen bauen fich etwa 40 Gcistlrckx und Lehrer in den «Drei ^chwcrtrrn" cmgciunbcn. An den Vortrag des Pfarrer- iuc. Lr i c k m a n n Roddeim v. d. H. „Vas wir wollen' schlotz ikb eine lebhafte, über dreistündige Beforechuna Tas Ergebnis war die Gruiidung des Vereins, dem 24 Herren bn- traten, wahrend andere ihren Beitritt ablehnten. Crtk-nUid>c Mitglicder können Herren werden, die im praltuchen Reiigurns- uiUcrndn stehen oder gestanden daben, andere Freunde der Sache können Pmiiov Mitglieder werden. Dec Vece.ii soll an Zu ammen- iaJiuli gegen radikale '{kürt billigen unter tikiilhdxn und Ledrem an, alljährlich anc Hauptkvnferenz und öfters ufientiitbe <:u lürendc ^rtragSverjammluirgen ab ha Heu Zn den Vorstand wurden gewählt- 1. Vviutzmdcr Lehrer Jung Leih-»fürn. rfii- vertieter Pfarrer Weber Vang V'oni?, Sdinftiubret Dedus-huv pcriiSburg, tiieajiiei Ray Ebe» borgern. Beulyer Hüdeoraiid '".'ar fchlotz uns Pfarrer Di Lielmanu Rodd.,m i d H Tie »u » ceqammliing fall m Gießen staufmoen. Zn per Bcivrerpung
bob Pfarrer Fritsch- RupvcrrSburg dar DeisaU hervor, ben Oie Hauptversammlung des Lande^brerverernS zu Sorm4 der radikal I-beralm Bewegung in Sachfen und den Zwickauer Thesen gezollt habe, demgegenüber sei eia Zuiammmschlutz nötig. P'aner Volo iagt, viele jungt Lehrer seren über die Bibelfor'ckung und das Bestreben der Positiven nach Reform des Religionsunterrichts nicht genügend unternebtet. Pfarrer Debet - Lang- Göns spn.chl über positiven Bibelglauben und für die Konferenz. Lehrer Hildebrand - :Ro<fmberg betonte, die masten Ltbrer Deutschlands, auch der basische LandeSlehrrrvercin, seien im Gegrn- satz zu den Bremenser Lehrern für den Religionsunterricht, er freue sich, daß auch die Poutioen eine Reform wollen. Lehrer R a B • Cberbörgem bezweifelte, daß der LandeSlehrerveran noch paritätisch fei, er habe eine Zeitlang nut Artikel gegen daS alle Testament gebracht, er gehöre nur <o lange zu dem Vanbeilebrer- oerein, al5 er auch leine Richtung höre. Lehrer Rod)- Tmeibcrq rechtfertigte die Lchristleitunq des LandeSlehrerverein-, sowie die Lehrer Bremen- unb Sachsens; 6—8 ReligionSstunden wöchentlich feien entschieden zu viel, der Religionsunterricht müße auf die Eber- flauen verlegt werden. Lehrer Hildebrand mit ebenfalls den Aeußenmqen Ratz' entgegen.
Vermischte».
• Die erste Radiumfabnk ber 23elt AuS London wird berichtet: In Gegenwart einer Anzahl hervorragender Gelehrter und Forscher wurde der Gmndu in gelegt zu den großen Laboratorien für die erste Radtumf adrik der Seit, die daS wunderbare Element regelmäßig Herstellen soll. Nach dem neuen, von Sir Silliam Ramsao emdecklen Verfahren soll hier das Radium gewonnen werden; man hofft, die Herstellungsarbeit von neun Monaten auf acht Dochcn abkürzen zu können. „Die höchste Verstellung, die wir zu erreichen hoffen," so äußerte sich Sir William Ramsay, „sind fünf bis zehn Gramm oder eine drittel Unze im Jahre. Der Preis des Radiums beträgt zurzeit 360 Mark für ein Milligramm oder rund zehn Millionen Mark für eine U n j e." Tas neue Unternehmen wird von der britifchen Radiumgefellfchaft betrieben, die über eine Anzahl von Minen verfügt, die reiche Mengen von radiumhaltiger Pechblende liefern. Bei dem Verkauf des gewonnenen Radiums, daS jetzt bcfonoers bei der Behandlung von Krebsleiden eine Bedeutung gewinnen dürfte, fallen die englischen Lrankcnhäuser und ine englischen Gelehrten bevorzugt werden.
Pctcr und Ferdinand.
Der Köllig Peter wird nnbeitritten
Von ganz Eurova schnöbe geschilitten.
Da komiiit der Ferbmanb in bieser Rot Nach Kruschewatz nnb Zaribrob.
»Tie alte Zwietracht ist nun tot', Sagt Ferbmanb in Zaribrob.
»Tlan ist nicht mehr >vie punb und Katz', Betoiit er bann in Kruscyewatz.
»Mein Außfliig gilt zwar bet Botanik^ Doch tiefte Peijoeflioen ahn' ick;
Worauf ich treue Nachbarschaft gelobige, In diestnr Sinne schrei' ich: 9ladbrobjc 1 !*
Tet König Peket vernimmt baS promot
Unb freut sich, baß einer nach Serbien kommt.
Et denkt an den Gast — unb spricht in bet Stille:
»Er ist immerhin etwas ... roenn auch nicht ville.' ________________Gottlieb un »Tag'.
Literarisches.
— Seneca. D o m glück seligenLeben. HerauSgryebcn von Tr. H. Schmidt (Jena). Die im Verlag von Alfred Krönet erschienene Taschciiausgabe (1 Mk.) hat folgenden In, halt: 1. Vom glückseligen Leven. 2. Don der Gemütsruhe. 3. Von der kürze des Lebens. 4. Trostschrift an yiarcio. 5. Trostschrift an Hclvia. 6. Aus den Briesen Lucilius. — Mit Epiker und Mark Autcl gehört der Erzieher NeroS, LuciuS '2lnnäu» Seneca, zu den l/c'rvvrragendsten Bertrelcm und Turstellerii Der ftoifdjen Philosophie in der römischen Kaiserzelt. Tie Großanigkeit feiner WeUanfchauuwi, die Erhabenheit feiner sittlichen Forderungen machen den Stoizismus sckwn an und für fick, anziehend genug: in Senecas Darstellung wird fein Studium aber auch zu einem äfthetisckzcn Genuß.
Märkte.
& (jtiebberg, 26. Cfi. Ter Pferbemarkt nahm heute unter staikem Auftrieb eines outen P'etbematerialS feinen Anfang. 'Morgen schließt sich Vieh-, yajel- unb Rrämerniartt an.
X Kirchhain, 26. Cti. Auf bem heutigen R i n b o l e h . markt flanbcn etwa 130 Kühe, Rmber unb Kalber zum Verkauf. - er Hanbel ging bei hohen Preifen flotl. — Ter « ch w e i n c - markt wat mit 600 Stück befahren Ferkel foiteten 80—40 'Ult., größere 60—9ü Mk. bas Paar. Der Handel ging lebhaft.
Ic. van (futt a. Dl. Sch weine Marktbericht oom 27. Eft Aufgetiieden ivaren 1630 Schweine. VoUsteßchige Sauvemc bis hi 2 Beniner Lebendgewicht 00-vo Ml., tzchläcyigewicht vO-tx-Dü. VoUf'lcijchige Schweine übet 2 Zentner Lebendgewicht 00 - 00 Mk., Schlachtgewicht 00-00 Mk. BoUfleischige Schweine über 2*/s Zentner Levenbgewicht 60—62 Mk., Schlachtgewicht 77—18 Mk. Feli- schivenie über 3 Zentner Lebendgewicht 60-62 Dlk., Schlachtgewicht 77—79 Dlk. Fleijchtge Schweine Lebendgewicht 60—tl Mk., Schlachtgewicht 76—77 Mk. Sauen Lebendgewicht 54—00 Mk., Schlachtgewicht 00— 00 Dlk. Tendenz gut, Ueberitanb bebeutenb.
F.C. WicSbavcn. Viehhof-Marktbericht vom 27. Oft Auftrieb: Rinbev 80, Kälber 314, Schafe 129, Schweine 397.
Tendenz: Rmber gut, Kälber lebhaft, Schafe lebhaft, Schweine gut. Preis Turch-
vro 100 Pfb. schnniSprei-
C d)f en.
von-bis oon-biS
80-65
47
82
77-81
42
79
71-75
34
73
t'eicnfr. 6«la4u pro lOO Pfunb
-rw«Vi Veecn». -^lachr.
Loststeischige, aueflemaftete, höchsten Sck'lachnverte., höchstens 6 Iahte oll 46—48 Junge, fleisctnge, nicht audgcmancle nnb ältere ausgemäfleie 40—44
Riäßig geiiohrte junge unb gut genährte ältere. 33—36 Bullen.
Vollsteischige, ausgewachsene, höchsten
SchlachtiveneS 37—39 66—69 38
Vollfleischige, jüngere 34- 86 6u—63 35 Mäßig genährte jüngere und gut gc-
nähite ältere......... 30—32 56—60 31
Termg genährte 25—30 50—55 21 Färsen, Rüb«.
Vollsteischige au-gemästeie Färsen höchst.
SchlaMtivertes 44 - 46 80—83 45 Vollsteischige anSgcmäfleic Kühe höchst.
Saladitivettcfl bi- zu 7 Iahten . . 38-40 73—78 39 Aeltere auegeinaftete Kühe und wenig
gut eutivickelte jniigereKuhe u. Färsen 31—36 6S—72 35 Mäßig genährte Hütje nnb Fölsen . . 29-33 63-67 31 Gering genährte Rutje unb Warfen . . 22—24 61—56 23 Kälber.
Feinste Mast- iVollmilchmast) unb beste
Saugkälber 56- 59 91—99 57 Mittlere Mast- und gute Saugkälber . 46-51 80-90 51 Geringere Saugkälber 40—kb 70—76 42 Schale.
'JÄafllänimcr und jimgere Masthammel 36-38 72-76 87 Aeltere Masthammel unb gut genährte
„ --cuaie 33-35 66-70 34
Mäß,., genarrte Hammel und Schale
tMaiiicha'c)......... 20—24 48—50 22
S <v rv c i n c.
Vollsteilchige Schiveme dis zu 2 Zentner
-'cbensgc.vn i 30-62 77—79 61
doUftenchige .. lucuu : ocr 2 Zenu»e,
öe'v'chl 57-59 74-76 58
67
61
57
62
82
75
70
65
53
96 86
73
74 es
49
75
Limburg a. b. Sahn, 27. CfL Htuchtmarrt. <urt> IchnlttSptei- pro Malter. Roter Derzen (nßn.iuifdier) 18.50 weißer Weizen (aiigedaute Frembsorienj 18,00 Dlk.. Rom 12,Jj ©f "erste: Fuitergerste 9^0 DU, Smuaerfte 10^0 Mk., £'»5 7.60 Dlk, Erbsen 0,00 Mk. Kartoffeln 4.00-4,60 Dlk.
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Geboren. Herrn Hermann Strauß m Marburg ein ccbm. — Herrn Hugo Sonnenberg ui Wetzlar ein Sohn.
Verlobt. Frl. Matga Dlenyel in Tüßeldorf mit Herr, Heinrich Holler in Friedberg. — Frl. Marte connebom in Cbenirt mit Herrn Ebristiau Graveliu- in Gtundetg. — Frl. Eleonore I Buhlmann in Rre’elb mit Herrn Karl Waldschmidt in Wetzlar — Frl. Marte Caspar mit Herrn Heinrich Rudolf Herbst in v<imetti» 1 häufen.
Vermählt. Herr Emst Salomon in Lauterbach u H. mit «' Ftl. Käthe Rhein in Berlin.
Gestorben. Herr (Ebriftian Bernhard, evang. Pfarrer in % Essenbach a. Dl. — Frau Katharina Stumpf, geb. Kaiser, ] in Darmstadt. — Herr Iobann Jakob Frenidt m Holzhaufen. — Frau Marie Schopbach Wwe., geb. Lehr, ui Alsfeld. — Herr Tr. meb. Josef Höchst in Wetzlar. — Herr Taotb Hati'^ tu vaineben. — Frau Wilk». Serghäufer, geb. Lötern, in Wetzlar» '.'liebet jirmes. — Frau Rontnb Mulch Dwe., ged. Pfaff, m Sei;. Niedergirmes. — Herr Ludwig Feckmg m Wetzlar. — Herr vomi Richtet in Wetzlar. — Frl. Anna Rier in Wetzlar. — Frau Dlat- I aarete Schütz, ged. Grünewald, m Butzbach. — Herr Koniad .sinkernaqel in Eübeim bei Butzdach.
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TLircvizcye Nacvricyten«
Ssraclitifcbc ReligionsgememOt.
Gottesdienst in der Synagoge (Süd-Anlages Samstag den 30. Ektoder 1909;
Vorabend 4.45 Uhr.
Di argen -? 9.00 lU»r. Predigt.
91 a d) in i 11 a g ö 3.30 Uhr.
6abbata ubgang 5.50 Uht.
Jsrueiiiiiaie hcligioiisgcfcllftbaft
<5ottesb ic n|t.
6abbatfeier am 30. Oktober 1909:
Vorabend 4.35 Uht.
Saui-tag Morgen N.30 Uhr.
9lachinutags 3.30 Uhr.
Sabbat-Ausgang 5.50 Uhr.
Wocheugottesdienst: Dlotgens 6.30 Uhr, abends 7.30 Uhr.
Mteteorologtiche ^eobdrt)tiiiifleii
der Station WieBen.
Telefonische Kursberichte
des Gkraener Anzeiger», mitgoteilt von der Bank für Hand.' nnd.Industrle/'CUqeen.
Ektoder , 1909
Baron etei auf 0® leduziert
Temperatur der Lust
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Relative Feuchtigkeit
Windrichtung
W mdstärke
Weller
27.
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28.
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