Fleischpreise in Kietzen
Cd)<en
Brotpreise tu Kietzen
Getreidepreise in M a n n h e i in
Wette»
27.
yhebiiflfte
26.
Ban4*i
Börse, 28. April, 1.16 Uhr
11100
Berliner Börse, 28. April Anfangakar««.
;'Ci*ibio! 2 Ma. 62 t*ti.
-chwarzbrol 2 klg. 581. n.
Kälber Schweine
Harpcner Bergwerk Laarahütte . . .
Lombarden E. B. .
Nordd. Lloyd . • Tdrkenlose . • •
95.9U
86.HÖ l>5.90
86.80
94.55
uir letztere das erzieherisch« Moment niil sich brächte, die Bucher • mehr schonen zu niunciu
Elektrit Lahmeyer . . . Elektrii. Schurken . . . Eschwtiler Bergwerk . . Gelsenkirchen Bergwerk . Hamburg - Awerik Paket! Harpener Bergwerk. . . Ltarahütte . . . . .
Nordd Lloyd.....
Obenchles. Eiaen-Tndmtrie Berliner Handelsgea. . . Darmstadter Bank . • • Deutsche Bank . . • •
Beek e
Diskonto • Kommandit . .
•
Kreditaktien.....
Baltimore- und Ohle»
Eisenbahn.....
Gotthard bahn . . , . • Lombard Eisenbahn. . . Gesten. SUaUbahn . . . Prine« ■ Henri - Eisenbahn .
Best bewährte gesunde und magendarmkranke
ItzS-t
Ws 1*MA
= + 16.7'e.
= 4- IM’u
I 9ie,ien
Iric. i
ES »st ja sehr an^uerkeimen, wenn die Slabiveiwallung mit alten Häusern in der etabi ausräuinl, nm einerseits die flanali- sationskosten zu sparen, aber auch anderseits das Ltraftenbilb zu verschonen. Wie aber die Sonnen ft Tafte seit einem Jahre, nach Niederlegung der Häuser, anSsieht, spottet jeder Beschreibung, und mancher Fremde wir Einheimische ist kopfschüttelnd »leben geblieben. Unverständlich ist eS auch, dag sich die Stabt dar letzte ber alten Gebäude wegen 1’1 f. 300 — vor der Nase wegkanien
12 .MD
IHN.'*/ 119.7) 191H 197.10
90.1V Sö>'
i n* isißo
148.1’ 189« IjU-UV 20L46
Meteorologische rveobachtnttgeu
der Station Wieweit.
Tie Marktpreise für ^ieb und frucht und die wieftener Fleisch* und Brotpreiie am 26. Aon! 1909.
Höchste Schlachtviehpreise m Frankl urt a. M.
Wetzen luu Mg. 25.75-uO.uu i'if. Wonnen 100 Sn-18.50-18.75 Ml.
IW b
Nahrung für: sowie schwächliche, in der (**>1*1 zuriitkjeWekai Kinder.
Literarisches.
— Briele eines B a n l d i r e k t o r s an seinen Cohn Hinter die Riiliffen des Bant- und Börscnwcjcns zu bilden, ist in der Regel nur denjenigen möglich, die in enger Fühlung uni den Groften der Hante»Finance flehen. Alle anderen bleiben sie Trähle verborgen, an denen die Puppen des Rapualmarttä tanzen: das .warum- und ,wiclo" mand)cr Gründung, mancher Emission, manches BorscnkoupS bleibt den vroianen Blicken ein Bud) mit sieben Siegeln. Diese Siegel löst jetzt ui außerordentlich belehrender und interessanter Weise ein Buch, bad sich äußerlich wie jedes andere gibt, das sich aber bei näherem Huschen nie. dar ganz eigenartige Erzeugnis einer in Bank- und Borsendingen uu- geivöhulld) eriahreneu und vor allem nngeroöljnlid) offen und ungeniert Idjrcibenöcn Feder darstellt, lös nennt sich «Briefe eines Bankdirektorü an seinen Cohn", und hat einen Finanzmann zum Bersasser, der sich hinter dem Pseudoni)M .RrgentariuS' । zu deutsch etwa: Geldverwalter, Bankier) verbirgt In einer Reihe von Brielen, deren Lektüre fd)ou in stilistischer Hinncht einen ästhetischen Genug bereitet, weiht hier ein MitgUed der BeUmer Haute-Finauce seinen noch ziemlid) unerfahrenen Cohn in die Geheimnisse des Böllen- und Bankwesens ein. Man kann aus diesen 22 Brielen mehr lernen als aus manchem bidlcibigcn Kompendium des Geld-, Bank- und Borsenwesens. TaS Buch ist beim Bank-Verlag in Berlin-Charlottenburg erschienen.
tyeu leimten. :va4 auch
9960
99.60
95.30
schwister die Bücher der älteren iv
In einem Eingesandt wurde dieser Tage mit Recht die vedaunsche Boischnlt der viellardigen Veflunvd>lagc bei einer hiesigen Schule gerügt.
Diese Vorschrift läht aber wenigstens das elterliche Pone- mennaie ungeschoren. Anders dagegen die in den höheren Schulen übliche Manier, m icbem Johi neue Schulbücher, ober wenigstens neue Auslage«, ehiuifü.ireiu 21ngeiichts der au «ich schon sehr beträchtlichen AuSgabei» iür Bucher niid sonstige Schularuket wäre es für viele brltev.i sehr erwünscht wenn d,e jüngeren Ge-
50 Kg. Schlachtgewicht 74-76 Mk.
Kg. Schl ichtgeiv. 97-100*1'.
", . , 66-67 ,
DatibcL
•• Haftvtlichtvcrticherungsanstalt ber larbm. Berussgenottenschasl. Wir machen auf die Witham- feit der Vaftpsl'chtverncherimg-amialt der Berusgenossenfa-a't und insbesondere am den Umianq der bei ihr mogliavn Beri.cherunß auinirrliam. Tic \1nftalt ist ein .jemeinnuyigee llnterniom a. lediglich begründet zum Schutze der t'anbwirtc gegen die rtzei.idrcn der gesetzlichen Haftpflicht. Ihre Verpflichtungen crfnllt sie durch Erhebung autzeroideutlich Niedriger Beiträge, die nu 1 '.Wan beginnen und selbst bei groften Betrieben die Höd.- von '.'.II kaum übersteigen. Die Anstalt will keinerlei Gewinn .r . und rotro durch die Crgane ber Bernfsgenonenschau, ceren tuu richtungen ihr sämtlich nutzbar gemacht sind, vermaltet.
Moiten der Berwattiing sind daher verschwindend niedrig i'-eg-^ tciliqc zum Teil gesliisentlich verbreitete Behauptungen enterbtt jeher Begnlnoting. Die vattpstichtveruch. runi utnwtri n.-brn he Veresterung des landwirtscl-astlichen Betriebes die g famtcjLriioai Haftpflicht des llnternebmcr«, umschlreftt also and) jobb' 3ib.ioe-:. die Vorkommen können int vause ober bett 'Wirtschaftsgebäuden, durch das .Halten eines Hundes, die Benutzung eines Fahrrades »enter Haftvflichtist^ibcn, die sich ergeben können ans einer B nachläsiigung litcutUrtier Pflichten, wie Beleuchtung der Tr.rn . Stremn bei Glatteis uiro. '.luch Schaden unter 2" Mk, ivelaw i:at tausch bisher nicht vergütet wurden, sollen bereits letzt nach Prinung m die Ver,ichernng eingcsst losscn u eine nadtira.ili c Gen bm। tu acr Satzungen in bieicnt Smne von ber Genonenichastsv.namml• criüirtt ipcrben. Tie Erhebung einer Rachschuftpränne ist ent gegen fälschlicher Angaben VON dritter unmittelbar mtere'i en Seite bei dem jeftt schon günstigen Stand der Anitalt und d ginftcn Zahl der Vcnicherungsiir hmer nah. ,u ausgesanoisen, au aus dem Grunde ichon, weil ein Rückversicherung-»'.nrag ir i anderen berufSgenosieuschastlichen Anstalten diele. Art beliebt, Dv nach Schaden über .>000 Mark gemeinsam getragen iin-rbeit T.-m Riickversicherungsvcrbanb gehören die '.Iniialten von v " j Raisau, Lstpreuften, Schlesien, Pommern und Reus-. an a '.!!u»bcl;nuiig aus bad Reich ist zn erwarten.
59.70
62.30
96.50
95.50
93.50
146.20
h9.D0 66.00 •J9.45
2lu$ dem preuhischen Landtage.
AbgeardneienbaiiS. B e r l t n, 27. Avril.
Die Stabtei Weiterung von lüiielbori wurde in zweiter Leiung nach d n Borschlägen der tiontmiii'on angenonunen. Tic tomer ■ ?tiDen hatten den Ort mit d-m schonen Ramm dimmclgrist von ocr riui ileibung ausnehmen woll-ni die Mehrheit schlos; ihn nut rin in die neue Skadtgememde .'Ibg T-r Beumer Mail, nahm
r.iajni, nachgesagt hat, er habe in den beteiligten t^emeinbcn eine
äsen. Svec gegeben. Diese Behauptung wurde mit kroiiwn • rtrn m da? Reich der Fabel verwiesen Twin kam der H"ltu lat wieder zu seinem Recht. Abg Hoss irren. Bgg > w'dnietc
,n franfen Minister einige aus ifebrermuno doppelt beachtens B - trau' ns, oaun entwarf ir b<
।ogranim von den wünschenswerten Berbesserungen des Schul- iens. Tic Lnsschulaufficht hatte dann keinen Platz: be- iarf> . .her 'ireiSschulauiiicht glaubte er daraus ganz verzichten zu können Unb nun nur noch ein Redner aus dem xxnije: Hr. Rossmann
bestieg die Tribüne: hätte man gewuftt, baft er iie vor Stunden nicht verlassen wollte. Er sprach einmal alles her
1 nter, was er auf dem Herzen hatte. Rur cm Crbnungsrur unterbrach den Fluft der Rede. Winifterialtnrcftor S chwar y tovf' glaubte, oa bic Ailsrührungen nicht sachlich, sondern agita- - ■ iid) gewesen seien, aui eine Erwiderung verzichten zu können.
und iano öaiür namentlich auf ber rechten Seite des X>auiec- I.tta’icn Beifall. Dann ging man rasch auseinander.
Herrenhaus.
Bei sehr starker Besetzung beriet das Herrenhaus die Be h'ldungsvorlagcn. Man sah in groftcr ,jahl die C^ranöen, die
ii Minist r, öi" Lü • rL>.■ t
c sonst Berufenen. Tie Uniformen fehlten nicht: neben der ;i snzte auch em jugenbheper .'i., cs soll der Herzog von Jlrcnberg gcitnrini fein. Hernr u. ';urt und CbcrbürgcTincifter Ehlers, die Zielscheiben ber Kritik i s B amtemages, bemerkte man dagegen zunächst nicht. Tiefer trbe, nachdem die beiden Pwrrerbefoldungsgeietze tast ■..jr Besprechung erledigt waren, entichieden Besclx.-id gegeben .. .muizminisUi ,3rl)r r Rhein baden vertrat babei bic Staats >g,crung. Er l>ottc es am Vortage im Nachbarhaufe getan, ,ih. m er vor das verwaist? üvlt ns Ministerium den Schild des .StaatsniiniiterinmS" hielt. Er deckte letzt Abgeordnetenhaus wie vcrrenlKiUd, dazu du Staatsregierung und sich selbst. Richt in nngcidiidtcr Weise. Ein freies '16ort der Kritik könne man wohl i. itragen, aber die Fvrm der Kritik sei ungehörig gewesen. Und iann wieS er eine ganze Reihe von irntitellungen zurück, um mit oer 46ietcil)oluiig d.r Erklärung der „Nordd. Allg. Jig." zu ld triften, caft ein FeitsteUnngsversahren gegen die beteiligten Be amten eilig« leitet sei. Aucl> ber Berichterftatter, Oberbürgermeister Tr. S ch m i cd i n g - Dortnmnd, wies in scharfen Wortim die Beschlüsse des 'Lri'amtentages zurück, die na l>c an eine Berge wat iigung be5 BarlanientS iKcanfamen Tie Diskussion begann mit etwas Erfreulichem uiib das (ScfreulidK kam vom Grafen Mirbach: er zog einen Antrag zurück, ber, io gut er gemeint gewesen fein mag
er wollte die Beamten einer bestimmten Anstatt besser stellen int gegenwärtigen ^ivnient Schivierigkeiten bereitet l-ätte. War hier bic Zurückziehung verdienstvoll, so war-bie Einbringung hu cd andern Antrags es nicht minder. Cberbürgermciflcr Tr. Lende- Magdeburg beantragte, die Zulagen an die Regierungs rate nur zu geben, wenn diese sich in gcl>obcnen Stellen be finden, somit in diesem Buitkie die Beschlüsse des Abgeordneten Hauses wieder herzustellen. ^angc wogte die Tebatte hierum. V'o ibradKit u. a. v. Tziemdowski, ber einen vermittelnden Vorschlag hatte, Jlistizminister Bese le r, der ehemalige Mi nister des föniglidicn Hauses v. Wedel-Piesdors, der Minister des Funern v. Moltke, brr einmalige Staatssekretär v. Möller, Bros. Loening Valle und V a m m. Und nachdem man sich jo lange — nicht ohne Grmid, denn die Ausl-ebung der Kennzeichnung der „gehobenen Stellen" würde die Gleick^ heil zwilchen Verwaltung und Rechtspslege nneber vernichten — um diese Frage aufgeregt hatte: n-os geschah schlteftttch? Fast einstimmig niirben die „gehobelten" Stellen wieder in ben Text ciugeiügt uiib somit eine Streitaxt zwischen verrenl-.tu-s und 'Äbgeoebneten begraben. Tann wandte man sich den Anträgen ,ui, die eine Hcrabdrücknng der Bezüge der Professoren ber Ber- ;met Universität auf bic Stufe der Professoren ber anderen Universitäten bezwecken.
Telefonische Kursberichte des Giessener Anzeigers, mitgeteilt von der Bank für and Industrie, Glessen.
•/, flg. 76-84 Plg.
, 70-78 , . 80-94 ,
TicVnuncnl)aftißfcit bringt mich noch nm
Saum freut man nrd der Sonne - alettb Zommt cm treiben, ein Reaenichauer und ei'iger Wind bunerbrr11 man bi» ui die Muocbcn hinein friert Ra in raf’u tchdn in anders Aber mir macht da» nicht», ich. do»- - ioMiem Wetter immer eine Sodener Mineral-Bamtieo. ,\au im Mund und erfülle mich nun Überbaust nicht nw»;
achen Sie c» wie ich Tic 2dmditei die rie in Anolbeti. Drogerie oder Mineralivatzerdandiuna ‘aMTe Vfr—!i nnen, lo’tci nur <- B'a. Lasten Sie 'ich aber unter -f,|_ vVüw Urnnanden Nachahmungen aunchwatzen. lw' “
Taft für den ortivährenken Bücherwechsel bmrtichenb haltige Gründe vor lägen wirb kein Schnlmauu behaupten ivollrn, ober e^- wurde ihm vom gebilbeten fubhfum nicht geglaubt iverden. BIS in der Zweiten Stäiidekammer kürzlich gegen diese Sitte Beschwerde ge'udrt wurde, stellte der fertreter der Cchnlab'eilun, eibhil'c in Aussicht. Hoffentlich ist btefe auch bei den städtischen Schulen zu erreichen.
einaefchränkt werden kann, die. wie sie die iritem sinanjiell, k,e Kinder förverltd) über Gebühr belastet. Stehe ,9lfid-irate- verlrümmungen.*
ht Lbcr-Efchbach. obrte ihm einen Wandergewerbrichein gelöst zu haben b;w c?ne d m Finanzamt hiervon Meldung -lemacstt va beb n: auch ist nie rinc vorherige BesteUut^s ergangen. Tas Schö'fen r ad::, das ftch mfolge Antrag aur gerichtlich' Entscheidung mit ber ctufct zu befaiien hatte, nahm an, ed hege em <6circrbebetrieb im Umberuebcn vor. Es kam deshalb »ur Perurteilung der Ängeklagten iu ben in den Skrafbefchetben an- gefetzten Strafen und ber Racheninchtunq Der Steuer Tie nn geklagten fochten bas Urteil an indem tri- behaupteten, er ici nur an feste Kunden geliefert worden: eine vorherige Bestellung iei nicht notig gewesen, oa der Mnecht periodenweise kam und im ihl'* schweigenden Einverständnis der Kunden soviel Celhieben qebraxvt tat. als er für nötig erachtete Rach dem Wandergewerdestruer geietz ist der strafbar, welcher ohne vorherige ^Bestellung Waren tm Umhfru-bcn inOnetet. «3m vorliegenden Fall nahm ab*'- das Berufungsgericht an, es handle sich um eine ihllidxvtigenoc 'b# steluing der Waren, da die in Bettacht kommenden Landwirte mit der Lieferung einverstanden waren und nicht nachzuweiscn war. oaft ä auch bei ande-n die Waren <rrgeboten bat E-s erwlgtc Freffvrcchung der '?lngrffaqten und Verurteilung der Staatskasse in die st osten, iowic oer notioenbigen Äuslagen bet Angeklagten worunter auch die Hauen des Rechtsbeistandes fallen, da eS sich um eine schwierige Rechtsfrage handelte.
(ritten Tiebstahl im Rückfall
hat ber Taglöhner I. ö. aus Wilbich verübt. Er kam zu Ranstadt in ein vau-, um zu betteln und ba aller offen stand und er niemand an traf, nahm er einen Anzug mit Er war geständig und entschuldigte fick) damit, baft er in grvtzer 'Rot g nricn sei und infolge Krankheit längere Zeit hindurch nicht habe aiD. tten können. Ta ivm das Gegenteil nicht nachzuwenen war, wurden ihm zur Beioahrung vor dem Fuchthaus noch einmal nulbcrnbc Umstände zugebilligt und ihm 1 Fahr Gefängnis ;n- diktiert, worauf 1 Monat Untersuchungshaft in Anrechm -g tomnit
Wege» Beleidigong seines Prozeßvertreters
des Rechtsanwalts Dr. W. in Lppenhcim wurde der Lehrer L. W. in Rahmen durch das SchSffengericht zu 50 Mk. Geldstrafe vet* urteilt. Ter Angeklagte hatte auf dem Bureau des stlägers zu einem inner Schreibgehilfen geänftert, Dr. W. habe sich seines Vertrauens unwürdig gezeigt und ihm seine Akten, um ihn weiter vertreten zu können, im Sitzungssaale abgebettelt. Ter .1 n- gefiagte erhob Peruiuny, indem er iid) auf Wahrnehmung de- rcchtigtcr Interessen berief, zumal ihm infolge Beschwerde bei der Anwaltskammer das Verhalten des Klägers als unlorrrft bezeichnet worben war. Bei dem Kläger waren nämlich Schriststiicke abhanden gekommen, die in dem fraglichen Prozeft nötig waren, weshalb der Termin imhrmals vertagt werden muhte, bis 0te|c wieder zur Stelle geschafft waren. Dr. Ä. wollte aber alles wicoer gut machen und den Vrozeft weiter führen, worauf sich bas Ab betteln ber Atten bezieht. Vor bem Berufungsgericht wurde versucht, einen Vergleich zustande zu bringen: ber Vertreter des Klägers hatte aber keine dahsiigehende Ermächtigung, weshalb verhandelt werben muhte. Tas Urteil soll nächsten Tienstag, 4. Mai, vormittags 8 Uhr verkündet werden, wenn nicht vorher angez nsi wirb, dag ein Vergleich erfolgt ist.
Bei bem Bürgerineisterwahlkampf
ui A n I e n b i c b a di tauchte n gegen bc ;t tanbii it» n
über feine Beziehung.i u verheika n Frauen auf, o’.< sinn Anlaft zur Klage weg n Beleid
rmem öffentlichen Lokal eine Frau unsittlich betastet ixibcn. ras Schöffengericht hielt Sch der Beleidigung in ;w siacher Beziehung lür iduiloig und erFannlc auf Welb'irafcn von 3 unb 20 Mark 'Jluch der Landwirt >k. L. R. wurde neben andern wegen ähnlichen Vieufterungcn zu 25 Mark Geldstrafe verurteilt. Tic üblen Rast'
, di Berhtmdlun^ t ilweife un
. Ceffentlid it ftattfinben mutzte. Tas Gericht kannte nicht, d.'f; man bei der .»> cm -• über bic Verson unb deren Verleiten änftent tarj. Jin vorliegenden Fall ist aber die Gehässigkeit zu weit getrieben worben, indem Leute vollständig unwahre Gerüchte aufbrachten, bic bann von den ÄngeÜagten in dem Glaul n, i., । breitet wmden. Tii t rufuiigen würben mit der Mas jal
liuigi ii für nicht und . wicsi n erachtet wurde und deshalb die eine Geldstrafe von a Mark i) I 2d c i fall >ii f o ui in c i1 ________________________________
ber alten Gebäude wegen M k. 300 — vor
lieft unb bei» nunmehrigen Besitzer noch nicht gezwungen bat, dieses so verwahrloste HauS, weld)co gleid)jeuig bte ärgfie Brntstätte von allem Uiigezicfer ist, meberjulegen. W,r Rnwohner naben lange genug zugeschaut unb uns trösten lassen, baft mit diesem Platz bereite etwas beschlossen sei; aber nachdem selbst die Stabt hier den Schutt au6 anberen Straften ablaben lägt, können rotr nistsi mehr still sein uiib rufen die öffentliche Meinung für uuS an. Hofieiitlid) genügen bieie Zeilen unb sieht die Stadtverwaltung ein, bau hier dringend Abhilfe not tut, war sehr leicht zu machen ist, wenn der Platz 511 einem annehmbaren Preise mit der Verpflichtung bci> sofortigen Bebauens verfault wirb, rnebhaber waren bereits im letzten Zahre da, doch sind damals Pieife verlangt worden, die auf einem Irrtum beruhen müssen, da man solche leibst tu gröberen Städten wie Gieften nicht kennt, besonders wenn die Stadt Jutcrene daran haben rnuft, solche Zustände 111 beseitigen.
Mehrere Bewohner der E 0 n n e n st r a ft e.
Bochum Gqm . . . . 227.30
Bud-rut E. W.....114^0
Tendenz: fest.
Cingcjanöt.
(«fttr Form unb Inhalt..... sitbrik stehenden Artikel
übernimmt bic Redenr an dem ‘-b .1 gegenüber keinerlei
Verantwortung, s
besondere aber die kleineren und miitteren Landwirte gegenüber allen anderen Arten von allgemeiner Besitz bcitfiterung unbedingt den Vorzug' R- B-
politi|d>c €a$c$fdmn.
Persien und die Mächte.
Die Einmischung Englands und üinsziands in die persischen Wirren und der Einmarsch russischer Truppen ruft in Persien eine grvftc Erregung Hervor Russische Militär abieilnngen ans Älexandropol unb Eriwan, oic der Ez- pediuon nach Persien zuaeteilt sind, Haben mit der ersten Staffel die Grenze überschritten, wo 20 Werst von der Grenze entfernt, der An in ar sch der übrigen Truppen ab- gewartet wird. Tie Expedition richtete eine eigene Post- verbindung ein. Tie Petersburger Abendblätter mciöcn von der beginnenden rusjenfeinoi.che.i Voil.^vvwegung in Rordpersien. 2.» Werst südlich von Dschulfa sei eine Kosalen- abteilung von persischen Reitern beichosfen toorben. In Rescht und Giljan hält -n große Prolestveriammlungen gegen den Einmarsch der Rusjen stattgesunden und es fei be schlossen, gegen die Russen bis zum letzten Blutstropfen Widerstand zu leisten. Auch die Frage des Heiligen Krieges sei erwogen ivorden Ferner wird gemeldet, daß eine starke, vorzüglich bewaffnete Bachtiarenaoleilung unter Tachlamud Sultan von IopaHan nach Teheran gegen den Schah marschiert. Vor Enfeii, Maianderan und BeuderigeS liegen russische Iransporlschifse bereit Ter Schah ist gegen das ui unreifen Englands und Rußlandv. c c uofsi, durch diese seine Haltung Shmpatlsten in der Bevöllerung zn gewinnen, die eie fremde Einmischung verabschenl Sabris will sich mit Teheran anSsohnen. Ter Schah hat diese Äbsicht gutgeyeifzen, aber gle.chzeitig in anderen Provinzen seinen Sieg über Tabri.- verliindigt. Die wahre Gesinnung des Schahs ergibt sich aus der gestern neuhr vor- genommenen Beryastung von 25 Rationalisten in Schab- dulgim. Mlmahliiü werden nun zwar die Wege zur Einfuhr von Lebensmitteln nach Tävris geöffnet, doch wird ivenrg Brot eingesührt Vluo Muselmanen und Armeniern bildete sich eine Wohltatigteitsgeseilschast, die sofort be- deutende Geldsummen zusatnmenbrachte, mit denen Brot für bic arme Bevölkerung beschafft iverden sott. Sanar nchan spendete 5000, Bagier Khan 1<XX) Tomans Tte Vor hanbluii-jcit des Endschutnert mit dem Schah dauern fort. Ter Scoah verspricht vieles, sogar Ämnestte; doch iverden die Berlprechungen sleprisck) ausgenommen. Tie Lage ist tm allgemeinen derart, das; sie weitere, für die Guropäcr gefährltst'e Verwickelungen Hervorrufen kann
Canada E. B......174.70
Darmatidter Bank . . . 131.50 Deutsche Bank . . . 2424’5 Dortmunder-Union C. . • 62.lv Dresdner Bank .... 150JÖ
Tendenz: sehr fest.
Kranktar ter
3‘ ,e/e Rcichsanleihe . . . 3°/, du. ...
3l/,e/e Konsole . • • • 3°/0 do.....
8*/,% Hessen . . • • • 8l/,eL Oberhessen . . .
4® e Oesien. Goldrente . . 4l/t*/e Oesterr. Silberrente.
4e/e Ungar. Goldrente . .
4®, Italien. Rente . . . 3°/, Portugiesen Serie I .
0®/„ PortUKiesen * III - 4' / 4 rnss. Staatsaul. 1906 4'V/e japiui. StaaUanlcihe 4•/, Couv.Türken von 1903 Tilrkeulose.....
4°, Griech. Monopol-Aul. . 4 , Äussere Argentinier . 3® e Mexikaner .... 4'/,®« Chinesen . . . .
Aktient
ttttetzener Strattamtner.
X Gicften, 27. Apttl.
Wegen Uebertretung des Waudergewerbefteuergefetze^ gingen dem Kaufmann aus Homburg v d £*?b; und bc's.'.l Knechl Will' Ä. dura ba Finanzamt Friedberg Stra. cibe in Höhe von ic 20 . ui. auch litten sie die nor ntbalteitc
Steuer von l’> Mk na .r.iglist» entrichten und der Säu'mann cntrichtiiiia der Steuer fur l'aitbar ei ’ . si. »stuckte istvu )cit längeren Jahren jeinen Knecht mit Ceitudicii zu den Lanbwiiien
9lpril 1909
"Barometer auf 0® reduziert
Temperatm bei ifirit
"H
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a>
H
Windstärke
27.
2”
743.8
15.6
9,3
70
s
2
27.
9’J
744.3
11,6
9,2
91
| s
28.
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746,8
10.7
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