Ausgabe 
24.2.1909 Zweites Blatt
 
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Gehirn abzrlleiten, sich vor Nervosität und Neurasthenie tfU bewahren.

Leider must ich feststellen, das; gerade hier m Gienen die edle Reitkunst wenig gefördert und gepflegt wird, während olle Cfetfl und Nerven scharf in Anspruch nehmen den Künste sich einer ganz ungewöhnlichen Pfleg« erfreuen

Vir besitzen zwar ein mit einer Anzahl gutgerittencr Pferd« versehenes ReitinstiMt und einen tüchtigenUm oersitätsreitlehrer" in Herrn Creutzburg. Aber diese, no« minelle Etaatsinstitut finkt mehr und mehr zu einem reinen Privatinstitut herab und ist damit allen Wechsel­fällen einet solchen preisgegeben. Während die früheren Universitätsrettlehrer ein kleines Gehalt, daneben freie Wohnung und einige Nationen für ihre Pferde erhielten, hat der derzeitigeUniverfttatsrcitlehrer" weder l^halt, noch Rationen, und mutz selbst für seine Tiensrwohnung noch Miere zahlen. Das Reitbahngebäude ist ziemlich bau» fällig und die Einfriedigung der offenen Reitbahn verfällt lichtlich

To- find feine einerLandesuniversitär" würdigen Zu» stunde. Man sollte meinen, wo so viele Hunderuausende von fetten de- Ltaate- und der Stabt für Irrenanstalt, Augen» und Ohrentllniken usw. auSgegcben werden, wohl auch eine bescheidene Lumme für die Pflege einer Kunst und eine» Sport- angelegt werden könnte, welche sich manchem al- geeignete Prophylaxe erweisen würden, um ihn vor dem Schicksal zu bewahren, jenen Anstalten zur üift zu fallen.

.Luch würde die Verordnung einiger Rcitkurfe manchmal nicht nur Avothekerrezcptc, sondern ganze Badekuren ersetzen nnb sich alles in allem viel billiger stellen.

In den 8 Semestern, welche ich in den vierziger Zähren des vorigen Jahrhundert- in Bonn studierte, gehörte es zum guten Ton bei den Studenten, deren Wechsel es ge^ stattete, in jedem Semester, besonders im Winter, Reit- stunden zu nehmen, wie das damals wohl auf allen Uni­versitäten*) üblich gewesen ist. Wenn ich heute noch tage­lang reiten und Berge zu erklettern vermag, während ich in wenigen Tagen meinen 81. Geburtstag in voller Ge­sundheit zu feiern hoffen darf, so bat dazu die Reittunst ihr wesentliches Teil beigetragen. Jeder der Millionen von Tropfen Sd)tueif;, welchen ich beim Reiten und Trei­neren von Pferden vergossen habe, ist ein Baustein zur Konsolidierung meiner Gesundheit gewesen.

Ich möchte allen meinen jugendlichen Kommilitonen dringend an- Herz legen, die gebotene Gelegenheit zu be­nutzen, dadurch sich selbst einen nicht hoch genug anzu schlagenden Dienst zu leisten und gleichzeitig das ehrliche Bemühen des jetzigen Universitätsreitlehrers zu unter­stützen.

Es hat mir, offen gestanden, wehe getan, wenn ich an io vielen Tagen diese- Winter-, der durch seine wechselnden Witterungsverhältnisse weder den Schlittschuhlauf noch das Schlittenfahren andauernd begünstigte, der einzige Besucher der hiesigen Universitätsreitbahn war.

Wer im Sommer das hcrrlickw Vergnügen, auf dem Rücken eines flotten Pferdes Fluren und Auen zu durch jchweifen, geniesten will, sollte nicht versäumen, im Winter einige Reitlurse zu nehmen, um sich mit der Ausübung der herrlichen Kunst recht vertraut zu machen. Dazu laden die billigen Winterpreise de- Herrn Creutzburg unlsomehr ein, als in den Nachbarstädten Frankfurt a. M. und Wies baden meist höhere und doppelte Preise (3 und l Mk. pro Reitstunde gegen 2 in Gießen) gezahlt werden.

Bei der jetzigen Vernachlässigung des Neitinstituts wäre dessen gänzliches Eingehen nur eine Frage der Zeit. Tann aber möchten es doch manche bedauern, dasselbe zur Zeit seines Bestehens so wenig benutzt und unterstützt zu haben. Zu spät'

Auch die Herren Professoren und manche vielbeschäftigte Herren der gelehrten Stände, wie des staufmannstandes möchte ich darauf aufmerksam machen, wie viel mehr ost selbst die gewiß schätzenswerte und billige Erholung durch ein gewissenhaft besuchter Reilkursus der Gesundheit nütztalS Spazierengehen und iRupe. Zn der Abwechslung zwischen g c v ft i g e r und körpert icher A n st r e n g n n g liegt die Quintessenz aller wahren (Gesundheitspflege.

Gießen, den 23. Iebruar 1909.

P Spohr, Oberst a. T.

*) Taß iitfc Manche beit Preis »in diese R.ntsninden au ihren Bicrausgahen abl'varten, ist ihrer Gesundheit sicher noch besonders zu statten gekommen

Gießener Strafkammer.

Gießen. 23. Febr.

Leine Ehefrau verkuppelt

>rt her flrbeitci A 2. aus Marburg, ucr hier in Arbeit stand W c ans dem Urteil zu entnehm n war, »it er burd; inne Notlage ,u der Tot i cranlastt iroröen. da er arbeitslos war. 3»n Hinblick «ms die geschildenc Lage und s.ine seitherige gute Führung er» fonnic da- Ole richt mir Grund des § 181 u-eirn .'liiwrit auf

1 ?abi Gefängnis nnb 3 Jahre Ehrverlust. Das Gestönd uis berückfichtigend, evi? ate di' Anrechnunz einer Woche Unter hutungoliüft.

Betrügereien und Betteleien

vcrudü der Tienüknccht I. B. aus Wehrda in Sdilip, indem er uiuvchrmrctic angab, seine Iran sei gestorben Bon einem 'laumtüini erschwindelte er sich einen Geldbe trag unter d.i Angao». Ki ne ix rau sei zu Fulda int 'hanFenbai? verstorben; er liebe kein Rciregelb. möchte aber doch gern ui ter Beerdigung Er versprach, das Geld am anderen 5age imeder zurückzugben Bei anderen brodh- er vor, er sei mit seiner Frau tnt Walde gewesen, te sei rlöptich tot hingeiallen und liege auf einem Wcgr Tob'» bat er um Unterstützung 3vmc 24 Bor strafen »regen Bettelns und Berge den» gegen d»ts ewnumt kenn leiä.ueu ihn als einen arbeit» scheuen Mknfäxn. u sbalb ihm auch das Ardiitshaus winkt .nir ocn Betrug wurden 8 Monate Ökjängn s .tngeiegt und wegen Betteln- crTannK das i^eriitt an» eine futd btc Untersucktungoimit lür verhilft ju crackieudc Haüära'e von 3 Wochen und U d r-;n jung an die Landesoolizctbekwrde

Einen ftheettn Dtedftabl

verudic der Schlosser V. V. ait' hlariasch in ui d.r Porlierstude der medizinischen M 11 n. t h. linier der XvxaV-. er »volle sich unterfuch.ii hwii». <j »iatj : n -r d.n .in'ent­halt in seiner Stube bis zum B nn r Six.d 'nnit. ,:<.-r der Portier von einer I nfll; »tung yitüdTanr. u.or W r.r schwunden und um ihm eine seltne mit lj Merk Inhalt, die

in einer Tn'chfcknblade ousbewabrt war T»r 2-i;rr hrrt/ die Tischplatte abgrzwängr uns da er tc Sa»» ut n;.ffc: . men bmtie, birie mtlgenonnnen und »pater grnali'am aeöisn: Die lajsette rano man später leer aut einer Umfo''un'sinauer bei der Be:-rinör» Nintk Ter Angeklagte ist n>.T3frl it Inland a|4 auch schon in feinem Heimatland Leftcrretd Entart worden Es wurde cur 1 Iabr Gciängnts erkannt und ihm 3 Wochen Untersuchung-- haft angerechnet

Diebstahl.

Unter cet Anklaz de- Tieditah.s nano oer Ta^lohnrr H. H ton Va 1 lenrod Eine bei »dm woän.'nde Iran hatte dm nut Recht im Derdawt. daß er seinen Tienitivrm besiedle, weshalb iie Anreize er »tattere Hei einer Haussuchung »and man eine Anzacl Äannen und Kruge m t Lack, £el und Ja cd en, von denen cZ »ich herausstellte, daß sie au ? dnn Laden »eines Herrn her» rührten Weiter förberte man ein großes Stück Leder im Werte von 30 Mark zutage, oa3 sein trüberer Tien>'therr alsbm gehörig anerkannte Ter Angeklagte will die ,"ratben usw mit Genehmigung seine- Tieusthercn mttzenommeu haben, was dieser jedoch bestritt. Ium Beweise, baß er das Leder von einem Sdnib- madter hier, der nun allerdmgs oeri'wrben ist, gekauft bat, als er vor 6 Jahren noch hier roobnL", liest er mehrere Imgen laden. Tiefe konnten aber seine Angaben nicht b-ftzüttgen. iumal sein früherer Tienstl-err angab, da st c3 sich um ein Stuck frisch ge­gerbtes Leder handelt Es »stand somit fest, bas er »ich in beiden Richtungen bin des Ticostah.s schuldig gemacht hat. Dies trug ihm 5 Monate Gefängnis ein.

$nr Utkunbcntälichuug unb Betrug

liest sich der Dienstknecht W L aus Äiebtr-Sefimgen aus Not hinreisten. Seine Iran hatte versucht, für ihn ein Paar Sd ufce aus itreoit zu bekommen, was der Kaufmann Sch. in Grünberg von einer Bürgsd»a»t feilens deS Diensth.rrn abbingig mad te. Später erschien der Angeklagte selbst mit einer gcräh'dnen Beslhemigung unb indem er Bezug auf die Unterredung mit der Frau nahm, wurden ihm, in der Annahme, de Urkunde sei echt, ein Paar Sdjidg ulync Zahlung verabfolgt Als man aber alsbald erfuhr, dast der-(ngenngte stell-Nlos war unb weg­ziehen wollte, faßte man ihn auf dem Wege zur Bahn ab und fo kam der Wauhnann wieder »n den Besitz oer Schulz, ohne Schaden zu erleiden. Tie gro *JuOt d^s Angeklagten berück- sichtigend, erkannte das Gericht nur eine Gesamtstrafe von 1 Monat Gefängnis

Erfolg einer Berufung

hatte Der Sd^rnftcinicgir \ Sch. aus Nürnberg ;u inrrzeicknen. Er »vurdc in Braner'duvend bettelnd betwffen, was zur ,Iolge hatte, das. ihn dar Ai.-clocr Schössengerickt mit einer Haststrafe von 5 Wochen belegte, worauf 14 Tage Um.'rfucnungshast an gerechnet werden sollten. Mit Rücksicht auf feine lil Borstrafen wegen Bettelns und seine frühere Internierung in Ärbcit-obäuicrn, sollte er nad» verbüßter Strafe abermals der Lan des pol, ze i be Hörde übcnoieseu werden, liegen biefe letztere Maßtiahmc, die die Bett ler als fcav Schlimmste bciradnen, crljoo er Berufung und gab an, er l-abc fid» und, der Entlafumg aus dem Arl-ei.shause die größte Mühe gegeben, Arbeit zu bekommen. Bei 1215 Land­wirten habe er sich gegen Verabreichung der Kost zur Arbeit an- gcbvlcn; er konnte aber nirgends Unterkommen, da die Landwirte jetzt keine Arbeit für s i ch hatten. Es sei ihm her Entschluß ge­kommen, sid, nach der Arbeitskolonie Reil Ulrichstein zu wenden, er sei aber nid;t so meü gekonuneu. Als er hunger,id um ein Stück Brot angeholten babf, sei er verhaftet worden. Er ver­sprach, nad) seiner Entlassung nach der Kolonie zu geben und bat, ihm die Uebenveisung abzunehmcn. Ta feine Angaben glaub­haft erschienen, nnirbc von der genannten Maßregel abgesehen, ihm ober empfohlen, in Zukunft dos 'Betteln zu unterlassen, da ihm bei der nächsten Gelegenheit des Arbeitshaus winke.

»»oee©@®®eeeeee® Man lese den Gtetzener Anzeiger gröhie und reichhaltigste Tageszeitung Dderhestenk.

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vermischter.

" Ein ungewöhnlicher Dieb wurde kürzlich ui einem großen Partsei 2B a r e n t) a u 5 erwischt, ör ließ seinen lAffen für sich arbeiten. Schon feit einiger Zeit hatte man in einem großen Hause beö Opernoiertels bemedt, daß Gegenstände in bestimmten Abteilungen fehlten, und daß cm regelmäßiger Gast, ein nachlässig gekleideter Mensch von freinbländischeui Aussehen, durch die Gänge strich, bei nie etwas kaufte, dagegen öfter bet Juwelen unb Spitzen stehen blieb unb die Sachen betrachtete. Bei den tausenden von Menschen, die leben ?tachmittag die Pariser Warenhäuser füllen, unb bei ihrer Beliebtheit für Stelldicheins wäre ba3 nicht werter auffällig geiucfcn, ober bnfi unerklärliche Fehlen von Gegenslänben beunruhigte die für den Zweck besonders hcrbcigenifcncn EicherhettSdeainten. Als sie einmal unseren Mann, der sich Ringe und Schmucksachen uotlcgen ließ und habet ruhig flehen blieb, schärfer ins Auge faßten, fahen sie zu ihrem großen Erstaunen, wie aus der Tafchc seines Jacketts em kleiner Tierkovi auftauchte, eine haarige Pfote dazu, bic rasch cm Schmuckstück faßte unb ebenso raich damit wieder verschwand. Daun ging der Besucher weiter zur Spitzen­abteilung. wo ec dieselbe Manipulation vornahm. Tie Geheim­polizisten ließen ihn jetzt verhaften, und et mußte gestehen. Der Affe von bei- Gattung her Seihenaffen schien ebenso erstaunt wie betrübt über hie Unterbrechung ferner rhm wahrscheilürch seht zirlagendeir Tätigkeit. Sein Herr wat em henimzlehenhtc Gauklet unb Seiltänzer, bei auf den Ge­danken Qclommcn war. hie Talente fernes Bierfüßlcis auch in bicfcr Weise zu beschäftigen. Et with sich jetzt vor btn Genchlcn z.l ufiantiuodcn Haben, nnb im Mittelalter Hatte inan wahrfcheinlrch fcincni Affen auch einen Prozeß nn» gehängt.

Maison d c S a n t 6. In vcrschiedeucn oeursckwn Stabten bezeicvnct man da Irrenhaus nod) a!Maifon de Sonte' Tieie franko»ndie Bczciclnmng bat inan wohl nur gewählt, um den traurigen nnb furcht baren £tl nicht offen als das zu bezeichnen, was er ist Auch unirrePro vinzial ''eil- unb pflege Anstalten" umgehen ;a üi die«cm ihrem '.«tarnen die eigentliche BezeichnungIrrenanstalt" unb lorieu die .vaubhaihc dabei ganz weg, coenfo nne dao die Franzosen tun. Tas :ft verständlich, oder öod» auch

ein LennZeichen unjercr Werchlichlett: wo ^fciaeskrankheit befürdiie: wird, gehl man ia and« nickt mehr zum Irren­arzt. iondern ;umPsycki-tn?*, iocil das vermeintlichnicht so schlimm" klingt.

QailbcL

B o tt I' o ft i d# c d p c 11 c r .^niuBlid) oct son bat ältesten bei iaunnann»<bafr ror. Bcr.ur in niedreren Eingaben betonten Mot-wrndiafca, den Poüfcheckvcrkcbr in enge <'.*rbiiünnig mit dem Reicbshankgimvertehr zu lriugni. in nunmehr eine Gnt- ickeunng des Sta::.»eT: Jr:- b . >.?* am:, ergangen, der r.ir folgendes «tnehmen: Jin Int c. . .er vnup «Hüne des Pofn'ckeckverkcdrts in es erwrdcrlia-. da^ tiefer Berlehr in eine meglick st beaueme Beröi.idung mu dem :K.*. 2? janf*SiaMxrfdn: gebracht ivtibc.Xad) den E^^rterunacn. txe hierüber mu dem öieid.soant-Tirekwrium «ratigrsunoen heben, ist eine wlchc Bet bindung in den nadytcivnlxn Aor icn 1 :rg rllt: Tu Reick»- bank bat für ihre Anstalten cm Sitz-' des Postscheckamts K tux Pvrrid-eckkonw genommen Bei dem bui.gen Po'tscdcckamte juo der Rcidsöankbiuvtlaise unb dein Kontor für SatDopure Sonieu

Dom Publikum benutzt werden, bei. jeder, her auf ein '^b.''d.s.ank- girobntD eine Emzab ung zu macken w^.'ä't. den Betrag bei ein.r Postanstalt rntttels 3 h-hnc. bi: au da» B. 'v ck cktonp) her Reichs- dank lautet, einzal^cn kann Auf dem Adschnstt der ZahiZarte muß vermerkt werden, für wttches Girokonv bet eatge^ahlre Betrag verrechnet werben bU. j?at bte Perfon. ipeidk auf cm Reicheoankgiwkonto Iah.una leisten null, ein Pouicheckkouro, fo kann iie den Betrag von ihrem Postscheckioitto mittels Postgirs- iormukard rotes Ucbettoeiiuitgeonnular oder öirow«tta£; auf ba-j Pcstfihcckkonto der Reicksdank überwrifen

Tip ibenbe b c r Reich bau! Ter Iabtesodschluß, der jetzt zur Genehmiguug dem Reichskanzler vvrliegt, ergibt einen Ueberschuß, welcher die Verkeilung einer Tivld.noe von 7 77 Pro;, zulötzi. 3m Iahrc 1907 wurde eine Tividaihe von 9.8U Ptoz, tyijv von 8.2'2 Proz.. 1905 von 6 ff> Pro.; verteilt.

Tcutschcr 'Jl u fj c 11 b a 11 b ej i m Januar 1909 T Einfuhr belru 1 im Januar 1909 im Spciialhandel 3 G51 &17 T vceschiedem Waren gegen '»652876 T. iin Variable, ferner 83 622 Stück, »vorunter 74 859 Uhren und 871» Pietdc uiiu . gea. '.i 103 661 Stück im Voriahr, iporunt.-r 95 782 Uhr-n unb 7871 Pferbe ufw Tic Ausfuhr -"356 289 T, ver'chi,s Wareti. gegen 3 h>8 754 T un Poriabr. ferner 37 480 Si 1 «üorunt.t 36 718 Uhren gegen 37667 Stück worunter 37017 Uhren.

Märkte.

Kaitoiieluiarkt-Berichi u<in 22. Iebrnar 1UÜ9. Sticbberg »Hessen):Jioie Sorte iit. 2J0-2.25, 2)lagm:m bonnm 2.402.5", meine runbe 2.102.23. lSelbsieisckige. role, 2.J J dis 2.50, idcihc 0.00O.(M>. Frvnk 1 uri a. 2t. Siotc Sone Mk. 2.202.25, Mngnnm boiiuin 2.300.00, »veiße runbe 2.40 - 0.00, welbsteijchige,blaue,2.-0.00. meiste 3.25. Wiesbaden: Maguum bomini 2.50, ivciHc runde 2.50, GcllUeiJcbirte rote o.UO. 21 aan­bei ni: Magnuni l onuui Ml. 2^02.60, ivetse runbe 0.00, Geld- sleischi e blaue 0.00 bis 0.00, weibt 3.253SU. Köln Lri.'ic

Tadcr 0.00, Magnuin bonum 2.80 - 3.00, weiße runde 2.40OLv, Welbfleiicbiße blaue 2.75u.OO, rote 3.500.00, weißc^sLO-oov. Tori mund: Roie Taber 0.<X)-u«X), andere rote Sollen 0.0) bis o.ou, Magnuni bonum 3.000.00, weiße runde 0.0OO.uu, Gelbfleisckige blaue 0 000.00, lote 8 500.00, weiße 4.00O.Ou r c i c 1 b: Role Tabcr x f. ü.Oo 0.00, mibtre roie Sorte« 0.00 - 0.00, Magitilin boiiuin 0,00O.OU, loeibc runbe 0.00OM Gelbfl. blaue O.w0.00, rote u.OO0 ou. Saiiiq-'tilaiöl: Stole Tabcr 3.200.00, andere rote Soden 3.50- 0.00, Magnuni bonum 3.000.00, weiße runbe 0.00 - 0 00. Gelbfleischrge, blaue O.uu bi. 0.00, rote 0.000.00, weiße 0.00O.uu 3 acti louli: Rote

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n'relbfleijchige blaue U.OOO.UU, io|e u.uOweiße 2J$UU.>0. Hcigen 1. W.: Magnuni bonum 3.uu, Gelbfieischige roie 3AU, »veiße rote 4.000.00. (Alles per 50 Zigr.) - * 1 11 .....

Meteorologische ^eovttchruugen

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Februar 1909

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