Architekten Charles Fcmrin, Sti ältesten lebendigen Trägers des Rornpreises für französische .Wnstler. .humorvoll erwiderte Herr Farnin, der sich völliger seelischw und törperlick^r Rüstigkeit erfreut, aus die Ansprachen der Führer der zahlreichen Deputationen, die ihni Glückniünsche und Ehrcnspi'nden überbrachten: „Sie leihen mir zahlreiche Vorzüge, deren ich mir im iiaufc meines Lebens niemals bewußt geworden bin. Die Mehrzahl der mir zuge- idjricbcncn Tugenden bestehl, offenbar nur in Ihrer Erfindung. Dadurch daß Die mich so über den grünen Klee loben, werden Sic mir Feinde unc» Neider machen; und eS gibt im Ic-nieits einen Mann, der mit Recht auf mich eifersüchtig sein darf, Melhu- jalcm, der neunhundert Jahre alt geworden ist, ohne datz jemand gedacht hat, seine Brult mit einer Medaille zu schmücken, ihn mit Blumen zu überschütten, ober ihm Ständchen darzubringcu."
Kleine Tageschrvnrk.
Auf der R a d b o d z e ch e wurde bei den Sümpfungsarbeiten der First der zweiten Sohle erreicht, wv gegen zweihundert Leichen Liegen. Ehe die Llufraumungsarbeiten beginnen können, werden noch mehrere Tage vergch-n, bann erst ist die Leicheichergung möglich.
Der Prosindaco von Atessina hat an den dcutscheit Botschafter iit Rom folgendes Telegramm gesandt: Ter etabtrat von Messina spricht in feiner ersten Sitzung dem deutschen Kaiser feinen lebhaften Tank intb aufrichtige Bewunderung aus für die den unglücklichen Ueberlebenden her ungeheueren Katastrophe in hochherziger Weise gewährte Lilfc. Ich bitte Ew. Exzellenz, btefe Gefühle seiner Kaiserlichen Majestät zu übermitteln.
M e il e l i l und d i c Opfer des Erdbebens. Wie der Agenzia Stcfani aus Adis Abeba gemeldet wird, hat der Negus Menelik 30 000 Taler zum Besten der durch das Erdbeben in Süditalien Geschädigten gespendet.
Die Bewohner der > p a u i s ch c it Provinz Micante sind gestern früh durch ein Erdbeben erschreckt worden. In mch- r.eren Orten der Provinz ttnirben drei Stöße verspürt. Namentlich der ztveite Swß war sehr stark. Berfchiedeive Personen erlitten Verletzungen.
^anöcL
Konkurse in Hessen, lieber den Nachlaß der am 26. August 1908 zu Bad-Nauheim verstorbenen Ehristian Meyer Ebesrau, Philivpine, geb. Stoll in Bad-Nau hei m wurde am 13. Febr. aus Amrag des Nachlaffverwalters Buch- binbermetftcr Ernst Alettor in Bad-Nauheun das Konkursverfahren eröffnet, da ber Nachlaß überjchuldet ist. Raufnumii Philipp 9)1 ü 11 e r zu Bad-9lauheim wurde zum Konkursverwalter ernannt. Konkursforderungen sind bis zum 5. März bei dem Amtsgericht Bad-Nauheim auzumelden. — lieber das Vermögen des Uhr- nmchers Joses Bachmaicr in Mainz wurde am 15. Febr. das Konkursverfahren eröffnet. Rechtsanwalt Dr. Lotz in Mainz wurde zum Konkursverwalter ernannt. Konkursforderungen sind bis zum 9. März bei dem Amtsgericht Mainz anzumelden. — lieber den Nachlaß des Privatmannes Rudolf Orth IL in E i ch wurde am 18. Febr. das Konkursverfahren eröffnet, da derMachlaß überschuldet ist und bie Erben die Eröffmmg bc5 Konlursoeriahrens beantragt haben. Rechtsanwalt Fritsch in Osthofen wurde zum Vtoukursverwalter ernannt. Konkurslorderungen sind bis zum 11. Alärz bei dem Amtsgericht Osthofen anzumelden. — lieber das Vermögen des Moses Krieger in Mainz, Inhaber der Firma M. Krieger, Weinkommifsionsgeschäü und Wemhandlung daselbst, wurde am 18. Febr. das Konkursverfahren eröffnet. Rechls-
Ueberall erhältlich in rot-gelb-roten Paketen.
Mutter ich biff , bring’ K(iifer=Oifo mit!
„Kaiser-Otto", der allerbeste Kaffeezusatz, ist aber auch wirklich zur Erlangung einer gesunden und scinschmeckeiiden Taffe Kaffee miembehrlich — das merken schon die Kleinen:
erhall die r Schabe u.machb siewasserdkhtX
W
teorplelle liir
(Medizinische Klinik, Klinikstraße) Sprechstunde: Jeden Mittwoch abend 6—7 Uhr. . Unentgeltliche Untersuchung von Lungenkranken und Ange- horrgen von tiungenfrernten. (D6/!
Ausgabe von Attesten für Aufnahme in Heilstätten, dcattchläge für Kraute und ihre Angehörtgen zur Vermeidung von Amteckung. ______________________________Volt.
Versteigerung.
<■* *1 SamStag, den 27. ds. Mts., sollen im Gemeindewald Seumgsbaufeu nachstehende Holzarten versteigert werden.
Nutzholz.
Gimcn: 20 Stämme = 4,5 Fstm., 35 Nm. Schichtnutzholz.
JcfloelgoU: 10 Kiefernschnittüämme -- 9 Fstm., 58 Stämme —17 Fstm^ 73 Stangen L, 144 IL, 200 IH. Klasse, 48 Rm. Schichmutzholz.
Brennholz.
'Stößen : 34 Nur^Scheite und Knüppel, 145 Rm. Reiser H. u. III. Klaffe, 1 Nm. Stöcke.
st. Knüppel, 130 Rm. Reiser II. u. III. Klaffe.
Nadelholz: 40 Rm. Scheite und Knüppel. 247 Rm. Reiser II. und III. Klaße, 2 Rm. Stöcke.
Der Anfang ist Vormittags 9 Uhr oberhalb des Dorfes bei Nr. 413. d a/a
Der Bürgermeister
Wagner.
§3^/^ Vm-lAngeu Sie ausdrücklich nur Krebs-Fett.
GingesanSt.
(Snr Form und Inhalt aller unter fcieh-r Rubrik stehenden Artikel übernimmt die Reüailio'i dem 'l>!iblifu:n gegenüber keinerlei Verantwortung.)
Wenn gleiches Recht für Alle in einer Stadt bestehen soll, so wäre cs endlich am Platze, auch den Bewohnern der oberen Lie - big-, Ebel- und Stephan st raße nni> anliegenden Gebiet en, bie Angenehrnheir, eures bequemeren und dringend int Bedürfnis liegenden Verbindungsweges zu schaffen, der die Anwohner in die Lage versetzt, mit geringster größter Z-itversäunims ans der Slephanstra ste nach der Ebelstraffe zu gelangen. Wie leicht wäre cs, einen Durchgang durch den Bahnkörper zu schaffen, der diesem dringenden rmd allseits toiebcrbolt anerkannten Bedürfnis Rechnung tragen würde. Meines Wissens hctt sich das Stadt- EoUegium mit dieser Angelegenheit auch schon beschäftigt. Die Kosten hierfür sind doch nicht so groß, daß diese paar Lausend Mark nicht durch Die -Stadt zu erschwingen waren.
Tie verehrliafeu Stadtverordneten nebst deren Oberhäupter dürfen fick' des Dankes aller dabei beteiligten Unteren eitlen versichert hüten.
, Es wird ja int Laufe des Fabres für sonstige edle Zwecke außerhalb des Stadtbereiches so viel getan (ZevpeliwSpende, Iiadbod-., Erdbeben in Italien, Donaueschingen usw.), daß man auch ganz gut zn 9cuh und ß-nomuten Der Bewohner der Stadt Gieffen etwas übrig Haven Dürfte. Es liegt nicht in meiner Absicht, den Stch>rvätern einen Vorwurf zu machen, für die Verausgabung der wohltätigen Spenden, nur darf man die Interessen der eigenen Stadt und Einwohner nicht außer acht lassen.
Geburten: Herrn Willy Schwarz und Frau in Friedberg eine Tochter. — Herrn Lehrer Hildebrand und Frau in Steinfurth eine Tochter.
Verlobte: Fräulein Benha Walther in Lindheim mit Herrn Start Schneider in Nidda. — Fräulein Minna Schneider in Nidda mit Herrn Rudolf Eckhardt in Friedberg. — Fräulem Katha- rinc Eik-eller mit Herrn Karl Erbes, beide in Ermenrod. — Frl. Minna Müller in Effolderbach mit Herrn Ludwig Schick in Werdohl.
Gestorbene: Herr Konrad Steinbrecher in Alsfeld. — Herr Konrad Eicheliauer, Herr Konrad Pfessei, beide in Lauterbach. — Herr Johannes Hofmann in Erainield. — Freiherr Ludwig n. Bouchenroeder. — Frau i'tnna 3iaufch Witwe in Friedberg. — Frau Eoa Sittig in Schwalheim. — Fräulein Johanna Hechler in Dermjtadt. — Herr Ja lob Henn, Frau Witwe Ludwig, geb. Weber, Frau Amalie Hoffmann, geb. Klöffler, sämtlich in Alarbiirg. -- Frau Susanne Lang Witwe, geb. Daum, in Wetzlar. — Herr Friedrich Schmidt in Dorlar. _________________
Tttrchttche Nachrichten.
Evangelische Gemeinde.
Mitt rv och den 2 4. Februar:
3n der Ltadttirchc.
Abends 6 Uhr: 1. P cr s s i o ns a nd a ch t.
Pfarrer Schwabe.
anwalt Reen in Mainz- Kaffel wurde zum Konkursverwalter ernannt. Konkursforderungen sind bis zmn 10. März bei dem Amtsgericht Mainz anzumelden.
iTelefenischo Kursberichte
des Giesseucr Anzeigers, mitgeteik von der Bank für Handel und Industrie. Giessen.
35,
Elektriz. 8chuckert .
1 % Oesterr Go'dreute
98 25
Oesterr. Silberreute 98 10
94.30
96 35
87.00
96.30
221 IC
111.00
58.20
59 80
98.30
94.86
94.20
4)4°lt rass.Staatsanl. 1905 4/a°/o Japan. .Staatsanleihe 1 % Cunv. Türken von !Uu3
EschweiJer Bergwerk . . Gelsenkirchen Bergwerk . Hain barg-Amerik. lakoti. Harpen er Bergwerk. . . Laurahutte . . . . . >urdd. Lloyd Obeischles. Eisen-Iudostriu berliner Handelsgea. . . Daruistildter Bank . . , Deutsche Bank . . . . Deutsch-Asiat. Bank . . Diskonto-Kommandit. . . Dresdner Bank . . . . Kreditaktieu Baltimore- und Ohio-
Li.-.eulaim
Gotthard bahn Lomuard. Eisenbahn . . Oesterr. Staatsüabn . . . I'nuce-Llenri-Liseubahu .
do. Konsols do. Hessen . . Oberhessen
Türken ose l?z Griech. Monopol-Anl, 4% äussere Argentinier d% Mexikaner . .
VauU Chinesen . . .
Aktien:
Bochum Guss ....
Buderus h. W. . . . Tendenz: erholt.
. 145.80
. 19 90
. 88.75
. 65.30
. 98.75
Ungar Goldrente . . Italien. Rente . . . Portugiesen Serie I . Portugiesen „ III
4 % 1 4% .
3% :
Frankfurter Börse, 22. Februar. 1.15 Uhr. Reichsanleihe
96.4;< Elektriz. Lahineyer .
87.00 F' ’ • ■ ■
119 30
120.50
186 00
187.50 112 70
190.00
193.00
92.00
9625
178 50 129 30 245.30
136 50
188.20 151 20
197.40
111.20
17*50 113 50 118.-
Beriincr Börse, 22 Februar. Anfaugskurse.
Harpener Bergwerk. . , Laurahütte ..vmuarden E. B. . . . Nordd. Lloyd lurkenlose
Canada E. B. . . . . . — Darmstadter Bank . . . 129.10 Deutsche Bank .... 244.70 Dortmunder-Union C. . . — Dresdner Bank . . . 15109
Tendeuz; lustlos.
189.75
198.50
17.50
91.10
145.70
Tic Fördermrg des Allgemeinbefindens
war überraichcüo.
Mainz, den 30. September 1908. Ich verfehle nichL Ihnen miUuleilcn, bau ich Ihr Präparat „Bwson" für mein Magenleideu ncuü Schmächezunänden gebraucht habe. Die sichtliche Stelgeruwi des Appetits, welche schon nach wenigen Lagen eintral, furote die Forderung des allgemeinen Wohlbefindens waren »eradcz,l ü6er= raichend und kann ich daher „Bioson" jedem ahltlich Leidenden nur aufs wärmste und beste empfehlen, und bin gern bereu, jedermann Auskunft Darüber zu kommen zu lassen. Aiit aller Hochachtung Heiiir i ch S ch lö ffmamt, Schloffergasse 30. Unterschrift beglau^ bint, Mainz, den 30. Sevteniber lOUti. aez. Stein. Gerichts^ mann Olroffh. Hess. Ortsgeiicht Atainz. — Man leie die Urteile der Pvofeisoren und i'lerzte und überzeuge sich, baff Lioson das beste, biülgite, angenehmste, rascheste Mittel ist, nm die gefunteneu Körper träiic bei Jung und 2llt zu heben. Erhältlich Kilo 3 Al. in aUeit Apotheken. Drogerien. b^/t
rrelWüNe nenn’ ich Erich, inhaltsschwer, Erkältung. Krankheit — und Sodener! Erkältung, vor der äSB kein Mensch sicher ist: Krankheit, die sich aus jeder uitbc-- tifig achteten Erkältung ergeben kann: miD Sodener — natürlidj 90 Fays ächte Sodener AtiiieraLPasnllcn, die ieder Erläliuna Riß öc5 Halses, jedem Katarrh der Luftwege schnell cm Ende Sag wachen. Wer also Erkaltungen fürchtet und nicht krank Kg_S. werden will, der soll regelmäRtg Fays ächte Sodener ne brauchen. Man tauft sic überall für 85 Psg. die Schachtel.
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