Ausgabe 
22.11.1909 Zweites Blatt
 
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»wöls, 1908 breiiebn, 1909 sechs, also rm laryen 47 2eu ungen. >ür 1910 sind je8t schon sechs wen-re Sa''erw<rke grylflnt tu größten fifftrn erforderren btt Anlagen der 5:abt Ktkegnt 1 475700 Mars Tic höchsten Summen gaben 'einer auS: Lollar 147 000 Karf. äaecrtbom StHnbcr i 1 AOOO ar' tdirferf 134 550 Mark. (V>tunbtrg und "^rsßen-L-nden K 120OUO rp.cn!, Leihgestern 110000 Mark, Lick 104000 Mark und Hungeu NO 000 Mar! Xieic Crtc legten meist auch gleich bt: Kanali- fation an. Die billigste Wasserleitung har Lueck« bo rit, sie würbe laut Vertrag de m Luellenankam für daS ^Äf.^tntr Wasserwerk vollständig auf Kosten der Stobt Gnßen errrchtel, ine auch die jährlichen Betriebskosten deckt. Eigne W-rke besitzen 32 £rte, sechs gehören »um Wa Vrroerf Bad-Navheim, fünf tut Gruppe Di-berg, drei zur Gruppe Glückauf. Leitungen mn Pumpwerken besitzen 19 Gemeinden, FreisalllLeituugm 27 Gemeinden, bei Gi'ßen sind beide Sostrme vorhanden. ES ist eine eigentümliche Erscheinung, daß xndt Gemeinden vor An­lage erne- Pumpwerks zurückschrecken, ia nicht selten vom Pro« left ganz ab kommen. Nach der medriobrigen (Kriabrung, btt letzt zu Gebote steht, hat iub aber gezeigt, daß dtt Pumpwerk: durchaus gut funfnometen und daß die Betriebskosten nur ge­ring« sind. Letztere schwanken bei den Land-Lrten zwischen nur 100 und 600 Mark. Nur Gießen und Gründers über.chrciten diese Summen mit 21000 Mark bezw 4000 Mark BiS letzt rind in den letzten drei Jahren für Maschinen der PumrrnlagLN nur 56000 Mark verausgabt worben. Die Pumpanlagen iinb billig und die (Gemeinden sollten gar nicht so ängstlich mit der Anlage sein. So braucht z B. bad 1018 Einwohner zahlende 51 et n 6 q d) zu feinem Pumpwerk nur 180 Mark lährltch für Brennstoffe, 70 Mark für Cd« usw und 200 Mark für Wartung der Maschinen und des RobrstrangS, also 450 Mark. Die ganze Anlage kostete 1060 Mark. Da, wo das Wasser auS fremden Gemarkungen der ^rcifallritunq weit geholt werden müßte, ist eS ratsamer und billiger, bas Basier auS der eignen Gemarkung mit Pumpwerk zu entnehmen. Zu den Kosten der Waiser- leiwngSbauten hat bie Staatskasse 16 400 Mark, die Brand- nersicherungskasse 29 500' Mark beigetragen weitere Unter« stützungen sind beantragt. Ausaeführt wurden 35 Wasserwerke, bezw. Erweiterungen von der Kreisbauimpektton Gießen, 5 von Ingenieur Scknffmann, 3 vmt Cberbaurat Sck>mick, einzelne vom Ztribmiamt Bad-Nauhcim, der Änltur-Znsvektion und eine von l ilvater Seite, nämlich die zu Winnerod von Kammerrat Klemm.

Die Crtc mit Pumpwerken sind: Annerod, Bellersheim, Bel­tershain, BerSrod, Bettenhausen, Burkhardsfelden, Slrm'ach, fließen mit Cucdborn, Großen-Linden, Grünberg, Hattenrod, Hungen, Kesselbach, Lumda, Muschenhrim, ReinhardShain, NitbgeS, Stangenrod, Steinbach, Winnerod. Unter den Pumpwerken bc- jutden sich drei Hhdrovolven, Benzinmotore und in GeilSbaufen eine Sauggasanlage. Die Maschinen haben Vs iClimbaw bis ;u 5 Pferdestärken -Großen-L,nden. Freifall-Leitungen befitzeit: Allendorf a. d. Lumda, Alten-Bm'cck, Beuern, Daubringen, Eber­stadt, Lttingühaujen, Gießen, Hausen, Lauter, Leihgestern, Lich, Lollar, Londorf, Mainzlar, Nonnenroth, Cber-Bessingen, Lden- Hausen, Rödgen, Staufenberg, Trais-Horloff, Treis-Lumda, Trohe, Utphe, Billingen, Watzenborn-Steinberg und Wiefeck. Die, für 1910 beschlonenen Leitungen zeigen folgende Kostenanschläge: Allcndorf a. d. Lahn 15 000 Mark, Altenbuseck (Erweiterung) 39 <XX) Mark, Langd -17 000 Mark, Lang-Göns 118 000 Mark, Münster 23 000 Maik und Miskirchen 100 000 Mark Die Orte beschlossen auch, Kanalisation auszuführen. Die unausbleib­liche rfolflc der Wasserleitung ist die Hebung beS Grundwasser- standcS m den Crten, denn bie vorhandenen Brunnen werden kaum oder überhaupt nicht ausgepumpt, und daS durch die Wasserleitung m den betreffenden Crt geführte Wasser ver­sickert hier zum größten Teil. ES erscheint deshalb ratsam, daß die Gemeinden gleichzeitig bie Kanalisation anlegen. Um nun ein so segensreiches, wichtiges und mit erheblichen Kosten erbautes Znstitut wie die Wasserleitung den Nachkommen in gutem Zustande zu erholten, müssen die Gemeinden für eine öftere Spülung des Rohrnetzes sorgen, die Quellkammern Nachsehen und bie Hochbehälter vom Anßenverkehr vollständig abschließen. Auch eine sachgemäße Unterhaltung der Maschinen ist dringend er­forderlich. Bel allen neueren Entwürfen wird deshalb lckwn im Voranschlag die Umzäunung des Hochbehälters vorgesehen. Um diese kühl »u halten, sollen sie mit Wildbäumen, Hecken und Büfck)en bepflanzt werden. DieS wird gewiß zur Berschönerung des Land- schaftSbildeS beitragen und auch im Interesse des Vogelschutzes ist die Bepflanzung zu begrüßen. Für die Wasserwerke, die mit Pumpbetneb (Benzin oder Sauggas) arbeiten, ersckb-'tnt eS ratsam, eine Fernmeldeanlage von dem Hochbehälter biS zur Pumpstation herzustellen. Dadurch werden Störungen in der Wakserzuführung am besten vermieden. Im eigensten Interesse der Gemeinden wäre es sehr zu wünschen, wenn im Laufe der Jahre eine Kontrolle der Aufsichtsbehörde eingeführt würde, mit eS doch, ein Kostbares Institut den Nack-kommen betriebsfähig zu erhalten.

ES ist anzunehmen, daß in absehbarer Zeit jede Gemeinde deS Kreises sich die Dorteile einer Wasserversorgung sichern wird.

Provinzial.Ausschuß der Provinz Cberhesscn.

L. (ließen, 20. November.

Zur Erbauung einer Nebenbahn von Butzbach nach EberSgöns sind in (Gemarkung Butzbacd ver­schiedene Grundstücke erforderlich, mit deren Eigen­tümern nur :am Teil eine Einigung über den Preis erzielt werden konnte. Entsprechend dem Antrag der Unterneh­merin, der Firma Lenz & Eo., wurden deshalb Berhand» hingen vor der Lokalkomnnfsion geführt, bie aber auch »u keiner Einigung führten. Die Lokalkommission tarierte den Quadratmeter deS abzutretenden Geländes auf' 1.60 und 1.80 Mk. und setzte außerdem noch Beträge für btc weg­fallenden Bäume usw. fest. Gefordert wurden 3 Mk. pro Quadratmeter. Nachdem von einer Kommission deS Pro- vinzial-Ausschusse- zweimal Augenschein an Crt und Stelle genommen worden war, fdstoß fielt dieser heute dem Gut­achten der Lokalkommission vollständig an und erkannte weiter, daß die stuften deS 3weiten Augenscheins, weil un­nötig, von den *u Entelgneiiden zu tragen seien.

Die Dahl des Cito B 0 litsch zum Bürgermeister von Aulendiebach war von dem Provin;ial-?luüschuß für ungül ig erNärt worden. ES erfolgte d.s a b Neuivohl, bei der Cito Bolitsch mit 40 Stimmen gewählt wurde, während fein Qkgenlanbibaf Bähr nur Stimmen er­hielt. Gegen die Wahl würbe reklamiert, weil Bolitsch nid)t steuerpflichtig und deshalb nicht wählbar gelvesen fei. Ter streiSau-fckmst des Kreise- Buoingen enifdiieb aber, daß bie Reklamation als unbegründet abzuw.is.n f:i In der heutigen Sitzung wurde über den gegen diese Lntschei- düng verfolgten ReiurS perbanbelt. Per Proviuzial-Aus- schutz setzte bie Entscheidung aus, weil ihm bie Steuerver- hältniifc des Bolitsch iroch nicht genügend geklart erschauen, und in dieser Hinsicht noch Erhebungen statt inben müssen.

Tic dritte cadw: Klage der Betriebslranllnkane dcr Domäne Marienöurg gegen die gemeinsame Gemeinde- krankenkajse Laubach |iel aus.

Landwirtschaft.

F. C riranburt a 28., 21. Nov Zahireikde Landwirte aus den Kreisen Frank'urt, x-anau, vkinbauicn. Wiesbaden-Land, rochst <t M.. Lbertaunu».-, Ufuticn, Weilburg, Darmstadt. £cn- bach, ttroB-VViiau. Tieburg. Gießen Friedberg, t- u - dingen, Schotten und Mainz hatten sich beute zu der Hauptversammlung der Bereinigt.» Landwirte von Franlsurk und Umgegend tn Sachfcnhau'en euigeiunden jt« iUtSpäckstcr Biehinann - iHuoukhu un rdffitttc .tmgi 3 ubr bit Sitzung. Lekonoin tt b r i ü t a n-Unici'jc.vtbadi rticierte übe: SidLungnabwc gegen bie übertriebenen L 0 dni 0 rd - rnngcp be$ Icnbi». Souimerardeiterinue» . er

rührte aus. daß in den letzten 20 Jahren die Arbeitsleistungen der weiblichen Arbeiter tn keinem Verhältnis zu den Löhnen i'ttben. letztere inen int 1S93 um 93 Proaenugen. Die Ar­beiterinnen aus txm rifulbaer Land seien billiger «IS die. die auS dem Bavrri,'ck>en stammen, letztere lnelten aber arfrt -tagt län^e aus Reisegeld. 'Tanfcnlane und Znvalidenbcttrag bet d-'r Arbeitgeber den Arbeiterinnen obendm zu zahlen. Zn der ,'ich an'chlleßenden leb bannt Debatte forschen A Hemel^orrel- wnl, H fioilrtaot. Zean SevboId-Nieder-Eschbach,

Cekonom'.erat »3rüfdi»Ticlebcien. ,'rar.t Weber - Groß- Umstadt Alle R-dner hoben bcrvvr, daß eS sich keineswegs um Lo b n- drückeret bandeln solle Man wolle nicht den Lohn, den sich die Arbeiterinnen im Lau'.' der Zeit errungen hatten, kürzen, sondern e» solle werterer Erhöhung ein f9i*gel vorgeschoben werden. Schließlich nahm btc Versammlung nne Resolution deS Zn- halk? an, eine Lommifswn zu ernennen, die mit den Imere'ienten Schritte nnletiel, um int kommenden Zadr für btt land» Sommer- arbeitennnen feinen höheren Lohnsatz wir 260280 Mk zu be­zahlen, i"wie die Akkordarbeit wieder eri:uiübrcn. ?n die Kom- miffion wählte bie Ber'ammlung: B.ebmann-Rumvenheim, Henttl- Tortclroeii, Ehrtstian-Unterliederbach. Hirschel-Anedb.ra, Sülmer* Dottenielderhoi bei Bilbel, Hch Weitr - Niederwöllstadt, rtarl Tron'er-N'ederursel, Msller-Löwenhof kn Cber-RoSbach, Hensel- (Lbauneeh.-ni bei Dortelweil, Cekonow'erai Frü'ch-Dtelsdoien, Schudt-BertramShoi bot ?rranffurt, W. Leonhordt-Dii eisdeun, und Batth. voll IX'P'-bbeim v. d H Direktor Hirsche!- jtiebberg berichtete sodann über die Tätig keit der Ge­ich L s t S st e 11 e im abgelausenen Jahre: durch die GZck'äits'telle haben Die Mitglieder für 240 000 Mk. pfuuerartifel, Dünge- mutel und Kohlen bezogen. Dem Milchgeichan wurde eine be- ionberc Aufmerksamkeit zugewandt und darüber gewacht, daß die Milchprcife keine Reduktwn erfuhren. Tie Zetztzeü fet baiu an­getan, mit der Milch, den Händlern gegenüber, um eine- halben bis einen Pfennig aufzufchlagen. Sollten Verträge noch mit den Milchhändlern beste den, io ieien sie am 1. Dez zu kündigen, um in den neuen den Einheitspreis von 16 P'ennigen für das Liter festzulegcn. Zum Schluife hielt KrciStierarzt Muller- Höchst einen Vertrag über ,4>ic MilchverkehrSordnung in den Störten". Ter Referent redete einet einheitlichen gesetzlichen Regelung der MilchverkehrSordnung bad Wort, sowie der Ein­führung einer tterärztl.chen Beaufiichtigung der ßrüttcrung, tn den Stallen, des Melkepersonals und der Bcrkaufsstell'm, außer­dem einer besseren Kontrolle der Marktmilch.

:ncr Ltraskau.mer.

X Gießen, 19. Nvv.

Qiue iZreisprechnag.

Bestätigt wurde das Uttcu des cu^nengeridit» Crtcnberg, daS den Bürgermeister Ä. von Eckartsborn von der AnNogc des Betrugs ncciiprad?. Wie m der Berl-andlung vor acht Tagen tetonnt wurde, hatte das 5cL)fiengcria/t angenommen, der An- genagte habe, als er von dem Hande.s.-uonn einen Nachlaß von 100 Mk. verlangte, nickst das Beipugl'.in gehabt, daß er rechts­widrig handle. Trotzdem der Angellagte, durch bie unwahre An- gäbe, das von ihm gekaufte Tier fei nicht verüchert gewesen, einen Betrug begangen hat, hielt ihn die Strafkammer aus den tuimfidrn Grundeii wie das Schöttangerick.t nicht für strafbar.

Eine Mietgeldschwinbleria

die wegen ähnlicher Schwindeleien i-jicbctholt bestraft ist, hatte sich bet einem hiesigen EifenrvarenHändler als Tienfhnagb ver­mietet und das Draufgeld mit 2,50 Mark ausbezahlt fceaimnteiL Tiefes hinderte sie nicht, am anderen lag sich bei einem Metzger- meister hier zu verdingen, der ihr 2 Mark Miet gelb gab. Sie nntrbc spater in Staufen berg ats bie Ehefrau Z H. aus Haminkeln im Rlwinlanb ermittelt. Während, fic im Borverfahrm angab, fit habe in keinem Falle die Absicht gehabt, den Dienst anzutreten, machte iue bei der Verhandlung dem 0>eruf)t vor, die Stellen seien ihr von einer unbekannten Frauschlecht" gemacht worden, weshalb sie den Dienst nickst angetreten habe. Tas Mietgeld habe sie ivegen ihrer Millcllo'igkcu nickst zuruckgeben können, doch sollte dieses geschehen, iobatb sic Geld verdient hätte. Ta ihre x2tngal>eii nicht glaumt'ürbig find und ihre Dorstraflisie das Gegen­teil beweist, ielste das Gericht für icdcn Betrug 5 Monate Ge­fängnis an und reouzierte diese Zeit auf b '.Viunntc ^cid'ngmd. Ta wegen des unftaten Lebens iua> der Höhe der Strafe, Flucht­verdacht begründet erschien, wurde die Angellagte in vast ge­nommen.

Eine Umgehung der Polizeiverordnung

für die Stadt Bad Nauheim hat der Glaswarenfabrikant W. Sch. von Offenburg beabinbtigt Nach bet fraglichen Polizci- ücrorbnung in Verbindung mit der Gewerbeordnung dürfen Truck- schriften, Bildwerke, Reklameschilder usw. nur an Plakatsäulen angebracht werden. Ter Angeklagte hatte in der Nähe oeö Bahn- hv'S eine Plakattafel auf dem Sockel einer Grundstücksmauer an einem Hotel, im Einverständnis de- Besitzers, anbnngen lassen, bie aur Glasplatten eingravicrt Rellamen pcrirfittbena cin- heimischer und auch ausländischer Firmen, sowie einen Baro­meter und einen Thermometer enthielt; auch wurde täglich wech­selnd der Wctterbecickst auf einem Telegrammformular angezeigt. Ta er nicht um polizeiliche Genehmigung nachgefucht hatte, er­hielt er einen Strafbefehl, defsen Emipruch vom Schöffengericht verworfen wurde. Zn biefer Verhandlung machte er geltend, bas Gesetz spreche nur vom Anhetten von Trudfdmiten, Bild­werken uiid Reklamefchildern an öficntiidien Crten; bei ihm treffe diefes nicht zu, da er btc Plakauafcl auf einem Privat- grundslück habe anbringen lassen und die von tbm angehefteten Erzcugnifsc weder Ttud'cbrntcn noch Bildwerke feien, auch könne von der 00m Gesetz verlangten GewerbSmäßigkcit nicht die Rede sein. Um eine höchsirichterlicbe Entscheidung zu erlangen, brachte er bie Sache vor bie Straskammer bicjc verwarf feine Berufung inbem sie frststellte, daß Gcwerbsmäßigkeii oorliege, da der Angeklagte von den 3 nieten um bezahlt wird; die CeilCTti- lichkeit fleht fest, da die Tafel zu icdermanns Ansicht aufgesteltt ist; ob nun die Schrift auf Papier ober Glas gedruckt oder «n- graviert ist, mache fernen Unterschied; auck, muß von Bild­werken geredet werden, da bie Abbildungen Hotels. Landschaften ufro. dar stellen. DaS Urteil wurde deshalb bestätigt.

Die Kieler IDerfiaffäre.

tFonietzung.,

-ü Liek, 19. Roo.

Zm weiteren Verlauf der Verhandlung wird in der Beweis­aufnahme fvrtgefahren Zeuge Peterfen war 10 Fabre bei Frankentlial beicUiiUgt Er will nie bemerkt haben, daß Blei- ftüde unter bie leeren Sagen gebunden worden find, trotzdem er ui der Botumerfilckiimg zugegeben bat, daß Zöchen und Moehl Blev- tiidt im Erweckst von 80 «bid 100 Pfund urnrrgebunbar hätten. Vom Borfitzenbrn aus diese Widersprüche auimerPcm gemacht, bemerkt der Zeuge, daß der ürimmalbeamle ihm aus Dem ©ege zum Unteriud7ung4nd :er geiag*. habe, er habe Blristücke untcr- gebunben, woraus er «rrroibert hab:,'nickst er, »andern anbere härtT» disS getan Er könne iidi im übrigen heute auf »eine damalig: Auslage nicht mehrten:-innen, da er sehr kurz von Gesenken fet. Von irgend einer Seite beeinflußt zu >em. beftrcuei Der Zeuge. Frank mtdal bittet, den Zeugen nicht zu beeidigen, da er ew.g ein Schwack Sopf gr.?cicn fei. Ter Zeuge wird ttotzvem verriD.at. 3eu>Tt Haß Trat früher Arbeiter öci ctrarL'ntfcal. Ter stutschcr Fvckrcn bäte ihn einmal beauitragt, unter euren leeren Sagen einen Blcillov .m Ö'cnxd:t von W100 Pmnd tmter-n^ nben. was der Zeuge auch getan hoben will. Cb Frankent do l htcrvon etwas NTußte, weiß der Zeuge nicht. Rach GegenLberstel'.i.na von Haß und Jochen*t legerer die Möglichkeit zu, daß Ble.irücke unictgeiurDni worden ,'mv. er wisse d.es aber bcutt u:L: m.hr. da er l-iuh i üop. me. jen habe. Wetttr flöt der Zeuge Zöchen an. von Frankutba. au ge ordert ttxrDai -u fein, beim Abwiegen des Altmotelials mir mit 2 Ködern auf die ,e za fahren, um ein Letnercs Gvtr.ckst >u dckommen. T«<* will der ;kug: aum getan haben Jianfcutbal bemert: b:::p. daß »hm biri nicht mehr tu Erintte.otrg in ©;nn da» auf feines

Eid nehmen wolle, so ist da? »eine Sache.

Einige uxitexc Zeugen, Dec <oen Aroeiter bei FnuiLur-al geroqen |tnb, bekuudeu, daß sic gexhn Hobes, daß ÄrX^fre

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Facbweiler Bergwerk . .

Bicher beschäftigt. Während Mo er Zei: habe sich em S Gschel cn ibn -erauDt unD idiu 300 Mark geboten, rpe Reviiwn bald de^ndigcn würde. Da rr. [r.; *.*'.. m der ^rrilaifung ."rranfcntbal? aus f.d&ählitf' i Ruck'ichre» ______

lern e tillf. Ter .Heuge ist üderzeum. daß irt'did auS nearm JfnrneM sti ihm aciommcn ist. Die beiden Löb ne H<is r i ch s bekunden, daß sie nionandeu mguniux chreS tkstert bcc- stußr hätten Zeuge Streit da: im Lu'rragc 7jnlruik;? nmncl ein Kuvert stl Heinrich hinzebracht und von b-.e'wt bafh 20 Mark erhallen Der Angeklagte Franken^al destrnret das. be Zeuge ici ein Trunkenbold und cm gen» verkommenerÜRate

rin der SamstagSverhandlung gibt der .3014t zu. Bie-stücke unter die Wagen gebunden zu haben, iver il verai-laßt habe, will der Sage nicht sagen Der .Kugt kowZkl, der zurzeit eine dreijährige Gei^nzn s:rratt oq llnttrichlaguna im Amte verbüßt, bekund«, datz er .....m 3

Hein''ich und Reoennrng 3O«Xki jl lrgrannr. ':berick>u"iqeS oerkri'ft bade Der ErlöS wurde geteilt, auf ferne:: Teil kam 65M Mark. E. kommt Dann je Langen AuSeui^cheri banlrr. auf toci.-hc Seife so große Quanten uber'chu'iises anfrmntdn ßinnten. Der Sachverständige Znrendaniura. Fr-richs erklärt das für lltcht möglich. Etz dmme baufie daß die Schifte ein ßrüderes Quaiuum Cd ahiordern c/5 a^r:hmen können Heinrich bezeichnet btt Bekundiw<7en des * rfa-kl-.'Sti als glatte Unwahrheit. Rtcktz er. ionhern 1 __

habe nrtt Dernware gehandelt .lud) ri-rankenthal bestreitet, i© auf (p*.i uncbrhd)trn X?anbei mit «anL)wSki eiugelaucn z 1 ftcnL r-ski bleut aber bei feinen B:ham«uugen und erjablt. bi ex i<nd)ifbatdtd) dem Angellagten FranLuuhal zu gc:... :» fchleä'ten Cd gutes, das uüerid, .ig war, in Cuanttn dis u 50* Ml üdogtamm hin zugetan hab 7. irr habe auch prr-dndwiflH cafüt größere Betrage erhallen. T irauf wurdeu die Bertzarb lungen aur Moniag vectag:____________________________________

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