Jg. gewandt, miliiaifr.R > tiabre all iudji Liell^ Schrillt. Angebote unitil n den Siebener »meiner d
VeMiedttii
Montag 82. November 1909
Zweites Blatt
159. Jahrgang
Nr. 274
ellersweg 6
^er Nnh-M_
gering, während bei beit ößcre Rückgänge zu ton- gen weiblichen Mitglieder
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vvrgeschlagene
Entschließung
le ae ftirft merben i oes xanüe&sjciuMu» mw ^ui<.Lu.iuÄ=Lfn.iu#i.= wiu.uus uv-
ti 13. NoveurbLr ist bann die Kammer »n ihrer ordenl-1 zulehnen ist und ersucht den Borstand des AuwallsvereinS, alle
politische Tagesschau.
DaS Erfinderrecht bet städtischen Angestellten.
fricbetni tLgllch mti Ausnahme der Sonntags.
Die „ikbfner LamillendlüNer" werden dem llnietfler* viermal wöchentlich betgelegt, da- *Kretsblan für bei Kreis Gießen" zweimal wöchentlich Die „Landwirtschaftlichen Seit- |regca" erscheinen monatlich zweimal.
Fräulein luchl Llellep iines Hauskalies.
Offert. sladtvosilag. u. l
Ihren Höhepunkt erreichten die Wasserleitungsbauten 1907 und 1908, 1907 wurden 12 Leitungen mit einem Kostenaufwand von
Mark. Bor 1900 wurden nur 5 Wasserleitungen errichtet, und zwar als erste 1887 für Gießen und Lich, 1896 für Grünberg, 1897 für Alten-Buseck und 1899 für Queckbvrn im Anschluß an das Gießener Wasserwerk. Es wurden ferner gebaut 1900 eine, 1901 und 1902 keine Leitung, 1903 drei, 1904 zwei — darunter die Erweiterung des Licher Werks —, 1905 drei, 1906 drei, 1907
KL, Ein Acker imWaM" ca.5000 qm, sowie ew w der tzahn und allen W Veg, ca. 900 qm,, W De™J St zu verkauien. kallAalcntin, gMg
Wai'chsran nimm! noie
angenommen: „ . _ . .
„Ter am 21. November in Leipzig tagende außerordentliche Anwallstaa spricht feine Ansicht dahin aus, daß der Ausschluß des Recht-nn ttdls der Revision bei übereinstimmenden Urteilen be» Landesgerichts und des Oberlandesgerichts durchaus ab»
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Rotationsdruck und vertag der BrüdNchen Unwersuäl» • Bilch» und 6tetnbtudeteL St. Lange, ©lefeetu
Redaktion, Expedition und Druckerei: Schul« straße 7. ExvedMon und vertag: bl-
Redaktion:«-^ 112. Del.«2ldru Anzeiger« ießrn.
lestgehalten wurde. Nur sollte einmal je eine Familie dnen Sohn für den Militärdienst stellen müssen, ihn also nicht loskaufen dürfen, und zweitens das Prinzip der Ltell- »ertretuna fiir den Kriegsfall außer Geltung gesetzt werden, luf dieser Grundlage hofft man, eine Armee von 43000 Mann im Frieden und von 180 000 im Kriege ZU erreichem kriegsminrster Hellebaut und Ministerpräsident Schol.aert hatten also damals, wie es heißt, auf Anraten König ~eo- wlds, vor der klerikalen Majorität kapituliert oder we- ugstens ihre Forderungen derart ermäßigt, datz auch Die klerikalen ihnen zustimmen konnten, wenn auch natürlich )ie Liberalen ein saueres Gchicht dazu machten, ^rotzoem »der vielleicht gerade deswegen gelang es nicht, die Hecres- sorlage in dieser Form in der außerordentlichen Zession !>er Kammer, die vom 19. Oktober bis 5. November tagte, auch nur einigermaßen zu fördern. _ Unter allgemeinem Wirrwarr und ohne Abstimmung mußte die Kammer nach 6ause geschickt werden.
Dieneren. m ,
In eigentlichen Fluß kam diese Frage der Verstärkung dtS bela. Heeres im Herbste vorig. Jahres, wo das ministerielle „Journal de Bruxelles" für die Errichtung einer Armee von etwa 250 000 Dwnn im Kriegsfälle zur Wahrung der belgischen Neutralität und Unabhängigkeit ein» trat und damit bei der regierenden Partei, den Kerikalen, einen Sturm der Entrüstung, bei den Liberalen dagegen hellen Jubel hervorrief, in den auch die Jungklerrialen rinstimmten. Hatte man doch hier schon lange geltend gemacht, daß die effektive Stärke des belgischen Heeres von ,1wa 36 000 Mann schon für den Frieden absolut nicht ge- trüge, und daß die höchstens 120 000 Mann, die Belgien int Kriegsfälle auf stellen könnte, durch die Besetzung der Festungswerke vollständig absorbiert würden. Zwar hatte man 1902 die Prämien für Freiwillige von 1600 auf 1800 Franks erhöht, aber damit nicht einmal die gesetzlich fest- gelegte Stärke von 43000 Mann erreicht, ein Zeichen, baß o os bisherige Konskriptionssystem mit Auslosung und Stellvertretung vom Jahre 1873, nach welchem also das Par- oment alljährlich den Truppenbestand festsetzt, die Konskrr- rierten sich aber, wenn sie durch Ziehen der niedrigen Los- ommern zum Heeresdienst verpflichtet sind, gegen eine Summe von 1800 Franks vom Dienste loslaufen können, so vollständig versagt, daß auch etwaige Aenderungen an ihm keine Besserung herbeiführen würden. Klüegsminister General Hellebaut und die Liberalen traten deshalb ganz ent» «fliehen für die Einführung der allgemeinen persönlichen Wehrpflicht ein und festen sich damit in Widerspruch zu hm herrschenden Klerikalen, die allerdings in der Heeres- \ rage insofern geteilter Ansicht sind, als ihr linker Flügel »ohl eine Heeresreform verlangt, aber nicht in so entschiedener Weise wie die Liberalen. Es schien damals, An- fmg Dezember 1908, als sollte Kriegsminister Hellebaut über die Heer es frage stürzen, aber zu allgemeinem 8^rwun- bern erklärte sich der Nerika'.e Ministerpräsident Schollaert mit ihm solidarisch, und die llerilale Mehrheit hat sich bisher, wenn auch das belgische Ministerium seitdem ständig unter dem Damollesschwert der Abhalfterung stand, Luger Weise gehütet, den Sturz Scholaerts herbeizufiihren, weil eben im Jahre 1910 die entscheidenden Parlameitts- vahlen bevorstehen, und bas alte Wort „Niemand ge- iroongen soldaat" heute wohl in Belgien nicht mehr so Die Dähler hinter sich hat, wie noch im Jahre 18-3.
Nach diesen vorbereitenden Debatten im Dezember 1908 Hat sich denn die belgische Kammer im Sommer dieses j Wahres ausgiebig mit der Heeresresorm beschäftigt. -^ie Grundlage dafür bot ein Regierungsentwurf, nach welchem lle Forderung der allgemeinen persönlichen Wehrpflicht
' Giesse,
ca. 660 000 Mark, 1908 = 13 Leitungen für insgesamt 495 000 Mark, 1909 ----- 6 Werke für 350 000 Mark hergestellt. Sämtliche 47 Wasserleitungen erforderten die Summe ton etwa 3 850 000
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w« bisherig Astem
Mit einer interessanten patentrechttichen Frage 6e- (Ääftigt fid) gegenwärtig der Berliner Magistrat. In den iiädiischen Betrieben tollt nicht selten der Fall ein, daß I Angestellte oder Arbeiter der Stadt wichtige Neuerungen | Verbesserungen erfinden, für die sich der Magistrat ! .■ ^3 Recht des gebührenfreien G.brauches sichern will. Aus ! >0* andern Seite darf aber im Interesse des technischen ! ’ Fortschrittes die Initiative der städtischen Angestellten aus I Gebiete der Erfindungen nicht lahmgelegt werden. ' 's muß ihnen nun unbenommen bleiben, ihre Erfin- l ringen für sich zum Patent anzumelden. Der Berliner Magistrat hat nun einen besonderen Ausschuß eingesetzt, | .in die Rechte an Erfindungen von Angestellten der Stadt j Berlin zu regeln. Zwei Referenten sind mit der Bor- 1 imeitung der Materie beauftragt worden.
Das Organ des Bundes der technisch-industriellen Dehnten, die „Deutsche Industrie!) e-amten-Ztg.", schreibt da- ,-u; „Es ist zu hoffen, daß die Beratungen über diese Hrage zu einer Lösung führen, die man im Interesse der rrfinbenben Angestellten als befriedigend ansehen kann. 2-iber besteht für Privatunternehmungen kein Zwang, ihren Ingeftellten das Recht an ihren Erfindungen zu belassen. Imfoniefyr muß man es bearüßen, wenn wenigstens die -Verwaltung einer Stadt zu der Einsicht kommt, daß auch .is geistige Eigentum der Erfinder geschützt werden müsse."
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Tie Belgische Heeresreform.
DaS Rüstungsfieber hat setzt auch die Keinen, euro- wischen Staaten ergriffen. Neben der Schweiz, die schon lange durch ein ganz vorzügliches Mili;system, das sie inrrner mehr ausbaut, für die Aufrechterhaltung ihrer Neu- ralität im Krieassalle Sorge getragen hat, neben Dänemark, Has die Befestigung Kopenhagens auf der Seeseite verstärken und sein Heer reorganisieren will, ist es besonders Belgien, das schon seit Jahr und Tag seine Vorbereitungen ’ trifft, sich vor den Folgen eines eventuellen deutsch-fran- - ^fischen Krieges zu schützen. Natürlich spielt dabei, ab» ' gesehen von der Befestigung Antwerpens und der Em- I Achtung von Verteidigungslinien an der Maas und Schelde, hie Einführung der allgemeinen Wehrpflicht die Haupt- | rotte, da es nur durch sie möglich erscheint, Belgien ein I <>cer zu schaffen, das nicht nur durch die viel umfangreicher i fjeroorbenen Berteidigungswerke besetzen kann, sondern da- I ritber hinaus auch noch stark genug ist, um im Felde zu
lüften Session wieder yifammengetreten, und hat am 17. | Versuche der ZEsiüMt der Rernswn in entgeflengejetner Rich, und 18. d. Mts. ihre großen Tage gehabt, an benen im Slanrnjabta: ihre Arbeit vollendet
Gegensatz zu der Regterung-vor.age w ntgitenä dazP.luzl.'l^^»^^ b!S «efuSat ba -Äbi des Vorstandes lxtanm> der allgemeinen perchnlichen Wehrpslicht angenommen wurden gewätzll: Rechtsanwalt Drucker (Leidig),
wurde. Die Grundformel „Ein Soldat für jede Familie ^Lchmburg (Mannheim, Heilberg (Breslau), Rose (Harburg), die allgemeine Billigung fand, die Bestimmung dagegen, Soidan (Vrainz), Geh. rhrstfirat Heiliger, Justizrat Fuct^ (Ber- daß das Ävniinqent alljährlich von der Kammer festzujetzen unh RLä/tsanwalt am Reichsgeriau Justizrat Habt er (Leipzig,, wäre, abgelehnt wurde. Unter weiterer Ablehnung der Zu- RecllSanwalt Dr. Lchmami ^Leipzig), Justizrcü Atax Jacob^hn lassigkett der Stellvertretung, auch im Fiteden, sotvie unter iBerlirch RechKs-mwaU vaußma-rn iSuittgait), Rechtsanwalt Geter Annahme einer Reihe von Bestimmungen, durch die der Qtairnterg).
MrbeiismartitnWnu ^ffemnafiau im Dil i-Ivy.
ljat die belgische Kammer in den letzten Tagen i>ie Grund-! Die Störungen des Arbeitsmarlles, über die im vorigen tage für ein modernes belgisches Heer gesck)af,en. wenn auch Monat belichtet wurde, konnten beseitigt werden, indem die Aus-
Ä % ÖÄ "nach “" E b-sh°r imnj noch Ln.e Uw Mimst-rbrise scheidet Ä K Ä
aus der Debatte des Tages au», und, da Jungllerikale, I st x (x wurden die im September entstandenen
Liberale und Sozialisten in al.en Fr gen äufiimmeng ng n ®iijercnicn beigelegt. Ebenso konnte die von einer Frankfurter und den Anriller.kalen schließlich die allgemeine Wch. Pf icht Schul) fabrik wegen Lohndisseren»en mit den Zuschneidern weiiN auch in abgeschwäch.er Form, au,zwangen, erscheint bevorstehende Aussperrung, die auch aus die übrigen ertan" die Macht des allen und überdies schlverkranken Führers furter Schuhfabriken, sowie auf die Ofsenbacher Schuhindustrie der Altklerikalen, Woeste, gebrochen. Auch die Parlaments- überzügreifen drohte, verhindert .werdeni. Günstig lautm die wählen des nisten Zahees diits.en daran ni^ äubem.
2IußeroröentHd)er deutscher Anwaltrtag. gewesen ?ei? es wurde sogar über Acbeüermangel geflagL
4 Leipzig, 21. Nvv. In der Schuhfabrikation konnten sich Arbeitsangebot und Nach» Tie Mitgsieber deS Deutschen AnwaltSverrins traten heute frage decken. Für Zeitlohnarbeiter, speziell Zuschneider, ist eine in Leipzig zu einem außerordentlichen Anwaltslage zusammen, I Lohnerhöhung eingetreten und gegenwärtig sind UMerhandlungen der dadurch rwtwendig geworden war, daß der bisherige Vorstarid wegen weiteren Lohnerhöhungen in Ofsenbacher Betrieben im auf dem Anfang SeMember d. I. in Rvswck abgehaltenen ordent- Gange. Im übrigen lauten dre Berickste von anderen Industrien lichen Anwaltstage sein Amt niedergelegt hat. Ter Rostocker l durchweg uugünftig. Im Holzgewerbe hat sich die Arbeits- Anwaststag brachte eine Statutenänderung, in der im wcs^lt- losigkrit vermehrt. Ein großer Teil der nachgewiesenen Arbelts- Tidicn die Wünsche der jüngeren Anwälte zum Ausdruck gebracht stellen war nur aushilfsweise, ja sogar ost nur auf einige Stunden waren: der Wunsch nach Mitarbeit der gesamten deutschen Aw- zu besetzen. Die Versckstechterung wird auf die Ausstorrung waltschaft an der Aufgabe des Berrins. Man war der Ansicht, zurückgeführt, indem allem Anschein nach Arbeit vielsach nach hierdurch ein junges kräftiges Leben in den Anwallsverein hinein- auswärts vergeben wurde. Auch in Darmstadt war der Andrang aus zutragen. Man schuf deshalb einen Vertreterlag, ein kleines der Baubranche außerordentlich stark, sodaß Maurer, Weib- Parlament, der dem Vorstande yur Seite treten sollte. Größeren binder, Zimmerleute usw. zu allem greifen mußten, was nur Einfluß aus die Gesetzgebung und ReckMpsleae, aber auch eine „Arbeit" heißt. Die schwere Krisis, die die Waggonbau- nachdrückliche Wahrung insbesondere der wirtschaftlichen Standes- i n d u ft r i c in Deutschland durchmacht, zeigt sich deutlich m interq)en, erwartete man von dieser Neuregelung der Statuten, einer Mainzer Waggonbauanstalt. Namentlich wird über einen Bereits bei den Vorberatungen der Statuten hatten sich Difserenzen starken Rückgang in der Erteilung neuer Aufträge genagt, ine andren dem Vorstände und der Anwaltschaft, aber and) unter zum Teil auf die erweiterten bahnfiskalischen Eisenbahnbetriebs- den Mitgliedern des Vorstandes selbst eingestellt. Und die Folge Werkstätten zurückgeführt wird. Besonders jüngere ArbeüstralM davon war, daß bereits vor dem Rostocker Anwallstage der wurden fortgesetzt entlassen. Die Beunruhigung steigt noch da- Wunsch ausgesprochen wurde, der bisherige langjährige Vorstand durch, daß man annimmt, mit weiteren ArbeiterentlasUingen. werde weiter im Amte bleiben. Diese Erwartungen erfüllten sich rechnen zu müssen. Im Buchdruckgewerbe ist in Frank- icdoch nicht -arm großen Erstaunen der „modernen Partei". furt a. M. eine kleine Besserung zu verzeichnen, denn trotz des
Etwa 400 Rechtsanwälte Rückganges der Zahl der verlangten Arbeitskräfte verminderte |idj
aus ganz Deutschland waren zu dem heutigen Anwaltstage rr- die Zahl der Arbeitslosen langsam aber stetia- die Ben'enuig schienen. Insbesondere war die Leidiger, die Berliner und die wird auf die Herstellung des Frankfurter Adreßbuches zurück' MfenTer Anwaltschaft reckst zahlreich vertreten. — Geheimer geführt. Im B u ch b i n d e r g e w e r b e ist die tm Cftober etroasJ
Juftizrat Dr. ErtsthropÄ, Rechtsanwalt am Reichsgericht, er- lebhaftere Konjunktur bis jetzt noch Nicht eingetreten. Tie folgen
öffnete mit einer kurzen Ansprache die Beratungen. Er führte aus, der Krise machen sich auch in den Quarzitwerken in Ansbach i T daß die Vorgänge auf dem Rostocker Anwaltstage den Vorstand geltend. Während in Frankfurt das Anaebot der l a n d w. A r -
zu feiner Amtsniederlegung veranlaßt habe. Im Interesse des h e i t ö t r ä f t e nach Beendigung der Kartoffel- und Obsternte
Vereins lege der Vorstand sein Mandat in die Hände des Anwalts- besonders stark war und nicht befriedigt werden konnte, wird aus tages zurück. Damit sei der Anwaltsverein ohne Vorstand. Er Mainz berichtet, daß die landw. Vermittlung eine günstige Ent- selbst, Erythrvpel, fühle sich nicht berufen, die Verhandlungen zu Wickelung genommen habe, die in einem seit Monaten nicht leiten Er schlage vor, die Herren Justizrat Mittasch (Dresden), beachteten Höchststand der offenen und besetzten Stellen hervor- Hunrser (Frankfurt) und Freytag (Leipzig.) wählen zu wollen. trete; es ist anzunehmen, daß diese günstige Entwickelung zum
Juscizrat Mittasch übernimmt die Leitung der Verhaiid- Teil auf die Weinlese zurückzuführen ist. Der Dienstbotenmangel lungen nrii folgender Ansprache: Wir stehen vor einer wichtigen scheut etwas nachgelassen zu haben, es war sogar ein kleims Eittfchridung, die Wahrung der Ehre und der Freiheit und Uw- Ueberangebot von häuslichen Dienstboten vorhanden. Diese Er' abhängigkeü des Anwaltsstandes, Pflege der Lauterkeit und Rein- scheinung hängt mit dem Zurückströmen der Dienstboten aus beit in ixr Ausübimg unserer Berusspslicht hvchzuhalten. (Bravo!) Kurorten zusammen.
Aber ebenso müssen wir auch den Standpunkt vertreten, nämlich Von den Organen des Mitteldeutschen Arbritsnachweisver-
bie Wahrung aller Interessen des freien Anwaltsftaiides. Denn bandes wurden, soweit Meldungen von den kommunalen, bezw. nur ein freier Airwaltsstand ist die Voraussetzung einer gesunden Kreisarbeitsnachweisen und Herbergen zur Heimat vorlaaen, 9555 Rechtspflege. Tie Vorwürfe, die uns gemacht werden Stellungen vermittelt (gegen 10 263 Stellungen iin Vormonat)
in leickt fertiger Weise Prozesse zu vermehren darunter Bingen 1, Eschwege 2, Bad Wildungen 3, Hofgeismar 4,
äabUn ftatt3 Wahrend der Zählung der Stimmzettel wird a-L. 57 Hettwrn 61» t 95, ®iefte^ j.
Lzwrite Punkt ^ Tagesmdnung erledigt. Justizrat Breuer SSL,'Cafs-l 1099,
Dresden) spricht über den A us l u ö MS . qWiesbaden 1209 und Frankfurt a. M. 3951.
, . fit.—ffnh'rbpihuna des Landgerichts und des Bei den männlick-en versickicrungspflichtigen Mitgliedern bet nftprfg^hpSrilhtr^ie Klamn über die Ueberlastung des Reichs- Ortskrankenkassen hat in Frankfurt a. M, und Mainz einck niPten ^en laut aeworän ^s i^ merkliche Zunahme stattgefunden, in Wiesbaden, Hanau, Kreuz- Se^chts sind^ ^>n seit^vielen Ja^w^g«»rdeL »aS M I 5riebberg war die Zunahme gering, während bei den
5iÄ7qr?inhbnifT impi weitere ^ioilfenate ium Reichs- anderen Orten mehr ober weniger größere Rückgänge zu kon- Man ist nun der Ansicht daß eine üatieren sind. Die versicherungspfliÄigen weiblichen Mitglieder Sm ftS ixt Snate am R-ichsa-richt nicht erraünfdn hab-n mit Ausnahm- Den Mainz. Kreuznach -nd Wetzlar überall ffnrtftftiina des Reichsaerichts bei dem zurzeit 2721 eine Zunahme erfahren. Auch die Zahl der freinntt gen mann-
WM«*" Mi. Ausnahn,- °°n Ma.nz s-stteg-n.
worden. Der letzte Karlsrulier Juristentag hat sich mit der Frage ——---- ------;----------" „ r~
befaßt, wie diese Entlastung vorzunehmen sei und die Fachprene SeMelNde-WasserversOrgUNg litt KrClfe GietzeN- zu weiteren wertoollen Beiträgen aufgefordert. Es ist der Vor-1 tu Gießen 12 Nov
schlag gemacht worden, unter dem Schlagwort ,chuae conforme . . _ ,r .. . . ‘ -
die Remsion au' solche Fälle zu beschränken, in welchen eine Ab- Wohl in keinem Krepe sind in den letzten Jahren mehr weichung des Urteils der beiden Vorinstanzen besteht. Aber auch Dasserleitunasanlagen ausgesuhrt worden, als im Kreise Gießen, aeaen die Einführung der duae conforme haben flch Stimmen Sind doch bis heute ton den 80 Gemeinden des Kreises be- erboben darunter auch solche des Reichsgerichts. Es kann dem reits 4 7 im Besitz einer neuzeitlichen Wasserversorgung, 6 weiters deutschen Bürger nicht der Weg zum höchsten Gericht verschlossen werden im Laufe des Winters oder Frühlings gebaut und mehrere werden, das widerspricht dem Zwecke, des Reickssgerichts. Reichs- andere Gemeinden sind dem Proiekt einer Wasserleitung nah<^ aerickrtsrat Petersen hat aus dem Juristentag in Karlsruhe getreten oder stehen schon in Verhandlungen darüber. Es und den Anwälten das Zeugnis ausgestellt, daß sie dem Reichsgericht letzt mir noch 18 Gemeinden vorhanden, die noch ferne An- baburd) entaegenfommen, daß sie eine Anzahl nutzloser Revisionen stallen für eine Wasserversorgung gemacht haben, nur einzelne Orte fernballen Es find auch nicht nur die paar Dutzend Reichs- haben eine ablehnende Haltung eingenommen. Diese kulturellen aeriÄtsanwälte, sondern die gesamte deutsche Anwaltschaft ist es, Fortschritte sind, in gefundheftlicher Beziehung und wirtlchaft- die nack Wissen und Gewissen die duae conforme verwirft, weil licher Hinsicht sehr zu begrüßen. Es hangt dies nicht allein! sie der Ueberzeugung ist, bgü sie eine Verschlechterung der Recht- vom allgemeinen Aulschwung der einzelnen Orte ab sondern in prechung für die Allgemeinheit bedeute. (Beifall.) Justizrat H e i l - erster Linie von der eiNuchtstollen und regen Tattgkett unseres b e ra (Breslau) spricht sich im gleichen Sinne aus. Das Reichs- Kreisamts und besonders des Großh. Krelsbauamts unter bet aericht ist in erster Linie geschaffen worden, um einen endgültigen weitblickenden Leitung des Kreisbauinspektors Baurat Dehrn. Rechtsfvruch herbeizuführen. Die Präjudiz das Reichsgerickps wird Wie diese Behörde bei dem Bau der schmucken Schulhauser »u sehr kultiviert Was soll sich der Klient denken, wenn er hört, durch eine dem Charakter des Dones angepatzte Architektur zur 1 daß ,owvbl das Urteil des Landgerichts als auch das des Ober- Verschönerung der Orte erheblich beitrug, ,0 will ne durch btc 1 landesgerichts seiner Ansicht nach falsch sind. Ein Drittel der Fälle, Wasserleitungsanlagen für Hebung her Volksgemndhett wirken.
die in beiden Vorinstanzen ht gleicher Weise eMschieden waren, > x’-’ icm? „„x
hat das Reichsgerickü dennoch abgeändert.
Daraus wird die vvn Rechtsanwall Heilberg (Breslau)


