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5.1.1909 Erstes Blatt
 
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Nr. 3 Erstes Blatt

159. Jahrgang

Dienstag 5. Januar 1909

ÜBM

Beschwerde beim Kultusministerium. Er erklärte das Vor­gehen der Fakultät als Anmaßung einer Disziplinargewalt, die nur dem Ministerium zustehe. Darauf ist jetzt die Ent­scheidung des Kultusministeriums ei.g-ir^sf.n. ©L lautet dahin, baß das Verhalten der Fakultät durchaus nicht als eine Anmaßung zu betrachten sei, sondern lediglich als ein Ausdruck der freien Meinungsäußerung, die, wie jeder Privatperson, so auch einem Kollegium zugestcmden werden müsse.

Die Entlassung Auanfchikais.

Die mit allen Zeichen der tlugnade erfolgte Absetzung Yuanschikais hat nach einer Timesmeldung aus Peking in der dortigen Ausländer ko lonio die größte Beunruhigung hervorgerufen. Die Vertreter der acht Großmächte ver­sammelten sich aus die Nachricht hin alsbald m der ameri- tanischen Gesandtschaft. Es wurde beschlpssen, den Regie­rungen zu raten, sie sollten beim Regenten Prinzen Lsclmn einzeln Vorstellungen erheben. Die Vorstellungen sollen jedoch nicht die Wiedereinsetzung Zuanschikais in seine Aemter bezwecken, was einen Eingriff in die inneren Ver­hältnisse Chinas bedeuten würde, sondern vorläufig nur die Hossnung ausdrücken, daß die Entlassung gerade des­jenigen Staatsmannes, der dem Auslande Vertrauen in die Stetigkeit der chinesischen Politik einfläßte, nicht das Vorspiel zu einer grundsätzlicher Umkehr auf dem Wega der von ihm am wirksamsten Vertretenen Reformpolitik bedeuten möge. Daß dies tatsächlich der tyall ist, bezweifelt nach weiteren Meldungen desselben Korrespondenten kein Kenner chinesischer Verhältnisse. Wie eilig es die Reaktion hat, gehe schon daraus hervor, daß man nicht einmal an­standshalber die Trauerzeit für den verstorbenen Kaiser l und die Kuiserin-Mtwe abwartete, bis man Yuanschikai

Oesterreich und Serbien.

In Wien ist man begreiflicherweise empört über die gestern mitgeteilte Rede des serbischen Ministers des Aeuße- ren Milowanowitsch in der Skupschlina. Die Wiener All­gemeine Zeitung schreibt: Man glaubt in hiesigen diplo­matischen Kreisen, daß von der russischen Regierung die Rede des serbischen Ministers Milowanowitsch als ein Desavou der Erklärung Iswolskis aufgefaßt wird und daß Serbien mit vollem Bewußtsein auf den Aus­bruch eines Krieges mit Oe st erreich-Ungarn hinarbeitetunddeshalbimmerstürterePro- Dotationen versucht. In ähnlicher Weise äußern sich auch die anderen Wiener Blätter. Man sprach sogar davon, daß die österreichische Regierung die diplomatisä-en Beziehungen zu Serbien abbrechen werde, falls Serbien leine Genugtuung für die Rede des Ministers gebe. In Ser­bien scheint nun inzwischen die Erkenntnis der ganzen Tragweite dieser Rede aufgedämmert zu sein und die serbische Regierung, die noch in der vorgestrigen Skupschtina- Sitzung nach der Rede Milowanowttsch s stürmische Beifalls- Kundgebungen geerntet hatte, ist gestern zurückgetreten. Während der Weihnachtspause der Skupschtina werden wieder die Fäden zur Gründung einer Koalitions-Regie­rung ausgenommen werden. Diese Regierung soll eine Kriegsregierung fein, die, falls ein Krieg ausbrechen sollte, während seiner Dauer die Staatsgeschäfte führen soll.

Die Anzeigenfteuer.

Von allen neuen Steuern, mit deren Hilfe Herr Sydow die Reichsfinanzen reformieren Witt, ist die geplante An- , zeigensteuer wohl die verfehlteste. Die Einführung einer solcher! Steuer würde ohne Zweifel ebenso wie seinerzeit die Fahrkartensteuer mehr Sck)aden als Nutzen bringen und vor allem zur Füllung des Reichssäckels wenig bei­tragen. Der Vorstand des Deutschen Btuhdrucker-Bereins hat soeben in einer Eingabe gegen die Anzeig en steuer dem Reichstage ein gründliches und zuverlässiges Material an die Hand gegeben, das dis Handels- und verkehrsseindlichc Tendenz einer Steuer auf Inserate, Sonderbeilagen und Plakate zur Genüge beleuchtet. In dieser Eingabe, die weit über die Fachkreise hinaus Interesse zu erwecken geeignet ist, wird aus Grund einer Umfrage eingehend begründet, wie eine solche Steuer das deutsche Buchdruck- und Zeitungs­gewerbe schwer, zum Teil sogar vernichtend treffen würde.

Aus den mehr als 1000 Urteilen, die von Firmen des Buchdruck- und Zeitungsgewerbes über die Anzeigenfteuer abgegeben worden find, geht hervor, daß diese Steuer in den allermeisten Fällen nicht von den Inserenten, wie ' der Entwurf annimmt, sondern von den Verlegern getragen werden müssen. Für die kleineren und mittleren Tages- ' Leitungen und für saft alle Fachzeitschriften stelle die Steuer an sich schon eine unerträglich hohe, ja ruinöse Belastung dar. Ferner würde die Einziehung der Steuer, die bekannt­lich durch die Zeitungen selbst erfolgen soll, große Umständ- lidjlrit und Kosten Hervorrufen und die Zeitungen noch -schwerer belasten als die Steuer selbst. Die Erhebung der Steuer bei Erteilung des Auftrages wurde bei den Beding­ungen, unter denen in der Regel Jnseratausträge vergeben werden und zu berechnen sind, ganz undurchsührbar sein. 'Die Kontrolle durch die Steuerbeamten würde für die Zei- , tungen eine Preisgabe sorgfältig bewahrter Geschäfts­geheimnisse bedeuten und eine Quelle dauernder Belästi­gungen, Betriebsstörungen und unangenehmster Disserenzen sein. Aber ganz abgesehen von diesen Schäden roirb auch ! die Preßfreiheit hierdurch bedroht, und Zeitungen, die sich ' aus irgend einem Grande die Ung nabe der Behörden zn- gezogen haben, bleiben der willkürlichsten S<l)ikanierung preisgegeben. Des inerteren wird in der Eingabe darauf hingewieseu, daß die Verleger durch Uebernahrne der Steuer gezwungen wären, den Inseratenpreis zu erhöhen oder den redaktionellen Teil ihrer Blätter einzuschränken und dadurch einen starken Rückgang der Juseratenausträge, bzw. der Abonnenteuzifser erlitten, so daß sich also der Kapitals­wert ihrer Unternehmungen verminderte. Zu bedenken ist hier noch die große Gefahr für die Allgemeinheit, die daraus entsteht, daß mancher Verleger die Verluste dadurch ein­zuholen versuchen wird, daß er zweifelhafte oder gar schwin­delhafte Inserate, die er bisher abwies, auf nimmt, sei es im Inseratenteil, sei es im redaktionellen Teile. Einer Umgehung des Gesetzes stehen Tür und Tor offen. Die Ver­teuerung des gesamten Reklamewcsens wurde ein Stillstehen von Maschinen, Brachliegen von Druckmaterial und Ver­mehrung der Arbeitslosigkeit zur Folge haben. Die gleichen schädlichen Folgen würden sich natürlich auch bei den Liefe­ranten des Buchdruügewcrbes, bei Pzpieifabt.il en, Schrift­gießereien und Maschinenfabriken zeigen. Durch die Ver-

teuerung des Reklamawesens würden alle Handel- und Gewerbetreibende, besonders die kleineren, aufs empfind­lichste geschädigt. Dir Sck)wächung der Steuerkraft bei erwerbstätigen Bolkskreise würde sich schließlich als Nach- teil für Reich, Einzclstaaten und Gemeinden erweisen.

Bedarf es noch der Gründe mehr, um die schädliche Jn- seratensteuer abzulehnen? Das Buchdruckgcwerbe sott durch die Finanzreform Shbows nicht weniger als viermal ge­troffen werden Gas, bezw. Elektrizität, Inserat, Beilage, Plakat! Ist das gerecht? Das Rellamewesen dürfte durch die Anzeigensteuer um 2533Vs Prozent zurückgehen, der gesamte Geschäftsertrag würde sich um 3025 Prozent Pütjen.

Ein kleiner Zeitungsverleger in Thüringen mit der bescheidenen Jahres-Jnserateneinnahme von z.rla 7000 Ml. berechnet die Belastung, die ihn mit der Steuer treffen würde, wie folgt: Mehraufwand durch die erforderliche peinliche Jnseraten-Buchsührung 1000 Mark, Verlust >urch Jnseraten-Ruckgang (ganz bescheiden mit nur Vio an­genommen) 700 Mark und Steuer 140 Mark = 1840 Mart jährlich. Auf Grund dieser Rechnung kommt der Verleger zu folgendem Urteil: Mit diesem Verlust wäre ohne Piioal- vermögen die Existenz gefährdet. Ein schrciendcs Unrecht wäre es, wenn das Reich, um 140 Mart aus meinem Ge­schäft herauszuziehen, mich um weitere 1700 Mark schädigt. Wenn sck)on die Steuer sein müßte, wäre eine Pauschale richtiger. Dann würde aber die Steuer eine reine Gewerbe­steuer fein, die nur nufer, nicht auch die anderen Gewerbe belastet.

Man sieht, wie Unkenntnis der einschlägigen Verhält­nisse mit dieser Steuer aus dem besten Wege i)t, Schaden an­zurichten, anstatt der Attgemeiuheit zu nützen. In Oester­reich hatte man vor etwa 40 Jahren noch die Anzeigeu- steuer. Sie war ein HernrnsclMh für die Entwickelung der Presse. Will Deutschland nun denselben Hemmschuh ein- sühren? Dient man so dem Kulturforlschritte? Hoffent- lich werden schon die Kommissionsberatungen dieser rück­schrittlichen Steuer den verdienten Garaus machen.

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Anzeiger Gießen.

polatifdK

Ein v.aiifpiel zum Fall Bernhard.

Die Berufung des Nationaiö.onomen Bernhard au die Berliner Universität hat, wie erinnerlich, seinerzeit viel Staub aufgewirbelt. Man wird an diese Vorgänge jetzt wieder erinnert durch den Ausgang eines Konfliktes zwischen der Berliner juristischen Fakultät und dem Professor Borir- hak. Den Ausgangspunkt des Konfliktes bildete em Artikel Bornhals, in dem er das Borschlagstecyt der Fakultäten einer Kritik unterzog und zu dem Schluß kam, baß dieses Recht veraltet wäre. Er begründete diesen Standpunkt da­mit, daß es bei dem heutigen Stand der Wissenschaften nur noch wenige Manner gebe," die das Ganze zu übersehen vermögen. Die Vorschläge gingen daher nur von wenigen aus, bereit p.rchn.iches Ver.m.wort.ichkettsg.f. hl durch das Kollegialitätsprinzip verdcckc werde, und deren Organisation heute dazu führe, sich einen Rivalen fernzuhalten. Daraus hat die juristische Fakultät dem Professor Bornhak ihr Be­bauern ausgesprochen, daß er derartige Anschauungen hege und veröffentlicht habe. Hiergegen erhob der Professor

nenangehöriger", umso weniger aufiommen, als es in ihr an bet rechten Einheitlichkeit des Empfindens und damit auch an einem zentralisierten Willen fehlte. Tie Schau­spieler sind ja kein einheitlicher Staub; die Spitzen bet großen Bühnen fühlen sich nach Bildung und sozialer Stellung naturgemäß mehr den Direktoren verwandt als den Provinzmimen, die nach Palmarum im Havelock und groß tarierten Beinkleidern in Berlin auftauchen. Zudem ist gerade für eine ganze Reihe bedeutender Schauspieler der Spielberuf nur Turchgaugsstabium; sie streben zum Abschluß ihrer Laufbahn nach einem Direttorposten und er­reichen ihil wohl auch; kurz: eine klare Scheidung zwischen Arbeitgebern und Arbeitnehment hat sich bis jetzt nicht ausgebildet und wird sich wohl auch nicht ausbilden. So ist aus dem Wege der Selbsthilfe und Kampsorganifation für den Schauspielerverbanb kaum etivas zu erwarten. Dr. Charlotte Engel Reimers setzt (wie andere übrigens schon vor ihr) die Hoffnung auf ein Theatergesetz; zugleich and) aut die Ausdehnung der Ärbeiterschntzbestimmimgen auf die Theater. Wie die Tinge heute liegen, herrscht an vielen kleinen Bühnen vielfach eine kaum mehr menschliche Aus­nutzung der Arheitsiraft. Daneben wünscht Dr. Reimers Schaffung von Lheatergerichten nach dem Vorbiibe der Ge­werbe- und Handelsgerichte. Diesem Verlangen stehen wir ein wenig skeptisch gegenüber: wenn wir den Kreis der Sondergerichte immer weiter dehnen wer bleibt denn noch übrig, um vor den ordentlichen Gerichten Recht zu nehmen? Um so zutreffender erscheint uns, was die Ver­fasserin über die Notwendigkeit einer strengem Handhabung der Konzessionspflicyt sagt; oei sparsamerer Verteilung der Konzession könnte viel Unheil verhindert werden.

Kleine Chronik au -- K ii,in n ö W isse n f d) a 11. Ernst von Wildenb r u cd läßt bei G. Gor le in Berlin cm Gedieh!Tciujches Neujahr 11)03" als Ftugjchri't erscheinen. Der Dichter hai darin die Empfindungen, die m diesen ernsten Tagen wohl alle Teulftheu bewegen, in kraftvollen, freimütigen Worten zum Ausdruck gebracht.

übrigen Erwerbungen befinden sich zahlreiche Briefe schwäbischer Lichter, das Stammbuch von Georg Scheret IN München mit vielen, meist dichterischen Einträgen sowie die Komposition der Wacht am Rhein" in der Handschrift bcS Komponisten Karl Wil hell«. Unter den Stiftungen, die dem Museum ivieber in großer Zahl zugingen, stehen obenan 37 Briefe UhlanbS an Frhrn. Josef von Laßderg in Meersburg (gestiftet durch dessen Töchter) unb bet dichterijche Rachlai; von Eduard Hiller. Das wertvollste der neu erworbenen Bildnisse in bas bisher unbekannt gebliebene, fein ousgesührte s?lquacdlbilb von Sari von Hcideloff »Schiller im Bopserwald seinen Mit­schülern die Räuber vorlejend', das sowohl von der seit löüv m Marbach aufbewahrten Skizze ivie von dem Stich ui Wagners Geschichte der Hohen Karlsjchule abiveicht.

Die soziale Fr ageimSchau spielet der u f. Die soziale Frage des Scktauspieletberufs ist bisher, von ein paar spärlichen Anläufen abgesehen, so gut wie gar nicht un­tersucht worden. In der neuesten Nummer der Sozialen Praxis unterzieht sich Dr. Charlotte Engel Reimers dieser Aufgabe. Sie geht von dem Streit aus, bet vor kurzem wegen bes neuen Bühnetivertrags zwischen ocr Dttettoren- lörperjchaft, bentBühncuverem", unb betGenossinschäft" ber Schauspieler ausgebrock)en war, unb legt im einzelnen bar, wie bas Grunbübel bei bet bisherigen Gesetzgebung liegt, bie zwar bcu Theaterarbeiter und die Milglieber ein­facher Schaububen schützt, alle aber, bie bei Veranstaltungen von sogenanntemvorwaltendem künstlerischen Interesse" mitwirken, schtechthiil vogelfrei macht. Die vollkommen un- eingefchtäntte wittschastlid-e Freiheit bas hat man nach- getabe allerorten erfahren, wo man nach Lösung der alten Gebunbeuheiten es mit ihr versuchte vertragen wir Alenscheu nun einmal nicht. Die Direktoren, bie»fid) im Bühnenverein" eine straffe Organisation geschaffen, bie sie vor einanber im ^donkurreiizkamps schützte, gewannen eine Macht über bie Schauspieler, wie sie kein anbetcr Arbeit­geber über seine Arbeitnehmer hat. Dawider konnte die Schauspielerorganijatwn, die ^.GeuoljenjchaLt deutscher Bich-

X,v t ... u, Land' und.GkricblS-

pFiJM Rofatiottsbrud und Verlag der vrLhrschen Univ.-Vuch- und Zteindruckerei R. Lange. Redattion, ExpedMon und Druckerei: rchnlstraße 7. 8ÜzIigenieN''H."Ä dir vormiltagÄ 10 Uhr. ____________________________________.

Mkinei KesrilLero«.

Vom Marbacher Schiller-Museum. Du Sammlungen des Schiller-Museums in Marbach sind, wie die Kölnische Zeitung schreibt, in den letzten Monaten wieder um wertvolle Stücke vermehrt worden. Das meiste Interesse verdienen sieben Briese Schillers. Vier davon sind an Körner gerichtet; sie stammen aus den Jahren 1796, 1801 und 1802 und behandeln den Tod feinet Schwester Ranette, die Bearbeitung des Märchens Turandot und seine Hoff­nungen auf Karl von Talberg. Drei andere bet Briefe Schillers sind bisher ganz unbelamu geblieben; sie sind an Herder unb an bie Buchhändler Breitkopf und Göschen ge- richtet. Unier den Slener.üeibiingcH deö Museums befinden sich ferner auch zahlreiche ungedruckte Briefe an Schiller, so von Herder, Wilhelm von Humboldt, Karl von Dalberg, Körner, I. I. Engel, Gustav Schober u. a. Diese Briefe sollen, wie die unbetaniiten Schillerbriefe, in dem nächues Frühjahr erscheineuben dritten Viarbacher Schillerbuck) ver­öffentlicht werben. ©iivoiben wurde auch ein Bries Danneckers an Schiller, ber 1796 mitteiU# daß der längst be­stellte« kattarische Biariuot ongefommen fei unb ansragl, ob er die während Schillers 'Aujeuthalt in Siuttgart 1794 mo­dellierte Büste nicht für Schiller ober einen feiner Verehrer in Marmor ausfuhren dürfe nm 100 Louisdor, tn vier Raten zu bezahlen: »Ich würde mir die größte Mühe geben, daß meine Kunst auch noch den Wert des Pvitiäts erhöhte, 'ieij so gut, lieber Schiller, und gebe mit bald Nachricht Deiner Gesinnung, denn jeder Tag ist mir Zeit-Veiluft und meine Begürde gefesselt." Bekanntlich kam die Büste erst nach Schillers Tod zur Ausführung in Marmor. Eine Reihe weiterer neu erworbener Briese stammen von Charlotte Schiller an ihre Schwester Kcuolinc von Wotzogeu unb von dieser an Schillers Schwester Christophine und an Emilie von Gleichen. Ein Billclt von Ehattolle von Stein an Schillers Braut bezieht sich auf eine Verwendung bet Frau von Stein bei Karl Auguii wegen eineL Gehalts von 200 fThalern für Schiller als Profeffor in Jena. Unter den

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General-Anzeiger für Gberheffen