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bei Britz, ziehen sich die großen Friedhöfe der Berliner Kirchen- sind, zu k gemeinden hin, auf denen man ihn zur letzten Ruhe beisetzt. Und | westlich t>c
auf seinem Wege erreichen möge.
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Auf der Fahrt.
Ter Weg, den das Zeppelinsche Luftschiff auf seiner Fahrt nach Berlin nimmt, ist auf nachstehender Karte verzeichnet.
19,5’C.
13,8'L.
Politische Tagesschatt.
Zur Lage in der Türkei.
Ter türkische Minister des Innern hat die türkischen Postansralten beauftragt, alle von Kreta einlaufenden Post-
* AuS dem 18. Armeekorps. Tie Einberufung der zur ersten zehnwöchigen Hebung einziehenden Ersatz- Reservisten zur Ausbildung im Krankenw arte dienst erfolgt im 18. Armeekorps vom 8. Oktober ds. Is. ab. Tie für die Lazarette bestimmten Ersatz-Reserve-Krankenwärter erhalten ihre vierwöchige militärische Ausbildung „beim Infanterie-Regiment Nr. 117, wonach sie die übrigen sechs Wochen im Krankenwartediensl ausgebildet werden. Eine für ältere Jahrgänge bestimmte zweite (sechswöchige) Hebung er»
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Berlin in Erwartung Zeppelins.
S. L. D. B e r l i n, 26. Aug.
konfiszieren. — In der Landschaft Rogowo westlich von Ipek brachen Unruhen aus, wobei zehn Soldaten getötet wurden. Ein Jnfanteriebataillon von Prizrend wurde dorthin entsendet. — Das Amtsblatt meldet, daß die Albanesen um Verissowip zerstreut worden sind. Tie Lage in Norokossowa gestaltete sich ernster. Dschawid Pascha wird zur Unterdrückung des Widerstandes der Albanesen zu den schärfsten Mitteln greifen. Die Regierung stellt ihm das gewünschte Truppcntontingent zur Verfügung. Der Herd der Bewegung, die nicht reatlionär ist, ist Ipek. — Bei dem bereits gemeldeten Angriff der Aufständigen in fernen auf das Munitionsdepvt m Sana wurden nach neueren Meldungen durch eine Explosion 172 türkische Soldaten getötet. — Der italienische Botschafter hat die Pforte in einer 9iote aufgefordert, Maßregeln zum Schutze der Italiener in Hodeida und anderen Orten zu treffen. — Ter antigriechische Boykott bat in Konstantinopel und in Smyrna abgenommen. Die türkische Flotte ist von
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31. August, statt.
bei Staats-Schuldbuch-Emtragungen auf 93*/2) festgesetzt.
einer Vch^ ius Lothringen M Stübeijen r luien in Siabeijg rteliahr 1909 nit . lceunkiichen zu tc \ ^en, die von V < a das^eine duie ' die Tonne.! ^örse Jnde )el, büß bie Sur i bedenklich et trat1 offen. Er etfiöft sich über die Enu aus. Tie Expoi
Betrage von 10 Millionen Mark findet am Dienstag, Der Zeichnungspreis ist auf 93’/< (resp.
Aus Stadt und Land.
Gießen, 27. August 1909.
Zum Vogelschutz.
Man schreibt uns: Wiederholt ist im Gießener Anzeiger, zuletzt in Nr. 198, aus die Gefahren hingewiesen worden, welche das unsinnige Ausrotten von jedem Busch- und Strauchwerk durch Abnahme der Singvögel mit sich bringt. Wer sich von den Folgen überzeugen lasten will, durchreise einmal mit offenen Augen die weiten Getreideebenen Nord- nnb Ostdeutschlands, z. B. die Ebene zwischen Liegnitz- Breslau und Brieg, die sich als c ne einzige Kultursteppe längs der Oder hinzieht und er wird staunen über die zahllosen Raupennester an den Obstbäumen. Die Bäume werden dort kahl gefressen wie die Besen, wo nicht durch Strafandrohung das Abraupen gründlich durchgeführt wird. Sind wir erst in unserer obstgesegneten Gegend einmal so weit gekommen, dann kann die Landbevölkerung den Obstbau, der dem Bauer ein schönes Stück Geld einbringt, ruhig aufgeben. Wo bleibt dann der Gewinn aus dem Mehr des gewonnenen Ackerlandes!
Mit dem Verschwinden deS Holzwuchses aus den Gemarkungen verschwinden aber nicht nur die ihrer Brutstätten beraubten nützlichen Vögel; man beraubt sich auch des Windschutzes. Die Holländer wissen besser, welchen Wert das Strauchwerk an den Kanälen und Wasterläusen hat, indem es die Gewalt der auSlrocknenden Winde bricht und pflanzen deshalb Gebüsch, wo sich nur ein Plätzchen dafür findet. Bei uns tut man aus kurzsichtiger Gewinnsucht das Gegenteil und will nicht einsehen, daß, wenn man die Fluren verödet, das Ungeziefer züchtet und den verheerenden Wettern freie Bahn schafft.
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- 3y2pro8. neue Hessische Staatsanleihe
von 1909. Die Subskription auf vorstehende Anleihe int
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wenn man jetzt auch daran gehen will, den Westteil mit Berliner Steinbaukasten zu verunzieren, so wird doch der Lstteil mit der ewig-schönen Hasenheide voraussichtlich noch lange Jahre den Spielplatz der Berliner „Einjährigen"-Garnison bilden. Und wenn Graf Zeppelin über diesem Felde kreist, dann wird dem alten Soldaten wohl auch der Gedanke noch daran kommen, daß von ihm aus die russischen Kanonen gegen Berlin bornierten, daß sich hier die Berliner Garnison zu ihrem Ausmarsche nach Frankreich im Jahre 1870 sammelte und daß auf diesem Felde an der sogenannten einsamen Pappel der alte Kaiser Wilhelm I. oftmals zu Pferde stieg, um die sieggekrönten Fahnen der Berliner Garde an sich vorüber defilieren za lassen. — Mit solch gewaltigen Erinnerungen an Preußens-Deutschlands Werdegang kann freilich der Schießplatz bei Tegel hoch droben im Norden Berlins nicht auswarten. Er bildet vielmehr ein Stück der neuzeitlichen Entwicklung im deutschen Heereswesen. Auf ihm befinden sich die Ballonhallen für die Lustschisfe von Parseval und Groß, und somit beginnt auch seine Geschichte mit einem bedeutsamen Amang. „Z III" wird sich in guter Gesellschaft befinden, wenn er morgen abend niedergeht. Möge dieser Tag auch den Streit schlichtem der zwischen den drei Systemen und seinen Anhängern noch tobt, damit der Berliner Zeppelintag die Krönung eines Werkes bringe, an dem das ganze deutsche Volk so warmherzigen Anteil nimmt, in dem Wunsche, daß jeder der Drei das gesteckte Ziel
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Der Briefträger klingelt und gibt ein gewichtiges Kuvert ob, das die eindrucksvolle Aufschrift trägt „Königlich Preußisches Generalkommando des Gardekorps". Ter alte Bote sieht mich durch seine Brille an, als wäre ich ein „kommandierender General", und dabei bin ich doch nie Soldat gewesen. Er verlangt euch noch eine besondere Bescheinigung darüber, daß ich in den Äesitz des Brieses gelangt bin und tut dabei so feierlich, daß in mir allmählich der Respekt vor dem großen Siegel auf der Rückseite immer mehr wächst. Und richtig, es sind die Einlaßkarten zum Schießplatz in Tegel für die Landung des Grafen Zeppelin, zu beni das Generalkommando des Garde-Korps die Herren der Presse freundlichst einladet, dem großen Ereignis Iod) oben int Norden Berlins beizuwohnen. Tie gewaltige blaue trartc soll sichtbar getragen und beim Verlassen des Platzes lieber abgegeben werden. Mit diesem Freibriefe wird man also bis zum Allerheiligsten der Zeppelinfeier gelangen, das große Ereignis aus allernächster Mhe mitgenießen können. Allein, schon ersteht die neue Frage, wie man das vorherige Arbeitspensum zur Erledigung bringt, denn die Ankunft auf dem Tegeler Schießplatz ist nur das letzte und höchste der Gefühle, vorher aber gilt es, des Grasen Ankunft im Weickchilde Berlins abzuwarteu, die nach den neueren Plänen vom Süden her über Groß-Lichter- felbe und Dahlem erfolgen soll, während ursprünglich das Tempelhofer Feld den Vorzug haben sollte, das Luftschiff zuerst zu erblicken, zumal ja auch das Kaiserpaar zusammen mtt der Berliner Bevölkerung auf dem Tempelhofer Felde die Ankunft des Grafen erwartet Erst sehr viel später, nachdem Charlottenburg, der Wedding unb die beiden östlichen Erholungsstätten der Berliner Arbeiterschaft: der Humboldthain und der altberühmte Friedrichshain sowie das Stralauer Stadtviertel mit dem Rathause und der Lüdwesten überflogen sein werden, kommt das Tempelhoser Feld Dran, das in zwei großen Schleifen überflogen werden soll. Dann geht der Weg die alte Berliner Heerstratze, bie alljährlich bie Massenaufzüge der Berliner Garde-Regimenter zur Früh- iahrs- und Hcrbstparade auf dem Tempelhoser Felde erlebt, die Belle-Allianeestraße hinunter über den Belle-Allianceplatz in die Friedrichstraße hinein, wo an der Ecke der Straße Unter den Linden die große Schleife nach dem Königlichen Schlosse abbiegt. Hier wird der Graf, wie er das schon früher vor den Königlichen Schlössern in Friedrichshafen und Stuttgart, der Großherzoglichen Resident in Karlsruhe, dem Schloß in Weimar rc. getan hat, der M. "''ät seine Reverenz erweisen durch dreimalige Verbeugung seines Luitschiffes, die stets einen sehr originellen Eindruck macht. 9iom Schloß aus geht es bann Unter den Linden entlang die tzeerstrafje nach Charlottenburg hinaus durch den Tiergarten frum Zoologischen Warten, der ebenfalls in einer großen Schiene über» flogen wird Am Wedding kreuzt her Graf schließlich seine eigene Fahrstraße und landet nach Ueberfliegung der Jungfernhaide im Rorden Berlins auf dem Schießplatz in Tegel. Neben dem Ternpel- ijofer Felde ist dies der idealste Landungsplatz für ibn, zumal er in den letzten Tagen noch besonders dazu hergerichtet wurde. Ein weiter Stacheldrahtzaun schließt ihn von allen weiten gegen das andrängende Publikum ab; nur etwa 50 Pressevertreter und die Landungsmannschaften sind zugelassen, und außerdem ist em Ankerplatz geschaffen, der das 136 Meter lange Ungetüm vor allen Birn- uno sonstigen Bäumen der Welt behüten soll. Ern tlcin bischen Politik scheint bei Der Wahl der neuen Flugbahn wohl mitgewirkt zu haben. Man wollte offenbar vermeiden, baß die Millionenmenge auf dem Tempelhoser Felde im Augenblick des Verschwindens des Luftschiffes nunmehr ftante pebe nach ^egel eilte, wozu der schnurgerade Weg vom Tempelhoser Felde durch i die Friedrich- und Müllerstraße quer durch ganz Berlin geradezu I verlockend wirkt. Diese Strecke wird vielmehr im letzten Augenblick I wohl nur das kaiserliche Automobil zurückzulegen imstande sein, I das den Kaiser nach der Abfahrt des Ballons vom Ternpel- bofer Felde nach Tegel hinausführt, und zwar bis auf ine Schiene I vor dem Königlichen Schloß fast in der gleichen Richtung die auch das Luftschiff einschlägt Der Kaper roirD alfo bi§ auf bte Morische Strecke Unter den Linden genau den Flug des Ballons verfolgen können und diesen womöglich über sich haben. Wer ie- wals der Landung eines Zeppelin-Ballons,beigewohnt hat, schätzt
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Friedrichshafen, 27. Aug., 3 Uhr 10 Min.Die Vorbereitungen zum Aufstieg des „Z. III" sind im Gange: doch ist der Aufstieg erst in einer halben Stunde zu erwarten. Der Regen hält bei mäßigem Winde noch immer an. Auch aus Nürnberg wird anhaltender Regen mit leichtem Winde gemeldet. In Ravensburg beginnt ebenfalls leichter Regen mederzugehen. Stuttgart meldet trockenes, aber bedecktes Wetter.
Friedrichshafen, 27. Aug., 4 Uhr 30 Min. Nachdem der Regen aufgehört hatte, ist das Luftschiff „Z. III" soeben aufgestiegen und in nördlicher Richtung gegen Ravensburg davongeflogen.
Friedrichshafen, 27. Aug. Gras Zeppelin wohnte der Abfahrt des „Z. III." nicht bei. Gr fuhr um 6 Uhr mit dem Schnellzuge nach Bitterfeld.
Ravensburg, 27. Aug., 5 Uhr 12 Mm. Soeben kommt das Luftschiff, das anscheinend am See noch manöDtriert hatte, in flotter Fahrt hier durch. Das Wetter ist trocken und beinahe windstill. Die Wolkendecke hellt sich langsam auf.
Waldsee, 27. Aug. Tas Luftschiff hat um 5 Uhr 26 Minuten Acwchennxmgen passiert.
Aulendorf, 27. .Aug. Um 5 Uhr 40 Min. ist „Z. III. in nördlicher Richtung hier durc^ekommem
Biberach, 27. Aug. Das Luftschiff hat um 6 Uhr die Stadt passiert. Die Fahrt ging flott von flotten; beide Motore arbeUetot-, Das Luftschiff „Z. HI." ist um 6 Uhr
45 Min. über der Stadt erschienen und in nordöstlicher Richtung roCtt(99?en9gen a. d. Breuz, 27. Aug. Das Lufffchiff kam kurz nach 8 Uhr hier an und manövrierte 1 Stunde über der Stadt, worauf es sich in nördlicher Richtung entfernte. Um 9 Uhr 10 Min. befand es sich über Oggershausen.
Meresheim, 27. Aug. Um 9Vs Uhr überflog das Luftschiss unseren gcn, 27. Aug. Nördlingen wurde um 9 Uhr 50 Minuten passiert.
Gunzenhausen, 27. Aug., IVA Uhr. Soeben wird gemeldet, daß „Z. III" bei Ostheim (Mittelfranken) zur Wasseraufnahme gelandet ijt
lchtmarkt. Turr I Mischer) 18,50 J.t | M., Rom 12,00 1
ue, 7,60 M., hait. I fiel» 6,00-0,00 ii
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in Utvhe mit hrir (ein Lina Elser n Nauheim. - grä..- m Wilhelm Lipp i ten mit Herrn pu:: citchen hoos in 211; - Fräulein Mar - 5 in Köln.
Lauterbach. - öea L nci, bäte in J i bilden. - hrnW Fink, geb. haiabnL ■ Lust, in Wetzlar. - ■ chtein.
I ftrung tatsächlich kaum etwas verloren geht, wenn he dem -tegeler -ckncßvlatz fern bleibt. Viel gewaltiger und unmittelbarer Wirft Der Auff-ieg des Ballons, und diesen wird man s. Zt. bei der Abfahrt des Grafen Zeppelin wohl ganz bequem mit am eben können, I Da bann der Andrang nicht mehr ein fo ungeheurer lern mirb, I wie er am fcaupttage in Berlin, allen Anzeichen nach zu schließen, herrschen wird. Denn die drei Millionen von Groß-Berlin verwehren sich heute in wahrhaft erschreckender Weise fast um die : Hälfte dadurch, daß von allen größeren Platzen OMbiens beginnend bei Magdeburg und endigend an der russischen Grenze k Srtrasüge nach Berlin abgelassen werden, so daß wir ß wohl auch noch das halbe Königreich Preußen. am Z^pps
hier werden begrüßen können. _^uch de^ Deutsche Katholikentag in Breslau, der gerade am Beppehn^onntag jeinen Jmang nimmt, uüd zu dem 3-4000 Teilnehiner aus dem Westen und Lüden des Reickses durch Berlin zu reisen gezwungen,ind wird in seinem ersten Teil noch unter den Nachwirkungen bei3^pel m Ankunft zu leiden haben, da dieses Ereignis allen aderen auch 1 den bedeutsamsten vorangestellt werden dnrft^^ Derftn selbst
genießen die Mitglieder des gerade hier tagenden Jnttruationalen Zahnärzte-Kongresses das Vergnügen, als Ver
Handlungen den Zeppelin-Tag gesetzt zu Ikden. Smd bisher schon aus diesem Anlaß die Berliner -dotels,uterfullt, Jo fann man sich ungefähr denken, was Sonnabend, Sonntag und Montag in Berlin geschehen wird. Die Folge davon ist em Ansturm auf bie Drivatwohnungen, unb bie ältesten Leute krEern NM mcht, oatz icmals eine solche Vorliebe für bie Berliner Verwandtschaft aller Grabe und Richtungen zu Tage gerieten ift, »oie je^t,ine berliner Familien von solch liebem Verwanbtenbjuch gerade^ erdrückt werden. Eines haben dabei bie Berliner allen ©roBftabri Lewohnern, benen bisher Zeppelin semen Besuch zu -eil werben ließ, voraus: sie brauchen für ihre Gaste keine.Zuichauerbillels zu besorgen, benn sie haben nur nötig, sie aus das tempelhoser aielb zu schleppen, bas zum ersten Male bei einer wichen ©clegen- leit nicht abgesperrt ist. Es wirb ein entzuckenbes unb grotz- Lrtiges Bilb zugleich werben, bies gewaltige .Lerram einmal m feiner ganzen Ausbehnung von Menschen besät zu legen, dieses Selb, mit dem die Lebensgeschichte des Urberliners ansangt und endet. Hierher fuhr ihn der Vater Sonntags nachmittags, um kas erste «Sonnenbab an ihm zu vollstrecken, hier lietz er seme Drachen steigen, hier erging er sich an lauen äommeraPenDen mit Abelhaib unb Kunigunde, hier bewunderte er den sriammen daradeschritt der Berliner Garde-Grenadiere, bis man ihn setost veranlaßte, auch anderen einmal nach dieser Richtung hin etwas rorzurna-hen, hier saß er selbst mit Muttern wieder, um
Nr.200 Erstes Matt laS.Jahrgang Freitag 27.August 1908
Der -tehener Anzeiger . a , »öeiugoprei*;
erscheint täglich, außer ö Bl W inonatlich.dÄ.,viertel-
OtrtschaftlicheSeitsragen W M g ▼ Z ▼ ▼ VM auswärts 20 Psenniq.
Fernsprech-Anschlüsse: Ä M MM Verantwortlich
Ar die Redaktion Ift., r für den politischen Teck:
General-Anmaer für Oberheffen sb
Annahme von Anzeigen V " ft f I u. Land" iind.Gerichts-
bis oonSuagyTlU)? Rotationsdruö und Verlag der vrühl'schen Vniv.-Vuch- und Zteindruckerei H. Lange, «edattion, Expedition und Druckerei: zchulstrahe 7. Auzeigenteck^'H."Äck.
Karpathos nach Rhodos abgefahren.
Auslattd.
K a i s e r F r a n z I o s e f hat den Wunsch ausgesprochen, bei Gelegenheit seines Besuches in Bregenz auch den schweizerischen Bundesrat begrüßen zu können. Tie Zusammenkunft wird in Rorschach auf demselben Schiffe, das den Alaiser nach Bregenz führt, stattsinden. Der Bundesrat wird, da der Präsident Deucher zur Kür abwesend ist, durch den Vizepräsidenten Comtesse, sowie durch die Bundesräte Brenner und Schobinger vertreten sein.
Infolge einer Erkrankung der Königin von Rumänien wurde der für Anfang September in Ansicht genommene Besuch des Königs Karol in Wien auf unbestimmte Zeit verschoben.
Der frühere dänische Kriegsminister im Ministerium Estrup, Generalleutnant Bahnson, ist gestorben.
FrankreichsSeemacht. Der französische Marine- minifter hielt gestern gelegentlich des Empfanges der Mitglieder der Handelskammer von Larochelle eine Ansprache, worin er erklärte, daß Frankreich wegen seiner Vergangenheit und seiner Traditionen nicht aufhören könne, eine große Seemacht zu sein. Seine geographische Lage, die Aus- rehnung seines Küstengebietes, das von drei Meeren iw spült wird, alles zwingt uns, eine. Seekraft zu besitzen, die im mchrigen Verhältnis steht zu der Stellung, die Frankreich im Konzert der Mächte entnimmt Mr müssen die größten Anstrengungen machen, um die Flotte zu vermehren unb zu verbessern. Wir dürfen und können nicht rurückbleiben. Wir müssen mit Energie und ohne Schwäche die Schwierigkeiten überwinden, die uns begegnen. Die öffentliche Meinung wird uns dabei unterstützen.
Ministerkrisis in Serbien. Infolge des Rücktritts des serbischen Justizministers erklärte oUch, wie erwartet, der Ministerpräsident Nowakowitsch seinen Rücktritt, da aber nicht alle Minister in Belgrad weilen, wurde in der Minifterkonferenz beschlossen, die Beschlußfassung über die eingereichten Demissionen bis zum vollzähligen Zusammentritt des Ministerrats zu verschieben.
Friedrichshafen
Ravensburg
Biberach
Weihenburg
Nürnberg
Sonneberg
Jena
Halle
BMerfeld
Berlin
V«' Günzburg
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