Ausgabe 
20.11.1909 Viertes Blatt
 
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Gebrüder Bell

Grafrath

Uusjug a. b. Stanbesamtsrcgifttm ber Stabt Lietzen.

Lufgeboie.

Noo. 15. Heinrich Mütter, Hoiibote in Dieben, mit Justine 9tab« in WallerSdori. Viibmtfl Leib, Bergioerksbecunter in Vubibeen, mit Lutte Menchrotb in Dieben. 16. Wilhelm Schmtdl, staualarbener, mit Kakbarnie Bender, beide tu Gießen. August Franck, Majchnnsl in Dießen, mit Agnes Zeiger in RabL

CheschNehungen.

Nov. 13. Wilhelm Run, ^la-chineufchloffer in Dießen, mit (tliiabetb 7iricibnm. ged. Lvitzley, in Andernach. 17. Heinrich Rudi, Lchueider, mit Christine Ciper, beide in Dießen.

Q)ö(t)cntL Uederslcht öerCobesfäDe l ö. Staöt Gtehen.

46. tioebe. Bom 7. bis 13 November 16U9. Linwohnerzabl. angenommen zu 31 100 iinft. I6UO Ataim Militär).

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W. IallMMMU iS tsietze», l»- . Vabndo'ttrahe M.

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Klöppel waren iebrt fln (finiasc, Trcifdr. Ttktldekr.**>< vattee, rdal«>. IaidirBl6»< u*fbr vom ^ooemver - I<-cmt>cr 10 drorem.

Fraa >ch*ltL Zcui- uuiueavtfi» >

Vörscn-Wochcn bericht, Fran ksurt a. M., 19. Nov

Wenngleich es an Anregungen nidit fehlte, nahm daS Ge> schäst arum sdttevvenoen Verlauf, die Grmidst.imnung diarab terttierte sich als durchaus fest. Tie zuvccsid.'tlich.-re Beurteilung der Entwickelung der internationalen Geldmarktlage hat an Boden gewonnen, seitdem die Bank iwn England über steigende i^oldeingänge berichten konnte. Schm vor ad>t Tagen hatte die Bank einen (tolOHtfluß hon einer Million Pfund Sterling zu verzeichne« und injN7isch.ni find weitere Goldbeträge hinzu, gefommen. Angesiars dieser Situotuni erscheint eine Zinsfuß erhöhung auss.efcl loisen. Auch bei uns bat der Geldstand itd) rrfeiditert und bei der RerchSbank konnte std, eine Entlastung der

18. bis 19. November 4-

1H. , 19. , - -

Geborene.

Noo. 8. Tem Etteubreder ^odmmes Feldmar ein Heinrich 3obm ne*. 9. Tem Budrdatier leier ^eitterr Tcxdrer. Glrabeib Emma. 13. Tem De«anaen.ul<teder Ada n em coön. Wilhelm. 15 Tem Er endat» A ' « Rich-rrd Urtedrich gefiel eine Locht er. 'Juma Raibatme Älar. 2. nr - 15 Tem Bergmann Wit beim 3 diäter eine Tochter, Ulttadeth, Lutte Marie.

6e|t»rbtie.

Nov. IS. Marianne äuih. -4 .labte all, Brandaaffe » Phi Ino Enter IV.. Lckure demühte-ideulter. 60 Jatue £;rtn. stroße 11. U Clile Burddardi. geh. Röder 61 iar-rt « Tieudanstraße II. 16. Gustav Rullmann, l'antgeridjitiat r. t. 82 Jadre alt. Bletch'iraße 24.

Lierdlichkeitsoner: 16,72 nach Abzug von 2 CrKiremoen:

tt'l ^kr ftnbtijdjci J <rde ihihri finh z * tue Jcrfoii.

6,ujadiulf ta Aüü v,s iU g 3a Jo tu luieru rt U Um.tctgen -:jnt bet anöi »a ba m <ii0ü

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Warum

XauH mir meine Muller keine Eulol- Bonbons ? Der Husten qu.1l! mich fürchterlich und wie alle Leute sagen, verschwin­det er nach Eulol- Bonbons sofort

Preis 30 Pfennig.

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1. Lebensjahr: 2.15, Zahr 8

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atnbat nn Kreise D reden ko vi <d) <nz die Toner rufit rentierten, feien nicht snchhaltig. Ter De^rrks-Ausschuh schloii 'ich heute dem Urteil deS Lanc-rate- an und wies bie Klage koiten'ällig ad.

B udavest, 18. Nov. Leute begann vor Dem S? chwornen- geeicht die ^diluhverhanblimg gegen 3pa$D Kraguiewic», der inBerlin an oem Läiehdndler Zulius Engel ein.n Raub­mord uns in Sich an Eduard Reis ernen Koubmerdveriuch verübte. Für dre Verhandlungen und drei Tage in Aussicht genommen. Der Angeklagte leugnet

Die nach- A prafp »ind am Sonntag dem 21. Novbr., htebenden *iul ZilC nnr ron 11 h> miitag* bis 12 L br nachts für dringend«* PAH«* sicher anzatreflro : jD*/,.

Dr. Geyer, Seitenweg 61. I>r. I'loch, Aeterwe^ 34.

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J. B. Häuser

yieaRobt 56. Zdebbon 660. Roddeimer Sir. 4t.

Dcrmifditcs.

W aS machendieSvarkasenmitihrem Gelde? Die Wroge, was mit den unaeheu-cen Lummen gci'chieht. die bad sparende Vublikum Dcutichlandi alitährlich in die Loar« kaffe trägt, läht irch wenigstens für Preuhen lercht beaneworten. Tre preuß.ichen Eoarkatten legen dr W d ;um üderwi senden Teile in Ll)votheken an und zwar in steigendem JRane. ZSatenb die Hypotheken tm ?iahre 1902 57,74 Drozenl der Qkiamtanlaaen betrugen, waren sie 1007 schon au! 60,49 Proz gesnegen 3täb.if±t Hypotheken werden vor den ländl'lchen bahn en:schieden bevorzugt. Die stüdtlschen wu. .n feit 1902 von 34,71 Prozent au» 39,11 Drozent an, die ländlichen dagegen sanken von 23.03 Prozent auf 21,38 Prozent Ter Geiamtbetrag aller vnooib!en belief sich aus rund 5v* Milliarden Mark, wovon die städtislüen Hovor kheken mit 3 712 166 245 Mark, die ländlichen mit 2 029 074 140 Mark beteiligt waren Man siebt, welche Bedeutung die ^var- kaisen für den gesamten Grundbesitz haben. Tos; die Loar- Taffen bei bet Beleihung äußerst vorsichtig zu Serie gehen, zeigt der Umstand, daß sich im Ganzen nur 644 in Zwangs­versteigerungen erworbene Grundstücke tm Besitze ber Verwal­tung von Sparkassen befinden.

*DaSSpanferkelder^erKoginvonHohen- berg. Die 5>cry)gin von Hohenberg, die Gemahlin be5 Thronfolgers Erzherzog Frcmz ^erttnanb, die zurzeit m t ihrem Gatten als Gast des de>itschen staiserS am Berliner Hofe weilt, ist wegen ihrer Einfachheit und Leutseligkeit allgemein beliebt. Ein reizendes G.'schichtchen spielte sich kürzlich vor ihrem Diener Schloß ab. (Elite ein'achc Bauers­frau aus Lberösterreich war vor dem Schlosse erschienen, um der Herzogin ein Heines Spanferkel zum G.'schenk zu überbringen Tie brave Bäuerin, die das quiekende Ldrwein^ chen unter dem \lrm hielt, verlangte auf jeden Aall Zutritt zu der Gemahlin dos Thronfolgers, die Wache wollte sie jedoch nicht einlassen. Es Lab einen großen Lärm, denn die Bauersfrau verfugte über eine nichc sehr zarte Stimme, und ber Wadurosten wurde gleichfalls laut, während ba$ Ferkel marferfd)üttcrnb quietschte. Tie Herzogin, die gcra c iiir Ausfahrt gerüstet tvar, hörte den Lärm und begab sich hinaus. Als sie die Ursache ernthr, lachte sie herzlichst und führte die Bäuerin selbst in das Schloß, um ihr für ihr Geschenk zu danken. Hoch erhobenen Hauptes verließ die brave Bmiersfrau eine Viertelstunde später den P<rlast. frür die Schildwache hatte sie mir ein verächtliches Lächeln.

Tnfagefentm vollziehen. Mit dem 5darmbc7T der Befürchtungen bimid.Ltd) der rftlaae wachs das Sertrcuci, daß der

wirtschaftliche Aufschwnng, ber uroafrmibar )eu längerer Zert brennen hat. nicht wieder eine Uniertrednmg tv laben, iondern weitere FornLrMe machen werbe, dnteiuiat danir crH .dte man u. a. ie den Zahlen des deutschen Aupcnhandel- und in der Tatsache, daß dir U:r.r.cbtnm der Enenüalrnin auch im Cftober recht bcrrüchtlich gefnegen sind Ern Ereign.s van meti» tragender L>rveuuci'.g für die heimische Industrie, da- man an der Börte yi würdigen nructr, rar der Abschluß ber preusuchen Staaiseriendahnen mn dem Ltahlwerlsverdanlte. Denn die für die Lreierunzen bis Avr.1 1912 gült gen Preise auch hinter ber bisher Geu^'un lurirdbleiben "ber Grundpreis für Schienen war in Dem bi5 Ipril n. I abgeschlossenen Vertrage auf 121 Mark festgesetzt, während er nach den nnien "3bmad.inigen nur 116 Mark betrogt, so gewähren tne Lieierunaen doch immer noch attr* S0rt.1l als LuSlandsausrröze und btf Beichäittgung der einigten Serie wird erheblich vermehrt. Man erwartet aufrrr» >-m, daß ber Äbschluß der StaaisdahnveNvalcung auch die mit Besrellungcn noch ^^embai PrioantnterncbmunLen »um Aus- geben ihrer Zurückhaltung veranlassen wird solche Betrach. runqen »uhNen einigen Industriepapreren nneber erhöhtes Int.iesie zu, wodurch ber festen Tendenz eine wesentliche Stütze gegeben war. Emen besonderen Halt gab auch bie Newoarker Börse, wo bie Aufwörtsbewegung sich behauptete. Weniger günfr.gc Berfas'ung zeigte die londoner Bors«, wo ber anhaltende Kursrückgang ber Gvldmuenwerte stark öeritimmte. Audi hier seigtt man daraufhin erhöhte Zurückhaltung, mdelien konnte sich daö Sursnioeou etwas heben. Ac.^ünstmt waren nament- lich Banken, Montanwerte unb andere )ndustricvaviere: auch heimische und fremde Fonds konnten sich tedtocife bt»

Fugenlose Trauringe in nllcn <eoldar<cn, Gröesea und Fauou empf . n mAesigi-n Preisen

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