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Bers.-Gcs muhte der Anspruch aus Rente und somit auch die Be
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1. März 1908 zugesprochen. Friedberg bewilligt gewclene
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Invaliden Rente hatte die BersicherungS Anstalt vom 1. Febr. 1909 ab entzogen. Tas Schiedsgericht kam auf Grund der ein» Athol len ärztlichen Gutachten ui der lleberzeugung, daß Gr. nicht ntfbr invalid im Sinne des Gesetzes ist. Den Erlaß des Renlen- entziehnngsbescheios erachtete daher das Gericht ltach t? 47 Inv.' Bert' Gesetzes uir gcrechtiertigt. Aus dem gleichen Grunde be stätigte das Gericht den die Invalidenrente des Maurers Wilh. W. zit Pohl Göns entziehenden Bescheid der Landes Vers Anstalt.
. Die Berufung des Taglöhners Andreas T. zu Flensungen mußte verworfen werden Tas Gericht trat nach dem Ergebnisse der angestellten Ermittlungen den Anssührnngen der beklagten Versieb, rungs Anstalt in dem angefockitenen Bescheide, wonach für die 2jnbri(v Friß vom 1 I Febr 1898 bis 1 1. Febr. 1900 nur 17 Beitrag-.-ioochen nachgewiesen seien, die Anwartschaft aus Rente narh 8 Hi Inv. Bers Gesetzes sonach erloschen sei, bei. Ta ein Wiederauileb, ii der erloschenen Amvartschasl aus Rente durch ei neutes Iurncklegen der gesetzlichen Wartezeit von 200 Wochen bis zum Eintritt der dauernden Invalidität des .Klagers nicht itott gesnnden bnt, könnt-' sein Anspruch auf Invalidenrente als be gründet nicht angesehen werden.
Die Waschfrau Kvtharitie W. Witwe zu Scluoalheim Halle ebenfalls mit ihrer Berußing gegen den ihr eine Invaliden reute versagenden Bescheid der VersichermrgS Amtalt keinen Er folg, da bei ihr Erwerbsunfähigkeit im Sinne des Gesetzes noch nicht vorliegt
Dem Sternbruclmrbeiter Friedrich Wild. Aug. F. zu Brüchen
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Farbwerke vorrn. 'Bi e i ft c r Lucius und Brüning. Es wurde in der gestrigen AussichtsratSsitzung beschlossen, für 1908 aui das erhöhte Grundkapital von 36 Millionen Mark gemäß der Einzahlung eine Tividcnde von 27 Prozent in Vorschlag zu bringen gegen 30 Prozent int Vorjahre.
Gotthardbahn. Tie l^otthardbnhngesellfckmft schlägt iür 1908 eine Dividende von 6-’.; Pvozenl, im Vorjadrx 7 Prozent, vor. Iür die Liauidation der Goltlxrrdbahu wurde ein Betrag von 800000 Franks ausgesetzt.
Petroleum Während sich auf den Weltmärkten die Preife iür Petroleum festhalten, haben sich in einigen Städten Dinge irciflmt, die zwar weniger den Großhandel, mehr aber den Detail handel betreffen und der Erörterung wert sind. Zuiüichst i'iel es in Hamburg auf, daß die Qualität des amerikanischen Petroleums sehr nachgela' in hat. Man schreibt uns hierzu aus Hamburg: Aus den letzten öffentlichen Bekanntmachungen des hdmburgbchcn Staatslaboratoriums geht die eigentümliche Tatsache hervor, daß ter lei te Import von Petroleum der Teutsch Amerikanischen Petro leumgesell'chait nach Deutschland sich an der äußersten Grenze der laut Reichsgesetz erlaubten Einruhr bewegt, da das Petroleum nur einen Test von 21 Grad Eelsius nach Abel aufweist imd gleich .itifl ein Sp ufikationsgewicht von 0,806" hat. Es dürfte dieses seit der Einiüyrung des deutschen Reichsgesetzeö anfangs der acht aer Jahre die geringste Qualität amerikanischen Petroleums fein, die bisher in Deutschland eingeführt worden ist. Nach den Ge
Landwirtschaft.
X Wetzlar, 22. April. Tie S ch w e i n e p r e i s e stehe,, bei imfl eben hoch. Kostet doch daS Paar achlwöchige Ferkel durch weg 65—75 Mk. "eider hat man in vielen Crtcn die Schiveine- zucht gänzlich aufgegeben, daher diese Preissteigerung. Kein Wunder, daß unter solchen Umständen auch die fetten Schweine ßetS teuer bezahlt werden müssen. — Die Pflanzung der Kartoffeln ist im flottsten Betrieb. Saatkartoffeln, vor allem die frühen Sorten, sind äußerlt begehrt, zumal die über Winter in dumpfen Kellern aufbewahrten Sorten vielfach angefault sind. Auch bei unS werden an Stelle Der früheren Magnum bonmn und Industrie, die sich nicht bewährt baden, neuere Sorten eingeführt. Sobald die Pflanzzeit vorüber ist, sinkt erfahrungsmäßig derKartofielpreiS.
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Sinnt.: Tie tu Klammern geletzten Ziffern geben an, wie otä der Todesfälle in der betreffenden Krankheit auf von auswärts nach Gießen gebrachte Kranke kommen.
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Vj Nkiäisi < allgemc ?. Itifberb xi dieser :idtw rju vi )er Zc . yitmiift .■rysÄ bu fange rc £ «L fat E ’-rt^ erör /rnun bei fixnoe Pe Ir Ciann « 5eMd< 5dlHd>en tr-ncr vor. mtbtnmgei üetmtr? ne .'vritärfung sratlkung. tn'nu Zehr verschiedenen ■’t’at na£ rieotüdlüb tot nuht t daß, soweit
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achten bez ihm nicht vorliege. Das Gericht oermodne ich dieser Anschauung nicht anzutchließcn und verurketlte bn Versicherunqc Anstalt zur '.ahtung der Invaliden Rente
Dem Weißbinder und Gemeinde Einnehmer _<*»g «ir II ui Rödgen Hrae Fr. hatte dir Landes Vers. Anstalt Gr. Hesfcn die Ino. Rente deshalb nicht bewilligt, weil er noch nicht invalid tm Sinne des Gesetzes fei. Das Gericht kam auf Grund der ang« stellten Erlxbungen und nach den eingeholten Gutachten är|t(«Dcr Sachverständig.n zu ander r Ansicht und 'vrach dem flr. dte Inv
August 1908 ab zu
jimmermann «fcorg Phil. C zu Vilbel batte sich deshalb an das Sä' , dsgericht gewandt, weil ihm von der Ver> Anstalt die Invalidenrente entwqni worden war. Er Hatte mit seiner Berufung Erfolg, Venn die Versicherungs-Anstalt wurde zur Weiter sallutm der Rente für verpflichtet erklärt
Wild Sch. zu Rodenbach glaubt An'vruch aui Invalidenrente
gewiesen, weil er noch n.dn dauernd außer Stande sei. "niTd) seinen Kräften und Fähigkeiten eMsprechende Tätigkeit, die ihm
die Einfuhr einer derartigen Qualität
rufung als imbegründei zurückgcwiesm iverden. vmt der Bandes-Ven Anstalt
unter billiger Berücksichtigung seiner Ausbildmtg und seines bisherigen Berufes tugemmrt werden kann, ein Drittel desienigen zu erwerben, was körven ä, und geistig gesunde Personen derselben Art nut al nlidtcr Ausbildung in der liegend von Rodenbach zu verdienen pflegen. Ta-, Reicht kam auf Grund der von ihm ge machten Feststellungen gleicher Uebermigung und verwarf des halb die von Sch. eingelegte Berufung.
Aus hemfelbcn Grunde wurden die Berufungen des Berg- manns Jods. E. zu Beienheim und Taglödners Jobs. G. III. zu Vonborf gegen die Bescheide der ^.'andes^Vers. Anstalt als unbegründet zurückgewiefen.
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-th. Gießen, 22. April. Ter gestrige S rf) io c i n e iu atU hatte einen Auftrieb von ca. 650— 7u«) Ierkeln und Vänferu. ,^ah!. reich war die Kundjchaft an den Markt gekommen, der Idkn um 8 Uhr feinen Anfang nahm und eine staike 2tachstage bei fit-ncQcr Abwicklung deS Handels zeigte. Tie Preise der Ticie waren lehr hoch, beim der Au'trieb deckle bei weitem nickt die '?lachirage unb den Bedarf. Tatiache ist, daß unfere bcimiirtien Züchter, wie du Lcrhaltuisie nun einmal liegen, zu guten Preisen ihre Ferkel und Säufer zu üaufe direkt an die kleinen Master gegen bares Geld abseyen. Tie auf dem Markt erzielten Preise stellten üch für bei Paar Ferkel, 6 bid 8 Wochen all, 48—56 Mk., bi« 13 Wochen ait 65—75 Mk., Springer, leichtere Tiere, 8<)—110 Mk., schwerere Ware 120 bi5 140 Pik. Jette Ware wird auf dem Vanbe von den Metzgern bei Zentner Scklacktgewicht mit 66—67 Mk. bezahl! ebne daß man behaupten kann, daß die Ware, die vorhanden «st, dm Bedarf zu decken im Stande wäre, wenn die Versorgung tut« Schweine von Norddeutschland her nicht regulierend wirken '.ll:;?. die noch stark eingeführt wird.
Gießen, 22. Llpril. Bi eh markt. Bet den» am 20. und 21. April abgehaltenen Markte waren aiifqdticbcn 1344 etwd Ruidvieh und 634 Schweine. — Ter nächste Markt fintfa ei 4. und 5. y
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befchlo'fen habe, fämtlicheö Petroleum ebne setzen Zoll in bie Per inigteii Staaten einzuführen, tv'bv nd nach dem tisben.xn Tarv Petroleum zwar krinen festen .blliob hatte, 'etzack b i der E.n'uhr der ZKl crhJbtn wurde, den da» Ausfuhrland auf nnrri
arbeit r Albert S. zu Queckborn olS Entschädigung für die Folgen rincv Unfalles tBruch des linken Lberfchenkels vom Tage noch der Entlasumg aus der chirusgifchen Unioerfilätsk'.imk zu Gießen (22. Rov. 190 eine R-nle von 4m Proz zugebilligt. Tas von 3. aitfl. rufenc 3d1 osgericht sprach ihm vorn genannten Tage ab eine Rente von 55 Proz. und vom 1. April 1909 ab eine solche von 40 Proz. zu.
Maurer und Weißbinder Ctü> 3. II. zu Billingen war am 16. Juni PWi8 ans einer Höhe von - troa 5—6 Meter vom Gerüst gestürzt und hatte sich infolge davon einen Rrppenbruch. Verzerrung des rechten ant>gt i< nf sowie mehren ito'Vr- unb kleinere baut abschürfungen zugezogen T Hess Raff Baugewerks Beru's genosseni'chast b willigt.- dem Verletzten eine Rente von 25 Proz, bereit Zahlung su vom I März 1909 ab einftcllte. Tas (Bericht erachtet, bic Einstellung ber Rente für gerechtfertigt.
Für bn- .>vtg n einer Aug nverlctzung hatte Gr Proomzial
Södel ein- Ji' nt' von 1gewahrt (»fegen ben oieie Rente etn- ftelleiibni Bescheid hatte Sdi. Berufung verfolgt, welche vom Schiedsgericht als unbegrünbft zurückgewi.ien mürbe.
Eb.n»o erging es der Berufung bes Mühlenbaugefellen Wil beim ii (v.nmbnd) gegen einen ihm feine Rente von 10 Proz. ent zu l hoch Bescheid der Hess.-Nass. Baugeioerks»Berufsgenossen schäft.
Du- Bettton 6 ber Süddeutschen Eisen- und Stahl Berufs Genossenschaft zu Mainz hatte beim Schiedsgericht gemäß $ 88 Gcwerbeunfallversicherunge.wietzes Antrag auf Herabsetzung der dem (Gärtnergehilfen Wilhelm F. zu Gasch,oitz zugebilligten Rente vmr 20 Pro- ans 1" Proz. gestellt. Tas Gericht wies den Antrag als unbegriinoel zurück. Tagegen erachtete es den Antrag benclben Sektion ans Einstellung bei lOvroz Rente bes Schlossers Heinrich Str. zu Schweikartshau'en für begrünbet.
Die Kulturarbeiterin Math. Ps Witwe zu Beltershain hatte Antrag ans Gewährung der Invalidenrente gestellt. Tie Landes- Persickerungs Anstalt (Mr. Hessen zu Tavmßadt erteilte der Renten bewei berin einen ablehnenden Bescheid, wogegen diese '-Berufung verfolgte. Die in eingehender Weise von dem Schiedsgerichte angencllten Ermittlungen iuhrti-n zu keinem für die Klägerin günstigen Reiultat. Mangels erfüllter Wartezeit bis zum Eintritt
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wüchentl. Ikbcritd)! öerüoöesfällt L 0. Statt fiiffjet
15. Woche. Born 4. bis 13. April 1900.
Eiinvohuerzahl: nngenommen zu 31100 tiukl. 1600 Alaun l’.ilitaif.
Sterblichkeitszisfer. 28,42 •/*>, nach Abzng von 9 Crtshcmbcir 18,40 ‘/«c Kinder
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erster ü) Prozent mehr gegen 190/ iiad- xeutid-lanb imponiert, n ifcr.nb die Amenkan..r nur etnr (5mnihnfumarme von 5 ’fir.s zu rtrind:nm batten. Ta in den Berliner LetaUlistenlreiicn mliche Eimakeit in dieser Hinsicht berr'd-:. dürften die fd'laueu Imeri- kan.r nut dem neuen Softem die Rechnung ohne ben Wut gemacht haben, um so mehr bie Left er reicher die Prei'e ihrer Ä?n kurrrnten um 1 Pfg pw Liter von pornh.rcm unterbieten
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Summe
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