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nd Prinz Reinhard^u S o 1 m » - 21 d) begaben sich n d. armft. Ztg am Sonntag uorm. mit Ctefotg im '.lulo nach
c*be bei a n.;k, avcc brnnod e ‘liannk^Qftcn der ö. Rom
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Aus Statt und Land.
Sictzen, 24. August 1909.
rrflaert. -
Sport.
O Am Lomrtaq |pidl< Ou 2. rtaimfcfcoH bd Eictzener .'.-fr. boOtiiibe vVanbinannto* ^egtn die 1. MonnschaN bei Ott mn es schor . .
tonnte ^fandnmnniü' mit 9:0 siegen.
noch im Jab" IS!4 nrefer eex ;a nftrt anhermdenülüden 3:.'umn:^Tfie[n qtnfni. um die für de Seiet'.!; uni an dem Kriege mit Frankreich rrotctrhdxn Tv.ttt’. in gnouiR-r Ter 'Rot qrdorchenS. nicht dem rixirn Tnrde. hn» at-a auch . -»als
wurde aber mit Hilfe eine» l jtj'.er» und diensteten festgenommen.
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Ta» Groftherrog o 1 rnS - 21d, begaben |
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heifischc Zinanzresormcn vor 100 Zähren.
Ter gegenroäritj wenig crrraihtbcn Berfasjung der Finanzen de» Teutschen Reiches soll durch die nunmehr zustande getommenc Reichsilnan-reform auf geholfen werden. Rach dem betannun ift Cuicr Dorgang Nicht ohne Bcitvicl tn der Ltcuerge,chichte. inflbe(oiibcrc audj unseres engeren Vaterlandes Hessen krmtge» davon auS dem Dunkel der Vergangenheit hervorzuheben und cs in bi: Beleuchtung der Vrgcmvari ;u rüden, hiermit zu Vergleichen -.wischen 3onü und Fetzt Anreiz gebend, »st der Zweck dieser Zeilen, für welche auch in den Kreisen von Richlfachmannern einige« Zntrressc unterstellt werden darf
Tie (htxbung Hessens jum Örofebenogtum war sofort von einer einsämerdenden Sleuernurftregcl begleitet. Die bedeutenden Aufwendungen für die Üricge der damaligen Zeit waren ausfchlnch- luh Durd) Anleihen aufgebracht worden, welche den Zinienbicnft schiuer belasteten und kemcii Ausblick auf Besserung eröffneten Angesichts der Unmöglichkeit, auf diesem Wege zu einer Gesundung der Finanzen »u gelangen, sowie in Anbetracht der Sdjulben, löel<1k die neu an Hessen gefallenen Gebietsteile mitgebracht hatten, rntiddofo sich die Regierung, durch Verordnung Dom 8. November 18«iß eine auficrordenUidtc Vermögenssteuer zur Auflage zu bringen. Leichter wie in unseren Tagen war die Ausschreibung von Steuern in bainalurrr Zeu, als die Regierungsmastnahmcn noch Nicht der Korrektur des Parlamentarismus unterlagen. Das GelcitSwort, mit welchem diese Abgabe in die hessischen Lande versandt wurde, sprach von einer „schmerzlichen Notwcnoigkeit", allein durch diesen Ausdruck des Bedauerns und Mitgefühls ist wahrscheinlich ihr Truck nicht gelindert worden Diese steuer betrug ', vom Hundert des reinen Kapitalvermögens. mithin nahezu das uebenfache der heutigen glcichge.iNcten Abgabe. Sie war nur als vorübergehend gedacht, lief neben den gewöhnlichen sonstigen Steuern her und sollte vornehmlich zur Schuldentilgung dienen. Hierzu tarn eS loci forderte von seinen neuen Verbündeten immer grösterc Cofer, so dab der Ertrag jener Vermogeneneuer, welche im übrigen den Voranschlag bei weitem nicht erreichte, von den lausenden EtaatSauSgaden verschlungen nxurbe. Der Gang der Zeitereignisse führte auf der schiefen Ebene iveiter und legte dem Land: neue Lasten auf. Bereits un Sabre 1808 wurde Die mehrerwahnte Steuer au£s* o. H. erhöht, mithin genau auf das Zehnfache ihres heutigen Standes gebracht. Tabei ivarcit nur die öffciitlidien Gebäude, das Vermögen milder Anstalten sowie dar LatibeSunioetsität Giesten und die Mobilien und ülcibungflilüde der Tienstboten abgabefrei. Von wiltergehendcu Befreiungen, uisbesondere des ganzen MobiliarvermögenS. des
war nichts wadrzunehmen. Die Erfüllung der Hoffnung auf d WftfMte ruhigerer Zeiten und damit die Beseitigung eines flcuetlidKn Ausnahmezustandes lieft ferner auf sich warten, da die Fortdauer des Kriegs mit Spanien, der Ausbruch beeienigcn mit Oesterreich 1800, ferner die Auntellung eines starken HilfSkorvs zur grollen Armee 1812 von dem Lande neue, fast uner'chwingsictte Cpier forderten, welche als (Eitra Iriegeftcuern für das Zahr 1812 ausgeschrieben und auch für 1813 beibebalten wurden. Selbst
fe!
SornrtKt vertun« t sind brate Draht gelotete _ »traten liegen em brrvddwi Piottchendehan»: 61 reinem Gold, wacd und bugiatn fdbloiien, wnde.n u. trtnan.vi i i Ftngcrmatz dehnbar gemacht Zhr Ornament, verticn in einem
pagnif rem 116er Re »iineni. die gerade ihre Lch'eßllbur-i beendet hatten, erschienen rasch au? der Brandstätte. Läheeno e:n..7e 6 o* baten dem Zoh. Schmidt in oller Gem. tZrnhe daß Brot cut dem Backofen hervor holten, hatten die andere» bald daß ^euer gelöscht. Tre inzwischen eingetroffene 7. Asm« pagnie machte sodann noch rollends ganze 91 rfced und r- dos brennende Gebälk nieder. Unsere inz-vischen hetlugetchrte» Torsbewohner brauchten eben nur zuzuschauen, wie dw wackeren BateriandSvertndi.zer -»tt grobem Humor ,hr Berk oemchteten. In nicht aennge . arge find oder unsere Hanh. stauen geraten, die in Anbetracht der bevorstehenden tatfen Einquartierung nun nicht wisien, wo sie Brot und stuche» backen sollen.
Mim Werkzeug, die majorem glonam einer heiligen Verkündigung sichtbar auiuzcigcn
TaS imö Architekturen auS Gold und Steinen von wuch- • t noch an das B'.-> n dcö Ringes, da» Mittelstück ift massiges Emblem, un Hochrelief und ftulpiural. Bei den katholischen jhiltringen ist cS Nachbildung der normen von Mitra und Tiara, bei den tübiidxn stellt cs Miniaturen der Snfishülte in grünem Email mit Steinen bar.
Eumbolik spielt zu allen Zeiten beim Ring eine Rolle Sehr bemerkenswert bei den bäuerlichen, die beut von neuem sehr gefctiüht und »um Beispiel noch als - Agraffenschlieften der Ära- Watten getragen werden.
Tie Verlöbni-reifen bildet man au» verschlungenen Händen, sie sassen einander oder sie halten em brennendes Her» als Mittelstück. lodeSringe kommen vor als Giftbchälter mit Schädel und strcuzknoct-en als Mmelstück
Die berubmlen auch ivmboltfchen ehernen Tauschringe der I^reiheitSkrrege fehlen mcht. die »um ehrenvollen Zeichen des Cpier» aui dem Altar des Vaterlandes getragen wurden und die Teure zeigen: „Gold gab ich für Eisen"
Diesem streng Lnoniidxn Emblem der Bürgertugend ftrbni Grazienkunste aegenüber. zum Verspiel dre graedrn iriligran- spiele der Giardineui Sie haben al» 3chmuck'tmk eine Blum uk. rd Vignette, zierlich aus Silberbrabl geflochten, und in ihren Maschen bliveu al» Bluten und Twucbte grüne, rote und blaue Slcin.lxir auf. Und durch die mattichrmmernde, bleiche eilberfaifung wird die Kolonstik der 3 leine nach geboben, eine Gtfabrung, die man iub auch beute wieder zunuhe gemacht bat. nur baft man für diesen Mondicheinton kv-i Blann verivenbet.
Em groste» Htipuel für sich nehmen die Ringe der (hnpfinb- jamkeitSperrode ein Bei ihnen erscheint da» MittZftüd meist in der Art der Stammbuch'uu'bole oder al» Ttmmuli?um der UreundschaftSdenkmale m Geiüdlslandfchafter.. lEm verglaste» Vier- cd ober Cval bildet den Radmen. und benn siebt man in zierlicher Elsenbeinsedrudeiei Urnen. Vasen auf Boßanienten mit Gemen und Liebcogoktern Hau"g fihen fie — roa» man auch von den Rückseiten der Miniaturen der kennt — auf einem au» Haaren in Mattenmusterung ge'lod kenen Hintergrund ferner gibt r» auch unter dieser Verglaiung Hrtne Bildnisse, auf Clienb-.iB gemalt oder at» Silhouette.
Nach dem ChtCvnt der Orient. Viel Phantasie erweisen ,,e rode die e|oii«dvn Ringe xv.u’ig haben sie .-imuletia i.akt.r
Grosze ürlvcn, ui ii abochon- oder Vlattenfoiiu durch rrung- Unten geäden. erhalten diest Zrickmungen mit Gc d outgdüiii. dazu ebntfaU» mit Gold sozusagen ptombieNr Gravierung.n ’.ae baiistifcher Cmamentc.
Uuettchöpfliche Barr: oneu, in ferner uralten SumbuhL
Vermochte».
• Au» einer kleinen Garnison wird folg.nbe sehe niedliche und wabre ifkirtntfcte bericht t Ter Garn .'nütteste. bet dem die Fahne seine» Truppenteil» steht, und dessen v-u» deshalb ron einem Posten bewacht roub, ball sich für inne iaht-, reiche Äutberidiar eine Hub. Ta« Xtcc weidet auf einem SUirn- rlat vor brui Haufe. Erne» Tage» tefiaglt sich die Frau ’Kaur e. bafe ihr »lud dauernd erheblich weniger Much al» früher }.bc und erklärt da» damit, baß da» Gra» auf der Äubwnöe i*vn den Passanten zertreten wurde. Die 3chüdcvache erhalt darauf Bee dem Kommandeur den iircngen Befehl, beft auftrr bet rtuh er« mand die LZldeflachr betreten dürfe Bald darauf tmll d x.w manbnife eilig über den Grosplah gehen, wird aber van dem Posten ungehalten. ».Run, Wi en Sie nicht, wer ich bin r* ..Alle», wo» ich rpnu.“ cnbjcgnelr oer uufgettgim Tarne bet stramme krieget, „ift, da st St. nicht btc ÄUb des XXrru MazorM find. Herunter vom Gras'"
• „Salo <**. Vor dem Eingang rnc» Berliner üoiifrttwi*I
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feit langen Zahnen auf der Schwelle der fmmMidx late« i 'chxk Gruft „Salve etngeniciftelL ixx neue Znhaber de» V.ki!«•;». bat, wie nnc X'qnm dem ..B T" schreibt, un Gegensatz seinem Vorgänger angtvrbiui. die Abzeichnungen aller L?ai,AU al» feste Preise zu achten Kürzlich wollte eine biedere BerlineriiD in dem Geschäft ein Jackett kaufen und gab sich alle erchenNutzD Mülx. rtipa» mm dem geforderten Preis (xnn'.’.rr r.;.i ;■ IJ
Verkäuferin machte 'v aber darauf aufmerksam, .-atz sie uch xl
irschloKM fet Ungläubig lächelnd meinte aber die Tum:: „Ra bäten 3< mal, Fräulein, da nuintrn itnr doch Salven nicht kennen 3dXM 10 Fahre lauf ich tevt bei Salven, und noch immer haben nnr gebandelt . . ."
• Detlev von Lilienero» al» Ehemann. ».ustWJ- Falke »iidmet seinem beimgcgangriKn Freunde Teller» von L'-lien- rrim in dem demnächst erscheinenden September beit von , Xorh und Süd" einen längeren Nachruf, in dem er nt feiielnden prr*
se»A».. nürthgen Menschen ersteben laftt. Er zergt. und barm liegt rti befonc-'tr Reiz seiner eebilb- nmgen. ^Uirnerun auch m »einet Hau.-lichtest und al» guten Ehemann . LiliencronS Ehe sa
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Seine ftmöc: liebte er mit Stolz und ZiiNlichkeit Mehr c - einmal halle er früher zu mir gestuften, baft eine qludlulie Ehe ihm da» Höchste und Heiligste sei. die Ärone de» Leden» Tre Frau, hie e> oerftcind, ihm zuletzt nach den verbfnebei zu beretten, ift der höchsten Verehrung würdig, und eine mit Dan war btt g.jen sie erfüllte tun Ö» war damals eine kleine, allenntimiit Hochzest»gescllschaft. Ta» mngt Paar — er war al» Fünfziger noch rung sein treuer Freund Mat milla» Fuhrmann und meine Frau und ich Seine Karte, die bte x'.eiOtp vtouung für den hoben Tag rondjrteb, ist zu drollig und <M al» baß ich mir versagen könnte, sie hier imLiuifiten: „Ural Faueon-Anzug: denkbar bdle Hofen zkeine nxii.cn , „Gehrock", bunter Slip», ftnn Zylinder tum Zesu Ehnsti willen!!! ^agz- belle Handschuhe < hellbraun, btt Leide nicht weifte vandschnte
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,rrock Später trug er nichr ungern einen und sab vorzügliM barin aui. wie denn überhaupt seine äuftere Ei>ch> ; mal den Kavalier und Aristokraten verlrugnetr Vornehm und li-venS-V würdig. Ta» gewann ihm alje Herzen ESien«! Sinn für bde»*| lichtest er batte, zeigte sich mir ichon trüb, als er in «findfl »rpcit'.-n Kobnung. in der Palmaille tn Altona, itzelcgenhe.t hrttr.l sich ein n- zu
Und wer da» ArbestSztrnmer feiner lehtrn .,>.h.e gesehen. r-S
und
Heinere Erzeugnisse des KunithandwerV. bte ihm »um Gevrouch von Freunden und tkrr1 -r immer vor Augen sein mutten, tr.u welch erlegenem Geichm>ck er das alle» zu einem Reinen sehenswerten Xab-.net: gro:Mt batte, dem ist geivift nicht entgangen, wie sehr «iuch bir Pietät bter ihre sammelnde unb beiuiotenbe Hand urt 3tr.fi hatte, sfr überall zwischen den schönsten BöcklinS und Ite . uju*> die Bilder und Bildchen seiner Kinder, Freunde und alter KneßtbD karncraden liebevoll aufgebdngt waren, fikr den Blick Uber bet I öänbe spazieren lief , dem konnte fein, als lä*e er in „H'tgfrtb- T< . war 9'api’lwn und btt finnr Fite, der alle enb btt Bllbttü inner Kinder, inner Abel und seines t)ulif. Thoma» cbcnte-l Nische Vogrl und be Halo verblichenen Bilder seiner alten Mae* ] pagnie. .
tuat ia>ch Hi
lhiipcrfität><nartirid>tcn.
— Ernannt tvutb der bisherige o. Vtoki or an der Kieler llnitxr'tidi v*et>. Regie r imgSrat I r pbiL Friedrich R > nne reut 1. Choter 1909 ab yun ordeniu.chen Pro'efior ’ür L'.uute:^ und Petrograpyre an der Umotifilät Leipzig al» Rachtolgei del In den Ruhestand tretenden <• cd. Rats Bro«. Feed. Zirkel.
3. Au.z. T ckste l nach b Uhr ans
3tg." wird .Ttiibruben: Ich war allein »u Haufe geblieben, ali der Voftdotc erschien und mir »u ntetneri nid)! r; nyn rchreck einen gddHoffrnen Brres mit einem drestcn, ichtetrizen Rand «ter* reicht . der an mein.' Ämter abrdliert war. die eben < een ->Sl''uch machte Bon Re^-grer und Beiacgnis er M.
blickte ich auf ba-3 gehr.maiSvollt Schreiben, da» un» odn« Zweitl eine Tode»Nachricht brachte Lie Adresie de» Assenher» war am dem ftuccrt nick: angegeben und bte Schriftzüge - nnr gUtX kaufmännische Hand - verrieten nicht da» wrr.gftr Jd. nfW mich ui schme:z'..ch>-n Vernnttungen Zch dachet an eine eiM 2ante, dcrtn GcfnnddcitSzuitaad schon Lsnge tu B -ürchttepM Anlatz gal Ctxr wurde eine längere BerTvandte. bic iNtr scheren Stunde entgegen)ab, unnmnuirt an» i*m MiN*e . :t dem veilen vi.uck brr Ehe und MUerschost abtrnt«? Erst um iU Uhr abend» kehrte meine -xuiter in hellerer 3::emaa| zmück Als fit den omiRo-en Brief mu dem Trat.er:and rtiltd*. ceidu terten »ich ihre Züge, von Sorge ergnsten. zerr'ft fit Ms zstte.adcn V-r.> den c:i< u i- .ji. üderll»z den Znhall «*
v. u.>.;e den örirl iM v- >.ua 2.'^-mrnt erleichtert «» -«■<* und doch ärgerlich auf den Iiia? „Solch eine txMteigf'- Ta» mgt-ri.ic Schreiben entbleit Nicht - w.iter eis ernt Ortbäh**
Silber bä i.d r. a, - bene nd von tönen llint ncnsthe ftiettra gibt i 3brt ünben sind u.ck it. uno vc w iSeZi nast> Schuinckstück ist ein S<
^orsthaus Milleldick zur tz^schtvindigkeitS-Lonkurrenz de» Frankfurter Automobllklub- Tie Groftherzogin kehrte hier- auf mit bem Prinzen Reinhard nach Zagdschloft L^olfs- garten ■ urfttf während her i^rovhcrzoa sich mit Gefolge zum Fru.,stü. i.t den Automobilklub nach srrankfnrt begab; nachmittags traf auch die Grofthcrzogin mit dem Prinzen Rcinl/ard in Frankfurt ein. wo eine Bcsick-llgung der ^Fla stattfand. Tic Herrschaften kehrten um 1 >5 Uhr mit Gefolge wieder nach Volfsgartcn zuruck. Prinz Reinhard zu Solms^ Ltch ist am Sonntag abend toieder von Frankfurt aus nach Lich abgereist.
•• Erledigt ist die mit einem evang Lehrer «t besehende Lehrer st eile cm der i^tneindescliule zu Elbenrod. Mit der Stelle ist Lrganisten- und Lektordienst verbunden.
-? Heuchelheim. N. Äug. Im Zeichen der L'ir- mcd stand unser Ort Sonntag und Montag Da- Wetter setzte zirar nm Sonntag morgen mit einem triftigen Regen ein. allein die Sonne kam bald zum Turchbruch. Gewaltige Anstrengungen hatten auch diesmal unser» Lirmeswirte gemacht und alles aus» beste hergerichtcl Mil Vorliebe beteiligen sich die Bewohner i^iesienS stets zahlreich an unserer LirmeS. Die breite Dorfstraste mit ihren Verkaufsbuden ivar schon um bte Mittagsstunden sehr belebt und immer neue Teilnehmer stellten nch ein Alle Lirmesplätze waren bald bis aus den letzten Platz gefüllt und die Jugend huldigte fleißig dem Tanz.
0 Heuchelheim, 22. Aug. Verflossene Woche sand hier unter Lmiung de- Lbstbautccnnikers WieSner einCbftr undÄemüseverwertungSkursuS statt, an loelchem 17 Frauen und Mädchen teil nahmen
B. Burkhardsfelden. 22. Aug Heute nachmittag hielt der Gie ftener Zweigvereio der Gustav Ado l, - ^ti» tu n g in um crem festlich geschmückten Crt sein dieöiährute» Zahresfest ab. Der Gotl Sdienft fand auf dem eigens dazu dergerichteten Kirchenplatz unter den altehrwürdigen TvrNniden Italien» eine zahlreiche Festgemeinde den eindrucksvollcui Worteii der Festredner lauschte. Die Festvredigt hielt 'Bfarrcr Sch midt - Grünberg, der in tief durchdachter Rede über den Wahls peuch des Gustav Adols-BeieinS sprach: Lasset uns gutes tun an >edrr mann, allermeist aber an den (^lauccn»gi3Wi!cn. Er erinnerte babci an unsere Ehristenpilicht und zeigte, nne der Gustav Adol«- Berein denselben Nachkomme. Tic Begrünung der Festgäste und die Erstallumi des ZabiesderichteS über die Arbeiten des Hcn. Vaitprocmn» im Zahre 11)08 besorgte 'Bfarrer ombel - Reiskirchen. Zn der 3 * Stunde nach dem FestgoNe-bienft auf teimclben Platz abqebaltcntn Rachoersammlung. die ime der Gottesdienst mit allgemeinem iVesang eröffnet und geschlossen wurde, redeten OVebeimer Schulrat D. stamm und stirchenrat D Schlosfer- ivtefcen in markigen Worten über die hohe Bedeutung der Arbeit de» ^'usrov Aoolf-Berems soiovhl für die von ihm unterstützten Evangelischen in der Zerstreuung wie für bic an dieser Arbeit durch ihre Gaben sich beteiligenden Gerneindeglieber in der Heimat Tie erhobene Festkollekte belief sich auf 87 Mk. btc den evang Gemeinden Rockenberg und Bretzenheim zugennesen wurde
C Ehringshausen (Helfen , 22 Aug Unser Bahnhof erführt geaenivürtig eine bedeutende Erweiterung. LaS neue geräumige Stationsgebäude ist im Rohbau vollendet, in wenig Wochen wird cs zur Benutzung bereit sein. Mehrere Gleisanlagen sind in der Ausführung begriffen, grofte Erdbewegungen werben zurzeit vorgenommen, um den Platz um den Bahnhof auizufiillen. Am 1. Oktober dürfte der Umbau beendet sein
Büdingen, 23. Aug Im Tränge nach der Freiheit eine- SckilachtermesserS verfolgt und nod) einer aufregenden Szene in dem benachbarten Lindheim dingfest gemacht wurde, gegluckt, aus dem hiesigen Haftlokal zu entspringen Bei der Reinigung von fbtbeln ift der Häftling in emem unbewachten Augenblick durch Erklimmen der Mauer inS Freie gelangt unb hat sich schleunigst au» dem Staude gemacht. Ter Au^rcifter, der ohne P »' ere war. gab bei seiner Bernehmung an, Jos. Res aus Krombach zu hriften Ein sofort erla sener Steckbrief ist n d Bud. Allg Anz. bis jetzt ohne Ertolg geblieben.
R B T a r m ft a b t, 23. Aug. Heute morgen gegen 5 Ubr brachte fiat der Hosinetzger z.uthier in der Alrr in- benrrafte in jclbstniörberifcher Avficht einen schuß in die rechte Schlafe bei. Ter Schwerverletzte wurde in t-a» städtische xramenbüu» verbracht, wo er uUbalb verstarb. Fi- : anzielle Schwierigkeiten ।allen der i^runb zur Tat fein. — d.egen Betrug» tu Hast genommen wurde der Pferbe- i 'nblcr Hch. Keller von G. icSheim. Er kam heute morgen mit der Zabn hier an unb sollte von zivei Gendarmen ver- ’.'aftet werden. Al» er sie erdlicktr, crgrtsj er die Flucht.
vllkchtunken n«rch»ikommen. cv^ucklick^rweise ftr.b durch da) t*feft über bte Sicherung der Bairfo r berungen die Sdubonbr erfer vor grögeren Verlusten wesentlich geschützt, dar fchliestr aber nicht an», baft auch für die Falte in der Buchführung des Handwerker» unter Itanlo „Verlust" grShere Betrage erscheinen.
Lirb ein unter derartigen Verhältnissen arbeitender Handwerker längere Zeit krank, so tarnt es nicht au »bleiben, daß er mit seiner Familie in bte größte Rot gerät, besonder» wenn derB-:treffende keiner Innung» kranken rasse oder berql. cmgehort: denn an .Zurucklegen eines Rotpfenma» ift bei bem fetzigen c^efchaftsgang nicht zu den len. Ebenso geht ei den Ängehoriaen bei Handwerker» nach dessen Tode' wahrend Geschäft in früheren Fahren wenigsten» soviel einbrachte, dasi die Hinterbliebenen vor bitterer 'Jän ge- schützt waren, reicht der Verdienst bei Bauhanhwerker» tn Hessen heute kaum aus. auch nur bie notwendigsten Leben»- dedurfnissi. zu bestreiten.
Ist man seither bemüht gewesen, die Forderungen der Arbeiter nach Möglichkeit zu berücksichtigen, so ist cs jetzt an der Zeit. Dem Handwcrler unb besten Hinterbliebenen bie nötige Aufmcrlsamkcu zuzuwenden unb soweit möglich bie erforderliche Unterstützunq in finanzieller oder sozialer ‘■beiifhunfl angedethen zu lallen, bann wird der derzeitig schlechte «Aschaslsgang Der Bauhandwerker. der sich wahrscheinlich int kommenden Sinter noch ungünstiger gestellten wird, viel leichter ertragen werden können.
In Dclhqer Uebertinfttmnnnii mit ur eter bnitignt ‘n r^fbuHg wurde nach bet Stebertzb: »ri.ülich-r .^itrn bc» Mobrli^rv.rinigrn von bet Sieuetpfsicht btteeit Ter t lcante btfiutbe ctcucc- chrontt und M mitteriakoeoMze. b>-»fen s2ck»i. -cktttchen neberfieimmgen wir m: vorstebenden Au- bnmatn bauptsöck'lich «-stolgt sind. I3ftt Angabe dar *x crt- mificn, um nxldx 3inr.men t» sich txri den oerickncdeucn auKt- orventlichen Maftr-'qcln gebantxl: bet Sie können nicht klein gewesen fern --rn vutr» beS wäbrrnd 2»' Iabren fast ununter- brol»-7-n jtriegiiii*tanbe» und baden noch ladtiehntelcni in bet meanigebanrnq unseres ftl-initeüteS nschaewirkt Hierzu kamen nod> bi- schweren Last n. welche den einzelne» CAemnnbert durch ftri-g-crrr-itbennigen crrHbirtcnürt Art, wie innquartiftungm, Fnbtleistungen, .'vouroaeltertrun vn u w etwurtnen unb viesiach bas gan-,e 19. Oabibun^Tt b'ndurch lüblbot blieben, zum Teil beute nach al» älter- lltiegs chulden bte i-stmetnbevoran chlLge betm L ; '"en. Tie (Em>d;jng ist nabeliegenb, baft c» in bamctign Zeit für die Männer an leitender Stelle nicht leicht gefallen fein kann. Finanzreformcn ein- und durchzufübren. Handel unb Wandel stockten, der CHelbftanb war knapp. b;e Industrie steckte noch m den sttndetfchuben. die Varbnrrfdxiit war gering entwickelt. bierzu bte Verminderunq der Volkskraft durch bte Ttiimte- rung bet nxfanabiant männlichen Fugend, welche auf den europäischen Schlachtfeldern, vom Ebro bis zum Riemen, verblutete.
ViH»lrum?a>nlaBtre ihre i? ttt M.mfrfd Hcintaw. Sah In nach oem ...<xn ihrr» a:et zu t»p:-n gebend und tat. Nte chnen Kubx» i-:cn beehrt hüttrn i rnzt «» N'cht an .iru-oluckt. v8> zu : crar-.ige» Ji:Ud» iu L ?.(na. rote nae»
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