747,2 18,0
14 2
8.6 । 7,9
des
Handel
'/. Reichsanleihe.
3C,O Portugiesen Serie I
118.75
99.60
Prince-Henri-Eisenbahn . 131.00
Burse, 24. August. Anfaugskurso.
gegen
5
S
f^gggtoS
S '
-QÄ
£35
5
= 3 3
5 2 <L'-2
@<S
ex)S
ödS-
e»3
f
5
S--
-
6)2"
Sl
5
''.i-z
•S5
S<L
2.
ixt
242.50
118.00
S = :
9
von zur
2-
9“
7“
748,2
il ^^d,5
10,2 10.6
66
88
95
22.90
159.60
48.60
88.50
Bem. Himmel Bem. Himmel Liebel
k) K
&
I
. 197.50
. 186.40
. 22.90
. 94.10
. 146.20
8- L)
Z
Gestern ilberrente Ungar. Goldrente . Italien. Rente . .
S
OS s1«
= 5
3','. 3°/,
4'/.
41
*35 O
do.
Konsols
do. .. . Hessen . . Oberhessen
PS
CD
05-
11: ..;ciier fergw Laurahiitte . . Lombarden E. B. Nurdd. Lloyd . Tttrkciiluse . .
5 $ a
PS
fX> O ' '"■ • 'S
§5 g.
85.95 95.20 85.80
94.00
93.00 99-90
99.40
95.55
Türkeniose.....
4°/0 Oriech. Monopol-Aul.
4° 0 äussere Argentinier 3°/,, Mexikaner . . .
- । still
S I 2
- still
= 5 ö ^2>
. 183.10
. 135.20
. 247.50
. 82.05
. 159.25
erlinei Km-eltM : Hal, befinbet ja endliche lateiniii «aber des G--jüM m Gegensatz luigat aller Wam e. biedere Berlins sich alle erdeiM mterzuhandeln. L m, daß sie sich - mdeln ausgeschloss: me: „9ia hören 6 nicht leimen! Ccha h immer haben k
23.
23.
Verantwortlich für Feuilleton und Vermischtes I. V.: Ernst Anderson.
Elektriz. Lahmeyer . . - Elektriz. Schlickert . . . Eschwciier Bergwerk . . Gelsenkirchen Bergwerk . Hamburg-Amerik. Pakctf. Harpencr Bergwerk . . . Laurahiitte......
Xordd Lloyd.....
Obcrsehles. Eisen-Industrie Berliner Handelsgcs. . . Darmstädter Bank . . . Deutsche Bank . . . . Deutsch-Asiat. Bank . . Diskonto-Kommandit . . Dresdner Bank . . . - Kreditaktien.....
Baltimore- und.Ohio-
Eisenbahn . . .
Gotthard bahn . . ... . Lombard. Eisenbahn.. .. . Ocsterr. Staatsbabu . . .
23.
23.
24.
115.25
127.50
203.20
191.50
124.80
197.20
187.00
94.20
101.80
175.60
135.00
247.20
148.50
189.75
159.60
205.90
• CD
3 P-S
Telefonische Kursberichte
Giessener Anzeigers, mitgeteilt. von der Bank für ,,„,1 t. f?joqscn.
Frankfurter Börse, 24. August, 1.15 Uhr.
2 a=
hF9«-ö
Allen Eltern zur Beachtung
Fürfeld, Kreis Alzey, 28. Dezember 1908. Wir gaben „Bioson" einem 15 Monate alten Kinde «Knaben», welches sehr schwache Knochcnentwuklung hatte nnb nicht lausen lernen wollte. Viele IViitiel hallen wir versucht, jedoch feine- hat geholfen. Aber die Wirkung des Bioson war überrmchend. Aach Imochentlirher Verabreichung desselben konnte schon das Kind lausen und ward Air sehends kräftiger, v)cb kann daher das P.äoarat liir jedermann zur Kräftigung, besonders aber für Kinder in der Entwicklung, auis wärmite empfehlen. Am hiesigen Platze wird Bioson ziemlich viel getrunken, -hochachtungsvoll! Jak. K5hler, Zimmermann. Unterschrift beglaubigt: Kampf, Notar. Bioson ist das beste u. billigste blutbildende Kräftigungsmittel. Paket 3 Wit. in Apotheken, Drogerien.
Ä?l?-nbt ’d dessen lld>.fut feintÄ ’Pf einem Raj» ! bie iyrou Maj^s S6 dl früher M Mueibe non In erhall daraus s, u>ber der Kuh rau, Mill die ’iro aber von ds Ulchl, Mer ich bW icregten Tarne Ü des Herrn fc
Meteorologische Beobachtungen
der Station Gießen.
Rettung des Augenlichtes des Rhinozeros „Mogul" des Zoologischen Gartens in New-Bork ist glänzend gelungen. „Mogul" ist schon seit mehreren Jahren mit einem Augenleiden behaftet. Im Frühjahr vorigen Jahres hatte sich das Leiden derartig verschlimmert, das» der Dickhäuter vollständig zu erblinden drohte. Jnjolgebcssen entschloß sich der Direktor des Zoologischen Gartens, Tr-Dornaoay, das Rlstnozcros operieren zu lassen. Gko V.van Mater, ein Ncwvoricr Augenfpezialist, nahm die Loeration vor und zwar unentgeltlich, da diese sich Tank der Zeitungsberichte als eine große Reklame für ihn erwies. Die Lveration gelang und „Mogul" vermochte wieder wie früher zu sehen. Rach Verlauf etlicher Monate stellte sich das Augenleiden von treuem ein, und Dr. Mater wurde aufs treue ersucht, „Mogul" zu operieren. Auch diese Operation, die im Januar ausgeführt wurde, gelang vorzüglich, und das Tier kann jetzt die kleinsten Futterteile voneinander unterscheiden.
* D i e höhere Tochter i n Japan. Tas alte Onna Trigalu (große Fraucnlehrei in Japan, das sich ganz auf konfuzianische Lehren aufbaut, hat natürlich im modernen Japan keinen Platz mehr. Die neue Zeit mit veränderten Lebensbedingungen, die Frauenbewegung, die schon Hunderte von Mädchen in das Erwerbsleben geführt hat, dazu die gröbere Freiheit int gesellschaftlichen Verkehr, haben auch die japanische Frau aus der engen Abgeschlossenheit ihrer Familie und ihrer Hauser herausgeführt, und in engen Verkehr mit der Außenwelt und vor allem auch mit dem andern Geschlecht gebracht. Was man vor 10 Jahren noch mit Abscheu betrachtet hat, daß öffentliche Tanzen nach europäischer Art mit dem anderen Geschlecht, heute ist es in den besseren Kreisen schon an der Tagesordnung. Leider wissen auch viele Erlasse von Unlerrichtsministern in den letzten Jahren von den gelockerten sittlichen Anschauungen der höheren Töchter und Schülerinnen im Verkehr mit den Schülern zu berichten. Um nun diesem Verkehr mit Ernst entgegen zu arbeiten, haben einige Lehrer und Lehrerinnen der höheren Töchter des Landes 15 Regeln für das Benehmen ihrer Pflegebefohlenen im Verkehr mit dem andern Geschlechte auf gestellt, die ungewollt einen tiefen Blick in die Verhältnisse des modernen Japans tun lassen. Diese Regeln lauten: 1. Tu darfst keine Unterhaltung mit jungen Männern in einem geschlossenen Raum haben, wenn nicht eine dritte Person zur Aufsicht dabei ist. — 2. Du darfst jungen Herren keinen Besuch machen. — 3. Tu darfst einen Junggesellen nicht in seiner Wohnung besuchen, ausgenommen, wenn eine ältere Frau zur Aufsicht dabei ist. — 4. Tu darfst keine Korrespondenz mit jungen Herren führen, wenn nötig, so sende deinen Brief durch eine geeignete Persönlichkeit. Oessne einen Brief, .den du von einem Fremden erhallst, nicht selbst. — 5. Tu barfil keine Photographien oder andere Tinge mit tzerren^austaujchen. — 6. Tu darfst junge Herren nicht in deinem Schlafzimmer ober an deinem Krankenbette empfangen. — 7. Gehe nicht nach Sonnenuntergang aps, wenn cs nicht unbedingt nötig ist; mußt du aber ausgehen, jo nimm eine Beschützerin mit. — 8. Tu darfst nicht auf Reisen ober in Dotels gehen, wenn keine Beschützerin bei dir ist. — 9. Tu darfst nicht allein in einem Dause wohnen, wenn nicht eine Beschützerin, Verwandte oder Freundinnen darin wohnen. — 10. Benimm dich in Gegenwart eines Mannes nie gewöhnlich, selbst nicht in Reden und Bewegungen. — 11. Sprich nicht mit Männern und laß dich nicht in näheren Verkehr mit ihnen ein, wenn du ihnen nicht in der richtigen Weise vor- gestellt bist. — 12. Nähere dich auch nicht solchem Manne oder feinem Platze, so daß kein Verdacht oder Mißverständnis entsteht. — 13. Gehe nicht mit jungen Männern spazieren und spiele nicht mit ihnen, cs sei denn, daß eine ältere Beschützerin bei dir ist. — 14. Gehe nicht zu jungen Männern um Abschied von ihnetp zu nehmen, ober gar zu einem Rendenzvous mit ihnen. — 15'. Ziehe dich in Gcgewart von
Männern nicht an und nicht aus. — Diese Regeln sind der .Kaiserlichen Erziehungsgcsellschast vorgelegt und von ihr angenommen worden. Sie werden unter der Ueberschrift: „Regeln für unverheiratete Frauen" in allen Töchterschulen zur Verteilung gebracht.
Falls nicht vorrätig, versendet Apothete ui Bensheim l-vessen- jrankv
Nachnahme. (bl7/a
ihemann. tel : Tetlev von Silin I iberhejt von „ffetl t in feficlnben pt?| Achters und liefe I und darin liegt r: cron auch in feind liencrons d lchn Iah« betriff/ :tid)Ieit. Mr daß eine ßW Kvme des Mich den Äerdimv :big, und eine tii
Ivar damals t " l as junge M - freund Brimilß :arte, die die Äcida zu drollig und ss. mitzutcilen: M locken-, .Mwt ifri nullen!!!).,JM t weiße handM it beide noch KR und sah vorMH ,ere Erfchcimmg^ vornehm und Heg viel Sinn für Ws h, als et in M ta, Gelegenheit fe heim iu
Zahre gfifl cl Bilder und altck- e ihm rum GeblL utien und erlesenem it Kabinett .seo^ ichr auch die W im Spiel M Thomas und W che und aller K-< !
er im
T-rtß und die 2^
sK;
BerlMiW E ÄKK K'W ergÄloi'fe nc ter fiitK.
Ot e» ber ft; , rich ffij., I(lit r i- Lune b,
Portudiesen „ III - /0 rass. Staatsaul. 1905 ;n )npun. Staatsanleihe Cop.v.Türkou von 1993
62.20
63.80
99.45
96.45
5
1-rtn funkelnagelneuen Königspalast leisten können, sogar einen .. ft imposanten, hat doch nur 2 660 000 Mark der von Eggert 2 oen Jahren 1883—85 erbaute stattliche Kaiserpalast in Straß- rj gekostet. Auch beim Bau des Brüsseler Justizpalastes, der n»Bärtigen Schöpfung des genialen Joseph Poelaerts, ist der ^lenanichlag um etliche Millionen überschritten worden. Die i Zamtkosten des Palastes, dessen Bauzeit sechzehn Jahre dauerte, ;r richten schließlich die L>öhe von 45 Millionen Franken. Bei ■liebem mußten schon naid) anderthalb Jahrzehnten in gewissen ilen, in denen sich recht bedrohliche Risse und Senkungen zeigten, ’j'tfpielige Reparaturen vorgenommen werden. Allerdings ist kr Brüsseler Justizpalast das umfangreichste Monumentalgebände, jj in den letzten fünfzig Jahren in Europa zur Ausführung gesagt ist, denn seine bebaute Fläche beträgt nach Abzug der acht höie ■0425 Quadratmeter nnb Jein umbauter Raum 700 241 Kubik- ntter. Demgegenüber tritt bas Reichstagsgebäude m Berlin nt 11200 Quadratmeter bebauter Fläche und 368 3o9 Knbik- rler umbautem Raum erheblich zurück. Bezüglich der Kosten ■ U sich am höchsten Garniers Große Oper in Pans: bei 10 230 hiabratmcter Fläche und 402 940 Kubikmeter Raum und, em- Meßlich der Aufwendungen für die reiche künstlerische Ausrottung, 60 Millionen Franken verausgabt worden, wervon ,i fallen auf die reinen Baukosten fast 3o Millionen Franken.
r Bau des deutschen Reichstages hat 24 Millionen Mark gc= ’ itet wobei 2 275 000 Mark für Möbel, Beleuchtungskörper, ^denbelag, Vorhänge und sonsttge Requisiten, sowie für kunst- hiiehe illusschmückung mitgerechnet sind. Das sind gewaltige tnmmcn, und doch werden sie noch übertronen von den Kosten Kmisser älterer Kirchenbauten. So sind für die Peterskirche in »nt insgesamt 192 Millionen Mark aufgewcndet worden.
6r. Peter läßt sich daher mit Recht als die „teuerste Kirche der Mistenheit" bezeichnen.
* <Das Rhinozeros beim Augenarzt. Gin ‘ eurem Brooklhncr Arzt ausgeführter operativer Eingnsi
-L'en anschneidcl, liegt, so meint die „Voss. Ztg.", noch etwas rr als in ber Charakteristik eines skrupellosen Reklamewesens. . ist überhaupt problematisch, ob die weitverbreitete gcsett- xsttiche Sitte, im Zustande ber Trauer für alle Briese, die ri ausfcnbet, Blätter und Kuverts mit schwarzem Rande zu nltzcn, eine geschmackvolle und innerlich berechtigte ist. Das freben, bie Trauer nach außen zu tragen, wirkt ba geradezu dringlich, versttmmt Freunde und Bekannte, und steht oft in - lern Oiegeiisatz zu dem geschäftlichen oder gar gesellschaftlich-
eren Inhalt der Briese.
• D i e Generalsekretäre der S ch i 1 l e r st i f t u n g. •li3I sechsten Male in den säst fünfzig Jahren ihres Bestehens \l jetzt die Deutsche Schillerstistung einen neuen Generalsekretär ber Person Dr. Oscar Bulles erhalten. Tie Stiftung selbst Liiert bekanntlich aus dem Jubiläumsjahr 1859, das Gencral- •fiftariat wurde erst 1861 geschaffen und als erstem Karl Gutzkow I ertragen. Differenzen mit dem Verwaltungsrat veranlaßten en 1864 zum Rücktritt; sein Nachfolger wurde Dans Lwpfen * Herbst 1866), bann Ferdinanb Nürnberger (bis Enbe 1869).
bann zum Vorort der Stiftung (ber alle fünf Jahre neu "immt wirb) Weimar gewählt würbe, kam bas Amt des General- -etärs an Julius Grosse, der es volle 33 Jahre, bis zu -em 1902 erfolgten Tode treulich verwaltete. Seine Stelle nahm ns Dosfmann ein, den nun kürzlich ebenfalls ber Tod abberufen il Mit Dr. Bulle geht das Amt zum ersten Male an einen l'lcnn der Wissenschaft über, während cs bis dahin ausschließlich f- 1 Tichlern besetzt worden war. Gleich dem Generalsekretär und ra Verwaltungsrat wird auch der Vorsitzende der Schillerstiftung r fünf Jahre neu gewählt: der erste war Franz Dingelstedt, iitn folgten Friedrich Dalm, Wilhelm Genast, Robert Waldmüller- ijoc, nochmals Genast, Paul Deyse, Generalintendant Bronsart Zchellcndorf, Ludwig Freiherr v. Gleichen-Rußwurm, und seit E Staatsminister von Rothe.
• Kostspielige Bauten. Die alte Weisheit, daß ber Imbau kostspieliger ist als der Neubau, hat sich jetzt beim Umbau | i Brüsseler Königsschlosses wieder einmal bestätigt. Dort wurde L c Anschlag von 3,5 Millionen Franken um die Kleinigkeit von », Millionen überschritten. Dafür hätten sich die Belgier
August = 4- 19,0 °C.
, = 8,7 6 C.
»52
S“ seife ।
Qilen bi,; N
pllll|or ibt q? xSL und
6$6xleBenetH M des ®leg
4';,°;0 Chinesen . .
Aktien: Bochnm Gass . . . Baderns E. W. . . Tendenz: fest.
Berliner Canada E. B . . . Darmstädter Bank . Deutsche Bank . . Dortmunder-Union C. * Dresdner Bank . ... Tendenz: fest.
3'
4".'n Oesterr. Goldrente . 17, 4";<
höchste Tentperatur am 22.
u11edrigste ,_________, 22.
Cu.
3
Ö
'S
Z
3
߻l<
Ö
5 M
<x>
I
y R*
Z
£ n
LS: o S.'
*7 <5t)
1*3^
G)= s
— E *>- =
o^o-.2
= 3-fe 6)«-
" 5Ä2 2g-&
August
1909
Barometer auf 0° reduziert
zemperaiur der XTli't
Llbsolute Jeuct)ligkeit
Relaltve Feuchtigkeit
<3>
3
-
8 a ß
Wiildstärke
Wetter
isblatt für den Kreis Sietzen


