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Buderus E. W
Tendenz: abgcsehwÄrht-
Elektris. Ixhmeycr . . . Elcktriz. Scbackert . . . ciler Bergwerk . .
Geheukireben Bergwerk . Hamburg - Amen". Paket/. Harpemr Bergwerk. . . Laor.ibfiUe Nordd Lloyd Obcrschlcs.Eisen-Industrie Berliner Handelagee. . . Darmstädter B.ink . . . Deutsche Bank . . .
Deutsch-Axial. Bank . . Diskonto-Kommaudil . . Dresdner Bank . . Krcditaktieu Baltimore- und Ohio-
Eisenbahn
Gotthardbahn Lombard. Eisenbahn. . .
Canada E. B Darmstadter Bank • .
Deutsche Bank . .
Dortmunder-Union C. . Dr hier Bank . . •
Tendenz: schwacher.
Eingesandt.
Verantwortung.)
(Für Form und Inhalt aller unter biene Rubrik sichenden Artikel übernimmt die Redaktion dem Publikum gegenüber keinerlei Verantwortung.)
Meine Tochter besucht die hiesige erweiterte Mädchenschule und hatte für heule 6 Schreibhefte nölig. Al« ich dieselben von meinen
Gemlignis, moem es als 'lraierschwerend hervorhod, bau die Angeklagte roueic, daß die Aeugeruug unwahr ift, da ihr Ehemann wegen cher nämlichen üblen Nachrede schon zweimal bestrast worden ifL Tie Angeklagte iocht das Urteil an, da sie nur ihren Mann wegen der ihm zudiktierlen harten Freiheitsstrafe bedauert haben will. Es stand aber feil, daß die Angeklagte die Aeußerung bestimmt getan und dabei behauptet hat, sie habe deir Schutzmann elbst bei der Tat bekrönen. Unter dielen Umständen kam daS Te-
schnittspreiS pro Malter. Roter Weizen (nassauischer) 19,65 TIL, weißer Weizen (angcbaute Frenidjorteu) 00,UU l'if., Born 135<> 1*;:, (Herste: Futtergersle 10,00 Mk., Braugerste 0,00 — 00 M., vakr 8,70—0.00 Mk., Erbsen 0,00 Dtk., Kartoffeln 7,50-0,00 Mk.
sollte, das besorgen die nfltbfonrm. nbcn.
Ter Straßcnwarr kann nicht:- Sag- 'N tun d, Rollv-ine sind nicht zu bannen, alle Flickarbeit an der Tira«, ist^ vergeblich, die Straße verludert, große Flickarbeiten mit der Zammroalje dahinter werden nötig, man greift tiefer in dm Beutel denn ber Ruhm Hessens, die besten Straßen zu bri&rtt, muß auch un allgemeinen Interesse ausrecht erhalten werden
-Wird dos möglich sein, wenn der Beschluß der X^anbttRrt« schanskammer, die Pslugschlctsen iviebcr e,n;u^üw.rn. zur Durch
^rereorologischc Beoviichtuuüeu der Station (Ziehen.
destellung allseits begonnen.
Limburg a. b. Lahn,21. April. Fruchkmarkk. Tmd
3d-aben ar Fast die ganre Flicka. ' - ar. seiner ihm ano-
macht Die Pflugschlene hat, wie bßv in, die Rollsteine, welche Nesterwrne io die 3trafec scst zu machen, iurstckg.geben
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leise sai.nb, p?t icinnn \i*efnann n auic.i Morgen zu, da erstarrt
schön ihre. Bestimmung, waren, aus ihrer £'cie
______ __ .... ivicber auf der 2kraße
herum und ivaS d e eine Pflugschleise etwa nicht brbrgt babni
üesterr. Staatsbahn . . .
Prince-Henri-Eisenbahn . 1-^
123.45
Buchbinder besorgen wollte, bekam ich zur Antwort, der hat mmi die richtigen Umschläge, denn, man höre und staune: Zu Sen 6 Heften waren folgende Umschläge nötig : rosa, hell- und dnnke - blau, bell« und dunkelgrün und braun, also icbc« Schaibheit 'm 10 Pfg. einen anderen Umschlag. Schließlich war e abends 7 Uh».
einem anderen (Pcid)d'i. 2 ,vj um
der Grünberger Straße, das dritte und vierte m der Vleu'tabi, da fünfte auf dem Kirchcnplatz und das sechste in der Bnhnvol'irr, (Sv ivarc Pflicht der Td)iilbeputahon, einzufchreiien, denn ce ist jedenfalls nicht gut, zu viel auf Aeußerlichtcitcu zu geben.
E i n Bake r.
Telefonische Kursberichte des Giessener Anzeiger», mitgeteilt von der Bank für und Industrie, Glessen.
Frankfurter Börne, 22. April, 1.15 I hr
Wartburg, christlicher Verein junger Männer.
Mancher, her diese Heberschrist liest, wird fragen, ja, was ist denn das? Run, wenn er das wissen will, dann komme er einmal am Sonntagabend um 8 Uhr in den Nonjirmandenjaal ber Markusgenreindc (Kirchstraßc 9 Dort.), da kann er sehen und erfahren, was das ist. Er wird dort eine Schar junger Leute treffen von 14 fahren aufwärts, etwa 70 an der Zahl, unb man wird ihm lagen: Das find unsere „Wartburger". Und am die Frage, was die da treiben, wird man ihm antworten: Die find, nric an jedem Sonntagabend ocriammclt, um irgend einem Vortrag zu lauschen, und um gleich zu sagen, welcher Art die Vorträge find, die hier gehalten loerbcn, mögen einige Themen aus der letzten Zeit folgen: „Wichcrn", „Die (Gefahren des Alkohols", „Die Zeit vor hundert Zähren", „Löhe", „Heber Zahnpflege", .Ursprung des Geldes", „Dichterabend", „Rembrandt", ,,4-er Wechselverlehr", „Luthers Leben" 'mit Lichtbildern-, „Bilder aus der Mission ber Brilbergemeind'" «mit Lichtbildern-, „'Silber aus als Clwist", „Der Mut", „Mittelalterliche Rcchtszustandc", „Hexen Prozesse", „Die Fehme", „Die Virbeit", „Unsere Friedhöfe", „Gc idyidite der Eroberung ber Luft", „Südwestafrika" u. a. m. — An diese Vorträge schließen sich bisweilen Diskussionen an, jragen der Vercinsmitglieder, usw. 2cn Vor tragen voraus gehen: Unter bältung, Spiele und gemeinsame Gesänge. — Aber nicht nur Sonntagabends finden Vereinsversaiumlungen statt, alle Wochen übende sind irgendwie besetzt; da sind vor allem unsere Bibel- stunden am Dienstagabend, getrennt für Mitglieder ber Zugend- ahtcilung (14—17 Jahren unb der älteren Abteilung (über 1< Jahren Dann fmbeu an den Wcrktagabenben unsere üursc statt. Im vergangenen Winter hatten wir zwei französisäjc Kurse, einen Stenographiekursus (System (Babelsberger*, einen Schreib maschinellkursuö, und für die Mitglieder der älteren Abteilung Besprcdmngcn über soziale Fragen. — Der körperlichen Weiterbildung und der Erholung unserer Mitglieder dienen der -turnabenb und die gemeinschaftlidjen Wanderungen am Sonntagnachmittag. Ein Blick in die Turnhalle der Stadtknabenschule (Mittwochs von 8—10 Uhr), kann jeden davon überzeugen, das! unsere Turn abteüunfl stramm und angestrengt arbeitet, unb daß ihre Leistungen sich überall scheu lassen Eänncn. . .
Neben den gemeinschaftlichelt Wanderungen sind in btciem Sommer für die Sonntag Radsti.ittagc gemeinsame Spiele im Freien in Aussicht genommen.
Zur Ausschmückung und Verschönerung unserer PereluSabenbe, zugleich auch ,m musikalischen Ausbildung unsere, Mitgli bei
ISosaunenchor und unser im letzten Winter neu
u gerufenes Streichorchester ii Violinen, 2 Cellos), daneb n unsere, allerdings noch - , b i Verbesserung bedürftige Gi - abteÜung. Lun Samstagabend ist Lese und Spielabend, außer dem Buckurausgabe. Unsere Bibliothek, die in diesem Winter Hart bereichert wurde, besteht aus etwa 560 Bänden unb 120 Zeitschriften. — Die Kurse und der Leseabend finden in unserem Wartburg heim (Weychinstraße 38 pan statt unb nur die größeren. Versammlungen unb Veranstaltungen im Konjirmandcnsaal der Markiisgemeinde. Bon größeren Veranstaltungen unb Feg lichkeiten aus dem letzten Fahre mären zu neunen unser Vereins auSflug auf die Saalburg, unser Familienausflug nach Nordeck. der trotz des Gewitterregens recht schön war, und unsere >vohl gelungene Weihnachtsfeier m der Tun,Halle des Turnvereins mit etwa 700 IcilncInnern.
Daß ein solcher Verein nicht bloß viel Mühe unb Arbeit kostet, sondern auch große pekuniäre Opfer erfordert und in Zukunft noch mehr erfordern wird, ist klar. Die Ausgaben werden bc- itrüten zum Teil aus den Vereinsbeiträgen, zum Teil aus Zu Wendungen verschiedener Kassen, und endlich aus Beiträgen ent Adner Gönner, deren wir allerdings für die Zukunft noch mehr bedürfen und erhoffen. Denen, die und seither unterstützt haben, ,ci an dieser Stelle herzlich gedankt: doch sic werden ia wohl aus dem kurzen Heberblick über unsere Vereinsarbeit ersehen, daß di« Opfer nicht vergeblich gewesen sind. Cs wird viel gearbeitet in unserem Verein und and) manches erreicht: ia wir dürfen wohl iagen: Cs gibt wohl kauni einen Verein, der soviel bietet und ber den mannigfachen Bedürfnissen und Ansprüchen der Jugend so entgegeukomnit, nric unser Wartburgverein. — Der Ucberblirf über imscre Bereinsarbeit bot wohl manchem auch einen Einblick in unser Vercinslcben gegeben, wenn ttotzdem einer, vicllcidu von den Jungen, den en unier Verein dienen will, die Nathanaelsrage stellt: Was kann im Wartburgverein Gutes (ein? dem rufen mir zu: Komm und sieh! Freilid) das eine fei noch gefügt: Es muß ein Nathanael fein, „ein echter Israelit, in dem fein Falsch ist." Jeden können wir nicht gebrauchen! H.
zur Besprechung kommen.
Der Vorsitzende schloß die Versammlung nut Worten des I Dankes an die Erschienenen. , .
Auf eine '2hifrage wurde dann noch über einen Beschluß I unserer LanbwirtschaflSkauimer, ber Vertreterin bt r hesfisckten Land wirte gesprochen. In ihrer letzten Sitzung beschloß nämlich bic Kammer einstimmig auf den Antrag ilwes zweiten Vorsis.vilb«m, des Landtagsabg. ^ihr Rohrbach, cinzugclicn, oic BerwaltungS-1 beherben des Landes zu ersuchen, die P f l u g f rh l c i f c n iv i c be r I einzuführen. Das mußte befremden Tenn jedermann weih, daß die Vflugschleijen unseren Kunststraßen, deren Unterhaltung den Gemeinden, den Streifen, der Provinz, atliälzrlul) ungeheure Summen kostet, durchaus schädlich ist Lviitc Kunststraße, auf der häufige Pflüge vermittelst Der Pflugschleife transporiurt werden, kommt nie in Ordnung. Tie Landwirte aber legen sehr großen Wert auf gut gehaltene platte Fahrbahnen, die sich „zart" fahren,
wie sich der oberhcssisckrc Landivirt ausdructi. Aber trotzdem gibt es Landtvirte genug im Lande, die trolwem die altgen-ohnte Pflug I schleife, welch« auf unausgebauten F-eldwegen allerdings kern Un heil anrichtet, nicht entbehren wollen. Wie bekannt geworden ist, will man besonders im Kreise Büdingen die Pflug chleisc wieder I haben unb die Lanbnrirtschaftslammer bat den Wun:ch ditrch ihren Beschluß befürwortet. Ich glaube, fic hätte vorsid)tiger sein sollen, beim dieser Beschluß wird viel Kopsichüttcln erregt haben und erregen auch bei bin Kolleginnen unserer Kammer im Reiche.
Wir vessen erregen so bei unseren Nachbarn im Reiche den Bei dacht, baß mir nicht an der Spitze in der Kulturenlwickelung morfdricren, sondern daß wir hessische Landwirte rückständig find Sie sagen sich, wie tarnen bic Hessen sonst zu einem solchen Beschlüsse ! ..
(§S ist nickt allgemein bekannt, wie bic 'Eflugidileiie aus den mit großen Opfern ausgebauten und sorgfältig gewalzten Kunststraßeii wirkt Wir Haden eine solche straße vor uns. Die Gespanntiere schreiten leicht darüber hin, selbst wenn sie dabei einen ziemlich sctuver beladenen Wagen ziehen. Mit der Zart aber ändert sich der schöne Zustand der Straße. Tie Räder der schwer beladenen Wagen schneiden allmälig, besonders bet nassem Wetter, in die glatte Oberfläche der Straße ein, bic Basaltklopfsteine, mit ber die Straße cingcbcdt war, hebm sich, werden aus ihrer Lage, in die sie die Tampswalzc gedrückt, gelost, einzelne unb dann immer mehr Ätopffteriu rollen auf ber! Sttaße herum. Tri Techniker nennt sie daher Rollsteine Tiefe, sind eine Qual für Mensch und Tier Ter mit Hühneraugen gcfegiute Fußgänger schimpft, wenn er über die Rollsteine stolpert, ■ d . Rollst' in den empfinbhd' i: mm n n drückt, fallen nicht selten in die Kniee, noch idtlunmer sind die Rollsteine für das KlauengefpannoieH, die Cthün und Kühe. A?ch schlimmer »st, baß der Lasttvagen von t>en^ökfD<inntiercn über diese Rollsteine gezogen werden muß .die Tiere müssen größere Anstrengungen machen. Nun wird raissoniert! Ich rnar Obren- zeuge, wie ein hessischer Landtagsabgeordneker auf einem Lan1>- irirtschaftlicheii Fest in Vilbel dem Straßenbaumeister Vorhaltungen mackte über die vielen Rollsteine auf feiner Straße Dem Techniker war damit die ^stfreup<' und der Wein vergällt. Man denke: em Abgeordneter kann viel im Lirndtagi über )oldx Tinge ivretten und welche unangenehmen Folgen kamt das unter Ilm ständen haben!
Also die Rollsteine imb da, wohin damit? Ta^i sind der
und so sind ne sehr leicht Luntlich. Ter sorgsame Stroßenwart darüber, damit bic Rollsteine fcftlu j.n und durch die darüber rollenden Räder festge'ahr ii w.rder. 2er Ztraßcnwan bat schon einige Stund, :i mit feinen Gehilieit in dieser Tätigkeit •ur<ibrad:t. Ta kommt ein .stubgespann mit dem aufgefdü. ;:.*n Pflug aus dem Torfe. Vr. b.r B' .r geht, die i-eitschc jdurenkend
1*66
- April. A nfan^akursc.
Heri-uicr Ecrg" erk .
Laurahüttc . . . ,
lA>n; harden E. B. « . , N rdd. Lloyd ...
Türkculvie . . • ,
vießcncr Strafkammer.
)( Gießen, 20. April.
Die Fahrkarte 4. Klaffe.
Der Reisende H. F. von Maffenhausen hatte sich in Frank- furt a. M. eine Fahrkarte 4. Klaffe nach Marburg gelost unb ersuchte einen Schaffner, ihm ein Abteil 3. Klaffe onjurncifeu, da er nur 4. Klaffe gelöst habe, weck er schlecht bei Kaffe fei und er auch ui 4. Klaffe keinen Sitzplatz mehr finden könne. Ta aber noch Platz vorhanden war, wurde ihm ein Stehplatz angewiesen; er weigerte sich aber, dort einzusteigen unb nahm m 3. Klaffe Platz Ter Beamte erklärte ihm, er müsse die Differenz nachlösen, unb hierüber gab es einen Wortwechsel, da F. behauptete, es Haden auch schon andere mit Fahrkarten 4 Klasse infolge Platzmangels in 3. Klaffe Platz genommen. Im Laufe ber AttSeinanderfetzuiig bemerkte er dem Beamten, es sei traurig, daß die Eisenbahn einen solchen Beamten habe, ging drohend auf den Schaffner zu, unb sagte, er werde ihm einen KlappS versetzen, lieber dieses Verhalten entrüstete Reisende veranlaßten den Schaffner zur Stellung eines Strafantrages, demzufolge F. wegen Beleidigung unter An klage gestellt und vom Schoffengerichi zu einer Geldstrafe von 40 Mk. verurteilt wurde Ter Angeklagte erhob Berufung, indem er beitritt, baß seine Ausfälle beleidigend gewesen seien, er will sich nur gerechtfertigt Haden, da ihn der Schaffner in höhnischer Wei c au'gewrdert habe, m einem Raum für Hunde Platz zu nehme:. Tiefe Angaben en vielen sich als unrichtig, während feftstand, daß der Angeklagte die beleidigenden Aeußerrmgen getan hat. Tie Be- rnfung des Angeklagten wurde kostenfällig z u r ü ck g e w i e s e n.
Klatsch.
Tie E h c i r a u de.- iqk v. <?. hier batte einem Schntz- nianne mihtiluben . rke i t einer v .wateten Frau nach : : TaS Seiwfiengcricht verurteilte sie wegen Beleidigung zu 14 Tagen
„tzrieß. Anz." ichretht, btc einige Ojnziero auch tu Teuuchtawo rütführm wollten, unb über ba- Buch „Scout Boys" des ans ixmr Buren kriege bekannten englischen Offizier- Baben-Powell, das demnächst auch in deutscher Bearbeitung erscheint, berichtete auf dem am 17. und 18. bS. Mts. in Tarmstabt stattgcfundenen Bundestag des „Wandervogels, Deutschen Bundes für Jugen? Wanderungen" der Vertteter ber Ortsgruppe Heidelberg des Bun oes, deren Ofäste die cngl. Schüler während ihres Aufenthaltes in Deibelberg sind. Darnach haben einige deutsche Oisizierc bieif cngL Einrichtung den deutschen Verhältnissen anpanen unb bei une einbürgern wollen Turck, fchristliche Verhandlungen mit ber erwähnten Ortsgruppe Heidelberg des „Deutschen Bunde3 für Jugenowanderungen" überzeugten sic sich tedoch, baR die Bestrebungen der Pfabsi.nd--rtrupve eine mihtonftiuhc Erz,ehana ber Jugend durch eifriges Wandern, durch Kriegsspiele, durch Erlernen des Martaileienf, des Abkochens und Biwakierens im Freien, durch einfache Lebensweise bei vollkommener Abmneui wenn mdu Zweck, so doch ein Teil der Wandervo^lbcstrebungcn sind. Unter dunen Umständen nahmen die Omllerc Eand oatron, eine neue bcutidie Jngenborganisatwn nach dem Muster ocr eng! Pfadstnbertruppe in« Leben zu rufen. Diese Adticht wurde übrigens auch von einem Teil ber Tagespreise, z. B. nom „Berlmer Tageblatt", in der heftigsten und lerdenichaNlichuen Weise angegriffen. Jedenfalls wäre tedoch ein weniger enibii’ siastisches Zuvor kommen von feiten der Behörden bett luugcn iEngländern gegenüber am Platze. Wenn nächstes Jahr, wie beabsichtigt, der „Wandervogel" junge Mitglieder zum Betuche ocr „Scout Bovs" hinüberschickt, wird man ja sehen, ob untere Bettern jenseits des Kanals bic jungen Deutschen mit ber gleichen stürmischen Wärme empfangen.
richt zur Bestätigung des Urteils.
Gleiche Brüder, gleiche Strafen.
Zwischen dem L'anbiutrl (S. £». V. und dem Hiliöschaffner CH. R. in Röbgen b. Bad-Rauheim kam cS in einer Wirtschaft zum Streit, da H. dem 91. eine bclcibigenbc Aeußerung in Bezug au’ feine Braut, bezw. seine Echwiegermlitter, ins Gesicht schleuderte. 91. ,oq H. hierauf zu Boden und verabfolgte ihm mehrere Ohr feigen, woraus letzterer nach Hause ging, um einen Stock zu holen. Trotz Warnung von feiten mehrerer Gaste stellte sich 'X vor die Wirtstiir, um seinem Gegner aufzulauern. Als 91. die Wirtfchaft. fmumto "
®ebtaud) madfte. 9t. rourte ge|e6en, n>« et auf ieu«n< Seanet <nu id)lf,it
tounb -JuZulheb n»» mehr etraienwane onfteiu: am C-anun. Ml e*
, orve 9 a z nicht ae ri^bc tnrgethdi fetn Man würoe c Geplagten mir zu i i-- h^nbeli haben* ^ai Berustma-- licken Flüchen über die Pflugschllifen reizen, hie st» lange ro-'.nt g-°Ä°fchh-7°b.ik.'ÄHi. w,e dtr ««., beit sie in abrnr-.*,.^ Su, w.e ium 3tr-„e ^llinekl ,o!e^ mürb en' a ick 40^M'"fÄqe'e?' \ muR non den Landwirten anerkanm werdm, daß b-
strafen beider .Ingeflagten rourben am40 Tlr. tge,etz . Pslltgschleife. entbehrlich und aud, oen dem kleinsten bürd' eine
Lrsolgretche Beru>uug. ,,bessere Einrichtung leicht zu ersetzen ist. — Man soll von dem
Ter zu 2 ehrbach in Arbeit stehende W a g n crge s e Ile Hübingen geltend gemacht haben, in dem bergigen Ole» F. S. aus Homberg a. d. Ohm erhielt zu drei vellchiedenen Zeiten könne man die Pflugfckleife nickt entbehren Das ist iolfch. Uhren, um sie, da er vamstagS regelmäßig nach Vaufe ging, in qm!C Metzlar find b-e Pnua'chs iscn schon seit ca 15 Zahvm Homburg reparieren zu laffen. Im ersteren »zalle ü®c™nflte er I dauern im Toi' ''ünberg z B , die hock ode»
30 Pfg. mehr als die Reparaturkoiten auZmachten, unb da 'hmlunb ^rni >KiCgP 0[lc )tri[ btnab in» Feld fuhren, komm7g dies gelang, forderte et das -weite Mal 80 Mennige wehr uno l Pflugsckleife aus unb haben sich dafür cm viel rrafibdk*wti
beim dritten Mal sogar 2 Mark. Es wurde ihm «oer nicht ge-1 (^cr-t beschafft: cm lleincs Wägelchen mit Tcidricl, bei beife» traut und als sich der Eigentümer erkundigte, kam Die ead)C an-3 I Aon|lTU^ttt)n ^er po^ndene Borderpflug mitbenutzt ist Äiff Tageslicht. TaS^ Schöffengericht icRtc luv bte 8'ÖCt diesen vier niedrigen Rädern steht ein Kasten, groß genug um bei
triigercten je 3 ^.age und für den Betrugsverfnch - '-age ang-1 Hllitcrpflua hinein,usetzcn, bic Uggc, die Saatfrüchte, da- FeützM nid an und erkannte auf eme (Pciamt|traie von 1 Woche Sefang^ L-n-tj, ^,c Tabakspfeife finden Platz, nichts Lmn verloren gehen, nid. Der Angeklagte ergriff das Rechtsmittel ber Berufung unb I tj|u- Rückweg nach HauS werden auf r- 'an W -gelche» hat um Umwandlung der FreiHeitsitrase in eme ^^lollra e. ^.iejcm I der Frau im Winterfeld aur- v raufte Unkraut, svätkO
'Anträge wurde auch stattgegeben, zumal er noch nicht oeitraft i Gras unb nock später die Dickwurilckalter mit nad) S?au< unb feither gut bdeumunbet war. our die zwei ersten Falle rouroen gcltx>ntmcn Diese Lasten schleppte früher bic orou auf de» je 10 Mk. unb für den letzten jaö 5 Mk. Geldstraic in Ansatz gc <lopjc hxjm während der Mann den aufgeschleifteit Pflug tubenbrr bracht und zusammen auf 2d Alk. Geldstrafe ertannt. I hitn-. Ick» spreche hier ab ichtlick von kleinb iuerl'd>en V. rl> illniifeW
Diebstahl im Rückfall. I Wo rin Wille ist, d.i ist cm W
Tic Buchhalterin R. A. Sch. gen. Weingärtner aus Karlsruhe, „„d barf in ber Folge nicht mehr aus unseren t. ucien Straße» die sich eine Zen lang in der Frauenklinik aufgehalten halte, nahm jahraus jahrein Unheil anrickten
bei ihrem Weggang einem Mädchen ein Portemonnaie mit 8 SIL I Es ist gut, das unsere freien lanbmiri;d)aftlid\n Vereine Inhalt unb ein Paar Schuhe mit. Sie befindet sich wegen 2icl)* nod) da find Es mitß nch durch deren Berntungen . men, ob Itahlü im Ruck'all: doch wurden ihr mit Rücksicht am ihre grobe Hc landwirtschaftliche Bevölkerung messens mit dein Beschluß der 'Jlotlage nulberubc Umstände zugebilligt und auf die Minimalstrafe Laickwirtschastskammer, bic Pflugschlcifen wieder einzuführen, ein von 3 ’Uloiiatcn Gefängnis erkannt verstanden ist.
tanOcpirtfcbaft, n Hlarhc.
rc. ar -.es. w « s » a » s m; r ♦ f A n f ♦ t i rß mi I X U 1 r i ch st e i n, 21. Avril, linier AtDCitagiger C |te rraatlt
flfridlnfu ins i elften8 fanb am 19 Ackril in Gie,>u im nahm einen guten Verlauf. Ter erste Maikttag, der dem Vitd- ndmiigen unb macht, darauf aufmerksam, baß in diesem Jatn I ^este. ^^hll wi^be ini^aS^Lani ü^fd 'turf^ ^^au"^rbrecke^^n,'^i nlst'-Ä
richt in ber tZortbildungchchulc zu erteile». Aber der Bestich der Fortbildungsschule mache deshalb den Besuch ber Winterackerbau- schulen nicht entbehrlich. Tie jungen Leute, die das v.iterliche (5rbe später einmal anzutretcn hätten, müßten gründlich auf den Beruf als Landwirte voroereitet ivcrden, wenn fie den wirtschaft^ l ich en Mampf bestehen ivollten. Die L'.auptversammlung des land wirtschaftlichen Bezirksm-reins Gießen soll am 8. Mai nadtmittagd li,., Uhr in Lick) im holländischen Kos stattsinden. 5)crr Prof. GiseviuS wird voraussichtlich einen Vortrag halten über den Bau Don Feldscheunen. Außerdem werden andere intcrest'antc Fragen
und blaue Wolken aus f per, ruft dem Straß un
3‘/,•/, Rcichwuleibe . . . 3°/. do. . . .
3*/.•/• Konsols . . . • 37. do 3' Hessen 3‘ , L Oberbessen . . . 4®Ocsterr. Goldrcnte . . 4l/.7. Oesten. Silbenente. 4® , Ungar. Goldrente . . 4®, Italien. Rente . . . 3®;e Portugiesen Serie I . 3*1, Portariesen .III • 41,® j rass. Staatsanl. 1905 4'/,7. Japan. StaaUanleibo 4e/, Conr.TOrken von 1M3 Türkcnlose 4°.', Griech. Monopol-Anl. . 4C'O insaere Argentinier .
3®, Mexikaner . . . . 47,7. Chinesen . . . • Aktien:
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Höchste Temperatur am 20. bis 21. Avril = 4- 14.0' C.
Niedrigste 9 , , 20. , 21. , =4" 8,0 • C.
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