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b morgen und im Saale des fteitag bestimmte tb behandelt das ite am Camstoz ) bezieht sich auf Süd- und West- im Elsaß, hielt günstig beurteilt 'i doch rüclsichts- 5 verschaffte ihm erfonliche Dantes« ein Beweis/ daß diesem hoch rc$* mg schenkt- @8 da die Vortrage
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erschienene Publikum zeigte durch lebhaften Beifall seine Zufriedenheit mit dem Gebotenen.
"Preisgekrönt. An der Ausstellung her Mitteldeutschen Reise Vereinigung zu Wiesbaden beteiligten sich drei Mitglieder des Gießener Brieftauben Klubs mit 10 Tauben, wovon eine Täubin des Herrn %. Geisse junior in der vierten Klasse mit dem 3. Preis prämiert wurde.
Wer der Landstraße sein Augenmerk widmet, dem entgeht nicht die große Anzahl der Ha ndw e rks burschen, die alltäglich die Landstraße begehen. Vom richtigen Stromer bis zum gut gekleideten Gesellen, dem man ansieht, daß er noch nicht lange die Werkstätte verlassen, vom abgerissenen Fechtbruder bis zum anständigen Arbeitslosen — alle Stufen der Handwerksburschen sind vertreten. Die große Zahl i't eine Folge des schlechten Ganges unserer Industrie und unseres Gewerbes. Daß unter den wandernden Gesellen aber auch recht zweifelhafte Elemente sich befinden, zeigt daS grobe Betragen mancher dieser Burschen.
= Klein-Linden, 18. Febr. Unser Turnverein, der in diesem Jahre auf ein 20jährige§ Bestehen zurückblickt, beabsichtigt im Juni oder Juli ds. IS. ein größeres Fest zu feiern und zwar ein ächt turnerisches. Die Vorbereitungen sind in vollem Gange. Da der Verein keine eigene Turnhalle besitzt, so kann das Winterturnen nur in beschränkter Weise ausgeführt werden. DaS Turnen, das vom Oktober bis Ende Januar ausgesetzt war, wird nunmehr bis zum Eintritt warmer Witterung im ^Bernhardtshäuser Hof" abgehalten. Der am Samstag statlsindende karnevalistische Abend mit Tanz im »Bernhardtshäuser Hof* verspricht recht gelungen zu werden. Außer humoristischen Vorträgen kominen zwei huniorlstische Sachen zur Aufführung, die man bis je§: hier noch nicht gesehen hat
O V i l b e l, 17. Febr. Die Bezirkssparkaffe „M a t h i l d e n- ftif t* Vilbel erzielte einen Reingewinn von fastllOOOML Die Spareinlagen betragen rund 4,5 Millionen Mk., bei Reservefonds stieg auf 150 000 Mk. — Die Mathilden- stistung für die Provinz Oberheffen hat 1500 Mk. für wohltätige Zwecke, in erster Linie für Kleinkinderschulen, vorgesehen.
+ Elpenrod, 17. Febr. Der Förster Jäger hat jüngst auf der Hochzeit eines seiner Söhne eine originelle Familienphotographie anfertigcn lassen. Auf diesem Bilde befinden sich außer den Jäger'schen Eltern sieben ihrer erivachsenen Söhne in Uniformen. Sie haben alle gedient, drei davon stehen noch unter der Fahne. Tas Bild sieht aus wie ein pures Soldatenbild.
O Schotten, 17. Febr. Um dem Zigeuner. Unwesen im Vogelsberg mehr zu steiiern hat das Kreis- amt eine Verfügung erlassen und Gendarmerie und Octs- polizei auf strenge Handhabung hingeiviesen. Tas Hegen der Zigeuner als Musikanten in Spinnstuben usw. ist verboten.
2. Ulrichstein, 18. Febr. Die jüngste Sitzung des Eisenbahnkomitees, die im Verein mit den Vertretern der interessierten Gemeinden für die Ohmtalbahn hier statt- faud, hatte zum Hauptgegenstand ihrer Verhandlungen das Aufbringen der noch zum Bahnbau erforderlichen Summe von 185 000 Mk. Zur Bewilligung dieser Summe herrscht aber in den beteiligten Gemeinden wenig Geneigtheit. Man i't mit dem Ausbringen der Eisenbahnlasten seither schon in den Gemeinden an die Grenzen gegangen. Ober-Ohmen bemüht sich, das neue Bahnprojekt dahin abändern zu lassen, daß für Ober-Ohmen eine Güterabfcrtigungsstelle vorgesehen wird. Wie verlautet, wäre diese Gemeinde bereit, hierfür einen Betrag zu zeichnen. Es ist indessen sehr zweifelhaft, ob das endgültige Projekt nochmals einer Veränderung^unterzogen wird. Auf die Einmündung der geplanten Bahn von Groß- Felda nach Ruppertenrod braucht keine Rechnung mehr ge- macht zu werden, da dieses Projekt nach den letzten Be- schlüffen deS ErsenbahnkomiteeS zu Alsfeld doch mehr als fraglich ist. Auch die Ohmtalbahn läuft noch nicht.
— HartmannShain, 16. Febr. Bei der heutigen Jagdoerpachtung wurde daS Gebot von 505 Mark erreicht; der seitherige Jagdpreis war 211 Mark. Die neuen Pachter sind Rentier Diehm aus Lauterbach, Fabrikant Weiß aus Frischborn und Kaufmann Weiß auS Frankfurt a. M.
x M a i n z, 17. Febr. Für öle diesmalige Fastnacht ist ein außergewöhnlich reiches und lustiges Programm aufgestellt. Ter Mainzer Volks- und Liederdichter Jean Tremmel hat ein Urgelungenes Fastnach-sstück: „Babbel nit! oder Was kitzelt's mich an de Fuß" geschrieben, das in Gegenwart des Karrreval- lvmitces am Freitag abetü> im Leadttheater feine Aufführung durch die Künstler dec Bühne und Mainzer Narrhallefen erlebt. In den Pausen werden Cllorlieder gesungen. Am Samstag nachmittag erfolgt auf dem Th.atcrplatz der Einzug der Rekruten für die Garden, die durch ihre Umzüge und durch ihr Lagcrleben einen besonderen Anziehungspunkt bilden. Sonntag, Montag Und Diimstag besorgen ihre Kapellen frühmorgens das große Wecken i dann kommt am Sonntag vormittag der Kindermaskenball in der Stadthrlle. Mittags ist die Schiffstaufe der „Mo- guntia" auf dem Theaterplatz, nachdem der Sta«llauf vorher auf dem Karmelitenplatz stattgefunden hat. Der Nachmittag und Abend bringt karnevalistische Konzerte tn der Stadthalle, vor der jetzt mit dem Ausschlagen des Karnevalsjahrmarktes begonnen wird. Am Nlontag um 11 Uhr ist der Triumphzug der „Mo- gantia" mit vielen Gruppen. Am Abend vereinigt der berühmte Montagsball alljährlich viele Tausende in der Stadthalle. Am Dienstag sind Straßenbinzerte und abends Ball in der Stadthalle, während Mitwochs tic Fastnacht begraben und bei Einbruch der Dunkelheit auch verbrannt wird.
h. Hermann st em, 16. Febr. Die seit zwei Jahren an der unteren Dill eifrig betriebenen Regulierungsarbeiten waren noch nicht beendet und nun gilt eS, den Schaden auszubeffern, den die jüngste Hochflut angerichtet hat. Rach oberflächlicher Berechnung handelt es sich für die Gemeinden Wetzlar und Hermannstein um mindestens 30 000 Mk. Nicht dabei ist der Schaden, der am privaten Eigentum durch Verschlämmung usw. angerichtet worden ist. Hinen traurigen Anblick gewähren die Ackerfelder an dem rechten Dillufer, deren Ackerkrume auf weite Strecken hinweg geschwemmt wurde.
() Marburg, 17. Febr. In einem Geschäftsraum eines Hauses in der Wettergasse entstand heute früh durch Umfallen einer Lampe ein Brand, der eine Alarmierung Äer Feuerwehr nötig machte. Nachdem man die Bewohner Les Hauses mittelst Leitern von einem Balkon aus gerettet Hatte, tonnte das Feuer erstickt werden.
GericbtsßnaL.
KS. Darmstadl, 17.Febr. (Sine interenarrtepttrteiDoIinidse Vrwalbeleidimmasklage aus Offenbach beidiäfttgte heute die Stra'- kawmer als Beiusimgsiustaiiz. Der nnnonariiberalc Sladtverord. A o hm batte in einer öffentlichen Versammlung die '-äehauptuug getan, daß ein sozialdemokratischer Sladweiordneter städtischen ^iots, der für die Aermsten der Armen bestimmt war, durch seine Eigenschaft als Stadwerordneter billiger bezog als diese Aermsten. und daß infolgedessen verschiedenen der letzteren die “i^erung von verweigert werden mußte. 9lut Verlangen des jozialdemo^ llatischen Parteiorgans erklärte dann der Redner, daß die Sladlv. L-1 a d t m u l l e r und Falke diesen billigen Koks bewgen hätten. In der daraus angestellten Beleidigungsklage gegen Bohm wurde vom Schöffetigericht feftgefte(lt, daß die beiden Kläger tatsächlich zirka 200 Zentner Koks zum Preise von 1,60 Mk. aus der Gasanstalt bezogen hätten, während er für die Armen zum Preise von 1,80 Mk. abgegeben wurde. Gasanstaltsbeamte sagten auch aus, Ite hätten angenonnnen, daß den beiden der Koks nur wegen der Eigenschaft als Stadtverordnete zu dem billigeren Preise gegeben werde. Die Kläger behaupteten dagegen, schon lange vor dem Winter mit Direktor König auf dessen Ansuchen einen Vertrag auf billigere Kokslieferung abgeschlossen zu haben. Das Schöffengerichi hatte den vom Beklagten angebotenen Wahrheitsbeweis für erbracht erachtet und Böhm von Strafe und Kosten sreigesprochen In der heutigen Verhandlttng vor der Strafkammer erklärten die beiden Kläger, daß sie zu einem Vergleich bereit seien, wenn bu Beklagte feine schon früher gegebene Versicherung wiederhole, daß er die Kläger nicht beleidigen wollte und wenn er einen Teil bet Kosten übernehme. Nach etwa zweistündiger Verhandlung gelang es den Richtern, einen Vergleich dahm zu Stande zu bimgen, daß Böhm erklärt, nicht bttz Absicht der Beleidigung gehabt zu haben und daß er d:e Kosten seines Anwalts übernimmt, während die beiden Privatkläger sämtliche übrigen Gerichiskosten tragen.
Berlin, 12. Febr. In dem Totschlags-Prozeß gegen den Agenten und Portier Otto Pfänner, der beschuldigt war, ieuie Ehefrau aus Eiferlucht hinterrücks erstochen zu haben, fiel die Beweisaufnahme durchweg zu Ungunsten des Angeklagten aus. Das Urteil des Gerichts lautete auf 4 Jahre und 6 Monate Zuchthaus.
91 o r d h a u s e n, 17. Febr. Das Schwurgericht verurteilte heute Nachmittag nach ziveitägiger Verhandlung den Tienstknecht Joseph p e i m b r o d t aus Jiengelrobe wegen Ermordung der beiden Kinder seines Tienstherrn zum Tode und dauerndem Ehrverlust.
M ü n d) e n , 17. Febr. Die Revision des wegen Unter« 'chlagung von 30 000 Alk. von dein Augsburger Militärgericht zu '-'st Jahren Gefängnis verurteilten Lberzahlmeisters Körber iv..rde von dem Oberkriegsgerlcht nicht nur zurückgewiosen, sondern oie Strafe noch dadurch verschärft, dap em Ehrverlust von 5 Jahren ausgesprochen wurde.
Landsberg a. Warthe, 16. Febr. Tas Schwurgericht verurteilte zwei Maurerlehrlinge, die einen 17jährigcn Kollegen in angetrunkenem Zustande erschlagen und den Körper tn ü.e Warthe geworfen hatten, zu 8 Aronaten bezw. Jahren Gefängnis.
* Ein Erdbeben hat mehrere Ortschaften der persischen Provinz Luristan zerstört. Mehrere taufend Wohnhäuser sind eingestürzt. Tie Zahl der Toten wird auf 6000 geschätzt. Einzelheiten fehlen noch. — In Smyrna erfolgte ein h e f t i g e s E r d b e b e n. In P h a c e a und M e n e m e n sind mehrere Häuser eingestürzt. — In ganz Portorico wurden heute schwere Erdstöße von 20 Sekunden Dauer verspürt. *
*EiueEpidemie. lieber der Reichshauptstadt lastet wieder eine trübe Wolke. Daß der Verüber der ersten Ueber- falle auf Frauen und Mädchen heute oder in den nächsten Tagen gefaßt werden wird, kann man nicht gut bezweifeln. Aber es ist zweifelhaft geworden, ob man cs bloß noch mit einem Unhold zu tun hat. In verschiedenen Stadtteilen ist das Mordinstrument gegen wehrlose Frauen gezückt worden. Aus dem Wahnsinn eines einzelnen scheint eine Epidemie geworden zu sein. Tie Blätter hatten spaltenlange Berichte über die einzelnen Ueberfälle unb auch das Ge- chick der Opfer gebracht. Das schien zur Warnung und zur Auffindung des Täters notwendig; die Hilfe des Publikums wurde von der Polizei geradezu angerufen; diese allgemeine gespannte Teilnahme, die Sensation, die die Vorgänge erregten, scheint dort, wo der Boden für perverse Gelüste vorbereitet war, unheilvoll gewirkt zu haben. Die Suggestion, die bei der Hinlenkung der öffentlichen Aufmerksamkeit auf einen Punkt einzutreten pflegt, scheint auch hier gewaltet zu haben; sie züchtet verdorbene Anlage und heimliches Gelüst zur Tat empor. Man muß, ich hüten, dieser unheimlich waltenden Kraft durch irgend etwas Vorschub zu leisten. Es soll nicht behauptet werden, daß gegen diese Forderung gefehlt worden ist. Offenste Nachrichten über die tatsächlichen Lorgänge scheinen auch uns das Richtige zu sein; je nüchterner die Tinge behandelt werden, desto besser. Bloß nicht sie mit einem Sck)leier )es Geheimnisses umgeben! Tenn gerade unter ihm könnte >er Schimmer von Romantik, den bekanntlich die perversesten Unholde und Wahnsinnigen ihren Gelüsten zu geben lieben, vielleicht noch am ehesten Bestand haben. Aber freilich sollte die Berichterstattung auch nicht unnötig in die Breite gehen.
Kleine Tageschronik.
_ In N e u ft a b t a. H. ist Kommerzienrat Adolf A b r e f ch, Besitzer einer Großinühle, in der Badewanne tot au’gefunden worden. Der berbeigerufene Arzt stellte fest, daß Vergiftung durch Kohlenoxydgas vorliege, die durch die Undichtigkeit des Ofens hervorgerufen worden sei.
Der „Kölnischen Volkszeitung" zufolge ist am 15. Febr. zirka tausend Ruhrbergleuten gekündigt worden. Innerhalb des Kohlensyndikals soll eine weitere Förderungsemschränkung erwogen werden.
Um das PreiSrauchen, das am Niederrhein immer mehr um sich greift, nacn Möglichkeit zu verhindern, haben die Stadtverordneten von Obenkirchen die Erhebung einer Lust-« barkeitssteuer und täglich 100 Mark für derartige Rauchfeste beschlossen. Ter Düsseldorfer Bezirksausschuß hat jetzt diesen Be- chluß genehmigt.
Die oerflofiene Nacht hat in Würzburg ungemein heftige Schneefalle gebracht. Tie Straßen und die Umgebung sind hoher mir Schnee bedeckt, als vor dem lebten Hochwasser.
Der Kronprinz traf gestern in Seehausen in der Uckermark ein. Die Teichverstopfung ist wieder fortgerissen. Der Aland beginnt wieder zu steigen. Pioniere halten die Brücken von Seehausen frei. Die Beustertorbrücke ist in Gefahr.
In der Ortskrankenkasse zu Rummelsburg sind etwa 2000 Mk. gestohlen roorbeiu
Vilbur und Oroille Wright werden schon im Sommer Flugversuche tu Berlm unternehmen.
Tas erste für den Eisenbahnfähcdienst zwischen S a ß nitz und Trolleburg bestlmmte Toppeischraubenfährschiff ist auf der Werft des Vulkan vom Stapel gelaufen und „Deutschland" getauft worden.
Von den rn der Kohlengrube tnWe st - Stanley ver- chutteten Arbeitern sind 3 2 gerettet, die übrigen sind jedenfalls verloren. Bisher sind acht Leichen geborgen.
tyattöcL
" Konkurse tn Hessen, lieber den Nachlaß des am 10 Olovember 1908 zu Bad-Nauhei m verstoibenen Wilhelm H n ii |t e i n wurde am 5. Fcbr. aut Antrag des Nachlaßi'stegers Kaufmann Philipp Nlüller zu Bad-Naiihetin das Konkursverfahren "rosttrek, da der Nachlaß überfchnldet ifL Kaufmann Phtlirw '1'1 silier zu Bad Naitheun wurde 511111 Konkursverwaiter ernannt. Konknrswrderungen sind bis zum 6. 'März bei dem Amtsgericht Bad-Rauhenn auzninelden. — lieber das Vermögen des Fteifch- warenHändlers Heinrich Spießer in Mainz wurde am 8. Febr. das Konkursverfahren eröffnet. Rechtsan,valt Winkler in Mainz wurde 511m Konkursverwalter ernannt. .Xonkursforoer- ungeu sind bis zum 28. Febr. bei dem Amtsgericht Mainz anzu- melden. — Uebcr das Vermögen des Adolf Baum von Hungen ivurde am 8. Febr. das Konkursverfahren eröffnet, da der Geinem- schuldner seine Zahlnngen eingestellt hat. 'Rechtsanwalt Sand, m a n it zu Hungen wurde 311m Konkursverwalter ernannt. Konkursforderungen sind bis zum 6. Aiarz bei dem Amtsgericht Hungen anzumelden. — lieber das Vermögen der Leopold Reinhardt Witwe in Darnistadt, vertreten durch die Rechisainvälte Tr. Aiaiuzer und Dr. Wolf in Darmstadt, wurde am 12. Febr. daS Konkursverfahren eröffnet, da die Gemein- ichuldnerin ihre Zahlungen eingestellt und Kmikurserösstiung beauflagt hat. Rechtsanwalt Dr. G ebner in Tarmstadl wurde zum Konkursverwalter ernannt. Konkursforderungen sind bis zmn 1. 'März bei dem Amtsgericht Darmstadt I anzumelden.
— Adler Fahrradwerke uoim. Heutcich Kleher Aktiengesellschaft Frankfurt a. M. Ter Abschluß pro 1907/08 weist einen Reingewinn von 1870050 Mk. einschließlich 193 029 Alk. Dortrag von 1906/07 aus gegen 1894 021 Mk. inkl. 261959 Mk im Vorjahr, nachdem die Absckjreibungen mit 693597 Mk. (im Vorjahre 758 767 ML), die Handiungsunkosten mit 816 240 Mk. (686 796 Mk.) gekürzt und dem Telkrcderekontv 25 000 Mk. (wie im Vorjahre) zugeführt worden sind. Der AnssichtSrat hat beschlossen, der auf den 11. März 1909 einberufenen Generalversammlung der Aktionäre die Verteilung einer Dividende von 25 Pwzent, wie in den beiden Vorjahren, vvrzuschlagen uni» die Zuweisung von 50000 Mk. an den Pensionsfonds der Beamten und 25 00 Mk. an den Fonds für Wohl jahrtseinrichvmgen, oeides wie im Vorjahre, zu beantragen. Nach Aozug der ffcatul- unb vertragsmäßigen Tantiemen verbleiben 186 303 ML, die auf neue Rechnung trorgetragen werden sollen. Die Divektwn hat berichtet, daß die Aussicksten auch für das laufende Jahr recht zufriedenstellend sind.
— Preisbewegung. Der Kupferblechverband hat eine Preiserhöhung von M. 4 auf 152 pro 100 Ko. vorgenommen.
Märkte.
fc. Frankfurt a. 9)1., lb. Fevr. (Letegr. Orlg. - Bericht des „Gieß. Artz.".) Amtliche Notierungen der heutigen Biehmarki- preije. Zum Verkaufe stailden: 28 Ochsen, 00 aus Oesterreich, JO Bullen, 0 aus Oesterreich, 105 Kühe, Fersen, Stiere und Rmder, 960 Kälber, 157 Schafe und Hammel, 1039 Schweine, 6 Ziege, 2 Ziegenlämmer, 5 Sckia'lämmer. Bezahlt wurden für 100 Pfund Schlachtgewicht: Ochsen: 1. Qualität 75—79 Mk. 2. Qualität 73—74 Mk., 3. Qualität 58—60 ML; Bullen: 1. Qual. 64—66, 2. Qual. 60—62 ; Kühe 1. Qualität 70—72 Mk' 2. Qual. 59—61 9JIL, 3. Qual. 47—49 Mk., 4. Qual. 00—00 Mk? 5. Qual. 00—00 Mk. Bezahlt wurden für das Pfund Schlachtgewicht : Kälber 1. Qualität 90 bis 95 Pfg., Lebendgewicht 53—57 Pfg., 2. Qualität 78—86 Pfg., Lebendgewicht 46-52 Pfg., Schlachlgew 65—68 Pfg.; Schafe: 1. Eluat Schlachtgew. 70 bis 00 Pfg., 2. Qual. 58—60 Pfg. Schweine; 1. Qual. 71—00 Pf., yebenbgeiutcbt 56,0—00 Pf., 2. Qual. 70—00 Pf., Lebendgewicht 55,0-00,0 Pfg., 3. Qual. 64—68 Pfg., Lebendgewicht 00 —00 Pfg. Geschäft bet Hornvieh gut, kein Uebeiftanö, bei Kleinvieh gut, kein Ueberftanb; bei Schweinen mittelmäßig, Ueberftaitö unbedeutend.
x Kirchhain, 16. Febr. Auf dem heutigen Rindvieh- markt standen riind 300 Kühe, Rinder und Kälber zum Verkauf. Tas Geschäft ging schwach. — Dem Schwetnemark waren' etwa -.00 Ferkel und Käufer zugefahren. Es kosteten 6-8 Wochen alte Ferkel 28—34 Mk., Läufer 40—60 Mk. per Paar je nach Größe und Qualität.
Limburg a. b. Lahn, 17. Febr. Fruchtmarkt Durchschnittspreis pro Malter. Sieter Weizen (nassauischer) 17,60 ®lf weißer Weizen (angebaute Frembsorten) 16,50 Mk^ Korn 12,zO Alt, Gerste: Flittergerste 9,60 Ml., Braiigerste 00,00-00 Mk^ Hafer 7.50—0.00 'Mk., Erbsen 0,00 All., Kartoffeln 6,00—0,00 Mk.
FasnrLien-Nachrichten.
Geburten: Herrn Wilhelm Tröster unb Frau iit Butzbach eine Tochter. — Herrn Heinrich Römer unb Frau ui Schlitz em Sohn.
Verlobte: Fräulein Flora Bossi in Lugano (Schweiz) mit Herrn Jiilliis Mütter m Bad Rauhem,. — Fräulein Warte ©reb mit Herrn Heinrich Lerch, beide in Eifa. — Fräulein Katharine ^eipel in Köddingen mit Herrn Martin Keißner m Schellnhausen. — Fräulein Lina P'eil in Erbenhaufen mit Herrn Heinrich Braun- roih in Maulbach. — Fräulein Luise Hesse in Adors (Waldeck) mit Herrn Karl Wittich in Nteder-Geinünden. — Fräulein Agnes Laux tn Koblenz mit Herrn Ludwig Vrtel in Wetzlar.
kirchliche Nachrichten.
3sraciüi|a)c Beiigionssemeinöe.
Gottesdienst in der Synagoge (Süd-Anlage).
Samstag den 20. Februar 1909:
Vorabend 5.4» Uhr.
Aiorgens 9.00 Uhr. Predigt.
Nachmittags 3.30 Um.
Sabbatausgang 6.40 Uhr.
Gießener Wetterdienst.
Voraussichtliche 'Lvitteruug für yeneu am Freitag den 19. Februar: Meist heiter unb trocken. Nachts Frost, am Tage mild. Ruhig.
Griginal-DrahtmelSnnsen.
R.B. Darmstadt. 18. Febr. Infolge des Ablebens des Großfürsten Wladimir ist eine achttägige Hoftrauer angesetzt worden. Tas für morgen abend festgesetzte Maskenfest bei Hofe ist infolgedessen auf den 17. März verschoben worden.
Konstantrnvpel, 18. Febr. Nach hier eingetroffenen Meldungen hat in Kaifa eine von Agitatoren aufgehetzte Volksmenge das dortige österreichisch-unga- rischeKonsulatangegriffenundmit Steinen bombardiert, österreichische Waren ins Meer geworfen und onstige anti-österrcichische Demonstrationen begangen. Der österreichische Botschafter überreichte deshalb der Psorte eine Verbalnote, in der ein Entschuldigungsgesuch des dortigen Gouverneurs, Entschädigung für die vernichteten Waren owie Bestrafung der Schuldigen verlangt wird.
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Schlaflosigkeit empfiehlt es sich, HiGIOPOX, das neue auf elektrischem Wege hergestellte Eisenpräparat zu gebrauchen. Hygio- pon wird von ärztlichen Autoritäten als hervorragendstes blutbildendes Kräftigungsmittel wann empfohlen. — Originalilaschen M. 1,75 und M. 3 — in den Apotheken erhältlich.
General-Depot für Deutschland: .
Dr, Wasserzug, Frankfurt a, M.» Theaterplatz L j


