Hg netfc acmtrffrfzx 3w1rn£rn regiert werden, ^rhr rrchÜL' ffiiberiprud; rechte.,
Alp. Dr. Arendt (Rp.):
,- Er soll kein Mißverständnis übet b t e Erklärung des ■ ftt£en 0atzf«
irr irgend einer Lfrise dcn cmtt rinicitigcn oqra über 'So?. * gesprochen rourt.- aus Sofien anderer Seruf-'.änbe. ES ist immer die Richtschnur meiner volitischen freunde gewesen, datz wir b-: der «deseygebun^ die Interessen o^er Beru'Skrcise zu walrcn hätten, ur* daß wir also auch die Landwirtschaft nicht einteilig bevorzugen dürfen. Immer ifi ober auch von un^ betont worden, daß die Wahrnehmung der landwirtschaftlichen Zoteressen zo den wichtigsten Obliegenheiten einer staatS. eryolwntnm Politik gehört, un; tafc ohne die ausreichend Wodr- nehmung dieser landwirtschaftlichen Interessen etne gt':vi6Iid>c volkSwirtschasiliche Entwicklung m Deutschland unmöglich ist. (Sehr richtig! rrckto. Auf diesen Standpunkt hat sich auch Fürst Hatzfeldt gestellt. sBeifall recht».)
Abg. Dr. «eber (Natl):
ttit ftnd im Gegensatz zu den Ausführungen bei Abg. ■atmpf der Anstchr. dost die heutige Sitootion und die heutige Lage der Landwirtichofr auch der Industrie und dem Sandel im Reiche wesentliche Vorteile verschafft Hot. (Hört, hort! recktS.l Wir sind der Anstcht. daß bei unS die'elben Mißstände eingerillen wären. tr>t< in c *.! ufr-. daß die Entwicklung unserer Industrie einer viel 'cknell-ren ür-ns entgegengehen würde, wenn eS ander» wäre. Dir sind der Meinung.' daß die Landwirtschaft al» Abnehmerin der Induurie und auch für unseren f anbei dock- ein wesentlicherer und benerer Aatror in unterer ganzen wirtschaftlichen Industrie jetzt ist als da-Z früher bet Fall gewesen ist. (Beifall retftfl.) Denn die Gei.-tzgebung in Veracht kommt, so sind wir gewillt diese Stelluna der Land, wirtschaft und damit die volksw-risckaftlick? Entwicklung zu unterstützen. (Beifall recht» und bei den Ratlib.)
Abg. Graf Sanitz (Sons.):
Von einem Export von Getreide kann keine Rede Tein, fr'r haben keine Veranlanung. mit unseren Prinzipien zu brecfym und Freihändler zu werden. (Beifall recht».)
Abg. Soempf (Fr. vp.):
Der Kreibondel wird seinen Weg finden.
< Abg. Dr. Arendt (Rp.)
bespricht die Verwendung der Gewinne ouS der Sillervrögung. Diese Gewinne sollten auch zu allgemeinen 3toat4-nu5gabc:i öcr» sendet und nicht lediglich dem Betriebsfonds zugeführt werden.
Staatssekretär Tr. Subow:
Den Gewinn au» der Ausprägung von Scheidemünzen nicht tu den laufenden Ausgaben, sondern zur Verstärkung — sagen wir — de? Reichs vermögens zu verwenden, ist ein Gebot ter Solidität. Tie Silberprägung bot nicht den Zweck. Ern. nahmen zu schaffen. Tarum must mich künstio an dem Prir-'w feftgefidllen werden, den Gewinn au» biefct Prägung dem Betriebsfonds zuzuführen.
Abg. Dr. Weber (Nall):
Auch wir würden es al» eine unsolide EtotSpokitik nnfefen. toenn man die Neberschüsse auS den Prägungen dauernd als Cm- »ahmeposition einstellen wollte in dem Sinne deS Abg. Dr. Arendt.
Abg. Erzberger (Rentt.):
f»err Arendt hätte sich seinen Vorstoß schenken sollen, er ist ganz unangebracht.
Staatssekretär de» ReichSschatzamt» Tr. Subow:
Von 1902 bi» 1907 wurden die Münzg-winne für die lausen- tzen Ausgaben verwendet, während das bi» 1902 wegen der schlechten Finanzlage nickt der Fall war. Warum sollten wir zur alten Hebung nickt zurückkehren?
Der Etat de» R e i ck S s ck a d a m i » wird erledigt, ebenso ohne Debatte bet der Neichöschuld.
Bei den Zöllen, Steuern und Gebühren fordert
Abg. De Witt (Zenfr.)
die Einführung eine; R i t r i t zoll e ». Hoffentlich führen die Verhandlungen, die in dieser Ansicht eingeleitet sind, bald zum Ziel. Der Zoll schadet niemandem, aber er nützt vielen. Ter «ebner bespricht eingehend die Verwendung de» Nitrit».
Staatssekretär Dr. Svdow:
Sie haben gewiß in Ihrem ganzen Leben noch nickt soviel über Nitrit gehört, al» in den letzten Minuten. (Heiterkeit.) Die Frage eine» '.'htril^cUv ist im Fluß. $ic Verhandlungen sollen möglichst beschleunigt werden.
Abg. Tove (Fr. vg^
spricht sich gegen den Nitritzoll au».
Abg. Speck (Zentr.):
^ckutzwll ist auch für die Industrie notwendig. ES wäre w'Mckastl-.cher Selbstmord, wenn wir den Schutzzoll aufgeben würden.
Da» E t a t « g e s e tz wird ohne Debatte erledigt. Damit ist tzie zweite Lesung de» Etat» beendet.
Die Tagesordnung ist erschöpft.
Eingegangen ist eine Interpellation der Sozialdemokraten wegen der Ritzstände bei den WtUoen. unb Waijen- taflen der Unternehmer.
Da» Hau» vertagt sich.
Nächste Sitzung: Heute 4% Uhr: Dritte Lesung be» Etat».
Schlutz 8K Uhr.
WF* 240. Sitzung, Dann er»tag, L April.
Am BundeLratstisckc. v. Betbmann-Hollweg, bau Ctnem, c. Schoen. Sydow, Derudurg, AraetZc, v. Soeben.
Präsident Gras Stolberg eröffnet die Sitzung um 4% Uhr.
Aus der Tagesordnung steht die
dritte Lesung de» Etat».
In bet Generaldebatte ergreift baS Wort
Abg. v. Dannenberg (Welfe):
Ich bin ein Neuling in die'em Hause, und ich must sagen, tl hat mich manches m den letzten Tagen frappiert. tHcilerkeit.) i^ewählt worden ist die Mehrdei.- bei den Hcutentottenwablen unter der Parole: Gegen Zentrum. Polen. Welfen und Sozioldemo. traten I Davon dort man jetzt nichts mehr, sondern man hört nur noch von den 60n Millionen Steuern. (Heiterkeit.) Ich hatte drei reichstrcue Bewerber gegen mild. Ader von den Hotten, totten sprach (einer mehr. < Heiterkeit.) Jeder sprach von den 5'00 Millionen Aber keiner sagte: Wählt mich, und dann zahlt ihr die 500 Millionen, sondern jeder sagte: Wähl: mich, bann zahlen die andern die dOO Millionen. (Troße Heiterkeit.) Moncke von de« Herren, die die Steuern bewilligen werden, können, wenn üe beim Reiar-kanzker youcibcftlteren, sagen: Moritur te Mlotant! Heiterkeit. Di meisten werden n:±t wiedcrkebrcn. Der Redner polemisiert im weiteren Verlauf feiner Rede gegen den Fürsten Bülow und verteidigt den ?3elfrnftanbpunft er macht lange biftotifdi • i!ue>nbtungtn. Als er auf den W-ener Kongreß zu sprechen iommt. :;.crt ft* dtzt grotze Unruhe des Hauses zu lauten cd; ' frn. Cr setzt aber urlctrrt seine Rede fort: Wenn der 8tc cii-kanzler i ächste.>_ oieder einmal nach Rom fährt, bann mag er dar.-:, denken, daß Canossa auf diesem Dege liegt. 'Hciterke:: ' T k . gepriesen Bunde i.cue zu Oenerrc:* bai die Sonntag.» ge.;-ra tr. Prag . «fr ver ; dern können. ^Gelackter.)
Abg. Dr. Amin, (Nakl.):
Ich habe die Rode bei Vorredner» (Bott sei Dank nick: ganz ange.iar:. Aber eine Lefiete Rechtfertigung al« die Roe de» Lorrecner» könnt: c» für ber Standpunkt be« Reichskanzler- nickt geben. Nur auf ten Krücken der Sozialdemokraten •J: ber Vorredner hier emgejogen. EL wird nie ander» cm nxlr> scher Abgeordneter w den Reichstag gewählt werden. (Beifall b. d. Mehrheit.)
Damit schlietzt die «eneraldi»kusstov.
Beim Etat de» Reichstag» frgt
Abg. ®raf OpverSvorf (Zentr.) dem vräsidenten erneut die Herausgabe einer Geschichte bei Reichstag» an sein .warme» Vatertzerz'. (Heiterkeit.)
Beim Etat de» Auswärtigen Amtes sagt Staatssekretär v. Sckoen
auf eine Anregung bei Abg. «örcke (Satl.) die Berettstellung von Mitteln für d e Rückkehr m:Uelofer Deutscher au» dem Sul- loude nach der Heimat zu.
Beim Etat de» R eichSamt» bei Innern kommt
Abg. Sachse (Soz.)
erneut auf die vertrauliche Versammlung der Derksintercsscnten in Berlin zu frredicn, die die .Bergarbeiter.Ztg.' zu veröffent- licken in bet Lage war und die ber flbg. David bereits am Dien«, tag oesprocken hat. Außerdem ticktet er eine ganze Reihe sozialpolitischer Fragen über den Bergbau an den Staatssekretär.
Abg. Kölle (W irisch. vg.)
fragt an, wie e8 mit der Erledigung der vom Reichstag angenom. mcncn Resolution n egen einer Ergänzung des Unieisiutzungö- wohnsitzgej.ye? hinsichtlich der Sanbetarmen stehe.
Staatssekretär v Bethmann.Hollweg:
ES sckweben Erhebungen, die aber noch nicht zum Abschluß gekonlm.'n find. Verschiedentlich ist Die Vorlegung neuer statistischer Truck fachen gefordert worden. Ich werde die Wunsche er, füllen obwohl mandc Abgeordnete schon über zu viel Drucksachen, material Hagen. Hinsichtlich eines R e i ch S b e r g g e s e tz e S kann ich heute mich nur auf meine Erklärung bei bet Radbod- Debatte beziehen. Wenn von sozialdemotra:>sä?cr Seite behaup. tet wurde, ich lasse mir von den Bergherren den M o p f waschen, so kann ich nur erklären, daß ick mit weder von den Bergherren, noch von den Sozialdemokraten den Stopf waichen lasse. Herr Sachse hat mit eine ganze Reihe von Vorschriften ge, macht und Anweisungen gegeben. Ick werbe mich aber durch feine beweglichen Ausführungen nicht einschüchtern lassen und untere Sozialpolitik so weiter fortführen, roie ich eS für richtig halte. (Beifall.) Tie neue VersicherungSordnung wird morgen dem BundeSrat zugehen.
Abg. Dr. Fleischer (Zentr.) fordert besckleunigte Vorlegung eines R e i ch S t b e a t e r g e- ,'ctzes. In dieser Forderung |tnb sich Diihnengenonenichaft unb Bühnenveretn, die jetzt auf dem Mriegofuijc stehen, einig.
Abg. Günther-Sachsen (Fr. Vp.)
weist die Angriffe des Abg. GieSbef.S auf die Zeitungen, die eine A b o n n c n te n v e t s i che r u n g eingerichtet haben, zurück. Gerade eine dieser geschmähten Leitungen habe die Witwen von Radbod weit über ihre Verpflichtung hinaus unterstützt.
Der Etat deS ReichLamtS deS Innern wird erledigt.
Vor Beginn der Beratung dcS M i l i t 5 r e t a t » vertagt da» Haus den Rcjt der 3. Lesung bei Etats aus Freitag vormittag 9 Uhr. ____ _ .. -
politische Cagciicbott.
Ter deutsche Kai'er und Fa^ioreS.
Die gestrige Meldung von einer bevorstehenden Begegnung des deutsä en MaiienS nut Falliöres ist, wie vorausjnieb.n Ivar, ui dieser Form nicht richtig An hervorragender stelle teilt das Variier Journal auf Grund guter Informationen mit, dast mal' in ISlnicc Liuc» ieg-3 geneigt fei. einer ,o tv.d .ujen Angelegenh.il ie die Begegnung d.s französischen Staatscheis mit lK*m deut men .aifer den Anich.in der Jm^ioviativn zu gebew Daher sct cs usgeschlossen, das; diese Begegnung im ^tiife diescs^Monats statt ildcn werde. Tagegen gewinnt der Boncklag des ,viieitenJ.llberl oil Monato, den deutschen Kaiser, Fallieres und andere Staats e'S anläßlich der Einweihung des Lzeanograplnichen Mu'euinc ad) Monaco einzuladen, an Bedeutung. T ese A"cfthmicit :u£riH ntrocfcci im Herbst 1909 oder im Frühjahr 1910 stattNnd-.m ha dahin sei reichlich 3cit, das Blaterial für bic Ansipmel^ or,übereilen, die vielleicht von rotier Tragweite für b.c Kim .»iaelung der europäischen Geschichte der nächsten Zeit werden I i'ann.
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Steuermogelei
Wie plannuißig Steuermogelei getrieben wird, acht ous ssint I et hingen hervor, die Bros. Delbrück int Aprilheft der „Preu. I lüd en Iah.bücher" bringt. Er schreibt da u. a.: Ein Edelmann uft dem L?stcn erzählte mir, daß eine ihm nahe verwandte a.ainc I in (Mut besitze von weit über einer Million Äcrt; 'ie habe daran11 e 0000 Mark Hnv-sthekenschulden und iet veranlagt zu W Mar. 'inkommensteuer Ein Ziegeleibesitzer in der Br.'vlnz Branden I urg wollte bei einer 29.fr .fahrtsanstalt eine Hypothek aumehniii ind wies zu diesem Bel-ase nach, daß er eine Fabre-.'etnnalkme von st)00O Mark lab. Er erhielt daraufhin bic Hypothek, nach he i I der wurde festgestellt, daß er Einkommensteuer für 4500 Mark ahle. Ein Landschanbeamter auo Schiesielt berichtet mir von mein Landw.it einen Fall von thnlicher Drastik und fügt hinzu »aß er au-o seiner dortigen Erfahrung mrnbciiciti hmhia »rälli »ieftr '?(rt mittcilcn könne. Ein nur p.r onlich als zuverläsiig la unter Herr in Bommern schreibt mir, er sei auch einmal Xitglled der BeranlagungSkommis'ion in seinem streife gewesen mb habe da folgendes erlebt: Ein Gutsbesitzer deklarierte 18 Mk frtraa vom Hektar und kam nut dieser Deklaration, nachdean r seine 3d:ulNn abgezogen, auf »ast gar keine Steuer Man 'erhandelte darüber und die Ä’ommiiibn setzte ihn auf den ("rund euertemertrag vvn 1862,21 Mk. für den Hektar. einigen
I ragen d--klarierte em Bauer aus demselben Dorf 82 Mk nrr den .vftar: „3d: denke," roarf der CDl»nein in d.w jhmtmii’wn cm ,bcr JMkii ist dort so mi'eradel. daß bloß 18 re v 21 Mk crauäbmmcn„ja," sagte die Majorität, „das ist es ia eben
i der Separation traben die Bauern die fetten Stücke bekommen ind die ^loßgrundbentzer Nh llnland' 3m nächsten Jahre ar der Herr' der nbcrtlühige ,3raacn stellte, nicht mehr K-.aheb der >lmnmi"ion. Em anderer Herr, zugleich Landwiri! . rü »hm die CdertAu.Heü. wie ue dort geübt wurde, zu senr ußucl" Em behercr Beamter aus einer anderen t^egntb von .\uitmrrn schreibt nur: ..idroßirundbesitzer. deren Hausstand, ge- ellschacklicher Au'ivand, Bergnugung4r •« en u'w einen Aunvand on 200(11 Mk unb niet. ,r ordern, werden kaum al» mittlere »tarnte mit 1500 t.v 1800 Mk Cingeichätzt. ia es kommen Fülle or. daß kaum die Gren-o be» Einkommen mu 000 Ml. er» d t w. d. um zur Einkommcnilener derangezogen ;u werden.^
(Gärung in »er serbischen Armee
Äntz Belgrad kommen r ?.r Nachrichten von einer lUtgeb» chen Oktrura :i bei Arme. . . x?bei ö:r u m:re Kronprinz >e:ne ne Militär Diktatur .tablictai tännf^ 3n Nrsch und Mnrgn' u.ir wurde eine weit ver iweig te C f n • ic rr er»' Am ö. , ung emdeckt, b<< 'ich de ffiutbronung bet Dmiastie ,um Ziele \ ■ Uu 11 '.n > ■ .; ;e
| vertäuet. Die Lage idvtnt sehr bedenklich unb bei >itzma Bester I wird . .. ilcichi ’rül.r abdanken müsse», al» a bisher selbst ge- 1
rr«ft Stadt und Land.
M».
* * Tagetzkalender ha Freitag, 2. April. Stabt« thealer: ,vo<gunft*. Amana 8 Uhr.
- Regierungtzbaumerster, (rnwnnt wurden bie RegterungSbausührer Pieper an« xionb-Sberg a. d. ‘Barthe, L>aqner au« Wiesbaden, Lauer auS Tarm'tadt, Bauer cu5 Nieder-Modan unb Hochgesand au« Mannheim zu RegierunqSdaumeislern.
Charaktererteilung in Afrika. €. St.jp. der Großherzog haben dem Stan. SlationSleiter Mtschlich zu Kele-Kralscht in Togo den Eharakler al« Pros, erteilt.
• • RegierungSrat. S. K. H. der Großherzog haben dem Generalrezeptor de« Mainzer Unioerlilöts- unb Slipendienfond« Finanzamtmann Hofmann den Charakter als RegierungSrat erteilt.
- Erledigt find: Die Stelle des Bezirkskassier« der Großh. BezirkSkasie Lich, die Stellen von zwei Der« mesfunqSasftslenten bei Großh. St ata ste ra ml, die Stelle eine« Haupt st eueramtSassistenten bei Großh. Hauptsteueramt Mainz.
RuheliandSversetzung. Se. ttgl.Hob. der G^oß- herzog haben den Oberförster ber Dberjorflerei Stirtorf, Forst» meifter Wiener zu Ätrtorf, auf sein Rachinchen auS dem Staatsdienste entlasten und ihm auS diesem Anlaß da« Ritterkreuz 2. Klasse mit der Krone de-S Verdienstorden« Philipps deS Großniütiaen verliehen. — Die Stelle ist zur Wieder- besctziing ausgeschrieben.
* * H ö h c r c s S ch u l w e s e n S. ft'. 5? der L*oBbcr»og haben den Oberlehrern Dr. Bernd eck am Landgraf Lud- wigS-G ntnaiium ’,u tÄcßen, I r Tiv 1 nasium ;n Mainz, Rektor FSrme« an der h [ iterbad», Gebhard au der Aug
ti.jmnafiunt und Realschule) zu Friedberg, Tr Hcußel ?ai der Oberrealfchule zu Wornt», Soffmann an der Aiealschule zu .Zeppenheim, Tr. fr rast am R.algl'tnnasiim ind der Oberrealschule zu Gießen, Dr. Ärae mer am 26olfgang Ernst-0'ymnasium zu Büdingen, Krauß am mnasium zu WormS, Lampa - an Nr 'Jlugufru
G.)innasium und Realschule) ;u Ariedberg, iebrtch an der Realschule zu Michelstadt, Matthes an dein Osker- anmnasium zu Mainz, Dr. M aner an dem Oskergnmnasluin »rainz, Dr. Ro l l an der Reat'chule zu Bulfr'ack' 1
in der Oberrealschule zu Darmstadt, Tr. Schlot t mann nn i^nnnasium zu Offenbach, Dr Schmidt an der Äugu üinerschulc i^nmnasium und :Kralfdiule zu Friedberg, lupfen am Realgymnasium zu Mainz S<
I Augustincrschule iO-nmnasium und Realschule zu Friedberg, Tr. 111 e n b u ch c r am Realgnmnafinm zu '!
13 ö r 6 an der höheren Bürgerschule . -
Tr 3 n l a ii f am Tsierg'.nuuainim zu Mainz den ' lab Professor verliehen, ferner den Pfarrer Llxl an? '."iom* I menheim zum Oberlehrer an dem Ludwig NH?org><R)m- nasium zu Darmstadt, den Pfarrer P f a n u m u 11 r r aus |Wimpfen a. B zum Oberlehrer an dein Realgnmnasmin zu Darinstadt, beide mit dem (Sharaftcr als Professor, sonne iden Zeichenlehrer Jung zu Mainz zum Zeichenlehrer au I aent Realgumuasium zu Mainz ernannt Durch Entschließung des ofroßb Ministeriums des Innern wurden die Letzramisreferendarc Beck m Gietzen Br ü ck in Bingen, T cr n in Darmstadt, Diem er in Mainz, Freitag in I Lanbacki, Gundermann in Dieburg, fr e in in er m j
Tarmstadt, ftöblcr in Sprendlingen, ftüftner in Limofen, La mb inet in Mainz, Leon in Alzey, M c tzner .n Mainz, P a u l in 4V.rünberg, Reusch in Mainz. Tr Rill in Friedberg, Schc 1 horn in Darmstadt, Scheer e r ui »Ilsfeld, Schmandt in 0‘üefjen. S ch m i tz in Reu I enburn, Schoncbohm in GHefjen, Echweiker in OnenbaG 3 t o 11 in Darmstadt, Thierolf in Bukarest und B t tet in Friedberg zu Lehramtsassefsorcn ernannt
••(sine Sitzung des Provinzial-AiisschusseG findet am SamStag, 3. April, nach ui. 3l,i Uhr, mit folgender Tagesordnung statt: Teilung der gememschait- lichen Gemarkung Ober» und Nieder-Rosbach.
* Mehr landwirtschaftliche rvad) f diulcn! Tie heutige Zeit stellt an die Landwirte inbezng auf wissenschaftliche Kenntnisse ganz andere Anfordernngeu, als die, da unsere Urgroftväler lebten. Die Bodenausnutzung kann sowohl durch chemische als auch durch tedmifdie Ausbildung ntenjiv vervollkommnet merben. Der rationelle Betrieb jer Landwirtschaft erfordert eben fach- unb fachgemäße Kenntnisse des Landwirts. Diese können aber uidi: durch einzelne zusammenhanglose Bortrage auf Versammlungen lewonnen iverden, sondern nur durch systematischen Untet- ichl ui Fachschulen Deshalb ist bic Einrichtung von mein Laiidwirtschaitsschulen ein briugenbes Erfoid.rni«. I ber, )tr einen landwirtschaftlichen Betrieb zu leiten Hai namentlich auch der Neinere Grundbesitzer, sollte eine foldK besuchen. ?amit er bic ungeheuren Umwälzungen, die au» mandien Icilßcbiclcn der landwirtschaftlichen Arbeit stattgefunden .toben, gründlich tennen lernt unb sich zu nutze zu machen jerftcht. Damit würde der Rot der Landwirtschaft sicherer eiitgegeagewirkt als durch die Befriedigung der mandn-rld agrarischen Sondergelüste, bic tm Reichstage unb in dcn 2andtagen laut iverden Freilich darf dabei nicht vergessen verden. daft auch der geweckte Arbeiter mit guter Bildung j bei weitem der beste ist Daß der bumtnftr Arbeiter am beften arl*eile, glaubt heutigentags kein Mensch mehr, selbst ber nicht, der es sagt Deshalb sollte man endlich auch der ländlichen Bevölkerung geben, was ihr zukornrnt: tüchtige Allgemeinbildung allen, gute Fachbildung den Besitzern!
'• Deutsche Diamanten. Die Firma flad Brück ! tzplatz aal eine Anzahl I atnanten aufi Deutsch-Süd-
■ tne
bi« jetzt gesunden wurden. Die Steine 'ind aegenwärlig im Schaufenster der Firma au«gestellt, so daß sich die Tießener (cid)t von der Schönheit der Steine überjeugen können.
— Turnverein. Das Festbankett zur Feier des i
das morgen abend in der Turnhalle statiilndet, verspricht aller Voraussicht nach einen würdigen unb schönen Verlauf z.t nehmen Tn Festordnutig siebt entsprechend dem Eha- i
i . bei nbi" • nommen bat, in D
turnerische Boriübrungen vor aucgewähll. Freiübungen, Mfuleiiidnmiigen ber Männcrriege. Vorführungen der I Fechterabtetlunq. Reckturncn der ersten biege und Pnra- miden Den übrigen Inhalt der Feier bildet gemeinsamer I'.'.'sar-z mmerifcber lieber unb uonzert unserer Reg Ni en ts- musit Eine besondere Weibe wird ber Abend noch dadurch Ierfahren, daß eine Ehrung freier um den Turnverein unh [bie Durnsache überhaupt i.ochvcrdicnter Männer buidi lieber*


