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Latsbewerber mifgeftellt, während 1906 aus taktischen $rmi- den zwei Zentrumskandidaten vorhanden ivaren, um eine Stichwahl zwischen Freisinn und Zentrum unter allen Umstände n zu vermeiden. Was den Rückgang der Stimmen für den Kandidaten der Nationalliberalen und des Bundes der Landwirte verursachte, ist schwer zu sagen. Zum Teil mag es der Umstand gewesen sein, daß Dr. Becker in weiten Streifen als Vater der unglückseligen Fahrkartensteuer gilt. (Er hat in Wirklichkeit nur den auch zur Einführung gelangten Staffeltarif der Steuer vorgeschlagen, während die gloriose Steuererfindung selbst der Regierung Vorbehalten bleiben muß). Auch daß vor der Wahl ein Zusammengehen mit dem Zentrum erstrebt wurde, mag für manchen evangelischen Wähler, der sonst nationalliberal wählte, bestimmend gewesen sein, diesmal dies nicht zu tun. Zn Wöllstein habert außerdem persönliche Verstimmungen zum Rückgang der nationalliberalen Stimmen beigetragen. Gut abge- schnitten hat Dr. Becker in Bingen, wo er mit 409 Stimmen Korell, der 361 erhielt, überflügelte. Der Rückgang der sozialdemokratischen Stimmen bei Nachwahlen ist eine Er- sckjeinung, die in der: letzten Jahren vielfach zu verzeichnen war und lediglich ein Beweis mehr dafür, daß seit dem Dresdener Parteitag der Nimbus der Partei dahin ist.
lieber den vernrutlichen Ausgang der Stichwahl kann noch nichts Bestiurmtes gesagt werden. Es kann angenommen werden, daß wie im Jahre 1903 die Nationalliberalen und der Bund der Landwirte ihre Stichwahlparole für den Zentrumsl'andidaten abgeben werden und die Sozialdemokraten Korell unterstützen. Trotzdem sind die Stichivahl- üussichten Korells die besseren, da wie int Jahre 1903 zahlreiche nationalliberale und bundlerische Wähler den evange- lischen Freisinnigen dem Zentrumsmann vorziehen werden.
SchrelbgeMnnen in staatlichen Betrieben.
Mau schreibt uns: Der Finanzausschuß der Zweiten Manuner hat im Prinzip genehmigt, daß aus Sparsamkeitsrücksichten in Zukunft bei den hessischen Behörden „Sckreibgehilfinnen" eingestellt IDerben sollen.
So anerkennenswert eS erscheint, ivcmt sich, der Ausschuß bemüht, Mittel und Wege zu finden, die Finanzlage des Staates zu verbessern, so sehr muß cS jaden sozial benfeuben Men scheit Icfrembcn, daß dieser Versuch gerate bei der niedrigsten Klasse dec Beamten gemacht werden soll. Vor nickst ällzuianger Seit wurde im Landtag, sowohl von der tliegicrung, wie auch von den Abgevrdneli'il, allseitig aneifnnnt, daß die Gehaltsverhältnifse dieser Beamten in keiner Weise den heutigen Lebensbediirflüssen entsprechen und daß nur die schlechte Finanzlage des Landes eine Aufbesteruug dieser Kategorie verbieten würde. Durch die Revision des Besoldungsgesetzes bestand auch für diese Leute die Hoffnung, daß fick durch eine kleine Gehaltsaufbesserung ihre Lage ertrag lidfti gestalten würde; bevor aber noch dieser Wunsch in Erfüllung geht, droht durch die in Aussicht genommene Einstellung Don „Schreibgehilsinnen" eine neue Gefahr, die den Kampf ums Dasein noch weit schüvieriger gestalten wird, wie seither.
Tast durch die Einstellung von weibl. Personal die sozialen !Verhälliusse der 'Schreibgehilsen weit rmgmrstiger gestaltet werden, beweisen die Tause-we von stellenlosen Kaufleuten, die von ten billiger arbeitenden weiblichen Kräften aus ihren Stellen ver- dcäilgt, in die größte Not und schließlich noch zum Teil auf die Bahn des Verbrechens getrieben werden. Obwohl man einem Privatmann nicht übel beuten kann, luemt er zur Erlangung billiger Arbeitskräfte olle sozialen :!irgungen anfeet Acht laßt, so wird body der stets sivr dos soziale Wohl i einer Untertanen ehu treienbe hessische Staat auch Ijicr eine reifliche Erwägung der Umstände in die Wege leiten.
Wenn man in Betracht zielst, daß in nächster Zeit int Groß- 1 ..rjoghuit Reffen vielleicht 30 Gehilfinnen eingestellt würden .es handelt ,ich wohl doch nur um die neu zu besetzenden Stellen, vrzw. einen'Teil derselben), so bedeutet dies eine Ersparnis von co. 200 Mk. pro Stelle, und Jahr, ntithin zusanunen ca 6000 l'Nk. Abgesehen davon, daß dieser Betrag wohl nicht ausreichen dürfte, die bet der Revision des Besoldungsgesetzes vorgesehenen Geholtsaufbesserungeit auch nur für eine Beamten- fategorie und sei es die kleinste, zu bestreiten, so muß auch die Art und Weise, der Sparsamkeit in jeder .Hinsicht beschämend wirken, mirsomehr ir-enn man in Betracht zieht, daß die durch die Aussichrung dieses Vorhabens eaNstehenden sozialen Schäden weck größer sind, als die erzi.ltett Ersparnisse.
Die vorstehenden Aueführmrgen könnten beit Anschein erwecken, als luetnt versucht werben sollte, den weibl. Kräften die Existenz streitig zu nuteten. Davon Fann keine Rede sein, denn jeber vernünftige Mensch muß jugeben, daß die Zahl der FrauLir- hrufe, bei denen die Manuer n ich t geschädigt werden, io gwß ist, daß die Nachfrage, nach geeigneten Kräften das Angebot weit übersteigt. Durch die Annahme von „Schreibgehilfinnen" steht zu befürcksten, daß die jungen Ätädchen. noch strehr wie. seitber, jede Gelegenheit zur Erlermmg der »auswirt
Vergebung.
Für die Großh. chirurgische Unio.^Uuuf m Gießen sollen für das RechntmgSjahr 1909 auf dem Wege der öffentlichen Ausschreibung vergeben werden:
a) Die Lieferung von: 3. ca. 300 Ztr. Nußkohlen, 2. 10000—12000 Ztr. Hüttenkoks.
b) Die Lieferung von: 1. Backwaren, 2. Fleischwarcn, Z, Spezereiwarcn und Verbcauchsgegensländen. 4. Kaffee, 5. Milch und Butter, 6. Gier, 7. Bier, 8. Schreibmateriallen, 9. Lürslenwaren, 10. Scheuertücher, 11. Seife und Soda, 12. Bohnermichsc, 13. Porzellanwaren, 14. Eis.
c) Die Abgabe von Knochen, Lumpen und Gespül.
Die Bedingungen liegen auf dem Berivaltungävureau an den Wochentagen nochmütags von 3 bis 5 Uhr offen.
Angebote sind verschloffen mit entsprechender Aufschrift versehen bis zum Eröffnungstermin
Samstag den 6. März 1909, vormittags 11 Uhr, cinzureichen. Proben der unter a) 1 u. 2, b) 3, 4 und 7 bis 13 bezeichneten Gegenstände sind den Angeboten bcizu- fügen. Zuschlag erfolgt innerhalb 14 Tagen nach dem Er- öffnungstermm.
Gießen, den 16. Februar 1909. Bl7-
Großh. Direktion der chirurglschcn Unio.-Klmik.
Popper t.
Morgen Donnerstag
Schlacntiest
Morgens: Wellfleisch mit Girant Abends: Movclfvppc
wozu freundllchst ei,Nadel
01075 S» varuuUL
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Idjajt von der Hand roeiicn, in der irrigen Annahme, in dem Berni als „Bureaudame" eine bcficre Erwerbstätigkeit zu finden. Abgesehen davon, daß sick hierdurch ter Mangel an nxübl. Dienstpersonal immer empfindlicher bemerkbar macht, sind bi? bis zur Verheiratung als Buchl-allerinnen, Schreibgehilfinnerv usw. tätig gewesenen Jungfrauen in der Haushaltung meist so unerfahren, daß nicht selten das Familienglück durch diesen llnr- stand eine empfindliche Lücke erleidet. Sind schon biefc Niomente einer reiflichen Erwägung roirrbig. so fallt dock, ganz besonders in die Wagschale, daß. wie bereits erwähnt, durch die Annahme von weibl. Personal in Staatsbetrieben eine Schädigung der Schreibgehilfen verbunden ist, die dazu beiträgt, den stanrpf, den diese kleinen Beamten ums Dasein führen müssen, nodi weit härter zu gestalten. Berücksichtigt die Regierung diese Umstände, so wird sie zu der Ueberzeugung kommen, daß die durch die geplante Neueinrichtung entstehenden SOtängel weit größer sind, als die zu erzielenden Ersparnisse und es werden sich wohl auch Mittel und Wege finden lassen, die eine Verbesserung der Finanzlage ermöglickren, ohne daß eine Beamtenkategorie dabei in Mitleidenschaft gezogen wird.
öermijebtes.
* Gegen die „VerschandelungdesRheins". Gegen die geplattte Rheinkanalisierung von St. Goar bis i'Nainz nahm in einer Versammlung zu tzattenheim der „Verein für die wirtschaftllchen Interessen des Rheingavos" Stellung. Ter Rhein soll bekanntlich in ieinem schönsten Teile zugunsten der Großreeder mit einem Kapitalaufwand von 31 Millionen Mark karralisiert werden. Ter Verein wandte sich gegen die bannt verbundene Verschandelung einer der herrlichsten Gegenden und gegen die wirtscpaftlicte Schädigung des großen Bezirks zugunsten weniger Kohlew- und Schifissirmen. Es wurde beschlossen, gegen das Projekt bei den Ministern der öffentlichen Arbeiten und der Landwirtschaft und bei dem Abgeordnetenhaus Beschwerde einzulegen.
* Die Uniform eit der Maschinen schreib herinnen. Zwischen den englischen Hausfrauen und den jungen Damen, die als Gebieterinnen der Schreibmaschinen im Dienste der geschäfttreibenden Herren der Schöpfung stehen, ist der V. Z. zufolge ein schwerer Konflikt ausgebrochen. Die englischen Frauen beschuldigen die Maschinew- schreiberinnen, daß sie ihnen die Bewunderung der Gatten abspenstig machen, und um die schwere Gefahr zu mllr- dem, verlangen sie, daß die jungen Damen zu einer übereinstimmenden Vereinfachung ihrer Kleidung gezwungen werden, um so die gefährliche Macht des Reizes der Jugend zu brechen. Eine wohlmeinende englische Gattin war bereits so liebenswürdig, eine Uniform für die gefährlichen Rivalinnen zu wagen mit einer einfachen Musselin-, Baumln oll oder Wollbluse, je nach der Jahreszeit; doch mit dem Betreten des Bureans sollen auch diese kärglichen Reize ausgeschaltet werden; in den Geschöstsräumen wird eine einfache Kleiderschürze getragen, von möglichst trostlosem Grau, ein sackähnliches Gewand, das vom halse bis zu den Füßen die gefährliche Mafchinenfchreiberin den Blicken der Herren verhüllt. Je nach ihrer Stellung dürfen sie auch einen genau festgesetzten bescheidenen Schmuck tragen: eine dünne Glasperlenkette für die Damen, die nur Schreibmaschine schreiben. Zwei Ketten für die, die auch stenogravhiercn, unb drei Ketten für jene, die auch eine, fremde Sprache beherrschen. Aber damit sollen die Vorsichtsmaßregeln der eifersüchtigen englischen Hausfrauen noch nicht erschöpft sein. Die jungen Bureaudamen dürfen um keinen Preis bei" Welt Locken tragen, und es ist ihnen auch stteng verboten, in modernen hüten ins Geschäft zu iommen. Aber die frommen Wünsche der verehelichten Töchter Albions haben einstweilen wenig Aussicht. Denn merkwürdigerweise wollen die Ehefs davon nichts wissen, und auch die jungen Damen Haven wenig für die ihnen zugedachte Büßertracht übrig. „Tie Männer", so meinte eine der jungen Domen nicht völlig ohne Reck)t, „Neben bunte Farben und wenigstens in dieser Hinsicht kann man sie docki zufrieden stellen. . . ."
' üBaitn fängt bet M e ir s ch ; u trän m c n an ? Dr. Gustav Speckst, Professor ber Psvchiatric zu. Erlangen, beantwortet im Februarte'ft bet Monatshefte von Velhagen u. Klasing diese Frage folgendermaßen: „Eng omiuanbt (mit diesem Thema ist die Frage, mann im Leben fängt ber Mensch zu träumen an uno wann hat esbamir ein Ende? Das Kapitel ber ll inberträuine ist noch wenig bearbeitet, da b;e Samm ümg brauchbaren Materials natürlich auf ganz besondere Schwierigkeiten stößt. Daß Kind'r sich ihrer Träume erinnern, daß sie biefc als erwas Besonderes von ihren Wacherrebuissen 31t unterscheiden wissen, soll zuerst etwa im vierten ober fünfte n Lebensjahr vorkommen. Daß sie überhaupt träumen, bas läßt sich objektiv mit ziemlicher B. stimmtheit schon vom zweiten Lebensjahr an feststellen. Was man früher bei sckstafenteu Kindern bcoba.lten kann, damit ist m,l:< viel anzufangen. Daß Kinder vorerst nur von ihren Tages-
HoZzversteigerung.
Mittwoch den 24. de. Mts., vormittags 91/» Uhr, werden im Gasthaus zum Frankfurter Hof zu Göbelnrod aus bem Distrikt Breitcloh versteigert:
Stamme: 8 Eiche 4. Kl. — 4,39 Fm., 8 Elche 5. Kl.
3,17 Fm., 3 Eiche 6. SIL — 0.67 Fm., 1 Ahorn 4. Kl. = 0,67 Fm., 4 Kiefern 3. Kl. — 2,03 Fm., 43 Kiefern 4. Kl. — 25,29 Fm., 4 Kiefern 5. Kl. = 2,30 Fm., 1 Lärche 4. Kl. — 0,68 Fm., 22 Lärche 5. Kl. — 7,11 Fm., 6 Fichte 4. SU. — 5,71 Fin., 136 Fichte 5. Kl. — 34,60 Fm/ Derbstangen: 30 Eschen 2. SU. — 0,32 Fm.. 1 Ahorn 1. Kl. — 0,07 Fm.. HO Buche 2. Kl. ----- 0,35 Fm., 287 Fichte 1. Kl. -----19,41 Fm., 322 Fichte 2. Kl. ---- 7,56 Fm. Reisslängen: 280 Fichte 1. Kl. — 3,28 Fm. und 830 Fichte 2. Sllasse (Bohnenstangen). Scheller R:n.: 2 Eiche, 71 Kiefer (darunter 16 Rm. 4 Vleter lang), 4 Fichte. Slnüppel: Rm.: 60 Buche, 1 Ahorn, 15 Elche, 2 Erle, 83 Kiefer, 4 Lärche. 12 Fichte. Knüppelreisig Rm.: 110 Kiefer, 4 Lärche, 74 Fichte (darunter 1 Schichthaufen). Reisig gern. Rm.: 356 Buche, 2 Slhorn, 260 Elche, 16 Aspe und Weide. 24 Fichte (hierunter 2 Schichthatifen). Stöcke Rm.: 9 Buche, 6 Eiche, 69 Kiefer, 4 Lärche, 26 Fichte.
Die Nummern 50—70 Fichtenuämme, 1—18, 94—130, 159—422, 573 —610 und 718—779 Kiefernstämme, kommen nicht zur Versteigerung. DaS Brennholz lomrnt von 117» Uhr an zur Versteigerung. Der Großh. Forsllvart Hörcs 311 Reinhardshain wird aus Verlangen das Holz vorzeigen.
Gießen, den 17. Februar 1909.
Großh. Oberförsterei Wieseck.
Weigand. [B'7,
erlebniffen, von ihren Svielen und §pielgenossen ukro. träumen, versteht sich von selbst: auftailenb oft werden sie aber auch von beängstigten Bilderit, von Strafen, Verletzungen, milden Heren mw. heim gesucht. Im Greisenaltcr, heißt es, verblauen die Traumbilder, aurf) (breten sie sich inhaltlich zumeist um Kind h e its ' unb Ingen de rlebnissc. Das ist ganz wie jm senilen Wachbewußtscin auch, wo die Tagesereignisse an Interesse verlier en, auch schwerer im Gedächtnis haften, wogegen sich bir vergangenen Beiten in den Vorbergrultb bringen. Mit ber zunepmenben Verödung des Geisteslebeits müssen natürlich auch bir Träume immer dürftiger werben, aber so lange noch irgeirbwelche Erinnerungsbilder vorhanden find, ist aum bic Möglichkeit des Träumens nicht erloschen. Das letztere gilt aud für bic X räume der Blinden, bic von jeher mit einem gewissen poetischen Schimmer umgeben worden sind. Es hat etwas Ergreifendes, daß es jenen Unglücklichen wenigstens im Schlafe vergönnt ist, wieder einen! Blick in d ie Welt des Lichtes und der Farben zu tun. bandelt es sich um Blindgewordenc, dann bedarf ihr träumendes Sehen keiner besonderen Deutung, fallet nur die optischen Sinnes flächen des Gehirns mit den Erinn.'rungsoildern des Gesichtssinns erhalten geblieben sind. Tas ist bei den allermeisten Fällen von Blindheit der Fall, wo es sich ausschlleßlick um eine Augen- ertrankung handelt."
Kleine Tageschronik.
Tas fortwährende Entkommen ber Messerstecher begünstigt die Steigerung ber Aufregung und das Entstehen wilder Gerückjte. Auch die Neigung, Stiche zu simulieren, nimmt natürlich zu. Die Untcrsuckiung eines gestern angeblich gestochenen Mädck-ens ergab, daß der Stich von dem Mädchen selbst gemadit worden ist.
Vorgestern nacht unb gestern vormittag haben tn 93 ulgar ieit heftige Erdstöße fiattgefunben. Besonders im östlichen Teile Bulgariens wurde das Beben stark verspürt. Viele Häuser sind eingestürzt, mehrere Personen schwer verletzt morben.
Aus der Kohlengrube West S t a n l e h, twrbweslliut von Durham, ereignete sich eine heftige Explosion. Bis zum Abend war es nicht möglich, zu den verschütteten Arbeitern zu gelangen, deren Zahl jetzt auf 130 angegeben wird.
HandeL.
Zollfreiheit für Tabak unb Tabaliabrckaie in Frankreich. Vom 1. Moi 1909 ab dürfen Reisende für ihren perjonlichcn Bedarf nur noch 10 (Sigarrcn und 20 Eigarrellen oder 40 Gr. Tabak zollfrei nach Frankreich entführen. Zur Zeü erstrekt sich biefc Vergünstigung auf 30 Cigarren oder 100 Cigaretten ober 100 Gr. Tabak.
— fJicuc Berliner Stadtanleihe. Tie neue Berliner Stabtanlribe in Höhe von 50 Millionen Mark, die noir einem unter Führung der ^eehandlung stehmben Konjortium zum Stinte von 101.33 Prozent übcrnontmeit worden ist, dürste mit annähernd 102 Proz. zur Emission gelangen. Der Kurs ber alten vierprozentigen Berliner Stadtanleihe vom Jahre 1904 wurde am letzten Sonnabend von 102 auf 1021 Proz. erhöht, gestern stellte «ich der Kurs auf 102.80 Proz. Bei dem lleber- nahrnevreisc von 101.33 Proz. ist zu berücksichtigen, daß die. Stadt das aus dem Erlös ber Anleihe ein kommende Gelb zunächst jum großen Teile bei dem Konsortium stehen lajsen dürfte und gemäß ber getroffenen Vereinbarungen bort nicht eine Verzinsung von 4 Prozent, sondern eine weit niedrigere Verzinsung erhalten wird.
Gießener Wetterdienst.
Boransstchtlichc Witterung tür Hellen am Donnerstag den 18. Februar: Vorübergehende Aufheiterung. Nachts schärferer Frost, am Tage mild. Wechselnde Bewölkung.
Schneebericht des Schi kl u b Wandervogel Gießen vermittelt vom Landwirtschaftlicheti Wetterdienst in Gießen.
Uebciall Neuschnee. Bis 400 Ace ter bis 10 Bentmteter, über 400 Nieter lö bis 20 Zentimeter.
GrigittaL-DraytineLSuttsen.
London, 17. Febr. ünterl) an s. Henderson gab der Freude der Arbeiterpartei über den Berliner 33c- s u ch Ausdruck. Wenn zwischen bem .König und dein Kaiser so freundliche Beziehungen aufrecht erhalten werden könnten, wie zwischen den Volksparteien bctbcc Länder, dann sei keine Wahrscheinlichkeit vorhanden für eine unheilvolle Entwicklung der Dinge, lute von gewissen Leuten prophezeit morden mar. — Darauf vertagte sich das Haus.
Gr.Technische Eochscbaie za Darmstadt
Abteilnngr a für Architektur. Ingenieurwesen. Maschinenbau. ^Papierfabrik<itionElektrotechnik, (,hemie -Elektrochemie uu<’ Phannacie;. Allgemeine Abteilung ('insbesondere für Mathematik u. > -iturwissen->chalten?. Kursus f. Geometer 1. Kl. Prüfungen zur Erteilung des Grades eines Diplom-Ingenieurs il der Würde eine.' Doktor-Ingenieurs. Fachprüfuugen. lieicnsprüfnng für Pharmr ceuten u. Nahrungsmittel-Chemiker. (.Gegenseitige Anerkennuu-: der Diplom-Vor- und Hauptprüfung in Hessen u. Preussen für den Staatsdienst im Hochbau-. Ingenieurbau- 11. Maschirieubaufachc - Beginn des Studiums im Herbst oder zu Ostern. Anfnahmeu vorn 14. April an. Beginn des Unterrichts 20. April. Programme gegen Einsendung von jO Pfg. ssltt/3] I>as Rektorat.
per Pfund
per Pfund
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Rahnhofstr.
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per Pfund 1


