•ein £nbe g-Tang: r.no ^ür ^e^d,■;'r^^?c5crioe finb bü ffrtftf jM» gungen auj erieo ' Million '2karf fejtgrie^t eotSai, SU« Vor- au-suhr ncd> roerber fte bann erft bezahlt roerßen tonnen. trenn irre grcfce Liquida tr». anleih# zustande gekommen fein wird. Tie Beratungen cex Lntschadigung*tomm>ssion sind turd? tai deutsch. französische Abkommen dem vortaen Eintet wesentlich erleid)teil und gefördert »örter. Tie uiguidat cm»anleihe th dazu be- stimmt, der marokkanischen Regierung tie Mittel zu liefern zur Besatzung de. schulden. Marokko schuldet im ganzen den Betrog vor e'wa 80 2Riöionen Francs, an Teutschland allem etwa 20 Millionen E* »ft nicht obzuschen. eie diese Lumme ebne eine Hnleit* jemal» be^iblt werden kann. Io* Projekt einer solchen Anleihe schwebt schon seit längerer Zeit gewifferr.^ssen tu btr Luft ohne bei der früheren politischen Konstellation irgend welche Au»sichten auf Verwirklichung zu haben. Ed versuchte jeder €.aat. sich au» Losten des andern Staat» zu bereichern. Schliess- El) erreicht- memanc etwas, und der Tertius gaudens war Marokko, da« nicht zahlte Erst nach dem derrlsch-französischen Hb- kommen ,ft die Lache etwas in Flust gekommen. Xie Verband, hingen m.t dem Lultan hat Frankreich übernommen mit unserer Zustimmung. weil eS die gröhten gorberungen zu stellen bat und weil aller LorauSsicht nach der Anleihebetrag überwiegend in Frankreich aufgebracht werden must Run wird in pmuffen Kreisen Deutschland« Lt.mmung gemacht gegen bie e Anleihe mit bei Begründung, dass eine solche Anleihe die Bewegung«! reiheu bc« Sultan« beeinträchtigen und zu neuen Äontrollmahregeln führen müsse. Ja, wie soll man sich eine Marokkoanleike denken ohne Äontrcö" f Der würde heute wohl Marokko 80 Millionen leihen, ohne bestimmte Einnahmequellen? Ich habe bei verschiedenen Grossbanken m Berlin ungefragt, ich habe nirgends Neigung hierfür gesunden. Heiterkeit.) L?a» nun die Äontrolle anbelangt, so beste dt seit 1904 eine französische l.*itrolle über die Zölle. Die französische ZollausfichtSbehörde führt einen Teil der Erträge an die Inhaber der fran;ösischen Anleihe ab, den Rest erhält der Sultan, ffiirb nun auch dieser Rest für die neue Anleihe verwend t. so wird die Zollverwaltung künftig den ganzen Zollertrag erhalten. Eine Ausdehnung der Äontrolle ist hiermit nicht der- knüpft. Dio zweite Haupteinnahme in Marokko ist bat Tabak- meneqe’; auch hier bedarf e» feiner Äon krolle.
Tie französische Regierung bat un» einen neuen Beweis Uret loyalen Gesinnung gegeben, indem sie zuerst denjenigen Teil der Anleihen erledigte, der zur Befriedigung b*r fremden Glau- btßer dienen soll, während sie erst in zweiter Linie an die Befriedigung ihrer eigenen Forderungen denkt Nun werden gegen die franju'ijdv Zolloerwaltuna bäusig Borirürfc erhoben, sie verfahre parteiisch. Dir finb diesen Beschwerden in jedem Falle »aciigegangen, e« Hal sich ater niemals eine 2?c rfüwrbe als be- gründet enriefen. Ich wiederhole meine Aufforderung an d«e Ceftenfld'leit, .0lagen vns stet» zur ÄenntniL zu bringen. Ferner ist behauptet worden, dast die beututen Interessenten in Marokko bet öffentlichen Auöschreibungen keine Chancen mehr hat. ten. Aut da» ist nicht richtig. BUr bauen g-rade dieser Frage unsere besondere Aufmerksamkeit geschenkt und können mit Bcfre- biflung konstatieren, dast bei der Vergebung aller grösteren öffenl. Kdjtn Arbeiten die deutschen Interessenten mit den französisch'« Interessenten Zusammengehen. Ich erinnere an die Mitwirkung der Teutschen bei der Bildung eines internationalen Stjnbifatf. daü da« TabakSmonopol übernehmen will, an die Gründung einer deutschen Bank und an die Vorbereitung einer allen Billigkeit». Lnipriicheti cntfprcrfKiibcn Regelung der sehr verwickelten Berg- werkitfroge. Ter deutsche HandelSumsah und die deutsche Schilf» fahrt werden für das laufende Jahr einen Fortschritt aithreif-n, so dast nach alledem fein Anlast vorliegt, über die wirt '- östliche €eitr des Morokkoabkommen« Älage zu führen. Br^i sich der politischen Leite des Abkommens haben die Herren Baff-rmaim und Wiemer von dem Fall ManneSmann gesprochen; wie ich mit Tank anerkenne, recht vorsichtig. Nachd.'m die Lache in dem Sinne behandelt worden ist, dast daß AuSwär- tige Amt sich der deutschen Interessen hierin schlecht ober auch gar nicht angenommen Hut, must ich mich darüber au«fhrcdi*n. Tic Legende, dast die Regierung für gute deutsche Bürger nicht eingctrct.n ist. must ra ch zerstört werden. Tie Regierung ist ;n jedem Fall davon durchdrungen, dast eine angemessene Beteiligung Xeutschlands ar der Hebung her Bodenschätze Marokko' notivcn'ug ist und ist deShalv in AlgcciraS dafür eingetreten, dast bei dieser Hebung der Bodenschätze für alle Rationen gleiche Rechte und efainrcn ne fdtaffen werden. Ter Artikel 112 der Algeciras Akte regelte diese Frage dahin, dast em besondere« Gesetz für ha5 Bergwesen in Marokko vorbereitet werden sollte. Tie Firma Gebrüder Manne, mann ist von unserem diplomatischen Vertreter daraus hingewiesen worden, dast erst sämtliche Regierungen zu dem Gesetzentlvurs Ltellung nehmen müssen, ehe er Gefeneükraft erlangen kann. (Ter LtaatSsekretär verliest eine Reihe von Alteiistücktn, au« denen hervorgeht, dast. die gefeVlidic Regelung de« BergwerkSwesenS in Marokko im einnc der AlgeciraS-Akte noch nicht zustande gekommen ist.) SS wird nach alledem nicht verkannt werden können, dast den Behauptungen der Firma Man. neSmann gewichtige Gegengrunde entgegensieden. Angesichts die- le« Gegensatzes in den Red tSau fafsungen bleibt nichts anderes Übrig, al« schiedsgerichtliche Lösung, wodurch eine unparteiische Instanz geschaffen wird. Rach alldem kann aber von einer Preisgabe der Gebrüder ManncSmnnn keine Rcde fein.
31 u n ) u r Äongo. Frage E» handelt sich dabei um Misere Beziehungen zu Belgien. Zwei Ltreitsragen kommen m Betracht. Die eine betrifft die Grenzregulierungen im Vesten Deutsch-Lstafnika» nach den Äongo-Gebieten Im 2aur.-, der verlandlungen. d e bi« auf die achtziger Jahre zu- rückgehen, sind verschiedene Vertage über die Grenzen abgeschlossen Worten. Die Differenzen entstanden infolge d<S unvollständigen Karten material« Tie Lache wurde kompliziert, weil Enpland an der definitiven Regelung inten fftert ist Dadurch sind wir veranlagt worden, auch mit Lncssend wegen di. ier Frage m Unterha.iN hing zu treten. E-» handelt sich in her Sytuplladu’ um die Fest- legui.g her Ausdehnung eines Berggcbiete«. Tie Verhandlungen Haden iu einer fieunb'd a Unten Ver'.aiidigung geführt. T e bei- gische Regierung ist inzwischen gleichsall« mit Wünschen hervor- Betreten, und zwar m ber Richtung, die noch best.'henden Owenz- totuier igle den durch besondere Äenner de« Lande« im Dege münd- Itd er Aerbandlung beseitigen zu lassen Wir haben unsere Be. tedtuUliflJeit zur Ltellung von Lpezialkommisfaren unter der Voraussetzung erklärt, dast auch England sich bei diesen Be- sprechungen vertreten läht. Hierüber ist em Linverstandns« erzielt Morden und die Verhandlungen werden binnen kurzem n Brussel Beginnen. Es wird von un« verlangt werden, hast h ■ Grenzlinien sich n-cylidift an die mtürlid . :i Ctreruen anschliesten. und dast politische und wirtschaftliche Eint en nicht ohne Slot zerrissen werden ti.» wird öcher erforderlich sein, fr»; die Interei'en te* «rosten Sultanat» UHanda dabei von un» besonder» in» Hüne ne- fasti werden Tie zweite Streitfrage bezieht sich auf die DuiL- fützrung der in der Äongo Akte gewahrten HandelSsreihei-
ten te* Äonprstaake and auf eine Reih« von S'ITamaftenen. In- zwi'chen ist die belgsta-e Jcsurung selpständg mu e:nem -Heferm- Programm benwifietretee. Xerr.i ist auSürücklich die Erschlie«'anz eint« Zeil» be» Gebie « durch die Priv-i'-ntiatwe. die Zulagu.iz fremder Äauf.eut« vorgesehen. Die Erschliessung soll cQmäUl* und zonenweife erfolgen und auf bie nachsen drei ^ahre vott 1810 ab verteilt werden. Tie volle Tragweite dieser vorichläg« lasst iud »i.rze t noch nicht überleben. Ich kann mich Sayer er. gü'.r.g W dieser Frage noch nicht äustern Immertzin ergreife ich gern dir Gelegenheit, bc3 Reformprojekt willkommen zu heissen. ki» bedeutet ein« Erfüllung der Vertre,,). chte und wirb bet lajalei Durchführung zur W-Hlwtzrt ter evötkeruna be.tragen, und bi« Handelsfreiheit un Äongo-Beden für alle Rationen zur Tat werden lassen.
Run hat Herr Boffermann gestern die Rebe berührt, we.me ber Botschafter Graf Bern^orff in Philadelphia gehalten hat liefe« Ereign « bat zu vielen erregten Lu»e nanber- ieyungtn in e nem Teile ber Presse geführt. Unsere Vertreter im *u»lanbe enispechen nur den allgemeinen Weisungen der de:- mischen Behörde wenn fu bedenklichen B e r h a dH i g u n • gen unserer Politik enlgegentreten. ffm solcher ^aü liegt hier ter. E« wird Ihrer Lufnicrksamkeit gewist nirbt entgangen jein, wie |eu Ia^r und Tag uni iad< tn etzier Heu die o <ut- lichc Reinuna in Amerika in beut'chfeindlichem Sinne Becrbr ‘:l woroen ist. Immer wieder sucht man Mißtrauen gegen Teulsch- lanb zu rrtneden mit der Tarftellun^, dast unsere Pol.li! zunäd't auf einen Kampf gegen England aulgcne. um hd) bann geg-:n Ämerike- zu mrnben mit dem Ziele der Gründung eine» grossen Äolonlalreich» in Südbrasilien. sG.'lächter.) Um den Ämcr:rarem den Gedankengang plausibel zu machen, greift man mit Vorliebe auf Aeuherung.n Der Vubliz.sten allbeut'cher Richtung lHört. hört! im Zentrum) oder, um genauer zu sein, solcher, welche dafür im AnSiande gehalten werden Ich must .-inschieben, dast ich unter» scheide zwischen ber Tätigkeit de» alldeutschen verbände« al» solchem und den Aeusterungen, für tteldjc dieser verband nicht der» antworNich ist. und c • liegt mirfern. »em Llldeutichen Verband mit allem, wa « in der Presse erschienen ist. identtfizieren zu wollen. Ich mache auch darauf aufmerksam, dast der Graf Bcrnflorfr ebenfalls nicht von dem Alldeutschen Bcitarb gcfprod’en bat. Ich nehme nun zur Öhre der alldeuf'chen SdrififteÖcr an. dast ihnen nicht« ferner liegt al» durch ihre B:r6frentlu6ungcn unsere Interellen im Auklande zu schädigen, und unseren Vertretern de« Reich« ihre gew.st nicht leichte Aufgabe zu erschweren. Xie alldeutschen Politiker können vdj n> ' r^ri "artlich gemalt rr- en ür die Entstellunaen. die ausländische (Gegner an ihrem Gedanken vornehmen. Tat» inrfie ,st aber, dast die deutschfeindliche Peesse einen grosten Teil ihre« Rüstzeug» der sogenannten pangermanistischen Literatur entnimmt (eerr richtig! ,m Zenfri-m ) und da« sie tie ta-in beiv r- getretcnen Pläne mit den Absichten der amtlichen Politik be» Reich« identifiziert. Treten solche Beslrebungen hemor und werden die kaiserliche Regierung oder ihre Vertreter atü offene ober eiml’ i e Yin änpec uno Förderer ai'S'chwe' e-'^er I^een dingestellt, so must bie Gien»e zwischen Phantasie und Wirklichkeit wieder zn- recht gerückt werden. Bon solchen pflicl'tmähigen Erwägungen bat sich der la,kerliche Botschafter in Washington bestimmen lassen, wenn er für die öffentliche Meinung Amerika« das Schreckgespenst eine« deutschen Äolanialrcich« in Südamerika tn seiner Desenlasig- Zeit enthüllt hat. Ich kann in seinem Austreten nicht» Unerhvrtr» ,inden und must ben G i en BernftorM n"’« Angri se in Schutz nehmen. NebrigenS weih jedermann, ber bcu Trafen Bernstorff kennt, bah man ihm Feinbkeligkeiten gegen gute deutsche T^lcioten nicht unterstellen kann. (Beifall.)
Abg. LcheiSemsnn (Soz.): befiapt sich zunächst über die frühzeilige Cchlrestung de« Reichstag« während der wichtigen politischen Änse.
Die gestrige Rede de» Reichskanzlei« bat eine auherordent- lich große Ernüchterung auch bei denen, die nur sehr wenig erwartet haben, herhorgerufen. Lie heutige Rede »r» Reichskanzler« war wie die gestrige nichtsjageno. E» ist uaturlich, hast der Reichskanzler den Frieden haben will. Da« befriedigt nw« nicht. Irgend etwa« Besonderes wollen wir doch hören. (Heiterkeit.) Die iegierung maßregelt jetzt sogar Z»ntium«lehrir, weil sie die polen unterst ihl haben. Wie können Eie da» tun, Herr ReiH«. lnnzler, die Polen gehören doch auch zu Ihrer MehrheitI Redner lommi im weiteren verlaus seiner Au«i'uhrimgeu auf die Vorgänge in Spanien zu sprechen und rüst bet Besprechung he» Falle« Ferrer dem Zentrum zu: .Es tut Ihnen nur leid. Last Sie nicht noch mehr brate.i und schmoren können, tun Sie Ihren Gefühlen doch keinen ghang nnl" sTrohe Heiterkeit.) Bis- her ist immer konservativ oder konservativ-klerikal regiert worden, auch zu der Zeit, wo hie ganze Geschichte >o e:ne gewisse liberale Schminle getragen bat vielleicht teilt un3 der Reichskanzler, ber über ollen Wassern schweben will, mit, welche Anweisungen er vot, ben Leuten erhalten hat. die bei uns in Wtrll chkeit regieren. In fromwu naltcitaten Blättern ist ja erklärt tocrhen, dah ber Äön.g jein Won nicht zu hallen braucht, bei her Wablrejorm Ter Reichskanzler hat gegen bici'e ihm zuge- mutete Schufterei nicht Front gemacht. Nun kenne ich ja bie preussische Geschichte zu genau, um zu wissen, bah ber Wortbruch sozusagen eine der erhabensten Trab.honen der Hohenzollern st. (Grosse Unruhe. Vizepräsident Erbprinz zu Hohen- loh:rufrbcnRedner jurCrbnung.) Unter anbauern- ‘ r Unruhe be« Hauses geh: der Redner auf die Ze ten Friede ch ^rilhelw« III und Friedrich Wilhelms IV, ein. Ta» Verhalten ber konservativen Partei ist so brutal — (Vizepräsident Erb« vrinzzuHobenlohe' Ich nehme an, dass Sie nicht von ten Anwesenden sprechen!) — aber selbstvernäiidlich. (Drohe Heiter. .'eit.) £a» Schlimmste ist, dass die Interessenten in die politischen Parteien hia-inwacksen Turch den Bund ber Landwirte haben die Äonservat.ocn j--tzt ihren Ärach. (Heiterkeit.) Ter Staat ist der Miiverbündete der Mitschuldige de« Grostkapltali»>.in«, an ben ec in einem blühenden Althandel 'eine Geheimräte abg.ld. (Heiterkeit.) In ähnlichem Tonfall wrt'ahrend, kommt der Red- uer schliesslich auf den ManSfelder Streik zu sprechen.
Reichskanzler w. Pethmsim H-llwe«:
Der Abg SLeidemann hat e» für gut befunden, feine Ausführungen zum Etat zu berautden nut e.nem Erkut» über preuhi- iche Geschichte und mit ben heltigsten Schwebungen gegen preuhi. sche Äönige (Lebhafte Rufe bei den So;.: Tie Wahrheit!) Er ist dafür dom Herrn Prästdenten bereit» zur Lrdnnng gerufen »orten. Aber auch ich muss Verwahrung r.nkgen gegen eine solche Verunglimpfung von preuh'schen Äonigen. (Lebhafter Beifall rechts.) Ich kann mich aber mit dieser Verwahrung begnügen, denn da» Verruss:sein im preussischen Bolle von beui. rua» seine Äönige geleistet haben, ist diel zu fest begründet (Lebhafter Bei- 'all recht»: grosse Unruh« und Widerspruch bei den So;.', al» dass die Au»sührungen de» Abg. Sche btmar..t geeignet trärcn, an die
ser Ileberzengung trnmW.e zu rTttefr (£rbhefter Bttfal recht»; grosse Unruhe und Lärmen bei ben Loz. darauf tw neuem uxi recht» stürmischer Beu'aL)
Abg Arbr. o» Otamp (Rp.):
Sei keiner Par:-» wir» dir Freiheit io un: er drückt trie her 6er cogvcAetme'-ta: t. (fiarmenter Widerspruch d. t. Soz, cte d.e »«hlimmsie »clallenpaciei. hie e» b. k
-oz.. Erkennen 6tc roch endlich an. dass in Deutschland sehr r.d für tie lrfc*dfr geiüneht! ^Öeladrlrr b. d Soz.) Ärrrpp gibt t.e Hüllte feine» Einkommen» für wohltätige Zwe^e her. ILachen k i Soz.) Ich habe nutzt Lust, mich mit Ihnen beiumznzaaken. denn ecu Vergnügen ist da» wa^rhafki,: nicht. (Heiten Zvftim- nrxng.) Herr Setreidemann bot eine Agitation»re> gehalten, d.e mir dem nct wenig zu tun balle, und bi« er auch br. jeter andere» Äelegerche.t vom Stapel lassen lonnte. , Sehr richtig.') Wir et- lennen rt dankbar an. daz der Etat vcrsichlig au gestellt worde« ist. T'k -lestort» haben heb nach Mcalichkeit txug«beehrt irmfrit beileissigt Ter Redner bespricht bie e:nte!ren Etat« Be. züplich bei ?!jümtaletai» heben wir noch besondere Sünfdc. Einige Gehaltserhöhungen erscheinen un» angebracht. Ader tmr " 'n • . s.-t-'i -k'>:oat -'N denn Herr Xemburg it za < der entfe^.nlcmr enb’ien €laat»lel.etäie. Heiterkeit.) IKtt der Btrriehrung der Beamten in den Jtolcnten muh endlich SchiLt gemacht irerden. In die städtischen Zelrphcnanlogai hoi n:an zuo.el Geld hinnngeilrft Man batte lieber da» Land besser betrafen sollen. Tie Prägung ter Sildermünzen muh weiter au6gebcs.it rrerden. Die 2rei-2Rarfilücfe oaden sich treulich bewährt. (Echt richtig! recht») Mir sind sie lieber al» die Fünf» Markstücke. (Heiterer Diderspruc-.) Itc Beamten sind etzt «r» heühch besser gestellt worden. Daher muffe nun auch ihre Ar» beit»zeir nttig a. -enuht werden. Eine energische ÄonktoL» an Lrt und Stelle ift nolwendia
Herr von Schön bat un» erzählt, wa« bie Franzosen unh btt anderen Interessenten über den Fall Mannesmann in Mar:.'ls denken. Ex hot un» aber die Meinung unsere» Auswärtig» Amte» btT«nItalien. (Heiterkeit.)
To» verhakten meiner Partei bei ber Reichsfinanzreform ist durchaus gerechtfertigt. Dir hotten zunächst te» Grundsa- dass möglichst alle bürgerlichen Parteien daran teil» nehmen sollten. Ferner stand *ur un» fest, bah b e Reform auf seben Fall zustanbe kommen muhte. Ta» war patrtoti'che Pjl-cht. D:r baber. du» bemüht, bie Gegen'ätze zwischen recht» und l a3 «j«juglcidtn und haben im wesentlichen eine vermittelnde Tätigkeit au»g,üvt. Mit den Rationalliberalen waren wir ne den wichtigsten Fragen völlig einig. Denn Herr Weber und ich c ne Reibe von Steuern jui'arnincn ^macht hätten, wir wär^n sehr rasch fertig geworden. Tie Ratwnalliberalen hatten in ber flom- mij"on einen Fiibrer, der durch feine hervorragende Sachkennln » und feinen Fleih sehr schätzenswerte Tienste leistete. Ein grosser Fehler bn RationaNibcraicn trat e». sich' so eng mit ben Frct» sinn.gen zu versanden. Sie erklärten, sie wollten gern alle» gut» macken, aber nicht» ohne bi« Freisinnigen. Dadurch wurde e nt Verständigung unmöglich. Ten Porwnrf antmalionakr Gesinnung machen wir natürlich den Ratioaalliberalen nicht. Trr | wäre ja völlig unbrrecht.gt. Ich erkenne an. dah die Freisinn'i» sehr entgegenfommenb waren, mbem sie bereit waren. 4k Mil» F l'oucn indirekter Steuern von fern herein zu bewilligen. 'Hört, hort! bei Den Soz.) Wir nahmen da» natürlich mit Tank an. (Heiterkeit.) Tenn baS Zentrum wäre ja auf diesem Wege nicht nnchgefolgt, wenn nicht die Freisinnizen voeangegangen wären. (Hört, hört!)
Die Linke war mit den Grundzügen bet Reform einverstan^n. tßie können Sie sie also jetzt so schlecht nmctzen < (Heiterkeit.) Manche Steuer hat auch un» gar nicht gr-allen, zum ieHpifl hte Zünbho'.zsteuer Hatten Sie un» nur eine be" re txr. 'f schlagenFür do» Erbrecht be# Staate» war auch ich an- sanglich Ich wurde nur bedenklich, al« Herr v Verlach tafür eintrat. (Heiterkeit.) Böser Will« war e# nicht, wenn bnau» Nicht» wurde. Wir batten ,0 hie hervorragendsten Jurist«» in her Kommission, zum Beispiel Herrn Müller-Meintnarn (C*rj.c Heiterkeit ) Es war damal, fern Akt poht-.scher Olugteit. hass ha» lOecmögenineiierfornrrointh abgelehnt rrurbe. W'im her We .!•»• tag dasüi mar. so hätten auch bie Reg.erunqn nachgegeben. Di« ganze beschichte ifl ein bunller fünft Tie 3ufunft Wirtz jemen. wer recht hatte, wir oder bie Äonservcit.ven; ich labe ernste Bedenken, dass eine ganz andere Erbschaft»- steuer iv.etcrlommt, ai» bitjenim?. die durch ben flom» prornihantrag von un* vorgeschlagen wurde 3«ten all» rcttb nber die neue Steuer nicht eine direkte Erbschaftkstruer km. sondern eine St'uer auf dis vermögen, bie da» Veri" un bireR erfasst (Beifall bei den Sali.) Ta» mögen sich bie Vertrete« der verbündeten Regierungen merken (Heiterkeit)
I ch habe gehört, bah Fürst Bülo'" 'm Amte geblieben wäre, menn bie So t io n all erale» bet t i r Finanzreiorm bi« zum End - mitge» a I- INach i hätten und • 1 sie sie in de' n"flenm*<W hätten, bie sie durch ihre Mitwiikung ecl.ctten d-iti< H rtl Hört!) Tiefe Mitwirkung wäre möglich gewesen, wenn an z.eat der EröschasKsteuer die vermögen» .euer Irak. t£jrt: . rt!) Wir bedauern e« in hohem Masse, dass die Beratungen, die mit den grössten Hoffnungen aller bürgerlichen Parteien begonnen, mit einem so schrillen Mission, mit solcher Verbitterung gs gingen. Ä
Dir leben politi-ch sicher nicht in einer gan, ruhigen kHeiterkeit.) D - wissen ja. r_ie sich die Sa,i'Idem raten '•< Zukunft denken. 6« wird ja nicht ganz fo kommen. (Heiterkeit) Aber lassen ete un» alle zusammen linden zu praktisch« Ard«» unter der Tetstse. Riebet bie Waffen (Bci'all recht« )
Abg. Fürst Rebfiwil kPole):
Ünfere Hnlt"na > >t ! "vvr n war diktier' vorn «e- fi4t«punrt be« kleineren Uebd*. Wir hoben im Inleresie unfetet Wäblor gefönt «It. Cb wir un» gctuuji - hoben, tat über »st k « ber Ceffentlichkeu gerate in der lctz cn Heil viel pciproixr eoifcea. Wer R-cht hat, wirb dw Zu'unft Idrai. It' Masstegelt» »- gen i n Äa11owitz bat gestern bereit» Fctr *■ Hertlinq in dankenswerter '^3eife gerügt Herrn - ,rw^ fei gesagt dost gerade feine Par'e» in t«n ?'ilrn j • Äulturkampfe» die El tetruppe gegen d.e ko. ci. :O« wet-
Einen Bund mit onberen Parteien tpt«n wir nicht Wir bandelten fo. wie wir e» für richtig hicl'en Bor ourn ccue« greift man un* jetzt an. Auch die Rrgi:rung f*ü(:
Trr verlangen ab« ba» gleiche R:d i wie alle anberen ctaaW- bürger Wir vertrauen aut die göttliche liniere Ansprüche gegen nicht übet da* hinaus, im» :*t »l schlossen verlangen rorr ab« da*, wa* un» zuft.'ht. (Bci-all '■ Zentr u v o. Pel.n.)
Ta* Hau* 6rrlagt sich. — Tie Ha<tfrog*ctai» geben an Mr Budo't'ommiffion _
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