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der diensttuende Kammerherr Freiherr v. Leonhardt
natürlich eine
mal über die Tätigkeit
erspart bleiben.
da cö sich ja um
tretet 'lotoniieiiführer Schneider-Worms:
Wroitb-Cffcnbod).
Schaffer Gießen.
parlamcntarifdKs aus ßcücn.
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ffr
für Aunn und t?ifkitfd>oft
teilung
Ter Redner führte au», daß inan
Studentenschaft hielt.
Beisitzer Tr. Tr Metternich-
denn auch diese trriitrbilbunq lassen, um den •n werden ff» wo durch die
müssen sich bei iortschrettcnder Erkenntnis und tieigreifende Umgestaltung gefallen neu derantretenden Erscheinungen gerecht
teilung am nächsten Dien»tag über da» gleiche Problem ,vi referieren, loobei er versuchen wolle, die bei den >?örern noch gebliebenen Unklarheiten zu beseitigen
*♦ Schuh den Anlagen Man schreibt un-: Wenn man unsere herrlichen Anlagen im blühenden Maienfchmuck durchwandert, sollte man e» kaum für möglich halten, das, e» noch Leute gibt, die ihre Hunde ohne Aufsicht frei tn den Anlagen umhetlausen lassen Die Anlagen lucrhen als Tummelplätze der Hunde benutzt und bisl-er nicht \u berri Vorteil. Heute morgen konnte man Gelegenheit nehmer. wie der frisch eingesätc Rasen in der Nordanlage brr l liieren Töchterschule gegenüber, durch mehrere Hunde an'- gewühlt wurde Leider war kein Schuhmann in der Aähe. um die Eigentümer der Hunde feststellen yi können iMfr i.acht sich der Mangel eines Anlagewärters bemerk lat und es wäre angebracht, für Anstellung eines solchen, r in ciitfpredienber llniionn gekleidet, iirft anMchlirfilidi
Sanitätsrat Tr. Sonnenberger-Worms, Universitätsrat T: Walter-Eiießen, Tr. Hcrhog Mainz und Tr. Gernsheim Wovnis. 2. Gruppe Tarnen: Frau Sanitätsrat Tr. Maurer Darmstadt, Fran Oberbürgermeister Göttelmann <Maiu.„ Fran Oberbürgermeister Mecum Ziesten, Frau L. Strack Birkenau; als Stellvertreterin Freifrau L. v Biege leben, Frau Prof. Berger, Frau Kommeryenrat Trier Tarmstadt, Frau Frida Büding^Alsselb 3 Gruppe son stige Personen . Ok'h. Regierungsrat Tr Tietz Tarmstadt, Kreisrat Fel^Friedberg, Meisrat Tr. Steeg Bingen, Reg
uni den Schutz der Anlage zu kümmern hatte. Sorg, zu i ragen Ju Feld und Wald haben wir genügenden Schutz | und in unseren schonen Anlagen sollte er auch nicht fehlen |
•" Eine Dauerfahrt d e s deutschen Rad- sahrerbuudes von Frankfurt über Hanau, Friedberg, Marburg bis Muffel fand gestern statt. Ein« MO Radfahrer passierten zwischen 10 und 11' s Uhr unsere Stabt. -Zahlreiche -Zuschauer standen in den Straßen unb
H. der
früher allgemein den auch heute noch sehr häufigen Fehler gemacht habe, die auf einer gewissen Kulturstufe erlangte Erkenntnis des Seins für abiolut, das l eitzt für einzig irohr und unumstößlich zu halten Ties trifft aber noch .tidit einmal für die Wrnnbbeanfk uniere» Wissens zu.
Sfimmunasbüö aus -em Reichstage.
Berlin, 15. Mai.
sich auf den Standpunkt, daß in allen Fall, n das Beschwerde recht tonftimiert werden und die Beschwerde aufschiebende Wirkung haben solle Tie nächste Sitzung smdet am "ienstag statt.
ist dies z. B tn der Mathematik zu feben. Bl _______in neuester Zeit erfolgte Ausgabe des
Entlidifchen Barallelarioms als solches der Vissem'chaft wette
Deutsches Reich.
Dor deutsche Kronprinz wird mit seiner Familie schon Mitte Juni auf seinem Zagdhof Hopfreden im Bregenzerwald längere Zeil Aufenthalt nehmen.
‘ Pic Teilung von Neutral-Dtoreün et wird nach der .Aachener Post' m der Weise geplant, daß da» Äalmeidergwert Allenberg nebst den zugehörigen Oebauden und dem Hinterland an Belgien fällt, wahrend da^> Torf Slentral-MoreSnet preußisch werden soll.
Ter G esetzgcb uji g sau-schuß der Zweite lammtv setzte am Samstag feine Beratung fort
kannte Relativität unseres geistigen Besitzes Von dem ;u Erketlneuden ist nur ein verfchwindend Meiner Bruchteil unser eigen, und unsere Ausgabe liegt darin, die uns noch verschlossenen Gebiete zu eröffnen Gan; tvird da» nie gc- ,d:chen können, und wenn es geschähe, wäre Freiheit nicht möglich, da dann alles nach unverrückbaren ^setzen geschehen müßte, aber auch nicht nötig, denn diese Obere wären die unserer eigenen Verminst Zn unserer Lirk- LTd)feit aber sind wir durch die bereits gewonnene <*efen- Mäßigkeit gebunden, aber ohne daß dies uns nadtieilig In, Erzeugnisse unseres eigenen Tenkeus han- ir i i den Organisntus des keuschen
Großmütigen verlieheil.
•• Lehrerpersonalien Bestätigt wurde der von dem Fürsten zu Solms-Hohensolms-Lich auf die erste Lehrerstelle an der Gemeindeschule zu Ettingshausen trafen tierte Lehrer Hch. S nöll da,elbst. Ucbcrtraflcn wurde dem Schulamtsaspirauteu Otto Mueipp aus Langsdorf eine Lehrerstelle an der Gemeinde'chule zu Siedelsbrunn: dem Schulamtsafpiranten Aug. Reiter aus Ulm die Lehrer teile an der kath. Schule zu .Hammelbad): dem Schulamts afpiranten Jat. Winter aus Hausen Ac. Offenbach, eine Lehrerstelle an der Gemeindeschule ;u Uuter-Abtsteiuad»: dem Lehrer Phil. Wilhelm zu Meiches eine Lehrerstelle an der Gemeindesc^lle zu V rg-Gräsenrode; dem Lehrer Ludw. Will zu Zahiilen die Lehrerstelle an der Gemeind.- chule zu Hohenstadt; der Schulanttsaspirautiu Susanua B r u n n c n g r ä b c r aus Lorsch eine Lehrerinstelle an bei Gern ein beschule zu Viernheim. In den Ruhestand versetzt wurde der Lehrer an der Gcmembeschule zu Eckelsheim Foh Ramge auf sein Nachsuchen Erledigt ist eine Lehrer teile an der kath. Schule zu Lampertheim.
♦* Säuglings- und Mutterschutz. Tie erste Mitgliederversammlung der hessischen Zentrale für Säuglings' unb Mutterschutz sanb am Samstag nachmittag in T a r m stabt statt Minister Braun gab darin einen Uebcrblid über die Entwickelung der Neugründung und teilte mit, daß namentlich Vereine ihre Tätigkeit unb Mitarbeit angeboten haben; so hat u. a. der Verband der evangelisch-kirchlichen Frauenvereine im Großherzogtum Hessen lit 47 Ein-elvereinen unb zirka (iOOO Mitgliedern seine Ticnfte aupeboten unb dabei mitgeteilt, baß er sich auch der unehelicheil Mitt ber annehme unb auch auf diesem G.' biete weiter tätig sein will. Sehr erfreulich ist auch das bisherige finanzielle Ergebnis Mit Tank fei hier der Beschluß der G-eneralverfammlung des Vereins zur Unter ftützung armer M'inber vom Lande, M athildenland krankenhans, auzuertennen, der Zentrale die Baulich feiten in i), r Heinheimerstraßc sowie 35(XX) MI zum zweck entsvrechenden Umbau des Hanfes zu überweifcn, so e - Aussicht besteht, ein neueingerichtetes Heim am 1 Januar 1910 in Benutzung u ui mmndungen vot
10000 Mk. für innere Eiuiichtuug des neuen Heims, ferner eine Summe von 25 000 Mk. unb 2 bis 3 von je 10 000 Ml
2lutlattd.
Ter französische Po st st reit. Tie amtliche sieststellung beziffert die Zahl der ausständigen Postbeamten m Paris auf 1917 bei einer Gesamtzahl von 25 406. Seit gestern nahmen 336 Beamte den Dienst wieder auf; auch in der Provinz hat sich die Lage gebessert.
B e » ü g l i ch d e « f r a n z ö s i s ch-v e n ez o 1 a n i s ch e n Ausgleichs wird gemeldet, daß die Aorberunqen der französischen ^Staatsangehörigen einem Schiedsgericht wcrtahrcn unterdreuet werden sollen, durch welches die gerichtliche Souveränität Heue* uiclav gewahrt bleibt. Eine Genugtuung wegen der dem Gesandten Taigny von Eastro angetaucncn Unbill wird die frau- zönsch« Regierung nicht verlangen, da dieselbe den Sturz Castros als genügende Sühne betrachtet.
A l b a n e s c n - '.‘l u 1 st a n d. Immer mehr Anzeichen deinen darauf bin, wie die .Franks. Ztg." aus Belgrad erfährt, daß unter den "Albanesen ein allgemeiner "?lufüanb in Altserbieii uorbeveitci wird. Unter den vielen Agitatoren, welche die Albanesenstämnie aufreizen. sind auch katholische Priester Grund zur Ilnzutneden- !>eit bildet auch der Umstand, daß m Konowo b tu rf e nb e \) n n g e r s n o l herrscht. Tie Behörden beschlossen, zu der ge- fährlichen Maßregel Znstncht zu nehmen, nämlich die Albanesen zu enlmaffnen.
Rat miiöpiclZTarntftobt; als Stellvertreter- die Herren Streeb-Ofsenbad», .Hteidrat Schliephakc^Erbadr, Frl Tr Konrab-Wortus unb Fabrikant Hennc-Lfsenbad).
♦ • Ter Erste hessische Sanitätskolonnentag hnb am Samstag in Tarmstadt statt; cs waren über 500 Mitglieder von Sariitäkskolonnen aus ganz Hessen dazu erschienen Mit dem >wlonnentag war die Rengrünbung eines Kolounettvcrbanbes verbunden. Um 12 Uhr mittags and auf dem Exerzierplatz Parade sämtlicher eingetragenen uolonnen vor dem Groß Herzog statt. Weiter hatten ich eingcfunbcn: Generalleutnant v. Strantz, St-idlfoni- mandanl v. Ed e n brecher, Exz. D. Buchner, Bürger meister Tr. Glässing und eine Anzahl höherer Offiziere unb Militärärzte Tic Parade kommandierte Oberlt. a. T. Lotheißen Rach der Parade sanb eine sehr interessante Uebllng statt, m der das Ein- uub Aiisladen Vertviindeter ans dem Militarkrankenwagen, sowie das Ueberwinden von Hindernissen nut beladenen Krankenwagen usw. gezeigt Ivur den Tu1 große Ererzierhalle wurde zu einer nranken sammclstelle eingerichtet, in der in kurzer Zeit uranken tragbahren gezimmert, Feldbetten aufgefchlagcn wurden ujiv. Hier war auch eine Artsstellung von Modellen zu Feldlazaretten, rrrankentragen, Eisenl>ahnlransporttvageii »sw. arrangiert. Tcr Großherzog besichtigte mit großem Fnteresse die Arbeiten Tie Vorsührrtng der dem Rettung.« dienst im Frieden dienenden .urankenautomobile, Franken tragen, Raderbahren usw. bildete den Sdrluß der Uebung RachmittagS t Uhr fanden Verhandlungen statt, in denen der Inspekteur der hessifchen Sanitätskolonnen, Generalarzt Tr Lindemann, stritik der Uebung abgab. T>e vom Ausschuß vorgeschlageneii Satzungen wurden geneb mißt. Bezüglich der Haftpflichtversicherung sämtlicher Mo lonnen irurde beschlossen, einen Empfehlungsvertrag einer noch zu bestimmenden Gesellschaft adzuschrienen Tu Wahl des Arbeitsausschusses für den sColoiuicnüerbanb hatte fol- gcndes Ergebnis Erster Vorsitzender Generalarzt a T
1 Schritsührer .tTolonncnfuhrer Heinrich-Mauii Stellver-
Mrt>nnbeh über den Antrag Ulrich und Gc;' betr Re Vision der Bestimmungen übe. X\v\x tterhalun: i oct C r b nung in Gerichtssitzungen. Ter Ausschuß stellte
bclt. Soweit wir z. B den Organismus des Menschen kennen, soweit ist für unS auch der Weg zur Heilung von Krankheiten gesetzmäßig sestgelegt. — Fm üblen Sinne bestimmt find wir dagegen, wo wir das Scui noch nicht erkannt haben und ferne Problematik beständig in unser Ta- sein herein)'vielt, scheinbar ohne daß wir uns wehren können Hier gilt es, das Ehaotifche dem i^.-fetz zu unterwerfen unb hier *eigt sich unsere Freiheit, die beinnfld) in der Fähigkeit bestel;t, Notwendigkeit der Vernunft zu erzeugen.
Am Schlüsse der fid) an den Vortrag anschließenden Tis- lussion erklärte der mitanwesende Pros. Tr. Messer, er habe sich auf Ersuchen des Vorsitzenden entsdilofsen, der Ad
die Sdmlzeit hutau». Er erteilte stets gern den Elteo leinen Rat, was man mit den Buben <mfangen >olla wenn diese die Schule verlassen hatten Eine rDCAialtfM des Fubilars Ivar es, dem Handelsstande tudttige M.nb« als Lehrlinge zuzuführen und maud> »euchelHeimer Mwb. das heute als Maufmann sich eine Position erarbeitet bat bankt die- dem Jubilar tie Mteinkinderschule i rbanst
Flügeladjntant Oberleutnant v. Schroeder.
*• Ordensangelegenheiten S Ä
G r o ß h e r z o g haben dem Ministerialsefretar beim Staats Ministerium, Legationsrat Tr. Wilh Reidhart die Erlaubnis zur Annahme und zum Tragen des ihm vom Groß- herrog von Baden verliehenen Ritterkreuzes 1. Mlafic des Orden- vom Zähringer Löwen erteilt und dem Mreis- traßenmeister Foß. Stumpf ;n fiauterbad) die Mione zum Silbernen Mreuz des Verdienstordens Philipps des
Ta die hentiqe Besvrechling der SBerttauen-mannet bet Parteien die Gewißheit erbracht*, dah für die roentqen ^age bt6 jum Veginn der Lßngstterien 'iderraichenve Ereignisse nicht mehr zu erwarten sind unb das Plenum des Reict-.«a^es neben der Durchberatung ö<« B'ehseuchengefeyes lediqlikb ernige klenie Vorlagen e,ledigen soll, beieiliqic '.cb nur noch cm kleines Häu'-ern von Abgeordneten an den heutigen Verhandlungen, eo kam et. daß kurz vor Toresschluß bei einem der letzten Paragraphen des umfangreichen Gesetzentwurfes übet die A^>iveh< und Unierbrüdunq von Viehseuchen die Bezweifelung der Befchlub'ahigkeu des vaufer durch üerrn Singer die Sitzung fprenqte. Tic Haide clunö«, bie man infolgedessen heule früher auSeinandergehen mueic, wird das Haus am Montag zulegen. Eine weitete Bedeul»«ig hat diese Aktion der Eozialoeinoktaten nicht, da bei aller Gegnerfchatk gegen die Vorlage auf diesem den augenblicklich im Vordergrund uchenden polltilchen Fragen so sernliegenden Gebiete eine Neigung jur Obstruktion sicher nirgends vorhanden ist. 'Wie mit Bestimmtheit vorauSzusehen war, bliebeii^die zahlreichen Versuche der «ozlaldemo- traten und Freisinnigen, die gelegeiillich and) Unterstützung bei den Bauernbündlern fanden, an den? in dreifacher Leinng erhärteten Kompromiß der Rommilfton noch etwas zu anderu, erfolglos. Tic Freisinnigen Fegtet und Tr. Strilwe und der Nationalliberalc ^achhorst de Wente, von denen die beiden ersteren als Vertreter emet. friesischen und holsteinischen Wahlkreises, der letztere al-: Vannoöcrancr <ür sich m Anspruch nehmen durften, als berufene Anivalte des Dichwchl treibenden bäuerlichen GriindbesttzeS zu gellen, unlerzogen sich immer wieder der undankbaren Aufgabe, ihre in der Kommission abgelehnten Anträge zu begründen. Sie wurden Paragraph für Paragraph nicbcrgeftimml. Tabei konnte Auseinandersetzung mit Herrn Tr. Hahn auch dies- Tätigkcit dcS Bundes der Landwirte dem Hause nicht
ui der Hauptsache ihr Bcstcheii den V.mühungcn unb b« Tätigkeit des Jubilars Auch bte Anfänge der Äolksbibli^ rhek find Der Tätigkeit des Herrn Sdmeider zu dank» Tiibn muß hcrvorgehobc-i werden, daß der Fubilar un ganzen Ort im hohen Ansehen stehl. Möge cs ihm vergönak fein, upd) lange in lorpcrlidKt und geistiger Frische so r* bisher in unserer Efemeinbc zu wirken.
-f- Steinbach (Rt. Gießen), 17. Mai. Fn der Nacht aus Sonntag hat^g hier ivieber einmal gebrannt. Ta» Feuer entstand m dem Anwesen de« löittS Karl vorn L unb vernichtete dessen Scheuer, sowie drei Liachbarschcu«». Man ver,nutet Brandstlstung unb es wurden bereit» zwei Verhaftungen vorgenommen.
? H u n g en . Iß Mai Au» der Fohlcnweibe T icrg ar lei fand Pcrfldn.ien Äo<he ber Austr , cv flau. Es wurden 43 ^sdlrn au’orlneben, gegenüber dem Votladr- ewig, weniger. Von :i.-i art» ren K-ide »oll r i-"Dod> eod) .iwn 15 Stück im Tiergor«n tiuhjrnommcu werben, so botz bte Zahl doch aimäheryd die gleiche
i eobad-lcten das Pennen.
w. H e u d> e l h r i in, 16. Mai. Gestern beging der Leiner S d) n e i d c r die 25jährigc Wiederkehr des Tages, an dem er als Lehrer in unsere Gemeinde kam Sd)vn in aller Frühe bi achte die Mlasse, in der Herr Schneider llntrmdit erteilt, ihrem Lehrer ein Gesangsständchen. Um 11 Uhr vormittags erschienen in der Wohnung des Jubilar« Piarrer Glüd im Auftrage des Mirdienvorstandes, Bürgermeister Kreiling und Beigeordneter Volkmann II. namens der Gemeinde, sowie die 6 Lehrer der Schule, unb beglück- wünschten ben Mann, der ein Vierteliahrhnndert in treuer Pflichterfüllung und mit defonderer Liebe und Hing bung seines Amtes in der Gemcinbe aeivaltct hat Ter Pwrrer überbrachte eine prächtige Ehristusfigur aus enter Säule, die Gemeinde überreichte dem nunmehr Gi Jahre alten Lehrer einen künstlerisch geschnitzten eichenen Lehnsessel, die Hollcflcn widmeten eine wundervoll Palme I, staaben und Mädchen der Schneibersd)en Klasse Überbracht' n ihre« Lehrer aus Anlaß des Ehrentages eine eingerahmte Wib- niunfl, die die Schreibfertigkeit des Schreibet Willi ccbmtdt zur Anfdtamilig bringt Tie Lehrer des Bezirks G>eßeo- Land hatten es ftch nidit nehmen lassen, am Jubiläums- tage mit ihrem Senior ein Stündchen zusammen zu sein u diesem Zweck sand (un Samstag nachmittag int Eas4 Cbei eine festliche Bezirlstonfcrenz statt, bei bei man ben Jubilar herzlich seitens feiner Mollegen brglüdiDünfdite 'riebridi Sdnteider entstammt einer alten Lehrer so mtlte Vater, Großvater und Urgroswater haben dem Lehrirbernf abgelegen Schneider ist nt Storndor» geboren und ha: seine Mräitc seit 46 Jahren her Volksschule und der JuaeBb gewidmet Sein Interesse für die letztere ging stets bis ubn
Stimmungsbild ans tarn prenh. Abgeordnetenhaus
Berlin, lo Mai.
Endlich hat die Zweite Kammer den Etat glüdlid) in den fiertI Uno wenn sich tai- Herrenhaus halbtucq^ dazu- hall, ,vird die staunende Mitwelt erleben, daß er noch vor verabfchiedel wird. Der letzte Tag der Etatsdebatte begann ziemlich tucziveilig: Herr Hoffmann fühlte das dringende BediirsliiL, fid) noch einmal hören zu (allen. Unb diesmal machte er feinem Venen nicht nur gegen die Regierung und die kompakte readionarc Matze der biirqcvhdicn Parteien, fonbern auch gegen die böfc 'Ihcffc L'uft. Nachdem Herr Strokcr von der 'Hcdilcn in einer mann i Ibft al« Zitateufalfcher hingestelli halte - wegen detzen Behauvtmig, die fchöncn Epitheta „Bauern beug !" und,ArbetterlümmelE entstammten der konfervativen Presse — ging der Ministerialdirektor infl Zeug: Hatte Hen Hoffmann nm au» bte lonatvemokratischen Iitgendliederbücher eremplisiziert, nm nachzuweifcn, daß Texte wie die von Schivaridopff ucrldcnen önvin nicht existierten, so wie» der Ministerialdirektor schwarz auf sich tatfä hlich in ben Partei-Li büdjcvn für die ffrwadjfcncn finben. Und er hatte baS ganze vauS auf ferner Seite, als er erklärte, gegen bteien Geist die Jugend au fchützeti, fei Pflicht der Unterrichte vcrwalttmci. Dann legten sich, während einer zum Teile auch gegen Herrn Hoffmann gerichteten Rebe bco Freisinnigen Tr. Schepv, bei zwei nette Fälle von politischen Lehrer - Maßregel- ungut vorbrachte, einigermaßen bie Wogen heilerer Erregung, und auch die scharfe Zurechtweifung HoffmannS durch den Abg. v. Arnim fand außerhalb der Bänke ber Rechten keine große Beachtung. Um fo lebhafter gestaltete sich bann aber bie Erörterung ber (' H r n c x n m n a i i a l a f f ö r e. Der nationallibetalc h inen adn elenden FraklionSaenoffen Tr. Maurer mit der fcharieu Waffe feiner uncrbtlUid)en Voqif gegen u Zentrumsmann Dr. Heß in bie Schranken, und Herr 'm, mußte sich Wahrheiten sagen lassen, die alles andere al« schmeidiel- eii Unb Wahrheiten, bte Dr. Heß trotz mehrfache» ld)uri)tcrucr Versuche nicht entkräften konnte. Tr. M anrer, bei später erschien, trat Dem ZentrumSredner ebenfalls mit alle» odiädc, weint auch in der Beurteilung des Essener Falle« noch nUzuselir vom Kollegialitätsgeltihl beemsüißt, entgegen, und als ci geendet, gehörte der Elntaasiriumph der neuen Zentrumsaröße bei Vergangenhelt an. Herr Lchwaxtzkopff hatte noch alle vanbe voll Au tun, bas Verfahren der Regierung in ben vom Abg. Tr. Fried berg schcns belenchteten Fällen der Lehrer Brandau und Kunpel und in bei, von Herrn Ld)epp erwähnten Affären zu yerteibigcn ; viel Glück war ihm dabei nicht befchieden. Tann gab daS hohe Haus dem Etat feinen Segen, und nachdem nod)_ der K ö h l- braudvertrag unter kurzen Geleitworten der Nadistbeleiliglen und) bett KommissionSbeschlüffen genehmigt war, vertagte sieh die Kammer auf Montag, wo über baS Berggesetz verhandelt werden soll.
politiÄbe Cngcsfcban.
Ta8 Kaiserpaar ist am Samstag mittag nach herzlicher Verabschiedung von Wien abg, reist und ist gestern früh in Karlsruhe zum Be fudtc des badijdtzm Hofes eingetroffen. Tie „Mnrlsruhcr Zeitung" bringt anläßlich des Maiferbefuchs einen längeren BegrüßunaSartikel, in dem es u a heißt: Kaiser Wilhelm hum mit innerlicher Besricdigima auf das Ergebnis feiner Südlaudsreisc yirüdbltdeu Ernste Sorge erwartet ihn bei seiner Heimkehr. Daß cs ihm gelingen möge, den Wider streit wirtschaftlicher und partxstpolitischer Interessen zu *|d)lid)tcii, ist aller Wunsch ________________________
21u» statt unb Land.
Gießen, 17. Mai 1909.
•• Tas GroßherzogSpaar in Mainz. Ta-: GroßherzogSpaar mit dem Erbgroßherzog und den, Prin;u Ludwig begaben sich heute früh zu einem mehrtägigen Aufenthalt nach Mainz, wo im Palais Wohnung genommen wurde. Jin Gefolge befanden sich Oberhofrncisteriii Frein. v. Granen, die diensttuende Ehrendarne Frenn v. Bellersheim,
.ains Kolonnen sichrer Wols-5 sfenbad) und ftobnnen führet Grämlich- Friedberg
• TerBegnfr derFreiheit mar der inegenüanb eines anregenden Vortrags, ben der hiesige l-Lnlaforb Prof. Tr Kinkel am Tonncrstaa dem 13 bs Mts in der Ab-
"■fbicti* eröffnet worden find Tief, bloß relative "Geltung der Begriffe fand auch auf ethischem üfcbtcic statt Und hier gerade fuhrt bie Verkennung biff er Tatfache zu L-inem verhängnisvollen Irrtum, dem Tetermlnismus I ^enn tatsächlich bas, was wir heute von Sein erkannt I haben, abiolut fiebere, unwandelbare Wahrheit wäre wem, die Raturgefetze, wie wir sie bis jetzt kennen, tatsächlich bie letzten Gesetze des Weltgesdichens wären, bann mußte unser littlicheS Taicin sich ganz nach diesen Gesetzen abfmden, und es wäre an Wittensfreibeit nid>t zu denken Zum gleichen Ergebnis fomnit man, nfnn man ein metaphnsifche«
Gesd:cyenS macht. Tie Lösung wirb unt' hier burd, die er
stehen in Aussicht. Nach Beratung unb Genehmigung de Satzungen folgte die Wahl des Anssduisses. Es werbe»' gewählt: 1. Gruppe Aerzle: Geh. Obermedizinalrat Ti I 'Jieiblmrbt, Sanitätsrat Tr Habidst-Tarmstabt, Tr. Köppe IJ 1 \^vu Gießen und Frl. Tr. Schmibt-Tarnistabt: als Stellvertreter


