Ausgabe 
15.11.1909 Erstes Blatt
 
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Ä.rgmntrrtt für die Anhänger be2 Dauernbundes Ttr ^mrm* vereine bei im3 haben aber schon vor Beratung der CFrt infalb steuer PetiNonea gegen die'? an den Reichstag ger chret, uno auch die Landwirt,chasks Kammer Hannover bot sich gegen iie ans da- schärfste auSgkiprochen, weil der ZamiUensin» gerade tn Hannover sehr stark auSgenrägt und lner eine Irrbanialli'bnrr direkt ver­heerend wirken würde. Ter Bauernbund sc» nichts anderes al- ein neue- Firmenschild der Liberalen.

Bleiben mir bn bctn Bunde der Landwirte, dann können wir ruhig sein über die Zukunft der deutschen Landwirtschaft. (Leb­hafter Beifall.',

As- zweiter 94dmcr sprach, lebhaft Freiherr do n

DangenKeim. ihr führte au:: Tu Bersanwürnrg hätte ibn eigentlich nicht mit Hochrufen Lcffrüß-n, »andern mu faulen Eiern empfangen müssen, dann wäre he Dort den Gegnern als vol.N'ch klug be alchnet wvrden. Ter Bund der Landwrrte ist in cirre: 3at der schweren Not für die Landwirnchaft gegründet worden. In der ersten Epoche des Bund- S banDclt: e- sich um den Kamps um den SoCUnrif, in Cer purum um die Blockparter Iedernmnn sei cS eine Freude gewesen, da» de.- Reichstag zur 2lu löi'ung gc kommen sei. T« Blockvolltik konnte aber auf die Dau r nidn weiter gehen, denn Fcucr und Wasser ist dauernd nicht ^sa.-nrr.rm- zuhalten. Trotzdem hofften wir au- einen Eti-lg, rvcn.t unj von liberaler Seite entgeRTXvgtfcnnn<.i wäre. Dann eS ge­

wesen wäre, diese Dolir.k eine Zrülang durch u Obren, bann t-ät.rn vielleicht die persönlichen Mitzv.rsländNlsse b-'-eitmt we.uen länn n und es wäre prr (Gründung einer nationalen Borut g bnunen Für daS End.ngnn7igSgefrtz hoben wir nut ml schoercm X).Tjen gestimmt, weil baburcy daS bisherige geteuigte Eigentum ent­eignet werden kann. Tie dritte iJ.rwbc uufafti den Kamp, gegen bee Neichsfuumzrefvrm. Tie Konservativ..' haben pom ericn Augenblicke an der Regierung teuitn Zweifel darüber gelassen, bafo sie eine au-rmchenor Finanzre^orm mttnrirfyjn wollten, das sie aber nicht geneigt seien, btt R.farm in jexc F^rm mi zunuuVen.

Ter Bauernbund

sei in erster Linie gegründet wvrden, um bat Interessen besi Großgrundbesitz« entgegenurtreten. Tie ükäibaucm tonnt.n aber sicher sein, dck» der Bund alle von ihnen eingehende sachll-e Beschwerden sorgsäll;g prüien werde. Gro^ Äu mcrl cunfct: rtuic ba Durch der Latidioirte dar Frage b.r inneren ftotont- fation widmen. Ter Sidmcr erhört, da» er schon feit vier Zähren im Landesökonomie iLHegiunt Das Referat über die inn.-re »vlonisatwn Hobe. Er habe immer verlangt, da» hier g-oft-rc Mittel bereit gestellt werden. Wir holten D15 En.tigiu.igs- gesetz nicht gebraut, wenn wir ein richtiges Ansuocm.igSz.ies gehabt batten. Ter Redner kommt bann auf exn onus d.s lyuntrn Bülow zu sprechen und crlLirt, Daß dem Firsten Bülow bereit# vor der Abstimmung über die Erbschas.s xiur m.tgckiü wvrden sei, daß die jlDnitrüat.uen nuntaij) für Ort ErbsauitS- fteuer stimmen würden. Dir erkennen aber twtzdom an, daß Fürst Bülow sich ganz besondere tßcrbicnftc um die öeirticijc Landwirtschaft erwarten bat und haben ihm den Tank tomr auch schriftlich zum Ausdruck gebracl.: Nach tc.n Sturze d s ReichskanlerS sind gegen uns vollständig iumlojc Angri fe er- hoben wvrden, man ljat uns

das Zusammengehen mit dem Zentrum botgctooricn. Äcnn das Zentrum cate Riihe jcuicr Dünsche zurück gestellt und mit uns die Aei>l sinanzrewrin gemacht bat, so sollten wir auch dem Zentrum oanloai scin. Das den .van a- bunb betreffe, so braudie man sich nur bic lit.nben Persönlich. feiten anschen, um -u erfcnjicn, w.S Gcincs Kind der Dan a'juno sei. Ter Redner schloß mit dem Wunsch.-, da» bic deuychen Landwirte treu zum Bunde der Landwirte itehrn möch.cn. Ein großer Teil von ihnen sind Soldaten jjare.cn und wir wissen, da» Verrat vor dem g-einde mit ErsckncBen fceorobt )i>irt>. '.'liier* dingo haben wir im Bunde so fdxirfe Beilimmungen nidzt (H.ucr- frii und lebhafter Beifall.)

Ceti folgt eine längere Aussprache, in der mir l'llibänger d« Bunde- der Landwirte zu Dort kamen. Daraus wurde svlgende Entschließung cinftintmig angau'nwiai:

Tie heutige iveneralvcrsammlung beti Bunde- der Land- wirte erllört sich einverstanoen mit dar Stellung bu Bundes während der SlÜmpie uni bic Reicl s inon .rcwrm, tnSb.sondere sagt sie dem Bundesvori'ivenden Roes icke nxinnitcn Tont

a

S.il 'i m i teil «r uch. Gl unn Ml ingnnmlx ig g j ne.nandcr ;u v rHetzen, . oen Feinden der d.imc.,en Landwir i[ n gereiepen würde

ctfdiaitiiQ.ci Stampf der Zukun

wirtschaft nur dann lubicn, nenn sic einmütig zusanunenstcht im Bunde der Landwirte."

Folgen öcs Rothschilü'fchcn vanttrach;.

X. Bübingen, 14. Noo. Bor dem Amtsgericht fand gestern vormittag tn dem Konkursverfahren über daS Vermögen der Banksirma Mar Wertheimer & E o. iBanlter Hofrat Rothschild) unter Berufung einer Gläubigerversammlung »ur Prüfung der nachträglich angemdbeicn Forderungen Termin

statk. Wie verlautet, beträgt setz' bif 5?5x der an gemeldeten Forderungen Über drei Millionen XKarf. denen Ver- mögen».rerte im Betrage ooa 48(KP TM. emgeren sieden Ter konfuroDemxiÜfc ist der Meinung, baf> eine Beeibigung deS ♦lOTfurf« vorläufig gar ur t ob,ufchcn ist, bevor nicht hie weiteren mit biran Korfir erg »u»cm» ihän enden und vielfach ineinanbetgreverbeii Shmtuvc Bsrk-Gic *n, Tdemae Lorsbach und ^-oischuf, und Kredi.'vere n Lber Mock'wdk beendet und Bon den aus dem Konkurse d« Referendars Burk in Gießen bei dem Rothschild'chen -tonlu: e angemeldrten Forderungen »inb 173037,75 Mk. als berechtigt anerkannt worden. Es kommen ei'o rec Betracht. *agt

D*ti Amtsrichters gao err Nonkur. r> :n>aller bekannt, daß außer dem erlebtgten we-icre Brozeste vorläun Nicht anhängig gemacht feien, die bisher entftanbe-vn Koren i.ch auf etwa 1500 Äk bclauien und Die Witwe de. Äanliers Rothschild feine Unter-* stützmig aus der KonkurSmaste bezieht. Im Verlaufe des Ter­mins imnbc auch über das schickial zweier Anlehen Aufklärung gegeben. TaS Bankhau; TI ar ^culjeimer b- Eo ir. Büdingen war, nne bemerkt sei, auch Emi swnsbaus für eine Ln-abl kleinerer Anlehea, Die an Der Börse nicht gebandelt wurocu und deshalb auch weiteren Kreisen nicht bekannt geworben sind. Unter diesen '?<nlehen befand sich ein solches der Limburger Schieierbergbau- Äkriengeiellichaft über 216 CKK) Mk und ein A nie Den des Land* ?raren Ernst und des BrintzenÄarl von BcÜ'en-BbilippSthal über

50 000 Mk. zu 4Vi Proz. Für derbe Anlehen war Banller Rothschild Treuhänder, und als solcher hatte er nennenswerte 'Beträge zum Nachteile der Bürgen und Der Cbligatioiure unler­schlagen. Wie nun in dem Termine bekannt gegeben wurde, bauen die Bürgen der Limburgcr Schicferbergbau-'Ücktiengescllschaft einen Vergleich angeboten. Die noch aue>flehenden Lbligat onen mit 76 Broz. anzuerkennen und hierfür in notariell beglaubigter Form eine einwandfreie Bürgschaft zu erbringen, eine ordnungS-

IDPcrirfireibunent unter llc^ertragung des Reichsircmpels neu drucken zu lauen, wie auch die biordurch cntitcbcnbcn Höften zu tragen, iyerncr wurde mtigeteilt, daß der Restbetrag des Anlehens des Land­grafen (irmt und des Bringen Karl von vessen-'lrhilipvstal zur Berfugung derer, dte es angebt, hinterlegt in. Tarüber, ob der .-onkursvrrwalter Der Rothschüdfchcn Ma,sc oder Die Cbliga» tionare forocrungsberechtigl erfchcinen, sind Berhandlungcn em* geleitet bic man in Kurze zu Ende zu führen hofft.

X. Nidda, 14. Nov Aus der KonkurSmaise des Bor- schuß- und Kreditvereins Lber-Mockstadt, cingetr. Gei. m. unbeschr. Haftung, soll anfangs Tczcmber tute '.1 b - schlagSzahlung von 10 Droz, an Die Gläubiger geleistet werden. Tie Abfchlagszahlung erfordert einen Betrag von etwa 250 000 Mk. Tie Zabl Der Gläubiger beträgt in diciem Konkurse etwa 1000, die Der Schuldner etwa 3O00. Tie KonkurSverwaltung gebt ic'jt an Di ^i-ncibm-.q Der ^orDcritnG.n.

2hi3 Staöt uitO Lciu>.

(üießcn, 15. November 1909.

Iane5ralenberfur Montag,. Noo.: Hess. Bereinigung kür B o 1 ks k u n D e: Bortrag von B arrer R i 11 er-IrieDberg : Lagen ans ibrünberg. Abends ti1/« Uhr im Cao Ebel.

R e 1»g i o n S w i ss e n f ch a k 11 i ch e B o i t räge »n Der katho­lischen Kirche: Tr. L ö n a r y - Frank'urt: Tie BorauLjequngen Deti chlauvens. Abends «'/, Uhr.

Kaiserpa nora ni a: Tie Mosel von Bernkastel bis Koblenz.

23om ©ro6h. Hofe. Am Freitag abend 7 Uhr fand n. d. ,£aimfi. Ztg.^ im Neuen Palais zu Darmstadt coupcr zu 43 ÄeDeckcn statt, nach welchem der BortragS- tünuler Marcell Salzer humoriiiische Vorträge hielt. Ter Großhcrzog verlieh dem Künstler DoS Ritterkreuz 1. Klosse dcS PhilippSordenS. Am SamLtag vormittag 7,43 Uhr trafen Prinz und Prinzessin Wilhelm von Schweden mit Gefolge un 'Neuen PalaiL zu Darmstadt ein.

" Aus dem Militär Wochenblatt. Turch Potent vom 18. CUobcr 1909 wurde Tr. Krause, KorpSitabÜ- apotheker des 18. Armeekorps, der Charakter als L>der- stabSapothekcr nut dem persönlichen Range der Nöte vierter Klasse verliehen. Höhnte, Garn.-Vcrw.-Insp. in Darm­stadt, wtirde als Kontrolleführer nach Spandau versetzt. Dem Stabsveterinär Schneider im 2. Hess. Feldart.-Regt. Nr. 61 wurde der Charakter .Lberstabsveterinär^ nut dem persönlichen Range der Röte ö. Klasse verliehen.

. Zuckerfabriken in Hessen. Nachdem die Zucker­fabrik in Stockheim 1906 den Betrieb eingestellt hat, gibt in Hestcn noch 4 Fabriken, und zwar zu Grost-Gerau, Fauer­bach - Friedberg, Grotz- Umstadt und GeruSheim. Dieie Fa­briken verarbeiteten im BetriebSjahr 1908 151 454 Tonnen Zuckerrüben, die auf 4822 Hektar Ackerland geerntet waren.

nur ihre besten Seiten -ur 0>cltuiig brachten. Dort sah ich häufig und schaute mit bedächtigem Sinnen auf die Menge hinaus. Ein reiner und blauer Himmel blickt her­nieder, und unferer Lsirrschost gegenüber sehe ich an­heimelnde G.ebcidächer und cm Stuck bchagllchcr Land­wirtschaft. Tic erwähnte MoSlauerin nimmt neben mir Platz, uub bald sind wir uns darüber einig, daß cs nichts Schönere« auf der Del: flieht, als ein stilles FriedcnZtal, traute Milder und Berge und unverfälschte 'Jiatu,r wobei sich zeigte, bau meine Nachbarin bei einer in dieser Gegend mohnenoen Base die übrigens auch dabei war, als wir bei strömendem Regen den Zalirmarkt verliesten die freundlichen oberhessischen Leiten sich angecignet hat und neidlos das Gute anerkennt, da« sie bei uns überall findet. Ich übernehme es, i.jr die Cricnticrung über den Jahr­markt zu erlcid)teiii, und wir steigen die Dorfstrage hinan, um dem sckwn gelegenen Tanzplatz im Freien einen Bc- fud) ahÄuftaueii. 'Ji\dit wahr, der bcroalocic Berggipfel, an dessen Fuste dieses bunte Treiben uattunbct, blutt freund­lich und einladend aus uns nieder ? Bit haben keine Zeit, die NaNirschwartnerei fort^usexen, denn laut laber eine auf einem SnicriDagen fidel gelagerte Musik zum Tanze. ,^>icr ist des BolleS wahrer Himmel!" In staMichem Zuge lammen die Dors burschen mit ihren Schönen, und voll lUbclnDcr Lebenslust wirbeln die Bauernsöhne ihre hin­gebungsvollen Tänzerinnen dahin, datz die Röcke fliegen und die Tielen ziücrn. Die Bierschünke nebenan bietet tn Den Zwischenpausen manchen angenehmen Lurztoeil. Die Schenkmaüclo sind namllch auch nicht von Pappe und haben das oberhessisci e Herz auf dem rechten Fleck. Ter lieber- mut erreichte feinen Gipfel, als ein beherzter Schwälmer unter lautem Beifall eine lebende Gan.- versteigerte.

Neben dem Tanzboden biintcn sich auch eine schmucke Schicstbude und eine Kegelbahn. Tie schlauen Dienerinnen Tianas lassen keinen wieder los, den |ic einmal in ihre Gctoall bclvmmen haben. Cd sind dralle Schönheiten, und der Wetteifer der Burschen bei den hitzigen Pretsschiesten wird durch feurige Blicke aufs höchste angestachell. Ättch wer nicht mehr viel im Beutel hat, iaht sich nichts merken, opfert lieber feine Habe, de er das Feld dem Gegner über läßt Ter Kegelbahn nebenan macht dies etwas Cm- dufte; Schutzenlusi uno Jägerblut lassen beute die xrgcln ruhen. Hier hat der brave Mafpat nicht nur das i?erj der einen Sck.ützcnliese nicht gcuHmnen, sondern außerbem die Liede feiner Orete verloren, bic ihrem Groll ^ibmch Lust macti, datz ju ;?n hirrüocc Uu einem Verkaufs : tno führt, wo Körbe in allen ipi^sten oas <perz ängstlich stille jlivui lajeit ÄHf .v? Le. .cs.nn umt^c h.cr iui^

lose Uebcrrcidjnng eines zierliä)cn Lorbchcns belohnt. Tic lachenden Bertäuferinnen etUarcn, dast der Ärukel sehr begehrt sei . . .

Loch eS sind nur kleine, unvermcidliche 5d)ailcnicitcn deS menschlickien und auch ländlichen Lebens: balb folgt wieder Sonnenschein. Laspar braucht nicht weit zu gehen, neben den Slotbcn verhandelt man bunte Bänder, ichonr Nissen und anderen Tank, und Grete wird sich damit leicht versöhnen lassen. Im Tcegärtchcn treffen wir sie in zärt­licher Umarmung wieder, und es ist ein Gluck, daß c5 hier einen laubbehünjicn Zufluchtsort für Liebespaare gibt, aus dem denn auch ein ständiges iHdicrn und Kosen hervor^ hiiiflt.. Sogar ter £rtdburgermci|ter ist Dort in Luftiger O'.esellschaft gesehen worden, und die Torfchroiiik bat wieder Stofs für Die nächste Zett.

Tee und Gebäck, auch Kräpfel werden von flinken Mä­deln in i,ngeheuren Mengen umgesetzt. Trotzdem hol das Busserzur schönen Wirtin", wo keine Polizeistunde zärt­liche Schäferstündchen stört, einen ungeminderlen Zuspruch. Die Hüter deS Gesetzes werden allenll^ben zu der wertesten Nachsicht beschwatzt. Einige Schrille weiter hat findiger Geschäftsgeist für die Reichen des Landes besondere Genüsse vorbereitet, hier fließt Srll in Strömen, und nicht mit Un­recht meint der Lokaldichter, der den Jahrmarkt in wohl- gereimten witzigen Versen besungen bat, die gedruckt zu haben sind tag hier daS wahre Säuglingsheim sei. Hier treiben sich auch viele StadUeute und fremde.- Volk herum. Ein heißblütiger Schwälmer übertönt daS Getose mit schnei­diger Stimme: et bietet gerade einen Pokal zum Meistgebot enS. In den Ecken ducken sich die Pärchen, bie in der Laube nebenan keinen Raum mehr fanden. Hier und im Tee- gärtchen werden die Liebesbändel abgeschlo ien, und nur die Bewirtung dazu kostet Geld. Eine interef aatc Zigeuner- musik liefert die entsprechende gedämpfte Musik.

Zuruck ins Frc.c. Unter eer L«. e. am Brunnen, er­frischt sich da- erhitzte Volk. Am Brunnen wird schon nach Goethe Bekam.i,ooa't gernacyt una getreu, vier )i; i auch eine llottc Cbftvcrläuierin, die ein Alan er:d<S Ge­schäft macktt. An diesen LnSnahmetagen in neben Acpfrl und Birnen uudi sonitiges Süstzeug ein geftrwtes Cbjeft T an eben fiebert in trautem Nebeneinander ein ?igitren- stand und ein vlun:cnlagcr. .''och ist Da» Treiben nicht zu Ende, und am heutigen Schlug age wtrd e.» fuy zeigen. Satz das heb.* Vaterland nebst sc. en titir'ugen Säug­lingen ruhig sein kann. Tonn werden von un5 auch die letz c« Vt.,cunniffe ncaj geruhtet wcrocn . , . -l

I Ans 1 Hektar kommen allo burchichmtt'.ich 314 T opoelzeitH, ! Rüden Ter Turch''chnittSprris der Äaumiben bexm i i.yj Mark für 1 Doppelzentner. An Robzncker wurden 21 ir, Tonnen gewonnen, durch'chnck:l.ch 13,97 Kilogramm q... einem Topoelzentner Rüben. Zur Herstellung von Kilogramm Rohzucker waren also 7,16 Kilogramm Rüder etforDerlitb.

Turnkurf u« für Volks schalle Heer. Am FreÄ», nachmittag fand zu Darmstadt das Adturnen des ooe der Regierung veranstalteten TurnkursuS für Volks, schul lehrer statt Ter unter Leitung des Turninfpektms Schmuck stehende Tumkutius war, n. b. .Darmst. Ztg.» -on 22 Lehrern au3 allen Teilen des Landes besucht. Die n. o erwöchentlicher Arbeit zu vorzüglichen Vorturnern für unten Jugend auSgedildet wurden. Geh. Oberschulrat Tr. Schener» mann sprach Turn Inspektor Schmuck den Tank der obetfui Schulbehörde au». Mit Worten der Anerkennung für be Ausdauer und Pünktlichkeit der Lehrer wurde der TucnkurfW hierauf geschlosien.

** Ter Turnverein hielt am SamStag abend be sehr zahlreichem Besuch scin 23 i u t e r s e st ab, da» tn alle» Teilen auiS beste verlief. Neben Kvnzert eines Tolles bc Kegimcntdmufit bot eS im unterhaltenden Teil vortrüg! DeS Soloquartettes Münch aus Wetzlar, das crafa und heitere Quartelle, Duelle und Solovorträge brachte uni durch das vorzügliche Stirnmaterial, die gute Schulung unt den gefühlvollen Vortrag den Zuhörern euren aubervrden» lichen Genuß bereitete. Hervorragend waren die turnt« rischen Darbietungen des Abends. Die Aktiven zei^ len hübsche und gut eingeübtc Stab Übungen, und eine fchww rige UebungSgruppe am Querpferb, bic Fechtriege Flores fedjten, sowie ein übntrefediten auf Hieb und Stich, das allgemeinen Beifall fand, und zum Sck-lusie gab es vollende» Marmorgruppen. Nach Mitternacht begann bei sehr leb­hafter Beteiligung der Tanzlustigen der Ball, währens am Sonntag nachmittag eine gemütliche Nachfeier im Phck» sophenwald den Schluß der schonen Festlichkeit bildete.

" Stadttheater. Tic beiden Vorflelluiigen der nächsten Mittwoch, mittag! .Wilhelm Teil* bei Volks­preisen, abenDS »Der fidele 58 au ec* finden außer Ado» nement statt. Auf verschiedene Anfragen fei mügdeiit, da, au8 rein zufälligen Ursachen bis jetzt mehrere Nlittwoch» Vorstellungen außer Abonnement gegeben werden mußteA. Selbstversiandlich bleibt die volle Zahl ihrer Adonnements4 Vorstellungen den MillwochSabonnenten gewahrt. Die fünflj Vorstellung im MlltivochSabonnement bringt am 24. Dloobc als Vorfeier zu GroßherzogS Geburtstag Die lkaufführun| von Menandcrs .Schiedsgericht und MoliüreS ,Iat- tüffc-.

- Der HilfSoerei n für Geisteskranke ti Hessen veröffentlicht den Bericht über das Rechnungsiatze 1908, 09. ES enthält Mitteilungen über die am 19. Juli» O)icßen abgehaltene Gcneralversauimlung, über die wir s.Z. eingehend berichtet haben. Ter Bericht stellt em crjrruliches Wachsen des Vereins und semer Ziele sest.

ee Die Konzerte deS Gießener Konzertvereins un Gtabttheatcc finden nicht, wie infolge unkftrltd 11 Manuskriptes in dem Eingesandt vom SamSiag zu lesen war. am 6. und 24. 1 1. 1910,

**TieFrcidenkcr - Vereinigung veranstalten.

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J;^n dem Herdfe 1$ a ;iiö Darauf sli v Flsiikiuri o b) 77 0:riul ®*Uma f&'.z'iM u:id von ein jq iwU. in rofldjt w. ?sinßnefD«Sdl ixeo; ,U8 $0118 ^lad) ött^ nach dem - y» Schilletden *!)tngehalten. T um, vor

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. Rigolt zu je Mki

wie man uns nachträglich schreibt, am Donnerstag im tyneL Einhorn eine Schiller seicr durch einen Vortrag voi Prof. Dr. Walter Kinkel über:Schiller als Vorkämpfer für Geistessretheit". In hirjat Zugen gab der Vortragerttr ein Bild von Schillers geistiger Entwicklung, wie er sich durchrang zu einem höheren, reinen Idealismus, der itzt» der Inbegriff alles Gülen und Vernünftigen ivar. Er be­gann mit einem negativen Begriff der Freiheit und ih» gab er Ausdruck in feinen Iugendwctkcn91 duber' un> s( aböle und Liebc". Tiefe innere Leeienkampfe hatte er durchziikämpfen, bis er von diesem Begrifs der phvfisch« Freiheit zu einem besseren erhadenercn sich durchgerunga hatte. Ihm ward klar, daß bad Gesetz auf die vernunn gestellt werden müsse, und daß alle» Gute, alles Vernünftige) alles, was dem Menschen Gesetz fein soll, in ihm selbst lic/ und nur von ihm und durch ihn der Fortschritt erzeug! werden könne. Darum roar ihm auch aller Togmenglaube» zuwider, und er war überzeugt, daß die Moral voll komme, unabhängig werden müsse vom äirchenglauben. HumamtL war ihm der Gipfel aller Moral und für ihn lag die Bo ftimmung des Menschen im Guten und Dohren. Lündr und Irrtum sind auS eigener Kraft überwindbar, und dv Idee deS Guten und Dahren, die in der Vernunft li?gt wird doch immer obsiegen. Und so leuchtet er un- al# Vor­bild des Wahren, Schönen und Guten durch die Iah» Hunderte voran.

* Der 1. öffentliche netnrwi ssenschaftliib' Vortrag Der Oberhesst'chen Gesellschaft für Natur- und frri künde sinder Mittwoch Den 18. November in Der neuen 2«2 stall. Prof. Kaiser wird einen lleberblick über das Bor kommen der Tiamanten ut Engluch' »owie namcnflü in Teutsch-Sütafrika geben. Verschiedene Sammlungen, Prmar und Firmen traben Material an 'JMoumanun tu eurer flnnc Ausstellung jur VlTrfugung gestellt Tiefe Ausstellung mrrd w un? noch dem vorrrage sonne an einem angercn Tage de nächsten Woche in der Aula mgünqlich sein.

X Hain chen, 14. Noo. Die Ern Weihung unsere renovierten Kirche fand heute unter sehr starker Mtih gunfl Hart Außer dem i^sangverein wirkten bet her Acre Drei Posaunenchöre mit Dekan Ätr eben tat Ellenberge v£ctenberg) utw Pfarrer Pabst EaartSHausen) vollzogt die Dcihe Die Kirche, die in den Jahren 17621765 er be­worben ist, macht nach »hier Erne ucrung eine» sehr freuitt- lichen Eindruck. Die Bernalung von Orgel, Empore» urt und kanzel, die Kunstmaler Lanz (Frankfurt' ausführte, t eine besonDere Zierde.

r Ulfa, 14. Noobr. Unsere Gemeindeverwaltung b< schLstigt sich schon feit Jahren mit der Frage einer Wasser leitung, ohne daß bis jetzt em Erfolg erzielt wurde. T Woffer'rage ist m uniemi Macktflecken. der ca. 1100 ff'-r wohner zählt, schon lange heikel. Vor zwei Jahren iroic nick der Gemeind« Romrod, die damals ihre Leitung ertaub Unterhandlungen angedahnt, um auch unfern Cc: au# t< CucUen von Ramrod mit Wasier zu versehen, die Anlage solä damals gememschafttich gemacht werden. Ulfa trat aber damo!» wieder zurück wegen cuiec PtcrLd:ffkrenz von 2U0U Mt, b» eine Teil recke der Zuleitung betrat. Nachdem Die öcrnemM Ulfa uizi. chcn Er Hebungen über de» Bau einer cijeno

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ut Stqtcigerun sLirtianß.

^erfreigerui Mi löcunDbuü] ei.

vaiomtu Ätkyte Spwrmtrfo aus l » ut spätestens n Krung zur Äbgab : anyimelbcn i m maä en, Lcbot t3 öt* Dniteige I Wj unh ben übng I Wenigen, mela) haben, lver^ ft1 d.e tort I hubei-ufi ?"-Mu,gZcrlös <

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