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13.2.1909 Erstes Blatt
 
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Nr. 37 Erstes Blatt ISS.Jahrgang Samstag 13. Februar 1908

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General-Anzeiger für Oberhefsen -WW

Annahme von Anzeigen V 1 i I r rnLand" und..Gericht

bis ^mtittagän9mu^ Uotaüonrdnick und Verlag dervrühl'schen Univ.-Vach- und Steindrnckerei H. Lange. Uedaltion, Expedition und vnlckerei: Schulstratze 1. An^gkE^'H^B-ck.

Die heutige Nummer umfaßt 16 Seiten.

Apolitische Wochenschau.

Gießen, den 13. Februar.

Der Besuch deS englischen KönigSpaareS in der deutschen Reichshauptstadt ist vorüber; verrauscht sind die Lunten glanzvollen Festtage, und man fragt sich nachdenklich, welchen Sinn und welchen Wert dieser Monarchenbesuch eigentlich gehabt hat. Daß er in erster Linie ein höfischer Besuch war, ist in den Trinksprüchen der beiden Monarchen aus­drücklich heroorgehoben worden. Insofern hätte der Besuch deS Königs Eduard und der Königin Alexandra für die Reichshauptstadt nur die Bedeutung eines hübschen Schau­spiels gehabt. Allein, dieser Besuch sollte mehr bedeuten. DaS ließ die Rede des Kaisers und, fast noch mehr die Rede seines königlichen Gastes deutlich erkennen. Dieser Mon­archenbesuch hat seine politische Bedeuttlng. Und die langen Unterredungen zwischen den deutschen und den englischen Staatsmännern lassen darauf schließen, daß eS sich um irgend welche politischen Abmachungen zwischen Deutschland und England gehandelt hat. Nebenbei erhofft man denn aller­dings noch von diesem Besuche eine Besserung der Bezieh­ungen zwischen beiden Völkern. Aber wann hätte man bei Monarchenbesuchen solcherlei Hoffnungen nicht genährt. Selten genug sind sie in Erfüllung gegangen. Wenn jetzt von festen politischen Abmachungen die Rede ist, dann erinnert man sich, daß Deutschland und England zur Zeit des Buren- krieges schon nahe daran gewesen sind, ein enges Bündnis mit einander zu schließen. Die Angaben, die das ,Berliner Tageblatt" neulich hierüber gemacht, scheinen allerdings nicht tu allen Punkten zuzutreffen. Mag nun Chamberlain da­mals mit positiven Vorschlägen an die deutsche Regierung berangetreten sein oder bloß die Anregung zum Abschluffe eines Bündnisses gegeben haben, so scheint doch die Tatsache gestehen zu bleiben, daß damals derartige Fragen angeregt worden sind.

Welcher Art die jetzigen Verhandlungen in Berlin Zwischen den Staatsmännern gewesen sind, das entzieht sich natürlich der vorläufigen Kenntnis. Man ist da einstweilen fcur auf Vermutungen angewiesen. Aber der Gedanke liegt fnahe, diese Verhandlungen mit denen in Parallele zu stellen, st>ie neuerdmgs zum Abschluß des deutsch-französi- )chen Vertrages über Marokko geführt haben. Wenn man jetzt sieht, mit welcher ehrlichen Befriedigung dieser ^ertrag allenthalben beurteilt wird, dann möchte es Kaum noch zweifelhaft erscheinen, daß die Mächte -natürlich mit Ausnahme gewisser Balkanstaaten ehrliches Bedürfnis nach Frieden haben. Man glaubt kin endliches Nachlassen der Spannung zwischen Deutschland amb Frankreich konstatieren zu können, und erhofft bald iweitere Annäherungen beider Völker. Es ist zwar nur ein Zufall, daß das neue deutsch-französische Abkommen gerade in der Stunde unterzeichnet wurde, da König Eduard von England vom Oberhaupte des Deutschen Reiches in Berlin Lbegrüßt wurde, aber man möchte darin ein Omen für eine Kessere, friedlichere und freundschaftlichere Zukimst sehen. Wie heißt, wird nun auf das deutsch-französische Abkommen demnächst em deutsch-spanisches folgen.

Die Marokkaner sollen von dem neuen deutsch- ßcanzösischen Abkommen bitter enttäuscht sein; das ist ver- isiändlich, denn von deutscher Seite hatte man s. Zt. den Marokkanern ganz andere Aussichten geboten. Es mag «uch sein, daß der Besuch des Kaisers in Tanger übermäßige Erwartungen in den Marokkanern erweckt hat. Noch kürz­lich hat der neue Sultan von Marokko unfern Kaiser zu feinem Geburtstage mit einem Poem zu erfreuen versucht. £)b Muley Hafid wohl auch noch in Zukunft zu Deutschlands Preise den Pegasus besteigen wird? Auch die Deutschen in Marokko sollen bitter enttäuscht fein über das deutsch - fran­zösische Abkommen. DaS ist schlimm. Aber zu Sentimen- Salitäten ist die heutige Zeit nicht geeignet. Nachdem unsere Diplomatie einmal ihre marokkanischen Fehler eingesehen hatte, blieb ihr nichts übrig, als den Weg zu beschreiten, der jetzt zu diesem Abkommen geführt hat.

Neben allen diesen bedeutsamen Vorgängen ist eS fast tinbemerü geblieben, welche Wandlungen die letzten Tage fiir Oesterreich und Italien gebracht haben. Die italie­nische Kammer ist äußerlich betrachtet eigentlich ohne genügende Gründe aufgelöst worden. Die Negierung ist der Ansicht, daß die Verschiebung der Neuwahlen auf den Spätsommer oder Fruhherbst wenig opportun sei, mit Rücksicht auf die Ernte und die Zeit der Sommerfrische. Man will den Volksboten die Sommermonate nicht durch den Wahlkampf verderben. Die wahren Gründe für die frühzeitige Auflösung oer Kammer sind vielleicht darin zu ivchen, daß man den drohenden und bedrohlichen Debatten ; über den Dreibund aus dem Wege gehen will. Man ist in Italien heute wenig dreibundfreundlich gesinnt, und eS fragt sich sehr, ob sich daS Kabinett Giolittl bei dieser Stimmung her Bevölkerung wird halten können.

Sehr wenig erfreulich, zum mindesten aber dunkel ist auch die augenblickliche innere Lage in Oesterreich. Dort hat sich bald nach dem Schluffe des Abgeordnetenhauses und des böhmischen Landtages ein neues Kabinett gebildet. Ein eigenartiges Gebilde, einKoalitionskabinett der Verwaltung*, wie es ein Wiener Blatt nennt. Freiherr v. Bienerth hatte

eingesehen, daß er mit dem bisherigen Kabinett die Natio­nalitätenfrage in Böhmen nicht zu lösen imstande war; er ist nun wie er selbst sagt bestrebt gewesen, ein Ministe­rium der kräftigen, dem nationalen Zugreifen entrückten Ver­waltung zu schaffen und einen nationalen Verteidigungszustand zu begründen, indem er neben tüchtigen Verwaltimgsmännern nur Vertreter solcher Parten erwählte, die an an dem deutsch- tschechischen Widerstreit nicht beteiligt sind. Kurz, Freiherr v. Bienerth glaubt, eine Verständigung zwischen den Deutschen und Tschechen indirekt, durch einwandfreie gesinnungsverwandte Volksgenossen herbeiführen zu können. Dieses Programm nimmt sich sehr gut aus, aber die einzelnen Parteien stehen ihm zum Teil sehr skeptisch, zum Teil direkt feindlich gegen­über. Man hat dieses und jenes auSzufetzen; für uns Fern­stehende erscheint das meiste lächerlich und bedeutungslos, was die Parteien an dem neuen Ministerium auszusetzen haben, aber es sind eben österreichische Verhältnisse, und darum ist es nicht ausgeschlossen, daß das neue Kabinett bald an diesem vielleicht, ja wahrscheinlich unberechtigten Mangel an Vertrauen bei den einzelnen Parteien zu Grunde geht.

In der Balkanfrage ist ein gewisser Stillstand ein­getreten. Rußland und die Türkei find sich über ihre beider­seitigen Vorschläge zur Beilegung des türkisch-bulgarischen Konfliktes noch nicht einig. E. A.

HoLitische Tagesschau.

Eine Reisegabe des Königs Eduard?

TerSüddeutschen Reichskorrespondenz" wird aus Berlin ge­schrieben: Ohne tatsächlichen Inhalt ist in der deutschen Bresse von entgegengesetzten Standpunkten aus eilte aktive Mitwirkung Englands an denr jüngsten deuts^-französischQt Abkommen ver- mutet worden. Die Einen stellen »ich besorgt, als habe hier Eng­land bic Karten gemischt und die Aufgebung Marokkos durch Deutschland zur Vorbedingung, freundlicherer Beziehungen zwischen dem Reich und (Großbritannien gemacht: die minderen spielen mit dem Gedanken, König Eduard habe das Marokko-Abkommen gleichsam als Reisegabc der Entente cordiale nach Berlin mitgebradjt. Wäre dem so, bann würde kein Grund vor- licgen, es nicht offen und amtlich auszusprechen, über es ist nun Einmal n ' ch t so gewden, und Deshalb? Sollen sich Deutschland am> Frankreich üas hiswrischi. j-aiium, über Vas sie sich ohne Hilfe eines Tritten geeinigt Huben, durch Legendenbildung bet» dunkeln lassen? Bon der Anerkennung, die Englands Hal­tung gegenüber dem Wandel in unseren Beziehungen zu Frankreich verdient, braucht darum kein Jota fvrtgenommen zu werden. Die britische Politik hat den Abschluß der Uebereinkunst vom 9. Februar mit herzlicher Zustimmung begrüßt. Erklärlicherweise, beiut sie selbst erlangt dadurch mehr Bewegungsfreiheit, beson­ders im Verhältnis zu Deutschland, wenn die Aera deutsch- französischer Zwischenfälle wegen Marokko vorüber ist, bei deren Eintritt Englund auf Grund des Vertrages von 1904 zur diplo­matischen Urtterstüpung Frankreichs und folglich zur Parteinahme gegen uns verpflichtet war. Deshalb hat die britische Diplomatie dem Gelingen der absichtlich bis zuletzt geheim gehaltenen deutsch- französischen Verhandlungen keine Schwierigkeiten bereitet, be­teiligt ist sie aber daran nicht gewesen,

Aerzte und Kraukenkasietu

Die orgamsterte Aerzteschaft in Köln hat in einer Versamm­lung, die von mehr als 2.50 Aerzten besucht war, eine Resolution zu dem Kampf mit den Krankenkassen angenommen, in der die Aerzteschaft zunächst ihr lebhaftes Bedauern ausfpricht über die den gesamten Stand schwer kränkenden Aeußernngen des Staatssekretär? des Innern v. Bethmann-Holiweg in der Reichstagssitzung vorn 5. Februar d. Js. Tie Versammlung erklärt ausdrücklich, daß die Vorwürie des Slaatsfekretäis gegen die Aerzte von falschen Voraus­setzungen ausgingen und durchaus unbegründet und nur verstand» lich feien unter der Voraussetzung völlig ungenügender und un­richtiger Jnsormalion. Tie Bersammlrmg werft weiter entschieden den Borwurf zurück, daß die alten Kölner Aerzte Kranke und Slerbende boykottierten, stellt vielmehr fest, daß dre Aerzte sich nicht weigern, in mit Lebensgefahr verbundenen Unfällen unentgeltliche Hilfe zu leisten.

Deutsches Reich.

Die F i n a nz r e s o r m gesichert? DieNeue Politische Korrespondenz" verbreitet die Nachricht, die Annahme Der Fin a nz r esorm dürfte gesichert sein in der Form eines Kompromisses, wonach die Nachlaß-, die Elektrizitäts­und die Jnseratensteuer fallen, wahrend Tabak und Bier stärker belastet und für Branntwein eine geeignetere Monopolform ge­sunden werden solle.

Ans Oldenburg. In der letzten Landtagssitzung wurde nach dreilagiger heftiger Schotte mit 24 gegen 20 Stimmen d i e Aufhebung her geistlichen S chulausficht be- schloffen, obgleich die Regierung erklärt hatte, sie könne auf die geistliche Schulauisicht unter "feinen Umständen verzichten. Damit ist der ganze Schulgefetzentwiirf gefallen.

Ausland.

Deutsche Kriegsschiffe feilen, so wurde vor einiaer Zeit in Dänemark behauptet, in rechtswidriger Weife im dänischen oeeterritoriuni ausgetreten fein. Tas dänifche Marineininiftcrmm hat die Angelegenheit untersucht und jetzt gefunden, daß die Be- banptungen völlig unbegründet sind; es hat sich ferner gezeigt, daß die Gerüchte entweder von nicht einroatibfreien Personen stammen oder von Leuten, die zwar in gutem Glauben hänselten, jedoch nicht die genügenben Voraussetzungen zur ^Beurteilung der Ver­hältnisse auf See besitzen. .. .

Tas Komitee b er Schweizer Muller willigte nach langen Beratungen ein, zu einer neuen Konferenz mit den deutschen iDiüIlern Vertreter nach Berlin zu senden, um eine Ver­ständigung ui der Mehlzolttrage ö" suchen. Tas Datum der Kon­ferenz ist noch nicht bestimmt. Die Komerenz wird von Berlin aus eiiibeviifen. m

Der König von Spanien ut m Villa Bicosa zum Be­such des Königs von Portugal angekommen.

Der türkische Minister des Innern und der Justiz- Minister baten um ihre Entlassung. Es verlautet, daß auch der Finanzminister zurücktritt.

I Abgeordneter AöHler und die veutschsozialen.

Im Hinblick auf die Erwiderrmg des Wahlkreisvorstau- des der deutsch-sozialen Partei in hiesigem Kreise ersucht uns Abg. Köhler-Langsdorf um folgende Veröffentlichung:

Den Unterstellungen der deutsch sozialen Parteile itiuig und des Wahlkreisvorstandes Gießen gegenüber stelle ich fest:

1. Der Brief des Herrn o. Liebermann war eine gewöhn­licheRetourchaise"; er würde ganz gewiß ohne mein Vorgehen nicht geschrieben worden sein, da den Herren mein Austriti zu jetziger Zeit unerwünscht kam. Nack dem Neuster der Bauerubündler im Landtag hatte man viel­mehr 'vor, erst dann mir eine Gegen kandidatur ent­gegenzusetzen, wenn eine Gegenwehr kaum noch mög­lich sein rvürde: kurz vor der nächsten Reichs­tag s w a h l.

Ich kam dem zuvor!

2. In diegegnerische" Presse habe ich nur darum tu der letzten Zeit geschrieben, weit die sogenannteParkVi presse" meine Artikel, die freilich in Vielem der be­schränkten Auffassung ihrer Redaktionen widersprechen, nicht aufnahm. Ja sogar, und obgleich uh zum Blatte des Herrn Reutfter 50 Mk. in bar zustiftete uud für 600 Mk. Bürgschaft mit übernahm, konnte Reuther es nicht unterlassen, mich in feinem Platte zu be­schimpfen.

Ich meine, das hätte ich in zwanzigjährigem Kampfe um unseres geliebten Bauernstandes Wohlfahrt doch wir klick nicht verdient, einem Kamps, der mich einen großen Dell meines Vermögens und meine Gesundheit gekostet hm'

-DemGießener Anzeiger"" aber bin ich herzlick dankbar für die Freimütigkeit, mit der er meinen schrift­lichen Einsendungen jederzeit seine Spalten öffnete; wie er dies ja nun ebenso freimütig auch der Hamburger Partei­leitung der Deutsch-sozialen und dem Wahlkreisvorflanb gegenüber gehalten hat.

Nur dem Umstand, daß mir der ,,Gtestene r An­zeiger" wrttrg und sretmuttg seine geschätzte Hilfe lieh, verdanke ich, daß ich nicht wehr unfähig in der Deutsch- sozialen Hände überantwortet bin. Sie hatten mich wohl rundum umzingelt, derGießener Anzeiger"" aber war das Geschütz, mit dessen Hilfe ich mich meiner Gegner bis jetzt noch erwehren konnte.

3.Die deutsch-soziale Partei und ihre Organisation hätte mich in den Reichstag gebracht?" Mit Verlaub: Der Bund der Landwirte war auch noch da! Und ohne den und die alten Böckelianer und Zimmer- mannianer wör's auch nichts gewesen. Aber die deulsck- soziale Führerschaft hol es niemals gut mit mir gemein-1; und sie nahmen mich, weil eben ein anderer Kandidat in unserem Kreise durchzubringen nicht möglich erschien.

4. Er macht in feiner Erklärung falsche Angaben über unsere Haltung beim Börsengesetz und Vereinsgesetz, wobei wir zu seinen Gunsten annehmen wollen, daß er cs nicht wider besseres Wissen, sondern wie gewöhn­lich aus Unkenntnis tut.

So schreiben die Deutsch-sozialen!

Unkenntnis der Gesetze, der Zustände uud poltttschen Verhältnisse mir vorzuwerfen; das ist zu dumm. Darauf reagiere ich nicht. Die Hessen kennen mich. Und die Tat­sachen reden.

Die Versündigung der Deutsch-sozialen aber beim Ver­einsgesetz und beim Börsengesetz steht klar uud sichtbar für jedermann da. Nur will ich noch envähnen, daß der 2lbg. Dr. Böhme am Tag vor der Abstimmung über das Börsengesetz zu Vcitgliedern der Reformpartei rnid auch zu mir äußerte, daß eine Annahme des Börseugesetzcs dirrch unsere beiden antisemitischen Parteien undenkbar sei, und erklärte, dagegen ftintmen zu wollen. Am andern Tag ftinrmten Dr. Böhme und die Deutsch-sozialen für das Börsengesetz; natürlich ich dagegen. Erkläret mir, Graf Oerindur, solchen Zwiespalt der Natur!

5.Der Austritt Köhlers schadet unserer Arbeit nicht im mindesten; sie gewinnt im Gegerttml an Klarheit und Einheit."" Gebe ich insoweit zu, als nun die reak- tionären, gouvernementalen Bestrebungen der Herren keine Unterbrechung durch mich mehr zu furchten haben. Das werden ihnen aber die Wähler demnächst desto eindringlicherbesorgen"".

6;Herr Kühler hat nie etwas Positives ge­schaffen.'" Das kann man höchstens einem Draußenstehen- ben, einem Ignoranten oder einem unheilbaren Dummkopf weißmachen. Meine Tätigkeit im Landtage spricht Bände. Ich habe eigentlich nicht nötig, all das Einzelne des Er­reichten hier anzuführen. Aber positiv erreicht habe ich im Reichstag, daß nun im ganzen deutschen Heere landwirtschaftlicher Unter­richt erteilt wird. Positiv steht aber auch fest, daß v. Liebertnantl und Bogt-Hall hierbei bemüht waren, mein Verdienst in dieser Sache sich selber zu eigen zu machen.

7.Wir sind überzeugt, daß alle Anhänger unserer Sache das Ausscheiden Köhlers ebenso beurteilen werden wie wir.""

Auf eine Weile, vielleicht! Wer die tommende Zett wird mir Recht geben und nimmer wird auf die Wähler im Wahlkreis Gießen - Grünberg-