Ausgabe 
9.12.1909 Erstes Blatt
 
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Stempel nur

erUärung für sich und seine

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Direktion E- Käthe.

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*'d)ämgt, die Trümmer in entfernen, eine Arbeit, die natur lut) ehr langsam vor 'ich geht, weil die verbogenen und geschweißten .Sif enteile, die noch eine enorme Hitze ausstrahlen, untrennbar i'inb uitb auseinander geschlagen werden müssen. Die Gas­versorgung Hamburgs dürste etwa für sechs Monate ein geschränkt werden. Tie Straßenbeleuchtung und der private Bedarf müssen eingeschränkt werden, bis das Darmberker Gas werk eine erhöhte Tätigkeit entfalten kann, lieber die Höhe des Schadens, der auf ieden Fall in die Millionen geht, fönnen noch keine bestimmte Feststellungen getroffen werden. Der alte Gaso Meter ist vollständig abgebrannt, der andere liegt in Trümmern und kann aus absehbare Zeit nicht in Betrieb genommen werden.

Die Opfer bei Brandes.

Hamburg, 8. Dez. Die Direktion ber Gaswerke macht über die Zahl der Verunglückten folgende Mitteilung: 13 Tote, von denen 6 sofort, 7 in den Krankenhäusern gestorben sind, 16 Schwerverletzte, von denen mehrere so schwer darniederlicgen, daß an ihrem Aufkommen gezweifelt wird. Außerdem haben sich heute früh noch 6 weitere Verletzte gemeldet, lieber die Zahl der Leicht­verletzten herrscht noch Ungewißheit. Heber die Katastrophe glaubt man, daß sie wahrscheinlich auf einen Durchbruch des Dickstungs- Wassers zurückzusühren ist. An einen Konstruktionsfehler des Eisengerüstes glaubt man nicht.

Märkte.

tb. Gießen, S. Dez. Ter Austrieb aus dem dieswöchigen V i e h m a r k t belief sich auf 950 Stück Großvieh, 250 Stück Jung- tieve und Kälber und 300 Srtnueme. Der 'Markt mar von Käufern sehr gut besucht. Einkäufer aus Thüringen beeinflußten den Handel in Milchware, der auch infolge der Knappheit von Buller für einen Winlermarkt recht gut verlief, ohne daß die Preise für frischmelkende Kühe über eine angemessene Höhe hinaus genieben wurden. Jungvieh war wenig am 'Markt, auch fehlte es an Nachfrage danach, ebenso fehlte Angebot und Nachfrage in Fahrochsen. Ter Fettviehhandel zeigte keine starke Nachfrage nach Nuideru, so daß der alte Preis sich für die Ware hielt: dagegen Hal das starke Angebot in Kühen nachgelassen, das die letzten gPcirhe zeigten, so daß sich die Preise für Schlachtkühe wieder besserten und bessere Ware gut bezahlt werden mußte. Das Ge­schält in Kälbern wollte am Anfang nicht ziehen, trotzbem Reflektanten genug am Platz waren. Erst gegen Mitte des Marktes, als die Verkäufer abschlugeu, kam Leben m den Handel, der mir niedrige Preise brachte, weil die Abnehmer wieder einig waren und die Preise nicht verteuerten. Bezahlt wurde für Kühe frischmelkend und tragend das Stück 1. Qual. 450 bis 520 Mt. (einzelne Stücke bis 550 Mk.), 2. Qual. 380430 Mk., 3. Qual. 290 bis 350 Mk. Fettoieh wurde der Rentner Schlachtgewicht gehandelt: Rinder 1. Qual. 7072 Mk., 2. Qual. 6769 Mk., Kühe 1. Qual. 62 bis 66 Mk., 2. Qual. 5660 Mk., 3. Qual. 52 bis 55 Mk. Kalber gingen ab 1. Qual, (über 50 Pfund Schlacht­gewicht 63-67 'Mk.' (einzelne schwere bis 72 Mk.), 2. Qual, (zwischen 40 bis 50 Pfund schwer) 57 bis 61 Mk., 3. Qual, (unter 40 Pfund wiegend 53 dis 55 Mk. Fette Ochsen, die in der Gegend nicht knapp sind, werden der Rentner Schlachtgewicht nut 7375 Mk gehandelt. Schlachtreife Schweine sind im Preise ieit dem letzten Markt um 5 bis 6 Alk. ber Zentner gefallen und luevben m bester Ware von den Gießener Metzgern mit 70 bis 72 Mk. bezahlt. Auf dem gestrigen S d) ro e i n e m a r f t fehlte es am Auftrieb, infolgedessen wurden außerordentlich hohe Preise für ,'xeifel und Läufer bezahlt, die als reguläre Preisbildung nicht be­trachtet werden können. Die Vorräte beider Markttage gingen glatt fort.

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sc. Gießen, 8. Dez Bor etwa zwei Jahren trat ein Chepaar hier aus der Landeskirche aus, ließ sich den Aus­tritt beurkunden und zahlte den dafür erforderlichen Stempel. Nunmehr erklärte der Ehemann auch den Austritt seiner sechs Kinder, die alle noch nicht 14 Jahre zählten. Tie Behörde for- beite an Stempel für diesen Austritt 6x6=36 Mark an. Der Vater erhob Beschwerde beim Landgericht. Das Gericht

Einer noch größeren Ausdehnung des Unglücks wurde von den auf den Retorten angestellten Heizern dadurch vorgebeugt, daß sie gleich nach der ersten Explosion trotz großer LebenS- g e f a h r die O e f e n v'e r s ch l o s s e n, um die Bildung von neuem Gas zu verhindern.

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(Eine Spur von Andree?

Eine Aufsehen ccreg.no: 9tart)rid;t, die aber mit Vorsicht lmszunehmen sein wird, kommt aus Amerika:

New York, 8. Dez. Ein tatholisclter Missionar, der in Nordkanada die Bewohner des Ufers des Sklavensees besucht hat, bringt die Nachricht, daß Eskimos dieser Gegend ihm erzöhll hätten, daß vor einigen Jahren eine weihe Hütte vom Himmel frur Erde gefallen sei, in der sich zwei Wanner befanden, Eie icuotf) lurz darauf verstorben sind. Die Eskimos fügten hinzu, daß einige Mitglieder des Stammes diese Hütte zur Er­richtung eines Baues benutzt hätten. Der Missionar wird sich auf die Sucite nach der Hütte begeben, da vermutet wird, daß cs sich um den verschollenen Ballon Andrees und seines Be­gleiters handelt.

Eingesandt.

Atz 8 a ch. Durch die in stir. 273 und 275 erschienenen Artikel über das Schulhausneubau-Vrojekt ist die Oef' fenllichkeit wohl für diese Angelegenheit interessiert worden, aber es erscheint ersorderlich, die Sachlage näher klarzulegen. Die kurze Bemerkung in Nr. 275des nebenbei baulich sehr schlechten Hauses" kann zur Irreführung der Leser führen. Allerdings würde der derzeitige bauliche Zustand gehoben weren müssen, um den an Schulhäusern zu stellenden Anforderungen zu genügen. Daß dies möglich ist, ist durch private und amtliche Gutachten festgelegt. Streitig ist nur der Kostenpunkt der Ausführung. Im übrigen dürfte wohl die Tatsache, daß die andere Hälfte des Gebäudes Schullehr- und Wohnzwecken dient, auch für die Mög­lichkeit der Verwendung des der Firma Klingspor gehörenden Teils sprechen. Wenn ferner in dem vorbenannten Artikel von einer Entscheidung der Regierung gesprochen wird, die zu Un­gunsten des Ankauf- und Umbauprojekts ausgefallen sei, so dürfte jedermann wissen, daß eine solche Entscheidung rückgängig zu machcil ist, besonders wenn es sich um Gemeindeinteressen handelt, bei denen der Gemeinderat zu 5/g anderer Ansicht ist. Im übrigen gibt es aber eine höhere Behörde, die für den Fall einer noch­maligen negativen Entscheidung angerufen werden wird. Tat­sache ist, daß der Klingspor'sche Teil des Justizgebäudes noch nicht angekauft ist. Wenn vorstehend von einem Ankauf und Umbauprojekt gesprochen wird, möchte aufklärend bemerkt werden, daß ursprünglich ein Schulneubau geplant war, der bereits die Genehmigung der Regierung zu Koblenz gefunden hatte. Unter Berücksichtigung dieser Tatsache läßt sich vielleicht der Umstand, daß die Regierung dem Ankauf und Umbauprojekt vorläufig unsympathisch gegenübersteht, erllären. Daß sie von letzterem eine bessere Meinung bekommt, dafür sind die erforderlichen Schritte getan. Die Beweggründe, die den größten Teil der Einwohner­schaft Atzbachs zur Unterstützung des Ankaufs und^Umbauprojekts leiten, sind durchaus lauter und ohne jegliche Sonderinteressen lediglich hervorgerufen aus Zweckmäßigkeitsrücksichten.

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eilännte, daß für die Beurkundung des Auscritis der sechs Kinder pur 6 Mark zu erheben seien. Es würde hart erscheinen, wenn her Antragsteller jetzt für jedes seiner noch nicht 14 Jahre alten Kinder den Stempel von 6 Mark zahlen müßte, während er den einmal zu leisten gehabt hätte, wenn er die Austritls- : sich und seine Kinder zusammen abgegeben hätte.

die Entwicklung der Weltgeschichte nacbgehen, so die Ergänzung an der verklungenen Feier liefernd.

** Silbe rgcld mit dem Bildnis des Groß- herzogs Ernst Ludwig ist seit dem Jahre 1900, Kronen (10 Mark-Stücke > mit diesem Bild sind seit 1898 nicht mehr aeprägt worden, dagegen hat man jedes Jahr 20 Mar-. Stücke hergestellt. Wer viel mit Geld zu tun hat, dem fällt aus, daß in Hessen viel Silbergeld mit dem Bildnis der badischen, württembergischen und bayerischen Herrscher im Verkehr ist, wenig aber mit dem Bildnis unseres eigenen dürften. Besonders auffallend ist die Vernachlässtgung unseres Großher-zogtums bei der jüngsten Talerherstellung. Es wurden 3 Mark-Stücke hergestellt, abgesehen von den Staaten Preußen, Sachsen, Bayern, Baden und Württem­berg, u. a. für Sachsen-Weimar, Sachsen-Meiningen, Anhalt, Lchivarzburg-Sondershausen und Reuß ä. L., ja sogar das kleine Lübeck hat Taler erhalten nur Hessen nicht. Dabei ist unter den Numismatikern bekannt, daß die Prägestempel von 2- und 5 Mark-Stücken mit dem Bildnis des Groß­herzogs, in denen das Wort Großherzog nur mit einem Toppel-S graviert ist, bereits 1905 hergestellt wurden. Früher hatte Hessen in Darmstadt eine eigene Münzstät e, wie sie die giö^cren deutschen Staa en jcht noch 6tft en Für unser Großherhoglum roiro iept das Geld in Berlin her- gestellt. Bielleicht er.lärt dies oas Fehlen hessischen Silber­geldes feil beinahe 10 Jahren.

** Ein recht beoauerlicher Vorfall ereignete sich vor einigen Tagen in einer Familie am Krosdorser Weg. Der Vater hatte im Nagelkasten ein Teschin liegen, von dem er nicht wußte, daß es geladen war. Als er den Nagelkasten auf dem Tisch aufgeräumt hatte und das Teschin wieder in den Kästen legen wollte, entlud sich ein Schuß, und die Schrotladung drang seinem dreijährigen Söhncyen, das am Tische stand, ins Gesicht. Der Ju.nge mußte in die Klinik ausgenommen werden, glücklicherweise ist die Verletzung nicht lebensgefährlich.

ro. Mainz, 8 Dez. Wie der Oberbürgermeister rn der heutigen Stad^verordneien-Benammlung m ttell e, hat der Großbrauereibesitzer Adolfus Busch aus St. Louis, ein geborener Kasteller, für gemeinnützige und roohl- tätige Zwecke 50 000 Mk. der Stadt Mainz überwiesen, tzn der gleichen Sitzung wurde eine Stiftung von 10 000 Mk. bekannt gegeben, die Kommerzienrat Thomae für bas Siömlsch-Germanische Museum gemacht hat, sowie die Stif­tung von 50 000 Mk. der Firma Henckell, ebenfalls für ba-3 Römisch-Germanische Museum.

X Biedenkopf. 8. Dez. Im Dorfe Wundert­hausen im Kreise Wittgenstein wohnte der Maurer Knoche, ber m zweiter Ehe mit einer noch jungen Frau verheiratet |t. Aus der ersten Ehe sind sechs Kinder vorhanden. Am Pkontag wurde nun bekannt, daß der Mann schwer verletzt im Bette liege und sein Zustand hoffnungslos sei. Sein Kops zeigte eine klaffende Wunde, die auch geltem seinen To d herbeiführte. Es bat sich nun herausgeslellt, daß die $rait ihren Mann mit dem Beil geschlagen und somit Schuld an seinem Tode trägt. Die Frau wurde ins Amtsgerlchts- tzesängms nach Berleburg gebracht.

Der Brand des Hamburger ©asroertes.

Tie Ausrällmungsarbenen.

Hamburg, 8 Dez. Heute wurden die Nachforschungen nach den vermißten 16 Personen wieder ausgenommen bis letzt konnten aber noch keine Leichen gefunden werden, weck das ganze Eiiengcrüft üt den Gasometer hinciugestürzt ist imd erst beiettigt iverden muß. Diese Arbeit dürfte immerhin einige Tage in An­spruch nehmen, und vorher wird es nicht möglich lein, ou die Leich en her anz ukommen. Zahlreiche Leute sind jetzt damit ve- Für sparsame Hausfrauen

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nährte ältere 00 00 0600 00 00

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Vollfleischige, ausgewachsene, höchsten

Schladstwerles 3889 6566 00 00

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gntentwickeliejüngereKüheundFärsen 2231 4560 00 GO Mäßig genährte Kühe und Färsen . . 1921 4042 00 00

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Kälber.

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Mastlämmer und jüngere Masthammel 3233 7072 00 00

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Amtlicher Wetterbericht.

Oefsentliche Wetterdienststelle Gießen^

S ch n e e b e r i d} t. In den Mittelgebirgen 2035 cm Schnee, Schi- und Rodelbahn gut; es herrscht leichter Frost.

Wetteranssichten in Hessen am Freitag dem 10. Dezember 1909: Zunächst bei leichtem Frost etwas Schnee, sväter zunehmende Erwärinnng und anstrischender Südwest, Niederschläge.

Orrginar-Drahtmeldungen.

Aus Der Zweiten Hessischen Kammer.

R. B. Darmstadt, 9. Dez. Zu Beginn der Sitzung teilte Vizepräsident Korell mit, daß nach Schluß der Beratung der Finanzminister den Staatsvoranschlag für 1910 vorlegen werde.

Sodann wurde mit der zweiten Lesung der Wahl­rechtsvorlage begonnen. Abg. Dr. Fulda (Soz.) wandte sich gegen das gestern vomVorparlaincnt" geschlossene Kam - promiß und teilte mit, daß seine Partei nunmehr unter alten Umständen gegen die Vorlage stimmen werde.

Abg. Tr. Gut fleisch (Freis.) sprach nachdrücklich gegen das gestern abgeschlossene Uebereinkommen der Mchrheitsparteien und sprach sich namentlich gegen das Pluralwahl reckst aus, das die Bevölkerung in zwei Klassen teile.

Abg. Tr. Weber (Bbd.) verteidigte die Stellungnahme der Dauernbündler.

Abg. Ulrich (Soz.) sprach gegen die Kompromißantragc und bekämpfte in längeren Ausführungen die Reattion.

Tie Sitzung dauert fort.

Das Befinden der Zarin.

Petersburgs. Dez. Tie Petersb. Tel.-Ag. meldet au-. Livadia: Die im Ausland verbreiteten Gerüchte von einer Erkrankung der Kaiserin sind vollständig unbegrün - bet Die Kaiserin macht täglich Ausfahrten und «LPazier- gänge.

Bitterfeld, 8. Dez. Heute nachmittag um 4 Uhr o Min. unternahm der neue Parseval -Ballon unter Führung des Oberleutnants Stelling die erste Probe­fahrt. Sie währte eine Stunde und ist vorzüglich ge­lungen. Die neue Höhen st euerung bewahrte sich gut.

Marseille, 9. Dez. Tas Baggerschiff Arles, das am 21. Oktober hier aufgelaufen ist, tnirb als verloren betrachtet Tas mit 23 Mann Besatzung ausgelaufene Schiff sollte Gibraltar unb Las Palmas anlaufen, würbe aber nirgenbs signalisiert.

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