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14 T nnb 5 II , bif auf April 3a HKldjem Ibn hingt bic ^anbc .
niioerc Weife — 3urudnabme usw <15 Onotilibfn- und 5 2fUer?rentfngciucbc , zusammen 312, so baß 389 Oiejiidn’ als uncrlebiflt au Apn übernommen werben mufjicn. JUrner nnirben im März 309 Anträge auf Aetirafl»rrftaining gestellt, und iitKir 239 infolge XKtrat rocibltdKi Versicherter y . 89 infolge Tödes versicherter Personen I iud> 1 wegen Bezugs von llniallrenft tt Unerledigt imirbcn in den Monat übernontinen 96 Ersdattungsaulragc, so bas: zu be* arbeiten tociren 4<H öteiiuhe Bewillig: wurden 28» 2ln träge <230 H, Xi I. und 2 IL . obgelebnt mürben 32 An trüge 15 H, 14 T und 3 ll ). Auf andere Art erledigt wurde 1 T 'Erstnttungsansvmck) Unerledigt blieben 86 Er
DTomntQtr, Mieylaena* ujto aus. io bas rti*t Staat-bvrqtr Qk fahr läuft, aHtä»luf) bean Tage5»TeMtn schon 100 mol gegen bt lebende PeMmmnngen verstoßen -» baden, ehe er nur ein Bein ans dem Set: gehoben bat Senn boe gante Zukunstsidettt dann gefunoen werden soll, daß der Arbeitgeber für leben sehntl, den 'ein Arbeiter nm will, Oemklbcn oorichrcwen soll, wie et den 7yu§ aufrusetzen bat, bann gute Nacht Es wäre alsdann viel leicht am betten, roemt man jebem Menschen gleich bei seiner Geburt einen Schutzmann beigäbe, dem es obliege, darüber tu macken, daß jeder Verstoß gegen bestehende Best immun xen geahndet wird. Bei dem künstlich erzeugten Notschrei nach Bauarbeiterschutz werden Einrichtungen verlangt, bei bet icber fett Heilbaren Zuwiderhandlung eine strafe auf dem Zußc folgt *?ie viel leichter wäre es aber, wenn man die vorhandenen Einrichtungen mehr zum Allgemeingut aller Arbeiter werden ließe und ihnen sagte, daß ein Perhüten von Verfehlungen besser »um Ziele führt, als ein denunziatorisches suchen nach Verfehlungen. Man sott nicht erst den Brunnen lubeden, wenn das Slinb hinein* gefallen ist, sondern man sott durch geeignete Belehrungen die Arbeiterschaft aufzuklären suchen, wie Unfällen vorgebeugt werden kann Geschähe dies, dann wäre freilich der sozialdemokrati- sehen Presse ein schimofmittel entzogen Ta aber in dem fortwährend schimpfen das beste Provagandamittel für die sozialdemokratische Presse gefunden wird, so wird man es so leicht nicht erleben, daß von dieser Seite das Gute, welches fo nahe liegt, ergriffen wird, indem man die Arbeiterschaft belehrt, wie bic von ihr in so hohem Maße mitverschuldeten Unfälle auf ein geringes Maß herabgeminbert werden können.
tchwer. steiee barowfialleu >■ laifru DoS stärkste Gerüst solchen' iThbtkrrwm ^ollenlah'nt ron schweren stemm widerstehen
linier Teuvches Reich h -Ditct iidi ioroi • tioii vor
Unfaööerl?ütungsDond)riften.
Man schreibt uns aus berufsgenoisenschasttichcn Streifen: Der sehr bedauerliche Sau Unfall in Singen gibt der sozialdemokratischen Presse Anlaß, ihre immer wieder kehrende -vorbrrung noch „mehr Bauarbeiterschutz" erneut aus zusprectiru; das Augenmerk will sie mehr auf die Verbesserung der Saulontrolle lenken Das hiesige sozialdemokratische Crgan i breit • w itei. daß ia alletbing Boi sä
■ sie meist nut auf dem Papier, teil si I
um ihre Durchfühnmg. Der letztere Satz besagt die bewußte lln Wahrheit, denn es bürste allgemein bekannt sein, daß hier in Gieße - mntg zui Verhütung von Unfällen bei Bau arbeiten besteht und daß bic Befolgung biefer Verordnung burc! bic Baubeamten de- Stadtbauamtes überwacht wird. Außerden bestehen die UnfaNverhütungsvorschriften der Baugewerksbernfi mmvssenschaft, deren Befolgung durch einen Hier wohnenden ted' nischen Auf ficht sbeamten überwacht wird Tas sozialdemvkrc tische Blatt tdireibt weiter, daß die Gewerkschaften der Bau-Arbeit, i selbst dafür sorgen müßten, daß eine wirksame Bankontrolle eilt Üezng au* Unfallverhütung getan wird Die sich die so führer die Baukonti
wünschen, dürste bekannt sein, sie wollen Baukoutrollenre au. den Reiben ihm Genossen gewählt haben Daß damit Cer Haupt zweck, die sozialdemokratische Agitation von Baustelle zu Baustelle von WerkstäNe zu Werkstätte zu tragen, erreicht werden sott, in durch Reden ia >ozialdemokratiscben Versammlnugrn schon vei raten mürben. Der Baimrbeiterschutz könnte viel wirksamer ge fördert werden, wenn durch geeignete Abhandlungen in den Zei tun gen mtd bnrdi belehrende Vorträge in den Gewerkschaften 'Jlrbeiteroeretninnngen nfw darauf Hingewirkt würde, daß jede! Arbeiter sich leine Arbeitsstctte derart gestalten soll, daß Unfälle möglichst vermieden werden Es ist statistisch mtchgewiesen, das. von attrn llnfätten durchschnittlich nahezu 60 Prozent auf alle nigefl Venchnkden der Pernttglücktrn selbst inrückzuführen sind, während von dm übrigen 40 Prozent außerdem noch ein Teil auf gerne,iischatUid-e Schuld von Unternehmern und Arbeitern, ein Teil auf Schuld dei Uniernedmer attein und der Rest aus allgemeine Brtriebsgefodr entUUm Der bnwt denn i B das Gerüst, der Unternehmer oder die Arbeiter? Die Bauarbeiter sind m den allermeisten dritten in der Sage, fnb rbr Gerüst richtig w bauen, tun dies aber vielfach ans Beauemlichkeiisruck'ichten nicht
Der bettül»endc Bauiinfatt rw Bmgen ist dadnrdi entstanden, daß anige Arbeiter eine ichweoe frentteibcmk fallen ließen, io daß das Gerüst luicmnnrnbracl An wem Hettt hier das Verschulden, doch nur an dm betr. Arbeitern selbst, da sie den Stein nicht fest brettew Mann bei von der Sonaldemokrakie io sehnsüchtig her bcigeirihi'rtrte Arbeiterkvn.roUeui einen solchen Unfall verhüt.» Gams: nicht, denn da-.^ Gerüst werd nicht dazu gebaut, um so
. .. ..lln: I ubf vnommen wurden
Nnchbartent»ern tntrd) einen »dernm^rgeu Wnu von Gieren, Per l V< rri-chcrungsausuU t
etzunqeit bafüi gegeben erscheinen.
** Bei der Landes-Versicherungs GroßHer-ogtum Hessen sind im März 377 geindx <355 Invaliden- unb Kran kenrenreuan trage, sonne 22 Altersrentenanträge' eingcaangen. llnerlcbiat wurden übernommen 324 Rentengesucrie, so daß 701 Gesuche in Bearbeitung standen. Es sanden Erledigung 267 durch Rentenbewilliguna (229 Invaliden, 19 'tränten und 19 Altersrentengesnche - 25 durch Ablehnung weil unbegründet 22 Znvalideitrenten und 3 Altersrenvengesuckre, 20 durch
Ermäßigunl,en enthalten werde Auch verschiedene Aeugerungen t*» neuen L-r."identen Tast wurden in diesem snme ausgnegt Diese Hortungen erfüllen sich, rote es scheint, mdjL Jmvlge der wirisck»stl tck.cn Tepresfton hoben die 8er*-tnigtcn staaten biefe^ mal ein voraussichtliche» Trftut von 400 Millionen Mark. unr> ba wc Zollernnahmen die nxcfxigtte (5'nnabm' .m Ile des Landen bildet, ist entf Ermäßigung der Zollsätze sehr unwahrschmnlun Ter neue amerikanisdn Zolltarif wrrv ebenfalls euren hvchfchutz yjltncrifam Charakter haben
Tic Emnahmesteigerunq soll erreicht wenden
1 durch rme beträchtliche Erhöhung der Zölle auf Luxus unb Gemißartikel. o
Es werd daher der bish> r zollfreie ft-afao entfm Zoll von 4 c. unterworfen imo Tee, bisher ebenfalls zollfrei, einem .-jott von 8 c pro 1 lb. ttrei indirektem Import 9 c.) Kaffee bleibt zwar zollfrei, doch unter bent Vorbehalt, baß er bei feiner Einfuhr aus 2<mbcm, die einen Ausfuhr.',oll auf st'afsee erheben, einem gleich hohen Einfuhrzoll unterliegen sott: diese Bestimmung nt gegen den Staat st. Paolo gerichtet, der einen Ausfuhrzoll von 5 4-rte vw Sack Kaffee erhebt Erhöht werden ferner Gemurre (30 Prozent,, IM*werf von 20 auf 27 Prozent, sdnnuckfedern von 50 aui 60 Prozent, Putzfachm, Parfümerie- und Toilette artitel von «50 auf 60 Pw,ent, feine Seifen von 15 auf 20 c. ufn
2. Weit schwerer würden für den deutschen Export die in Aussicht genommenen, zum Teil sehr erheblichen ZollerlwHungen für ehre fKrilr von Fertigtabrikatcn tnS if^ewicht satten, die nicht zu den Luxusanikeln zu zählen sind
Erhöht werden u. a. Teer färben unb Teerftoffe von 30 auf 35, Strümpfe von 50, 60 unb 70 c. auf 70, 85 und 100 c., mer zensierte Baumwollstoffe um 1 c pro Aard, baumwollener Tafel da mast um 5 Prozent, lithogravhisdie Drucke von 6 auf 8c, fenrr Papicrkmfektion, satiniertes und veliniertes Paoier, nid'* tefartirrd benanntes Papier von 25 auf 30 Prozent, Handschuh? von 1,75 auf 4 Toll, Ansichtspostkarten von 5 auf 25 c.
3. Demgegenüber sind Ermäßigungen in der vauptiache nur für Rohstoffe unb Äalbsabr.kate vorgesehen, für Fertigsabrikate i« allgemeinen nur insoweit, als sie aus diesem im Zotte er-1 mäßigten Hilssmatenal hergeitellt werden. Man darf annebmen, daß dieser auf eine zielbewusste Industriesörderung^t olitik ab zielende O^sichtspunkt tatsächlich auch für den endg-iliigen Tarif maßgebend fein wird 3n diesem Z-alle ist zu befürchten, daß unser Absatz nach den Bereinigten Staaten, der ia fast ausschließlich aus Zertigsabrikabn bestehl, noch mein erichwert wird, nicht nur infolge der erhöhten Zölle, sondern ebenso durch bae zu erwartende Em vor bl üben der heimisckrcn Veredelungs- und Per- frtnmi ngsind u ft r i en.
WicÄig sind insbesondere die Ermäßigungen für Rohen en und altes Eisen von 1 Doll, auf 2,50 Toll pro Tonne, Luppen Zn-ots etc von 5,10 aus 4,10 c., für Schmiedeeisen i>on 35 aui 30 Prozent TniuntimcdKitb sind dann auch viele tabcc bürd' aas iticbt sämtliche, Eisen- unb Stahlwaren um 30 bis 50 Prozent herabH-setzt worden, u. a. Träger, Eisen- und Stal?tt)lcchc, Eistii und Stahldraht, gußeiserne Röhrcii, Messer, Rögel: ermäßigt werden auch Ackerbaugeräte von 20 auf 15 c.
Aus die Zreilittc werden geietzt: Eisenerz, Weichkohle und Loks «sofern das Exportland keinen Ausfultrzoll erhebt, Läute und Talg.
Von louftigen für die Vcrfeincrungsiudustrien wichtigen Lilfs ntoh-rmlien werden iwmäßtgt, Aluminium, Blei-Erze, Roh Zink versetnedene El-emikalieit wie Borax und Borsäure von 5 auf 2 c., Salicylsäure von 10 auf 5 c., doppel- und chromsaures Mali von 3 auf 1,50 Toll., scbmefeldtlwr von 40 auf 8 c., medizinisd Präparatc nut Alkoholgebalt von 55 auf 20 c.; ferner Holz, mechanifche Zellulose (zollfrei), Druckpapier, Teppichwotte, üci fchtfbtmc rohe Töpfer- und Glaswaren, insbesondere poliertes Spiegelglas von 35 auf 2p c., Mabel, Tauwerk, wollene Abfälle SHoody, Doll Lumpen; Band- und Riemenlcder von 20 aui 5c„ Oberlider von 20 auf 15, Patentleder von 30 auf 20 (von Zertigiabristiten Lederschuhe und -Stiefel von 18 auf 15 Prozent, alles sonstige Leder von 35 auf 30 Prozent; allerdings werden nud) eine Reibe Holbfabi ikate nicht unbeträchtlich erhöht, so C-üacö aus sduifleörr von 2,50 auf 4 Doll., Glacö nicht au. Schattedcr von 3 auf 4 Doll
Wenn diese liebe »sieht natürlid) mid) nicht vollständig ist, fo läßt )irt> dock), wie bic „Mittelungen des Handelsverträge Vereins" Hierzu sehr richtig bemerken, daraus entnehmen, das von der TanircDtfion int ganzen gatounnen idtwcrhd) eine Bet bessertmg unserer Abiaybedmguugen zu erwarten ist. Das ist umso uuwab,rsd»einlicher. als ia der Eutwurs sowohl im Mongief uIß im Seiiat sicher noch zahlreiche 2tt>änderungen erfahren wird, die sich durdfweg ui sd-utzzöttnerisckfer Ridstung bewegen dürsten.
*' Die neuen ^Isätze sind die des Minimaltiiriies.
Ans Stabt und Land.
(Aießen, 13. April 1909.
** Lehrerpersonalien Uebertragen wurde dem Hauvtlehrer Ignaz Frank zu Mühlheim ftr. Offenbach), dem Lehrer Jak. Lampert zu Reu^Jienburg, dem Lehrer Friedr Ringshausen zu Diepenbadi. dem Lehrer Dill). Sachs zu Bieber, dem SchulamtSaspirauten Jos. Büttner aus Mühl Heim Mr. Offenbad)), dem schulamtsaspiranten Erwin H ein tzenberg aus Rothenburg und dem schulamtsaspiranten Rieh Werner aus Antwerpen ie eine Lehrerftelle, sowie der schul- amtsaspirantin Alwine Engelhard aus Cffenbach unb der Schulamtsaspirantin Luise Faßbender aus Frankfurt a. M ie eine fiehrerinftellc an der Volksschule zu Offenbach. — E r lebigt ist die mit einem epang. Lehrer zu besetzende Lehrer stelle an der Gemeindeschule zu Nieder Moos Mit der Stelle ist Organisten Lektor- und llantorbicnft perbunben.
*' Tamm baut en Um bic baldige JnangrisiitaHme und Dnrchsülirung der genclfmigten, umfangreichen Bauten zur Erhöhung und Verstärkung der Landdamme und zur .tve t rung des öochf lutpr o Jil b i s R hei n 8 zu gewährleisten, werden hierbei außer der Grosrh. Tamm baubclförbe auch die beiden Grvßh Wasserbauämter Worms und Mainz beteiligt werden Tem Wasserbauamt Mainz utd die Bauten am Niersteiner Schutzdamm und dem Wasser aauanit Worms die Arbeiten zur Erweiterung des Hochflut Profils des Rheins bei Worms übertragen. Die Groß!) Tammbaubehorde, tveld)€ gegenwärtig auch noch mit dein Entwurf zur Regelung der Hochflutverhältnisse des Mains »on Mühlheim bis Offenbach Hochwasserschauch beschäftigt st, wird zunächst von Darmstadt aus den Bau des Stock hibter Damms, sowie die Vorbereitung zu den Damm nuten im Lampertheirn-Gernsheimer und im Herrnshcim- Ippenheimer System leiten.
** Verband der Berpflcgungsstationen Tie Versammlung des 1888 gegründeten Verbandes der Ber pslegungsstgtionen in Hessen und Hessen-Nassau fand am 22. März in Frankfurt statt, sie war zahlreich besucht. Unter oen Erschienenen bemerkte man Proviuzialdircttor Geheime- at Dr. Breidert-Gießen, die Kreisräte Fey-Friedberg i. .H, Boeckmattn-Büdingen. Wolf Oppenheim, Steeg-Bingen. Re gierungsrat W orn er-D arm st adt, Regierungsrat Kolb Wies jaben, Oberbürgermeister Troje-Marburg und Bürger meister Hild-Hanau. Landrat v. Gröning-Gelnhaufen rcf'c» eierte über bic Einführung des Wanderarbeits- stättengesetzes in dem Regierungsbezirk Ma s l Diesen stätten soll die Aufgabe zufallen, miuclloi'cn, arbeite- fähigen Mannspersonen, die außerhalb ihres Wohnortes Arbeit suchen, Arbeit zu verschaffen und gegen Arbeitsleistung vorübergehend Most unb Wohnung zu gewähren Ter Mominuitallanbtag für ben Regierungsbezirk Maffei )at bic Einführung genehmigt unb Ausführungsbestimmungen in ber Dattberarbeiisstüttenorbnuttg erlassen. In olgebessert tverdcn int Laufe des Jahres 1009 die 14 Per pflegungsstationen im fixtffclcr Bezirk eingehen unb durch - Wanderarbeitsstätten in Massel, Rinteln, Eschwege, Bebra, Fulda, Marburg unb Hanau ersetzt werden Diese werden em Mitteldemickien Arbeitsnachtveis angcglicbert, fo daß ji'in arbeitslosen Wanderer sogleich Arbeitsnachweise vor zelegt werben tonnen. Auf ein möglichst großes zusammen' »äugendes Gebiet müsse fid) bei gesetzlich geregelte Wander > er kehr erstrecken, wenn er wirken soll, und der Referent oünschte demgemäß, baß bie !ontmunalftänbige Verwaltung pes Regierungsbezirks Wiesbaden und die hessische Regie- ung das Wanderarbeitsstättengesetz ein führt. An bas Re erat schloß sich eine eingehende Diskussion. Sie cr- vrb, daß bic von bem Bcrbandsaus sckWs se einge-
?rad)tc Resolution akzeptiert würbe. Sie lautet: Tic Tclegiertenversammlnng erkennt die Einführung beS Dan lerarbeitsstättcngesetzes im Bezirk Massel als einen erbeb- ichen Fortschritt in ber Wanderfürsorge an. Sic bittet ’C kommunalstünbige Verwaltung des Regierungsbezirks
L ?»baben nnb das Groß!) Hessische Ministerium
clatz von Vorschriften, bie ben für den Maifeier Bezirk Itenbeu entsprechen, näherzutreten, sobald tue Voraus-
f oft en für ihre Versicherten übernimmt, ergibt sich aus nadifrctienben Erläuterungen: Ende Mär; 1909 waren unter» gebracht: in der ..Ernst Ludwig-Heilltätte" bei Sandbach v €. 114 Versicherte, in der „Aeonoren-tzettstättc' bei Winter- lasten 65, in der Göttmannichen Heilanstalt in Rcd'cls beim t€. 18, in Lindenfels 9, m Bad-Nauheim 26. in Lalbbof-Elgersbaujcn 16, in der Miintk von Tr. Grein m Lisendach 5, in der Ernst Ludwig-Heilanstalt von Tr Lossen in Tarrnstadt 6, in sonstigen Anstalten 11, zusammen 270 Versicherte.
— Von der Trigonow ischen unb Topographischen Abteilung der ReichS-LanbeSaufnahme nnben im Sommer Vermkttiingen in ber Provinz Cberbefien statt.
— Frauen in ber städtischen Armenpflege.
Seit 1. April b. IS. sind zum ersten Male auch Frauen m der städtischen öffentlichen Armenpflege tätig. Tie Stadtverordneten-Versammlung hat auf Vorschlag ber Armen- Deputation zwölf Tarnen gewählt, bie mit ben Armenpflcgern vifammen als Helferinnen tätig sein werben. Die'Helferinnen sind kürzlich in ihr neue« Amt eingefuhrt unb verpflichtet warben.
•• Teuere Demüsepreise müsien gegenwärtig unsere Hausfrauen zahlen. Dies hat feinen Grunb bann, baß infolge befl harten unb anbaltenben WmterS in PnvatDarten unb Gärtnereien Spinat. Salat unb euppenqrünef größtenteils erfror, auch konnte baS AiiSstellen ber Gärtnereien und Privatgarten erst fast vier Wochen später vorgenommen werben als in sonstigen Jahren. Solch hohe Preise reit fetzt sinb feit Jahren nicht bezahlt worben.
** Von den Wandernden Im März kehrten in der Herberge zur Heimat 1722 Gäste ein gegen 14-57 im gleidten Monat des Vorjahres. 1062 Gaste nahmen bic verberge gegen Arbeitsleistung in Anspruch und C6U fvann Sclbstzahler Im 1. Vierkeliahr betrug bie Frequenz 6314 iii 1576 im 1 Viirtt1 ahr i"1-
Nachweis wurden im März von 71 gcmelbetm offene! stellen 69 besetzt und ztvar 26 nach auswärts und 43 in Gießen. Von den untergebrachten Arbeitern waren 36 Handwerker und 33 ungelernte Arbeitskräfte
* I n Amerika verstorbene Hessen Fran Math. Veite, geb. Miller, aus Biedenkopf, 80 Jahre alt, zu Balu- ntore. — Peter Lieber aus Mittel Gründau, 8m Jahre alt, >1 ;3üfhington. — Ludwig Peter aus Eölbe, 64 Jahre all, n Chicago — Frau Martha Elif. Stump, geb Dörr, au Holz- vh-1 .1) aH Tatniflabt, 72 Jahre all, zu Milwaukee Georg Pullmann immetn, 82 Jahre alt, zu Lor
Ludwig öeilet Ww aue- Elmshausen, 81 Jahre al hnnbiana, O.
X Steinberg (Är. Gießen), 11. April. Alter- iumSfunbe am Pfahlgraben werben gegenwärtig bei >cr Erbauung ber Wasserleitung für bie Toppclgcineinbe Watzenborn-Stemberg gemacht. Bei ben Arbeiten jnt CueÜ« iafsung stieß man am sog. Pohlhäufer Wälbchen auf die U berrefte befl Pfahlgrabenfl, der von Butzbach unb Lang- )önS fommenb zwischen Steinberg unb Ötüningen fuhrt. Man fanb bei Beginn ber Ausgrabungen größeren Braiü- ' Hutt, ttnodhenrefte, Skeletteile, Schübel, Scherben uiro.
lv Ettingshausen, IL April. Ein zweistöckiges
■mie Lieh Grimberg Anfangs bestand die Avsicbt. mir em fleht bk-hänts-
das größte T.v D i neuen B-itm
Baulust bciTutnt mh ;u n
kaust n »rbm, in wenig Wochen werden Die flkbäubt tw Angriff genommen.
? Saasen, 11. April. Durch einen Qu6brc&<.- n Walbbrand geriet ber große fiskalische Wald
-dien Quecfbom, 6)obflnrob 'n Gefahr.
Üinbet hatten in bei- Nähe eines Wälbcheneine "ede an- gezünbet, baß Feuer sprang in baö Pnvatwülbchen über unb Debrohte ben angrenzenben fiskalischen Wald. Da bteiet >ichteS Unterholz hat, fo war bie Gefahr sehr groß. Herdei- eilende Männer tonnten das Feuer löschen.
ch Grünberg, 11 Avril Große Neu bauten nnd
•r i 1 iqgon
kommen auch die Masdnnenl itte und T. b'drith I Brateur am Zeldwecf narh Stangenrod wll ra 20 '».Utter br "r merbrii Rampe und nimeriwiivven iolhm beiv .
Pe um nuntciiuhtungen nach ben • it icllcn am
w Alsfeld, 12. Avril An der Zeloa hotten btc ,hfdrTf" brrcchttqt n, Mitglieder des Gießener inglertlu! Irr-bei es eifltf Tage vor Cftern qc-iliidt, das Tier ;n Unaen S iP«r etn außerordenlliw großes v emvlar und woa M Pfund
8 Hartmanns ha in, 10. Ai 1 E n Waldb rar-* •ntttmtc r-eicr Tag in ben *oa „ttxu • dm" unb orm hcer enum nskal neben Zulu en bestand von fhoa 33 .1r Allem Sn*
Z- Wetterfeld. 11. April. Eine ungeahnte vrl* ■puflunq bat die hiesige Tampfmolkeret genommen, d-e erst vor etrugen Jahren gegründet wurde. Die Mallett: zählt fetzt 30g Mitglieder an« ben Orten
tauien, Röthges, Lauter unb Wetteririd. Tte letzte Zadees- ief'enmg von Milch betrug über 1.3 Millionen Ltter, b : Uemaeromn belief sich auf 2 680 Mk.
R. B. Tarmftabt. 12. April intern früh fter» nach längerem Sranffctn ber Mitinhaoer ber Firma Merck stadloerordneter Tr. Marl Emanuel '"i erd. Ter Berstet bene ivar 1862 als Sohn des Herrn Wilhelm Merck baren, bat also ein Alter von mir 47 Zabren erreicht 5<me MrUter. eine Tochter Möllers, lebt noch Ter Br richte dem, 3er rotz seiner b<-vor ugten Stellung stets ein etufacher 'eraber nnb fdiltditeT Mann h’ar. bau*’ versehiedette Ehren' tmict tnm Mit besonderem Pflidtteiter füllte er bas iru eines städtischen Annenpflegers seit langen fahren au.»
1 Zm Jahre 1898 zum stabtpfrerbneten genxibll. batte er tiefe» Amt. in dem ihm reiche Xtnntiiiffc und cm u fandet Urteil großen Einttuß verlieben bis zu feinem Tode mnr Ter Verstorbene, der mit bnn früheren Staat, nriniflir Rothe i eridnnagert wen, gehörte zu ben direkten Nackt kommen des ,>urch feinen Verkehr mit Olocthe bekannt geiiwrbencn .'krtc-> at Merck.
fc. Tfltmüaot, 12. Aortl. Ta^ Minincriui!i des hoi hau von der Stadt W csbadcn «xeptentc» großen Äa i?erf ut orn t'kmarhmgrn Rü'' und Haßloch 6p


