Ausgabe 
11.2.1909 Erstes Blatt
 
Einzelbild herunterladen

ment HU

xxxx*

Sc

Sei

Ttiß-'.y*

9i

t« 0 ii h

'4 rourt

der qQi

U'chnen olle jo

und) als

Liet noch

th.4 ftaibei ?-<ni de! Mol

y.i w «<: M r jt# Set

>--r-ba Ir« it

gn6 tifli 116 vlgv SohWllg 4 lobe ndX Ml »r*- hiditx." solchen ton Äci anttii" iukomne

brach.

Äu«< dem Vogelsberg, 10. »ebr. Tie auBergeivobtilid) großen Vorräte an Äepfetn baden sehr durch den Froft gelitten. Man vermochte die *?lepfel nicht alle ans den falten Räumen der Lbergefchojn an ftrftgeichütztc Orte zu bringen, und die Aevfel erfroren maifenhait. (iin Ziv^iter (yaftur, der unter teilt O bevorrat aufräumte, i|t hu- stark au tretende Fäulnis. ES fehlt am dem Lande für mengen an geeigneten Räumen, in den Lbcrgcfchonen erfrieren jie, in den Kellern, die meist zu dunkel nnb feucht find, ver­faulen sie.

X Griedel, 9. Fcbr. Gestern wurde in der I)ie|tgen Kirche em Lichtbilderabend veranstaltet, der sehr an­regend verlief. Eröffnet wurde die Veranstaltung durch den LrtSgeistlichen mit einigen Worten, sowie durch Gemeinde­gesang, worauf Pfarrassislent Hanstein von Gießen etiva 70 Lichtbilder auS dem heiligen Lande, besonders aus dem Leben Jesu, vorführte und mit schlichten, packcndcn Worten erläuterte. Bei Vorführung von Jerusalem sang die Ge­meinde den 1. Verü des GcsangbuchliedcS:Jerusalem, du hochgebaute Stadt*. Mit Worten des Tankes und mit Ge- lueindegesang schloß die schöne und genußreiche Feier.

w Mainz, 10. Februar. Ter verstorbene Stadtverordnete Re hat der Stadt Mainz 3 3 00U Mark für mildtätige Zwecke hinterlassen.

Battenberg, 9. Febr. Am Sonntag beschäftigte jich eine vom Bürgerineister Ärnolb Vcrghofeit nach Frohnhausen b. B. cuibcritfeiic Bersmninlung von Vertretern der Gemeinden Texbach, Biedenkopf und Altendors Eder mit dem Plan einer Eisen- b ahn von Biedenkopf über Terbad^ngclvach-F-rohnhaiiseii nad) '?ll lenb. ori ^ber . Tie zahlreich beiudite Vcrsaimnlung iptad) sich dahin ans, daß mit Erb»uiung dieser Linie einem drin genben Bedürfnis abgehob-'ii werde, denn mährend den ferner gelegenen Orten in der Battenberger Gegend infolge Einftel

bei Personenpoft >n

Berbindun.i mit der stabt sehr erschwert ist nnb die (Hc- iaht borhegt, daß «ich die Interessen der t^emeindcn nm Batten­berg mein und mehr der Stabt Frankenbeig znmendcn, Imben sich die zwischen der neuen Balm strecke Franlenbcrg-Wiuterberg und Biedenkopf liegenden Orte des Vorzugs einer Bahnverbin­dung ilberhauvi nicht zu erfreuen Aciler muß es als sehr tr ht- i iiir l werden, wenn durch Fortführung r r d nu

in guter Erinnerung .:.

T i e a f itt i G ip ziemlich lebt aste Beteilch ing beiigebern 1*11 und von .irbeitn ben Arbeitgebern enthrltii av'

S

«tr

gflce" Ni v- V* Dirt

dcX" « ml«"! tue» än W» p t<i »" ficik»

«II

M

lehrer an hiesigen Lehranstalten tätig :uat u; nlehr)ährigtt Dirigent des Bäurischen l angoere

TodeSsall. In Dessau ;larb vor etmgenTagen fiapeflineitcr Paul Pol ster, her längere Zeit ak f-nang-

Abgeordneter Köhler und die veutjchsozialerr.

Ter Wahlkreisvorstano der beuhd* sozialen Partei bittet utrf um BerSffenttichvng des Rachstehenden

Auf die Erklärungen des .Herrn Rerckcktag-adg. kodier-Langs­dorf in der ^eitrigen Kummer des Gieß. Anz. erwidern nur. daß wir cs ein iuc allemal abichnen, uns mxt Herrn Nvhler in der Cefientlid.fcü weiter ausenianderzufeden.

Gießen, den 11. Februar 1909.

Tet LLabikreisvorftand der Teutfch-fszialen Partei.

Cbnr in der Sache Stellung nehmen zu wollen, halten wir e# hoch für riditig, unsere Leser über die einzelnen PHaien de» Streits 3u informieren, der zwischen dem Abg. .st-öhler Langsdorf und der c-eutid sozialen Partei entorannt ist. Für Henle teilen wir nach- stehende Kundgebung der Leitung der deutsch-sozialen Partei an ihre Vertrauensmänner mit.

Geehrter Herr Parteigenosse!

Zwischen unierm Paneworsibenden und dem AeichStagSabge- orbneten Kohler hat folgender Briefwechsel statt gefunden:

Berlin, 23. Januar 1909.

Sehr geehrter <xn v. Liebermann!

od> habe die Ehre. Ihnen ergebend auzu zeigen. daß ich beute au» der Tcutichfozialeil Partei und der wirtschaftlichen Ber- nnigunn misgetreten, und der Teutfchen Reform Partei bei ge­treten bin. _ ,,

voriüghdxr Hochachtung nnb Veil .

gez Köhler, Langsdon.

wurde daraus die Antwort:

Char loltenburg, 21 Famiar 1909.

Sehr geehrter fcerr Kohler'

Ich bestätige Ihnen hiermit den Gmpiang Ihre orbreibcn«

f

i Fraktion bei iviri zeigen. Gleich zcsti.i 'vreche ich Ihnen ixnöiilidi meinen ver- bindliclyten Tank dafür aus, daß Sie diesen notwendigen ^dinil aus freier Entschließung getan und mich dadurch bei überaus peinlichen Ausgabe über hoben haben. Ihnen die B,nc um Lösung Ihres Verhältnisses zu uns demnächst tm Namen der Fraktion zu übermitteln.

Hochachtungsvoll Ihr ergebenste^ gez. M. Liebermann V. Sonnenberg.

Herr Köhler, der in ter lebten -Zeit für die Presse der eigenen h

lima nicht mehr al JMitg Partei geduldet im-rbcit

Angaben über unsere Haltung b im BSrfeng.'cye und Vereins- geseve, wobei wir in sein u Gunsten annehmen wollen, daß er

nad> Oben zu itfiebm. obwohl die Haltung unser i <>rattwn

li» summen, hc erhielt 9 Per kratischer Seite au'gestellte Liste

in Biedenkbvr nnmunbenben Li-. Ttil nbuig-Lbcridxl^ ^dTaW in nördlicher Dichtung eine voltia geraöluiige Berbindung dev TiüKK mit her tzderbadn erzielt wird Alle dem gedacht« 1rorft das B-ori redenden Umstände wurden erörtert und der Aackirers der Rentabilität durch tfnwbnung des WiederaunchluneS tmitmier (Hnihen. ter Vieh nnb i-irubenholiaue'uhr als aiiBrr aestclli bneid net Ta» Ergebnis ter Boprechung war tie Bilduna eines Komitee» auf den Bürgermeistern der inter cvierten Arnvintni und sonstigen Herren von hier und auf rev Ten Borntz u^rnabm Bstrg rmeiner " rimewald-Bicden- fcp' Tie nächste Versammlung de» Komitee* nnbet am w. ;. 2K hier statt - ...

W. (£ tonberg (Taunudf, 10. Febr. Henle nachmittag ianb die Beerdigung brS am Sonntag abend verstorbenen Bürgermeister- a. T. Iamin statt. Arn Grabe sprachen a. Regierungspräsident von Meister, ferner Landrat Tr. '.Kitter von Marr, nanicnfl beO Slrei6raL'3 und Bürgermeister Musch namens der Stadt Cronberg. U. a. Uev auch das Priuzenpaar Friedrich Äarl von Hessen eine Kranzspende am «ftrabe niederlegen.

t

Äiun k :ig. : Hillier

Xm: Ubei Stowt mcüet i'ilttn. pttei Sj

n

Y Nidda, 10. Febr. Der Verein .Kranken­pflege" hielt am 9. d. MtS. feine Jahresversammlung ab. Ter Vorsitzende, Gerbermeister Stork, gab einen Rück­blick auf daS abgelaufene Jahr, in dem insofern ein tfort- schult zu verzeichnen fei, daß die bis jetzt höchste Mitglieder, zahl von 325 erreicht sei, unlängst in der früheren ftleinlmbcr- schule zwei Zimmer für Kranke eingerichtet und auSgestattet worden seien. Die Rechnung ergab: Einnahme 1796,06 Mk., die Ausgabe 1748,30 Mk., worunter sich eine erhebliche Summe neu auSgeliehenen Kapitals besindet. Bei der Ersatz­wahl deS Vorstandes wurden die seitherigen Mitglieder wieder- gewählt, mit Ausnahme des Beigeordneten Braun, für den Buchbinder Heinecke eintrat. Besonderer Tank ivurde dem Fabrikanten H. W. ElooS gespendet, der nach eingeholter Er­laubnis bei I. Kgl. Hoh. der Großherzogin Wohlfahrtsmarken mit Allerhochstderen Bild und dem Solmser und Hessischen Wappen auf feine Kosten hat anfertigen lassen und schon für 2000 Mk. abgesetzt hat. Bei dem letzten Hochwasser fiel eine Frau, die, auf einem Waschbock stehend, ihre Kar­toffeln retten wollte, so unglücklich, daß sie den Knöchel

gerettet waren.

<B er haftet. Ein hier wohnbattrr 25 Jahre alter Ar­beiter wurde rotgvn schwerer Kuppelei beutr Vormittag Ver­härtet. Er bat inne eigene Ehefrau verkuppel!

** Billige Waren. In der Bahnhosttrane bchnbet ft(h ieü einiger .Seit ein Äareulager, loofclbn Emmllewaren billig ibgefetit werde., .'.odi billiger aber raintc. nne ,Trnu nn, bic Mi lieh. Auch ihr I2,ädrigcs Töchteräh!n,mui>ic aut bie.c tictic Sachen an» dem timenlaorr nach vmis Kbapen :'(u| eine 3n- mge hin förberte die Polizei eine ganze Menge gestohlener iieaenftnnbe aus der Wohnung der Frau. Ihre Angaben, hc habe iic gekauft, bestätigten sich nicht, obgleich sie einige Jengen m bewegen versucht hatte, ihre Angaben zu bestätigen.

OeH ent Hebe Lesehalle. Im Januar wurden 2974 Baude auvgeliehen. Davon kommen auf: Erzählende «Üteratuc J354, Ieitschrilten 59K, Jugendschrifien 349, BerS- bidituiiflen und Dramen 98, Literaturgeschichte 87, Lander- und iölkerkunde 89, Kulturgeschichte 31, Geschichte und Biographien 157, Kunstgeschichte lu, Aatiiiwistenschast und Technologie 143, 'leer- und Seewesen 19, HauS und Landwlrtscha't 13, chelnud- beilfllelnc 15, Heligion und Bhilosoph.c 84, SloalSwissenschan 8, ^orachw.ssenscha'l 15, .^emdsprachlicheS 14 Baude. Nach atib- wätii (anicu 128 Bände.

** Bon den *Ä ändernden. In r Mtrbcrgc zur yennat ii gleichen Monat

pflegung gegen Arbeitsleistung, während 513 (733y Lelbstbczabv r waren. Für den Stettennaclnveis waren int Januar angc nu'ldtt 41 nncne Stellen, von denen 35 10 Uichlva. ls uuk» 25 am Plaf. beiebt wurden Unter den plazierten Leuten befanden iub 11 Handwerker und 21 ungelernte Arbeiter.

= 'jlnncrob, 11. Fcbr. Der Turnverein und die Freiwillige Feuerwehr halten nächsten Samstag abend ihr Wintervergnügen ab. Mit lebenden Bildern, komischen 'Vorträgen und Ausstellung von Pyramiden wird das Ver­gnügen verschönert werden mit darauf folgendem Tanz.

= Steinberg b. Gießen, 11. Febr. Der Turn- vereinGut Heil* feiert kommenden Sonntag in seinem Vereinslokal .Zum grünen Baum* sein St if 1 ung8 fest. 'tlufier theatral. und Humor. Vorträgen tommt auch ein Tamenreigen, ausgeführl von Iti Damen, zur Aufführung. Ebenfalls findet eine Verlosung mit hübschen Gewinnen statt. (Die Musikiapelle Schäfer wird zur Verschönerung der Feier beitragen. Freunde deü Vereins sind zu diesem Abend ein- geladen.

x Tret» a Lhu, 9. Fcbr. Heute midunittag fand hier hie ässen Nutte P v 6! u n g uiü> der Schluß ber waitDciitOcn Hau > Da l tu iia; sch ule statt, die feit Anfang Dientber hier cmni spon 21 Biädcheu, worunter 4 auswärtige, bcfudilni UursuS unter brr bcivtrirrtcn Leitung von Frl. Mutschler abgthaliai hat. ftic cmgrlKitbc Prüfung, wie die Mengen der auog, imtcn, von beu <ed)ülcrimun während des Kursus an gefertigten 26äsck)estückrii, gabtu Zeugnis, daß der Dtrsus feinen Iwick criüllt, und die Madchcv viel gelernt haben, wa ihnen in ihrem späteren Leben szustatten toiltnicn wirb. Tn Prüsttng, an iw-ldy sich als Möft- urobe cm ollgcmcincr staffoc auch loß, wohnten u.u. (^claoeuen auch Frau iaviilzialdirekwr 'L. Breidcrt, RegierungsratWeicker hidiH Gemahlin iGieß>n>, sowie die Litern der SchÜ le rinnen bei. \*U3 llntcrrut'te-loriil batte Bürgermeister Bernter, der sich auch

um das Zuimndekommcn des Kursus sehr ^dient feinen Saat unemgelttich -ur Beringung geneckt. Bon hier wandert bic £?ju l -lluns-'Lule nach Quecktorn

X. Lehn.)e.m, 10. Febr. Hier trug«: sich mngfi iwe: Unfälle zu mit ernsten Folgen. Beim Abträgen cme5 Sackes Schrat glitt der Landwirt und Schneidenneurer Hermann Hänge im Hausflur aus und brach das rechte *^111. T'.c Tienstinagd des Landw.ns Jimmer, .Inna .Irpel, glitt beim Rachhausegehen aus der Sprnnstube bet dem t.inner wieder vorhandenen Glatteis aus imb brach bay ttnke Bein. __

In vielen Laudorteu

den IM Lt'mi". n Tanad) erhielt du

^Ruppcrtenrod, W. Febr. - ------ ~-~

i- ur Jett Sammlungen für die durch fet^c.bcn schädigten in Italien veranstaltet. Trvd der väungreU von uollcften ist der opferwillige Sinn b.t Landbevölkerung recht lobenswert. Tas zeigen die Beträge, bic man m den -nS^ i' .meinOen zeichnet Hier B. betrug die kjxbbcbcntotlcftc la^O

log trrgännni r listc !0 Stimmen

Viite und btr ErgänzUngsllste einen B mi-r. der.Irbnin. hm.tixiiiler entfielen aus di« Live der wrrfidwn n 75576/ -timin n, am c-tc der n.itioaalg. iinnten Arbeu.r bl. öftere erhielt 11 und letztere einen Btinycr.^

" Eine Erder sw ütternng in Hcne n Aus r c i eichen ha i n ,m ÄTri» Cffrnbod) kommt dir üack rickt, daß dort nrtkm frül. eine kleine Erdenchütteruna beobachtet worden in. <*>yn 6 Uhr ichwonkten die Möbel in den Jinnnem und die Leute, die noM wi BeN lagen, wurden ouige Augenblicke ,ann hiw und derm-wie.st Unheil hat da «elindc Beben nicht angenchi-t

^icr Hundertmarkscheine freien einem hiesigen Großkaufmann irrtümlich in das flloiel und c3 beburte der lebhaftesten Anstrengungen zweier Installateure, bi8 Lic in» zwischen nahezu in den städtischen Kanal geschwemmten Scheine

i buUf ein;

legden. Bei v rdevcrciNS iostaldewo nnb auf d e sozialistiich' t cer Wahl

(Siebener Stadttheater.

Tic ztönigSkinder von Grnst RvSmer. Musik von G. Humperdinck.

Da ich in der gestrigen Nummer unseres BlattesDir KSn igSk inder* bereits eingehend gewürdigt habe, kann ich mich heute auf die Darstellung des tiefangelegten, wirkungS- vollen Märchenspiels beschränken. Meine Erwartung, daß dem geistvollen Werk auch hier em voller Erfolg beschieden sei, bestätigte sich vollauf, und die Leitung des EtadttheaterS hatte das möglichste getan, um eine befriedigende, stimmungs­volle und in lebcr vmisicht überlegte Wiedergabe herauSzu- bringen. Und das gelang ihr in Rücksicht auf die großen (Schwierigkeiten, die daü Märchen an die Bühne stellt, und unter Abrechnung von zufälligen Versehen, außerordentlich gut. Für die Folge wird hier und da etwas zu feilen sein, mitunter zu dämpfen oder starker aufzutragen, aber daü er­gibt sich nun schon ganz von selbst. Jedenfalls war es eine Tat, die man nicht freudig genug begrüßen kann.

Hermann Bakof hatte die Ausführung, wie schon ge­sagt, gut und eingehend vorbereitet und sehr schöne Bühnen­bilder zusainmengcstellt: auch die Beleuchtung und die übrigen technischen Hilfen arbeiteten gut zusammen. Die Schneeland­schaft mit den treibenden Flocken gelang überraschend gut, und wenn auch die Flocken nicht gleichmäßig fielen, so hat das weiter nichts zu sagen. Bedauerlich ist eS aber, daß sich ein Teil der Zuschauer deshalb bei dieser Stelle des Lachens nicht enthalten konnte. Die Darstellung stellung selbst, die mitunter ein wenig schleppte und von der Musik nicht immer aufmerksam genug verfolgt wurde, hatte z.T. recht hübsche Q m$eUei|tungen zu verzeichnen. Amu Röder als Gänsemagd beseelte ihre dankbare Rolle mit einer tiefen, lebensvollen Innerlichkeit, die in Verbindung nut ihrem natürlichen, jeder Uedertrerbung abholden Svrel eine schön ausgerundete, lebensechte Encheinung uwc. e brachie. ?lur hier und da hätte sie ein wenig laut r sprechen dürfen, ob- wohl t3 ihr dank ihrer klaren, beuu-.t n m icn.

gut gelang, die Must! zu übertönen, tnnej ia!4 i ^cb;cun zu kommen, wie daü gerade .. den . uibern L xwsig

der Fall ist. Clemens 1)1 ob en als ^önigsjohti war in den beiden ersten Aufzügen recht gut und kam mit seinem vollen Organ gut durch, im dritten Alle aber kam er an5 bem an­mutig naiven Cinpslnden mitunter in einen weinerlichen Ton. Auch da3 Liebäugeln mit dem Publikum im 2. Aus­züge hätte vermieden werden müssen. Sonst ober zeugte die Durchführung seiner Rolle von gutem Crsasscn und an­erkennenswerter Durchbildung. Die MaSle war nicht sehr vorteilhaft gewählt, vor allem war er zu bleich. Cinc sehr erfreuliche und in ieder Beziehung sehr gut gelungene Dar­stellung bot Cdgar Pauly als Spielmann. Auch bei ihm ist wie bei Anny Roder die verständnisvoll abgetönte Natür­lichkeit seines Spieler und seiner Sprache besonders zu loben. Recht wenig erfreulich war Ada Pauly als Hexe. Ihrem Spiel fehlte lebe Steigerung, und ihre Erzählung im ersten Auszüge kam gar nicht zur Geltung. Willibald Völcker als Besenbinder war wie gewöhnlich in Spiel und MaSke ausgezeichnet, dagegen litt der Holzhacker Max Hroncrtd manchmal bedenklich unter einer gewissen Unsicherheit, die, dem Theaterzettel nach zu schließen, durch einen Personenwechsel bedingt sein mag. Tie kleine E m m y als Besenbindertochler war recht gefällig und brachte auch ihr Liedchen vom Rosen- ringel recht gut zui? Geltung. Die übrigen Mitwnkenden entledigten sich ihrer schweren Aufgabe nut gutem Gelingen. Auch die VolkSszenen waren gut.

DaS Bühnenbild dcS zweiten Auszuges läßt sich in Zukunft V^Ü^cht insoweit ändern, als die RatSherrenlribüne w weil in die Srltenstücke eingebaut wird, daß daS Tor und bannt der Einzug der Gänsemagd für alle Zuschauer sichtbar wirb.

Tas L echtster unter Weinacks Leitung war nicht ganz auf der Höhe seiner Aufgabe und auch mancher unreine Ton schlich sich ein.

Besonders unangenehm aber war das Zu'vätkommcn einzelner, btc leider nicht taktvoll genug waren, am Eingänge zu warten, bi« daS Bsx'piel vorüber war, und ebenso un­angenehm war daS oorjMige Manchen am Schluffe ber Auf- ' ihrung, wodurch die Pkcksik völlig übertönt würbe.

Karl Neurath.

Z D i c grantturier 2tu tf ü hc unfl b 11 -l* l c 11rav. Aus FranNuN a.2Jl. wirb iui< unter Dem «. d. 2)L geid;neben: Unser Cvcrubauv Vars stolz auf den qeftn ien Abend bluten, da e< die ivritauifuhanig ber 6 ! r a u fe * leben »Elektra' alJ zioene Bühne heauSdrachle. llvipvfmqhd) war die Ausführung des schioterigen Werkes jebod; schon für den 28. Januar geplant geivesen, muple aber wegen (irfranlunq zweur Miuvirteu^cu verschoben werden.

Cixl)eftei unter Lr. Rott ende rgS Leilun, kämvüe nut Heldenmut und siegreich gtacn die wildanstü, mende ,'s lut der tech­nische . und rhylhiiujchen SchwierlgtcUen, bic der Uomponist mit der Willlur emc3 'Jlauoleon ui seiner i:aititur uugehauü bauen. Und bic Sanger, Die ia bei Ltrauß cigeiiüid) immer ein Lcil des Crchefter, sind, haUcu sich auch bic Bertreier der kleiustci Rollen - bio zur Bolleudung in Uite Aulgalcu bineinqelebl. Dor allem und in nanj ubcreaschcnder ^etfc unsere Ltimaboima ijrau To en geb, Tür deren Bralkürensiaur die liicftia, rein auverlich betrachtet, keine^wcg^ -u paffen schien.te 1>at aber nicht nut btc uiweunlichen ftimmlicbeii An'ordemngen. wie sie noch nie ein Koirwonift an einen Hünuler gestellt hat, alamenb erfüllt, sondern bat auch darstellerisch in (fcillannen viiieHi. Reden ihr sind .yrau Heniel-Schweiiier al^ ^llrnsoiixim., 3rl. Sengtrn (bic älu Gast unfere erkrankte heimliche Altistin vertritt) al» ttlytäm- neftra und Herr Brann alL Cve't mit ruckhaliloler Anerkeimung zu nennen. Sie alle, nebst dem Ltrigenten und dem Regifseur Hrähmcr würben, verdientermaßen, zahllose Male gerufen. Und das Ganze war's ein Erfolg! Ich sage, nach Ab­wägung aller Momente, ohne Zögern: Nein? Tic Anerkennung der Mus.k, auf wie genauer Äeinuiu der Uarttlur sie auch be­luden mag, kann nie weitergehen, als bis zur staunenden Be­wunderung der au'gewandteu 51imft<etngleit. Eine innere Be­teiligung der Juist rer an den Borgangen be* TramaS und an dem Seelenleben seiner Personen schein: mir auSgeichlcßen. Ich glaube auch nicht au diele innere Beteiligung und allo an die Notwendigkeit des künstle»stchcn ^ cha^enS beim Komponisten. Tie zweifellos vorhandenen musikalischen Schönheit« dev Werkes kann c ner empstnden und doch daS ganze äert für einen künsllerischen sieh!griff halten, lieber eine Bewunderung der steigenden teiQung

i Lechmscheu und der ,steigerten mi.i kalischen .'insdiuckslahig- keit kommt man nicht ijmoui. Es gab übrigens mich eine kleine C pposirwn . . .

Kleine Ldrontk au- Äunn .nto SiffenftfiafL To l rcf4gerid)t für die Vertonung be? AahlsprucheS deS z. d) w d b 11 d> c n Sängerbundes bat den 1. Preis Professor Hugo Jungst ip Tirtben Anerkannt. Ten S. Preis erhielt Franz *?lag lei in Leisuitz, dcn S Ctio Voell ter in Uniei-Turthemi.

'ii Ql

Ter liegt *-itau;

Rtfi]