Die heutige Nummer umfaht 10 Seiten.
,-ch auch die Bearbeitung der großen Truppenübungen yi-
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Die National!ioeralen in der Gegenwart.
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[etott unb »ermnw ■ Äsungen siedeln. Gegenüber diesen unerbetenen Ratschlägen t Anderson. ----- Vfl bil?1-cr Tage ein Leitaussatz im „Matmh. Gen. Anz." Ziele
—— . lL tri) Ausgaben der nationalliberalen Partei im gegenwärtigen
Kursberic"^ j, Rament so vortrefflich abgesteckt, daß es uns verdienstlich er-
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(T) und 2 wegen Bezug? von Unfallrente (U.). erledigt wurden in den genannten Monat übernommen Erstattungsanträge, so daß zu bearbeiten waren 401 suche. Bewilligt wurden 264 Anträge (222 H., 40 T.
2 U.), abgelehnt wurden 20 Anträge (11 H., 8 T.
reservatio mentalis der Konservativen im Rücken, »vollen wir uns nicht wieder „paaren".
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Das scheint auch uns für den Mvnvmt die wichtigste und nahezu die einzige Ausgabe zu sein, lieber Kartelle aber und Anschlußmöglichkeilen nach Rechts sollten wir uns das Dirn erst zergrübeln, wenn für solckst Meditationen die Zeit kam. Deute sind sie verfrüht. Denn heute sind, wie der Zusammenbruch des Blocks und der 5tur» des Fürsten Bülow lehrten, die Konser-
ii i dem Verhältnis ä la suite des Kürassierregiments von ' r riefen, Westfälisches Nr. 4, zu den Offizieren von der ii trmee mit der Anweisung des dienstlichen Wohnsitzes in Fünfter. Es war mir noch vor kurzem eine Freude, Ihnen iüii-rch Verleihung des hohen Ordens vom schwarzen Adler |tt_n Zeichen meiner befoitbcixn Anerkennung Ihrer Amts- Isilhrung als Kriegsminister zu geben. Heute^ bei Ihrem 6 00 Uhr abenbslü'k l)ciben aus dieser verantwortungsvollen Stellung, in | sicher Sie sich hoch verdient gemacht haben, kann ich mir ilHht versagen. Ihnen nochmals aus warmem Herzen meinen I sanglichen Dank auszusprechen für alles, was Sie als Lmegsminister geleistet haben. Ich wünsche Ihre vielbe- n>Ä;rte Kraft der Armee zu erhalten und werde Ihnen dörmnächst eine Kvmmandostelle in der Armee übertragen. 8>h beauftrage Sie hierdurch mit der Vertretung des beurlaubten lommandierenden Generals des 7. Armeekorps.
rnrtbe er später in den Generalstab versetzt, war ein Jahr aJ18 Hausmann Kompagniechef im Infanterieregiment 91 l!tlb von 1887 bis 1892 Major im Kriegsministerium, aus b*m er dann für drei Jahre in den Großen Generalstab übertrat. Er war hier Cl)ef der 2. Abteilung, der nament-
1 U.). Unerledigt blieben 117 Erstattungsanträge (89 H., 22 T. und 6 U.), die auf August übernommen wurden. — In welchem Umfange die LandeS-VersicherungSanstalt Heil- verfahrenSkosten für ihre Versicherten übernimmt, ergibt sich auS nachstehenden Erläuterungen: Ende Juli waren versicherte Personen untergebracht: Ernst Ludwig-Heilstätte bei Sand- dach 130, Eleonoren-Heilstätte bei Winterkasten 63, Gätt- mannschen Heilanstalt in Reichelsheim 34, Dr. Liebes Sungen- Heilanstalt in Waldhof Elgershausen 2, Kuranstalt van Dr. Schmitt in Lindenfels 57, Konitzlystift in Bad Nauheim 68, Diakonissenheim in Bad EmS 5, Ernst Ludwig-Heilanstalt von Dr. Losten in Darmstadt 5, Klinik von Dr. Grein in Offenbach 2, Krankenhäuser, Kliniken u. bergt. Anstalten 25, zusammen 391 versicherte Personen.
— Der (Babelsberger Stenograp h en-Verein begeht am 14. und 15. August die Feier seines 48. Stiftungsfestes, und zwar wird die eigentliche Feier in Gestatt eines Kommerses im unteren Saale des Eafs Ebel, des übrigens ersten und einzigen Vereinslokats des Vereins seit seiner Gründung, abgehatten am SamStag, 14. August, und am Sonntag, 15. August ein Tanzkränzchen auf der Liebigs- höhe stattsinden. Tie Vorbereitungen zu der einfachen Feier versprechen den Mitgliedern wieder einige schöne, genußreiche Stunden.
*• Siberne Hochzeit feiern heute der Bahnwärter Kart Fach und Frau Katharina.
Postsendungen ins Manöver. Aus Anlaß der bevorstehenden militärischen Herbstübungen machen wir auf die
tributpflichtig zu werden, trotz aller verleumderischen Behaup tungen der' Sozialdemokratie, und die uns gebieten, die großen und wichtigen Jnteresten des Mittelstandes und des Arbeiter- standes ebenso wahrzunehmen, rote die von Handel und Industrie und Landwirtschaft.
Das ist die nationalliberale Partei, und so wird sie auch ferner bleiben inmitten aller Verlockungen und Versuchungen, sie in neue Bündnisse und Abhängigkeiten zu schmieden. Wir haben durchgehalten mit den übrigen liberalen Parteien und werden es auch weiter tim, sofern diese auch ferner sich von dem großen Zuge der Emanzipation von allem politiscl-en Radikalismus und DokrinariSmus leiten lassen. Wir lehnen alle Gemeinschaft, auch die loseste, mit dem Radikalismus der Sozialdemokratie ab, unsere heutige Opposition ist eine wesensandere als die ihrige, sie steht nicht auf einer Stufe mfit ihr, da sie ihre Wurzeln nicht in Klassenpolitik hat. Aber ebenso müssen wir es ab- lehnen, von uns aus aufs neue eine Verständigung mit der Rechten zu suchen. Da warten wir einfach ab, wie diese sich unter den SckLägen ihrer Reichssinanzresorm weiter entwickeln oder nickst entwickeln wird. Von sich aus hat die nationalliberale Partei in der gegenwärtigen Situation keinen Arrlaß, Fühlung mit der Rechten zu suchen, ja, sie würde damit vermutlich in den Augen ihrer meisten Wähler kurzsichtig handeln. Eine Wieder aufnahme der Beziehungen erfd>cint uns so lange ausgeschloffen, als agrarischer Klassenegoismus das konservative Schiss lenkt und als wir die konservative Volkspartei nicht haben, zu deren Bil düng ja gerade heute von Berlin aus aufgefvrdert wird. Solln diese sich einmal unter dem Truck der Segnungen der Reiche sinanzreform an die Stelle des heutigen agrarisch-feudalen Kan servatismus sckneben, so wird sie ganz von selbst und von sich aus das Bedürfiris und den Zwang empfinden, Fühlung mit der anderen großen, nationalen Mittelpartei zu fudj-cn, und die nationalliberale Partei wird dann nicht die .dargebotene Hand schroff und kalt abweisen. Denn es ist richtig, daß der Idee nach die nationalliberale Partei mit einem nicht durch Klassen Politik korrumpierten nationalen Konservatismus mehr verbindet als mit der «Äizialdemokratie: aber es ist auch ebenso richtig, daß uns in der heutigen politischen Wirklichkeit nichts, aber auch gar nichts mehr mit der Rechten gemeinsam ist. Und daher lehnen wir es ab, nach dem guten Rate bet Unparteiischen die Drähte aufs rechte Ufer wieder h i nüber zu wer sen, die von dorr her zerschnitten worden sind mit der sehr deutlichen Absicht, auch nicht den kleinsten liberalen Faden im Gewebe ostelbischer Regierungsweisheit und Verwaltungspraxis zuzulassen. Tie na tionalliberale Partei würde ihre eigenen Interessen sehr schiech verstehen und sehr wenig Einsicht in die tieferen Probleme des wirren Schachspieles der Partrien bekunden, wollte sie der Rechten gegenwärtig anders als in äußerster Reserve oder, wo es die Situation eines Wahlkreises gebietet, im offenen Kampfe entgegentreten.
Zum Schluß wird dann noch mit großer Klarheit bargetan, was bie unweigerliche Folge hätte fein müssen, wenn wir den Schwachmütigen und Hosratsseelen gefolgt wären, die sich's gar nicht anders vor stellen können, als das; die Nationalliberalen bei allem dabei fein müßten. In der Beziehung heißt es:
Was wäre gekommen oder was würde kommen, wenn die Nationalliberalen ihren Namen unter die Neichssincmzreform gelebt hätten oder den Bündlern wieder ihre Reverenz erweisen würden! Noch nfebr Sozialdemokraten! Das größte bürgerliche Reservoir, das die nun einmal nicht wegzudisputierende Un- zuftiedenheit des Volkes mit den neuen Steuern und der Zerfahrenheit und Kraftlosigkeit unserer inner politischen Zustände sammeln jmb in die richtigen Kanäle lenken kann, wäre verschlossen und die Wäffer des Unwillens und des Mißvergnügens würden in verstärktem Maße in die sozialdemokratischen Becken stießen. Bedarf das eines Beweises? Wohin kämen wir, wenn keine große bürgerliche Partei mehr einen Sammelpunkt für die Opposition gegen die agrarisch-klerikale Mißwirtschaft abgäbe und die Sozialdemokratie sich als einzige wirkliche Volkspartei gerieren tonnte? Tie nationalliberale Opposition gegen die Steuermacherei der Rechten bringt nicht mehr Sozialdemokraten, sie hemmt vielmehr das Ueberlausen der politischen Schwächlinge und Kurzsichtigen zum blinden Radikalismus. Mit Bedauern sehen wir im Zusammenbruch unserer inner politischen Verhältnisse das Anfckvvellen des politischen Radikalismus, der immer in erster Linie die Reihen der Sozialdemokratie auffüllt, aber kann die nationalliberale Partei es dadurch aufhalten, daß sie dem Volk die als unerträglich und ungerecht empfundene Steuerlast als nur „halb so schlimm" schildert und ängstlich Anschluß nad) rechts sucht aus Furcht vor dem Steigen der roten Flut? Im Gegenteil, sie würde so das Bürgertum irre an feinen politischen Ueberzeugungen und Zugehörigkeiten machen, es dem politischen Pessimismus, dem Wegebereiter des Radikalismus, in die Arme treiben, den mühsam zu einiger Geschlossenheit gelangten Liberalismus wieder auseinandersprengen, seinen linken Flügel wieder auf die Steilbahn der Opposition aus Grundsatz treiben und auf allen diesen Wegen die Mackst der Sozialdemokratie stärken. Gegen das Hinabgleiten weiter Volkskreise in die sozialdemokratische Opposition kann die nationalliberale Partei durch ihre Organisationen und ihre Presse nur dadurch wirken, daß sie siä) eine breite und volkstümliche Aufklärung angelegen fein läßt, wie dumm und kurzsichtig es ist, irgend welches, auch noch so berechttgtes Mißvergnügen durch Abgabe sozialdemokratischer Stimmzettel zu entladen, deren Anhäufung noch immer unsere innerpolitischen Zustande kranker statt gesunder gemacht hat. Diese Aufklärung und Sammlung der Unjufriebenljeit in dem Rahmen unserer nationalen und liberalen Mittelpartei scheint uns eine ber dringlichsten und wesentlichsten Aufgaoen der nationalliberalen Partei nächst dem Verharren in ber Opposition und ber Klarlegung ihrer Notwendigkeit vor den furchtsamen Gemütern, die es mit ber Reckten nicht verschütten wollen.
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zöge (Süd-Anlage).
August 1909:
Nr. 188 / -2er siebener äntfhjtt «rlchrinl täglich, Huhkr J'onntag». - Beilagen: uiermal wöchentlich MefcntrSamllienblätttr; zweimal roödientl.Kreb» hlailfüröen Kreis Giefoen । Dienstag und Freitag); . iveimal monail. £anb= isirlschastllcheAeltfrageo , eruiprech - Anschlüsse: j ür die Redaktion 112,
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.12. August
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' küsarnrnenbruch des Blocks, nach dem Triumph des Zentrums n-koDto-KonlD16lldfl . Mb des agrarischen Klaffenegoismus, nach ber schweren Brus- ntpsduer ‘ ‘ tarung des Liberalismus. Wir halten fest an ter beroabrten
Kredit^1*611 i nhif Uundlage unserer Wirtschafts- und Danbelspolittk, am schütze Baltimore- lU> , > ’ bec nationalen Arbeit, wir treiben aus innerster Ueberzeugung Eisenbahn ■ , , > , Kozialpolittk, und darum keine Klaffenpolitik, wie ^oozialtemr^ • । ■ . v v______ mir itt
s kttie und Bund der Landwirte, und darum ferner stehen wir in ! ckler Gegnersck)aft zur Sozialdemokratie und als durchaus landwirt- a sÄaftsfreundliche Partei im scharfen Gegensatz zum Bunde der Land- i| tmte. Es gibt für uns fernen Linksabmarsch ter nationalliberalen jjSwcrtei und feinen Block von Baffermann bis Bebel, den Pie »kwzialdemvkratte selbst dieser Tage wieder in ber ,^Neuen Zeitt' '1 lZgelehnt hat in klarer Erkenntnis ihres unterschiedlichen Deiens, i fej gibt keinen Abmarsch nach rechts, zu dem Konservatisnnis, ■ I be nur noch die bürftige Umhüllung des brutalsten agrarischen m ft1?ässenegoismus ist. Wir sind und wollen bleiben das Gegenteil , । einer Ktossenpartei, wir wollen kämpfen für unsere nationalen Kater und kämpfen für die liberale Weltanschauung gegen uber- i! tnebenen Klaffenegoismus. Eine Partei des Ausgleiches, ter v I SJTitte, fern dem politischen Radikalismus wie ber politischen
Mrktion, fern dem Klaffenegoismus ter sozialtemokralischen Ar-
Au» StaOt und Land.
Gießen, 18. Augnst 1909.
— ßzt) rerperfonalien. Uebertragen wurden den Schulamtsaspiranten Adam Arnold au8 Mörlenbach und Jos. Wolf auS Heldenbergen Lehrerstellen an der Gemeinde- chule zu Heppenheim a. d. B.
** Prinz Eitel Friedrich von Preußen tarn gestern abend um 9y< Uhr mit dem Hagener Schnellzug hier an. Er wurde im Auftrag des Fürsten zu Solms-- Lich von Kammerrat Freiherr vonLöw zuSteinfurth begrüßt und fuhr alsbald im Automobil nach Lich. Am Bahnhof hatte sich ein zahlreiches Publikum eingefunben, bas den Prinzen mit lebhaften Hochrufen begrüßte. — Bei der Ankunft des Prinzen spielte sich auf dem Bahnsteig I eine humorvolle Szene ab. Man hatte mittels Kästen, die mit hohem Efeu bepflanzt waren, von den Sl)ienengleisen über den Bahnsteig nach dem Fürstenzimmer hin einen Weg abgegrenzt, wohl um den Prinzen den neugierigen Blicken des Publikums zu entziehen. Der SchneN- zug lief ein und stellte den Salonwagen, in dem sich der Prinz befand, mit dem Vorderperron an den Efeugang. Kaum hielt der Zug, so machten sich die Diener des Prinzen rasch daran, über dem Vorderperron das umfangreick)e Gepäck zu entladen, während der Prinz und sein Adjutant über den Hinterperron den Bahnsteig betraten und sich auf den Weg machten, mit den anderen dem Zuge entstiegenen Reisenden den Weg durch die große Halle zu nehmen. Ein Beamter trat aber dem Prinzen entgegen und suchte ihn zu veranlassen, den Weg durch das Fürsten- zimmer zu nehmen. Prinz Eitel Friedrich folgte zögernd dieser Anweisung und das Publikum machte bereitwillig Platz. Aber der Prinz kam nicht weit, denn er stand bald an dem Epheuspalier, das ihn am Weitergehen hinderte. Man mußte erst mit vieler Mühe einen Epheukasten beiseite schieben, um den Durchgang frei zu machen. Die Menge, die den Bahnsteig füllte, hatte dadurch Gelegenheit, den Kaisersohn aus nächster Nähe zu betrachten. Man amid- fierte sich höchlichst darüber, daß der Prinz wohl unbeabsichtigt, aber mit Erfolg der Eisenbahn ein Schnippchen aeschlagen hatte und dadurch den besten Beweis geliefert hatte, daß die Absperrung bei fürstlichen Besuchen unnötig ist. Als die Efeuwand durchbrochen war, brach die Menge in ein Hoch auf den Prinzen aus. Dieser blieb lachend stehen und dankte freundlich für die ihm gebrachte Ovation, dann erst betrat er das Fürskenzimmer. Die Art, wie Prinz Eitel Friedrich sich benommen hat, hat ihn bei uns entschieden populär gemacht.
-Bei der LandesversicherungSanstaltGroßh. Hessen sind im Juli 2 85 Rent en gesuche (271 Invaliden- und Shanfenrentenanträge, sowie 14 Altersrentenanträge) eingegangen. Unerledigt wurden in den Monat übernommen 415 Rentengesuche, fo daß 700 Gesuche in Bearbeitung standen. ES sanden Erledigung: 302 durch Rentenbewilligung (271 Invaliden-, 11 Kranken- und 20 Altersrentengesuche); 42 durch Ablehnung, weil unbegründet (37 Invalidenrenten- und 5 Altersrentengesuche), 24 durch andere Weise — Zurücknahme usw. — (20 Invaliden- und 4 Altersrentengesuche), zusammen 368, so daß 332 Gesuche als unerledigt auf August übernommen werden mußten. Ferner wurden im Juli 285 Anträge auf Beitragserstattung gestellt, und zwar 232 infolge Heirat weiblicher Versicherter (H), 51 infolge TodeS versicherter Personen
^■,Sd)(ad)tQeto^( »veme: 1.
^bendsteivch 00-
10 unbebeuienö, bei j.
10 W L taÄ tot I ratmen noch nicht bemt, bie Gleichberechtigung.des Liberalismus
^0** dem Kapitalismus lansuerkennen. Aus dem Grunde eurer Lüge aoer, die lauernde
'■ - Türken10*6'
Von allerlei guten Freunden in ter unparieiisck)en Presse ft'den Rationalliberalen in den letzten Wochen geraten worden, töt Beziehungen zur Rechten doch ja nicht ganz abzubrechen, ... ftÄveil die Konservativen bekanntermaßen schon aus Tradition 'j'q.' ,national" bis in die Knochen seien, und hier und da haben Sirenen klänge auch bei den Lauen Eingang gefunden, den "" Nchtganzentschicdenen, die an den nationalliberalen Grenz-
Erstes Blatt 158. Jahrgang Freitag 13. August 190»
™Ä Ä Ä oeiugssret»;
yp * "* n,onculich 75 Ps., viertel'
Gießener Anzeigers
---- ,. für den politischen Teil:
NM Gemral-Anzerger fur Oberhessen WM
u- Nü,at!onrk>niS und Verlag der vrühl'schen Unlv.-Vuch- und Stelnörutferet R. Lange. Htöaftion, Lxpeditlan und vruckerel! Schulftratze 7.
itenrt, feine wesentlichsten Stellen hier weiterzugeben. Zunächst Ica Absck^nitt, ter vvm sogenannten „Linksabmarsch" handelt und ' Augu5t, 1.15 Uhr. . Richtlinien für das Verhältnis zu den Konservattven, die 'btrii. Lab®eyer ■ ' . myig möglichen und zugleich gebotenen, ausweist:
ritTrit Schuckert. 1 ; In Neustadt und Landau bat Baffermann in zwei großen Seiler W*®-1 «bm spl) klar und scharf über die künftigen Aufgaben fcnb ßeiseniircben ^ÄlBÄWen der nationalliberalen Partei, über den Kurs, den sie Hamborg•Ä®ev'.u, ,,' w steuern 1)01, ausgesprochen. Mit den Richtlmien, die er dort Harpencr Berg" ( ,, fcn Zusammenhang mit einer tiefgründigen Betrachtung ter uiner* Lanrahüttc • , J kritischen Gesamtlage aufgestellt hat, können wir treulich aus-
Nordd. j tannen, sie bedürfen feiner Korrektur durch außenstehende d-reunte
ober6cUeflaDdels^ ’1 i tat) Gönner, zumal dann nicht, wenn diese sich nur einseitig Ber|iner, rßank • 11 .’ tab unvollständig unterrichtet zeigen über die Ziele, die pch die ' kMivnalliberale Partei gesetzt hat und setzen mußte nach dem
torischen Verhältnissen ist er vertraut.
Der „Reichsanzeiger" veröffentlicht nachstehendes UteLndschreiben des Kaisers an den früheren Krieg s- Inwnifter v. Einern: Nachdem ich Sie, Ihrem Wunsche entsprechend, von dem Amt als Staats- und Kriegsminister enthoben habe, versetze ich Sie hierdurch, unter Belassung
Schweine, w Jlber), 51 Hammel uy. riachüieivichi: Qcbten I
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M MaiiÄ stillt. Von 1895 bis 1898 befehligle er das Jnfanterieregi einvich gut, UebetjiM rtarnt 117 und kehrte dann in das Kriegsministerium zurück,
rvuu Hannover, da ,t^neral v. Heeringen erhielt hier die wichtige und einsluß-
>d Wiesbcideii^and. , Stelle des Direktors des Militär-Oekonomiedep,irt.'- ÄÄS '".s, bie er 1903 mit dem Kommando der W. Division
den) 00,00 M M "tttcmschte. 1906 wurde er kornrnandrerender Gmeral des
Ite: üiittergevfte 11' 2t Armeekorps in Stettin. Auf seiner sehr schnellen Laus-
" l^chn hatte General v. Heeringen Gel.genheit, ungewöhnlich
_____ reiche Erfahrungen im Truppendienst, Truppensührung und
Mmeeverwaltung zu sammeln. Auch mit den parlamen-
S'Äy LC?'G!>. 00 Qu5 r ' >n. 1 prahlt '
Der neue preußische ttriegsmiuifter.
Mr 1. Qilalittz'sz Der Kaiser hat den kommandierenden General des en fö' }DuqL^' । L Armeekorps General der Infanterie v. Heeringep) 9. % - am Kriegsminister ernannt. Josias v. Heeringen wurde
; ' ■ 's Sohn des letzten Generalintendanten des fürfürfb-
' Üblichen Hoftheaters 1850 in Kassel geboren; 1868 wurde er Llssizier im 80. Füsilier-Regiment und focht in dessen Reihen 1870/71. Bei Wörch wurde er schwer am Kopf verwundet, machte dann die Belagerung von Paris mit und kam nach !<an Feldzug als Adjutant zur 62. Jnfanteriebrigade in I Straßburg, die der spätere Kriegsminister v. Verdy kom- 1 mmbierte. Ohne die Kriegsakademie besucht zu haben,


