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Ici.t ircrffl.-S Silo machen. Der etaaifnnmaii )uau r.e nna* flagten schlecht zu machen, die Verteidiger strichen sie terau». (flog. Holbein: Die Staat »an waltsöiaft ift doch die cbjelhtete Bo» Hörde!) Die objektivste Behörde. Herr (rothein, ist der gesunde Menschenverstand. (Heiterkeit), der wird (dien da» richtige Urteil fallen Sachlich möchte ich eine .lenterung in den SubmisiionS» bedingungen anregen. Inständige Rinnen beteiligen sich gar nicht mehr an den Vergebungen, weil die Ved.niungen viel zu bart sind. Ich bin z. D. Sagemüller und beteilige mich an "öohfubmiHionen überhauvt nicht mehr. 2feiter wünsche kb eine
In eine schwere moralische Lckädstmng kann ich tsirflitfi n:f t glauben Au» den endlosen Zeitungsberichten konnte man ,ia» fehl richtige» Bild machen. Ter 5tocil»amnaU suchte b;« An«» t machen, die Verteidiger strichen sie betau», (flog.
Huf die Tribüne nötigt mich die Vemerkmiß de» Abg. 6cmkf über die Kieler Vrozeßfuhruna.
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Beten g b f, fe gut teie ZethmgIbcrichte ühercautt sein !?* nen; da» eng auch fef^enrLt wer?,.-. e» müssen auf der SBerft eigeacmge Zunünde geherrscht Hosen, denn in der Jet- cnMung h« Herr 'lantentbal Gejagt, ir. S.treta-.Hoven -t* er keine Geschö te machen kö.-ncn. Tie jungen ‘dyphlanttr tonn, tzn w.rklich den fhv.rcn und schliche» der Herren ^ranfeniea: und Seno^en n:cht L-Igen. Liefe jungen Leute, mit dem IXa;. schollstad c» £enraitur.g»fefretärü in der Tasche, versiehe» ,i wen ger r.m Sie-gtn aU d.-r nur juristisch aadaeoildete Sccrx- trrngHSirektor. Ueoer die en Kann werden Arar'entSal und Iaroösohn tut stillen Kämmerlein eben io gelackt toben k>ic über den 75jaärigen fiagajiniitdlcr. der dem ganzen tfcmeb vor» lieben sollte, urö der weiter nicht» war, al» der tetrogeu- Betrüger Sionrent^ali). Ser scll an die Spitz« de» Slrhondel« gestellt werden? einen Sil Händler formen wir nicht bezahlen.
Sbg. Dr. Semfrt (Satt): ftaifSftiherär hat die 5i clee SSeril Teineirrenl ganz rn der u lt. sci.dcrn er la: gttetre M i.gel •v. r .-.zn. : u nf Ii;c i;|e riet Sen S. . ; Ir r ‘4 ; c » e •
‘U Xu.ii—en ci u.;~utücn u.u,..;.»*n jv.-t-.-di <iu oen L.luer- thutl i't gM«t» te. ’.uti . vaue tei *cnut gewidmet, die ii<4 batm tu tciuj ...u!ux.:_n u.ueji ujct Die Lute- unü 5ü*iumicucn ter **euiULjnr Da tymuen am Siulcrisurt auofprrchcu. Xie Duitbäcn Ve.enmun u/uo aanx;nil;ü> eine auf C. a5za:tgen de» muaibc ^otcuuitg cuie» xad.icnc.i icid — n*K id;t anlxig tu — cuj Ueu? amen jiZv.qitc«lL Xie SLiijjna
ia auch cuur.n zu barchen.
Bern, L. De»- '.''ach men
GdJDurperKfit i:t r<nt ü. Den die geichLDtAten" LkuonLrc und tidwubiaer der taTiaduert Zigarette n.-Imvorr-Äe- Fe(1 i 4u f t ,.')ieptun an;• .r-ngt bauen, wurde gefiept der 'IngeUagtr *?uul Äauier auö at von levcr schuld ireio,.'v:ocken, ha nzuiKt-* baxoxt o* Ju.ri das betrüge und d^» laQinBnigen .'tonlurir? iür fa»uiDtg erHari und zu and . i^alu Jahren reftU’nä‘-..fo und 2U teiltet: Vaitteiw- ■•■. uug verurteilt. tei dritte Str^.cTiA.u- bcvAfr.tr^ a-'ö £e -rrecch i.utSc Der tia jujung, de» betru .enldxn nn>> de» Inrfxnutni.Kn •ionüureä tut schuld g rrllftr! urJ' u vie ^ahrr 3ud4bau und 20 Ichren Lande." Verweisung verurteilt Kirk» und V.tnDarD haben au »kaina »ultzerdem eine V ntf<btaiqun'.i von 13 800 franko zu zahlen und die itofben 2'.r>ahren.' u liegen
amtlichen Ligenschaft QJelcß.: hei! gesunden, einer ganzen Aeih» von Sitzungen diese» PrciNse» beizuwohnen. und kann .cm Untersuchungsrichter da» Zeugni» au' --'.len. da»; i':ellnterfu<bu** mit groszler Sorgfalt und nrofitem Aleiste vorbereitet worden Tatz die Untersuchung nicht ;a<*tr abgeschlossen weiden kon war wesentlich Schuld de» einen Angeklagten, der auf Aat s« Verteidiger» keine Auskunft gegeben Latte.
Dann ist der Leitung auch der Vorwurf gemacht worden, bat die einzelnen Submissionen auf-.cr der Reihe zur Dedanklung btr* 3u»peflriffen wurden Da» bette seinen guten Wrunb. Der 3a*- verständige Ieserich hatte erklärt, das, er erst ara 37. ??owwber sein Gutachten abgeben konnte. Äun ti-'.nb der Vorliyende vor d« ^rage. ob da» Verfahren vertagt werden sollte, oder ob die Be« roeiflaufnabmt geschloffen werden sollte. Man entschloß sich. Hl J-tpeiSauinal mc ive terzusübren und suchte zunächst einige 3u>* Missionen heraus, bi» schliehUch alle Submissionen von der Etaa:»- anwalt,'chaft freigelcffen wurdin Jedenfalls sind alle Srwögun- gen au» rem sachlichen Motiven erfolgt. E» itt durchou» unwahr. wenn devauotlt wurde, dah auf die Zt:Mnnwltschoft tte Ltntlub aa?virub: wurde. Hwei weitere SlaatLanwälte wurde» zugeiogen, weil die Möglichkeit vorlag. bah der eine S ant»aniuaU ol» Zeuge vernommen wurde. Im ubr-gen muhte auf die lange Dauer de» Prozeffe« Rücksicht genommen werden. A .r, da» Vorgehen der €taatoonrrflltf±-:,l verdient lem-n Vorwurf, den» In 'var von t*r Schuld der Anaeklagt« überzeugt. Der Prqzeh t# durchaus zu Recht geführt worden.
Ta» Hou» vertagt sich.
2.e !'.lr:atjnl:cir»tng. 1 II6c. Außerdem Britische» Han- deklrrvotsorium. Litwen» uri Doisendersicherung, d^sorrtrog mit Virrtugol. Rechnung»fachen.
S '? ü'L Uhr.
»wen tfrrgTrid) mit unfereet -rre gezoxetr. Lie»e Verhö'.miffe kaffen sich aber nicht vergleich... So ein Vergleich möol'ch tft. kommt die Marine ieruier mit. Man scll die Wrcjt rsicht von Ein. zelheiten au» detrochten, sondern vor der Ge kamt inst iution cj».
Ter Staatssekretär weist darauf dm. datz sogar ein englische» Aach.kalt anerkannt her das, auf den deutschen Serftm b:Lt«r gewirtschaftet wird a!» anber»rro S.r wirtschaften durchaus n-cht teurer al» die anderen Staaten, im Gegenteil, trotzdem wird unsere Marine durchaus auf ter Höhe g e- halten. Ihre Leistungen sind durchau» nicht schlechter al» die «Mberer Länder. Such de' Rr-ch»tag da: daran ein arofce» Ver-
•nü. weil er durch tif fetr.l,*-jr5 der Mittel erit die Mö^lich- fei: gegeben hat, dasi wir zu einer rationellen Lntwicklunz der -.'tonne gekommen sind
erkem e an. ba% auch beim Altmaterial diel Unten*!- mö^ ikeiten vorgekornrnen sind, und das; rn-intelbaft gearbeitet worden ift Tie Ml*f:ände sind aber ab-^estellt worden, und ich bo'se. das; sie nicht : cder Vorkommen, krmer Lerallgemeinerun7 btr Vorkommniffe für die übrigen Setriece der Werft, für die Werst im ganien. musi ich aber sc'vcbl im Intereffe de» mir un**rff?öter Versonal». dem ,ch dankbare Änerkennurig schuldm bin. im Intereffe ter Kaiserlichen Marine und im Intereffe de» deutschen Lande», da» beunrubi^t dt. auf da» enrraifdjfte zurück- weisen (Lebhafter Beifall rech:» D derspruch hn!».)
Suf Antrag der Abgg Tr Struve (?r. Vgund Singer (Sog.) wird einstimmig die Sesprechung der Interpellationen oeschioffen.
Abg. flretü (flonf):
Denn e» sich um die Romen Frankenthal und Iacosisodn ranbelt. gibt e» imm'r eine gewiffe Preffe, bte alle» Mögliche iu vertuschen sucht. Leider ist ober die Negierung ver Verlogenheit einer gewiffen Presse in den letzten Mcna'en sehr fpat und nur unvollkommen entgegengetreten. (Sehr richtig! recht».) R t dem dcirt der Sparsamkeit ist in der Reich-marincverwaltung nicht überall gewirt'chaftet worden. Ter vielgerühmte kaufmännische ®eirt bringt auch nicht allemal ohne weitere» da» Gute. Hier handelt c» sich um Abfälle. In i-mem grosten kaufmännischen Be- triebe, einer proben Bank, sind trotz 6i<i?6 kaufmännischen Okifte» Millionen unter,(blagen trrrbeii. und Millionen hält man doch m Banken noch nicht für Abfälle. (Heiterkeit.) Ta» tergnüfllidK bat der Protest, er hat den schönen deutschen Sprachschatz um die *.1u»brüdc BalboS und Meschore» bereichert, wenn e» sich um (Launere,en bandelt, bot die deutsche Sprache nicht genügend Arastauddrücke, man must bei anderen Anleihen machen. (Heiterkeit.) Unsere Stellungnahme au den Reformvorschlögen behalten wir un» für die AommissionSberatung vor. Wir ioerben aber dahin wirken, dast mit der größten Sparsamkeit gewirtschaftet wird fSeifoQ recht» )
2Tbg. (krzberger (Zentr ):
Wintersport.
• t, i>o r L Mit trat er- k > in allen seinen
-i’.urn bur.txilai cuf tu d?c Lachen Dvi der unbtiuijt zur „
Der Staatssekretär Virv den heutigen Tag in feiner Lauf- vor,n nicht rot on-treichen. Denn der Staatssekretär reckt hätte, dann wäre an der ganzen ÖFiki'crufe von Kiel gar nicht» dran. (£*eu‘erfcit.) Tann würde für die Kieler Werft do» Wort gelten: -Die» Lind, kein Engel -st so rem. Laßt » Eurer Sckuld empfohlen feinl" (pufuf: Huldl — Heiterkeit.) Saturn hat denn bann dec Kieler Prozeß überhaupt ftottgefunben? Darum betreibt die Werst bann noch einen Zivilprozeß gegen die Ange!lag- teil? kennst, efl hätte noch schlimmer kommen können; ober mit cem. was dec Prozeß gebracht bat, können wir, glaube ich, durch- au» zufrieden fein. (Zuruf links: Zufrieden?) Seite Kreise de» Publikum» sehen in der Freisprechung der Angeklagten d«e > ch ä r f si e Verurteilung her Bureoukratie. (Sehr r'ckkigl link».) Etwa» stimmt in dec Maschinerie in der Tat nicht. Meine politüchen Freunde bedauern die Kieler Dorkomm, nif|e und verlangen, daß der ctaat»fe!retär unbekümmert um Stellung und Person d'e ersorderlicheli Maßnahmen trifft, um d«c Wiederkehr solcher Vorfälle zu verhindern. Ter StaoUfcfre- iar sagt, sofort nach Befanntroerbcn bet Unterschleise bätle er mit eiserner Faust ein gegriffen. Taö ift doch ta» mindeste, wo» wir verlangen müsien. (Sehr richtig!) Denn alle Dorschi'iften beachtet worden wären, hätten diele Unter,(Weife Jahre lang nickt passieren können. Deshalb müssen auch nach dec Freisprechung T:f iplinarversahren ringe- leitet werden, die sich nicht auf die Unterbeamten beschränken dürfen. (Sehr richtig.) Ter Staat»fefretär hat un» vorwurfsvoll gesagt, wir hätten ihm jo ~bie großen Summen für die Marine mir Verfügung gestellt und fuckte so ben ^eickstog zum Mitschul- digen zu machen. Wir werden un» diese» Wort merken für die Verhandlungen der Biidgetkommission. (Sehr gut! link» ) <J» fällt mir nickt ein, den Staatssekretär persönlich und moralisch für die Vorkommniffe verantwortlich zu machen. Aber schweigen und alle» seinen Gang g-hen lassen, wollen wir auch nickt. Die kaufmännische 'Buchführung tut» nicht, bei ihr kann auch geschummelt werden. (Heiterkeit.) Auch bte in der .Norddeutschen Allge- meinen ,°,tg.e verö 'entlickten Reformvocfckläge können nickt re- friedigen. E» muß ein kaufmännischer Geist in die D e r s t v e r w o l t u n g übernommen werden. Man mag gegen ihn sagen, wao man will: ev ift unbestreitbar, duff unsere aronen
efcaegeBen toflrier. und ba^ dadurch diese kl^er^chkogungen »u-glich 'ewn, so <f ara!teri;iect da», -r e wen-.g t:< beiden Herren tatsächlich de« !S:tr tt> te: ur» ur.b br,ander» Die betriebe unserer ^chrffe kennen, (r >rt! H5r:! rechts.) 2<nn d-e Vorschrift dar- ubrr tautet: Ter pommai cant ha: Sasi:r *u 'argen und durch Entspreche z* _ .'^stnohTnen ftJ«rjuit:Crr, L ir die bei den Skonto- tte.t sich erget.r:cn. noch nicht o rbrouchien Materialien tedxeun-1»- n>a",tg geb ich« ice.vcn. Ties« '.hauptunz oer Herren ist also h NF rällig. Für die £led*- gilt die« . < vor auf: Ter Abg. Vtcix- Merl tot wrner vorgeschl "en, t fc3cn Zulagen bei Lrobefahrten Ixe -"hifl • iricber e i.fi en Im ; d: :/ - . ihr ift ober die bc- tr ifende . jfiircn vcm Äde^toi; ! er gestrichen werden. Aber dartn utud;tt ich dem Abg ireonhart 1. itmmee, die * efitum möchte »<h wieder twben. T:* Abg. 2egt:n f;ct al» em schlagende» Vei- Ipiel da» eine (e'-rundiiück ingcitihrl, c « vor tem nlcttrnaefcfe berfaJft werden ift, und da» nach Ausführung de» Flstlenge,etzc» imeber »urückgekauft worde.i ist. Tie Scku'.D der Verwaltung ist fa® n:+j- 2ice konnte vor 80 Jit-ren übersehen, wie di: Marine l,d* @e«alten wurde! (duruf Iin!»: vor drei Jahren!) Krn. ocr wette v t-.Th'i 1 vrimb .ie» in vor dem Flottengesetz gewesen und der .. .ederkauf im Jahre 1908. W:r baden ^ajcnßauien bahtn fetze« müffen; e» ging nicht anders. Im übrigen, wenn Jlun bon kausmännlfchen i >e;icht»pun!ten geredet wird — fragen «-•e bod) einmal in Tanz:,?, in Sanb/tmira usw. nach, mo bi» .J«nrineser?jaltjng ihr Lv'nrteria.n verdc. c:!n und verbreisocken vm^te. Cd b:c Marine da unkaufmännisch gewesen iflV To» !'rgenteil werten Sie erfahren. Ter Abgeordnete Legren fagie:
kerne Beschwerden an, do» ist nicht richtig. A!C die ».-ne Aotiz brn den Mißständen in siiel kam. habe ick m i t a 11 < r- Energie, mit itucksicktSloiigkeit cmiugreifen ver- , ^IC Vetren werden wohl auch bezeugen, daß ich auf olle Anregungen immer emgegangen bin; ich bin kgar dankbar für .inrcgungeTi. In dem Fall be-5 Aba. Legien liegt die Sache ober cu^er» Scie 'itbeiter sind laut Arbeitsordnung an den Arbeiter- «ru»fckuß gctoicicn unb bie Vrschwcrden bei Arbeiterauüfchuffe» Werben auf toi sorgfältig,te geprüft. Sen:- aber oiß-rbalb der Ser*! stehend.?Organisationen, wie die bei Abg. Legien, Beschwerden von Arbeitern verfechten wollen, so gebe ich auf diese nickt nu, bte Uflne ick ab. « Beifall rechts.) Im allgemeinen must ich nun lagen: ~ie Ctnamfntmn der Deisten labe ick al» Erbe übet- nemmen. Bei Ausführung der J'ottcngesehe war mit bunt au? . . v j>c , .werfallig und unökonomisch arbeiten. Im Hand-
umdrehen laßt fick aber die Sacke nicht ändern, sondern da» ist «ine Arbeit, die Tczenn,e,i er,ordert. Ich habe natürlich schon bei >cn jiottcnu<f<Vcn iontrollicrt, ob biqciu^n Betriebe, welch.- tuL verarbeiten, richtig verwaltet werden. Ter
zerrieb der Altmateriaiien ist übngenu nur ein verschwindend nemer Zeil der gin,en Dersten. Bei den technischen Betrieben vao» ich gerade ba» Qkgenteil von dem getan, was der Abg. Leon- hart behaupte. So genau ist bet Abg. Vconfart über da» vor- fletjen in b:n letzten zwölf Jahren orientiertI Tie technischen Be- mken waren lemerzeit in hohem Maße von dec Buieonfoatie ^?.^:i,-ig d) hole du» Gegenteil getan. Ich l abe bre tecbniftfxii n*CICl’k ^euiocht, selbständig gemacht, so selbständig wie mö,i- ‘J?: denke, dar UI auch foctzufahieu. Ich habe dement-
Jprec, nd auch die Sciflbiemtorbnung geändert. Toi ist ja ge- rabe bte Prinzipielle Aendcrung, die ich borgenommeü habe.
•3^) i)t'JC retner den technisckieik Betrieben eine Buchführung regefcr, die die < rr.-.itielung fce; wir.'licken Stande? der Tmgc fruTrpIidit, wa_. vorher n.cht der Aalt war. Ich habe mir ferner g ira 11 f t 3 i e 11 c Persönlichkeiten herauSgepickt unb Jabc f»e nach Amerika, „ach England gef ickt, damit sie dort studieren sollen, wie da der ganze Betrieb vor sich geht. Ich falze aud) genau studieren lassen, rnelcke Derftmgschineu unfracsain 1'Nd, um ökonomischere an ihre Stelle m setzen. Wo e3 auf Spar- 'ffwkeit und ^hrifitajUiDfeii anlommt, hai»e ich auf d-.io eiwt> gisch,,- eingegriffen. „ragen Sic unsere Techniker, die werden ^hnen drw bestätigen. Ich bin von der Tüchtigkeit unb der Inte- gritat unfcrti Beamte.! llkommen überzeugt, ich bin von ihnni nnmec aur da) erfolgreichste unterstützt worden. Tie Tüchstigkrit vnferer Aaiserlichen Werften ist am besten zu eclei.nen an zwei i.ta! ^'i.ern. und zwar an den *..u‘gaben für die Jndiensthalrun^ und für den '»v’r'thctciej. Tie Judienuhaltung ist gewiffec- ntas-cn der ^utzesfekt, während der Serftbclrieb dle Unkosten 6ar- V, pciben ^hlen miteinander verglichen, gc(en em
Urteil über die Cuahtät dec .'Idminisiration. Zu Beginn der r'ifotten.iL'ichgebung betrug die Aufwendung für die Jndiensthal- turn 21,5 Pro- bc» gesamten Etats, wahrend der Serffoetricb ^4,2 Proz. erforderte. Tie Unkosten waren also höher wie der putzen. yh:n ist es aber gelungen, den Nutzeffekt von Jahr zu Jahr zu steigern und die Unkosten relativ immer kleiner zu machen. Wie haben für die Indiensihaltiiiig den Prczenisay auf 27,5 erhoben können, während die Unkosten auf 18,6 herunter- ?eaibeitct wurden. Auch au) einer anderen Zahl geht die Tat- ache hervor, daß der Betrieb von Iabc ju ^abr besser geworden ift: ba, sind die kosten pro Tonne dec einzelnen Schisse. Ich hol-c in: Lause dec Jahre die Uv.en nach Möglichkeit zu redu- gieren gciudji Co kojiete dec „ftaifer Friedrich" 897 Mk. pro Tonne, bte JSitteKbad)* 89 t y.'iL, die .Cchwaden" 848 Mk., die .£>aiinoöcr' nm. nc . 730 Mk. Uus der .fticlcr Wecst kostete -Prinz Adalbert" 1003 1 041 IRL. dec .Blücher" 1900 nur 816 Mark pio Tonne, also ein Hcrabsinken dec Preise trotz all. gemein steigender Tendenz der Lohne und Mater allen, und dodtzi fonncn unsere Gr iffe ich ruhig den Ixü.-n auf der ganzen ‘J’clt un bie G<ite stellen lassen. Unsere Unterseeboote sind direkt bin der Werft in ben Tienit gestellt tvorden unb haben bet ben Wanöoerii alles geleistet, mal z n leihen war Cs ist ein großes Verdicnst der riaiserlict en Werften, wenn sie die Sduffe in knegeoereitem Lustande der !?rvnt übergeben kennen. i u widerstrebt meiner gar en Art, eine Fan'are zu blasen Aber bei bet allgemeinen ^cuniuingung. die im Bolke sich geltend gcmodit hat, halte ich v..td) doch für lerpslichtet. diese Leistungen bter au .rii.aedcn. (L. Bastes Pravo! rechts.) Tast vei ?o großen Betrieben auch „edler unterlaufen, ift sa selbstverständlich. Tie Scntcn haben :l . .^iinbrrkrankbeiten durckllcmacht, wie allr Unternehmungen i'e i'urdimad:.,n müssen.
Jn manchen Blättern ist die Anregung gcnt’.tt worden, eine fauimännischc Budifübrun.1 b.i der SHi einzuführen S.r be- Idafttgen un» mit dieser ^rage seit Wahrer. Aber sie ist roirfli» JiirUt so emiuch. Die '^uckko-i-rolle wird d.'ute autzaeübt d'irck die i?berrechnunaskammcr und die Cleioitb1»- und Meugenkontrolle durch bie Qnttnbantur. )cb würde c» iur richtig halten, wenn diese (ikmidit»* und Mengenkentrolle ergänzt wurde t u r ui eine Hon trolle d e r Lit ft selber. C'.ne regelmäßige ?adres- 1 Inventur •« - . ’i . ■• rbai. -..i.-nrr i;n wir ein: laiJcrbU
i cn ivu ,ie va \ . ai bei Blodm u sJof«
•mb aut Lein Germer .Pulk .»- einz.-'ühri werden ijr. Tamil, glaube ich bewirten zu haben, wie unnch i.i die Behanvrung ist in der Manne werbe au» brm Pellen gewirtschafte:. 3t) habt mir non Anfang ein die größte Mühe gegeben io wirtschaft.ick und
läjaft .uid am Ck.ie n.\ m ne ic.n z.e.tiÄ zu lau en und «ich im y ~~ alle» »eben uiu> i>Jrai wir Lire die ^laur.t >elöü uoec ihre icvitafxxj.huix Lulrgkeit tenlui. was fie d2.l--i und sie diese auiacicöi wiisru da»
jlr 4tcn dmgt a^lhaUc L jut>8orJeri,' tni ;n der uxben et- d» atm 4.au:auoun...- .e» „DuUcr". Dü se2otr.tzp2uu.a er te;
Äenderung in der Lkontrolle und zu diesem Zwecke eine andere Zusammensetzung der Cberrcdinung»fomnier. ?'un sollen die >.auf. leutc helfen. Ader gerade die Schmiergelder sind ein lau f- männischer ft-rundsatz. (liLider^prnch link», .^uruf . M-ß- braucht) In viele Beiriede iomcit man ohne Schmiergelder -ver- Haupt nickt hinein. «Zuruf Im?»: Leider.) Ohne iuiit:if**4l Äenntniffe gebt e» einfach nickt. Im übrigen können wir da» , Vertrauen haben, dast bte deutschen Werften, wenn e» auch oi ne -| kleine Mißstände tncht abgehen wird, water auf der Höh« fein | werden. (Beifall recht».)
Staatssekretär v. Tirpiv:
Abg Erzberger hat mich verschiedenUich mitzverstonden. 7lch bin über die Unregelmäßigkeiten kcine»w<g» leicht hintreggegemvf*. Im (Gegenteil, ich habe gejagt, ich b.n mit her autz.^stcn ererct» von dorntvrem eingesckritten. sobald ick nur Mitteilung von diesen Tmgen bekommen habe. Denn dec Abg. Erzberger nusführtr. cs wären Materialien über Bord geworfen worden, mochte ich doch bitten, wenn cc hier eine derartige Beschuldigung auS'wßt. mir die Möglichkeit zu geben, da» zu untersuchen, damit ich in btt rucksicht-losenen Weise einschreiten kann, denn da» wäre ja eie so unerhörter Mißbrauch ein so unerhörte-» verschwenden von iReicMgut. daß ich mit der größten Aucksicht»losigkeit tor.ietx» würde. KeineSwea» will ich den Reichstag mit für die Ting« verantwortlich macken, wie der Abq. lkrzberger zu meinen schien. Ta» liegt mir butdiau» fern. 34) bin dem vaufe dankbar, daß c» 1 bas YloUengesetz bewilligt hat Ladurch ist erst eine rationell« Entwicklung der Werften möglich geioefm.
Tie Werft stellt einen MikcokoSmo» bar. wie ein einzelnes I Schiff. Recht verschiedene Teile muffen zuiammenardeiten. Techniker können batet nicht an der Spitze sichen, sondern Sreeta- listen, unb da» sind unsere Seeoffiziere. Ta» volle Veritänbui» und die nötige Uebersickt kann nur der Seeoffizier haben, bet im aktiven Leben der Marine steht. Für die obersten Posi,n, auch für ben be» Staatssekretär7. können nur Seeoffiziere in Betracht kommen. Mit dem Provifiontversprechen für den Berlnn ffriminalkommiffac hat die Werft l icht» zu tun. Ter Herr be- lammt nur bei, was feine borge etzte Behörde für richtig hält .
Abg. Dr. Spebn (Zentr.):
repräsentiert sich brr Svlügrn, ein internationalcr Zunnd •* etwa Id—20 Äxlomderit, ber bei Ändert, unwert btt oitoM SbuiiJ Graubünden) der rhätilchen Lahnen N-tauen rürbt um in CsiaDenna cm oberen Iwoicr-e cu^Mn-.ambei. Tie ftaü» nxxben au? etwa 1U0 Sulwnen ^e,chatzz SÄU b<: ^hrc^4lcn■ jinb Ualienixbc unb fdro.tier .cbc ?toniornen ,chon i-nx be 1 Te» Trolett ö:td neu der b.' cwr::ät de» thutbat;
colfc» unb pon der nordofuicken liontbartei ftnrf bevorzug bietet auch i.vei'cUo» große LoNerle lofftgen »mbr: es cx schiebene.i Sxbti\iaiib ha ben flfuveizcriichen etaartbebne*. de» uenaclünb unb bei der 3aiitalrecne:uRg ••inbeprai. M-i *"ü’. mu bem uiicixatwnnlen Sur.plomunnd uo-ünstige kfcr labrurgcn g rmadM. Lorn nrategi ck.n c:anbounlie itnb irldx 4. unnti» unbedingt verroeriuch. Äußer dem i-.urde her Splv^cr ba L-otlbarbltnie unberechensarrn Schoben -j’ugen nrb te ia.>oci4 einen bedeutenden Zerfetzt mt; lesen, ba bie Solüg«' laue k-^r schnell auf ualirrrdxs ßtebiei n^tr:n;:. unb ter Ö6-»
Vergleich mit anderen drairften ' nen Berletzt cc:: et« ÖO xUomctern nu$iebL Trotz der i:at!cr. Xjic;ct73nba ber Splägt»' fr raube un:. ihrem unleugbarem ttc dndL ti: ciu> M Laa eite -pluzenö^bn. zeid't mu dem nb-eänd^ten noch auT Schw:i»«tzsda ausmundenden SüdauSgeng. un.Tcht'dxintiA,
liu taten Ette Äich.tckt auf ibcroidluäueft
Privatbetriebe wirtschaftlicher geleitet werden al» die Staatsbetriebe. Deshalb müffen die fnufmännifdicn und technischen Kräfte mehr in den Vordergrund gerückt werden. $n den technischen Instituten der Heeresverwaltung haben w:r duichau» tüch- tige Offiziere, die technisch besonder» auflgch löct sind. Warum fleht d»e Marine nicht denselben Vea? Ackt,-g Prozent der Au», gaben dec Manne sind dock technischer Natur. Beschaktiien S;e Kaufleute und Techniker, da« ist der einzig richtige 29eg Tie °ie’er 2°erft hat n 2’. zehn Tirektoren. ?auon ift einer ^dmira'. fünf sind andere Offiziere, drei Techniker und einer ist Jurist Nnd dann soll kau'männifch gcioirlfd^ftet werdenI Mehr Oesfen tlickkeit, mehr Lickt mutz ui bie Marineverwal- tung hinein. Pfort mit der bi»herigen <^chrimni»fränieret. Recht schlimm wird bei den Vergebungen gesündigt. Eine pfirma bot — um einmal zu einer 29etfl!ieierung zu kommen — einen Ar- t'kel, der sie selbst 5.40 Mark kostet, m t Bccluii für 8.G0 Ma-k in. In Jliel aber bedauerte man, in dem b'fann'en hefteyrn- vhierten Schreiten darauf n cht eingehen zu können. Von allen NeickSreffoct» zeigt die Maciuevermaltung da» geringste Irnt- gegenkommen.
, Dir glauben gern, daß der Staatssekretär den guten Dillen hat. zu helfen. Ylbcr da» Maß der Stcformcu genügt untz nicht. 29;r wollen eine Vilanz haben, eine Aendeii.iig dec Organisation und ein schärfere» Hervorkreten be» technischen Personal». Tann werden wir nickt mehr ge'wung'n fein, hier int Nen' »taze ::i :r io unetauufl dic »tzis' :ide zu reden. Ta» deutsche Volk tat eine lehr id trete Steuerlast auf ".ch genennu.-r. M.t diesen Mitteln muß daher ipa; am gea;::i4. c't.ft werden. (3cifafl.)
denn der cerbier.t anderwe.t mehr, lHeiterkeit.)
tparfam. wie uuvhd) ju . rbeiten. ch habe die Bügel von Vl a h t z u Jahr vraffer nnge-ogen j|ra-en Sie einmal die Beamten die ein Urteil, barü’xi bähen, r
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brauchen dafür euren kaufmännisch ^efchukten Mann, der auch juristische flenntntr7' hat. Im übrigen Peden wir auf dem Standpunkt- daß c» sich hier nicht um eine Perfonal- frage, sondern um em< Frage der C r g a nt« faticn handelt Vom juristischen €:3r.tcenfte au» gibt der flieler Prorest auch zu tenlen. Ter vrozest war kein Lwlz für Ne deutschen fünften. Ueter den Sternhe.l.Protest hoben tm: un» mosier: und den Balken diese» Prozeffe» übersetzen wir. Ter Skandal der Prozetzführung war .teeUeiche wel größer als der Skandal auf dem Alteisenhaf. (Lehr richtigl linü.) Die Ankl ->e selbst mußte die Lubmissioneu fallen laifee. L» war e ne starke Zumutung cn unsere holsteinische» Bauern, cv.i ein: so unklare Anklage^ bin zu herur'eilau ’Jtedit beben!1 uh war auch ter Verkehr ber Staatsanwaltschaft mit einigen Polizei beamt en und deren Prozentbeteiltgung an tem Ertrag te» Zirilprozeffe». Ter Kieler Prozeß bedeutet eine schwer» moralische Schädigung auch unserer Justiz. Die Marine hat nie» mond angegriffen, und insofern bat bei Staatssekretär «gen Windmühlen gc'c±:en Ir mehr Opfer wir für die Marine tem« gen. desto mehr müffen wir darauf bringen, datz fpcriama ge- wirtschaft.i wird. (Beifall Iin£».)
Atzg. Arte. ». dem» (Np.) :
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