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ausgenommenen Gedanken von der dringenden Notwendigkeit, mit der Pforte wegen der grundsätzlichen Regelung der Kretafrage zu verhandeln und Deutschland und Oester reich-Ungarn möglicherweise an den Verhandlungen teilnehmen zu lassen, als offizielle Vorschläge Frankreichs hin- gestellt worden sind.
Canea (HavaS). Die kretische Regierung scheint im Prinzip geneigt, den Forderungen der Schutzmächte in der Flaggcnsragc aus der Festung Canea zu entsprechen, doch sei es mit Rücksicht aus innere Schwierigkeiten wünschenswert, ihr eine gewisse Frist zu gewähren.
Konstiantinopel, 11. Aug. Der Ministerrat erklärte sich in der heutigen Sitzung von der griechischen Antwortnote besriedigt und beschloß, die griechische Regierung lediglich zu ersuchen, einige Wendungen in der Note zu präzisieren.
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Paris, 11. Aug. In politischen Kreisen sieht man, E die „Agenee Havas" meldet, mit Erstaunen, daß die
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ündschasterdienst außerordentlich wertvolle Resul- „Wir setzen große Hoffnungen aus diese wunder- ««- •—» Es ist
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Rotationsdruck und Verlag der Brühlfchen Universuäls - Buch- und Sreindruckerei.
R. Lange, Gießen.
schied zwischen Liebe und sinnlicher Leidenschaft nicht z>l lixieren, er versteht die Süßigkeit der eheliä-en Liebe nicht, und diese Lehre in seinem.Herzen erklärt es, daß die Liebe aus seiner Ehe verbannt ist. Tie OKundlage, aus welcher die javanische Ehe beruht, ist lenes Tenkelement, das im Leben der Söhne der auf- - aebenden Sonne den ersten Platz einnimmt, die Idee der Rasse. Die bei uns so berühmt gewordene Zeitspanne der Flitterwochen ist in Japan durchaus unbekannt. In der ersten Zeit der Ehe sprechen die Frauen mit ihren Männern nur sehr wenig, und auf die Fragen der Männer haben sie nur mit ja und nein zu antworten. Äm fünften Tag der Ehe muß die Frau eine Handarbeit für die Schwiegermutter ansertigen. Eine Woche später fährt sie in ihr Elternhaus zurück und verweilt da vier bis fünf Tage. In dieser Zeit besucht sie ihr <^attc einmal, bei '.reicher Gelegenheit er alle ihre Familienangehörigen beschenk. Tiefer Besuch des Gatten im Hause der Frau wird als festliche Ereignis betrachtet. Am Abend kehrt die Frau in das gemeinsame Heim zurück. Das sind japanische Flitterwochen und nach ihnen läßt sich ermessen, wie sich das lveitere Leben der japanischen Hausfrau entwickelt.
— Stranddisteln aus Rügen. Ter Badenummer des „Guckkastens", der von Paul Keller im Rose-Verlag, Berlin SW. 48, herausgegebenen buntilliifixierten Zeitschrift iür Humor, Kunst und Leben entnehmen wir iolgende Verse:
Versunken sind Asphalt, Theater, Cafö, Geldprotzen und qualmende Schlote, ~ Hier will ich bleiben und furchen die See Allein auf schaukelndem Boote.
Ob in blauem Traume sonnenverklärt Cie selig lächelt wie heute, Oder im Zorne brodelt und gärt, Gehetzt von der Stürme Meute.
Wie wich der Großstadt beklemmender Bann Gefühlen, wildern und kühnem! — L weh, dort legt ein Tampier an. Beladen mit lauter Berlinern! —
Redaktion, Expedition und $ ruderet: Schul» straße 7. Expedttion und Verlag: 51.
Redaktion: 112. Tel.-Adr.:Anzeiger'ireßen.
50. Allgemeiner Deutscher Genossenschastrtag.
Sc u. H. Freiburg i. B., 10. August.
Unter Beteiligung von etwa 700 Delegierten aus allen Teilest des Reiches tr.. die auf 3 J >il b< henden Enverbs- und Wirtsä-aftsgenossenschuiten zu ihrer 50. Versamm- lung zusammen. Die erste öffentliche Hauptversammlung erössnete Kgl. Rat Probst (Münck/en- mit einem Rückblick aus die Geschichte der Genvssensäiaftsbewegung. In 50 Jahren habe der Verbarä) einen dornenvollen, aber erfolg- und cbrcnmdjcn Weg zurück- gelegt. Seine Rede klang in dem Gelöbnis aus, daß die Geiwssen- schasten im C-eiste von Schultzc-Telitzsch Weiterarbeiten würden, llnterstaatssekretär Richter sprach als Vertreter des Reichskanzlers sowie der Preußisclren Ministerien für Handel und Gewerbe uniy Landwirtschaft. Er gratulierte im Namen der von ihm ver- rretcuen Behörden und rühmte in einem Rückolick aus die wirtschaftliche Entwickelung die eiserne Energie und den liebevollen Willen zur Tat, der die Geiwssenschaften so großes habe erreichen lassen. Zum Schluß teilte er mit, daß die preußiscl)e Regierung in Anerkennung der Tätigkeit des Verband-amvalts» Justizrats Crüger diesen zum Professor ernannt habe, welche Mitteilung stürmischen Beifall auslöste. Dann begrüßte namens der Großh. Badischen Regierutrg Geh. Oberregierungsrat Pfisterer (Freiburg- die Versammlung und erklärte, daß die Großh. Regierung dem Vorsitzenden Pröbst das Ritterlreuz 1. Masse des' Ordens vom Zähringer Löwen verliehen habe. Für das laüisäw Justizministerium und das Landgericht sprach denen Präsident Kriebsl, iür die Sladr Freiburg deren Bürgernieisder Winter. Für die österreichischen Genossenschaften sprach ein B.-rtrcter des
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Zweites Blatt
scheint täglich mit Ausnahme des Sonntags.
(6. Jahresversammlung öes Zentralverbanöes öer Grtrkrankenkassen Deutschlands.
S.u.H. Bremen, 10. August.
Im weiteren Verlauf der Verhandlungen sprach Rendant Eohen (Berlin) über: „Die Versicherung der in der Landwirtschaft beschäftigten Personen, der Dienstboten, der unständigen Arbeiter, der im Wandergewerbe besänftigten Personen und der Hausgewerbetreibenden. Ersatzkassen, sowie Schluß- und Strafbestimmungen. §§ 500-*-631." Hierzu lag folgender Antrag der Vereinigung rheinischer Ortskrankenkassen vor: „Tie Jahresversammlung wolle beschließen: 1. Auf die Hausgewerbetreibenden und die von diesen beschäftigten Hillspersonen ist die Dersicherungspflicht allgemein durch Reichsgesetz zu erstrecken. 2. Tie Versicherung hat in den zentralisierten Ortskrankenkassen an den Orten zu erfolgen, in roeldwn die in der Hausindustrie beschäftigten Personen ihre Betriebsstätte haben. 3. Tic Meldepflicht liegt demjenigen Auftraggeber ob, für den gewerbliche Erzeugnisse hausindustriell hergestellt oder verarbeitet werden. 4. Tie Auftraggeber haben die satzunggemäßcn Beiträge für die von ihnen besä-ästigteu Hausgewerbetreibenden und deren Hilss- pcrsonen bei der Kasse einzuzahlcn. 5. Abtveichungen von den Bestimmungen von 3 und 4 sind, soweit die Meldepflicht und die Einzahlung der Beiträge in Betracht kommt, durch die Kasse zulässig. 6. Ten Hausgewerbetreibenden und den von ihnen beschäftigten Personen ist die Krankeuuuterstützung in demselben Umfange und derselben Höhe zu gewähren wie den übrigest Versicherten."
Stzdow-Berlin sprach über „Tie Beziehungen der Vcrsiche- 'mngsträger zueinander und zu anderen Verpflichteten und über das Spruchverfahren. §§ 1566—1793."
Ueber „Unfallversicherung, §§ 632—1283" sprach Bauer (Berlin), über „Invaliden- und Hinterbliebenenversicherung, 88 1284 bis 1565" Starke (Dresden. Hierzu lagen Anträge des Zweiten
wenden kann." Noch eine zweite Bedingung will der militärische Faä-mann von der Flugmaschine erfüllt wissen: die Fähigkeit, sich bis zu Höhen von mindestens 500 Meter zu erheben. Bei einem Fluge in geringer Höhe gewinnt man keinen Ueberblick über das ganze Terrain und über das, was darauf vorgeht. ,,38(15 sieht man in einem mit einer Geschwindigkeit von 70—80 Kilometer über eine Landstraße dahinrasendem Automobil? Ebensowenig würde man von einer rasch fliegenden Flugmaschine aus sehen, wenn der Apparat nur sechzig, achtzig oder hundert Meter über dem Erdboden dahingleitet. Sodann würde ein niedrig fliegendes Aeroplan nicht weit kommen. Tie Schnelligkeit des Fluges würde nichts nützen, denn ein guter Schütze weiß ja auch einen Vogel im Fluge- ohne Schwierigkeit zu treffen. Tarum muß eine Flugmaschine sich bis zu 500 Meter Höhe erheben kennen, auf daß sie die Mögliclm-ü erlange, auch wieder zum Truppenteil zurückzukehren. Bei solchen Höhen würde dem gewöhnlichen Schützen die Flugmaschinc nicht so leiclst erreichbar sein. Gewiß würde der Kundsämster im Aeroplan sich großer Gefahr aussetzen, doch das gehört zum Berufe des Soldaten. Tie Hauptsache bei einem Kundschafter aber ist, daß er auch zurückkehrt."
Die Frau und die Liebe in Japan. Trotz der außerordentlich heftigen Agitation gegen Mischehen zwischen Japanerii und Amerikanerinnen mehren sich in den Vereinigten Staaten die Fälle solcher Eheschließungen von Tag zu Tag. Zn Japan selbst ist dce Frage des Ehelebens eines der komplizierte,ten unb schwierigsten Forschungsgebiete. Wenn man die Geschichten ! DDn den Geishas hört, könnte man meinen, der Japaner verstünde
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etajen Apparate zur Verfügung hat, großen Nutzen ziehet wird tnaai Feinde gegenüber, dessen Bewegungen sonst vielleicht nicht .«tvut uuuuvn. Dabei glauben wir natillllch an die -vchrthese, daß die Flugmaschine zur praktischen Verwendbarkeit bmrmgt. Vom militärischen Standpunkt aus muß gefordert
Krankenkassenverbandes zu Breslau vor: 1. § 1300 dahingehend zu erweitern, „daß den Ehefrauen der Versicherungspflichtigen! die freiwillige Versicherung zu gestatten ist, und zwar auch solchen, welche bei ihrer Verheiratung ihre Beiträge zurückgezahlt erhielten. Die dadurch erworbene Rente wird neben der Hinterbliebenenrente (1315) gewährt." 2. „Tie Hinterbliebenenrente (1315) ist beim Tode des Ernährers jeder Witwe zu gewähren, welche 50 Jahre alt ist, ohne den Nachweis der dauernden Jnvalioität." 3. „§ 1353 sind die Worte „drei Zehntel" durch „fünf Zehntel" zu ersetzen." Damit waren die Verhandlungen über den Entwurf der Reichsversicherungsordnung erledigt. Die Versammlung beschloß, sämtliche vorliegenden Anträge ihrer geschäftsführenden Kasse in Tresden zu überweisen, welche in ihren Hauytversamm- lungen Beschluß darüber fassen soll, in welcher Weise am energischsten und wirksamsten seitens der Ortskrankenkassen Stellung genommen werden soll. Zum Schlüsse beschäftigte uran sich noch mit dem Anträge der Allgemeinen Ortskrankenkasse zu Magdeburg: „Die geschästsführende Kasse mit einer Zusammenstellung sämtlicher Beschlüsse des Zentralverbandes zur Abänderung der Versicherungsgesetze behufs Eingabe an den Reichstag und Bundesrat, sowie der Verhandlungen der Unterverbandstage zur Reichs- Versicherungsordnung zu beauftragen", sowie mit einem Einträge des Vorsitzenden der Allgemeinen Ortskrankenkasse Frankfurt a. M. „Die Krankenkassen haben beim Abschluß, von Verträgen mit den Aerzten die Forderung aufzustellen, daß alle Kassenärzte verpflichtet sind, au:ch den von ihnen behandelten UniaÜverletztest
- Die Flugmaschine im Kriege. Der jüngste Er- ^Blsriots hat im erhöhten Maße die Aunnerkiamkett der höfischen Militärbehörden auf die Verwendbarkeit der Flug- icfrfrine zu Kriegszwecken gerichtet. Ein hoher -smier vom l-Mnsferstabe des Kriegsministeriums hat bei die,er Gelegen» ^interessante Aeußerungen getan, die zeigen, was du uanzo- icik Armee von der Flugmaschine erwartet und fordert. Nach 'Mcht des Fachmannes werden noch viele ^ahre vergehen, ehe - ■ - • v werden, zum Transport einer
in Europa entwickelt hat. Und doch ist davon auch nicht im entferntesten die Rede. In Japan heiratet niemand aus Liebe. Denn sich ein Mann von dieser Regel entfernt, wird er als unmoralischer und minderwertiger Mensch angegeben. Seine eigenen Sltem erröten bei diesem Gedanken, weil die Liebe zu einer Frau auf der niedrigsten Stufe der Wertsckiätzung des menschlichen Geisteslebens steht. Tiefe Idee stammt jedenfalls aus dem Buddhismus, der die Frau für em Wesen erkort, das so unrein ist wie Scstmutz. Tiefer San hat auf das japanische Leben einen unheilvollen Einfluß ausgeübt. Der Japaner weiß den Unter»
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j*le!t iJn'Kt* tom. datz di° SWawte über Sufatligteiten mumpüKrcn. daß
Noch kann man heute nicht sagen, ob die Lösung der rtafraqe auf friedlichem Wege zu erledigen ist, aber soviel „x unbedingt fest, daß die Angelegenheit sich augenblick- ((tin einem ruhigeren Stadium befindet. Tie griechische । ctüort auf die scharfe, einem Ultimatum gleichenden Kreta £lft der Türkei, ist in auffallend versöhnlichem Tone gelten und läßt erkennen, daß Griechenland bemüht ist, ! vn Krieg zu vermeiden. Griechenland erklärt, es habe ^.i stets von dem Wunsche leiten lassen, herzliche Beziehun- 'n: mit der Türkei zu unterhalten, und es wolle alles tun i reine Beruhigung in der kretischen Frage. Ta sich aber -ta in den Händen der Mächte befände, könne Griechen- u.r) nur diesen die Lösung der Frage überlassen.
Ueber die Aufnahme der griechischen Note in Kon-
...„ । : „tinopel wird von dort berichtet, daß sie einen günstigen Abelitz Bibruck gemacht habe. Ganz befriedigt scheint man aller- ins nicht zu sein, weil Griechenland die Verantwortung i.bcn Kretakonflitt auf die Schutzmächte abwälzt. Es ist der möglich, daß die Pforte ihrem Gesandten in Athen rmigekundigten Urlaub erteilen und die Kriegsrüstungcn nsetzen wird. Immerhin gilt die unmittelbare Kricgs- xhr infolge der einmütigen Fricdensaktion aller Groß- «hte als überwunden.
Auch Deutschland und Oesterreich, die an der Kretafrage beteiligt sind, haben sowohl in Konstantinopel wie auch Athen zur Mäßigung geraten. Allerdings werden diese Mn verbündeten Staaten ber Anregung Frankreichs, sich -tiiD an der Erledigung der Kretafrage zu beteiligen, nicht ojje leisten, weil sie nicht einsehen, aus welchem Grunde > ihre bisherige Haltung ändern sollen.
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auf Wunsch ein ärztliches Gutachten auszusteUen, 5e:ni: diese auch in der Lage sind, einen Kampf um bi? zu mebtifl cn.K’ tc Unfallrente zu führen," und mit dem Anträge der Octstra»tl?a- lasse für das Buchdruckgcwerbe zu '-Berlin „aus Erweiterung des Kündigungsrechtes der Kassen" (§ 1, Abs. 2 des Llnstelliutgs- vertrages).
Diese Anträge wurden der geschäftsführenden Kasse zur Erledigung überwiesen. Ueber die „Prophylaltst.i u ::abmcn der Krankenkassen" sprach sodann Verband .-umbaut Eeckni de Ain , der darauf hinwies, daß es die Krankenkassen in der Hand hätten, viele Borbeugungsmaßregeln zu treffen, besonders aus dem Gebiete der Wohnungshygiene bureb Aufklärung über d:? ' . ahren der schlechten Lust und die Möglichkeit der Ausbre.iüng der Tuberkulose. Tem Sästafstellenwesen müsse mehr imerljant- feit geschenkt werden: hier könne durch Errichtung von Obigen1 Heimen viel zur VerlnKferung der Vollsgesundhcit namentlich der fug<mblid)cn Arbeiter getan werden. Die Anzeigepflicht bei -i überhitze soll nicht bloß bei Todessällen, sondern auch ^)fi Krankheitsfällen eingesührt werden. Bei Todessällen an Tuberkulose müßte eine zwangsiveise Desinfektion stattsinden. Besondere Aufmerksamkeit sollten die Kassen den Krankheiten unserer nwbernen Zeit, der Neurasthenie und den verschiedenen nervösen Störungen zuwenden, die vielfach durch Anwendung eines einsamen Mittels aus dem Naturheilverfahren geheilt tverden tonnen, lieberbaupt müsse man den Heilfaktoren der Naturl>eilkünde, ,. B. X'uft- uurü Sonnenbäder, mehr Beachtung zivvenden. Mit MUrorten sollten Verträge auf billige Untcrhmft leickt erkrankter Personen abgeschlossen iverben. Weiter verlangt der Redner die Förderung des Walderholungsstättenwesens und eine Vermehrung der Krankenhäuser, deren Heben'Übung nunmehr bald akut sei.HSciwrf zu bekämpfen seien die Geschlechtsh'ankheiten und der Altolwb- mißbrauch: auf diesem Gebiete könnten die Kassen vorbildlich wirken und viel zur Zerstörmrg umlaufender falidjer Anschauungen beitragen.
Zur geschäftssührenden Kasse wurde wiederum Dresden und zum nächsten Tagungsort Regensburg gewählt. Der Vorsitzende Fräsdorf forderte im Schlußworte auf, im nächsten Gescliäfts-- jahre überall Versammlungen einzuberusen zivecks Slellungnahnic zur J'eichsverficherungsordnung. Dem Reichstag müsse gezeigt werden, wie der Wille der 20 Millionen Versicherten sei und wie diese die Reick)svcrsicherungsorönung gestaltet zu sehen n-ün- fdjen, deren Entwurf der Gegenstand der ausliilirlichen zweitägigen Beratungen gewesen sei. Ter Redner dankt dann allen Berichterstattern für ihre Mitarbeit an dem großen Werke und sagt besonderen Dank dem Senate und der Bürgerschaft Dort Bremen für ihre freundliche Ausnahme.
Damit hatten die Verhandlungen ihr Ende.erreicht.
iwn r ^"loN'Lrche^
112, AllM. ------------
HOKIaII slu< „rtetzener ZamittenblStter" werden dem . -«nzeiger^ viermal wöchentlich beigelegt, das
für den Kreis Siegen" zweimal chentlich. Tie ..randwirtschaftlichen Seit- fragen'* erscheinen monatlich zweunal.
=t wllig zuverlässig sind und vor allem, datz )te müo-
Eschen Gleichgewichts erlangen. Nehmen Sie z B. die -Bngbt fej Uugmaschine. Der Flieger nmß unausgesetzt lerne Blicke ai den Horizont richten und auf die Landzeichen, die ihm als fetter dienen. Er muß die Hebel bü»ienen. seine k Frauenkicktus m der zarten und vornehmen Art, wie er sich
«L beschäftigt. Gewiß ist der Apparar leicht »u lenken M iinh bnrh ist dnnin mirf) nirfit im ent» k.-rdit der Führung, aber der Flieger- kann tem.m ^genbha hirx Aufmerksamkeit von der Maschine abwenden. Er Eann m ) »lachten, keine Notizen machen, keine Skizzen entwerten. Eine himjmafdjine, die sozusagen automatisch slöge, würde den ^jn- llss.n besähigen, als Kundschaster zu dienen. Die Flugmaichrne feiste leichter zu lenken sein, als ein aus breiter ^anbitra&e W ' jchmsahrendes "Litomobil. Wenn dies nicht erreicht ist, mutzte ll u l Aeroplan wenigstens imstande sein, einen zweiten Panagrer ..tufin1' Miusühren, der sich um den Apparat gar nicht kümmert Md Ojijrtll" rttt' * im ganze Aufmerksamkeit der Beobachtung des Lande» zu- * !
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onimt. --
Sahetin Fast sieht es so aus, als >b Frankreich, Rußland, Eng- ' Buchbinderei nefuik Vnd Italien, Vie bereits ein Programm *ur end- 91 Murner " lägen Mnng der Äretafrage aufgestellt haben, ohne < tschland und Oesterreich nicht im Stande sind, den Kon- luimiy entwirren. Mit diesem Programm, das die au§=
. icklichc Wiederherstellung des Rechtszustandes, wie er vor , jT^ulr bestand, einjchließt und Verhandlungen mit rlichcs, mberev P^rte über Vie kretischen Autonomien in Aussicht LaUMaW t', wird den Kretern eine große- Enttäuschuna bereitet, ort gefuebt. Bahnbosin ff Türkei aber weitgehende Anerkennungen ihrer prm- ------------ llen Forderungen zugestanden. Der sranMsche Plan soll .... g«r die Eventualität neuer internationaler
AmlieMtz hraen ins Auge fassen. Durch diese erheblichen Konzes- 4ad^n d. Geftansii., ju Türkei ein Abgehen von ihrer bisherigen, den
n ^en bedrohenden Haltung ohne Zweifel erleichtert, aber ¥rani darf nicht übersehen, daß zwischen der Pforte und dem zwei älteren Veur j» Mrkischen Kvmttee weitgehende Differenzen bestehen. September geiudji Saloniker sind mit der ruhigen Politik der Pforte im ®eikW_ .^st^ Maße unzufrieden und möchten auf die griechische foite am liebsten mit der Eröffnung der Feindseligkeiten MA c > üorten. So hat denn auch in Komiteekreisen die grie- Note den schlechtesten Eindruck gemacht und man . ,. | ht In Saloniki von der Unvermeidlichkeit der bevor-
M M'chew^ h mden ^Kriegserklärung. Tas Kabinett Hilmi wurde mnneUtStützen,Sm:« tlich ersucht, die Protestnote des Meetings zu beant- ell. im Stellen-Bm. ct€n uni) ^er Gouverneur von Saloniki hat die sofortige di (Wielolt-oerufung des griechischen Konsuls von Serres wegen > obn achtbarer Mm Wiedener Umtriebe verlangt. Nach einer allerdings noch
uteriefunbaner, |.( Bestätigung bedürfenden Nachricht soll Serbien mo- rüfHeren. Solche Gerüchte treten stets auf, wenn die Kriegs- Lchristl. smmung im Orient im Wachsen begriffen ist, man braucht
2 im also keine besondere Bedeutung beizumessen. Ebenso ». Be» pniig wird die von türkischer Seite in Umlauf gesetzte -sci!Dung zutressen, daß sich gegenwärtig mehr als 100 i-chische aktive Offiziere in Mazedonien versteckt halten.
der Großmächte wird es jetzt fein, auf die Jung- beTÄeTfeJmn .einzuwirken, damit sie ihren Ehrgeiz zuruckste en nie mit dem Säbelrafseln aufhören. Weitn, tote zu hoffen thä, der Streit um Kreta ohne Blutvergießen geschlichtet ati), so wird das mit Genugtuung zu begrüßen sem, vor iläm in dem Interesse der heiß umstrittenen Insel selber.


