Die übrigen BallonS,
()arbt, unweit Schmalbach
Weller
Hantel
des
8*/,*/• Reicheanleihe .
3 X
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Berliner Börne,
144-'
182.10
132-70
Fahrt machten, landeten wie folgt: urfel (Frankfurt a. M.), ,9liebingec
,Schrö^»r', Unterfrnnk-n.
,Trrtben' bei Nieder bei Ruppertshofen un bei Frankfurt a. M. (Unterfranken): ,Zäh
. 224/Y) . 110.10
10. Joni. Anfaogikuri* Ilsrpener Bergwerk . . Laarahutta . . • .
Lombarden E B. . . , Nordd. Lhjd • • • • .....
IlMü 128J0 190»
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Canada E. B. . . . DaranUdtcr Bank • Deutsche Bank Dortmonder-Unien C. Dresdner Bank
Tendenx: trige.
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Türkenlose . . . «
4°', 0riech Monopol-Anl . 4*/t In»***'« Argentinier « 3*/e Mexikaner . .
4 XX Chinesen . . . < Aktien!
Bochum Guss ....
Buderus KW....
Tendenz: jetzt fester.
ElcktrU. Labmeyet . . . Elcktriz. Schuckert . . . Eachweiler Benrwerk . . Gelsenkirchen Bergwerk Hamburg - Amerik Pak eil Harpener Bergwerk . . . Lanrabdtte Nordd Lloyd Obcraehlea. Eisen-Industrie Berliner Haudelagca. . . Darmstädter Bank . . . Deutsche Bank . . ,
Deutsch-Asiat Rank . . Diskonto-Kommandit . .
Iner Bank . . . • Kreditaktien Baltimore- und Ohle-
Eisenbahn . . , .
Gotthardbabn Lombard. Eisenbahn . . . Gesurr. Staatabahn . . , Prince ■ Henri • Eisenbahn .
3 XX Konsola • • • •
3°/u do. . . . .
8*/tX Hessen 3* Vie Oberhessen . • • 4', Oesterr. Goldrente . . 4'/,X Oesterr. Silberrente. 4e'e Ungar. Goldrente . . 4°, Italien- Rente . . « 3e/e Portugiesen Serie I . 8°/, Portugiesen . III . 4XX russ. Staatsanl. 1906 IXX jaPftn- Staatsanleihe 47, Conv.Türken von 1908
Meteorologische rveodirchtnugen der Station Mienen.
Da* •ch'anie<i Birke eoan» du-choiühta Kräh
Dem Haa-e urp'ce FUAe. Glanz urd We-chhe-t echafft
Telefonische Kursberichte Giessener Anzeigers, mitgeteilt tob der Bank Mr und Industrie, Gleesen.
Frankfurter Börse, 10. luni, 1.15 Uhr.
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weit St. Goarshausen; „Barnier' „Overstolz' in Schönau a. b. Sänke ringen' bei Limburg: „Segler', Führer ErbSlöh, bet Breit
landet :n Kehl (Baden); zweiter Ballon: .Otto von Guericke', Führer Leutnant Holthofi v. Hahman, gelandet m Tauber- bifchofSbeim: dritter Ballon: .Elberfeld', Führer Meckel, ge- anbet bei Würzburg: vierter Ballon: .Schlesien', Führer Tr. Kempken, gelandet Weneck bei Kitzingen; fünfter: ^Hamburg', Führer Hauptmann v. Aberrron, gelandet südlich von Nitzingen; sechster „Obereren', Führer Oberleutnant v. Goltz- heun, gelandet bei Gräfenberg in Oberfranken: siebenter: Führer Schröder, gelandet bei Miltenberg in die eine weniger weite
auf die 7000 M Vie so viele, war cum der *£enc einem Gounerlrmsortium auf den Leim gegangen. Tic ' vnnmei haben ihren Sih in der englischen Metropole und erbahen von ihren Agenten auf dem Stmrinrrt iclegravdisch über alle Todesfälle, die für sie von Wert sein könnte.: btrrfr '.Xacbrubt. So sind sie in der Lage, idinell ihr schlauer Manöver einzuleiten. ]
Untenycifferschaüapparate.
In dem kürzlich erschienenen Büchlein von De. Johannes Möller „Nautik". (Aus Natur und Geisteswelt, Lerp-rg, B. G. Teubner gibt der Berfasser eine interessante Beschreibung der Unterwallerschallapparatc, die wir hier folgen lassen.
Ju den neuesten Instrumenten, die der Sicherheit brt Schisis- Verkehrs dienen, gehören die Unterwasserschallapparate. S»c bestehen der Hauptsache nach aus Mvei Teilen, der Unterwaiscrglockc, die von Leuchtfeuern, Feuerschiffen ober Boten in entsprechender Wasicrtiefc ausgelegt und durch Handbetrieb, Tempi., Luftdruck oder Elektrizität zum Ertönen gebracht wird, und dem Empfänger. Anfangs hängten die Feuerschiffe die Glocke über Bord^ bei Neubauten wird jeftt aber in der Mitte des Schilfes ein Schacht eingebaut, durch beit sie in das Wasser versenkt wird. So hängt sie sicherer als an der Außenseite Der Schisse. Eine solche Glockc sieht sehr einfach aus: es hat aber Hunberttausende gekostet, ehe das Modell so ausgebildet war, daß es dem Gebrauch bat übergeben werden können. Tic Töne dieser Glocke pflanzen sich nun im Wasser nach allen Setten mit einer Geschwindigkeit von 1430 Meter in der Sekunde fort, während die Geschwindigkeit der Schallwellen in der Luft nur 330 Meter beträgt. '2IuBerbern geschieht die Fortpflanzung des Schalles im Wasser viel sicherer als in der Luft, da deren wechselnde Temperatur und Tickte, die Ge» chwindigkclt imb Richtung des Windes, die dämpfende Wirkung des Schnees, der verwirrende (Einfluß des von den Wellen her- kommenden Echos und noch vieles andere die Uebertragung des SckxHles beträchtlich stören. Alle diese Hemmungen und Ablenkun. gen fallen im Wasier fort. Ter Empfänger, mit dessen Hilfe der Schall ausgenommen wird, besteht zunächst ans zwei Aus- nahmeapparaten, von denen je einer an Steuer- und Backbord ian der rechten und linken Seite) im Innern des Schiffes etwa 9 bis 10 Meter vom Vorsteven (der vorderen Jtante des Schiffes entfernt unter der Wasserlinie angebracht ist. Es sind dies eiserne und verzinkte, an die Bordwand wasserdicht angepreßte Tanks, die mit Seewasser gefüllt sind und im Innern ein wasserdicht gekapseltes Mikrophon tragen. Bon diesen gehen Telephonlcmmgen zur Kommandobrücke, wo ein Telephon angebracht ist, an^ dem man die Schnnngungett der Mikrophone wahrnehmen kann. Tiefes Telephon kann durch einen Schalter mit dem linken wie nut dem rechten Einpsängernukrophon verbunden werden. Hierdurch ist man instand gesetzt, unmittelbar hintereinander die Stärken der von beiden Mikrophonen kommenden Töne zu vergleichen und auö der größeren Tonstärke au entscheiden, ob das Unrcrroaiimignal mehr von rechts oder von links kommt. Treht man das Schiff so, daß der Schall an beiden Mikrophonen gleich stark gehört toirb, so hat man geraden Kurs auf die Glockc. Mit der zurzeit in Gebrauch befindlichen Anordnung werben die Töne der llntcrroaficrglorfe am einem in Fahrt befindlichen Schnellbampser auf 7 bis 8 See meilen ohne Schwierigkeit vernommen, auf ruhenden Schiffen hat man sie ober schon 19 Seemeilen weit gehört.
Vermischter.
* Ein Selb stm örderbun d unter Gytnua- t a ft e n! Ter 15 jährige Schüler Nsuh, Sohn einer ange ebenen Pariser Bürgersamilic, gab fidi, wie mir meldeten, in einem Seftulzimmer des LvzeumS von Elermonl-Ferrand vor den Augen seiner Mnmcraben den Tod, itibcm er sich aus einem Revolver eine Hügel in bic Schläfe sagte Hinter lassene Aufzeichnungen des jungen Selbstmörders, in denen von verschiedenen philosophischen Lektüren, von Nietzsche, von Weltschmerz und dergleichen Seufzern die Rede nxir, erweckten anfangs den Glauben an einen durchs Frühreife und jugendliche Neurasthenie herbeigesührteii Selbstmord. Allein aus den Schülerkreisen gelangten bald Gerüchte in bic Oeffentlichkeit, die den Selbstmord ")^nys als einen keinesivegs freiwilligen bezeichneten Tic Nachforschungen der Schulleitung führten zu her enrfc^Iidyert^ Entdeckung, daß in dem genannten Lyzeum ein regelrechter Selbstmörder bunb unter den Gymnasiasten bestand und das; der un glückliche Nöny durch das Los verhalten worden war, feinem '.'eben ein Eiche zu macheii. N4ny war budyftiiblicf) zum Selbstmord veritrleilt worden.
• Aus Heimweh zum Diebe geworden Im Londoner Mrimüialgcridit kam dieser Tage eine eigeutum liebe Klage zur Verhandlung. Ter Deutsche rlonrad Wilhelm Fernickel war angeklagt, eine Facht gestohlen zu haben. Die Verhandlung ergab, daß der Griind für den Diebstahl — Heimweh war. Fernickel ist nicht imstande, ein Topsegel von einem Bettuch zu unterscheiden, stach aber trotzdem mit dem von ihm „rcouirierten" ?brhrzeug in See, um den Kontinent zu erreichen Von den Wogen im Aanal hilflos hin- und hergeworfen und seekrank zum Sterben, war er schließlich froh, als er von einem Fischer dampfer aufgegrinen und mich London zurnckgebracht wurde. Der Richter gab ihm nach dem „Lokalanz drei Monate Jett, um sich innerhalb der GefängniSmauern von feinem Abenteuer zu erholen
• Lebe nüversicherungssch windel Ein neuer Trick wird von einer angeblichen ..Londoner Lebensverfichc- rungsgcsellfchaft^^ mit großem Erfolg in Szene gesetzt. So wurde einem Berliner Herrn, dessen Onkel vor einigen Tagen gestorben war, als nächstem Verwandten der Brief einer VerficherunaSgesellschaft auSgeh^ndigt. In d.m vorqedruck- len Formular wurde der Berstorveue aufgeforoerk, bic fällige LedenSvcrjicverunqsprannc mit 72 30Mk zu bezahlen, da sonst innerhalb vier Wock.n die Police erlofdien wurde.
'Jieffe selbst von der Gesellschaft ein Schreiben, worin ihm mitgeteilt wurde, die G.seUschaft habe durch ihren 'Agenten das Hin scheiden des Litlcls erfahren und setze ihn. den
noch nicht gezahlt fei, criuäh Die ^Gesellschaft um deren Anweisung, worauf Die 7 4 » Mk. erhoben nnröen könnten Ter Resse, hocherfreut von der Rachnchk. sandte post ivenbenb das verlangte Geld und — wartet heute noch
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Essen (Ruhr), 8. Juni. Tie am Sonntag zur 91 u 8- scheibungSfa hrt für bas Gordon-Ben nett-Rennen aufgestiegenen dreizehn BallonS find nunmehr alle glücklich gelandet. Tas oorläuftge Endergebnis ist folgendes: Erster Ballon: .Hildebrand', Führer Tr. Bröckelmann, ge-
D. ® i c bcn c r Regatta. Auf der kommenden Sonntag, 13. Ium, nachmittag? 3 Uhr, hier unter Leitung de« hiesigen Ruderklubs ,paüuV sianfmdenden 10. Regatta des Sübbeulschen Ruder- verdaudes werden 8 Rennen mit folgender Besetzung zum Ausirag gebnicht: Zweiter Senior-Bierer: Frankfurter Ruder iv ort verein .Amicitia', Mainzer Ruderklub 1908. — I n n r o r- Vierer: Maurer Ruderklub .Fortuna', Dtestener Rudecklub ,tzasüa'. — Junior Einer: ^rankiurter Rudcrsporivereui ^Amiritia', Frankfurter Ruder-Gesellschaft „Borus'ia'. — erster Senior»Vierer: Frank'urier Ruderklub .Alemannia', Frank- iurter Ruber - Gesellichaii .Borussia*. — Zweiter Achter. Mainzer Ruderklub.Fortuna', Frankfurter Riidersvoriocrem »Ami- ctUrt*. — lö ast - Vierer: siranNurterRudei-Geielllchaft.Boruisia', Alainzer Ruderklub „Fortuna-. — Dritter Se»iior -Vierer: FranNurter Rudersporivereui.'ilnncüia*, Mainzer Ruderklub 19 3. — G roher "Meßt ei Franksuner Ruderklub .AlemtUinia*, Frankmner 'iuder-Gejellschafl „Borussia^. — Der Feit platz befindet sich auf der Bleiche.
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20,4 eC.
6.6 • C.
Lcrantwortlick i. B : für Gerickit.faal E Anderson, für Stabt und Land: Marl Anrath
Vereins ist i*- icfimgeu, md)t nur einen unmittelbar am Bahn -Hof liegenden, fick vortrefflich .-rn-nben Festvlatz m erlangen, her von brr hier alieinarie'fatcn fr-:,herrlichst Familie von Milch lim zur ScrfüiuTin geitellt mürbe, innOrm auch einen als tüchtig b^farnitrn Festwirt in dem Gastwirt Svuck - Gießen zu gewinnen. । 71 ud) ’ür das Beranugen der Iugeno werd durch Auistellun« , ines Ztaruoells, Schienbude und oerichieosner Berkaufsstände ge sorgt werden Tat auswärtigen Festgästen mirb durch Da» Ent- icfrcnlcnnnnt o r Eifenbahnverwaltung ein Sonder z u g^zur Ber'ügung gestellt Ti' .1b'ahrl-.zeit des ZugeS und das -rni Programm wird im Anzeigenteil oes G. A veröffeMlicht werpen
/• Ermenrod, 9 Funi. Arn vorigen Sonntag wurde in unserer Gemeinde ein Mission-fest gefeiert, daS einen recht 'chönen Verlauf nahm Ter Festgottesdienst war so stark be- ,ucht, dan die Uirche kaum alle Gäste ;u fassen vermochte., 'Bfarrrr Georgi hatte aber aud> fein L'/übc gcfcheut, das Feit iri zu gestalten. Ter Gottesvienst wurde verichönt durch bic Mitwirkung des gemachten Edores und einer Vofaunenkapelle aus Schadges bei Stockhausen. Tic Leistungen dieses Vosaunenchores, her meist aus iugendlichen >1 naben bestand, erregte Bewunderung Jm Fcstgottesdicnst predigte Pfarrer Re u sch aus Riebcr^Lhmen. Ebenm ,chön und stimmungsvoll verlief die Nachfeier. Die Mit tcilungen des Millionärs Michel aus Borneo erweckten ungeteiltes Interesse, itzesang und ^hifif des Posaunenchores erhöhten auch diese überaus stark besuchte Nachfeier, in der Dekan Wagner Grünberg und der Lrt-pfarrer Ansprachen hielten.
BobenHaufen, 9. Juni. Unter ,,P f in g stma r kt" läfltr eine starke Auffahrt mit Iungschwemen. Trotz ihrer hohen Preise ging der Handel flott und lebhaft. Wie auf den Markten der Umgegend zeigte auch der hiesige eine sehr hohe Preisstufe der den ,'xerfcln. Man bezahlte für cm Paar Ferkel erster Güte 70—80 Mk, zweiter Güte 60—70 Mk, dritter Güte 45—55—60 Mark. Ter Markt war bald geräumt.
* Aus dem Chmtal, 9 Juni. Tic Lbstbänme zeigen bis auf Oie Aepfel, Mr wenig gcbliihi haben, einen Überaus reist.cn Fruchtansatz Die Malte hat der Fruchtentwicklung nicht geschadet, oie Trockenheit aber ihr sehr genützt. Man sicht hieraus, datz oic Obsternte meist durch die Regen zur Blütezeit ungünstig bc^ einfluftt wird, llcbcrreicf) sind die Kirschen, die allerdings hier nur die Vogelkirschen bilden, behangen. Wie die Obstbäume, so zeigen auch die Beerensträucher reichlichen Behang. Hoffentlich bestätigt sich nicht die Wetterregel vom gestrigen Medardustage: Wie'S wittert auf Medardustag, so bleibt's vier Wochen lana hernach: denn da würde der Lbstansay und Beerenbehang durch die Trockenheit Schaden nehmen, die zwar durch die nüigftcn Gewitterregen gemildert, aber nicht ganz beseitigt worden ist, so das; das Seyen der Wurzel und Gemüsepflanzen noch nicht üorgeiiommcn werden konnte.
P. Schlitz, 8. Juni. Am 18. Juli findet hier eine Besichtigung der sämtlichen Feuerwehren beS Amtsgerichts- bezirks Schlitz durch die höheren Behörden statt. Es werden zu dieser Hebung au 600 Feuerwehrleute erscheinen. — Gestern brannte in dem eine Stunde von hier gelegenen Fra urom dach das Anwesen des Webers Weppler nieder DaS Feuer soll durch Rinder entstanden fein, die mit Streichhölzern spielten. W., ohnedies in geringen Verhältnissen, ist sehr schlecht versichert. — Der hiesige Ges.angoerein errang bei dem Wettsingeu in Niederaula den zweiten Preis in der ersten Klasie.
N. B. D a r m st a d t, 9. Jlrni. Oberbürgermeister Adolf Morneweg, der seit 17 Jahren au der Spitze der Darm stadter Stadtverwaltung stand, ist heute nachmittag 3y< Uhr nach langem, schwm i an den Folgen einer .w r;
krankheit gestorben. Der Tahingeschiedene n>ar am 14. ^lugufl 1851 in 0>roß Bieberau geboren, ivoselbst sein Baler lange Jahre hindurch der ^)robh. Obersörsterei Vorstand. Im Jahre 1892 als Nachfolger Ohlps zum Ober- dürgermeister gewählt, war Morneweg schon vorher vier Jahre als Leiter des Polizeiamts zu Darmstadt tätig; nach seiner Staatsanstellung war er mehrere Jahre als .streik amtmann in Bensheim und daraus beim toümrnt M ainz beschäftigt, wo er auch das Sckiiedsgericht über ftreitige Ansprüche aus dem Unfallversicheritngsgesed leitete. Nach '.’tblaui seiner ersten zwolfsährigen '.'lmtstättgreü wurde Morneweg loo.'> aus abermals zwölf Jahre zttin Oberbürgermeister geivählt. Im Oktober v. I. mar es dem Berblick-enen vergönnt, mit seiner (Gemahlin, einer Tochter des verstör benen Postdirektors Hallivachs hier, das Fest der silbernen Hochzeit zu feiern, aus ivelchem Anlaß ihm zahlreiche Ehrungen und Svmpatlnekundgebungetl . zuteil wurden. Morneweg wurde durch das Vertrauen feiner Mitbürger 1901 auch als Laudtagsvertreler in die Jweite stammer gcipühlt und 1905 vom o^rostherzog zum Müglied der Ersten stammer berufen, in iveldjcr er un OksetzgcbnngSansschuß eine eifrige Tätigkeit entfaltete. Sein frühzeitiges Hin- scheiden nnrb in weiten streifen nicht nur der Stadt, sondern auch des Landes aufrickstig beklagt werden.
Bingen, 8. Juni. Um dem auf der Elisenhöhe bei Bingen-Bingerbrück zu errichtenden Nationaldenkmal für den Altreichskanzler Fürsten Bismarck auch bic gebührende Umgebung zu sichern, hat sich der DenkmalSauSschuß an bic Stabt Singen mit dem Ersuchen gewendet, ihren Watdbesitz, der sich, an den TenkmalSplatz anschließend, als Nationalpark vorzüglich eignet, diesem Zwecke dienstbar zu machen. — Im Bingcrloch-Fahrwasier ist em Taucher schacht durch daö Wasierbauamt m Tätigkeit gesetzt worden. Dieser Taucherschacht ist damit beschäftigt, an den Lochbänken Felsen zu sprengen, bezw. zu entfernen. DaS .alte Fahrwasicr' ist in- solgedessen in der Arbeitszeit des 'Taucherschachts für die Schiff- fahrt gesperrt.______________________________________________________
Can^tPirtfcbaft«
la. Alsfeld, 8. Ium. Der dieSiähriae Zuchtviehmarkt, der sich eines stets zuuehmendeu Zuspruches eriteut, fxnbet wieder in Verbindung mit dem Alsfelder Nirschenmarkt am 14. Juli stau. Der durchschnittliche Auftrieb von eingetragenem Zuchtvieh bestand in den letzten Jahren in 100 Simmentaler iöuflen, ebensoviel Kühen und Ralbmncn, 50 Edelschweinebern und ebensoviel Zuchlsaueii und 150 Ziegenböcken, Milchjieaen und L'ämmetn. Am 26. Jul» ftndet in Verbindung mit dem AtSlelder Prämienmarkte em Fohlen markt mit emer Pscrdevräm»»erung stau, die gemeinsam vom Landivirtschaftskaminer-ÄluSschutz, dein öandes- pserdezuchtverein und der Stadt AtSfetd veranstaltet werden.
Märkte.
ke. Wiesbaden, 9. Juni. BIebmarkt. Zum
standen: 39 Ochien, 57 Hübe, ölO Schweine, 64.' Kälber 'diruiUer 419 Tlafifälber. 273 Landkälber», 32 Hamme', und c4a<e Bezahlt wurde für bvRilogramm Schlachtgew:cht: Och''n 1. Cua:. 75,00 - 77,00 Mk, 2. Cuai. 71,00—73,0’. Rühe 1. Qualität
-*) 2. CuaL 00,00 -00,.f ?e «...
1 Hi'Aqr. Schlachtgewicht: 6d'ive:ne, vnllüeckchige, 130—1. <2 fl!, Bauen 0,00—0,00 Mk., Eder O.V• - 0,00 Mk., Ratder Malckalder 1,88—l,90M^ L'anbfälbet 1,4t*-lA* TlL; (^mmel i nb 2*a‘e I 44 bis 1^2 Mk — Rinder notierten: (0-U) fflf, Zerkel bat 'n:* 00—CO Mk. Geschäft bei Horn- und Rleinoie! ger- - Ur5<-.. stand keiner. Tie Zu'nhren üantmtcu a i' Rorddeutschtand, dei Rreiien Limburg, Unterlahn, Wiesbaden-Land und t>Sie:e-!
42 v.älber).
kc. Wiesbaden, 9. Jimi. Heu- und Strodmarkt. Ange'ahrcn waren heute 21 Sagen mit Heu und Snob -’lan notierte Öen 3 40-10JO 271L Stroh iRichtstroh^ 7.00—7.60 Tif. Alle) s. r 100 Kilo.
2(ircblicbc UncbricbUn.
Israelitisch« Religionrgemeinö«.
Sotterdienst in der Synagoge (Süd-Anlage).
Samstag den 12. Juni 1909: Vorabend 7.45 Uhr.
Morgens 8.30 Uhr.
Nachmittags 4.00 Uhr. 3<hrifterflariiufl. SabbatauSgang 9.35 Uhr.
Israelitische Religisn5gesellschast.
Gollerdienst.
Gabbalieicr am 12. Jun» 1909:
Freitag abend 8.00 Uhr.
Samstag vormittag 8.00 Uhr.
Olachmittags 4.00 Uhr.
Sabbat-Ausgaiitz 9.35 Uhr.
WochengoUesdlenst: Tlorqen? 6.00 Uar, abend. 7.30 U
Müller schc baocanhalt.
W a |s erwärme der Lahn 1 S^R.
Juni 1909
Barometer auf 0* reduziert
-lemperauir der Luft
V w
£•5
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Relative Feuchtigkeit
WindrichUuig
*5
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Z
9.
10.
2- 747,2 20,2
9* 746,7 14,3
7" 746,5 , 12,6
Höchste Temperatur
Niedrigste ,
8,4
8.8
8,2
am 8 . 8
48 WSW 2 ■
78 E 2
76 N , 2
bis 9. Juni = . 9. , =1 4-


