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10/05/1909 Erstes Blatt
 
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Schiedsgericht cintieier. Erklärt srch der Gegner bereit, iu nrib erruf en, so ist die schnell erledigt indernfalls rin bet Untersuchung statt stellt sich die Unschuld des Br- lerbigten heraus, so genügt wohl der 3pnid) des schiede geeichtes, ehrenhafter Manner, um seine (Lire wiederherzu stellen. T-er Weg, durch Schiedsgerichte entscheiden au lassen ist der höhere. Warum soll man da nicht das Tuell, das nur aus VorurtoUen beruht, zugunsten einer edleren, sitt­lich höherstehenden Einrichtung fallen lassen können? Tie jetzigen Schiedsgerichte sind ihm nicht allgemein genug, teils handelt es sich bei ihnen nur um äußere Farmen Biele, die das Tuell verwerfen, treten nicht dem Bunde bet, nreil äußere Verhältnisse ihnen cnigeaentreten. Aber erst oer Zusammen'chluß der Masse, die hinter dem einzelnen steht, farm etwas b virken mb er iorberi all« gleicher t Besinnung auf, dem Verein bei au treten und dadurch den Mut ihrer Ueberzeugung zu bekunden, der höher steht als jener physische Mut, den ein feber haben kann Toran schloß sich eine Diskussion an Zunächst wurde fol- t ,,zt heutige 'Hauptversammlung der Ortsgruppen Hessen und Hessen-Nassau der deutschen Anti-Duell-Liga bedauert es sehr, dcr der B-zirksverein Worms einen den (besetzen und kaiserlicher Wttlensneigung eutgegengejetzlen Standpunkt bei Ostizierswahlen eingenom men hat, und spricht den Herren, die davon betroffen wurden, ihre Hochachtung und Anerkennung aus. Außerdem suchte man noch Anregung zu geben, auch in (vießen ein Ehren geeicht für Studenten, die prinzipielle Gegner des Duells sind, einzurichten, und sprach die Erwartung aus, daß wohl vom atabemischen Lehrkörper der erste Schritt ausgek>en werbe, ein sold-cs bricht zu schaffen. Ter Vor­stand und daS Ehrengericht dks letzten Jahres wurden wieder neugewahlt.

** Elektrische Straßenbahn. Ter lcmdespoli zeiliche VrüfungStermin fand beute vormittag im Bur germeistereigebaude statt. Die Verhandlungen, über bi mir morgen berichten werden, frnnerten bis 12 Uhr Heut vormittag wurden nicht tveniger als 50 Roselten vertrag auf Grund des städtischen ^er'ra"sen'w"ns a^ef'^offeit "Bienenzüchter-Versammlung. Die Bienen Pfleger aus allen Teilen Lberhessens und den migrenzenden preußischen Landesteilen waren gestern zu einer gut be suchten Versammlung imTannhäuser" hier zusammen- gekommen Neben den regelmäßigen Besud)ern konnte der

. hrerc neue Mitglieder in die Der Zweigverein will jur Er einen Beitrag leisten - tetc ausführlichen Bericht über die Ausschußsitzung und Detegiertenversainmlung. Auch aus der Zmkertätigkeit, nämlich über Fruhjahrsarbeiten auf dem Bienenstände Ivurde unter Leitung des Vorsitzenden i! iii'Ltui debattiert Tu* L-ander is n Bienenzüchtervereins findet auf der Altenburg bei Ällsseld statt.

** Wcinbcrge in He s s c n Daß es aud) inOber

| e n W e n !> e r e gil i1,' a' len unser« r Leser nicht bekannt sein. Allerdings ist die Fläche sehr klein, mir 15 ha waren 1907, von welchem Jahre die letzten nakisrischen Zusammenstellnngen über die Bodenbenutzung Vorlagen, alv Weinbeiggelände anzusehen Tie fünf Ge markungen, die Weiiiberganlagen haben, liegen sämtlich in der Wetttn.au, und zwar hat Büdingen 13,7 ha, Diebach am ^aag 0,1, Hof Nonneburg 0,4, Bad Nauheim 0,5, und Vilbel

ohne Weinbergs besitz vorhanden, nämlich £ber-.*bilb;rsheim, BlüdeSheim und Mörstadt. Den größten Weinbergsbesitz mi 17,8 ha In ber Provinz Starkenburg naben 21 (gemein ben Weinberge, die vortmegend an der

Aeinlst'rge befindet fid> an der nordöstlichen Abdachung des Ddemvaldes mit Groß-Umstadt als Mittelpunkt. Am meisten Weinberge in Starkenburg hat Bensheim mit 147,5 ha

Die vierte La ideSkonferenz der Bau­arbeiter von Hessen fand am Sonntag in Tarin Padt ftiit i Zum erstenmal ließ sich auch die Regierung vertreten und zwar burd) Gewerberat Lösser; erschienen war auch u. a. ein Ver treter der Darmstädter Ban Polizei. Es wurde folgende Rc s o l u t i o n migenommen: Tic am 9. Mai 1909 zu Darmstadt im iKemerksd>aftshaiise tagende

Hessen nimmt Äenntnis von den Berhandlungen im hessischen Landtage, den Bauarbeilerschun bett, und besä,ließ:: Zn Erwägung, dag ba>.> StaatSministerium wiederholt in Peti­tionen durch die Zcnttalkommistion in Hessen von den Miß­ständen bei ben Bauten und von den Forderungen der Bau wrichtet ist, in weiterer Erwägung daß ba£ Staatsministerium wiederholt in der Kammer bekundet hat und aud) in der letzten Thron tobe bei Eröffnung des

cntnmrf über den Bauarbeiterschutz in Aussicht gestellt ha-, und in fernerer Erwägung, daß das Ministerium und wie aud) die letzten Kammerverhandlungen erg ben, ihre Zusage und Versprecbungen fortgesetzt iiid't gehal-en und so zum Nachteil für Leben und Gesundheit der Bauarbeiter baburd) den Bauarbeiterschutz Jahre hinburd) unter dem Einfluß der Arbeitgeber und mittleren Baudeamten unveranrwort- l'-d) verschleppt bat, protestiert die heutige Konferenz gegen die Stellungnahme der hessischen Regierung zur Frage dcs Bauarbeitersdmtzes und bedangt von allen Vertrauens pcrioiien der bauneroerblicheit Organisation n daß in all n Orten des Großherzogtums Hessen die Forderungen des Bauarbeitersdmtzes propagieren und die SteUungnahm'- der Regierung zum .«R-genstand ihrer Verhandlungen machen." Weiter wurde die Drucklegung des Protokol s über die Verhandlungen beschlossen und die Bildung eurer Landes Bauardeitersdmtzkomrnission veranlaßt

= ©taufenberg, 9. Mai Heute herrschte hier cm icdjt starker Verkehr, der Lumbatal-Sänqerbunb halb stch recht zahlreich eingefunden und verherrlichte fein Dosen durch Gesang und 'Musik. Auch der hiesige Geiangvernn war emgeloden und sang als erster das Lied ,Ter Sänger- bunb-. Noch spät in der Nacht hettschte reges Treiben der SangeSbiüdcr in linieren Straßen.

Burkhardsfelden, 9. Mai. Gestern ging in unserer E^emarkuna em Luftballon nieder DerHllon idnoebte längere Zeit über dem benachbarten Reiskirchen, wandte fidi bann nach Denen, bis er plötzlich zu sinken au fing und durch die tiefere Luftlchicht in füboit lieber Richtung ui unsere okmuulung getri.be» wurde, wo er dann vor dem Walde uad) Lrch zu niederging Bemannt war er nut drei '.l\anu; einem Arzt, einem Ingenieur und einem £bcr- leutnant der 3ler 3» f an ter u Das Luftschiff nrnr gestern al'cnd tu Hamburg aufgeiitegeu. Nach Aus age der In lassen wollten iic nad) ber Sdstvei: Der Brilon wurde ut Reiskirdren verladen, von wo aus die Herren auch die XH-tnirciie antraten Bauersleute, die beim Landen bilnljhd) waren, wurden n'idjlid) belohnt

Bad Nauheim, 10. Mai Im Amchl.ß an die 7. gesetzliche Gesellenprüfung, die vor kurzem durch den Prüfungsausschuß oorgenommen worden ist. fand gestern m der städtischen Turnhalle (Stadtschule) die feierliche lieber - reichung der Gesellenbriefe statt. Geh. Rei erungsrat Hey-Friedberg, Bürgermeister Dr. Kayser und Baumeister Traber-Gießen waren als Gäste erschienen, letzterer als Ver­treter der Großb. Zentralstelle. 30 i ungen Leuten aller Bernis - klagen konnten Zeugnisse und Diplome überreicht werden. Tie Ausstellung der gefertigten Gesellenstücke und Zeichnungen zeigte, daß hier em tüchtiger Handwerkerstand zu Hause ist, der in der Lage ist, einen brauchbaren Nachwuchs heran- zubilden. Das hoben auch der Vorsitzende des Ltttzgewerbe- ocremS, Schlossermeister Knipp, Geh. RegicrungSrat Fen, Baumeister Traber und Bürgermeister Kayser in kurzen Ansprachen hervor.

j Cdftabt, 9. Mai. Im Nauheimer Stadtwald, in der Nähe der befamiten£ ckstädter Tannen" brach aus noch unaufgeklärte Weise heute nadimülag gegen 4 Uhr Jener aus, das sich aus eine hauptsächlich mit Erchen und jungen Jichten bewachsene Jlädje von ungefähr zwei Morgen Inhalt rasch ansdehntc. Sonntagsipa>rergänger und die BadManheimer Jeu-^rwehr, die zufällig gerade am Äonitzkystift eine Hebung Dcranftaltetc, konnten sehr schnell an Ort und Stelle sein itr.b dem verheerenden Element Einhalt gebieten, so daß der augenchtete Schaden nicht sehr groß ist. ....

to. Vilbel, 9. Mai Der Quellen besitzer Brodt ist beim Großh. Ministerium um Quellenschutz eingekonuuen, nachdem der hiestge Gemcinderat diesen Anspruch in seiner letzten Sitzung besürwottet hatte.

h. Frankfurt a. M., 8. Mai. Eine Dame aus Frank­furt, Frau Eva Herrmann, fuhr gestern abend mit dem um 10.58 Uhr hier ein treffen ben Eilzug imTamcnabteil 2. K l a s s e von Wiesbaden hierher, als zwischen Kastel und Höchst eine vermummte Mannergestalt die Kupeetür öffnete und die Dame mit vorgehallcnem Revolver au ff orderte, ihr Geld herau-szugeben, widrigenfalls er sie ersdfteßen würde. Tic Frau gab gutwillig ihr Geld her, worauf der Räuber ihr die Hande fesseln wollte, um ein Ziehen der Notleine zu verhindern. Tie Frau versprach, dies nicht tun zu wollen, woraus der Räuber mit den erbeuteten 170 Mark verschwand. Obwohl in Frankfurt sofort der Zug grünt)Hd) durchsucht wurde, konnte der Täter nicht ermittelt werden Vermutlich ist er ein entlassener Eisenbahnbeamter. In der Angelegenheit der Witwe Beder, weld)e sortgesetzt bestraft wurde, weil sie ihre Kinder in den freireli­giösen unb nicht in den katholischen Religionsunterricht schütte, ist eine Wendung eingetreten. Ein früherer Ofrmditv' beschluß, wonach der Witwe die Verttetung ihrer Kinder in Bezug auf bereit religiöse Erziehung entzogen wurde, ist aufgehoben worden, nachdem das katholisd>e Pfarramt erklärt bat, daß es auf die Zuführung der Kinder zum tatho lisdjen Rcligionsunterridit keinen Wert ntetyr lege. (Akts. 3 j

w. Hanau, 9. sDlau In Klein-Stein heim wurde gestern und heute in Anwesenheit des Bischofs von Mamz die Sechshundertjahr-Feier der hl. Kreuz-Wallfa hrt in erhebender und großartiger Weise begangen. Tic altehrwürdige Kapelle des CrtcS ist au8 Anlaß dec Jubelfeier neu her- gestellt ivocden.

* Kleine Mitteilungen auß Hessen und den 91 a d) b a r |t aale u. In B a d.- S o l z h a u j e u tritt vom 17. Mai bis 30. Sevieinber wieder eine P o fi a g c nl n v mit den früheren Beiriet'svcrüällnissen in Wirksamkeii Toi seit dem 18. 'Avril vermißte 68 Jahre alte Grubenarbeiter Ernst 'Nord aus Gladen­bach wurde in Buchenau ans der Lahn gclänber. In Elben­rod brach am Freitag Jener ans, das zwei £>otreuen völlig ter- störte. Tic ^ucrivehrcn der lxmachbcrrren Lrtschaften Eifa, Ei- dorr und Alsfeld leisteten Hilfe.

Hauptversammlung Hessischer Zinanzbeamten.

fc. Darmstadt, 9. Mai.

Tie mittleren HessisdZen Iinanzbemntcn Indien gestern unb ht*uic in Tarrnstadl ihre elfte Haupwcrsarnmlirng, verbunden mit der Jcier des 10 jährigen StistunySfestes ab 'Jhtdtbcm gestern nbvitb eine Begrüßung der zahlreich dngctrvffcnen Verbands- mitglirtKr unb der Vertreter dec jinanzbearntenvercinc aus Baden, Württemberg unb Elsaß-LorHringen ftattatfunben, u. a. hielten Bürgermeister Glässing-Tarmßadt und Reicbsiagsabg. Ciaiin An spraden - wurde heute fetih 10 Uhr imKaisersaal" in die Verhandlungen angetreten Ter Vorsitzende. Rednnmqsrat t^otz- Zarmnabt referierte zunächst über die Derrinsrätigkeit im abg>*- loufaint itzefchästsjabre ,^ahlreiche Eingaben des Verbands-Aus- sönsfes um Verbesserung der Lage der mittleren svinanzbcamten fanden vor der Regierung Gehör. So ». B. die Eingabe wegen Urlaubs, der ben Beamten txm einer bis via Wochen, je nach ber Dienstzeit, von mm an zu steht Es wurde weiter burcbqesetzt, daß die im Staatsdienst verwendeten Jinanvfptranten nicht ;ur Ärankenkane l>eranqezogcn werden, sechs neue Asoiranicnsleilen geschanen, libcrbauot ist hmudttlid) der Berwenbung ber Aspiranten anc Verbesserung cinjetrctcn; vsraussiäülich werden anch jüngere Ürüste in den Tiemt der Stadt Jvranffurt a. M übernenmtrn werben. Auch die Lage ber Jinan.z-Äsiistenten bat sich günüiger gestaltet Ter Verband wirb danach streben, daß Die mittleren Zollbeamten siel len im Reichsdunsi and) für hessische Anwärter erfdiloiien wcrdrn und eine Bctörbemng von mittleren Jinanz- beamten, die als Einiahrige nebient, befördert unb die Cnali» ftfalion zum Reserve £ irisier bestauben, aud) zum Ossizier er folgt, wie dies bei den Volksschullehrern im Großherzog tu m auch oer Fall ist. Tie Fortbildung der Finanzafmrantai burd) Bor träge intb fonftigc wissenschastlicbe Arbeiten erstrebt ber Verbanb Ter Kassenbericht verzeidvnete anc Ern nähme oon 1804 Mk., - ine Au-stabe Vvn 1528 Mk. Die ,Brusdrrtst süddeuksiher Finanz ..amten bat im verfloßenen Jahre mit anem Minus von I»7Mk. itbflifd'lDfint. Rechtmugsral s e t B - £ffcnbazh ließ sich sodann i.bvr die Gründung eines Erholungsheims für Finan z- beamten aus das im £demr-old, der Bergstraße, Bad-Satzhanfen ober Bad Naubeün ferne Stätte finden soll. Tic Erbouunas kosten Killen durch eine itzcidloiteric unb Äbualichdne aufgebracht, i S Qklänbe m Erbpacht von ber tragt. Gemanbe qcnonroioi wer den. Ter Ausupuß wurde lx-aunuigt, bau Borschlagc näberiu treten. Ein weiterer Sunft der Lagesvrdnuug betraf:Tic Revision ber BeioldimgSvrbnung". Ter Verband hat eine Em- gabc an die Staats, cgterung am 20. Dezember v I. gerichtet, in ber er wrden: Beiaiigiora des Doüems der DurchgangSsteUcn. Zurechnung eine» Texte ber Vor- dienst zeit zur Befolbungsdiaiüzeii, vor allem Gleichstellung sämtlicher Finanzbeami ukatcgoaen im Gedoli In oer daran sich idüießenden Dskuliwn glaubte MiniNenol-Rta istra wr Jünger Tarmstabt nufa an eme nnanzielle Gleichstellung brr verschtedenai mittleren Ftnanzbeamienkatrgotien. vor allan nicht an ine von den Beamten, die an den Zeniralbebörben Mm, fterütm. 3taatßbauvt(aüc, £txrrcchnunaSkanrnicr unb an den Lvkalbebörbeu bd<fcaftiai find unb tral für eine getnenmac Vorbildung der n-manunviranten . Zeugnis Für Vrtma emes - uainmiS uiiv Rote im garrzen gut, im Teuifdwii und Mathematik nnnbe .atß an. ,.bmn wer hi-b ren AHeb.il! beonsorncht. must auch eine bemruriFredxnbe Auss ldung beiiQm" Rechnun t.'-rat Bonnet Tarmstabt sprach entschieden erner finanziellen Gleich- s'.ellung aller Fmanzbeamtrn daS WoN. Ftnanzaiotrant Schnader ?<trmfiabt wünschte Umwandlung der GehtlfenstcUen der »nnan; a'piramen in Beamten stellen Hieran' aflärtc sich tw Veriamm hing mit den Schritten einverstanden, txc der Ausschuß txnHtxlid?

der Revifion bei ldrrugSvrdnuna getan. Zum Schlüsse wurde

als Vab^ndson 1910 Gießen benimmt unb _brr rrühert Bo. sitzende be- Verbandes. Redunrngsrat Schenk-Darmstadt, gum

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Der Mord auf der Landsttatze.

fc. Wiesbaden, 10. Mai.

Zn der Jrühe des 13. Januar d I 7 Minuten nach 9 Ubr 'anbnt Last ante.: auv U.rmba t auf dem Wege natb nöuigstew. 300 Meter von dem letzteren L N cnlienit, Ne tn den br;$tiger Jahren st elende Jnm Rofine Tbamcr aut '.heberbodmobt. deren fteben iigiäbrujer Ehemann ab Zutnknecht in ^deltze« bettenftet war. tot auf. An ber Stelle, wo die Lätncelir lag. . urud nnbet die Landstraße einen Höhen;ug und laust 200 "Starr lang turch einen 45 Meter tiefen E mdmitl in Servemine». sc» ta' mau Die Ebaustee an dieser Stelle nur auf kurze Strecke uxrric. kann Tie Va'ianten batten 3400 Meter von fcr. Jun ürtte allen Schuß fallen bvrrn. anc Sour von dem Schützen \ » i

leicht n ar. unbemerkt ui entkommen. Einige Bluttrvpftn ivwien daran' bin. daß 7aan Tbanwr eme Verletzung erlitten batte. Tn Sdaißkanat gcioahrtm die Leute nicht, da das Antt.tz der Jm mit Erte unb 3 dm er bedeckt war Sie glaubten schließlich, der Scßuß habe der Total gar nicht gegolten, diese sei mclnubr von einem Schlaganfall betroffen worden, unb die Blutspuren tühctöi von einer Verletzung bet ihrem »infaHrn her Erst tags baranr wurde t>ei der Sezterung der Leiche ststgestellt. baß Jrau Tbonet erschosten worden war unb bet ber Tat ein turjer Kampf staw geunben hatte und die Mordwaffe aus nächster Nähe abgefenm worben war. Die Ihccriudjunfl stellte.fest, daß Jrau Thomer ar 13 Januar früh 7 Uhr 28 Min mit der Bahn von '.'aiberbddAtll weggefahren, 7,35 Uhr in Eronberg cinaaroffen war und boc die bO jährige Wahrsagerin Meng baucht hatte, der sie ihre Furcht äuferte, .s könne ihr der Tbamcr> auf dem Wege nach Künigst«, -> Diesmal etwa- vast irren T-er Verdacht >> *X2-

lenkte sich auf den 44 läbngen Hilsserdeber auf der Statum Ntcdettöchstadt. Johann Philtvo Burkbard und seinen 17 jähr S o b u V h i l i v v . ber in der bortigen tüärtncrei Von Hartman» als Lehrling beichästigt ist. Beide hatten in intimen Beziednn-e» zu der Erschossenen gestanden, ber Vater tvar mit ihr tn ana uncmgaictmai Prozeß verwickelt, Vater unb Sohn waren « der Jruhc des 13 Januar m Eronberg gewesen und der Boni hatte sich von seinem Sohne bezw durch besten Vermittlung ttnni Revolver wenige Tage vor dem grausigen Geschehnis zu ver­schaffen gewußt Ter Baler leugnet^ die Tat, irr Sobn manches zu. Merkwürdig ift nach Sadwerstanbigenurtal, dch das Geschoß, das der Jrau Tbamrr bat Tob gab. und in ihm Hopfe <g ciunbm wurde, nicht in dem Laus der von dem Vater paßt Heute stehen Batrr «ch 3 o b n oeS Mordes angeklagt vor dem Schwurgericht lis .kugcn sind ;n hören, drei Tage sind für die BerhinidkaU vorgeselien.

(6crict>t>faaL

W. T u f i e r b o r f, 8. Mai. Das Kriegsgericht der 14. r Vision verurteilte Den Musketier Anton Ma raun des Inlaiuenc reaiments Nr. 159, der in der CTternacht den WlN Rnrnp r Etzen oiif der Treppt feines Hanfes überfiel, in bei Absicht, M Die staffelte mit der Tageseinnahme zu rauben und dabei du p Hilfe eilende Ehefrau Rump mit dem Etuengewehr ichiver ver­letzte, ivegcit versuchten Raubmordes zu zehn Ivom Zuchthaus, zehn Zähren Ehrverlust mib Ausstoßung auS dem tvtr

Ba » rcuty, 9. Mai. Tas Schwurgericht Derurteiltt ja Bankier 3 dh e r ; o 11 aus Nnlmbach iin-gen Vergebens gene» N* Tcpotgesetz, 'Betrug unb Unterschlagnnq yu zwa Jahren Lei sc-sorr.ger Brrliaitting._______________ vg,.

£uftjd)iffat}rt.

Die Errichtung ständiger Lustfchiffa hrtl« (in ien. Bei der bereit« gemeldeten Konferenz m Luzmi wegen Errichtung der ersten Lufts ch ifsahrtSlinie LuzernStuttgart Frankfurt Köln war Tentich- land durch Obertngenieur Dürr und Direktor Eolsmann aut IriedtichShafen vertreten. Tiefe Hetten haben mit 6tabt» Präsident Tr. Heller aus Luzern und weiteren Interefsentm über öie nötigen Geländccrwerbungen usw. vahandeU. Alle Teilnehmer waren darüber einig, daß der Platz in L'ujtni für den Verkehr in den Sommernwnaten auf diese ntirfe sich der Betrieb zunächst beschränken wie kaum an /werte, günstig gelegen sei. Tie Geländeverhältnisse murbfli vor, haben Dclegietten der Gesellschaft auf Grund des Au-ec. schanS als günstig bezeichnet. Tie Opfer Luzern« fuib mcht übermäßig. Die Eröffnung des Betriebs auf da Strecke Friedt ichLhasenStuttgartFrankfurt Tüflrlbotf Köln ist für das Frühiahr 1910 gesichert. T» Vf Hörden von Luzern arbeiten bereits die nötigen Vorlagen ou4. Die seit Tagen geplante Ueberführnng de« Reich»- luftfchifffcS ,Z P aus der schwimmenden Halle m Manzell m die neue Zelthalle in Friedrichshafen it gestevi glatt erfolgt.____________________________________________

vermischte».

* Parsival für Bayreuth Auf ber (Hrnrralnrrt«»** luiia ber brundyn Bübnenlattr ,u Düstetbon DcnNluhiftfÄ i-5 bifc nach Ablauf ber draßigiährigat Ikhrbi-ndiubrrift u» Zedr- 1913 bas Biihnenwahiestsmrl L a r j t v a l" n - rh t aut ihr« Bühnen austühren zu lasten, lolangc oas ,-vcftipKlb<iiio in Aff' rcuib unter ocr Leitung c> r nächsten Erben Richard Wagners* Ch-5 Vcrnaltung.irateo stehl

Zn einem Landesverrat großen Stils scbe's- ei» tn Ostpreußen zu entwickeln, ber anfangs nur als einfacher militärischer Diebstahl angesehen wurde. Einige Tage nach beut Rattöver UM)8 nntrben, wie jetzt erst bekannt mA von Geschützen des Allensteiner maiurifdten JeldaniUerv Regiments Nr 73 Teile entwendet Ter Täter konnte iuM enntitelt werben Im Januar 1909 wurden wiederum w* mehreren (beschützen einer Batterie die sich tm lüescküp» ickuppen befanden, wahrend einer Nadst '"-Zckmtztcilc y* nohltn, so daß die f^efchutze unbrauchbar rourbeii Auch je» blieben die polizetlid)cn und militärischen Nachforschung«« nadi dem Täter ohne Erfolg 3d)ltefUid> kamen die Iteb* stähle, denen keine wefentlichc Bedeutung bcigernffftn nnrrX Artillerie Regiment Milte April 1909 in Arps abhielt, k* suchte ein Zivilist den Sanonier Jack stein der bnitrt Batterie, der den Soldaten auf forderte, ihm gegen e«e Belohnung doü 2'Hi a: "Xschittzes zu besorgen Der Kanonier ging milckeiue» auf btc Sache ein unb verabredete mit dem Zivilsten unb Zett der Uebergäbe be« GefchützteileS Er machte jedeo bei feinen Vorgesetzten sofort Meldung Der fonunan^* rrnbe General v Ä l u (f erteilte den Befehl, dem. tnnomri ben i^eschützteil zu übergeben unb mit dem Zivilisten » Unterhandlungen zu treten Vorher begaben sich einig« Artillerieoffiziere in Zlvilkletdung an den £rt der 3®* fammenhmit. Als der Kanonier erschien, trat rafd) der fremde Zivilcst auf ibn zu unb nahm gegen die vereinbatü Belohnung den i^fchützteil in Empfang. Auf ein per»* rede les Zeichen eilten die Offiziere herbei und verhafteten den Zipilriten. Ter Verhaftete verweigerte die Angabe fernes Namens. Er will aus der llir.flcbun i von Angerbiirg^ £stpreußen stammen und bis zum Manöver 1W8 bei drr fünften Batterie dcs 'Allensteiner Anillcrie-Rrgimeuts dient haben Er wurde vorläufig in Haft genommen.