Ausgabe 
9.10.1909 Erstes Blatt
 
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Die trauernden Hinterbliebenen.

Gießen, den 9. Oktober 1909.

07731

Münchener Sammlung gleichmäßig zu unter- zu erraten, von lueni dem Wölfischen Bureau angegangen ist, die sich in scharfen Wider- Ansführungen des Geheimrats Dr. BuSley Attinchener Tagung mitteilte, daß die d c n t -

fnrter wie die stützen.

Es ist leicht diese Mitteilung s p r u ch zu den setzt, der auf der

es auch seinerzeit bei der Elektrizitäts-Ausstellung der Pfaff ge­wesen ist. Schließlich versteht doch ein Monn wie Zeppelin auch etwas vom Luftschi,iwesen trotz der Herren in T-rank- iurt und es wäre deshalb wohl angebracht, etwas auf seine Ansichten zu hallen, selbst wenn sie einem Geschäft znwider- laufen. Wir glauben, daß die erwähnte Zuschrift mit ihren Anschauungen ziemlich allein stehen wird.

Verkauf von Taselbirnen.

Mittwoch am 13. ds. Mts., von vorm. 9 Uhr ab, kommen im Kreisamtskeller ca. 35 Zentner Tafelbirnen Neue Poiteau" zum Verkauf, pro Pfund 10 Pfg.

Gießen, am 8. Oktober 1909.

Der Großh. Kreisbauinspektor des Kreises Gießen.

©sf(s Eh ei.

f-tufc ätotig iihtni §

Has im Tops.

scheu Luftschifferve reine sich gegen das Museum in Frankfurt ausgesprochen haben. Es ist deshalb nicht recht klar, auf wen sich dieinteressierte Seite" in ihren Mit­teilungen stützt, aber es ist wohl anzunehmen, daß hier vor allen Dingen ein rein geschäftliches Interesse die Feder geführt hat, um eben die unter wesentlich anderen Bedingungen ge­sammelten Ausstellungsobjekte der Ila in einem Museum unter­zubringen. Nun hat aber ein Museum andere Zwecke zu er­füllen als eine Ausstellung, zumal wenn sie lediglich Geschäfts­interessen wahren will und die wissenschaftlichen Erfordernisse nur als unumgängliche Beigaben betrachtet. Gerade in diesem Punkte aber hat die Frankfurter 'Ausstellung vollständig, versagt und nur im Grunde ein begreifliches Interesse ausgeschlachtet, wie

Ein LiiftWsfahrtr-kMseum in Zranksurt.

In der Vorstandsratssitzung des Deutschen Museums in M ü n d) c it, über die wir am Donnerstag berichteten, sprachen sid) namhafte deutsche Forscher und Ingenieure, unter ihnen auch Zeppelin, klar und scharf gegen die Errichtung eines zweiten Museums für Lujtschisfahrt aus, das in Frank­furt geplant ist. Es wurde dabei besonders hervorgehoben, daß vorläufig noch viel zu wenig Material vorhanden sei, um es auf zwei Museen zu verteilen. Aud) die deutschen L n s t - s d) i fj e r V e re ine haben sid) gegen d i e Errichtung eines Museums in Frankfurt a. M. ausgesprochen. Hierzu schreibt das W o l s f s ch e Bureau:

Frankfurt a. M., 8. Okt. Zu unserem Münchener Telegramm vom 6. Oktober d. I. über die Gründung eines Lnf t schiff ah rt--M u seu m s in Frankfurt geht uns folgende ÄMteilimg zu:Das für Frankfurt ge­plante Luftschisfer-Museum soll in erster Linie die in der I l a zum erstenmal vereinigten, zum Teil sehr wertvollen Objekte der Luftschiffahrt zusammenhalten, soweit irgendwie erreichbar,, und als Schausammlung der Stadt für alle Zeiten sichern. Durd) ständige Ergänzungen auf dem Laufenden er­halten, soll diese Sammlung das große Interesse der Bürger­schaft für das gesamte Gebiet der Aeronautik wachhalten und befruchtend aus die Entwicklung der Industrie wirken. Die Gründung eines Spezialmuseums für Luftschiffahrt gerade in Frankfurt wurde von nahezu 200 hervorragenden Fachmännern, Industriellen und Vertretern von Behörden aus allen Teilen Deutschlands warm befürwortet. Von vornherein lag die Ab­sicht fern, dem von wesentlich anderen Gesichtspunkten ge­leiteten und großartig angelegten Deutschen Museum in München Konkurrenz zu bieten. Tie Notwendigkeit und Berechtigung der Gründung eines Museums für Lustschisfahrt in Frankfurt wurde auch von den Delegierten der Deutfcheu Luftfd)iffervereine an­erkannt, die anläßlich des Deutschen Lnftschifsertages am 18. und 19. September hier einstimmig beschlossen, die Frank-

parscoal in Eiche.

Der Zeppelin is nett gcfumnie, Er is tnm weite Boge Trotzdem ich cm geschriewe hott' To letzt vorbei gcflogc. Bei Garlaheim lät er die Lahn 9)lit Grazie überflicjc, Wenn er nach Gieße funime mär, Wär ich mit uffgeschlicje.

Ich kenn kaa'n Schwindel un kaa Forcht, Aach hält mei Krinoline, In der als Mädche ich gedanzt, Als Fallscherm könne diene.

Freund P a r f e v a l, es freut uns sehr, Dich heut ze seh' in Gieße, Ganz Lwerhcße werd' Dich auch Mit .Hurra hoch" begrieße.

Ich und mei Schorfch zieh'n uff de Tribb, Die Supp' kann allein deriveil brozzele, Der Brate kann, komm' ich schpät haam. Heut aach emal verhozzelc.

Ganz Gieße wird bis dort enaus 2ln die Ballongfahrt denke Uit alle Gießer Atadercher Ihr Sacktichelcher hoch schwenke. Die Gießer Buwe komme all', Sie probier'» ihr Schtunm' inzwische. Und ivenn De uff dem Tribb aalangst, Werd' nix iuieHoch" gekrische. Weil so e Luftfahrt sehr aafchtrengt, Tie hoch iind ivcit tun fliese, So wirft De uiuierivegs gewiß So was wie App'lil lneje.

Ich lad' Dich deshalb freundlich ei', Mich heut' aach zu besuche, Was id) ufftijd), is in der Reih' Un gut mei Ouelfchekuche.

Fraa Hannewackel.

Für die vielen Beweise herzlicher Teilnahme anläßlich des Heimgangs unserer lieben, unvergeß­lichen Mutter

Flllil Margaretha Bellas Wiv.

geb. Körber

sagen wir innigsten Dank.

Todes - Anzeige.

Nach langem, schwerem Leiden verschied sanft meine liebe Frau, unsere gute Mutter, Schwiegermutter und Grossmutter

Henriette Schwalb geb. Fendt.

.Die trauernden Hinterbliebenen: Heinrich Schwalb Minna Kaufmann geb. Schwalb Marie Corvinus geb. Schwalb JFritz Schwalb, Forstreferendar Ferdinand Corvinus, Reallehrer Kurt Kaufmann, Rechtsanwalt, u. zwei Enkel.

Büdingen und Giessen, 8. Oktober 1909.

Die Beerdigung findet am Sonntag, dem 10. Oktober, 372 Uhr nachm. zu Büdingen statt.

stellen sich die aus den beliebten Dr. Mellinffhoffs Essenzen selbstbereiteten Liköre, Kognak-, Rmn- u. Arrak- ähnlichen Getränke nur auf 1 Mk. 10 Pfff.-l Mk. 50 Pfg. das Liter.

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die Behälter umgesetzt bzw. zum Verkauf und Versand gebracht wurden. Die Äusnschung selbst nahm den ganzen Tag in An­spruch, da viele im Teich liegende Ouellen, sonne der durd) den Teich strömende wasserreiche Bach die ,Arbeit sehr erschwerten. In aufgcschlagenen Zelten roir den Besuchern Gelegenheit gc geben, Karpfen, Schleien oder Hechte frisch von der Pfanne weg zu kosten. Tie Preise waren allerdings hoch, da das Pftmd Lebendgewicht mit 70 Pfa. berechnet wurde.

-t2 Dedenbach, 8. Okt. Gestern nachmittag wurde das neue Pfarrhaus hier mit den üblichen Feierlichkeiten ein- geweiht und seiner Bestimmung übergeben. Nach dem Gesang des LiedesDanket dem Herrn" durch den Schülerchor hielt Herr Psarrverwalter Trautmann hier die Weihercde, worauf die Festversammlung den EhoralSei Lob und Ehr den höchsten Gott" sang. Alsdann übergab Herr Dekan Wagner unter Worren des Dankes an alle, die zum Gelingen des Baues mit­gewirkt hatten, den Sd)lüssel dem Pfarrer der Pfarrei Ober- Ofleiden, Herrn Laut, der das Haus zur Besichtigung" öffnete. Es war nur eine Sttmme des Lobes über das schöne und solide Bauwerk und die wuirdervollc innere Einrichtung des Hauses, das mit verhältnismäßig geringen Kosten von den ad)t Ge­meinden des Gesamtkirchspiels erbaut wurde. Nach der Feier fand in der Gastwirtschaft zur Rabenau ein Festessen statt, an dem Vertreter aller Gemeinden teilnahmen. Hierbei wurde in Reden und Toasten der Herren gedacht, die die Trennung der großen Pfarrei und die Erbauung eines neuen Pfarrhauses her- beigesührt haben. Außer dem Baumeister, Bauinspektor Fischer, gebührt für ihr Wirken Kreisrat Hölzinger zu Alsfeld, Dekan Wagner zu Grünberg unb Pfarrer Laut zu Ober-Ofleiden be­sonderer Dank. Hierbei möge dankend Erwähnung finden, daß 700 Mark im Dekanate gesammett worden sind und daß der Zentralkirchenfond die erkleckliche Summe von 2000 Mark zu den Baukosten bewilligte.

Bad-Nauheim, 8. Okt. Bis gefienf find 30 851 Kurgäste angekommen, wovon an genanntem Tage noch 1709 anwesend waren. Bäder wurden bis zum 7. Oktober 405 087 abgegeben.

)( Marburg, 8. Ott. Das unter der Leitung des Di­rektors Steingötter stehende Stadttheater eröffnete gestern abend seine dieswiitterliche Spielzeit mit der Aufführung des L'Arroug- schen VolkssttickesHas em an ns Tochter". Das vollzählig erschienene Theaterpublikum spendete den Darstellern lebhaften Beifall.

Gießens Wetterdienst.

Voraussichtliche Witterung für Hessen am Sonntag dem 10. Ctiobcr: Rach vorübergehender Aufheiterung neuerdings Trübung und Regen. Unbeständig. __________________

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Eine nationale Tat.

Ich halte es für eilte geradezu nationale Tat, daß in unserem nervösen Zeitalter ein Genußmittel geboten ist, das die schwere Schädigung des Koffeins vermeidet. Daß dem wirklich so ist, kann ich mit folgendem Beispiel ein­leuchtend belegen und ich gebe gern die Erlaubnis, Gebrauch davon zu machen. Meine Frau bekam nach dem K.rfsee- gennß, wenn der Aufguß auch noch so dünn war, Herz­klopfen und Schwindelanfälle, so daß sie dem ihr lieb­gewordenen Getränk völlig entsagen mußte. Der koffein­freieKaffee .Hag" nun hat ihr, die jetzt noch bedeutend empfindlicher gegen die Koffeinwirkung ist, nicht die aller­geringsten Beschwerden gemacht. Auch ich habe ihn sehr gut vertragen und ziehe ihn nunmehr seines Aromas und Geschmackes wegen allem anderen vor. Krefeld. Professor K.

Telephon 274 |K3S

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.M-r, 9. oit Wrnte ihrer rech« »men. Es ha, S he Lbftbäumc mehr «- tiScre Scimertiing, y(rt. uftflanigen Obstes herfo »scht leiten die Bäueu Mtwetbm iDertsolit, :cr|"tcigcningen irr' lo^nur der 5. Teil jh^ * z. B. wieder a ei Baumen mit der tbla Mdlchn Alters liejertfi budete Früchte, die ntq n etwa 70 Mark hader t einer SBeifteigerun.) atj Allgemeinheit ein Nutzu Karl geworden. Fn ncc, rlcheinung an entfcrnitrei cttenhauien-BellershüH uch Versteigerung gclä 'ft Mil gepflückt und ii verkauf ausgestellt, hin :t, io baß nach Äozu 'n M Mark minbeyvea diese Lchache kann dr i)(ü auch fz

Auir, die früher gs m dachten, sehen jetzt ii er Art sortiert und za höner Anordnung igern, und zwar in

Teil als 3. Sortier^ reissttatzeMrmltung k jesriedigung hervorgcnn: c. Ter diesjährige ttp -Aieder-Äessingen, W inb Aein-Linden-Tut» r in der.Hauptsache ai> d' rochen. Als edelster^ D 1. Sortierung 18 « 15 Marl bezw. 8 Aen uf Parketts Kemettc! bezw. 8 Mark, 2rkan- a 12 Mark. Tie Tatwrv Poiteau M aaltung ist,eit einer lanzungen an den Km rten je nach M, s.

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K. V.

Orsgrttal-DrahtmelSrnrsen.

Dresden, 9. Ott. Russische Studenten der Freiberger Bergarodemie drangen in das Barietetheater Reichshallen" ein und bedrohten, da sie sich durch eine Programmnummcr verletzt fühlten, den Direktor. Schließ­lich bewarfen sie den Direktor und die Künstler mit Bier­gläsern und verletzten einige Sck)auspieler.

Paris, 9. Okt. Bei E p e r n a y (Dep. Marne) über­fuhr der deutsche Ehauffeur Otto Do bl ei zwei junge Mädchen und wollte flüchten. Mehreren Arbeitern gelang cs jedoch, das Automobil zum Stillstand zu bringen. Sie nahmen den Chauffeur fest, mißhandelten ihn und brachten ihn zur Polizei. Die beiden überfahrenen Mädchen sind t o t.

Drontheim, 9. Okt. Der deutsche.Dampfer Helene Ruß" lies gestern an der norwegischen üüste bei Harstad auf Grund und wurde schwer beschädigt. Wahr­scheinlich muß das Schiff als Wrak bleiben. Die Mann­schaft konnte gerettet werden. Fast zur gleichen Zeit lief an derselben Stelle der russische DampferPetersburg" auf. Beide Dampfer tarnen von Archangel.

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56091 Vaiier-Allce 4.

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uic Abonnenten gesunden zu haben.

Die Anlagenmusik findet wegen der Ankunft plicfevals am Sonntag ausnahmsweise auf dem Trieb laatt. Das Musikkorps tritt um 11 Uhr an. Es kommen ,mm Vortrag: 1. Deutsche Bundestreue, Marsch von Friede- nunn. 2. Ouvertüre zur Oper ,Der Freischütz^, von Karl Dijana von Weber. 3. Große Phantasie au§ der .Walküre*, )att Richard Wagner. 4. Mondnacht auf der Alster, Walzer )an FedraS.

** Unsere Regimentsmusik konzertiert morgen rachmittag in Steins Garten -um erstenmal unter ihrem i tuen Dirigenten Obermusikmeister Löber.

- Auf Einladung des Bürgervereins fand an Donnerstag im Hotel Einhorn eine Sitzung der Vor» icundsmttglieder des Bürger-, des Detaillisten, und des Z irkehrsoereinS statt, um gemeinschaftlich über die Frage zu «raten: WaS kann und muß geschehen, um für Gießen «ssere Verkehrsverhältnisse in geschäftlicher Be- ichung zu schaffen? Nach allgemeiner Aussprache wurde fügende Entschließung einstimmig angenommen: Die heute bereinigten Vorstandsmitglieder des Burgervereins, Detaillisten- ereinS und des Verkehrsvereins Gießen beschließen wie folgt: iv; sollen für die Zukunft Verkehrs tage eingerichtet wxrden. Die anwesenden Vorstandsmitglieder werden ersucht, )nem Verein entsprechend Bericht zu erstatten. Die Ver- stiiunelten empfehlen die Bildung einer Kommission zur ^ cderung der Idee von Verkehrstagen, dergestalt, daß die 'obgenannten Vereine geeignete Persönlichkeiten ihrerseits für üa besagte Kommission abordnen und zugleich auch die tätigen interessierten Vereine heranziehen. Der Vorsitzende :eiS BürgervereinS wird gebeten, zu letzterem Zwecke mit den ilorftänbcn der weiter interessierten Vereine in Verbindung jj treten. Stadtverordneter Helm ist auf Ersuchen bereit, lie Idee, ,ui Gießen Verkehrstage einzurichten", vor der tzstkehrskommission der Stadtverordneten zu vertreten.

** Der Schiklub Wintersp ort Gießen wird i-r.cn diesmaligen Winter, den zweiten seines Bestehens, in ici nächsten Woche mit einem hochinteressanten Vortrag hiiieS auswärtigen Mitgliedes I. C. Luther aus München beginnen. Luther, ein geborener Gießener, ist einer der her­vorragendsten deutschen Schiläufer und Mcisterschastsspringer von 1908. Alles Nähere wird anfangs der folgenden Woche in Anzeigenteil unseres Blattes bekannt gegeben.

= Hausen bei Gießen, 8. Ott. Ein seltenes Tierchen ii?t der Arbeiter I. K o o b, nämlich einen Siebenschläfer, it er am Samstag im Arbeitshäuschen des Schiffenberger Stein irchs lebend mit selbst hergestcllter Falle gefangen Hot. Das ter hat die Größe einer mittelmäßigen Ratte, befttzt einen ltgen buschigen Schwan.) und ist blaugrau gefärbt mit weißer Her feite. Daß es selten vorkommt, geht Daraus hervor, daß eitere Forstbcamte erklärten, ein solches Tier noch nicht ge- fh«n zu haben. Der Besitzer gestattet die Besichtigung.

(:)WeningS, 8. Ott. Dcw rotweiße Bcurd, das sid) von tcinffurt a. M. nad) Alsfeld über den Vogelsberg hinüber- iiefit und dabei aud) unser Städtchen berührt, ist die Ursache, 13 sich dieser Tage aud) hier ein Zweigverein des V. H. E. bildet hat, dem zunächst 15 Mitglieder beitraten. Neben der eefolgung der allgemeinen Zwecke des V. H. C. will man hier di für die .Erhaltung der noch vorhandenen ^Baudenknräler, bioic für die Verschönerung des Ortes Sorge tragen. 93er» i Lene Wegmarkierungen u. a. Fußpfad WeningS-Merl'en- und Wenings-Hirzenhain sollen im kommenden Früh- chie zur Ausführung gebracht werden.

X Fischborn, 7. Ott. Heute wurde der im vorigen übre beim Hofgut Entenfang angelegte Fürstlich Jsenburg-Bir- Lwlische 120 Morgen umfassende Karpfenteich ausgefischt, oberte von Zuschauern waren aus der Umgegend herbei- sldömt um dem interessanten Schauspiele anzuwohnen; auch 2 Birsteinischen Herrschaften mit Besuch waren zugegen. Das rgebnte war überraschend, da nach oberflächlicher Schatzung a ^verständiger 3 bis 400 Zentner Karpfen und Schleien in

Versteigerung.

Montag den 11. d. M., nachm. 2'/rUbr, sollen babicr, Walltor­straße ti (Tarmst. HauS):

mehrere Pferde und Wagen, 1 gv. Partie Sdmh- u. Sattler­waren, 1 Schuhmacher-Stepv- ma sch ine, 1 Ladeneinrichtung, 1 "Rähmaschine, 1 Schreibnsd), Haus- und Ltuchengeratc aller Art und versch. Andere [O//24 zwangsweise gegen bar versteigert werden.

Gießen, den 9. Oktober 1909.

Seipel, Gerichtsvollzieher.

Von heute ab: "08

M eshalb schon jetzt angewiesen, bar auf Bedacht zu nehmen, * der 1. Dezember 1910 von Veranstaltungen, die den

>tanb der Bevölkerung an diesem Tage wesentlich ver- i hickben könnten, freibleibt.

Stadttheater. Auf die beiden morgigen Sonn- ligSvorstellungen fei auch an dieser Stelle hingewiesen. Der LerauS lustige Schwank aus dem Französischen ^,Der selige oupinel" wird am Nachmittag bei kleinen Preisen gegeben. .1 n Abend geht zum dritten Male Shakespeares »Sommer- "iichtstraum^ in der allgemein anerkannten glänzenden AuS- iRtung und abgerundeten Darstellung in Szene. Die ^'iendelssohnsche Biusik dazu wird wiederum von der Kapelle hiesigen Infanterie-Regiments auSgeführt. Lebhaft ist paS Interesse für das Sandrock-Gastspiel am kommenden ül tittwoch; besonderen Anklang scheinen die Preisermäßigungen

Gemeirrdefranenverein.

Mittwoch den 13. Oktober 1909, abends 8 Ubr, im Saale der 2obauueskirche: (De/i0

Vortrag von Pfarrer Schwabe über

Auch Frauen, die nicht AUtglieder sind, werden dazu willtonnncn sein.