Ausgabe 
8.5.1909 Zweites Blatt
 
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jX-üx Abdul vximib ist in ?a ru h

Unübertroffen

Reichsgerichtsbrief.

J. 8. Leipzig, Mai.

Nachdruck verboten.

KopfwaschpulverKopfrein

Statt besonderer Anzeige

Giessen. Steinstrasse 13, den 8. Mai 1909.

Die Beerdigung findet statt: Sonntag nachmittag 4 Uhr vom Portale des neuen Friedhofs aus.

ein vollständiges Mobiliar ei nge troffen, ent Zeichen baLr Dar» er doch wahrscheinlich in Mazedonien bleiben wird

Den die 'Arbeit leiten

E i n langwieriger Prozeß infolge AuSgleitenS auf einer unbeleuchteten Treppe.

Vereii« A»m zweitenmal beschäftigte daS Reicksgericht folgen­der Rechtsstreit: Tie Klägerin, eine Ixrau R, war in dem Haufe

des Kommerzienrats N. in Hannover dadurch verunglückt, daß sie, als sie aus Arllaß eines Begrädnches kurze Zeit in vamwvei weilte, auf der Treooe tn dem Hanfe 2e4 BeSiagten^ über einen eiwa einen Taler großen scktüv'ngen tiegenfraub zu ^all kam und sich mehre« t-erte^ungeu ;>uog. Ihr Renienanipruch wurde ;:i- nächst oom Landaerichr Hannover als gerediifertiql erklärt, irrt die Treppe nicht beleuchtet war. Auf die Beiufmig des Beklagten erkannte das Chen an bergen du in Celle auf Atuveiiuna der Klage. Es nimmt em ^elbiioeiiduilben der Klägerin an. Gegen diens Urteil des CderlandesgetnchiS Celle haue tue Klägerin mit Erfolg Revinon denn Reicbsge'ichi eingelegt, derzufolge das oderlande-^ genchiliche Urteil von, Reichsgericht aufgehoben und die Sacke iur nochinaligen Enifcheidung und näheren Feststellung über den den Unfall veruriachenden tnegmnanb an daS LbetlaudeSger'.cvt zurückverwiefen ivnr^e 2a»Cberlan6e4qend)t erfanntennnioifDerum auf Abweisung der Klägerin. Und zwar führte eS diesmal ans, dav es gar nicht daran' ankomme, welcher Gegenstand die Uriache des Ausgleitens Oer Klägerin gewesen ifl. Troy oer Biegung de» Lrepve haue die hläaenn den Unfall verhüten können, wenn sie nch in lubeiradu der Tnnkelbeil fongefetzt am Geländer fest- gehalten .iben wurde. Auf die wiederum von der Klägerin ein­gelegte Revision wurde auch das zweite Berufung« urteil o o m Reichsgericht aufgehoben, well nach tn Ansicht des erkennenden Senats nicht das Verschulden dec Klägerin allem bei der öiintlen Treppe den Unfall verursacht haben k^önne Zum minbehen hätte eine Teilung nach § 2-4J8.W.t'. iiflttnuhen müffelt. Zur Einscheidung hierüber wurde die Lache noch einmal an das Cberlandesgerichi zunickverwieien, da nach Ansicht des Reichegerichts das Bei schulden der Klägerin überhaupt ürcitig fei.

Kleine Tagcechroiitk.

Im Betriebe der T o r t m u n d e r Union wurden heute zwei Arbeiter durch Einatmen giftiger Gase gelötet.

Leit heute mittag herrscht in der Nahe der Gemeinde Bottrop em furchtbarer Waldbrand. Ueber 1200 Morgen brennen. TaS treue: dehnt sich fortwährend aus. Tie Waldungen gehören dem TyiehtS.

Gras Zeppelin trat heute in München ein und bleibt dort bis Aum 12. Mai. Tie Fernfahrt des Z. II nach Berlin hangt nach Aeußerungen deS Grasen von so vielen Umständen ab, daß die Zett hiersür gar nidtf festgesetzt werden könne.

In München sperrte .ein Schulhausmeister einen wegen Sckwänzrns nut Karzer bestraften Jungen in das Arrestzimmer versäumte es aber, ihn wieder zu entlassen. Tas SHnb faß Samstag nachmittag und'den ganzen Sonntag bis Montag vormittag ahne Wahrung im Karzer. Der Mutter d.s Kindes war das Fernbleiben nicht weiter ausgefallen. Der Vorfall t>er anlaßte den Äragistratsreferenten, beim Tirekwrium den Antrag zu stellen, ten Lckulhai »m ister seines Postens _ut entheben.

3it oer ergangenen Nacht ist bad polnische Theater in xl o b z bis auf die Umfassungsmauern niedergebrannt. Sämtlich Kleider und Dekorationen "wurden vernichtet. Tas Gebäude war nicht verfitbert. Zwei im Theater schlafende Arbeiter erlitten sd, iüere Branbtounbeit.

Im Namen der rieftrauernden Hinterbliebenen : Berte Lenz geb. Kreuder.

Ilnivcrfitäts-Zlacbricbrcii.

Heidelberg, 7. Mai. Heute mittag ist hier nach längerer Krankl,,it der Vertreter der indogermanischen Sorackivisienfckast, Geh. Hofrat ord. Professor Tr. Hermann Ost hoff, 62 Jahre alt gestorben. Prof. Cfthoff war als Mitglied der deutschen Bolls- partei auch politisch tätig.

Gießener Wetterdienst.

Voraussichtliche Witterung für Heilen am Sonntag bee 9. Mat: Zunehmende Bewölkung. Später auch Regenfälle. Kiitzh Nördliche Winde.

Arbeiterbewegung.

Mainz, 7. 'II,ot. Tie Brauer und Fuhrleute der A k t i e n b r a u e r e i legten heute die Arbeit nieder.

mir durch Erhöhung der Steuerzuschläge für die nächsten Jahre bewirkt werden tarnt. Der Magistrat möchte alle diese Fragen in einer gemischten Kommission beraten haben, der er das erforderliche Material vorlegen wird.

fc. WieSba den, 8 Mai. (leL). Der Kaiser wird am 17. Mai, mittags 12,35 Uhr hier von Karlsruhe ein* treffen und 5 Tage sich hier aufhaltcn. Die Abreise erfolgt am 22. Mai abends 9.20 Uhr nach Potsdam.

Kleine Mitteilungen auS Hessen und den Nachbarstaaten. DaS Fest der Goldenen Hochzeit feiern Montag, 10 d M, Gg Rnierim und dessen Ehefrau Marie geb. Kalbfleisch in A l S s e l d Rudolf Eckhardt von Nidda wurde als B a u t e ch n i k e r für die stabt Alsfeld eidlich ver­pflichtet. - Philipp Loy zu Bisses wurde zum Beigeordneten der Gemeinde B-sfes gewählt und der Dahl die Bestätigung erteilt. AuS Offenbach spurlos verschwunden ist seit 14 Tagen der von bort gebürtige Gerichts-Referendar Theodor Schneider, der im Begriffe war, sein Staatsexamen abzulegen. Ter langjährige Präs.dcnt des Landgerichts Limburg, Geh. Ober-Fusttzrat Hagemann, ist in der Nacht aus Donnerstag gestorben. Er ist beinahe 75 Fabre alt geworden. Sn Ober- Mörlen brannte gestern das Stäcker'sche Gehöft nieder.

zur Haarpflege ist

Dr. Dralles

Birken- Haarwasser im Gebrauch mit

Gott dem Allmächtigen hat es gefallen, gestern mittag Vs 1 Uhr meinen innigstgeliebten Gatten, unseren gutem treusorgenden Vater, Grossvater, Schwiegervater, Bruder, Schwager und Onkel

<fiericbt*iaaL *

Darmstadt, 7. Mai. Gegen den Redakteur des sozial­demokratischenHess. Volkssreund", Wilh. Knoblauch, hatte die StaotSanwallschast auf Beranlassung des Polizeiamts Ssfent- liche Anklage wegen Beleidigung erhoben, weil er in einem Artikel einem Schutzmann vorgeworsen hatte, daß er ein Liebes- verl>öltniS mit einer Prostituierten unterhalten habe. In der heutigen B--rI andlung vor dem Schössengeric14 trat der Angeklagte den Wal rb iisbeweid an, den das Gericht für erbracht hielt. Es kam infolgedessen zu einem sreisprechenden Urteil. Dem Redakteur wurde oer Sckmtz des § 193 zugebilligt. Er habe cm berechtigtes Znteresse vertreten, mbem er ein dienitwidriges Ber­gehen des SchubniannS durch Veröffentlichung in feinem Blatte zur Kenntnis der Beliörde gebracht habe. Frkf. Ztg.

S. u. H. Mainz, 7. Mai. Das Kriegsgericht der 21. Dfffffwn hatte sschs >mri drei Zklagen gegen militärische Vorgesetzte zu beschästigen, die vvn zim-i ehemaligen Ein jährig Freiwilligen des 63. Artillerieregiments veranlaßt worden waren. Tic erste Klage richtete sich gegen zivei Unteroffiziere d.s Regiments, die des Mißbrauchs der Dienstgewalt, der Mißhand­lung Untergebener, bti Betruges und deS Diebstahls beschuldigt mcrbcit. Die Angeklagten sollen -tteidimgSstncke, die die (Sin- jährigen bezahlt hatten, diesen bei Schluß d.'r Dienstzeit wider­rechtlich mriickbehalten haben und ferner Ausrüstungsgegenstände, die die Einjährigetr vvn der Kammer kaufen mußten, zn bock an­gerechnet haben. Ein Mngcfiagter soll einen Kanonier mit einem Haferinaß geschlagen haben. Auf die Anzeige hin sollen die Unteroffiziere versucht haben, die Zeugen zu falschen Aussagen zu verleiten. Ta$ (Bericht erkannte gegen einen Angeklagten aus drei Atonale Gefäirgnis und Degradation, gegen den anderen aus drei Wockwii Mittelarrest. Die Verurteilten erklärten, sich bei der Strafe beruhigen zu wollen. Die zweite Klage richtete sich gegen einen Leutnant desselben Regiments und lautete auf Be leibigung derselben Einjährigen. Wegen Ckfäbrbung militari fd>er Antereiien wurde wälzend der Dauer der Verhandlung die Ceffcnt- lichkit ausgeschlossen. Das Urteil lautete gegen den Leutnant auf IS Tage Stubenarrest. Die dritte Klage endlich richtete sich gegen den Hauvtrnaim der Einjähriiten und brütete ebenfalls auf Belei­digung. Außerdem wurde der Hauptmami der Unterschlagung einer bicnfilirfx-n Meldung beschuldigt. Das Ofcruht hielt diesen Fall aber »id t für erwiesen mid erkannte nur wegen Beleidigung auf zwei Tage Stubenarrest. Auch während dieser Verhandlung war bte Oessentlichkeit ausgeschlossen

Köln, S. 'J)lai. Die Strafkammer verurteilte gestern bte Frau des Tagelöhners Zibntka zu 5 Monaten Gefängnis. Zidnlka war, als er die Verurteilte heiratete, Witwer und Vater von 2 Kindern. Die Frau icheint es von vornherein darauf ab- qeiehen zu haben, sich der Kinder zu entledigen und ne begann qleid) nach der Metra t. die Kleinen in nicht ivtederzugebender Weste zu mißhandeln. Als die LtaatSanwalilchast einschritl, tuaren die Kinder ustoige Nahrungsentztehung zu Skeletten abgcmaqert.

Leipzig, 7. Mai. Das Reichsgericht verwarf die Revision des Zugführers Karl Schreiber, der am 6. Februar von, Landgericht 11 Berlin wegen fahrlässiger Gefährdung eines EifenbahutranSportes, fahrlässiger Tötung und Körperverlehiing zu einem Jahr und neun Monaten Gefängnis verurteilt worden ist ES handelt sich um das Hochbahn-Unglück oom 26. Sep­tember vor. Is., bei dem 18 Personen gelötet und 18 verletzt worden sind.

Paris. 7. Mai. Zwei Komitee-Mitglieder des all- gemeinen Arbeiter-Verbandes sind wegen ihrer am 1. Mai gehal­tenen Reden zn 4 refp. 8 Monaten Gefängnis verurteilt worden.

ßan&cL

Berlin, 7. Ma Nack Erw .ttungcn ix» Vereins deutscher Eisen- imb S;adl jtbuüriellcn betrug dieRoherse«erzeigv», in u-.d Lurembura w.thrmd dcS Monats Arn-.I lus-

gefanrt 1047197 T. egen 1073 216 T un März 1909 uütz 97*JfrO6 T. nn Aorll 1908. T,- Erzeugung verteilte iick auf bte einzelnen Sorten wie folgt, wobei «n ihemmem bu ^TKugmu für 1908 angegeben ist: Gießereirobeifen 1X1883 19149? 1; Ben em er Rch.nicn 33 170 34 776 1 ; Tdomas-Ro besten 685 44b 614 360 T : Stadl und Soiegelcusen 82 156 .80 42i T.: Pubdet- Rchcifen 62 542 58827, T Tie Erjeugung während den Äo- nat-.n Januar bis April 1909 stellte iick auf 4 091601 grzcu 4 082 379 T. im gleichen Zeitabschnitt des Börjabres.

(EiimcfanOt«

Für Form und Jiibalt aller i;u:tr r Rubrik stehenden Artikel übernimmt die Ncdaktio' dem TiiMihim gegenüber feincrlc

Verantwortung.)

Zur Rosettenfrage.

Aus die Verhandlung der leiten Stadtverordneten-Sidung sA>en wir uns zu folgenden B^nerkungen veranlaßt:

Der Verein der Hausbesitzer miolgt den Zweck, die berechtigten Interessen seiner Mitglieder ;u wal reu und hat desl>alb auch zur Rosettenirage Stellung nehmen müssen. Dem den beteiligten Hausbesitzern ^gegangenen Vertrags Enttmirf, den man zweck- .naßigerweiie schon früher hätte DtröncnlHeben können, sind viel­fach Bedenken entgegen gestellt worden, so wurde iuobesondere be tont, daß es bei einem .Hausverkaus Schwierigkeiten mit dem Mauflicbbdbcr geben könne, der die einyegan,iene Verbindlichk' u nickt übernehmen wolle, ferner, daß bei Umbaute». ;. B. E.n riditung eines Lad.» Entrewls mit durchaus Er-ersetz iben. evtl, der alte No fett en platz vollständig verschwinden muß, endlich, daß ein Grundbuchs Eintrag über bauet nidrt ersord».rlick ist. Fede» falls wäre aber ein Grundbuchs-Eintrag so u' spezifizieren, oaß er dem Einzel int eresse gerecht wird, llcbrigeno ivütbc auck der Grundbuchrichter den Eintrag der Belastung ,n der zu allgemein gehaltenen Fassung der Bürgermeisterei nad) neuem Reckt ver­weigern.

Wir glauben mit unf'rer jHcfc'lution die mittlere Linie zwischen den extremsten Fordernngm der Bürg.nmeisterei .-nd einzelner Hausbesitzer-Interessenten gefunben zu haben Wir »iben dabei eine Fassung gewählt, die unsere Mitglieder nickt zwingt, durch au» danach zu handeln, sondern ihnen nur anirim gibt, bei tivnigen Bedenken auf entsprechender Formulierung zu bestehen. !2ir hüben den uiu gemachten Vorschlag abzelehitt, einen Wider:>elbst mit emiäljtiger Frist auszunehmen. Lhne cuff viele weiteren Einzellniten hier einzugehen, bringen wir am Schluß noch den Entwurs der Bürgermeisterei Ossenback .zum Aodrust, au*: dem zu ersehen ist, daß dort ein Widerruf mit einjähriger .stünd gung Vorbehalten ist. Dies bat der Bürgermeisterei Offenbach genügt und die elektrische Bahn ist hieran nicht gescheitert.

Der Vorstand des Vereins der HausH-tiver.

Entwurf von Ofjenbach.

Hierdurch gestatte ich der Bürgermeisterei Sffenback a. M die Anbringung einer Wandrosettc für die eleltrnchc Straßenbahn an meinem Hause........behalte nur jebod) eine ein

jährige Kündigung dieser Erlaubniserteilung zum 1. April jeden ZahreS vor.

Die Bürgermeisterei verpflichtet sich dagegen, die Anbringung sachgemäß unter möglichster Setwnunq von Stukanir und Ver Aicrungvn auSzusuhren und bei gewünsckter Abnahme der Rosette alles wieder in seinen früheren Zustand zu versetzen.

Sssenbach a. M., den......190.

Märkte.

kc. Wiesbaden, 7. 2ial Viehmarkt. Zum Verkmä standen: 18 Cchien, 78 Räbe, 221 Schweine, 137 Rälbcr

fOarumer 00 T.'a fite Iber. 137 Landkalber), 57 väinmel unb eeteie. Veiablt wurde für bORiloarainrn Schlackiaewicht: Ccblen 1. Cuel 74,"0- 76.00 Mk, 2. CuoL 70.0072.00 Mk., Rübe 1 Ouatitit 63.00 65.00 Mk., 2. Qual. 0-0000,00 Ml. Bemb'.t wurde «u: I Rtlogr. Schlachigeioicht: Lchweiue, oollsieifchiae. 1L0-1, '2 Sauen 0 00 - 0,00 Mk., Eder 0,00 - 0,00 Mk.: Ratder: Mastkäld« o.OO0,00 TI., Vanblälbtr 1 56- 1Z6TIL: Hammel und Scha'e l^r bis 1,56 Mk - Rinder notierten: 00 - 00 Mk., Ferkel das Sluck >10-00 Mk. Geschäft gut. Markt geräumt. Es standen am Mach 42 Stück Äroßoied ans dem Obeilabnkreis, 173 Schweine aus den iieis Vtmbitra, 62 Kälber ebendaher, der Rest aus dem Ärer: Wiesbaden-Land.

Herrn Phil. Beutner

plötzlich und unerwartet zu sich in die Ewigkeit abzurufen.

Original» DrabtmclfrnnGcn.

Berlin, s. Mai. Zm Reichsschatzamt findet a» Montag eine Ztonferenz über die :Xeichsn»ertzumachsslra« statt.

Stuttgart, 8. Mai. Der Ministcrpräsidevt d. Mi11nacht hat sehr interessante politische ntüdbhdr hititerlassen, die mit der Bestimmung, daß sie nach seine» Tode veröffentlicht werden sollten, von ihm der Verlas duchhandlung Cotta übergeben worden waren Dir 1!u; Zeichnungen, die noch diesen Monat erscheinen werden, av halten namentlich Erinnerungen über den Eintritt Sürtlan berg» in das Deutsche Reich.

R o m, 8. Mai Ter frühere Marineurinisker tlbmnel Vettona hat sich an die _. ir.e eine welches es sich zur Aufgabe gemacht l«t, dem Königreich einen Dreadnought zu schenken. Zu diesem Jtwtf soll eine nationale Subskription von b dis 10 Eennsnr! veranstaltet werden.

Varis, 8. Mai. Das Journal meldet aus Hrei: An Bord des Guehdon veranstaltete die Mminschast emc tundaebung gegen dieOffiziere und beklagte it) über die schlechte Nahrung, unzulättglichc Ertellimg fcn Landurlaub und unregelmäßige Soldzahlung.

Paris, 8. Mai Die marokkanische MisftßU unter der Leitung El Mokhris hat gestern Fez verleßa-.. trifft am 14. in Tanger ein, schifft sich am 19 in MarstLe ein, von wo die Weiterreise mich Paris erfolgt Hier iolla Die Verhandlungen, die zwischen Regnault und Mulen Hastd stattgefunden haben, fortgesetzi werden.

London, 8. Mai. Eine inedizinische Revue l?*T öffentlicht eine Studie über den Ge su n d h e i t s z u st a nd Mohamed V. Der Verfasser spricht darin bt. V<n!ech» mng aus, daß Mohanied nicht lange leben »verde. S« neue Snlian leide an der Bright scheu Nieren-Rraukbeik und an Gicht

Saloniki, 8. Mar. Ein Dampfer mit 706 fangenen au-demDildiz tii hier emgetroffen *<X)0 Mann der früheren kaiserlichen (barbc werden üi Ki^e- Donien do^u benutzt werden, strategische Straßei' ju bauen, wofür sie auf die Dauer von zwei >adren einen uglidyn Sold von einem Frank erhalten «Hf idente LfsiAterr o: