Ausgabe 
7.4.1909 Zweites Blatt
 
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Die Umlagen 1908 durch 3'

und sind in

ugang um

somit Ende 1908 gestiegen auf

30 Sammelstellen ber Pscmngsparkafse sind vorhanden.

17 760 Stück

zurückbezahlt 1463

799 5t

n

en.

-

730 378,91 Mt.

(BericbrsfaaL

210 326,83

'910 705,74 Mk.

3.

Dcrmifcbtcf

876,23 Mk.

Mk.

1 778,

Mr.

6.

7.

452 192.40 Mk.

8.

579 008,28 Mk.

In 1908 wurden neu

dagegen zurückempsangcii

11 207,75 Mk

die (yefamtfummc

eingetreten:

303 554,77

1908er

Reingewinn

de-) Straßengeländes

r Gemeinde

Gießen

5ÖOO Mk.

7000

Gießen, den 28. März 1909.

öinan^ajiit. Steinhäuser.

pariMMchWWi £

Großh. Finanzamt

ßktiet

bu

dagegen ganz daher Zugang

in um wie die

277 601,84

13 543 21Z.7T-M.

484 612,04 15 342 182,12 Mk

An Einlagebuchern sind Ende 1908 aus­gegeben

Zn 1908 wurden neu ausgestellt 2262 St

5 120 Mk.

4 6UO

1550

4 074 .1 1H0

15

15 778 403,54 Mk.

15 274 848,77

503 554,77 Mk.

am 29.

, 29.

Aus ein Einlagcbuch entiallen im Durchschnitt 863 Mk.

Die Einlagen ,ur P f e n n i g s p a r k a s s e betrugen 1908 - - 39 874,20 Mk. und haben sich gegen daS Vorjahr 4030,20 Mk. erhöht. Ter Voriitzendc erläutert rm weiteren, die > inzelncn Lite hierbei beteiligt sind und bemertt. daß

75 jähriges Jubiläum der i.

und mit großen O^agcn in höchst inangelha'ltr und deiekler Fuf bekleidung irolidt, die zu Dem wnsttgen eleganten .'i ußeren te krassem Gegen,atz stehl. Die größte Furcht man ;ebod) vor der» JJfau. Ec bat nach der abergt -ubiidnn Ansicht ter i-nghidKi Schauspieler einen bösen Blick Eine Sdjaufpiekriii, d.c Du )un.' zu i Diel en hat, würde niemals mit dem Vogel Jupiters auf der Bühne erscheinen Za. als vor einigen Jahren ut London em neue» Theater erdffnei wurde, bei dem die leubrüstnngen mtt gemalten Pfauen geschmückt marnt, weigerdir sich die 5d a'plder, aufzutreten Ev blieb ntchtS anderes übrig, als den 3d;mud roitbu von den Uogcii zu entfernen.

in 1908 zurückemvsanaen 167 581,49 Daher mehr ausgelieye

Ute gelegt hat. Eine große

... . . . das ein Bähnenmiwlitt»

beim Debüt getragen bat Diese schuhe werben r-l« toübai rf Talisman sorgfilttg aufflehüben und in allen 1,'eben-wgen. bt besonders icfyivimq und prekir jind, anoeiojien. Daher kommt rs and., daß man in England nicht seldn 3(haufptelcr rm 9iu

Regen

Bew. ptmmri

nusqciichen (nach Bcrückfichligunq der vorjährigen Uebersichl bei den Gemeinden Hausen und Ruttershausen)

in 1908 wurden zurückempfangen aber nichts ausgelichen

hiernach Stand Ende 1908

An Private gegen Bürgschaft von Privaten waren ausgeliehen Ende 1907

Ausgeliehen wurde in 1908 nichts, da-- gcgen zurückempfangen

Stand Ende 1908

An Hcldbereinigungegesellschaflen waren Ende 1907 ausgeliebcn

auSgeliehen neu in 1908 75 900, Mk. zurückcmpfangen in 1908 91 401,76

Sonach Stand Ende 1908

Gegen Hinterlegung von Wert- v a p i e r e n u n d e e d. -k a u s b r i c f c N. Stand Ende 1907

in 1908 neu ausgelichen 3 772, Mk. dagegen ziirückemptangen 47 149,69 Hiernach Stand Ende 1908

(^ffeften waren Ende 1908 angelegt nominell

_ _ 641,45

"234,78

angekaust für 30 000 Mk.

3 200

Znsgesamt sind 1909

Ende 1907 betrug

Daher mehr

Diese Erhöhung ist

4) für Prämien an Dienstboten k) für Prämien an Sparer

MeteorolofliidK Beobachtungen

der Ltatiau ließen.

vod)ite Temperatur

JheDnflftc ,

auSgeliehen Ende

Hiernach Stand Ende 1908

2. An Garantie-Gemeinden waren Ende 1907 ausgclielien

Dazu in 1908 auSgeliehen 289 000, Mk.

67,65 Mt verrechnet habe werden rrnäfen Lor 21 Jahren, ol­der Vorsitzende in Diensten der Sparkasse trat, habe der Einlage­bestand rund 3 Millionen und Ende 1908 nahezu 151 j Millionen Mark, also das 5sache betragen. Sämtliche Bisitatwnen der Sasse seien ausnahmslos mit ausgefallen und die von der Lberrechnuirgs- tammer geprüften Rechnungen zumeist ohne jede Bemerkung und ohne, bat; sich ein Abschluß geändert habe, abge'chlonen roorbat Von Ausarbeitung einer Festschritt sei abgesehen worden, weil der Vorsitz nd. erst vor 6 Jahren beim Einzug in da- neue Gebäude die Geschichte unserer Lasse heranSgcgeben habe.

n) durch Ausleihungen 428 814,77 Mk. b) durch Ankauf von

Wertpapieren um 26 800, c) burd) Bankguthaben 47 940, ,, Für Unterstützungen werden au-5 dem bcunfliot:

1000

870 Zus.: 25 759 Mk.

so daß der Stand Ende 19Ö8 beträgt 9. Im Lottto-.storrent'Berkehr mit dem Bank- imn-3 Stand Ende 1907 Schuld

In 1908 wurden angelegt 956 753,74 Mk. dagegen zurückcrhoben 894 605,99 Stand Ende 1908

31 900, Mk.

850,

32 750, Mk

- Gießen, 30. März.

1n 2* deVrkSsparkasse Gießen berat Eröffnung am 19. März 18.44 statt-and. raerte am 27. I. Mrs. in dem Festsaale der holeren .Ptabd-eindnile ihr 75iähriges Bestehen

dem Vorsitze des ^ncttors Doering abgehalten.

3n feiner ^rotfnungsansprache totes berulbe darauf hin. daß du Bcztrkrsparkatw^^tctzen deute au einem Markste n in der 1

Ucbei|idn fei zu entnehm i. meld) große Summen an Spur Einlagen der Ma||e anpci-raut > . -en und daß dadurch,

tow« Durd. den von ... jh.unnn an

ihrem Teile dazu k teu n habe. d:. io.taten Zustande ,u beifent. Bon unteren durfte auch wo sein, idoiii darauf Inngen-teiat werde, bau uite Veruntreuung b itcb einen Beamten nie stattgefunden habe und als uneinbringlid) mir 1 Potz.u mit

, 2 der Aticeschule daf. 2 000 iflfhir Unterbringung skrofulöser Linder in dem M Elisnbethhaus in Bad-Nauheim zwecks Gedrauch- fF einer Badekur

62 147,75

17 94Ö,"Mt

605 808,38" M.

30. März 4-13.5*C.

30. , = -j- 8,2'C.

Stelle in ^.'ang-Göns eingcgangei: und in Wieseck eine zweite Sammclstcllc errichtet worden sei. An Heimsvarbüchsen sind bis jetzt 275 Stück ausgegeben, die seit Beginn der Ausgabe (Oktober 1907) eine Summe von 10 982,94 Mk. al- Spar- Einlagcn erbrachten.

Der Scheckverkehr wurde von 28 Personen benutzt, wovon drei abginaen. so daß noch 25 Personen diese Einrichtung benutzen.

Dem llebertragbarkeitsvcrkehr haben sich von 34 Lassen in Hessen nur 14, darunter die hiesige, angcschlossen.

Bezüglich des AuSleihegeschüfts wird daS folgende bemerkt:

1. Ende 1907 waren gegen Hypotheken ausgeliehen 13 265 610,94 Mk.

in 1908 neu ausgeliehen 445 183,33 Mk.

Eingesandt.

(Prür Form und Inhalt aller unter dieser Rubrik stehenden Artikel übernimmt tue Redaktion dem Publikum gegenüber keinerlei

Verantwortung.)

Eine der erfreulichsten Er'd'einunaen im W.-müt6lebcn des Menschen ist dessen Rücksicht na Hine auf seine Uukgebung Man kann ßclwit ote Art, wie jemand seine Mitmenschen behandel), als Maßstab fi-r seinen Bildungograo Miiehei, 3n unterer heutigen Zeit aber, her Zeit des Herrenmenschen, suchen oicle thr "-ige^ Ich. ihre eigenen Interessen in den Vordergrund zu nellcn, un- befummelt darum, rvie ihr Tun auf di. '<cbcnrneiiid>*n wirkt. Welche Zumutungen ost an die Na, idu bene gest. ill ivcrbm. die nicht zu Uedermen'cheit ncttTrn, weiß jeder aus Eriahrung. -- reute sei auf einen Mißstand aufmerksam gemacht, bei jioai scho« oft gerügt mürbe, aber immer mfeber in die (Srfdx'nung tritt da- Rauchen an Orten, ivo eS nicht statthaft tst Hierzu sind m erster Linie geschlossene Räume tu zählen. ,n beim Vorträge, ston-erte unb dcryl Veranstaltungen Halt finden 3chon auS Eounvisie auf die bei foldrn Gelegenheiten oft cinodcnbri Tarnen, namentlich aber auch in Rücklicht auf dv Hortrc-rrnbrn reu die MiNvirkcnden sollte bas Rauchen unterbleiben, ob«' baß auf bem Programm oder durch Anschlag ezgcns darau' aut merksam gemacht wird. Auch viele Ange.'wrrge des mrrk^n Ge schlechtS stimmen mit Pws. Tr Slöker überein, der in ieüem sehr lesenSweNeu Buche: Gesundheit und Erziehung. bai Saba! als einen ekelhaften Lunverdcrber bezeichnet Es sollte im Fv tereile des guten Tone« die Anschauung in weite Botk-kreife dringen, daß do- Rauchen eine Freiheit ist, von der man judx allevort- Gebrauch machen darf.£

5. Wettstreit deutscher Männergesangvereine zu Srantlurt a M.

Wir geben nachstehend die vollständige Liste der am flaifer- vreisstngen leitnehmenden Vereine nedsl den von tbnen gewählten (5hören. Es |tnb im ganzen 35 Vereine mit 7199 Sängern (ein Verein war nachträglich zurückgetreten). Tie Vereine Und lolaende : 1. Cberbamiet Sängerham, 233 Sänger, (1. Reiters Moraenlied Ad. Kirchl; 2. Die Allmacht, V. Bachner). 2. C.uarteti-t'erein Düsseldorf, 167, <Die Weihe des Liedes, veaar). 3. Fre.mdlcbast P'orzdemi. 174. (Mäizlust, Anqerer). 4. Pdilomele Tüsteldott, 143. lAm Gediige. Schwart). 5. Barmer Sängerchor. 208, Die beiden 3ärqc, Hegar). 6. Kölner Männerqesaugverem. 283, ,l. Der Ab­schied, B. L. L S. 227 ; *. Morgenlied, Rietz) 7. Teun'cher Längerkrei. Elberfeld, 242, (1. l'tebe, R. Strauß: 2. Frühlingszeit, Wilhelm) 8. Konkordia, Karlsruhe, 131, (Tie neue Wacht, itj. ©erlacbk 9. Oriurter Männergesangverem, 127, Gewitter- fturm, Bockniann). 10. Bonner ^icbertafel, 183, (Lonnenaulgang,

x Ulrichstein, 29. März. D^is Schöffengeri cht verurteilte den Stromer, der in Gwß-«Felba ben Bürgermeister sckprer^ rnißhanbelt Halle, zu neun Monaten Gefängnis. xer Stromer gab beim Bürgermeister an, er sei krank und legt- sich in ben Hau-slur Als ber Bürgermeister an ihm vorbei trollte, um den Arzt zu ruien, sprang berLraiike' plötzlich auf und schlug den Bürgermeister mit einem schweren Stock zu Boden. Mit Mill»c gelang es den Nachbarn, den Stromer zu überwältigen und zu fesseln

Fußball. Vergangenen Sonntaa batte ber Gießener Fußballklub von 1900 roieber twei Mannsdwtt^m int 5tlb. Tic jüngst' unb ickmrächste Ma.ui'drast spielte m Gießen hegen ben Wetzlarer Zutzballkiub Bei Halbzeit stand dae spiel noch un­entschieden, in der zweiten Hälfte brückt- Gießen entxrt mit dem Winde spielend, trotzdem kann Weväar infolge tu späten Eingreifen­der Deckung 2 Tore erzielen. Ten Svielem mangelte e- des öfteren noth an Technik und wurde hierdurch manch komische Situation hervorgeru'cn. Tic 2. Manri'diost von Gießen spicltr in Marburg gegen dte 1. Mannschaft des F -E <*>ennanta daselbU Tic hiesige Mannschaft spielte in jeder Beziehung überlegen uni geivanu nach Belieben. 11:0 Tore lautete das Endresultat für

in 1908 Aurücfenwiangcn 78 773,17 somit mehr ausgeliehen_________________

Stand Ende 1908

An Äirchcngemeinden deö Bezirks waren Ende 1907 auSgeliehen

in 1908 neu ausgeliehen 1000, Mk. in 1908 zurückempfangen 150, Stand Ende 1908

ui für Krankenanstalten, Krankenpflege ufro, bi für Kleüikinderschulen

c, nlr Rcttungshauser und sonstige Anstalten

d) für Lehranstalten

ej für sonstige Vereine

i) zur Verwendung für gemeimiutzige Zivecke

g) als 3itbiläuui»flabe als emmahaer Beitrag

1. brm Theresensäuglingsdeim in

Erwähnt möge ferner noch sein, daß die gleichfalls zum Ausdruck gebrach.e Ansicht, daß bie Wertveranichlaiuiig des 0runbbc|.Be> durchtveg viel zu hock' fei, nicht richt ja fein dürfte. Es geht dies ans dem Umstand hervor, daß fast sämtliche bk setzt eingelaufenen Berufungen sich gegen eine zu geringe Wertbemessnna richten und nur in wenigen Fällen wegen zu hoher BeratUagung Einspruch erhoben worden ist.

____43377 69

" 408 814,71 Mk.

143,

1 335. Mk.

* Staumcitec für ben Rhein Die Luiidwirtschafts fammer der Rhein Provinz richtet an beit Cbcrpiäiibeiitrii eine Eingabe, worin sie im Intereii'c der Landuunichasi gegen cm weitere Vertiefung der Stromsohlc dc>> Rlh>ns protestiett. da Iji-rburd) die Entwässerung weiterer Landstriche zu befitntzen sei. Die Kanmier l;at weiter ein Projekt vorp-legt. da», fcic An läge von Stauiveihcru läng- des Rheins vvrsieht, die UebcrfAmnn rnungen verhindern und da- Hocknvasser durch großzügige Ein­leitung in die Felder der Landwirtschaft nutzbar machen sollen.

* Schauspiele ra berg lau ben. Bekanntlich spielt der 11,111 !vit rrfkiu- spreler und Sd:attioi.lcrinnen scheinen aber nach den 'JJiitteiiunqen eines Londoirnr Blatt.s in ganz besonderem Masi - ab. rjldubtfd) tu fein. So gilt es in englischen 2)übncnftcnai für sehr vcriiängNlSvoll, wenn jemand einen Rettrnsdrirm au> den 5d u tbnid) des He- gisseurs legt. Dann ist bic^ na».; mühevolle Arbeit, d.e mai an die ^nizoiiernng eines Stückes gciv iibct I it. uvnonst aetaii .stein englischer Schausprclcc wird aus der stulisse auf btc oter treten, ohne dost er sorg fällig ben A-rmel des linken Armr« rhra» zurückgeschlagen unk» i Rolle spielt ferner das Pm

Daß die Großh. Bürgermeisterei gleichfalls nicht auf dem Standpunkte steht, daß Straßcngcländc urinzipiell von der Bewertung auSznschließen sei, geht aus dem Umstande hervor, daß sie in der von ihr eingereichten Erklärung für einige Straßen Vermögenswerte, zum Tell recht erheb­liche, eingestellt Hat. Während Großh. Bürgermeisterei allem Anscheine nach nur solche Strastenparzellen bewertet hat. die nach Maßgabe des ihr bekannten Bebauungsplanes in absehbarer Zeit zur Veräußerung gelangen können, hat ftch die Beranlagiuigskommission mehr aus den allgemeinen Standpunkt gestellt, daß, ba nicht vorauszusehcn ist, welche Aenderungcn int Lause ber Zeit eintreten und welche Straßcnparzetten oder Teile derselben zum Verkaufe kommen können, eine Veranschlagung für sämtliche Parzellen ange- zeigt ist. Sie hat damit Vorsorge getroffen, daß in allen Fällen die Grundlagen für eine Veranlagung gegeben sind.

Was bie Höhe ber Wertveranschlagung des Straße geländes nnlnngf, so lönneit hier ja die Ansichten leicht ciuseinandergeyen, da diese Bewertung eine äußerst schwie­rige ist infolge Mangels htureichender SchätzungSunterlagen. Angeführt sei hier nur, daß es nicht richtig ist, wenn be­hauptet wurde, daß das Straßengelände in gleicher Höhe wie das anliegende Baugelände bewertet worden fei Die Bewertung war stets eine geringere unb bewegte sich zwischen Vs bis höchstens Vs des Wertes des anliegenden Geländes.

Wenn im übrigen bei den Verhandlungen auch die Ansicht vertreten worden ist, daß die stattgehabte Beweriung des städtischen Straßengeländes unter Umständen eine steuerliche Belastung der Gemeinde herbeiführen könnte, so ist dagegen zu bemerken, daß die Gemeinden zur staatlichen Vermögenssteuer überhaupt nickt zugezogen werden und daß somit die Bewertung des städtischen Besitzes in dieser Bc^ ziehung belanglos in. Und wenn cs wirklich dazu lammen könnte, was jedoch kaum anzilnehmen ist, daß eine stiatlichc Grundsteuer wieder eingeführt würde, etwa in der Form einer Grnndvermögenssteuer, so würde doch der in der Steuergesetzgebung stets festgctwliene Grundsatz, daß öffent­liche Straßen. Plätze usw. steuerfrei sind, auch fernerhin bei­behalten werden Wie dieser Grundsatz bereits in dem Gesetz vom 13. April 1824, die Vollendung des Zminodiliar- kai^ters betr., das jetzt noch bezüglich der Gemeindesteuer gil. und früher auch hinsichtlich der Staatsstener Gültigkeit halte, zum Ausdruck kommt, so ist er auch in dem Entwurf für das neue Gemeindesteuergesetz festael)alten worden, indem nuck hier in Art. 3 bestimmt ist, datz die bem öffentlichen Verkehr bienenden Straften, Wege. Plätze und Anlagen ber Grundsteuer nicht unterliegen.

Die vorgenommene Bewertung des Straj kann sonach zu einer steuerlichen Belastung de nicht führen.

Der Borne,ende gibt hierauf zu dem vorlöu'igen Abschluß für 1908 zunächst bezüglich ber Einlagen nähere Erläuterungen. Dar­nach betragen bi Einlagen Ende 1907 -- 14 857 570,08 Mk.

213 104,01 Mk.

15 501,76 197602,25 Mk.

Bramback). 11. Wiesbadener Männerqeiangverem, 184, iBella»«, Reumann). 12. Rreupiacbcr 2:cbfrtafcC 181. (1. Heimweh I S 154; 2. Ter Jager aus R.L 13. Liederhalle Karlsruhe, 190, 1. Sturm- beickwörung. Job Turnier; 2. Wohm mit bei jrcub, Lilcher). 14. Sängerckar d. Tuinoereins Ove:,dach. 200, (1. Fniblir:q-lleb, C. M. von Weber; 2. Ptärpiacht, K. Kicazei). 15 .Rheinland' Koblein. 224, (?) noch nicht bekannt. 16. Colomben (rlbeddb, 267, (Tie Allmackk. V. Vatfcneu. 17. Gelsenkirchener l' anncraclan,'.- verein. 225, (Rordmännerli-d, Slurm». 1H. .Frobßnn-, Mülhem, a./Rubr, 21-9, kl'laienzelk, Rietz). 19. .Einigkeit', Bochum, 2IS, (1. Tie Allmacht, B. Lachner; 2. l?eU in« ncnter. Kremier- 20. Knivvicker L'iannergesanaoereni .Gemeinwohl- m Eüen a Ruhr, 279, (Zbalatta, Heuler). 21. ü'lännergdangvcrem Eelsenkircken, 164.^ ülblöiung, Hutter). 22. .ÄonfoiOta** Ef'en cvRnhr, 265. (L Fndencus Rex, Löwe; 2. Berlafien, Kojchati. 23 .Schlägel unb Eisen-, Bochpn,. 249, (Scbniud)t, Schüben». 24. Sänger- Vereinigung Greklb, 230, (Itianuinq vor bem Rhein, Neumann». 25. Duisburger Säue,erbund, 189, (Tie Meere-Lsiiinmen, L.Ätmytet). 26. Liedenakel M.-Glabdack, 208, i?) noch nicht bekannt). k7. E.c- lelder Sängerbund,232, Stunnerwachen,Neumann'. 28.®rtaonu«e, Vordeck, 185, (Sturmerroadien, 'Jleumanni. ,29. .Konkordia'. Aachen, 204, «vergebliche flucht, H Sni». 30.- .vannonia*, 9lad)en, 213, (1. Tie Rose stand im Tau. Schumann; 2. Pilger- chor, R. Wagner) 31. Gelienkirchener Sängerveremigung, 169, (?) noch nicht bekannt). 38. Berliner Lehrergesangverem, 282, (1. Ruhe schönste« Glück, Schüben; 2 . üyows wilde 3aad, C. TL v Weber). 88. Berliner Sänqerverem (öäcilia Melodia, 139, (Gnädig und barmherzig, Groh'. 34. Sortnumbcr Müunergelang- oeiem, 284, (1. Ta« deutsche Lied, Rallirvoba; 2. Öincia. Abt. 85. Lebrergesangoerein, Dortmund, 283, (Das deuliche Uteb, von

Zur Stage 6er Srundftückreinschätzung

wird uns geschrieben:

Mit Bezugnahme auf die Verhandlungen in der Stadt- verordnetensiyung vom 25 o. Mrs. über die Neubewertung des Grundbesitze-: für die Äertzuwachsfteuer sehen wir uns zu folgender Erklärung veranlaßt.

Bei der Neubewertung des Grundbesitzes der Gemarkung Gießen, die für die Zwecke ber Wertzuwachsi'teuerveranla- flimg flattfanb, wurde auf Wunsch Gcoßh. Bürgermeisterei auch eine Bewertung des städtischen Grundbesitzes vorgenom­men, obschon eine »olche mit Rücksicht daraus hätte unter- bleiben können, daß eine Wertzuwachssteueroeranlagung des zum Verkaufe gelangenden städtischen Geländes ohne vrak- tische Bedeutung ist, ba diese Veranlagung für die Stadt doch, nur zu rechnungsmäßig sich ausgleichenden Einnahme- und Ausgabeposten führt. Tie Bewertung des Grundbesitzes, bei welcher der Wert am Tage des Inkrafttretens des £ru- statuts (8. März 1908« fest'ufte!len war, wurde auch auf Straßengelände, öffentliche Plätze ujro. ausgedehnt. Es g> jchab dies lediglich in der Abilcht, Den Wert dieser Objekte für den Zeitpunkt des Inkrafttretens des LrisuatutS festzu­legen, damit bei einer etwa künftig eintretenben Veräuße­rung von Gelände dieser Arr die Grundlagen für die Wert- zuwachssteuervermilagung ebenfalls gegeben waren. Wenn auch im allgemeinen eine Veräußerung von Straßengelände wenig vorkoinmk, so ist doch die Mi.-glichkeit einer solchen nicht ausgeschlossen, da sie jederzeit bei einer Verlegung von Straßen, vei Straßenrcgulierungen usw. prattisck werden kann und wiederholt schon praktisch geworden ist Die deshalb vorgenommene Wertveranicklaaung des Straßengeländes war somit geboten, sollte auch bezüglich des städtischen Geländes die Wertzuwachssteuerveraniagung in ordnungsgemäßer Weise durchgeführt werden Hätte man sich nun mit Rücksicht darauf, daß eine Veräußerung von Straßengelände nur selten vorkommt, dazu bestimmen lassen, dieses Gelände als wertlos zu lataftricren, fo hüll' im Falle eines späteren Verkaufs der gesamte Berkailfspreis der Wertzuwachssteuerveranlagung zugrunde gelegt werden müssen, während die von der Veranlagungskommission ent sprechend den gesetzlichen Bestimmungen vorgenommene Fest legung deS Wertes, den das Straßengelände bei einem eventuellen Verkaufe am 8. März 1908 gehabt haben würde, nur die Dtfferetizbesteuerung zwischen diesem Schätzung^ werte und dem VerkanfSwerte nach sich zieht

Tatsächlich besitzt ja auch daS Straßengelände wie jedes wirtschaftliche Wut einen Wert, wie sich dies auch hei jedem Verkauf städtischen Straßengeländes zeigt. Mitunter sind cs recht erhebliche Preise, die in solchen Fällen bezahlt werden.

4. An Private gegen Bürgschaft von Gemeinden waren Ende 19Ö7

März 19U9

Baioineicr nut 0' reduziert

Temperatur der Vu<i

Absolute ,iciid)iinfcil

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