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in erster Linie für berufen, burrft lieberfübrnng ihres Besitzes in die S?änö- b:i Slnnbcumt Her Wbb'lfe va i±J:fen. To. Svrqrben der hessischen Tcmontalncnpaltung darf habet als geunbe Aqrst- unN tMr:'(haitopcIit:I im Z.nne mobenter Volkswirtschaft umio mehr angesehen werben, als ite sich nicht darauf beschränkt, schon in kleinbürgerlicher Bewirtschaftung bermhlühe verpachtete M- kalischc Grundstücke tn üriDateigcnnim übertnTübren, 'andern darüber hinaus damit begonnen hat, and) fiskalische geschlossene yoigüler an die Lnsgernc inden tu verändern, um sie durch deren Bermitllung aufteilen und in das Eigentum des jtlrnbawrn- ftanbed bringen zu lauen. Dadurch werden der Neinb-'uerlicdcn Wirtscka't neue, ihr seither völlig entzogene Flächen erschln 'en, in dec wirt'chaitltch begründeten Änncht, daß der ‘Ällgmtitnbeii durch A i-dednunq und Stärkung her kleinen landwut'chanuchen Betriebe meist größere Vorteile erwachsen, als durch den Betrieb eines großen Hofguts. So wurden vor einigen Fahren die öoi- guter Mosbach und Merlau im Einverständnis mit den Land- Itänden an die (^kmrirhen Mosbach und Merlau käu'lich ao- getreten, durch welche die Uebereignung der ein einen Parzellen an die Ortseingesessenen in die Dege geleitet werden sollte.
Zwei den Landständen dieser Tage zugegangene Regierung-- Vorlagen bringen einen weiteren Beleg für die Bestrebungen der Staatsdomanenverwaltung auf diesem Gebiet. Tie eine dieser Vorlagen, über die wir schon berichteten, bezieht sich auf den Berkaus des fiskalischen Hofguts Rockenberg an die Gemeinde Rockenberg, die andere betrifft die Veräußerung des gesamten fiskalischen Grundbesitzes in der Gemarkung Dorn-Astenhetm an die seitherigen Pächter.
Der in Staatseigentum stehende Grundbesitz in der Gemarkung Dorn-As senheim ist durch den Friedcnsschlutz im Zähre 1866 samt der früher nassauischen Gemeinde Dorn-Assen beim an- gesallen. Tie Beschränkung des privaten Eigentums durch Staats-, Kirchen-, Gemeinde- und sonstiges ftdeikommlssarisch gebundenes Eigentum ist in dieser Gemarkung noch gröber, als in Rockenberg, indem sich hier nur rund 59 Prozent der gesamten Gemarkungsiläck'e im Eigentum der Landwirtschaft treibenden Bevölkerung befinden, während rund 41 Prozent im Eigentum der toten Hand stehen. 40,4 Hektar, das sind 9,2 Prozent der gesamten Gemarkungsiläche, kommen, nach der Darmst. Zlg, hiervon auf fiskalisckxm Grundbesitz. Die Pächter dieser Grundstücke sind mit dem Wunsch hervorgetreten, den fiskalischen Grundbesitz zu erwerben und die Regierung hat kein Bedenken getragen, aus allgemeinen volkswin- lchaftlichen Erwägungen, wie mit Rücksicht auf die ungunitige Verteilung des Grundeigentums in der genannten Gemeinde im besonderen, diesen auf Ausdehnung des privaten Grundeigentums gerichteten Bestrebungen zu ent'vrechen. Es wurde daher die läut • i'che Ucbertragung des gesamten fiskalischen Besitzes in erster Linie an die jetzigen Pächter auf Ende der laufenden Pacht Periode Merkst 1909) vereinbart.
Die beiden Vorlagen stellen somit den Ausflust praktischer Agrarpolitik im Sinne einer modernen Volkswirtschaft dar und bcoeuten eine tatkräftige Förderung des Klcinbauernstandes.
praktische Agrar- und Wirtschaftspolitik des Staates.
In der Uebcrzeugung, damit den entcrefitnien de- ffltm- bauerniianbc» zu bienen, unb im vollen Einverständnis mu den Lundstundeii bat die Regierung schon seit einer längeren Reihe von Vahren si-kalgchen laudw. Grunoboitz in die x>dnbt des Privat- eigatlumo ub.rgefflbrt überall da. iva Begehr nach lolchem auitrat Dime Ztveisel ivirb »zerade der .Kleinbauer, her weniger als der Grobbauer aus fremde Arbeitskräfte angewiesen ist, als eigener Herr den Grund und Bob.n besser und vorteilhafter beirirtldumen, wie wenn er als Pächter nur für eine Reihe von fahren die sicher b.*il des Besitzes hat. T,c vrigroBerung des Eigentxsitzes wird ivnach mit :Krd l von allen Volkswirten als em ivertvolles Mittel zur Entwicklung eine, träft 1 gen Bauernstandes angesehen, der boai nun einmal das gesunde Rückgrat und der Vungbrnnnen unseres Voll-Ium- fein und bleiben must; die Mastnadme erweiu »ich gerader« als ein. WoiUWNgkeit in Gemeindeli, wo durch uarkes Anwachsen der Bevölkerung, durch Rückgang anderer Erwcrbs- -.ioeig . infolge starker Vnonspruchnadme von Grund und Boden durch Berglwu ober bu m u.; > llcbern'iegen t in :.. r Band >!.. 1 oen Grundeigentum-.- un emptindlicher Mana>l an vigcnb^jib hervortrilt. Zie otaatobomanialvenvaltung hält sich
Auszug a. ö. Stanöesamtsrtgiilcrn der Stadt Sictzea.
3utgetoie.
?loril 30. ^etbiranb «Habenn, Vebrrr in ctenribf, mit Este Gra' ui O.ieben — '"ai 1. Fraiii Renifch nidt, Tlrtbaiuler, ir.tt Wiltwlnnne nlörinq, beide ui Giehen. — Rugust Kreiberr vöto vo i und au Siemfurt, sfnrstl. Rammenal m Lick, mit Gertrud Schinner ni «sieben. — 3. ve-nntti 3obann ^bennebl, tkret- träger in Schlitz, nut h-lene Bergk in Lona-i . - -^Rarl 3ioaibL HaiPmann iii iSteben, mit Elcira Levi in Grotz-B'.eberaii. — 3obame4 Gteorq Wikhrl'N Zinnner. Metalliva, en'avrikant l Gießen, mit Eli'e Schmauk in ilfsenboch a. TL — Ldilivv chsasim:. gen. t'eea. Höbt. Arbeiter, mit Snsanna Becker, ged. Triller, bttb* in Gieven. — Veuuict) Böhm, Grobb. Geometer m Oiebeu, mit Sultane Stoll in Sich. — 4 Heinrich Müller, Zaalöbnet in o*c.l<* hausen, mit Marie Schomber in Kesteldach. — 6. tthriflian Rem. Hardt, Schreiner, nut Marie Ge'zcnieuchrer, beide m Wieben. — Lilhclm Schwarz, tztihrknecht, nut Eli'e chiahl, beide tn Vielen.
LheschlsetziiZgen.
Mai 1. Jakob Friedrich, iriienoahn Assistent in Goddelau, mi: Maria Peooler in Greben. — Hourab -'letz, Lokomotioberier, m:; Erueiliue 'Bolle, beide ui Gietzen. — Konrad Schwab, vauiburldx, mit Lina Weiersliäufer, beide tn Gtcben. — 6. .Rarl Laschiushtz Gutsbesitzer und Leutnant der Reieivc in Neu-Allmanusdori, mit Berta Oienberq in Greben. — 7. Mor Asch, Äaufinann m siulda. mu Recha .statz in Greben.
Geborene.
April 26. Dem Agenten pemnen stötb em Sohn. — 26, Dem Bizeseldwebel vetnrid) Wmkler Zwillruge. — 28. Dem Gönner »rnedrich Dieberichs ein Sohn, sirredrich August. — Dem Schlosser Anglist Bögler em Sohn. — 80. Tein Kutscher Jjriebrtcb Fesselet ein Sohn, Friedrich. — Dem Kellner Johann Markert ein Sohn, Ferdinand. — Mat 2. Dem Maschinisten Hart 2LallboN em Sahn. Alben Erwin. — Dein Installateur Winrich Mosbach eine Tochter, Martha Anna Margareta. — Dem d.an;leigehilten Ehrisloph Banse em Sohn, Hurt van.. — 8. Dem Fuhmra n Fohamr Banh e
I
em Soun, Fobanues Georg Hari.— ü T em vutmadier £ue Laudel eine Dachter, Marie Eitle Ctnhe.
Seftotdeue.
April 30. Ehlotilde Theooolrnüe -etter, M Fahre alt, cüi- Anlage 18. — Elijabethe Pjagner, geb. Serpi, 32 Fabre all, ^abn- boh'lr. 58. — Eliiabethe Sdmcibei, geb. Becker, 58 Fahre oh, Lahnstr. 14. — Mai 2. Gbriiime Vohmcier, geb Seipve;. bj 3abn alt, Sonnenftr 11. — 5. Richard Strömer, Medizmal-Piakttlan
1
91 Jahre alt. Tenieislustgärtchen 5. — 7. Philipp Lenz, Henlnei, 64 Jahre alt, Steinstr. 18. ;
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und Rindfleisch pr. vfuub 70—80 Schweinefleisch
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P'd. 0,1»—0^00 2..L, irch per Liter 2u ifg.. Aer.ckraui per
£tud 00 -00 Psg^ per Zentner Mk. 0^0—0.00. — Aeptel per Ztr.
niärtte.
eiicfeeu, 8. Tlau Marktbericht, ' n« heutigen: Voebei
Der Kmtfmann A. aus Medebacd war bei einem Sägewerksöesiver in ^iederOfleiden tätig. Er Iies; sich aui Grund einer von ihm selbst ausgesertigtrn Bescheinigung, er mit dein Rainen seines Arbeitgcvers untencichnet Hatte, von einem Schuhmachcrmeiiter ein Paar Schuhe geben, ebne |ie au bezahlen: einem Hornberger Bäcker hat er einen Wechsel in Höhe 00n 62^0 Mark ausgestellt, aus den er als Akzeptant bett Namen seines Firmen Inhabers gesetzt hatte und beim Ain tsger icht i)pmbcrg hatte er einen Wirt in einem Prozeb vertreten, dem er 3 Mk., die er alS Vorschub beim Amtsgericht abliefern sollte, unter schlagen. Er wurde wegen Urkundenfälschung, Betrugs und Um
Sstra 'i v 11 ii, l und L Mon
Die auf eine sttzesamtstrase von neun Monaten zurückgesiihrt wurden, worauf 3 Monate UntersuchungSl-aft anzrirechiten sind.
Betrügereien im llmfjerpfljen.
Pvr vier Fahren war der Taglöhner A. ft. and S (bart en auf dem Albacher Hof besänftigt. Raä dem er stellenlos geworden war, suchte er sich auf alle mögliche Arten Geld zu verscktzmen. Bei dem einen gab er an, er müsse eiligst aus das Bezirlstommattdo nach Giesten unb bat, da es ihm an Reisegeld lehlte, um l Mark, die ihm auch verabfolgt wurde: auf die nam- lichen nrnvahren Angaben hin, bekam er von einem anderen einen gleichen Betrag. Das nämliche gelang ihm zu Inheiden, roo er sich auch eine Anzahl Freimarken, angeblich für feinen Dienst Herrn erschwindelte. In Steinbach prellte er mehrere Wirte um die JedKit unb borgte )id) Wurst auf unwahre Angaben. Hieraus suchte er größere Geldbeträge, die sein früherer Tiennherr für Hafer zu bekommen hatte, emzukassieren, was ihm jedoch nicht gelang. Man hörte dann nichts mehr von ihm, bis er kürzlich in Apolda aus einer Garten hüt le verschiedene Gerate unb Wäsche stahl. Für den Diebstabl wurden <i Monate Gefängnis m Ansatz gebracht und die einzelnen Betrügereien dezw. Be > trugsversuckie mit je .3 Monaten Olciangnt-3 geahndet unb die iidi so ergebenden 21 Aionat- auf eine GesamtgesängniSftrase v-m 1 Fahr zurückgeführt und dem Angeklagten l Wochen Unt.r- suchungShast angeredmet. Fn einem Fall erging Freisprechung.
Wegen Beleidigung drS Bürgermeislets
F. in Büdingen halte das Schöffengericht den jetzt in Bleichen- bad) wohnhaften Händler H. Ä. zu einer Gefängnisstrafe Von 6 Monaten verurteilt unb dem Beleidigten die Befugnis zuge ic Entscheidung m mehreren Zeitungen am tfofien d> - ■ veröffentlichen. Der Ang fragte will vor mehreren Fohren, gls der Beleidigte noch Beigeordneter war, von ihm als Direktor der Molkereigclwssenichaft den Auftrag bekommen haben, einen Wagen anuifaufen. Darüber sei cs zu Differenzen unb schlieblich Zu einem Prozeb gekommen, in dem ber Beleidigte befdntor, er habe den Wagen nicht bestellt. Seit dieser Zeit macht der Angeklagte dem nunmehrig n Bürgermeister stets meid geleistet unb ist er d>. >.r halb bereits auf dem Privatklageweg ;u einer erbebiid>en Ztzcld- strafe oerurteilt roorb
erbringen, was ihm aber mistlingt. Aunmehr bat er in einer Wirischast, sedeSmal wenn ein neuer Oknt die Wirtschaft betrat, seine Beschulbigi ng wuderbolt unb dies nach Auchage eines Zeugen mehr alö zwanziginaL Ais ihm dieses verwiesen wurde, erklärte er, et werde es dem Bürgermeister beweisen und er balle die tcl'd nlDiguiig aufrecht. Auch in der tnu^c seiner Berufung errvlgtcn Straikammerverbmiblung gab er 1 einer Ileberzeugung Elb die Uimxibrbeit gejagt habe und er iudüe dies mit Zeuaen nachznweisen. Tie Angaben loaren aber io aubiitimmt, dast ber angetretene WahrhenooeiveiS als hdglüb miüiungcn angesehen werk en must le, was die Bestätigung des Urteils zur Folge batte.
00N Ur Richtigkeit seiner Anschuldigung überzeugt sein mag unb baü cs bei ihm gewissenmabcn zur irren Idee geworden ist: nichts deftowcniger müsse ihm aber gezeigt werden, dast es nicht angängig ist, einen im öffentlichen Leden stehenden Vantt svstematisch zu verunglimpfen.
erhallen sie vom ersten biS dritten Fahre 15Ö0, vom vierten bis f«tf:cn Fahr; 1700, vom siebenten biS n.-unten IMO. vom zehnten t i zwölften Jahre 2100 und vom drri.'hnten 3abr* ab 2400 Ter Berichterstatter Dr. Dröscher <fonf. begründet Curie Bri-^-- ftellung u. a d-arch den Hinweis auf b:e viel briseren LeuMan:-- gehälter d s Auslandes und auf die Gehälter vieler Zioilbeamten. Tn Schatzsekretär stellt fest, daß die>e ’l nbenmg gegenüber der T-orlagc ein' Mehrausgabe von 1300000 Mark verursache, bie R aierung müsse sich die Stellung vorbehalten. Der Antrag der SubkImmission wird angenommen, dagegen stimmen die Tozml- demokraten. .
Eb-mso werden auch die anderen cab» der subtommmum gegen di: Srimmen der Sozialdenwkratrn angenommen.
Danach erhalten fbic oöweichenden Säue der Borlage sind .1 klammern briiriügt : die .1 s s i st e n z ö r , t e, Oberärzte v.im ersten bas drillen Fahre 1700, vom vi-rien biS sechgen Fahre .IGO, vom siebenten Fahre ab 2400 Mk. 15^)0—2100 ; die .-brrjögec b«im Reitenden .^eldjägerkorpS 2400 Mk. (210f> : die <ug und Feuenverk- Leutnants und -Oberleutnants, ^estungc ' au Leutnants unb -Oberleutnant- vorn ersten bis dritten Fahr: 'i)00, vom vierten bis sechsten Fahre 2300, vom siebenten bis 11. unten 3abt; 2600, vom zehnten Fahre rb 2900 Mk. '2000 s 2800;; di. zweiten Traindepot-Lssi'iere-. vorn ersten bis r.itt^n Fabre 2600, vorn vierten bis sechsten Fahre 2750, vom "Renten d's neunten Fahre 2900, vom zehnten biS zwölften ahre 3050, vom dreizehnten Fahre ab 3200 Mk. (2600—3000 cc Unterschied zwischen Obernabsärzten L und IL Klasse wird b festigt 6102 und 6552 ML) und beide in einer Klasse mit nem Gehaltssatz von 6552 Mk. zusammenaefabt Tie beson r,cren 6kMidiär>e für Kommandanten in Stellen für Bataillons- fcmmanbture <7074 Mk.) und Kommandanten in Stellen für cgimcnidfommanbcure (0024 Mk.) werden gestrichen. Gestrichen nnrb f'-rner die auherordentlrche Zulage von 4500 Mk. für den aiiDerneur von Metz. Für die Chargen vom Regimentskommandeur aufwärts sieht ber LkommiisionSbeschlub im übrigen eine
•utenmg brr Regierungssätze nicht vor.
^>n ber BesoldiingSordnuny IV, Unteroffiziere, ändert her tiompromiHamrag die Regierungsvorlage folgen dermaßen (die ‘.Hi-ni.Tungi ätze sind in klammern gesetzt : UnllrzahlmeiNer, Unter- Inspektor n: bei den Proviantämtern, BeNeidungsämtern, Garni- mnverwaltungen und Lazaretten: Zeugseldwebel, Obcrfeuerwerker, Festungsbaiifeldwebel vom ersten bis dritten Jahre 1300, bum m. ilcn bi« sechsten Jahre 1550, vom siebenten Jahre ab 1800 Mk.
i;;ou- 1550 : Schirrmeister vom ersten dis achtzehnten Jahre IN j Stufen wie nach der Vorlage 1200—1800 Mk.: vom neun-
• int h bis einiindzwanzigsten Jahre 1800, vom zwei- bis vier» nnozwanzigslcn 1900 und nom vierundzwanzigsten Jalne ab 2000
»?atf die Vorlage fchlob mit 1800 Mk. ab-: die Cberroallmeiltcr und Wallmeiüer werden überall mit 6 Mark ausgebesiert 1260 bis 2160 galt 1254 bis 2154 Mk.).
In der Besoldungsordnung 111 B M a r i n e 0 s f i z i«. r e) mertnn die Leutnants und Oberleutnants der Marineinfanterie, • und Oberleutnants zur Bee, sowie d e Assistenrärzti unb Obtzrasfis.enzärzte den entipredxnben Ehargen des Landheeres fllcubgclteUt Den Lculliants unb Oberleutnants zur Lee ist die .iabnerichsbienstzeit bis zu drei Jahren auf das Besokdungs- dir ustalter anzurechnen. Die Feiierwerksleuticants und -Over- leutnanid, lorpcbnlcumanld und -Lberleutants erhalten vom enun bis dritten Jahre 2500, vom vierten bis sechsten 2700, vom siebenten Jal re ab 2900 Mk. (2500—2800/. Bon den Stabsärzten und den ftapitänlentnants erhalten 40 Proz. der Gesamtzahl 3400, io Proz. 1600 und 20 Proz. 5100 Mk. (40 Proz., 35 Proz., • 25 Pro-./; von den Äapilänlcutnant4 erhalten 40 Proz. 360 Mk., (»0 Proz 300 Mk. nichtpenfionsfähige Zulage. Die Oberstaos- ärzte 2. >tlasse werden mit d u Generaloberärzten, Jl'ommanu uren der Eeebataillone und Oberstabsärzte 1. Klasse mit 6552 Mk zu- lammengcfafit (6102 und 6552).
In der BesoldungSordnung IV B (Untcroffijierc der Marine werden für d.e Stabshoboisten dreijährige Au,ruck..ngs- fristcn ftait der vienährigen Fristen gesetzt, desgleichen für die Stabs hob ulen usw. beim Landheere. Tie Artillenewarte werde., nom sechzehnten Jahre ab in drei Stufen von 1976 diö 2126 Mk. gefevt; nach der Borlage sollten sie von da ab 1926 Mk. erhallen.
Tie Besoldungsordnungen wurden entsprechend den Stomoro- mihanträgeu erledigt.
Man f lirt hierauf zu den Reichsgerichtsräten zurück. Ter Beiiniltlungsvorschlag des Schatzselretärs wird angenommen unb das Gelftitl auf 13 000 Mk. bemessen.
lieber den Wohnungsgeldschub mtipinnt iid; noch einmal eine Erörterung. Die Petitionen werden für erledigt erklärt
Nächste Sitzung Donnerstag 10 Uhr GHcid^tagdbcamtc, Regie- rungSräte, Zulagen).
Tendenz: leet aber ruhig
Berliner Börwe,
Cannda E. B. . . 180.70
DannaUdter Bank . . . 182.70 Dentoebc Bank . . • 24.4.75 Dortmunder-Union C. . • 6.1.70 Dresdner Bank . • • • 15L60
Tendenz: lest.
20 Mk. gelöst werden. — Tie Mommiifion des Adgeordncten- bauieo für die Berggesetznovelle b.schloß in zweiter Lesung, daß der Gicherheitcmann nicht mehr verp,lichtet fein soll, auch vergangene und erledigte Ueberhrelungen t'anpolizeilicher Vorschriften zur Anzeige zu bringen. Ti. .Bestimmung, dap erlranhc Angestellte außer len Leist- ungen der >lranienversichcruug auch die ihnen Anstehenden Leistungen der Unsallverocherung sich an rechnen lassen müssen, wurde gestrichen.
Die Wahlprüfung-lom Mission des preuv. dlbgeordnetenhauses erklärte Die Wahl bei vier in Berlin gewählten sozialdcmok^arischen Abgeordn.tcu i-org mann, Heimann, Hirsch und Hoffmann mit allen gegen zwei Stimmen für ungültig.
Tie Finanz kom Mission deS Reichstage- faßte am Freitag zu § 4 des Branntweinsteuer-Gesetz.- e.nen wichtigen Beschlug. An, Antrag Weber wurde ein 'Deklaration des Koritbranruw. in vorgenommen, wsnae, Kornbrannllvein nur alS solcher Branntwein verlauft werden darf, der aus Horn, ^SeiAcn, Hafer, Gerste oder Buchweizen gebrannt ist. Abg Wiemer erklärte,, datz dadurch die Nordhäuser eine ichivere Schädigung erleiden wurden. Die Beratung der Branntweinsteuer - Vorlage wurde sodann beendigt. Heute wird in die Beratung des Weinsteuergcsctzes cingetreten.
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