ras
geltend zu machen, daß der Artikel 38 deS Landwirt-, Dort begrüßte ichaftSkammergesetzes bestimmt: vcrfiüit Prof. .
„Die Laiidwirljchaftskammer hat alljährlich
Die Aufsicht über
) zunächst Se, Magn. der Sektor der Lcmdcöunö- Dr. Bar tholomae die Besucher. Die Universität verfolge ihre Arbeiten mit Interesse und wünsche ihnen reiclien teil Ändwirten uni> dem Lanoe zum Nutzen gercichenden Erfolg. Der Tircttor des Lcmdw. JnstittuS Pros. Dc. Gisevius dankte dem Rektor für die freuildttche Bero'ätkvunnttung und begrüßte die Vertreter dec Staatsregierung (Ministerialrat Dr. U,inger)
Wendung der Staatsmittel dem Landtage entzogen würde. Weder das Eine noch das Andere dürfte
Die »Slehtiter flamillenblfltter“ werben bem gyngeifler* viermal wöchentlich beigelegt, daS „Kreisblott für be« Kreis Stehen" zweimal wöchentlich. Die „candwirtschafttichev Seit» fra-e»" erscheinen monatlich zweunal.
Grund der Bestimmung des
Art. 46 des La ild Wirtschaftskammergesetzes.
einen Boransa)lag auszusteilen uno dem Mini st c - rium des Innern zur Genehmigung (!)
Redaktion, Expedition und Druckerei: Schul- ftraöe 7. Expedition und Verlag: es© 5L Redaktion: «^^112. Teü-AdruAnzeigerGießew
die Landwirt-
Lie Kursteiluchmer im Landwirtschaftlichen Institut.
ifilni Dvu^e.vurg kiäiptUiiiüg ucpii.'> it |iuj mc -LuuHcbmcr nach dem Landw. Institut bet LcmbcSUnioersÜät zu dessen Besickstigung.
zutrejfen! ,
1. Die Landwirtschastskammcr setzt sich zusammen aus 45 Mitgliedern, „von welche n", wie es im Art. 7 deS Gesetzes heißt, „je fünfzehn in jeder Provinz aus der Zahl der Verbandsangehörigen zu wühlen sind."
Die von den rheinhessischen.Abgeordneten Molthan und Reinhart hier gewiß im Sinne gehabte Provinz Rheinhessen besitzt also in der LandwirlschaMammcr genau dieselbe Vertretung, als die beiden andern Provinzen, und es erscheint als undenkbar, daß die beiden andern Provinzen sich einig finden könnten in Vergewaltigung der Provinz Rheinhessen. Das Letztere aber erscheint eher möglich gerade im Landtag, in dem die
Provinz Starkenburg 20,
Provinz Oberhejsen 16, Provinz Rheinhessen 14 Mitglieder zur Zweiten stammer stellt.
Die Gewähr für eine richtige Verteilung der ^taals- mittel ist also niM so sehr bei der Zweiten Kammer al-, bei der La n d wir t s ch a s tö k a m m e r vorhanden. Dazu kommt noch, daß außerdem das Landwtttjchaftsmmmer- gesetz die folgenden Bestimmungen zur Wahrung der Gleichberechtigung der 3 Provinzen enthalt:
Artikel 9.
Die Landwirisma»islammer wählt einen Vorsitzenden und 2 Stellvertreter aus ihrer Mitte, wobei jede Provinz zu berücksich tige n ist.
2. Entgegen den Ausführungen des Abg. Ulrich ist
v o r z u l e g e n
und daß infolge viejes llmstandes der Landtag durch Anfragen an die Großh. Regierung offiziell über die Vertuen düng der Staatsmittel Au.sa-lnß erijaLen kann.
Zudem erscheint die Berechtigung der Großh. Regierung zu weiteren Mitteilungen über die Verwendung der Staatsmittel an den Landtag nicht ausgeschlossen auf
Deutsche» Reich.
Für die Reichstagsersatzwahl im Kreise Verden-Syke-Hoya-Achim soll als nationaliib.ralec Kandidat der Präsident der Preußischen Zentcalgerws,en- schaslsiasse Dr. Hettlgensradi vorgts^-lagen werden. Dr. Heiligenstadt entstammt der Provinz Hannover und hat früher schon dem Reichstage angehört. , r Ä,
Die oldenburgifche Regierung hat dre Einführung des Frauenstimmrechts für die Land- tagswahlen abgelehnt.
In der gestrigen Sitzung des Bundesrats wurde dem Entwurf des Gesetzes gegen den unlauteren Wett-
Der Präsident der Lauow.r».,cho.jLLkammer, Gch. Re- ... gierungsrat Haas, eröffnete kurz nach 10 Uhr den 2. Tag bcS Vortragskursus und erteilte nach einer Anfprao^ la die amtliche Mit-1 Sekretär Schwarz- Gießen das Wort zu seinem Vorträge:
brr 'Provinz (Regicrungsrat Wewer), der Landw ittschaftsiamuier und [ümtliaje Kursusteuiehmer mit herzlichen Worten. Herr Dr. Böhmer^ Asiistenl des Jnstiluts erläuterte dann in üversic^.icher Wciie die im vörsaal zur Schau gestellte syslornaiisd^ Sammlung verschiedener Haferforten. 'Die Sammlung luurbe von iljm nach den nwrpl)vlogisck>en Merkmalen der einzelnen Sorten äuiammcngestellt, um damit bei der Sortenauswahl dem Landwirt geeignete Anhaltspunkte zu geben, bannt mcht durch dis Auswahl von für den Anoau wegen der kttmatischcn und Boden- Vertzältrüsje ungeeigneten Sorten Aachtens und Verluste entstehen. Denn ztvtjchen äußeren und inneren iRerkmalen bestehen bei ben Pflanzen innige und zahlreiche Wechscloeztehungen, deren Beobach-- tung in dieser Beziehung nur vorteilhaft wirken rann. Er schloß feine anschaulichen mit Beifall aufgtnontmenen Ausführungen mit bem Wunsch, daß auch in der vrakti,chen Lanowirtschait diese SusU-moeobachlultg immer mehr Beaüstung finden möge.
.'Der Tirettor des Instituts, Professor Dr. Gisevius, hielt (Kinn eine Ansprache zum von AlorechtThaer-Möglin,. defseni pllunzengcjchmmite Büste im Hörsaal Ausstelmng gefunden habe. Albrecht Ll>rer-PLöglin schrieb vor 100 Jahren sein berühintcZ Buch „Gruiwsutze der rationellen Landwiriichast" und das lanoro. Institut der Gicßencr llniversttät hat besonderen Grund, heute zur hundertjährigen F-eier dwjes Eretgntjses sein Gedachtnur zu cb;eiL War doch sein Enkel der erste Direktor des hiesigen landw. Instituts, das er von 16/1—1901 leitete, und besitzt das InstUut ovo) in seiner Mogiiner lanbw. Bibliothek einen Schatz, um den es viel bvneibet wird. Albrecht Thaer war 17ö2 in Celle geooren, iUrbierte Pledizin, u:ti> war dann als Arzt in seiner Vaterstadt udig. Daneben trieb er zunächst Garden- unb spä-.er Ackerbau, breit Vorträge über landwtrtjchaitliche Themen, aus benen eure urnd4virt>chaitlicl)2 Lehranstalt sich heraus bilbetc und schrreb m-hrere laubwiclschailttche Werke. Sem Studienfreund Hattrew- oerg, der preußiiche Kanzler, wurde bei einem Besuch 1802 auf diese Seite ferner Satigteit aufmerksam und infolgedessen wurde er 1801 nach Preußen berufen. Gr erhielt ben Titel Geh. Lrtiegörat unb timen größeren Landbesitz, um jeiite lanöwtrljchaitlich^t Av- oetten sortzusetzun. 1607 errichtete er ein laudwirtschajtlrcheZ Inst'lnt auf feinem Gute Mogtin unb trat als Staatsrat in die AJicnfte des Staates, an dessen Neuordnung der lanoliäien Ver- hältnisse er hervorragenden Anteil hatte. 1809 erschienen seine „Grundsätze der rationellen Landwirtick)ast" unb 1810 nmrbe er Professor der Lawdwirisckmft an der Universität Berlin, wo er bis zu ieinem Tode im Jahr 1828 eine hervorragende Wirksamkeit: entfaltete. Die Bedeutung Thaers für die Landwirtschaft berühr nicht am wenigsten darauf, daß er Forscher unb prallifdjer £ani> wirt zugleich war und in seinem Geiste sucht auch das landw. Institut unserer Landesuniversitäl, das Dank der Fürsorge her Regierung und der LanbstänLe jetzt über zweckentsprechende Räume verfügen £ann, feine Aufgaben rn inniger Verbindung mit der praktischen Landwirtschaft zu erfüllen. Ans diesem Grund begrüßt: es bantaac, daß we Lanowirtschastskammer die Einladung der Teilnehmer des ersten hier veranstalteten Vortragsiursus in das Institut angenommen hat, und es kann nur wünschen, daß die; innige Verwindung von Theorie unb Praxis in Thaers Geist, bei uns auch fernerhin beftelycn möge, zum Segen der hessischen Landwirtschaft und des Hejsenlandes.
diachbem der dem Vortrag folgende lebhafte Beifall ver- klung-n rvar, bantie Landtagsaog. Breidenbach im Namen der Kursusteiluehmer und der Landwirtschaftskammer dem Herrn! Rektor, ferner Dr. Böhmer unb Prof. Dr. Gisevius. Die in baf Nebenräumen zur Vetichtigung ausgestellten Arbeiten bes Instituts erregten bei den Besuchern leohaftes Interesse.
Vortrag in der zreidenker-vereinigung.
— Mutterschaft und Beruf. Auf Veranlassung der Freidenker-Vereinigung sprach gestern abend in Steins Garten Frau Henriette Fürth auS Fränt- furt a. M., eine geborene Gießenerin, über das gerads nicht mehr „aktuelle", aber doch noch lange nicht geklärte Thema: Mutterschaft und Beruf. Tie Vortragende gabi zunächst einen Ueberblick über die wirtschaftliche und ethische Stellung der Frau bei den Naturvölkern, wo sie neben: dem Manne mitten im Erwerb steht und demgemäß fast nur nach ihrer Erwerbsfähigkeit bewertet wird. Im weiteren Verlauf der geschichtlichen Darstellung wies Frau Fürth nach, wie durch di-e Ausbildung der Gewerbe aflx mählich der Frau ein um das andere Gebiet ihres haus^ wirtschaftlichen Berufes genommen wurde, wie z. B. das Spinnen, Weben, Schneidern, im Großbetrieb verbilligt und dadurch aus dem Hause gedrängt wurde, wo es nun noch mit einem unzweckmäßigen Ucberauftoanb von Zeitz Kraft und Geld durchführbar war. So blieb der Wirkungskreis der Frau zwar derselbe, aber ihre Betätigung wurde mehr und mehr eingeschränkt. Die kleinen lästigen Sorgen des Alltags wurden ihr Hauptgebiet, ihre Arbeit wurde mehr Mägdearbeit. Die Lebenshaltung wurde dadurch nicht kostspieliger, aber anstelle der großen umfassenden Frauenarbeit trat die kleine Hausfrauentätigkeil^ die im wesentlichen in der Ernährung und Instandhaltung der Familie besteht. Nur während der Zeit, da die Frau als Mutter in Anspruch genommen ist — Rednerin setzte dafür den viel zu kurzen Zeitraum von 15 Jahren fest -d hat sie große, wertvolle Aufgaben vor siä), um nach den angegebenen Frist wieder bescheiden in ihrer Küche zit> walten. Daraus ergibt sich das Verlangen der Frau nach einem Beruf, das in der wirtschaftlichen Frage seine bestq Stütze hat. Heute schon stehen eine große Anzahl von Frauen mitten im Beruf, der den Fähigkeiten der Fran natürlich angepaßt fein muß, unb es spricht nichts da^ gegen, daß darunter ihre Pflicht als Mutter zu leiden hätte, meint Rednerin. Sie beging dabei den Fehler, daß sie die Fähigkeiten einer außergewöhnlichen Frau glattweg zu denen der Durchschnittsfrau machte, bei der entweder Beruf oder Familie in den Hintergrund treten muß. Daß es praktisch möglich ist — teilweise möglich ist — ist seit Jahren und Jahrzehnten bewiesen, daß aber ein geordnetes, anheimelndes Familienleben möglich wäre, wenn Mann und Frau voll int Beruf stehen, das ist selbst beim Emküchenhaus unmögiici). Wenn Baier und Uiuttec vielleicht nur zum Essen, und vielleicht nicht einmal zurr selben Zeit int Hanse anwesend sind, dann sind die Kin-
bewerb Zustimmung erteilt.
Die Eleltrizitatssteuer zurückgezogen? ----- ,,
2Bie die „Bad. Presse" von gut unterrichteter Bei.iiner toeitc schastskammer fuhrt U n ) e c UR i n i |t e 11 u m erfahret/hoben will, hat die Reichsregierung die Elektriztt des Innern." tätssteuerovrlage zurückgezogen. . I Schließlich sei noch bemerkt, daß dte Staatszu-
Aus Deutfch-^uv.oestafrika sind neue Nach- s ch ü s s e zu
richten eingelüufen, welche eine baldige Beruhigung zvap. 78: Handelskammer 21130 Mk., beft Süde ns erhoffen lassen. Mehrere Personen 79: Fvideriliig taupnännifeyen Unterrichts
wurden diesiettS wie jenfeitd der Grenze und dort unter 17 500 Mk.,
Mitwirkung der Kap-Pvli-ei teils interniert, teils au^e 80: Haudiveinsiammer 6000 Mk.,
liefert. Auch Simon Eoppcr soll die Fortsetzung des Krieges 80a: Huudweriergen^isensGatteri 1500 Mk.
al* aussichtslos erkannt haben. und ähnliches mehr, ohne daß an sie ine Forderung
gngjggsssesis, . । --i1— aus Spezifizierung jemals gelnüpsl wurde, seither
21U»lailde I bewilligt wurden.
»„ hirAe »raierund trni in DuS alte Mißtrauen der Kreise von Handel und In.
dcm^üngsl-n jtuiifhtt mit Oesterreich den vollen Rückzug tut. Dm- dultrie und Arbcilerjcha,t, das tünstlich gemacht und unter ergebe fick, and bcu Erklärungen^ die der Minister Niiwivaiunviuci) lauten wurde, sollte endlich e i n m al a u j h v re n. Nach- gcsteru Dem osterveichuch'Migarijcheti GefMibten Grasen ävtgadj I Dem es der deutschen Landtvirtichait, trotz aller Widrig abgegeben bat. . . leiten gelungen ist, beui Ziel der Beschusjung,
Der Mörder de- Giatthalte*- oou ®aUsieiL h> e t gefaulten Via b tung deS deutschen Bvlleo Dte Prüfung deS Geistt^Kzub-lUtdeS SiezynSüL, welcher am 12. Ä^rU - o äußerst nahe zu t o in ui e n , und die nahe Zukunft Vorigen Jahres den Anschlag aus den Siatchalter von Galizien I - bervovruqenbe Talen btr bu-utia^H La»ttwiitsu-ajt er- Giafcn Pvwcki, verübte, ist uuumchr avgeichwifen. .chuueu werd livas früher von den erwähnten Kreisen fteid
Marbe?^rnber^r Zeu Ä L^riwmm^bel - als unmöglich — bestritten wurde), sollte man ihr Sa/nocb'später geistesgestört ivar unb daher für feine Handlungen nicht immer wieder neue Steine in den Weg veranuvorilich gemücht werden könne. Die neuerliche Verband'iw e r i e n.
luito findet im Fevruor wx dem Lemberger Schtvurgerichi statt. Langsdorf, 7. Januar 190».
König Eduardreist nicht nach Konstantinopel. . Köhler-Langsbors.
An zustäridiger Stelle in Lemdon erklärt man, avfvlut nichts von --------,, r .
einer für den Februar in Aussicht genommenen Röise des Königs Sie^e hierzu unseren Landtagsber'icht in Nr. 4, Blatt 2 Eluard nach Kvilstantinopcl zn wissen. Man hatte bekanntlich m| oom 6. Janiiar 1909.
der Presse an diese Reise weitgehende Kombinationen geknüpft. ---—— ---= - — --, *
Der Rücktritt Jswolslye, deS rußi chen.Ministers Zwelter Tag d(5 Vortraü5kUrjU5 jM MaUijche Lülld- deS Aeußern, bestätigt sich. Ismo.Sch ist für den BvtsckMfter^iien ö
üi Berlin cuiSerseben. Sein Gehilfe Tschankvw wird an stelle | WuU Ul lyUÖKU.
StaonjewS, der vermutlich in den Ruhestand treten wird, zum Botschafter in Konstantinopel ernannt merbcti.
Der nieder länbis ch-venezolani^ beigelegt. Die Regierung erhielt von Venezuei. -----
tciiung, daß der Erlaß vom 14. Mai, der den vandel von, - , ,,, t . o .. .
Curarao sckMigte, in aller Form aufgehvocn und den holländischen „Die Ergebnisse bet Leiuungsprüfungen Konsuln in Venezuela das Exequatur erteilt worden sei. i n O b e r h e s s e n".
Schlechte FriedensauSfichten. Eine Persönlichkeit, Der Referent führte an, Dap oei ver großen Bedeutung,
die eine private Unterredung ml dem türkischen Großwesier hatte, die landw. Viehhaltung in fast allen Landwirtschaft^
teUt mit, daß man in ben amtlichen tüttischen Kreisen nicht p^trieben erlangt habe, es besonders wichtig erscheine, über mehr cm hie Möglichkeit ölaubt, den europäif chen Frieden!e»btpcxN uuü Nutzunaseigensiüaiten c-ec eüiz^lip'n Vieh aufrecht erhalten zu können, Peinlichkeit will ote ^clöcVe I nattuuafn und Raoen untetricliiei zu fein. Der Landw.in- tn den Händen haben, daß Oesterreich ui wenigen DLonaten in gattungen uno man en unteu-iujivi ja jeuu euren Krieg verwickelt sein tvirb. Auch die Türkei bereite fick, ichaftSlammerausschnß für Lb er Heß en habe ,tchdaher die auf einen Wassengang mit Bulgarien, der heute nahezu unauS-1 Aufgabe geftellt, die seinerzeit vom Landw. Provinzial dleiblich fei, vor. herein eingeleiteten Leisttingsprüsungeu bei Stmmenialei
Die ü) i n e f t f d, e Regierung hat cs abgelehnt, mit den Vogelsberger Kühen weite-.zu fuhren und die gewon- fremden Diplontattn in Peking über die Entlassung Yuanschikais „enon Resultate im Interesse der Züchter zu vertffcn lichen. zu verhandeln. China fängt an, selbstbewußt zu werden. h(n pcr Hand mehrerer, mit viel Zeit und Mühe autom«™^ u'..i „i . ■---— . j '■--gestellter und im Saale ausg'.hängter Tabellen zeigte der
Staatsmittel zur Mderung der Landwirtschaft. Redner, welche Menge ticrlia)er Produtte wtt ai§ Gegen-
UtzaU sur freien Ber?üqung der L°»dwir ° MbewuMr Züchtung, retijlutier Fütterung und zwrck- Z°!i^°mm-rzu ftelIen®Uca9t solg-nd- ,.weitere]«r Altung bet g°nn,,°n 'Ächgattungen und Schlüge» iR p n t ft n hu n a" hnt **\ 11van Ölungen voiiziet) n.
«ee säisä äss
Lhme^und"Ld^nÄ U daraus nä^er eitMgehen und dem «ers°»er vor-
der Verwendung der Staatsmittel durch die Landwirlschafts' uoer. rcroHrHpat
kammer eine Nebervorteilung der einen ober der! „Dre Anwendung der Gl eitrig lt.at m der anderen Provinz als möglich erschiene, halte der Adg. Ulrich Landwirts maft. .. . „
auszustellen, daß alsdann die Kontrolle über die Ver- Der Redner wies im Anfang au, dw Wichtigkeit die,es
' - , - - >zeitgemäßen Themas hin, indem er crussührle, welche Zu
kunft der vermehrten Anwendung der Maschinen in der Landwirtschaft durch die sich leider immer noch steigenden ungünsttgen Leutevechältuisse bevvrstehe. Zunächst behandelte der Referent die Anwendung des elektrischen Motvre iür die landw. Verhältnisse sehr eu;gebend uno übet3cugenb im Vergleich zu den anderen Kraftmaschinen uub belegte seine Ausführungen mit interessanten Beispielen und Zahlen. Der Anwendung und den Kosten oes Damp.pslngbettiebes widmete er längere Zeit. Auch die großzügige Anlage des Elettrizitätöwrrles in Lißbccg und des großen Kulturwertes durch Schaffung eines Wa,srrwerkeS in ^nh.iden beleuchtete Baurat Schmöbel sehr verständlich. Zuletzt führte er uns sehr interessante, von einem Engländer angestellte Versuche in Norwegen vor, in Bezug auf die Bedeutung der Elettrczitat für die dortige Pslauzemvelt mit ihrer kurzen Vegeiattons- ieit Da auu) dieser hochwichtige unb bedeuisame Vortrag wohl im Druck erscheinen dürste, so brauchen hier die Einzelheiten desselben nicht näher erwähnt zu werden.
Die Diskussion am Nawnuttug.' wa^ s.hr rege und den Reserenten wurden recht viele und anregende Fragen gestellt. Besonders lebhast war die Diskustton über: Anlagen von Weiden, an der sich die Herren 0)eh. RegcerungS- rat H a a S, der Reserent, Oewnomierat L e 11 y i g e e, -Oeto- uomierat Sang, Altvater-Melbach und Lunbtagsabg. K-orell beteiligten. Die gestellten Anfragen über das zweite Thema behandelte Baurat Schwebet in erschc-psender Weise.
Nr. 6 Zweites Blatt 18«. Jahrgang Freitag 8. Jannar 190«
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Eeneral-Anzeiger M GdrrheKn


